Emily glaubt zu träumen, als sie sich eines Nachts in einem Grab wiederfindet. Aber es ist kein Traum. Entsetzt stellt sie fest, dass sie gestorben ist und nun als Geist auf dem Friedhof Père Lachaise herumspuken muss. Aber sie denkt gar nicht daran, sich damit abzufinden. Denn sie ist keines natürlichen Todes gestorben, und fortan hat Emily nur noch ein Ziel: Sie will ihren Mörder finden und sich das Leben zurückholen, das er ihr gestohlen hat. Doch das ist selbst für einen Geist viel gefährlicher, als Emily es je für möglich gehalten hätte ...
Gesa Schwartz - Emily Bones: Die Stadt der Geister eBook - 416 Seiten
Darf ich vorstellen - mein bisheriges Jahreshighlight - Emily Bones. Es ist wirklich lange her, dass es ein Buch von Anfang bis Ende geschafft hat, mich derart in seinen Bann zu ziehen. Die Autorin schafft es gefühlt mit Leichtigkeit, eine Welt zu zeichnen, in die der Leser völlig eintauchen kann. Was am Anfang etwas bedrückend wirkt, entwickelt sich rasend schnell zu einem spannenden Abenteuer mit viel Witz und Charme. Wir lernen ein Geistermädchen kennen, das einfach herzerfrischend frech und sympathisch ist. Auch ihre neuen Freunde können den Leser schnell mit viel Witz und tollen Dialogen überzeugen. Was ich neben alldem aber wirklich herausragend finde, ist die Fähigkeit der Autorin, diese doch tote Welt in solch schillernden Farben und Details darzustellen, dass man sie einfach lieben muss. Ich habe mich in diesem Buch sooo wohl gefühlt, wie ich es selten erlebt habe. Emily Bones und ihre Geschichte wird mir sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben. Ich kann hier nur eine absolute Lese-Empfehlung aussprechen - 5 Sterne sind eigentlich noch zu wenig :-)
* digitales Rezensionsexemplar von NetGalley & Thienemann-Esslinger Verlag
Persönliche Meinung Das Buch fängt richtig vielversprechend und zackig an, man ist sofort in der Geschichte und mit Emily hautnah dabei. Ich fand den Schreibstil angenehm zu lesen. Das war mein erstes Buch von Gesa Schwartz.
Emily ist eine tapfere, sehr mutige und leicht draufgängerische 13-jährige, manchmal hätte ich sie mir etwas zurückhaltender gewünscht, aber genau durch ihre Art ist die Geschichte rasant vorangegangen.
«“Es ist ganz normal, dass du dich nicht an deinen Tod erinnerst und etwas verwirrt bist. Die meisten Geister haben so ein Trauma, das am besten in Gruppensitzungen aufgearbeitet wird.“ Emily riss die Augen auf. „Gruppen-was?“»
Bei mir war aber nach knapp 200 Seiten die Luft raus und es hätte gerne zu Ende sein können. Das Buch ist richtig gut und es lag definitiv nicht daran, aber für mich persönlich fehlte einfach etwas um mich bei der Stange halten zu können. Vielleicht liegts am alter, ich kann es nicht sagen.
Die Geschichte hat sich dann so entwickelt wie ich das dachte und rundet sich dann in einem guten Ende ab.
Gruselig war es nicht unbedingt, denn die meisten Charaktere sind eher schräg als unheimlich, aber trotzdem ist das ganze Setting eher Spukig.
"Wahrscheinlich war sie der einzige Geist weit und breit, der sich vor Geistern fürchtete."
Emily erwacht auf einem Friedhof und muss feststellen, dass sie ermordert wurde. Ihr einziges Ziel ist es, ihren Mörder zu finden und sich ihr Leben zurückzuholen. Doch es lauern noch ganz andere Gefahren.
Für ein Jugendbuch ist es echt richtig gruselig. Die Geister, die wir treffen, sind zwar oft recht charmant, doch es wimmelt auch von anderen übernatürlichen Gestalten, die nicht alle so nett sind. Ich mochte das Setting auf einem alten Pariser Friedhof sehr, ich mochte die Idee der Geister, die immer noch "da" sind und ich mochte Emily und ihre Freunde. Die Story ist spannend und ich habe das Buch so gerne gelesen und bin richtig durch die Seiten geflogen, weil der Schreibstil einfach wunderbar rutschig ist. Ich mag die Entwicklung der Geschichte, war manchmal überrascht über die Brutalität der Details und war sehr positiv überrascht über die Tiefe der Geschichte, die ich so gar nicht erwartet hätte. Ich bin fast traurig, dass es vorbei ist, ich hätte gerne noch mehr Zeit mit Emily und ihren Freunden verbracht. Also defintiv nicht nur ein Buch für Jugendliche sondern für alle Altersklassen. Ein Buch über Familie und Freundschaft, über Mut und übers Loslassen
Gesa Schwartz hat einen wieder in eine tolle, magische Welt gezaubert. Die Story und die Charaktere waren einfach klasse 💜 Trotzdem hatte das Buch ab und an ein paar Längen. 4/5 Sternen 😊
Dieses Buch hat mich im wahrsten Sinne des Wortes positiv überrascht. Allein das Cover finde ich traumhaft schön und die Story erst - wundervoll.
