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Dämonentage #1

Dämonentage

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An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Furcht und Angst. Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Wer überleben will, muss sich verstecken. Die 17-jährige Adriana wird in eine ominöse, jedoch offenbar sichere Villa eingeladen. Mit Freunden, unter denen auch ihr heimlicher Schwarm Eloy ist, will Adriana die Dämonentage dort verbringen. Doch etwas scheint anders als sonst. Mehrere Alpha-Dämonen schließen sich zusammen und gehen erstmals organisiert gegen Menschen vor. Was wollen sie von Adriana? Und warum ist der Halbdämon Cruz auf sie angewiesen? Am Ende der ersten Dämonennacht muss Adriana eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal verändern wird.

400 pages, Paperback

First published November 2, 2018

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About the author

Nina MacKay

45 books73 followers
Nina MacKay, irgendwann in den ausgeflippten 80er-Jahren geboren, arbeitet als Marketingmanagerin (wurde aber auch schon im Wonderwoman-Kostüm im Südwesten Deutschlands gesichtet). Außerhalb ihrer Arbeitszeiten erträumt sie sich eigene Welten und führt imaginäre Interviews mit ihren Romanfiguren. Gerüchten zufolge hat sie früher als Model gearbeitet und einige Misswahlen auf der ganzen Welt gewonnen. Schreiben ist und war allerdings immer ihre größte Leidenschaft.

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Community Reviews

5 stars
78 (20%)
4 stars
114 (29%)
3 stars
123 (31%)
2 stars
53 (13%)
1 star
18 (4%)
Displaying 1 - 30 of 76 reviews
Profile Image for Feyre.
1,431 reviews135 followers
October 30, 2019
"Meine Damen und Herren, heute Abend singt für Sie: das Höllenfeuer"

Ich würde das Buch grob als typischen MacKay beschreiben. Eine starke weibliche Hauptfigur, die sofort überzeugt. Eine spannende Geschichte, mit viel Witz erzählt.
Um allerdings an Plötzlich Banshee oder Teenie Voodoo Queen heranzukommen, fehlt dem Buch doch ein wenig. Ich kann nicht genau sagen, was es ist, aber ich für meinen Teil konnte zum Beispiel nunmal nichts mit Cruz und Drym anfangen, am ehesten vielleicht noch mit Rico. Aber auch so habe ich das Buch sehr genossen und ich bin total gespannt auf den zweiten Teil.
8 reviews1 follower
July 3, 2022
Dieses Buch braucht ganz dringend ein eingeöltes Männersixpack auf dem Cover. Urteil in kurz: Wenn man auf Trash eingestellt ist, recht unterhaltsam.

Ich fasse mal mit eigenen Worten das erste Kapitel zusammen.
Protagonistin Adriana sitzt kurz vor Sonnenuntergang in einem Park und sinniert über ihre tote Mutter, obwohl in weniger als einer Stunde buchstäblich die Hölle auf Erden losbricht oh mein Gott und alle, die sich bei Dunkelheit noch unter freiem Himmel aufhalten, von Horden von Dämonen zerfleischt werden. So ist Adrianas Mutter gestorben, und zwei Freundinnen im vorigen Jahr. Nicht, dass das Adriana davon abhalten würde, ihr Leben mit Trödelei im Park zu gefährden.
Auf den letzten Drücker macht sie sich zum Haus eines Bekannten auf, in dem sie vorher noch nie war und zu dem sie dementsprechend den Weg nur aus Beschreibungen kennt. (Den Weg vorher schon mal abgehen, nur weil ihr Leben davon abhängt, dass sie sich nicht verläuft? Wer macht denn sowas???) Als sie das Haus erreicht, berichtet sie von den fancy Blumenbeeten, verliert aber kein Wort darüber, ob das Haus einen stabilen Zaun hat. Oder Fensterläden. Wegen der mordenden Dämonen.
Ein paar Freunde sind übrigens spät dran, was Adriana und ihren Gastgebern ein kleines bisschen zu denken gibt. Aber dann müssen sie eben das Sicherheitssystem (also das, das ihr Haus vor Horden blutrünstiger Dämonen beschützt oh mein Gott) ein Weilchen nach Einbruch der Dunkelheit erst einschalten. Das liest sich ungefähr so dramatisch wie: „Wenn deine Freunde zu spät kommen, müssen wir ihr Abendessen in die Mikrowelle stellen.“ Adriana ist es genau eine (1) halbherzige SMS wert, mal bei ihren Freunden nachzufragen, ob es ihnen gut geht oder ob sie schon von Massen von Dämonen ausgeweidet werden oh mein Gott.

Das Hauptproblem der Geschichte ist daraus klargeworden, denke ich. Man bekommt nie den Eindruck, dass etwas auf dem Spiel steht. Die Figuren benehmen sich nicht, als wären sie in ständiger Lebensgefahr. Sie kreischen zwar pflichtschuldig, wenn Dämonen auftauchen (okay, später nicht mal mehr das), aber solange sie die Biester nicht unmittelbar vor der Nase haben, verhalten sie sich sorgloser als beim Campingurlaub in Holland. Das ist nicht nur absurdes Verhalten, sondern lässt vor allem die Handlung belangloser erscheinen, als sie eigentlich ist.
Adriana findet irgendwann heraus, dass sie wohl eine Halbdämonin ist (was keinesfalls bei der ersten Erwähnung von Halbdämonen zu erwarten war) und die Welt retten muss oder so, aber sie nimmt das halt so hin, wie man die Diagnose hinnehmen würde, dass man einen Spreizfuß hat und Einlagen braucht. Es gibt eine schöne Stelle, an der sie überlegt, ob sie wirklich zwecks Weltrettung zur Dämonin aufsteigen will, weil sie dafür töten müsste und sie das mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren kann – und an keiner Stelle spielt für ihre Entscheidung eine Rolle, dass ihr reines Gewissen zu bewahren halt gleichzeitig bedeutet, die Menschheit dem Untergang zu weihen.
Kurz, sämtliche Figuren haben die schlechtesten Prioritäten ever, selbstverständlich einschließlich: „Ich weiß, dieses Mädchen muss meinen Freund küssen, weil die Rettung der Welt davon abhängt, aber oh mein Gott, sie soll damit aufhören!“

Das Worldbuilding.
Also, dieses ganze Konzept mit den Dämonen sieht so aus, dass es Alpha-Beta-Gamma-Delta-Omega-Dämonen gibt (lol was ist ein Epsilon), wobei jeder Dämon als Omega anfängt und sich zum Alpha hochzuarbeiten versucht. Erinnert sehr an ein Videospiel, passt aber hervorragend zum Trashfaktor der restlichen Geschichte.
Es fallen Popkultur-Referenzen, für die Ready Player One sich fremdschämen würde (die Hölle sieht aus wie Isengard, btw). Und außerdem spielt das Ganze in den USA, weil das ja viel cooler ist als Deutschland, was zu ziemlich unnötigen Einwürfen von „Yards“ und „Inches“ führt. Ich lese Fanfics und selbst mich nervt es, dass diese Geschichte es sich offenbar zur Mission gemacht hat, jedes Klischee abzuhaken.

Die Figuren.
Adriana ist eine Flitzpiepe, die zwar vorgibt, sie hätte Angst vor Dämonen, dann aber ungeschützt in Parks rumdödelt. Von der Sekunde an, wo sie wegen ihres smexy superstarken Dämonenhusbandos Oberwasser hat, disst sie angreifende Dämonen mit total coolen Sprüchen, weil sie eine feige Socke ist und sich sowas erst traut, sobald sie sich hinter Stärkeren verstecken kann. Außerdem klaut sie zwischendurch einen Hund, was aber okay ist, weil dessen Vorbesitzerin böse war. Allgemein scheint der Text manchmal ein Urteil darüber zu fällen, welche Menschen man „für den guten Zweck“ ermorden darf und welches Leben mehr wert ist als anderes, was extrem schmerzhaft ist. Auch angesichts dessen, dass Adriana an einer Stelle ihre Gegner mit Hitler vergleicht. Autsch.
Unser Loveinterest Cruz Darkknight (… nein, im Ernst jetzt) ist ein Halbdämon mit Knackarsch und eingeöltem Sixpack, das er gelegentlich ohne Sinn und Verstand zur Schau stellt. Er schnippt alle anderen Dämonen an die Wand, weil er als Halbdämon cheaten durfte und nicht beim Omega anfangen musste, sondern vom Menschen sofort zum Alpha geworden ist und selbst jetzt noch cooler ist als die anderen Alphas. Dafür musste er übrigens alle zehn Gebote brechen (dazu später mehr) und hat es irgendwie geschafft, „Du sollst nicht morden“ zu erfüllen, indem er
Ach ja, und Cruz tötet anders als normale Dämonen keine Menschen, er frisst nur Selbstmörder. Kurz, der Typ ist weichgespült bis zum Gehtnichtmehr, was Adriana aber nicht daran hindert, zu angsten, dass er ja ein Dämon ist und das ist schlimm, weil … ja, keine Ahnung, weil er lila ist und das ist verboten. Wirklich, sie angstet in einem fort darüber, was er ist, aber erstaunlich wenig über das, was er tut. Mir macht nämlich bei Cruz eher Sorgen, dass er mit offensichtlicher Freude andere Dämonen abschlachtet, von denen die meisten wesentlich schwächer als er und völlig chancenlos sind, wodurch er grenzwertig psychopathisch wirkt – aber die zählen nicht, die sind keine kleinen Mädchen mit Hund.
Adriana ist übrigens dunkelhaarig und ihre angebliche ABF Dakota blond, was klischeetypisch schon alles über Dakotas Charakter sagt. Selten so eine unnötige Figur gelesen. Natürlich wird sie, wie es sich für eine „beste Freundin“ in einem schlechten Jugendroman gehört, in einem fort wie Dreck behandelt, obwohl sich ab einem bestimmten Punkt herausstellt, Was Adriana aber nicht daran hindert, weiter gegen Dakota zu haten.
Adrianas bester Freund Rico wird an einer Stelle von einem Dämon gebissen und muss ins Krankenhaus, weil er droht, sein Bein zu verlieren. Adriana macht sich tatsächlich ein bisschen Sorgen. Als Rico ihr später die Entwarnung seiner Ärzte weitergibt, dass sein Bein doch wieder in Ordnung kommen wird, ignoriert sie das komplett. Genau das meine ich mit „man hat nie das Gefühl, dass etwas auf dem Spiel steht“.
Dann ist da noch Eloy (der vermutlich in einem früheren Leben Brave bei den Nora war), in den Adriana angeblich verliebt ist, aber von der Sekunde an, in der sie erkennt, dass er Dakota datet, verschwendet sie keinen Gedanken mehr an ihn. Er ist praktisch eine Sexy Lamp und sagt gefühlt zwei Sätze im kompletten Roman.
Später haben wir Halbblutdämon Drym Greenleaf, den ich mir seit der Enthüllung seines Nachnamens wie Legolas mit Dreadlocks vorgestellt habe. Der taucht random auf und ist dann da. Natürlich ist auch er zum Dämon digitiert,
Savannah ist eine hübsche, fröhliche, rothaarige Nonne in Ausbildung, die allerdings das Kloster verlässt, als eine Vision ihr sagt, dass sie die Welt retten soll. Kurz, sie ist Leliana aus Dragon Age: Origins. (Die Parallele kann nicht beabsichtigt gewesen sein, denn sonst hätte die Geschichte uns das mit Feingefühl ins Gesicht gedonnert wie alle anderen Popkultur-Anspielungen.) Savannah hat , was wenigstens mal ein bisschen krasser ist als die „Morde“ der anderen Halbblutdämonen, aber in der Geschichte trotzdem behandelt wird, als wäre das nicht schlimm.
Luzifer ist einfach der Allergeilste.
Ich habe mehr von Molly erwartet, übrigens. Aber anscheinend ist die nur da, um

