Salomes Rezension ist eine Frechheit, denn dieser Band gehört gerade im deutschsprachigen Raum zum Besten, das es über diese verkommene, sexbesessene Zeit zu lesen gibt.
"Beziehungen" gab es früher nicht, sondern Ehe und Treue bis in den Tod oder völlige Enthaltsamkeit: schließlich war Europa mehr als tausend Jahre christlich und richtete sich nach Christus, Gott, aus. Umso lächerlicher, gerade "theologische" Literatur schlechtzureden, wenn man bedenkt, daß Frauen nirgendwo mehr Rechte auf der Welt hatten als in der Christenheit. (S. z. B. Thomas Woods: How The Catholic Church Built Western Civilization).
Jeder, der gegen die Ehe und sich für die sexuelle Promiskuität ausspricht ist Frauenfeind. Wenn "Salome" Tinder, Cosmopolitan und Pornographie verteidigt, ist sie nicht ernst zu nehmen.
Devlin erklärt übrigens sehr wohl, weshalb die heutigen "Beziehungen" nicht funktionieren -- wahrsxheinlich gefällt die Antwort nicht, denn wie so oft tut die Wahrheit weh.