Wir begleiten Emily Bones, ein dreizehnjähriges Mädchen, das ermordet worden ist und sich nun als Geist auf dem weltbekannten Pariser Friedhof wiederfindet. Sie lernt eine vollkommen magische Welt kennen, von dessen Existenz sie nichts wusste, aber immer schon ahnte, dass sich in den Schatten unserer Welt womöglich mehr verbirgt, als wir uns vorstellen können.
Die Atmosphäre in diesem Buch ist atemberauend gut beschrieben, sodass sie einem direkt unter die Haut dringt. Farben, Kontraste, Bilder, alles spielte sich vor meinem geistigen Auge ab und ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.
Auch die Figuren haben mich in ihrer Darstellung mehr als überzeugt. Mehr, als das, was dieses Buch einem bietet, kann man sich nicht wünschen. Es ist genial geschrieben, erzählt eine wundervolle Geschichte, die sich auf so vielen verschiedenen Ebenen abspielt, dass man einfach nur (positiv) überwältigt ist.
Es war ein wahrer Genuss, dieser Geschichte und ihrer Protagonistin durch alle Höhen und Tiefen zu folgen. Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das tolle Lesevergnügen.
Emily glaubt zu träumen, als sie sich eines Nachts in einem Grab wiederfindet. Aber es ist kein Traum. Entsetzt stellt sie fest, dass sie gestorben ist und nun als Geist auf dem Friedhof Père Lachaise herumspuken muss. Aber sie denkt gar nicht daran, sich damit abzufinden. Denn sie ist keines natürlichen Todes gestorben, und fortan hat Emily nur noch ein Ziel: Sie will ihren Mörder finden und sich das Leben zurückholen, das er ihr gestohlen hat. Doch das ist selbst für einen Geist viel gefährlicher, als Emily es je für möglich gehalten hätte ...
Ein unglaublich spannendes Jugendbuch muss ich gestehen, von der Geschichte her hatte ich eigentlich gedacht das es eher was Gruseliges ist, aber ich fand es wirklich super schöngeschrieben. Es waren keine schweren Wörter vorhanden und man ist nur so durchgeflogen.
Ich stell mir auch die Katakomben in Paris wirklich schaurig und spannend zugleich vor, glaube wenn ich dort wandeln würde hätte ich auch die Hose voll.
Mir gefiel die Geschichte wirklich super gut und ich fand Sie mega spannend und interessant, deswegen klare Kaufempfehlung.
Eines Nachts erwacht Emily in absoluter Finsternis. Erst glaubt sie, zu träumen. Doch schon bald wird ihr klar, dass sie in einem Sarg liegt. In ihrem Sarg! Denn Emily ist gestorben und muss nun als Geist auf dem Friedhof Père Lachaise herumspuken. Emily ist entsetzt. Doch schnell erwacht ihr Kampfgeist, denn sie ist keinen natürlichen Tod gestorben. Emily ist fest entschlossen, ihren Mörder zu finden und sich ihr Leben zurückzuholen. Doch mit diesem Entschluss stellt sie nicht nur die Stadt der Geister und Untoten auf den Kopf, sondern gerät auch selbst in große Gefahr …
Meine Meinung:
Der Klappentext von „Emily Bones: Die Stadt der Geister“ hat mich sofort sehr fasziniert und ich wollte unbedingt wissen, was es mit dem Tod von Emily auf sich hat. Wird sie ihren Mörder finden und es schaffen, sich ihr Leben wieder zurückzuholen? Ich war auf spannende Lesestunden vorbereitet, die ich auch ganz genauso erleben durfte.
Ein tolles Buchcover
Das Buchcover gefällt mir sehr. Es ist magisch und geheimnisvoll und entführt mich sofort wieder in die Welt der Geister und Untoten. Auch die Farbwahl gefällt mir überaus gut, so dass ich im Buchladen sicherlich nicht an dem Buch vorbeigehen würde.
Ein fesselnder und humorvoller Schreibstil
Der Schreibstil von Gesa Schwartz konnte mich von der ersten Seite an begeistern. Sie schreibt unglaublich anschaulich, so dass ich mir die Stadt der Geister lebhaft vorstellen konnte. Auch hat mir der Beginn des Buches unheimlich gut gefallen, denn ich hatte als Leserin die Möglichkeit, alles gemeinsam mit Emily zu erkunden. Und da gab es wirklich eine Menge zu entdecken!
Auch mag ich den Humor sehr, den Gesa Schwartz in ihren Schreibstil einfließen lässt. Meine Jungs – mit denen ich das Buch streckenweise gemeinsam gelesen habe – und ich haben oft laut loslachen müssen über die Sprüche der einzelnen Charaktere. Es war ein unglaublich tolles Leseerlebnis, denn Spannung und Humor haben sich perfekt ergänzt.