Meine Lieblingsfiguren sind Alphadämon Ivan, weil seine Augenbrauen wie kleine Würstchen aussehen (Beschreibung im Original), Comic Relief Beta Rhyon und deren Dämonengang. Die tun wenigstens das, was Dämonen tun sollten, und erinnern mich mit ihrem sinnlos aggressiven Geheule angenehm an Dante. Wirklich, die Dämonen-NPCs der niedrigen Ränge waren für mich der Lichtblick der Geschichte. Die waren witzig.

Ein bisschen tiefer ins Worldbuilding, oder: Ding dong, wir möchten mit Ihnen über Gott sprechen.
Die Dämonen hier sind stark christlich geprägt – lassen sich mit Weihwasser vertreiben, haben neulich einen Krieg gegen die Engel aka himmlische Heerscharen geführt, werden von Luzifer aus der Hölle gesteuert etc. Aber keine Sorge, natürlich ist Adriana #relatable Atheistin und weiß, dass es Gott gar nicht gibt. Sie lebt zwar in einem Paralleluniversum, in dem Luzifer und die Hölle und Erzengel alle existieren, die zehn Gebote mega wichtig sind und Weihwasser gegen Dämonen hilft, kurz, in dem Christen mit allem anderen auch schon recht hatten – aber nein, dass es Gott gibt, wäre aus einer in-universe Perspektive komplett absurd.
Ein Halbdämon beginnt als Mensch und wird zum Dämon, wenn er alle zehn Gebote gebrochen hat. Adriana pocht darauf, dass sie alle gebrochen hat bis auf „Du sollst nicht töten“, weil sie noch keinen Menschen umgebracht hat. Was allerdings nur eine mögliche Auslegung von vielen ist, aber wayne? Religion ist hier nur das Zugpferd für die Dämonen mit Sixpack, und deswegen tut Adriana so, als wäre die Auslegung jahrtausendealter und dementsprechend kryptischer Regeln, von denen ihr Menschsein abhängt, total offensichtlich.
Besonders bizarr wird das bei Savannah, die zwar für unbestimmte Zeit in einem Kloster gelebt hat, um Nonne zu werden, aber anscheinend nicht mal flüchtig in eine Bibel reingeblättert hat. Es ist ernsthaft Adriana, die Savannah erklären muss, dass man Ehebruch unterschiedlich definieren kann. Savannah wäre eine super Gelegenheit gewesen, eine Figur mit einer ganz eigenen Sicht auf den Kampf gegen die Dämonen einzuführen, halt so „Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs“ – aber nö. Savannah hatte mehrmals Todesangst und hat kein einziges Mal gebetet. Wozu ist sie überhaupt Nonne? Sie hätte auch Steuerberaterin oder Löwendompteurin sein können und es hätte nichts an ihrem Verhalten geändert.

Na ja. Ich werde die Folgebände nicht mehr lesen.
No hard feelings – ich hatte es aus dem Onlinekatalog der Bücherei und da war es nicht als Jugendbuch getaggt, was meine Erwartungen wohl verfälscht hat. Und zwischen viel Augenverdrehen fand ich es stellenweise echt unterhaltsam. Der Schreibstil lässt sich nett runterlesen, wenn man halt ignoriert, dass gelegentlich die wichtigsten Fakten dreimal wiederholt werden.
Profile Image for Jessi.
1,250 reviews42 followers
November 27, 2018
Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Furcht und Angst. Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Wer überleben will, muss sich verstecken. Die 17-jährige Adriana wird in eine ominöse, jedoch offenbar sichere Villa eingeladen. Mit Freunden, unter denen auch ihr heimlicher Schwarm Eloy ist, will Adriana die Dämonentage dort verbringen. Doch etwas scheint anders als sonst. Mehrere Alpha-Dämonen schließen sich zusammen und gehen erstmals organisiert gegen Menschen vor. Was wollen sie von Adriana? Und warum ist der Halbdämon Cruz auf sie angewiesen? Am Ende der ersten Dämonennacht muss Adriana eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal verändern wird.
Quelle: piper.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Es ging auf die dunkelste Zeit des Jahres zu.

Das Cover von diesem Buch hat mir sehr gut gefallen, es hat was. Darauf zu sehen ist Adriana und ihr Hund Tequila, umgeben von Grau und ein bisschen Grün. Man sieht keine Dämonen auf dem Cover, aber das würde wahrscheinlich auch gar nicht passen. So wie es jetzt ist passt das Cover sehr gut und man sieht gleich, in welches Genre das Buch gehört.

Der Schreibstil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig. Sie schreibt sehr einfach und manchmal war mir das zu wenig anspruchsvoll, aber insgesamt ging es. Was mir mehr gestört hat war der fehlplatzierte Humor. Ich habe zwar schon oft gelesen, dass man den Humor der Autorin mögen muss, aber hier wurde das oft an den falschen Stellen eingebaut und war für mich eher störend. Geschrieben ist das Buch aus der allwissenden Sicht.

Zu Beginn lernt man Adriana kennen. Sie ist gerade auf dem Weg zu einem alten Bekannten von ihr, da die Dämonentage anstehen. Doch dieses Jahr haben es diese besonders auf sie abgesehen.

Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich muss sagen, dass ich etwas Angst vor dem Lesen hatte, da man sie entweder mag, oder eben nicht. Das Buch hörte sich super an, darum wollte ich es mögen und fing auch recht bald zu lesen an. Bis jetzt hat mich keines ihrer anderen Bücher angesprochen. Der Einstieg in die Geschichte war für mich recht einfach, ich habe gleich in einem Rutsch die ersten hundert Seiten gelesen, auch wenn nicht alles ganz stimmig war. Hier fand ich es noch ok und dachte mir, dass ich vielleicht doch mit der Autorin warm werde.

Die Geschichte selbst ist einfach, die letzten fünf Tage im Jahr haben die Dämonen Zutritt zur Erde und fressen Menschen. So auch dieses Jahr. In diesem fünf Tagen, oder besser gesagt Nächten, spielt sich der ganze Roman ab. Und genau hier beginnt mein Problem. Ich hatte das Gefühl, als würde sich die Geschichte nicht weiter entwickeln. Die erste Nacht war gut, es passierte viel und man erfuhr Neues, aber am dem Moment, in dem Adriana und Cruz gemeinsame Sachen machen, bewegt sich nichts. Nacht für Nacht geht es um das gleiche Thema, Szenen wiederholen sich und ich hatte das Gefühl, dass ich all das schon einmal gelesen habe.

Kurze Ausschweifung zur ersten Nacht: Adriana findet mit ihren Freunden einen Unterschlupf bei Harry und seiner Frau. Dämonen greifen die Villa an, Dakota, Adrianas beste Freundin wird zu einer Zicke und jemand wird getötet.
Die restlichen Nächte: Cruz und Adriana suchen nach weiteren Verbündeten und werden von anderen Dämonen angegriffen.

In der ersten Nacht passierte sehr viel, aber auch dort gab es Dinge, die mich störten. Wie kann eine beste Freundin plötzlich so zickig sein? Wieso macht sie das? Wieso stört Adriana der Tod von dieser Person so sehr, wo sie diese doch nicht sehr gut kannte? Was ist aus den anderen Freunden geworden? Zuerst scheinen sie sehr wichtig zu sein, doch danach werden sie nur noch kurz erwähnt. Hier wirkte vieles auf mich sehr erzwungen und so als müsse man noch extra Drama einbauen.

Dann stellt sich mir noch die Frage, warum die Dämonen erst dieses Jahr auf Adriana aufmerksam werden. Es gibt zwei Kinder in dem Buch, die gleich wie Adriana sind und diese sind den Dämonen auch ein Dorn im Auge, warum also sie erst jetzt? Das ergab für mich keinen Sinn und erscheint mir wie ein Logikfehler. Ein weiter Punkt ist, dass die Autorin versucht sehr viele Erklärungen einzubringen. Natürlich muss man dem Leser was erklären, aber Adriana weiß über die Dämonen Bescheid und muss sich nicht eine Info dazu durchlesen, das wirkte sehr unecht auf mich. Der letzte negative Punkt ist, dass der Humor oft an den falschen Stellen eingebaut wurde, diese kurzen "Witze" störten mich dann doch sehr und ließen mich nur die Augen verdrehen.

Die Liebesgeschichte war ganz okay, wie eben in vielen anderen Jugendbüchern auch. Ein paar Dinge gingen mir zu schnell, aber da hat jeder einen anderen Geschmack. Was ich auch mochte war, dass man viel über Dämonen erfährt, auch wenn die Infos nicht immer gut verpackt waren und die Dämonen (zumindest die niedrigen) als sehr dumm dargestellt wurden. Die Alphas hingegen waren ganz cool, jeder ist auf seine Art böse oder wie in dem Fall von Cruz, eigentlich ganz lieb. Ich konnte die Dämonen aber einfach nicht ernst nehmen, da sie entweder doof oder, auf eine komische Art, witzig dargestellt wurden. Eigentlich schade, da die Geschichte sehr viel Potential hatte.

Insgesamt haben mir die ersten 100 Seiten gut gefallen, danach hat sich vieles wiederholt und es wurde immer unglaubwürdiger. Das gesamte Buch kann ich aufgrund des Humors nicht ernst nehmen, es trifft einfach nicht meinen Geschmack. Dies ist der erste Teil einer Trilogie, leider habe ich das zuerst nicht gewusst.

Fazit:

Das erste und vorübergehend letzte Buch der Autorin für mich. Ich kam mit ihrem Humor eher weniger klar und auch die Geschichte wurde für mich immer absurder. Ich wollte das Buch sehr gerne mögen, aber leider passte es einfach nicht. Ich vergebe 2 von 5 Sterne.
Profile Image for Anita.
547 reviews9 followers
October 5, 2023
Ich hatte mich damals auch sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich "Plötzlich Banshee" richtig gut fand. Leider konnte mich Dämonentage so gar nicht und in keinster Weise begeistern. Relativ schnell gingen mir einige Dinge so richtig auf den Keks, obwohl ich die Idee des Settings witzig fand, aber das Buch an sich leider so absolut gar nicht.
Worum geht es eigentlich?
Die letzten 5 Nächte jeden Jahres gehören den Dämonen, die über die Welt herfallen und sich auf die Suche nach Opfern machen. Sicher vor ihnen ist man nur auf heiligem Boden oder in extrem gesicherten Gebäuden.
Warum hatte ich Probleme mit der Geschichte?
1. Wiederholungen, endlose Wiederholungen, immer wieder und wieder. Habe ich schon erwähnt, dass sich in dem Buch öfter mal was wiederholt?
2. Logiklücken: Am Anfang wird z.B. gesagt, dass in den Dämonennächten die Handynetze überlastet sind, trotzdem funktioniert telefonieren und Nachrichten schicken natürlich immer wenn es gerade gebraucht wird. Um nur mal eine zu nennen.
3. Und habe ich schon was zu den Wiederholungen gesagt?
4. Nervige Protagonisten und noch nervigere Nebencharaktere. In dem gesamten Buch fand ich leider keinen einzigen Charakter auch nur annähernd glaubhaft. Jeder einzelne ist auf die ein oder andere Art überzeichnet.
5. Völlig gekünselte Witze an den unpassendsten Stellen. Plötzlich Banshee fand ich wirklich witzig, auch wenn das mit Sicherheit auch nicht jedermanns Humor getroffen hat, aber das hier war an vielen Stellen entweder so drüber oder so künstlich, dass es einfach nicht witzig war. An keiner Stelle.
Und 6. die vielen Wiederholungen natürlich nicht vergessen!
Sorry, aber das war wirklich eine Qual. Deshalb kommt auch nicht mehr als 1 ⭐ raus.
Profile Image for Clara.
172 reviews4 followers
October 27, 2018
Ich habe das Buch nach einem Drittel weggelegt. Im Laden hatte ich auf ein witziges, intelligentes Fantasybuch mit vielleicht ein paar kleinen Horrorelementen gehofft, dass mir einen lockeren, entspannten Abend bescheren würde. Leider scheiterte das bereits auf den ersten Seiten am Schreibstil. Die Autorin hatte offensichtlich das Bedürfnis das Setting besonders deutlich zu machen und wiederholt sich regelmäßig, während die Charaktere dafür bisweilen vernachlässigt werden. Anfängliche Sprünge zwischen 1st und 3rd person nerven zusätzlich, legen sich aber schnell. [Spoiler] Als dann schließlich zwei Charaktere sterben, die einem noch nicht wirklich ans Herz gewachsen sind, ist das dann auch irgendwie egal und dient lediglich dazu, die Handlung irgendwie von einem Ort wegzutreiben. Nervig. Schließlich beginnt sich das ganze im üblichen Girl meets Unhuman Boy Klischee abzudriften und irgendwann war mein Unizeug schließlich interessanter.
Profile Image for Oneofthefoxes.
746 reviews24 followers
October 31, 2018
Gut ich bin selbst schuld, ich hätte mir denken können das dieser Roman doch nichts für mich ist. Aber ich fand die Grundidee der Dämonentage irgendwie spannend und noch dazu in der Zeit um Halloween herum. Ich dachte mir, könnte ja trotzdem interessant und spannend werden. Leider hätte ich wohl besser auf mein Gefühl vertrauen sollen.

Aus den vielen sich wiederholenden Sätzen hätte man zudem ein Trinkspiel machen können. Wie oft sich etwa die Blicke der Hauptfigur mit der einer anderen verhakten... Die populärkulturellen Anspielungen waren mir zu übertrieben eingestreut, eher so als ob jemand zeigen wollte wie cool das Buch doch ist, weil es Serien nennt, die vermutlich einige der Leser*innen noch gar nicht anschauen dürfen (Vampire Diaries ist definitiv nicht für 14 Jährige geeignet).

Und die Namensgebung fand ich auch nicht sehr gelungen. Alleine Adriana Astara fand ich schon richtig bescheuert, muss ich zugeben. Aber auch die andren Namen bis hin zu Hund Tequila, das ging mir schnell auf den Keks. Trotz des als gruselig angedachten Settings fand ich die Handlung eher seicht und oberflächlich. Mag sein das dies Teenager mit weniger Leseerfahrung und reichlich romantischen Vorstellung, was die Handlung und gut aussehende junge Männer aus Vampire Diaries und Co. betrifft besser gefällt. Aber mich hat es nicht angesprochen. Adriana selbst war an sich noch ganz ok konzipiert. Auch wenn sie schon sehr auf Cruz fixiert ist, insgesamt kommt sie noch ganz eigenständig daher. Einer der Pluspunkte des Romans. Augenverdrehen musste ich dagegen bei besagten romantischen Verwicklungen. Das war so dermaßen das gängige Klischee. Leider ist das wohl momentan in bestimmten Jugendbüchern Standard geworden. Ich bin ehrlich gesagt froh, das es inzwischen andere Autor*innen gibt, die das anders sehen, sodass man zumindest die Wahl hat.

Zudem hat es mich auch gestört, das der Roman nicht als erster Band beworben wird. Weder auf der Verlagsseite noch im Buch steht dazu etwas. Man merkt es nur, wenn man den Roman bis zum Ende liest. Das Ganze ist definitiv auf mehrere Bände ausgelegt. Das dies so sein könnte, erfährt man nur per Zufall wenn man sich das Interview mit der Autorin auf der Verlagsseite näher anschaut. Sonst nicht. Das ärgert mich, auch so eine Eigenart die sich zunehmend einschleicht. Ich habe "Dämonentage" tatsächlich nur deshalb angefordert, weil ich dachte es sei ein Einzelband. Nun ja, bei mir bleibt es so oder so nur bei diesem Band. Die weitere Handlung ist im Grunde ziemlich vorhersehbar. Auch wenn auf den letzten Seiten noch eine kleine Überraschung aufwartet - das fand ich zu dem Zeitpunkt dann schon zu übertrieben. Aber auch hier, wer andere Lesevorlieben hat als ich, hat hier sicher noch mal das Herzflattern bekommen.

Ich persönlich war definitiv die falsche Ansprechpartnerin für diesen Roman, bedanke mich aber natürlich trotzdem für das Lesexemplar!
Profile Image for Vanessa.
388 reviews2 followers
March 8, 2021
Der Fantasyroman „Dämonentage“ von Nina MacKay hat alles was man sich im Genre Fantasy wünschen kann. Eine starke Protagonistin, einen heißen Dämon und das Mysterium um die Vergangenheit der Protagonistin. Jedes Jahr an den letzte 5 Tagen des Jahres öffnen sich die Portale der Hölle und Dämonen befallen die Erde. Nach dem Krieg der Engel und der Dämonen konnte es Erzengel Michael leider nicht schaffen auch die letzten fünf Tage die Tore der Hölle zu versiegeln. Seit her leben die Menschen in diesen letzten Tagen des Jahres in Gefahr vor den Dämonen. Ihr einziger sicherer Unterschlupf können sie entweder auf geweihtem Boden oder in hoch Sicherheitshäusern finden. In diesem Jahr wird Adriana mit ihren Freunden in eine Villa eingeladen um dort die fünf Tage auszuharren. Doch es läuft nicht alles nach Plan und so begibt sie sich in Gefahr und lernt den Halbdämonen Cruz kennen.
Mir hat der Roman wirklich sehr gut gefallen, da er mit dem Motto spielt, dass nicht alles Böse ist was so erscheint. Auch das Mysterium um Adriana fand ich sehr toll und ich muss sagen, dass mir gerade das Ende sehr gut gefallen hat. Der Roman ist kein Friede, Freude Eierkuchen Roman in dem alles gut ausgeht und der Leser ist immer schon darauf gespannt was als nächstes passiert. Eine Sache die mir jedoch nicht so gut gefallen hat, war ein Streit in der Mitte des Buches in der, meiner Meinung nach, Cruz überreagiert. Ich freue mich auf jeden Fall schon den nächsten Teil zu lesen, da dieser mit einem Cliffhänger endet. Vor allem hoffe ich mehr über die Engel und die Vergangenheit von Cruz zu erfahren.
Profile Image for Catwithbooks.
2,393 reviews10 followers
November 3, 2020
Der lockere Schreibstil entführt einen in eine Welt, wo in den letzten 5 Tagen des Jahres Dämonen Nachts die Erde unsicher machen.
Das ist schonmal ein interessantes Setting und es hat sich auch gut gelesen.
Adriana möchte sich nur in Sicherheit bringen bevor es Dunkel wird und die Dämonen ihr Unwesen treiben, welches immer mit dem Tod endet.
Die Idee war sehr interessant gewesen, aber ein klein wenig hat es sich manchmal etwas im Kreis gedreht.
Dämonen, Halbdämonen, Engel und eine Prophezeiung. Eine gelungene Mischung im Großen und Ganzen.
Adriana ist an sich ein angenehmer Charakter, meist fand ich sie sehr angenehm, obwohl ich sie was Cruz an ging manchmal etwas gern geschüttelt hätte.
Cruz hat mir gefallen, sympathisch und witzig. Zum Teufel aber auch ich mochte die Sprüche.
Die Nebencharaktere Rico und Dyrm gaben einen tollen Ausgleich gegeben. Der Anfang mit Dakota und Eloy war für mich etwas merkwürdig, mit dem Teil der Handlung konnte ich nicht so viel anfangen, da ich die Handlung der Charaktere und was sie sagten nicht nachvollziehen konnte.
Was die Prophezeiung angeht, bin ich mal gespannt wie diese sich noch auflösen wird. Ein Teil ahnt man hier und da, aber ob sich das bestätigt wird sich noch zeigen.
Das Ende lässt noch einiges offen und ich bin gespannt wie es weiter geht.
Fazit 3,5*
Profile Image for Lea.
84 reviews3 followers
April 2, 2019
Super schönes Buch und ein gemeiner Cut!!
Der Schreibstil von Nina MacKay ist leicht zu verfolgen und geht schnell von der Hand.
Die Welt die sie mit diesem Buch erschaffen hat ist einfach unglaublich!!! 😍
Profile Image for AnnaSeemsSoSmall.
99 reviews
January 14, 2026
Dass ich fast 7 Monate gebraucht habe, um dieses Buch zu beenden, sagt glaube ich alles aus.
383 reviews2 followers
March 13, 2021
Das Cover und der Klappentext
Das Cover ist für mich etwas zu niedlich gestaltet, mit den rosa Akzenten und der filigranen Verzierung, dafür, dass es doch ein eher düsteres Buch ist - zumindest inhaltlich. Einige Kleinigkeiten, wie Totenköpfe, lassen darauf schliessen, dass der Inhalt der Geschichte doch nicht nur romantisch und fröhlich ist. Der Klappentext hat mich sehr "gwunderig" gemacht und er passt auch sehr gut zum Inhalt des Buches!