Einzigartige Charaktere
Darüber hinaus hat Gesa Schwartz für ihr Buch wirklich einzigartige Charaktere erschaffen. Allen voran natürlich Emily Bones, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Sie ist ein unerschrockenes 13-jähriges Mädchen, das für ihre Ziele kämpft und diese mit Nachdruck und Beharrlichkeit verfolgt. Auch flucht sie für ihr Leben gern, was so manchen Protagonisten im Buch wirklich verzweifeln lässt. Ich musste oft über ihre Art schmunzeln und kann es gar nicht erwarten, weitere Abenteuer mit Emily erleben zu dürfen.
Aber auch der Irrwicht Cosimo und Raphael, der friedhofseigene Sanitäter, mit denen sich Emily schon bald anfreundet, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie machen Emily die Eingewöhnung in die neue Welt um einiges leichter und stehen ihr mit Rat und Tat zur Seite. Auch das geschieht immer mit viel Humor und Ironie, was mir sehr gut gefallen hat.
Und auch den Vampir Balthasar, der ein enger Verbündeter von Emily wird, habe ich von Beginn an sehr gemocht. Er hat eine unvergleichliche Art, die mir das Lesen zu einem absoluten Highlight gemacht hat. Ich habe seine gemeinsame Zeit mit Emily sehr genossen, denn langweilig wurde es nie.
Aber auch den sehr unsympathischen und undurchsichtigen Valentin sollte man unbedingt kennenlernen, denn auch er ist trotz aller Gemeinheiten ein einzigartiger Charakter, der mir unglaublich gut gefallen hat und immer für eine Überraschung gut war.
"Angst ist keine Schande. Ignoranz ist es."
Dieses Zitat von S. 308 hat mir unglaublich gut gefallen. Denn das Buch vermittelt viele wichtige Werte, die mir alle sehr am Herzen liegen. Ganz vorneweg, den Willen, seine Ziele zu verfolgen und nicht beim ersten Hindernis aufzugeben. Es ist nicht schlimm, vor etwas Angst zu haben, aber man sollte sich nicht hinter dieser Angst verstecken. Es ist wichtig, im Leben seine Ziele zu verfolgen. Denn wenn man für etwas brennt, findet man sicherlich auch Verbündete, die sehr hilfreich sein werden.
Und oft ist das, was man zuerst für mehr als untragbar hält, am Ende doch genau das, was man eigentlich immer wollte.
Mein Fazit:
"Emily Bones: Die Stadt der Geister" von Gesa Schwartz ist ein unglaublich spannendes Kinderbuch, das mit tollen Charakteren und einer perfekten Mischung aus Spannung und Humor besticht. Ich war von Beginn an gefesselt und habe jede einzelne Leseminute unglaublich genossen. Emily und ihre Freunde sind einfach großartig und jeder sollte sie kennenlernen! Von mir gibt es eine nachdrückliche Leseempfehlung!!!!
Emily ist fassungslos und glaubt an einen bösen Traum als sie sich in einem dunklen Sarg wiederfindet. Das kann nur ein schlechter Scherz ihrer besten Freundin sein, die sich wegen ihrer Spinnen-Aktion rechen will. Jedoch wird aus einem geglaubten Albtraum bitterer Ernst als Emily feststellen muss, dass es kein Traum und auch kein Scherz seitens ihrer Freundin ist. Denn Emily ist Tod, gestorben in einer finsteren Halloween-Nacht und verflucht als Geist auf dem Friedhof von Père Lachaise herumzuspuken.
Aber Emily will gar nicht daran denken und abfinden schon einmal gar nicht! Sie setzt sich ein Ziel - Sie will sich ihr Leben zurückholen und denjenigen zur Rechenschaft ziehen, der für ihren frühen Tod verantwortlich ist! Das Vorhaben ist leichter gesagt als getan und Emily muss schnell feststellen, dass selbst als Geist ihre Mission viel gefährlicher ist als sie sich in Gedanken ausgemalt hat!
Meine Meinung:
Faszination pur - Genau dieses Gefühl löste dieses wundervolle, lustig gestaltete und doch sehr finstere Kinder - / Jugendbuch in mir aus!
Was macht es so faszinierend? Nun ja folgendes:
Der kunterbunte Mix an Charakteren hat mich vollkommen begeistert. Neben der sehr charismatischen, etwas sturen und sehr selbstsicheren Emily als Hauptprotagonistin, waren auch die Nebencharaktere sehr lebendig und auch irgendwie authentisch ausgearbeitet. Allesamt machen dieses Buch so lesenswert, denn sie wachsen einem sehr schnell ans Herz und auch die B��sewichte haben ihren ganz eigenen Charme.
Emily gefiel mir sehr gut, weil sie einfach nicht perfekt ist. Gerade die Dinge, die einen Geist peinlich für seine Untaten Mitmenschen macht, zieht sie magisch an und bringt sie immer wieder in die ein oder andere missliche Lage. Sie ist einfach wunderbar und ist mir auf direktem Wege ins Herz gewachsen, auch wenn sie stetig am meckern ist und einige unschöne Sätze aus ihrem Mund sprudeln, so hat sie auch ihre positiven Eigenschaften.
Die Handlung beginnt ja relativ „sanft“ und dem Zielgruppenalter entsprechend, doch im weiteren Verlauf nimmt sie doch einige düstere und auch Szenen, die etwas mehr Gewalt beinhalten, an, so dass ich gestehen muss, dass mir das Zielalter mit 10 Jahren doch etwas gering angesetzt scheint und sich doch eher in die Richtung des Jugendalters bewegt.
Spannung, Humor und Abwechslung sind bis zum Ende geboten und wechseln sich sehr angenehm ab. Auch Chaos ist mit Emily als aufmüpfige Untote vorprogrammiert. Es ist ein wirklich sehr gelungener Mix von Allem vorahnend und hat mich bestens unterhalten.
Der Schreibstil von Gesa Schwartz ist einfach genial. Ich kenne sie schon aus vielen anderen ihrer Büchern. Die abgespeckt und kinderfreundlichere Variante ihres Schreibstils fand ich spitze und hat sich sehr angenehm lesen lassen. Ich fand ihn sehr verständlich und „einfach“ gehalten für die Altersgruppe ihrer Wahl und doch es er zugleich sehr fesselnd, flüssig und bildgewaltig.
Das Setting ist schaurig-schön, die düstere Atmosphäre schwappt förmlich auf einen über und verlieh mir hin und wieder einmal pure Gänsehaut.
Das Cover ein absoluter Eye Catcher mit seiner düsteren detaillierten und doch verspielten Art trifft es die Thematik des Buches wie die Faust aufs Auge!
Das Ende war sehr emotional und herzzerreißend. Aber es keimte in mir auch die Frage auf, ob da eventuell noch mehr kommen könnte, da es doch recht offen gehalten war und nicht abgeschlossen wirkte. Ich für meinen Teil würde mich absolut freuen, wenn ich mehr von Emily und dem düsteren Haufen der Friedhofsbande lesen könnte!
Fazit:
Ein wundervolles, schauriges, spannendes und auch lustiges Jugendbuch, dass mich mit seiner Atmosphäre, dem Setting, den wunderbar ausgearbeiteten Charakteren und der fesselnden Handlung total unterhalten und absolut begeistert hat!
Die 13- Jährige Emily Bones erwacht im Dunkeln. Sie ist schockiert, als sie feststellt, dass sie in einem Sarg steckt. Zuerst denkt sie an einen Streich ihrer besten Freundin Lisa. Allerdings ist Emily wirklich Tod, und erwacht auf dem Friedhof Père Lachaise. Geschockt bringt sie ihre Todesursache in Erfahrung und die lautet Mord. Sie macht sich auf die Suche nach Antworten und will ihren Mörder stellen. Aber in der Zwischenzeit muss sie erst einmal ihren neuen Aufgaben nachkommen für die sie eingeteilt wurde. Wie die Grabpflegekolonie und die Therapiesitzungen. Eine aufregende Zeit mit Vampiren, Toten und Wiedergängern beginnt, und Blumen die nicht gerade gut gelaunt sind.
Cover
Das Design von Felicitas Horstschäfer gefällt mir sehr gut, und ist nicht nur stimmig zum Inhalt, sondern auch zur Story. Liebevoll außen und innen gestaltet.
Schreibstil
Die Autorin Gesa Schwartz hat einen wundervoll bildhaften Schreibstil der mich hier in die Düstere Welt der Toten entführt und mich fasziniert an Emilys Leben nach dem Tod teilnehmen lässt. Dabei lernt man ein taffes junges Mädchen kennen, das in ihrem Herzen den Funken der Liebe und gleichzeitig ihrer Stärke trägt, sich den Gefahren zu stellen. Sie will, und sie kann nicht tatenlos zusehen, wie ihr Mörder durch die Stadt streift auf der Suche nach neuen Opfern, wie sie eines war und will sich ihm entgegenstellen. Die Idee ist super, und auch wie sie neue Freundschaften findet und sich selbst weiterentwickelt. Sie ist wissbegierig und hat ein gutes Herz. Dazu immer den Mut einer unerschrockenen Kriegerin, wenn auch diese Pläne nicht wirklich ausgereift sind.