Der Einstieg
Der Einstieg in das Buch gelang mit, ich kam schnell in die Geschichte hinein. Die Autorin hat zu Beginn schön erklärt was es mit den Dämonennächten auf sich hat und welche Personen wie ticken und wichtig für die Geschichte sind.

Die Charaktere
Zu Beginn des Buches lernte ich als Leserin schon einige der Charaktere kennen. Diese sind wirklich sehr liebevoll gestaltet. Fast alle bekommen einen Hintergrund der etwas tiefgründiger ist und ganz sicher jeder der Charaktere hat seine Macken. Ich konnte mich gut mit den Protas anfreunden und hab ihre Schwingungen toll aufgenommen.
Die Liebesgeschichte, und die Geschichte um Dakota, ging mir etwas zu schnell von der Bühne, da kamen die Gefühle Liebe und Hass bei mir zu schnell und zu heftig, als dass ich da ganz mitgekommen wäre.

Der Schreibstil
In diesem Buch gibt es einiges zu entdecken. Es ist aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben, diese wechselt teilweise innerhalb der Kapitel.
Die Autorin versteht es humorvoll ansprechend und sehr bildlich, ohne Langeweile, zu schreiben. Sie wählt den Protas passende Umgangsformen und hält zu jeder Zeit des Buches die Spannung absolut aufrecht.
Ich fand den Stil sehr angenehm zum Lesen.

Die Story
Die Idee der Geschichte um die Dämonentage finde ich sehr cool!
Der Aufbau im Buch ist sehr interessant und gut geschrieben. Mir hat es auch gut gefallen, dass das Gedicht der beiden Welten sich durch das ganze Buch zieht und immer wieder eine Verbindung zur jetzigen und zur vergangenen Zeit herstellt.
Zum Teil hatten mir die Dämonenangriffe (vorallem die von Yvans Clan) zu viel Ähnlichkeit, es war fast zu viel "Wiederholung".

Mein Fazit
Das Buch von Nina MacKay hat mich total gepackt und ich wollte im Geschehen bleiben, bis es weiter geht! Ich bin wahnsinnig auf den zweiten Teil gespannt und ich freue mich jetzt schon zu sehen, wie es weiter geht.
Für mich gab es nur wenige negative Punkte, so zB. die Ähnlichkeiten der Dämonenangriffe und die schnellen Gefühle (für mich quasi aus dem Nichts) wie Hass und Liebe. Das Cover ist für meinen Geschmack nicht wahnsinnig ansprechend, auch wenn es teilweise schon passend ist für die Geschichte.
Ansonsten hat mir jedoch wirklich alles an dem Buch super zugesagt. Es ist eine spannende Story, die Charaktere sind toll aufgebaut und der Schreibstil ist sehr angenehm!
Ich kann dieses Buch nur empfehlen und gebe gerne 4 Sterne für Cruz und Adriana!

Details zum Buch:

Verlag: Piper
Genre: Science Fiction & Fantasy
Veröffentlichung: 25.09.2018
Seiten: 400
Profile Image for Kathaflauschi.
754 reviews4 followers
November 6, 2018
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Da ich eine kleine Nina MacKay Fan bin, musste ich dieses Buch einfach lesen und habe mich riesig gefreut, als ich es bekommen habe. Ich liebe einfach den Humor von Nina MacKay und auch ihren Schreibstil allgemein. Der Schreibstil ist flüssig und spannend und man ist einfach von der Story gefesselt. Ich finde der Klappentext klingt schon sehr spannend und macht neugierig und so bin ich auch in die Geschichte eingestiegen. Anfangs lernt man Adriana kennen die aus der dritten Person spricht und man auch die ganze Zeit aus ihrer Sicht liest. Ich fand Adriana als Protagonistin wirklich symphatisch und konnte mich auch schnell mit ihr anfreunden. Sie ist mutig und selbstbewusst. Sie ist ein wunderschönes Mädchen, die vor mehreren Jahren ihre Mutter bei einem Dämonenangriff verloren hat und lange in einem Heim leben musste. Mittlerweile steht sie auf eigenen Beinen und ist dankbar für jeden Tag. Adriana ist auch ein Mensch und hat Respekt vor den Dämonen, vergisst auch nie jenen Tag, an dem die Dämonen ihre Mutter getötet haben.

Neben Adriana lernt man auch noch Cruz, den Halbdämon kennen. Er wird in dem Buch als außerordentlich attraktiv beschrieben und ist auch noch der Alpha Dämon. Allerdings ist er, durch eine Markierung, gezwungen Adriana zu beschützen. Er ist nur durch einen dummen Zufall zu einem Dämon geworden und wünscht sich nichts sehnlicher, als wieder ein Mensch zu werden. Dafür würde er jederzeit sein eigenes Leben opfern um das von anderen retten zu können. Ich fand ihn auch schnell symphatisch. Er ist charmant und nett und verkörpert nicht das typische dasein eines Dämons. Er ist eher das genau Gegenteil davon.

Das Setting spielt auch innerhalb der 5 Dämonennächten. Diese Dämonennächte werden in Portland ausgeführt und ist genauso wie jede andere Stadt auch. Allerdings wird Portland von Dämonen bevölkert und so ist auch einiges an dieser Stadt technisch, damit die Bewohner ein leichtes Leben in Portland haben. Ich finde die Beschreibung von Portland und deren technischen Raffinessen wirklich wunderbar beschrieben und allgemein hat man ein realistisches Bild vor Augen, wie die Stadt wirklich aussieht. Hier hat die Autorin wunderbar ihre kreativität bewiesen und diesen auch ihren freien Lauf gelassen. Die Story wirkt anfangs etwas düster, was nicht verwunderlich ist da es hauptsächlich um Dämonen geht. Trotzdem ist da auch einen hauch Humor drin, was ich von Nina MacKay gewohnt bin. Trotzdem war die Story sehr spannend und hält einen in den Bann. Ich muss auch noch dazu sagen, das es ein Auftakt einer Trilogie ist und ich mich wirklich auf die nächsten beiden Bände freue. Den es gibt noch einige Fragen die beantwortet werden müssen und das Buch endet auch mit einem leichten Cliffhanger. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich auch schon sehr auf Adriana und Cruz.
Profile Image for Solara300.
1,494 reviews43 followers
October 26, 2018
Kurzbeschreibung

In Portland bereitet sich die 17-Jährige Adriana Astara auf die bevorstehenden Dämonentage vor.

Die finden immer am Ende eines Jahres an den letzten 5 Tagen statt.

Sicher ist in dieser Zeit niemand, außer die, die sich in weiser Voraussicht entweder auf geheiligtem Boden befinden oder in einem extrem gut gesicherten Haus.

Zum Glück hat Adriana dieses Mal eine Einladung ihres ehemaligen Heimleiters Mr. Peterson und darf auch ihre Freunde mitbringen. Das ist ein Glück, den Mr. Peterson und seine wohlhabenden Frau leben in einem Villenvorort , der nach neuesten Sicherheitsstandards ausgerichtet ist. Dort angekommen muss Adriana feststellen dass nichts so ist wie es scheint. Weder die Freundschaft, noch die Liebe die ihr vor kurzem noch durch den Sinn gingen. Denn beim Eintreffen ihrer Freunde hat sich einiges verändert.
Dämonen scharen sich um das Haus und nicht nur niedere, sondern auch Alpha-Dämonen. Nur was führen sie im Schilde?
Einer der Dämonen, um genauer zu sein ein gewisser Halbdämon Namens Cruz scheint Antworten zu haben auf Fragen die Adriana schon lange quälen. Aber wird sie ihm vertrauen können oder wieso sollte das Schicksal ausgerechnet einen Halbdämon von ihrer Existenz in Kenntnis setzen …




Cover
Das Cover ist ja sowas von passend und zeigt für mich Adriana und den Labrador Tequila, die ihrem Schicksal entgegenzuschreiten scheinen. Gefällt mir und passt auf alle Fälle zum Inhalt und ist ein Eycatcher mit der Verzierung.






Schreibstil

Die Autorin Nina MacKay hat hier ein absolut geniales Werk erschaffen, das mich sowas von in seinen Bann gezogen hat.
Ich war bis tief in die Nacht am lesen und habe es durchgesuchtet.
Wie auch nicht, wenn man bei jeder Seite und jedem Kapitel die Fragen vor Augen hat, deren Ergründung man unbedingt erfahren will.
Ein Spannungsbogen mit einer wunderbaren Story gemischt und Protagonisten die mit ihrer Charakteristika überzeugen und begeistern.