Meinung
Wenn Dein Tod nicht das Ende bedeutet …
Dann sind wir bei der 13- Jährigen Emily Bones, die nach ihrer Ermordung als Untote auf dem Friedhof Père Lachaise in Paris erwacht. Nach dem ersten Schock und den Infos zu ihrer Ermordung, will sie ihren Mörder zur Strecke bringen. Allerdings darf kein Toter den Friedhof zum Schutz vor sich und anderen verlassen. Den selbst bei den Toten herrschen strenge Regeln, die unter dem Gremium, und dem ersten Vorsitzenden Sisterius strengstens eingehalten werden. Da Widerworte nicht geduldet werden. Wird Emily kurzerhand zur Grabpflege- Kolonie eingeteilt und muss zu den Therapie Sitzungen. Dabei lernt sie nicht nur den gutaussehenden und unausstehlichen Valentin kennen, der sie mit seiner Art auf die Palme bringt, sondern auch viele andere interessante Charaktere. Zum Glück bekommt sie die Infos und die Hilfe von dem ihr zugewiesenen Irrwicht Cosimo, den der verrät ihr das man hier deshalb nicht raus darf, da die Schergen von Fürst Dhrogo aus der Anderweit Jagd auf die Magie der Toten machen. Die Vampirpolizei versucht dies zu unterbinden, aber der Kampf ist ungleich fair und Dhrogo gewinnt an Macht. Genau einer dieser Wiedergänger, hat Emily das Leben genommen.
Eine sehr interessante Idee und wunderbar umgesetzt, Wenn Emily eines hat, dann einen Dickkopf und geht nicht, gibt es nicht, scheint ihr Motto zu sein. Gefällt mir und macht Lust das Geistermädchen zu verfolgen.
Fazit
Absolut empfehlenswerte Story die einen mitnimmt in die Welt der Toten! Ein Tod der aller Anfang ist.
Emily Bones: Die Stadt der Geister – Gesa Schwartz Verlag: Thienemann – Esslinger Verlag - Planet Gebundene Ausgabe: 14,99 € Ebook: 11,99 € ISBN: 978-3-522-50565-9 Erscheinungsdatum: 17. Juli2018 Genre: Jugendbuch / Fantasy Seiten: 450 Alter: Ab 10 Inhalt: Emily glaubt zu träumen, als sie sich eines Nachts in einem Grab wiederfindet. Aber es ist kein Traum. Entsetzt stellt sie fest, dass sie gestorben ist und nun als Geist auf dem Friedhof Père Lachaise herumspuken muss. Aber sie denkt gar nicht daran, sich damit abzufinden. Denn sie ist keines natürlichen Todes gestorben, und fortan hat Emily nur noch ein Ziel: Sie will ihren Mörder finden und sich das Leben zurückholen, das er ihr gestohlen hat. Doch das ist selbst für einen Geist viel gefährlicher, als Emily es je für möglich gehalten hätte ... Mein Fazit: Zum Cover: Hier ist das Cover wieder ausschlaggebend gewesen, das ich dieses Buch lesen wollte. Es sieht einfach total schön aus. Die kleinen Geister von Cover ziehen sich durch das ganze Buch. Auch die Farbensind hier sehr schön gewählt, ein wirklich schönes Cover. Zum Buch: Als Emily in einem Sarg erwacht, denkt sie noch dass alles ein dummer Scherz ist. Ihre beste Freundin und sie machen öfters makabre Scherze. Doch nach und nach merkt sie dass es Wirklichkeit ist. Als sie sich endlich befreien kann, findet sie sich auf einem Friedhof wieder. Ein Irrwicht nimmt sich ihrer an. Fortan soll sie als Geist umher irren, doch das behagt ihr gar nicht. Als sie herausbekommt das sie ermordet wurde, will sie ihren Mörder finden und sich ihr Leben zurückholen. Emily hat viel Neues zu erlernen und es ist nicht immer leicht. Wird sie ihren Mörder finden? Wird sie ihr Leben zurück bekommen? Fragen die Euch nur beantwortet werden, wenn ihr das Buch lesen werdet. Dies ist nicht mein erstes Buch von Gesa Schwartz und deshalb ging ich schon mit einiger Erwartung an das Buch. Aber auch hier wurde ich nicht enttäuscht. sie hat einen wundervollen Schreibstil und nimmt einen ab der ersten Zeile mit in ihre Welt. Der Schreibstil ist flüssig und spannend und auch total jugendlich geschrieben. Es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen. Die Protagonisten sind alle toll erzählt und sehr gut herausgearbeitet. Sie sind mit Witz und Humor, aber auch mit Arroganz und Überheblichkeit ausgestattet. Die Bewohner vom Friedhof sind alle sympathisch und mit viel Liebe beschrieben. Auch die böse Seite wurde sehr gut dargestellt und auch diese Charaktere sind sehr schön erzählt. Die bildliche Darstellung ist fantastisch, ich konnte alles genau bildlich vor mir sehen und bin komplett begeistert. Alles wird schön in Einzelheiten erzählt und wundervoll dargestellt. Die Länge der Kapitel ist perfekt, aber aufgrund der Spannung liest sich das Buch eh schnell weg und dann ist man am Ende und fragt sich, warum ging das jetzt so schnell. Ich gebe hier 5 von 5 und bedanke mich bei Netzwerk Agentur und dem Thienemann – Esslinger Verlag für dieses schöne Rezensionsexemplar und hoffe weiterhin auf gute zusammenarbeit.