Ich freu mich schon auf die Fortsetzung.






Meinung

Eine Begegnung mit Folgen …

Aber erst einmal von vorne. Ich muss sagen, ich war neugierig auf das neueste Werk der Autorin und auch sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht.

Zu einen, die Idee gefällt mir und ist mehr als gruselig mit den Dämonenarten, aber auch mega interessant.
Vor allem den Halbdämon Cruz kann ich mir sowas von bildlich vorstellen, da mir Damon aus Vampire Diaries auch sehr gut gefällt.

Ich finde die Protagonisten sind klasse beschrieben und von der Umsetzung sehr gut gelungen.

Dann die verschiedenen Dämonen auf die man hier trifft und die von der Idee bis zur Ausarbeitung gut dargestellt sind. Bildlich absolut vorstellbar und auch wenn man es liest, kommt man sich vor als sei man Teil dieser Geschichte.

Jede Sekunde, die man mit den Protagonisten mitleidet, wenn sie flüchten müssen oder kämpfen, Ängste ausstehen müssen, aber auch Wut über manche Hilflosigkeit sind einfach nur klasse dargestellt und machten das lesen in diesem Buch zu einem vergnügen.

So, aber nun genug der Lobhudelei, denn ich kann eigentlich nur zusammenfassen: Wenn ihr Fantasy liebt und gerne über taffe Protagonisten lest und vor allem Dämonen und Engel und an Geheimnissen interessiert seid, dann würde ich dieses Buch unbedingt empfehlen.
Für mich ein Jahres- Highlight.




Fazit

Absolutes Jahres- Highlight 2018!

Dämonen und andere Katastrophen.




5 von 5 Sternen
Profile Image for Justine Szymura.
7 reviews1 follower
March 4, 2019
Gerade beendet.
Der Schreibstil ist grandios. Man hat das Gefühl dort zu sein und die Geschichte mitzuerleben. Es gab ein paar Überraschungen, die ich so nicht erwartet hätte. Leider war mir das Buch, obwohl die Geschichte wirklich toll ist, einfach zu langatmig. Das ewige Suchen der verbündeten, nahm mir den 'Wind aus den Segeln' zwischenzeitlich verlor ich einfach die Lust weiterzulesen. Im Grunde aber ein tolles Buch und ich hoffe das es im folgenden Band viel mehr Aktion gibt.
Profile Image for Emma⭐️.
172 reviews
December 27, 2024
2,25⭐️
Irgendwie hat es mich schon unterhalten aber es hat sich schon angefühlt wie Trash TV.
Die Emotionen konnten einen gefühlt gar nicht packen weil schon von großer Liebe gesprochen wurde, obwohl sie sich keine Woche kennen. Alles hat sich sehr krass abgehört aber es wurde einfach nicht so gehandelt als würde es um wichtige Dinge gehen.
Ich bin noch unschlüssig, was die weiteren Teile angeht.
Profile Image for Janinchenloves.
3 reviews14 followers
October 19, 2018

Danke an den Piper Verlag und auch an Nina Mckay das ich als #dämonentagerep ausgewählt wurde. Es hat mir total Spaß gemacht das Buch vorzustellen. So kommen wir mal zum Cover, total mein Geschmack. Die Blumen, unsere Protagonistin, die Tiere auf dem Cover und am coolsten, die Totenköpfe. Damals hatte ich die Geschichte auf Wattpad gelesen und wusste nur noch das ich sie geliebt habe. Als ich wieder angefangen habe in die Geschichte abzutauchen war es so wie nachhause kommen. Es hat so viel Spaß gemacht Adriana und Cruz zu beobachten, obwohl mir persönlich manche Stellen bekannt vorgekommen sind. Trotzdem habe ich mich wieder aufs neue in die Charaktere verliebt. Okay Dakota nicht. Ganz sicherlich nicht. Der Schreibstil ist wie bei jedem Buch von Nina abgöttisch humorvoll und unterhaltsam. Man fühlt sich als wäre man in einem Rausch. Trozdem hätte ich noch bis Halloween warten sollen, da dann die beste Zeit ist für Dämonentage, das gibt einem dann ein besonderes Feeling beim lesen. Spooky… Von mir gibt es 4 Sterne und Vorfreude auf den zweiten und dritten Teil!
780 reviews2 followers
April 21, 2021
Das war mir dann doch zu "jugendlich" mit dem ständigen anschmachten, obwohl das Grundsetting stimmt
Profile Image for Merinereads.
421 reviews4 followers
December 27, 2020
Was wäre ein Weltuntergang ohne Prophezeiungen und schlagfertige Helden?
Süße Fantasygeschichte mit einer tollen Lovestory! Mir gefiel das Gesamtkonzept sehr gut, ich fand die ganze Geschichte mit dem Krieg zwischen Engeln und Dämonen und den daraus resultierenden, titelgebenden Dämonentagen eine interessante und gut durchdachte Idee die man nicht schon woanders gelesen hat. Auch die Charaktere gefielen mir gut, zwar ist die Lovestory an manchen Stellen etwas kitschig, wirkt aber nicht gestellt oder übertrieben. Und das was ich kitschig fand ist durch die Backstorys der Charaktere nachvollziehbar erklärt. Wie bei vielen Büchern gefielen mir auch hier wieder die Nebencharaktere sehr (vor allem Drym und Savannah), da sie die Geschichte auflockern und Leben in das eigentlich eher unschöne Schicksal der Hauptcharaktere bringen. Natürlich passieren am Ende ein paar Dinge, die die Neugier auf Teil 2 groß machen, denn wann endet ein Buch schonmal ohne Cliffhanger/ Plottwist.... Zum Glück ist dieser schon draußen, sodass man sich nicht mit frustrierender Wartezeit herumärgern muss.
Profile Image for Sandra.
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December 23, 2018
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Auf den ersten Seiten begann es auch sehr vielversprechend und erinnerte mich etwas an Supernatural. Doch bald begannen mich die Charaktere zu nerven🙈 Vor allem Cruz war mir einfach zu seicht. Oftmals kam für mich auch der Humor an den falschen Stellen und die Geschichte war mir etwas zu verworren und manchmal kamen Probleme aus dem Nichts und haben sich genauso wieder aufgelöst. Das Ende war den sehr abrupt und die Wendung sehr überraschend.
Profile Image for Jenny.
700 reviews19 followers
September 23, 2025
https://viciousbooknerd.wordpress.com...


Handlung
Die Idee hinter „Dämonentage“ ist eine, die sofort neugierig macht: Seitdem Engel nach einem großen Krieg gegen die Dämonen von der Erde verschwanden, konnten sie nicht mehr alle Tage des Jahres schützen. Dadurch öffnen sich in den letzten fünf Tagen jedes Jahres die Pforten zur Hölle. Dämonen strömen in die Welt, fressen Menschen und verwüsten alles, was nicht heilig oder geschützt ist. Nur wer sich in Sicherheit bringen kann, überlebt.
Adriana, die Hauptfigur, hat in dieser Zeit schon viel verloren – ihre Mutter, Freunde, ihre Unbeschwertheit. In diesem Jahr glaubt sie, endlich einen sicheren Ort gefunden zu haben. Doch es kommt anders: Offenbar haben es die Dämonen gezielt auf sie abgesehen. Warum gerade sie? Was macht sie so besonders? Und was hat es mit dem Halbdämon Cruz auf sich, der plötzlich in ihrem Leben auftaucht und mehr über sie zu wissen scheint, als er anfangs verrät?
Der Roman startet stark. Schon auf den ersten Seiten wird man mitten in das Geschehen geworfen – ohne langes Vorgeplänkel. Die Spannung ist sofort da, die Weltidee packend, und die ersten 150 Seiten fliegen nur so dahin. Das Gefühl von Gefahr und Bedrohung ist greifbar, und die Vorstellung der „Dämonentage“ erinnert an eine Mischung aus The Purge und klassischer Urban Fantasy.
Doch dann verändert sich die Dynamik. Statt konsequent bei der düsteren Grundstimmung zu bleiben, verschiebt sich der Fokus mehr und mehr in Richtung Jugenddrama und Romance. Ab dem Moment, in dem Cruz ins Spiel kommt, nimmt die Handlung eine vorhersehbare Wendung: Aus dem spannenden Überlebenskampf wird zunehmend eine Liebesgeschichte mit vielen Klischees, die leider etwas zu schnell und oberflächlich abgehandelt wird. Der große Twist am Ende bringt wieder frischen Wind hinein und sorgt für ein spannendes Finale, das Lust auf mehr macht – allerdings wird der Effekt durch einen fiesen Cliffhanger und die vorherigen Längen etwas abgeschwächt.
Charaktere
Die Figuren sind sehr unterschiedlich angelegt, aber nicht alle können überzeugen:
• Adriana ist eine interessante Heldin, die zwischen Mut, Verzweiflung und Loyalität schwankt. Besonders zu Beginn ist sie eine glaubwürdige Protagonistin, deren Verlustgeschichte ihr Tiefe verleiht. In Bezug auf ihre Gefühle zu Cruz wirkt sie jedoch oft klischeehaft und ein wenig naiv.
• Cruz ist der obligatorische „heiße Dämonen-Boy“ – charmant, geheimnisvoll, humorvoll und natürlich ganz anders als die bösen Dämonen, die man erwartet. Er ist sympathisch, bleibt aber sehr vorhersehbar in seiner Rolle und erinnert stark an andere Love-Interests aus Jugend-Fantasy-Reihen.
• Rico, Adrianas bester Freund, ist einer der Highlights des Buches. Nerdig, loyal, fürsorglich und erfrischend normal – er sorgt für witzige Momente und ist eine Figur, zu der man sofort eine Bindung aufbaut.
• Dakota, Adrianas ehemalige beste Freundin, ist so unsympathisch, dass man sie kaum erträgt. Das sorgt zwar für Drama, wirkt aber teilweise überzogen.
• Eloy ist als Love Interest eher schwach angelegt. Blass, entscheidungsschwach und ohne große Präsenz – seine Rolle bleibt im Schatten von Cruz.
Insgesamt fehlt es vielen Figuren an Grautönen. Sie sind entweder sehr sympathisch oder sehr unsympathisch, wodurch sie teilweise stereotyp wirken. Besonders schade ist, dass die Dämonen – die eigentlich das Herzstück der Geschichte sind – selten wirklich bedrohlich oder gruselig erscheinen. Oft wirken sie eher albern oder austauschbar.
Schreibstil
Nina MacKays Stil ist flüssig, leicht verständlich und sehr dialoglastig. Dadurch lässt sich das Buch schnell lesen und ist für jüngere Leser*innen sicherlich ein guter Einstieg in das Fantasy-Genre. Die Dialoge sorgen für Tempo, wirken aber manchmal etwas zu überladen, da Konflikte und Diskussionen sich wiederholen und die Handlung ins Stocken bringen.
Positiv hervorzuheben sind die bildhaften Beschreibungen der Dämonen und der Welt. Besonders die Szenen der „Dämonentage“ sind atmosphärisch und erzeugen starkes Kopfkino. Das macht die Lektüre an vielen Stellen packend und lebendig. Allerdings wirkt der Stil in manchen Momenten etwas „teeniehaft“ – was zwar zur Zielgruppe passt, aber erwachsene Leser*innen gelegentlich zum Augenrollen bringen könnte.
Positiv
• Sehr originelle Grundidee: „The Purge“ mit Dämonen
• Spannender, atmosphärischer Einstieg
• Rico als starker Nebencharakter mit Sympathiefaktor
• Humorvolle Stellen, die das düstere Setting auflockern
• Bildhafte Beschreibungen der Dämonenwelt
• Gut platzierter Plottwist am Ende
Negativ
• Überstürzte Liebesgeschichte (Insta-Love, sehr klischeehaft)
• Teilweise oberflächliche Figurenzeichnung
• Wiederholungen in Dialogen und Situationen bremsen das Tempo
• Dämonen wirken oft weniger bedrohlich als gewollt
• Grusel-Atmosphäre verliert sich durch Teenie-Drama
• Cliffhanger-Ende wirkt etwas konstruiert
Fazit
„Dämonentage“ ist ein Roman mit großem Potenzial, der stark beginnt, aber im Mittelteil durch überhastete Romance-Elemente und Teenie-Klischees an Spannung verliert. Die Grundidee ist einzigartig und verspricht eine düstere, bedrohliche Fantasy-Welt – doch dieser Aspekt tritt leider oft hinter die vorhersehbare Lovestory zurück. Für Fans von fantastischer Romantik mit jugendlichem Flair ist das Buch sicher ein unterhaltsamer Lesespaß. Wer allerdings auf eine atmosphärisch dichte und wirklich furchteinflößende Dämonengeschichte hofft, wird vermutlich enttäuscht.
3 von 5 Sternen
Profile Image for Tiana_Loreen.
368 reviews6 followers
December 9, 2018
Coole Idee, nur die Umsetzung hatte manchmal ihre Längen!

Inhalt:
An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Furcht und Angst. Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Wer überleben will, muss sich verstecken. Die 17-jährige Adriana wird in eine ominöse, jedoch offenbar sichere Villa eingeladen. Mit Freunden, unter denen auch ihr heimlicher Schwarm Eloy ist, will Adriana die Dämonentage dort verbringen. Doch etwas scheint anders als sonst. Mehrere Alpha-Dämonen schließen sich zusammen und gehen erstmals organisiert gegen Menschen vor. Was wollen sie von Adriana? Und warum ist der Halbdämon Cruz auf sie angewiesen? Am Ende der ersten Dämonennacht muss Adriana eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal verändern wird. (© Piper Verlag)

Meine Meinung:
Ich mag Bücher über Dämonen, vom Piper Verlag und wo fantastische Romantik vorkommt. Beim Lesen des Klappentextes dachte ich mir, dass genau DAS Buch alles beinhaltet. Es klang vielversprechend, also begann ich zu lesen...

Die Handlung
Ich war begeistert...also vom Anfang. Die ersten 150 Seiten waren voller Spannung und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Ab der ersten Seite befand man sich mitten im Geschehen.
Der erste Tag der Dämonentage!
Die Idee alleine war schon absolut gelungen: Jedes Jahr zum Jahresende öffnet sich die Pforten der Hölle und Dämonen können für ein paar Nächte (nur Nächte!) auf der Erde jagen.
Verschollene Dämonen, verschiedene Dämonen und mutige Halbdämonen.

Ich frage mich zwar immer noch, wieso noch kein Dämon auf die Idee gekommen ist, sich über Tag irgendwo zu verstecken um somit JEDE Nacht jagen zu können und nicht ganz artig immer wieder zurück in die Hölle zu fliegen, aber die Erklärung bekomme ich vielleicht in Band 2. Das fand ich irgendwie irritierend. Dämonen, die sich an Regeln halten? Ähm..okay?

Adrianas Leben ist schon im letzten Jahr durcheinandergeraten, als sie Bekanntschaft mit Dämonen gemacht hat. Dämonen sind die Bösen. Punkt. Das ist ein Fakt. Irrtum ausgeschlossen, oder?

Die Charaktere
Nina MacKay schafft es, dass man einige Charaktere in dem Moment nicht mag, wo sie den Mund aufmachen. Eine davon ist definitiv Adrianas ehemals beste Freundin Dakota. Sie ist ein Miststück sondergleichen und um ehrlich zu sein, war mein Mitleid echt begrenzt. Auch Adrianas Schwärmerei für Eloy war für mich nicht greifbar, denn er ist kaum wahrnehmbar und wenn er mal etwas macht, dann hab ich meist den Kopf geschüttelt. Für mich hat er kein Rückgrat.
Wenn man solche Freunde hat, dann braucht man keine Feinde! Arme Adriana!

Der einzige Freund, dem ich total verfallen war, ist Rico. Er ist Adrianas bester Freund, total loyal und absolut fürsorglich und ein bisschen nerdig.

Nun gut...weiter geht’s zu den beiden Protagonisten:
Adriana und Curz!
Adriana ist nicht ganz menschlich und plötzlich haben sämtliche Dämonen ein Auge auf sie geworfen. Sie ist hübsch, wortgewandt, scheinbar total in Eloy verliebt und sehr loyal ihren Freunden gegenüber. Zudem kann sie mutig und taff sein.
Curz ist einer dieser Dämonen, die es auf Adriana abgesehen haben, aber aus anderen Gründen als Anfangs gedacht. Streng genommen kenne sie sich bereits...nur woher?
Curz ist anders, als man sich einen Dämon vorstellt, zudem ist er – wenn man Adriana fragen würde – irgendwie süß und voller Humor. Ich gebe es ja zu, er ist einer meiner liebsten Charas (Rico ist mir noch lieber xP), aber trotzdem fand ich ,dass das, was zwischen Adriana und Cruz passiert viel zu schnell geht.

Die Schreibweise
Locker, leicht und schnell zu lesen. Viele Dialoge, da die diversen Charaktere viel reden, diskutieren und streiten, was sich an manchen Stellen ziemlich zähflüssig gelesen hat, da ich das Gefühl hatte, mich im Kreis zu drehen.
Die Dämonen werden verständlich und vor allem bildlich dargestellt, sodass ich sich das Kopfkino von ganz alleine einschaltet.

Das Ende
Fies, fieser, Cliffhanger.
Das Ende kam zwar nicht unbedingt überraschend, aber das, was Adriana so kurz vor Schluss herausfindet kam mir irgendwie so...simple vor. Der Klappentext der Fortsetzung muss mich sehr ansprechen, dass ich die Trilogie weiter verfolge.

Fazit:
Spannende Idee, interessante Charaktere und eine (meist) mitreißende Handlung. Es hatte seine Hänger, aber im Großen und Ganzen hat es mich unterhalten. Die Schreibweise ist locker und einfach, sodass die Seiten schnell gelesen sind. Der Part der Dämonen ist gut beschrieben, sodass man sich als Laie gut auskennt.
Von mir bekommt „Dämonentage“ 3 von 5 Federn, da ich zwar von der Idee total begeistert war, aber ich auch fand, das nicht alles herausgeholt worden ist (zu viel Gequassel).

Profile Image for Mietze's.
388 reviews7 followers
November 2, 2018
Als die Engel nach dem Krieg mit den Dämonen von der Welt verschwanden, reichte ihre Kraft nicht aus um alle Tage des Jahres zu schützen. Deswegen sind die letzten 5 Tage des Jahres als die Dämonentage bekannt. Die Dämonen verlassen in diesen dunklen Stunden die Hölle durch die Portale und fressen jeden Menschen, der es nicht schafft sich an einem geschützten oder heiligen Ort aufzuhalten. Die junge Adriana hat in dieser schlimmen Zeit bereits nicht nur ihre Mutter sondern auch Freunde verloren. Dieses Jahr scheinen sie endlich einen geschützten Ort gefunden zu haben, doch scheinbar haben es die Dämonen aus irgendeinem Grund auf sie abgesehen und gehen gezielt vor. Was steckt dahinter? Was ist an ihr so besonders? Und wie hängt das mit dem ehemaligen Halbdämon Cruz zusammen, der sie zu beschützen versucht? Adriana erfährt Dinge, die alles verändern was sie bisher geglaubt hatte und die möglicherweise nicht nur ihr eigenes Schicksal in eine ganz neue Richtung drehen könnten...

Hach es hätte so gut werden können...
Die Idee war von Anfang an genau mein Ding: so eine Art "Purge" nur mit Dämonen und einer jungen Heldin die ums Überleben kämpft.
Und zunächst sah es auch so aus und das Feeling des Buches hat mir gefallen. Wir haben Adriana kennen gelernt und sie führt den Leser in ihre Welt samt den Dämonentagen ein. Doch während des Aufenthalts am geschützten Ort ging es eigentlich schon los. Die Atmosphäre schwankte leicht ins "teeniemäßige" was die Sprache und das Verhalten anging und ich bin schon innerlich ein wenig zusammengezuckt. Aber darüber konnte ich noch so einigermaßen hinwegsehen, Adriana ist eben noch ein Teenie.
Tja, und dann kam Cruz und es geschah was ich befürchtet hatte: eine vor Klischee nur so triefende Insta-Love a'la "aber er ist doch ein Dämon!" und "warum interessiert er sich für mich unscheinbares Ding?". KREISCH, nein nein nein - waruuuuuuum? Das Thema war so gut und dann klatscht einem so ein Szenario mitten ins Gesicht. Versteht mich nicht falsch, ich habe nicht unbedingt ein Problem mit Insta-Love, aber doch nicht nach so einem Schema T__T.
Das versaut den ganzen Dämonen-Grusel-Faktor und reduziert für mich die Geschichte auf einen heißen, lilanen und smarten Dämonen-Boy der zusammen mit dem "normalen" Mädchen die Welt retten will und dabei sein Leben für ihres geben würde...
So so schade, der Plot rund um den Krieg der Engel und Dämonen, den Dämonentagen, die Hölle und Luzifers finstere Pläne fand ich echt gut aber ich kann da keine halbnackten Dämonenboys brauchen. Noch dazu muss ich gestehen, das ich die Dämonen selbst leider meistens nur ziemlich peinlich statt böse und gruselig fand.
Ich habe das Buch dennoch zu Ende gelesen und der Plottwist am Ende war es auch wert denn der war echt gut gelungen - die kitschigen Schmachtstellen haben mir es allerdings leider ein wenig versaut und auch die stellenweise recht häufigen Wiederholungen von Situationen waren nicht das Gelbe vom Ei. Dafür mochte ich den Humor in manchen Situationen ganz gerne.
Meine Erwartungen wurden insgesamt leider nicht erfüllt.