Gesa Schwartz' Schreibstil hat mir echt sehr gefallen. Die Autorin schreibt einfach unheimlich flüssig, locker und fesselnd, was die Seiten einfach so fliegen lies. Auch ist ihr Schreibstil so gehalten, dass er nicht nur für Kinder ab 10 Jahren schön zu lesen ist, sondern auch für ältere Leute, wie mich zum Beispiel. Mit diesem lockeren und schönen Schreibstil hatte ich keine Probleme, denn Gesa Schwartz hielt diesen fesselnd und spannend zugleich, was mich richtig überzeugt hatte.
Emily ist eine Protagonistin, welche mir sehr gut gefallen hat. Sie war eine sehr schön gezeichnete Figur, welche mir sehr viel Freude gebracht hat durch ihre Art und mit ihrem Humor. Außerdem ist Emily eine Protagonistin, wie ich sie noch nie gesehen haben, lustig und ernst zugleich und das war einfach erfrischend. Auch die Nebencharaktere waren sehr erfrischend und gut gezeichnet, was mir echt sehr gefallen hat, denn so wirkten sie super authentisch und nicht gestellt.
Die Story in diesem Buch ist klar und deutlich strukturiert, dies fiel mir auf den ersten Seiten direkt auf und daran habe ich dann echt gefallen gefunden, denn es wirkte einfach beruhigend auf mich. An sich war die Story lustig, ernst und richtig erfrischend, was ich sehr gemocht habe, da ich momentan einfach bei der Hitze erfrischende Bücher lesen möchte. Gesa Schwartz erschuf auch eine Storyline, die mich in jeder Hinsicht beeindrucken konnte, sei es die humorvolle Art, die ernste Art oder die fesselnde Art der Story, ganz egal was davon, es begeisterte mich einfach vollkommen.
Die Handlung und der Handlungsstrang waren auch wunderbar strukturiert, sehr locker und doch genau auf den Punkt. Mich zog die Handlung in sich auf und spuckte mich einfach aus nach der letzten Seite und dies war etwas, was mich bei diesem Kinderbuch echt freute, denn so eine wundervolle Handlung in einem Kinderbuch hat mir echt gefehlt. Mich hat Gesa Schwartz mit dieser Handlung einfach eingenommen und voll überzeugt.
Mein Fazit:
Gesa Schwartz erschuf hier ein Kinderbuch, welches nicht nur die Kleinen überzeugen wird, sondern auch Ältere Leser in seinen Bann ziehen kann. Durch die düstere, humorvolle und erfrischende Art des Geschichte gelang es Gesa Schwartz vollkommen, mich zu beeindrucken. Ich habe das Buch begonnen ohne viel zu erwarten, denn es ist immerhin ein Kinderbuch und doch hat sie es geschafft, mich vollkommen zu begeistern. Großes Lob.
Ich habe Emily Bones zugeschickt bekommen und war im ersten Moment sofort verliebt in das Cover. Es gibt keinen Schutzumschlag und mein Herz schlägt immer ein bisschen schneller wenn ich so wunderschöne Cover direkt auf den Einband draufgedruckt entdecke! Das Buch ist an 10 jährige gerichtet und ich muss hier aber leider sagen: Ich glaube dass das Buch teils zu langatmig für ein so junges Publikum ist, da selbst ich zwischendurch doch sehr gelangweilt war. Die Story konnte mich leider nicht so wirklich fesseln, bis auf den Anfang, welchen ich wirklich schön fand. Die Beschreibung des Friedhofs und seiner Bewohner ist einfach wirklich toll gelungen und gibt Lust auf mehr. Der Rest des Buches konnte mich aber leider nicht in seinen Bann ziehen. Für zwischendurch, war es wirklich nett und amüsant, ich liebe das Cover, deswegen gebe ich 3 von 5 Sternen.
4,8 Ha sido un libro muy interesante, entretenidísimo. Aunque tiene vampiros, espíritus y muertos, siento que no cae en lo típico. Construye ese mundo de una buena manera. Me ha encantado Baltasar como personaje, aunque tuviera algunas cosillas un poco predecibles.
Gesa Schwartz hat mit „Emily Bones – Die Stadt der Geister“ eine schaurig- schöne Geistergeschichte geschrieben, welche ab 10 Jahren empfohlen wird.
Klappentext: Emily glaubt zu träumen, als sie sich eines Nachts in einem Grab wiederfindet. Aber es ist kein Traum. Entsetzt stellt sie fest, dass sie gestorben ist und nun als Geist auf dem Friedhof Père Lachaise herumspuken muss. Aber sie denkt gar nicht daran, sich damit abzufinden. Denn sie ist keines natürlichen Todes gestorben, und fortan hat Emily nur noch ein Ziel: Sie will ihren Mörder finden und sich das Leben zurückholen, das er ihr gestohlen hat. Doch das ist selbst für einen Geist viel gefährlicher, als Emily es je für möglich gehalten hätte...
Von der Autorin Gesa Schwartz kannte ich bereits andere Fantasy- Bücher für Erwachsene und war daher sehr auf ihr Kinderbuch gespannt. Der Schreibstil von ihr ist ja doch recht speziell und daher war ich sehr auf die Umsetzung gespannt. Zuerst ist mir die liebevolle Gestaltung positiv aufgefallen. Sie hat mich sofort überzeugen können und hat meine Neugier auf den Inhalt des Buches noch gesteigert. Der Schreibstil von Schwartz ist angenehm, phantasievoll und poetisch. Jedoch war ich positiv überrascht, dass der typische Erzählstil von der Autorin hier nicht so zum tragen kommt. Geschickt werden Bilder gemalt, in der poetischen Weise von Schwartz, bloß nicht so intensiv, wie ich es bisher von ihren bisherigen Büchern gewohnt war. Dies hat mir gut gefallen, es hat besser zu einem Kinder- /Jugendbuch gepasst. Schwartz zeichnet in „Emily Bones“ gekonnt ein ansprechendes Setting, man lernt Paris und seine schaurig- schöne Seite besser kennen. Das Setting wird gekonnt in die Handlung eingebunden und verstärkt die Atmosphäre. Auch dieses gekonnte Miteinander hat mich wieder vom Stil der Autorin überzeugen können. Gut gefallen haben mir auch die Charaktere. Diese sind gut ausgearbeitet, vielseitig und wirklich liebevoll gestaltet. Sie passen einfach zur Handlung und auch zur Atmosphäre und transportieren die Geschichte wunderbar. Allein die ganzen Wesen auf dem Friedhof fand ich wunderbar. Wie sie Emily aufnehmen und in ihren Kreis einführen, als sie als Geist auf diesem Friedhof erwacht. Klar, gibt es Anfangsschwierigkeiten – aber man muss ja auch erst mal überwinden, dass man als Geist wiedergeboren wurde. Protagonistin in das Mädchen Emily. Recht schnell erfährt man, wie sie gestorben ist und warum sie als Geist jetzt ihr Unwesen treibt. Sie hat ihr Herz am richtigen Fleck. Besonders ihre enge Bindung zu ihrer Schwester hat mir gut gefallen. Auch ist Emily mutig und kämpferisch, sie lässt sich nicht so schnell von ihrem Vorhaben abbringen und kämpft für ihre Sache. Ihre liebevolle und dennoch gewitzte Art konnten mich überzeugen. Emily ist ein Mädchen, welches Mut spendet und war mir sofort sympathisch, auch wenn sie manchmal flucht wie ein junger Kesselflicker. Dies hat die Situation gekonnt aufgelockert und ich mochte ihre Art einfach. Aber auch die anderen Charaktere waren liebevoll ausgearbeitet und haben die Geschichte bereichert. Trotz all dieser positiven Aufzählungen hatte ich leider so meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Irgendwie konnte es mich nicht immer in seinen Bann ziehen – teilweise gab es langatmige Passagen, welche die Spannung des Buches deutlich gedämpft haben. Der Spannungsbogen konnte meiner Meinung nach nicht immer aufrechterhalten werden, ein paar Kürzungen hätten dem Buch gutgetan. Auch das eigentlich spannende Finale konnte mich nicht vollständig in seinen Bann ziehen. Es war gut umgesetzt, die Lösung hat mir gefallen, dennoch musste ich mich zwingen, die letzten Seiten nicht nur zu überfliegen. Die Geschichte und dessen Umsetzung konnten mich leider nicht vollständig überzeugen.
Mit „Emily Bones- Die Stadt der Geister“ hat Gesa Schwartz ein schaurig- schönes Jugendbuch auf den Markt gebracht, welches mich leider nicht komplett überzeugen konnte. Ein wundervolles Setting mit einer ansprechenden Atmosphäre und liebevollen Charakteren, dennoch konnte mich die Geschichte nicht hundertprozentig fesseln. Daher möchte ich 3,5 Sterne vergeben.
Werbung | Inhalt: Es ist Halloween, doch für Emily wird aus dem Gruselspaß der letzte Tag ihres menschlichen Lebens. In einer dunklen Gasse, wird ihr das Leben geraubt. Als sie aus diesem Albtraum erwacht, findet sie sich in einem Grab auf dem Friedhof Père Lachaise. Doch sie ist nicht allein und es gibt strenge Regeln für ihr Geisterleben, so darf der Friedhof nicht verlassen werden. Doch Emily will ihren Mörder finden und ihm ihren Lebensfunken wieder abnehmen.
Art des Buches: Jugendbuch Fantasy ab 10 Jahre
Wie fand ich das Buch? Ich bin begeistert. Die Atmosphäre ist großartig, so richtig schön geisterhaft, mit vielen brillanten Ideen. Ich mag die Charaktere, vor allem natürlich Emily, aber auch den Irrwicht Cosimo und den Kriegervampir Balthasar. Der Friedhof ist angefüllt mit Geistern, Skeletten und dem Werwolf Manfred, doch auch jenseits der Friedhofsmauern lauern Geschöpfe der Nacht, die den Geistern nicht wohlgesonnen sind. Emily ist ein starkes Mädchen, dass sich nicht ohne weiteres Regeln beugt. Die Autorin führt den Leser durchs nächtliche Paris und Notre Dame. Mir hat das Buch vom Anfang bis zum Ende sehr gut gefallen.