Idee a'la The Purge mit Dämonen - richtig cool. Charakterideen und Hintergründe in der modernen Welt gut umgesetzt und interessanter Plottwist am Ende.
...Und dann kam der halbnackte Dämonenboy mit der InstaLove der mir das Lesevergnügen leider ein wenig versaut hat. Für mich bei dem coolen und gruseligen Thema leider eine Entwicklung der das Buch für mich in die Klischee-Teenie-Schiene abgeschoben hat.
Vielleicht doch eher etwas für jüngere Leserinnen und nichts für Leute die eine spannende und gruselige Geschichte erwarten. Schade - es hätte ein Highlight werden können. So ist es für mich leider nur eine durchschnittliche Fantasy-Love-Story.

*Reziexemplar

Schaut vorbei: https://cat-buecher-welt.blogspot.com...
Profile Image for Michelle.
109 reviews3 followers
July 24, 2019
Meine Meinung:

Da ich Geschichten rund um Dämonen einfach nur liebe, war für mich klar, dass ich dieses Buch einfach lesen muss. Da der Inhalt sich auch wirklich toll anhörte, war ich schon wirklich gespannt auf die Geschichte und habe sie auch wirklich schnell verschlungen. Anders als erwartet, war dieses Buch eher düster gehalten. Den typischen Humor von Nina MacKay gab es zwar auch an der ein oder anderen Stelle, aber die meiste Zeit ging es dann doch eher ernst in diesem Buch zu, was mir aber auch wirklich gut gefallen hat.

Direkt zu Anfang wird man auch schon in eine spannende Situation hineingeworfen, sodass einem auch gar nichts anderes übrig bleibt, als direkt schon mitzufiebern. Der ungemein leichte und lockere Schreibstil macht es einem zudem sehr leicht schnell ins Buch hineinzufinden und konnte mich auch wirklich fesseln. Besonders gefallen hat mir aber auch die Thematik des Buches. Dämonen, die an den letzten fünf Tagen des Jahres über die Erde herfallen und natürlich nur eines Wollen: Menschen fressen. Demnach gibt es in diesem Buch auch wirklich viel Spannung und diese kommt auch definitiv nicht zu kurz. Natürlich gibt es mal mehr und auch mal weniger spannende Stellen, aber ich wollte die ganze Zeit über wissen, wie das Buch ausgeht und war teilweise sogar schon ein wenig ungeduldig beim Lesen, weil ich es kaum aushalten konnte.

Die Charaktere mochte ich soweit auch wirklich gerne. Adriana, die Protagonistin, war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich auch sehr mit ihr identifizieren. Adrianas eigentlich beste Freundin Dakota war mir allerdings schon von Anfang an unsympathisch. Ich konnte irgendwie die ganze Zeit über nichts mit ihr anfangen und vor allem war sie auch ziemlich fies zu Adriana und hat ein paar Dinge gemacht, die für mich absolut unverständlich waren. Aber vor allem hat sie sich auch an Eloy rangeschmissen, den Typen, den Adriana toll findet, was man auch nicht unbedingt als beste Freundin macht. Umso mehr mochte ich dafür Rico, der wirklich immer zu Adriana hält und auch versucht ihr aus jeder misslichen Lage herauszuhelfen. Nach und nach lernt man aber auch noch weitere Charaktere und auch eine kleine Fellnase kennen, die mir wirklich sehr ans Herz gewachsen sind.

Aber auch die Geschichte an sich konnte mich wirklich begeistern. Eigentlich will Adriana nämlich nur eines: Die Dämonentage überleben. Vor allem nachdem auch ihre Mutter zuvor bei den Dämonentagen ums Leben gekommen ist und Adriana im Jahr zuvor auch fast gestorben wäre. Doch die Dämonen haben es in diesem Jahr auf sie abgesehen, warum kann sie sich vorerst nicht erklären und die Lage spitzt sich auch immer weiter zu. Hier und da wurden ein paar Rätsel gestreut, die sich nach und nach zu einer Aufgabe herauskristallisierten, die unsere Protagonistin lösen muss, denn dabei steht nichts anderes auf dem Spiel als die Weltordnung und vor allem die Menschen. Dadurch wurde die Geschichte für mich auf jeden Fall noch fesselnder. Der nicht ganz so starke Mittelteil wurde zum Ende hin viel spannender und ich hoffte und bangte natürlich total mit und wurde schlussendlich auch wirklich überrascht. Es taten sich nicht nur ein paar Fragen auf, auf die man Antworten erhalten möchte, sondern es gab auch Wendungen mit denen ich so nicht gerechnet hätte und die mich jetzt schon sehnsüchtig auf den zweiten Teil warten lassen. Der Auftakt der Reihe ist auf jeden Fall empfehlenswert, wenn ihr Geschichten rund um Dämonen mögt.

Fazit:

Ein wirklich toller Auftakt der Reihe, der mit ordentlich Spannung gut vorlegt. Im Mittelteil wurde es zwar dann ein wenig ruhiger, dennoch war für mich auch hier zumindest unterschwellige Spannung vorhanden. Mit einigen Wendungen und Ereignissen hatte ich so nicht gerechnet, am meisten wohl auch nicht mit dem Ende! Deswegen vergebe ich an dieser Stelle 4/5 Sternen.
860 reviews15 followers
November 11, 2018
Inhalt:

Die letzten fünf Tage des Jahres gehören allein dem Schrecken der Welt. Mit den Dämonentagen tritt auch die Furcht und die Angst in das Leben der Menschen und Flucht und Zuflucht sind von diesen Tagen gezeichnet. Jeder der keinen retteten Ort findet fällt den grausamen Wesen zum Opfer.
Adriana ist eine derjenigen, die sich auf der Flucht befindet. Einer Einladung folgend trifft sie sich mit ihren Freunden in einer ominösen und sicheren Villa wieder. In der Hoffnung den Dämonentage auf diese Weise zu entkommen finden sie sich bei ihrem Gastgeber ein. Doch mit dem Einzug in die Villa beginnen erst die Stunden des Bangens. Eine Gruppe von Alphadämonen haben einen perfiden Plan geschmiedet und Adriana spielt darin die Hauptrolle. Während die organisierte Gruppe auf die Jagd geht, begibt sich Adriana gemeinsam mit einem außergewöhnlichen Gefährten selbst auf die Jagd.

Doch was haben das ungewöhnliche Verhalten der Dämonen und das organisierte Verbrechen mit Adriana selbst zu tun? Warum hilft ihr ihr außergewöhnlicher Gefährte und was will er eigentlich von ihr? Aber vor allem wie soll sie sich Entscheiden, denn jeder Schritt bedeutet ein schicksalhafter Schritt zu werden….

Meine Meinung:

Jedes neue Buch von Nina MacKay bedeutet für mich eine Flucht aus dem Alltag und ein Traum im Fangirl-Modus. Für mich ist die Autorin und ihre Bücher immer wieder aufs Neue ein Erlebnis der besonderen Art, denn mit ihrem Sinn für Humor, starken Fantasy und unglaublich lebendigen Charakteren und sehr bildgewaltigen & detaillierten Settings ist es nicht nur eine Reise ins Ungewisse, sondern zugleich ein Abenteuer mit vielen Besonderheiten und fesselnden Momenten.

Natürlich springt sofort der ausgelassene, sehr erfrischende, humorvolle und detailgewaltige Schreibstil ins Auge, der dieses Buch zu einem sehr lebhaften und fesselnden Abenteuer macht. Man hängt förmlich an den Worten, wird von geballten Emotionen übermannt und mit einem magischen Bann an die Handlung gefesselt. Einfach nur mega genial!

Gewiss ist der Inhalt der Handlung nicht neu erfunden worden und es gibt viele Bücher mit ähnlichem Inhalt, aber bei Nina MacKay spielen viele Besonderheiten, das Fingerspitzengefühl zu Details, die Liebe zu ihren Charakteren und das Spiel der Gefühle eine große Rolle, die ihre Bücher für mich zu einem unvergesslichen Erlebnis machen und mich sehnsüchtig auf weiter Bücher von ihr warten und hoffen lassen.

Die Spannung ist ein großer Bestandteil in ihren Werken und lassen aus der Mischung aus Humor, Ideenreichtum und Fantasie ein klare Lesehighlight entstehen. Es wird definitiv nie langweilig und mit gelungen inszenierten Wendungen, spannenden Überraschungen und einem großen Knall hat mich die Autorin absolut geflasht zurückgelassen und ich hoffe bald mehr von ihr lesen zu dürfen!

Sehr interessant war es für mich hinter die Idee der Autorin zusteigen. Die verschiedenen Arten der Dämonen hat mich absolut neugierig gestimmt und mit der modernen Technik wurden sie noch ein stückweit lebendiger für mich. So erlebte man sie nicht nur Live in der Handlung, sondern mit den weiteren Details und Erkenntnisse über ihre Art und ihr Wesen haben sie etwas sehr authentisches mit auf den Weg bekommen.

Wie man gewiss merkt hat mich das neue Werk der Autorin total in seinen Bann gezogen und ich hoffe sehr, dass sie bald ein weiteres Lesehighlight raushauen wird und ich werde zu 100% auch dieses Buch verschlingen!

Fazit:

Ein gelungener Mix, ein phänomenaler frischer Schreibstil und eine Handlung, die mich von der ersten bis zur letzten Seite total gefesselt und am Ende absolut geflasht hat.

Ich will mehr!
Profile Image for buchwinter_.
217 reviews5 followers
November 15, 2018
WENN DIE WELT AUF EINMAL DUNKEL WIRD.
An fünf Tagen im Jahr kommen Dämonen auf die Erde, um Menschen zu jagen und ihnen das Leben auszuhauchen. Dann kommt die Dunkelheit über die Welt und die Menschheit versinkt im Chaos…

„Selbst auf die dunkelste Nacht folgt ein neuer Morgen. “

Was, wenn die Dunkelheit nicht vergeht? Und das Licht gar nicht mehr kommt? …

Adriana ist 17 Jahre alt und sucht auch dieses Jahr an den letzten fünf Tagen im Jahr Schutz vor den Dämonen. Sie versteckt sich mit ihren besten Freunden in einer pompösen Villa bei einem Bekannten. Doch die Dämonen scheinen es dieses Mal explizit auf sie abgesehen zu haben. Sie kann sich keinen Reim daraus bilden. Es wird immer mysteriöser und Adriana fragt sich, was die Dämonen wirklich mit ihr vorhaben? Was macht sie so besonders, dass selbst der Teufel sie lebend will?

Ihre Angst und ihr ungutes Gefühl werden immer stärker, bis ein Halbdämon namens Cruz auftaucht und sie anfleht, ihm bei etwas Wichtigem zu helfen. Er versichert ihr, dass er und viele andere ohne sie verloren sind. Für Adriana kommt es nicht in Frage, einem Halbdämon zu vertrauen. Doch er lässt nicht locker und Adriana steht am Ende der Nacht vor einer Entscheidung, die nicht nur ihr Schicksal beeinflussen wird…

Ich finde die Idee hinter dem Buch einfach nur klasse! Es ist erfrischend zu lesen und endlich mal etwas Neues. Eine Geschichte, die man nicht alle zwei Tage liest. Auch der Schreibstil der Autorin ist super.

Mir haben besonders die lustigen Dialoge gefallen, welche ich persönlich sehr gefeiert habe. Auch die Höllenwitze von Cruz haben mir Lachtränen in die Augen getrieben. Herrlich komisch!

Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, ist die doch sehr oberflächliche und klischeehafte Beschreibung von Cruz. Ich finde, er hätte sich wenigstens Klamotten anziehen können. Er wird schon sehr auf seine sexy Seite reduziert, was ein bisschen schade ist. Ich bin froh, dass man im Laufe der Geschichte dann doch noch etwas mehr als seinen heißen Körper kennenlernt.

Ebenfalls fand ich die sehr kindliche und naive Art von Adriana und ihren Freunden anfangs sehr unpassend. Dies ließ sich für mich nicht ganz mit der eigentlich bedrückenden Stimmung vereinbaren. Allerdings ist eine deutliche Entwicklung zum Ende hin zu verzeichnen, was ich wirklich klasse finde. Ich denke in Band zwei werde ich von Adriana noch überrascht werden. Ich jedenfalls bin absoluter Rico Fan. Danke für diesen tollen Nebencharakter!

Das Ende ist super spannend und ich bin richtig traurig, dass ich nicht gleich weiter lassen kann. Die letzten Zeilen lassen so viel Spielraum auf den Fortgang der Geschichte, dass ich hin und her überlege, wie es nun weiter gehen wird.

FAZIT.
Ich wusste vorher (leider) nicht, dass es eine Trilogie ist. Ein kleiner Hinweis wäre schön gewesen, dann hätte ich mich schon vorab darauf einstellen können. Aber dies ist jetzt kein wirklicher Kritikpunkt, denn das Buch hat mir wirklich super gefallen! Ein Bonus gibt es ebenfalls noch für dieses wunderschöne Cover! Dieses Buch macht mich definitiv zum Nina MacKay Fan!

Ich freue mich sehr auf den nächsten Band und fiebere dem Erscheinungstermin entgegen. Danke an den Piper Verlag für das tolle Rezensionsexemplar!

Bewertung: 4,5 von 5 Lesezeichen.
Profile Image for Marion2505.
300 reviews5 followers
January 31, 2019
Meine Meinung:

Das Buchcover gefällt mir sehr. Es passt wunderbar zum Inhalt des Buches und es gibt viel zu entdecken. Auch die Farbkonstellation spricht mich sehr an. Ein echter Hingucker!

Auch der Schreibstil von Nina MacKay hat mir unglaublich gut gefallen, denn er ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Ich war sofort in der Geschichte drin und habe die wirklich gruselige Atmosphäre der Dämonentage förmlich gefühlt. Die ersten Seiten waren unglaublich spannend, so dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Nach dem Ende der 1. Dämonennacht nahm die Spannung allerdings für mich deutlich ab. Erst war ich etwas enttäuscht, doch schnell wurde ich in den Bann von Cruz gezogen, der unglaublich liebenswert und komplett unterhaltsam ist. Den Humor, den die Autorin in ihre Zeilen einfließen lässt, teile ich sehr, so dass ich unglaublich unterhaltsame Lesestunden hatte.

Auch die Charaktere, die Nina MacKay für dieses Buch geschaffen hat, konnten mich überzeugen. Dass mich der Halb-Dämon Cruz sehr begeistern konnte, habe ich ja schon erwähnt. Vor allem seine Höllenwitze haben mir immer ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert, auch wenn Adriana nicht allzu begeistert von ihnen war. Ich fand's super :-)

Adriana hat mir als Protagonistin auch sehr gefallen, denn sie ist erstmal sehr mysteriös. Sie schleppt viele Geheimnisse mit sich herum und natürlich war ich von Anfang an gespannt, ob ich sie im Laufe des Buches lüften werde. Dennoch hat mich Adriana mit ihrer Art hin und wieder ein wenig genervt, denn sie ist echt anstrengend. Es gab viele Aufs und Abs, die ich mit ihr durchlebt habe, was das Lesen sehr spannend gemacht hat. Auch der Protagonist Drym war einfach großartig. Die Szenen mit ihm habe ich sehr genossen, denn erst war ich mir nicht so ganz sicher, was es mit ihm auf sich hat. Ich mag ja solche Charaktere sehr! Und Adrianas besten Freund Rico habe ich schon auf den ersten Seiten des Buches ganz feste in mein Herz geschlossen. Ein unglaublich lieber Mensch!

Aber nicht nur diese Charaktere haben mich bestens unterhalten. Auch viele andere Protagonisten, die ich alle gar nicht aufzählen könnte, haben mir das Lesen sehr versüßt. Ich finde, es gibt viel zu entdecken und manche Zusammenkünfte sind einfach herrlich!

Das Ende konnte mich noch einmal richtig überraschen und auch wirklich begeistern. Da es sich bei diesem Buch um den ersten Teil einer Trilogie handelt, werde ich auf jeden Fall am Ball bleiben, denn ich möchte jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht. Viel zu sehr sind mir Adriana, Cruz, Drym, Rico und Co. ans Herz gewachsen. Ich hoffe, es dauert nicht zu lange bis zum nächsten Wiedersehen :-)

Mein Fazit:

"Dämonentage" von Nina MacKay ist ein spannendes Fantasybuch, das mich mit seiner perfekten Mischung aus Spannung, wunderbarem Humor und einer kleinen Liebesgeschichte einfach toll unterhalten hat. Wer Dämonen mag und gerne mal einen Blick in die Hölle werfen möchte, ist hier sicherlich absolut richtig. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung!
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November 18, 2018
Inhalt
An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Furcht und Angst. Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Wer überleben will, muss sich verstecken. Die 17-jährige Adriana wird in eine ominöse, jedoch offenbar sichere Villa eingeladen. Mit Freunden, unter denen auch ihr heimlicher Schwarm Eloy ist, will Adriana die Dämonentage dort verbringen. Doch etwas scheint anders als sonst. Mehrere Alpha-Dämonen schließen sich zusammen und gehen erstmals organisiert gegen Menschen vor. Was wollen sie von Adriana? Und warum ist der Halbdämon Cruz auf sie angewiesen? Am Ende der ersten Dämonennacht muss Adriana eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal verändern wird.

Charaktere
Adriana ist ein sehr hartnäckiges Mädchen. Sie ist nicht eitel und manchmal weiß sie auch nicht wirklich, was sie will. Sie ist sehr unentschlossen und beschützend. Des Weiteren ist sie etwas naiv aber wahnsinnig mutig. Meistens rennt sie einfach mit dem Kopf durch die Wand. Außerdem würde sie alles - ich meine wirklich alles - für ihren Hund tun.

Cruz ist ein sehr bestimmender und herrischer Halbdämon. Außerdem ist er sehr überfallend und mutig. Er ist auch sehr beschützend und in Adrianas Gegenwart sehr hirnlos. Cruz ist auch wahnsinnig empfindlich.

Meine Meinung
Also eine bestimmte Beziehung entwickelt sich meiner Meinung nach viel zu schnell. Man sieht nicht mal wirklich eine Entwicklung, es war einfach von der einen auf die andere Sekunde da, wenn man bedenkt, dass die beiden Personen sich zu dem Zeitpunkt kaum kennen.

Die Geschichte ist sehr spannend und unterhaltsam erzählt. Außerdem gefällt mir das Worldbuilding sehr. Die Charakterentwicklung ist okay, aber die Geschichte hätte mehr hergegeben.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr schwer gefallen. Gleich am Anfang lernen wir auch ein paar echt blöde Charaktere kennen.

Zur Autorin
Nina MacKay, irgendwann in den ausgeflippten 80er-Jahren geboren, arbeitet als Marketingmanagerin (wurde aber auch schon im Wonderwoman-Kostüm im Südwesten Deutschlands gesichtet). Außerhalb ihrer Arbeitszeiten erträumt sie sich eigene Welten und führt imaginäre Interviews mit ihren Romanfiguren. Gerüchten zufolge hat sie früher als Model gearbeitet und einige Misswahlen auf der ganzen Welt gewonnen. Schreiben ist und war allerdings immer ihre größte Leidenschaft.

Empfehlung
Wenn ihr ihre anderen Bücher liebt, dann ist das auf jeden Fall auch eins für euch! Nina schreibt super und die Geschichte hat auch einen sehr interessanten Plot, wie ich finde.
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