3 passende Wörter zum Buch? Geister - Paris - Friedhof
Wem empfehlen? Jedem der Freude an Gänsehaut, Geistern und den anderen Wesen der Nacht hat.
Ganz knapp drei Sterne, auf StoryGraph bin ich bei 2.75 oder gar 2.5 Sternen. Scheinbar bin ich für dieses Buch wohl einfach schon etwas zu alt. Die Zielgruppe wird bestimmt ihren Spass damit haben, was auch gut so ist.
Gesa Schwartz nimmt sich die Zeit, Emily zu formen und auch Tiefgründigkeit zu schaffen. Das Thema des Sterbens wird gut verarbeitet, in eine zielgruppengerechte Handlung verpackt und vor allem am Schluss mit viel Hoffnung und Gefühl dargelegt.
Ich jedoch hatte keinen Zugang zu der Geschichte, ich fühlte mich nie als Teil des Geschehens und irgendwie fehlte mir auch das Interesse, zu erfahren, wie es weitergeht. Emily war mir viel zu überpowert, wenn ich das so sagen darf. Oftmals erinnerte sie mich ein wenig an eine Animefigur, die einfach immer stärker wird. Ausserdem fiel mir auf, dass ausser Emily alle handelnden Figuren männlich sind.
Mir gefiel das Setting auf dem Friedhof Père Lachaise und dank des Buches habe ich mich eine Weile durch Google-Bilder davon gewühlt. Auch wenn das Buch an und für sich nichts für mich war, habe ich zumindest das für mich entdecken können.
Das Cover ist wunderschön und auch der Klappentext liest sich gut. Anfänglich ist die Geschichte gruselig und schaurig aber leider gefällt mir der Schreibstil von Gesa Schartz nicht. Irgendwie komme ich damit nicht klar und dadurch ist mir die Freude am lesen vergangen. Vielleicht bin ich auch nicht wirklich die Zielgruppe.
Das Buch war doch 'erwachsener' als erwartet. Zwar merkt man an der Sprache immer noch, dass es aus der Sicht eines Teenagers und für ebensolche Leser geschrieben wurde, aber inhaltlich ist es doch düsterer als ein typisches Jugendbuch. Daher macht m.E. die Altersempfehlung als Mindestalter Sinn, aber selbst mit 13 mag das Buch manchen Lesern schlaflose Nächte bereiten.
Der grobe Handlungsverlauf war zwar in weiten Teilen vorhersehbar, aber die im Detail originelle und vielschichtige Umsetzung war es eben nicht - es wird eine völlig eigene Welt der Geister mit ungewöhnlichen Regeln und Eigenschaften geschaffen, teils skurril, teils komisch.
Das Ende deutet eine mögliche Fortsetzung an, die ich ebenfalls sofort lesen würde.
Die 13jährige Emily muss mit Erschrecken feststellen, dass sie gestorben ist und nun im Refugium der Untoten - auf dem Friedhof Père Lachaise - ihr restliches Dasein fristet. Als sie dann allerdings herausfindet, dass sie ermordet worden ist, will sie sich in ihrer Wut ihr Leben zurück holen. Doch ihr Mörder ist einer der mächtigsten Krieger der Totenwelt...
Ich hatte nicht erwartet, dass dieses Buch so mystisch und düster ist, voller erbitterter Kämpfe zwischen Geistern, Vampiren und dunklen Kriegern. Gerade wegen der Altersangabe von 10-12 Jahren hatte ich eher etwas im Stil von 'Coco' vermutet. Aber hinter "Emily Bones" verbirgt sich ein wahres Fantasy-Spektakel. Normalerweise lese ich kein Fantasy (außer Harry Potter und Stephen King, wenn man letzteren denn überhaupt dazuzählen möchte), aber ich bin froh dass ich jetzt doch eher zufällig über Emily Bones gestolpert bin. Denn ich wurde schon sehr von ihr in den Bann gezogen und habe das Buch verschlungen. Es wurde aber auch schon ab mindestens der Hälfte des Buches so richtig spannend, es gab kaum noch Momente wo auch der Leser mal Luft holen und sich entspannen konnte weil schon wieder das nächste Übel im Schatten lauerte.
Die vielen Kampfszenen wurden sprachlich sehr gut beschrieben, so dass ich sie mir auch vor meinem inneren Auge vorstellen konnte. Generell hat mir der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen.
~~~Achtung ~~~
Der Alterangabe würde ich jedoch absolut nicht zustimmen. Ich würde meinen Jungs das Buch nicht vor 13 geben wollen, da es doch ziemlich düster ist und ständig jemandem grausam der Garaus gemacht werden soll. Zudem gibt es zahlreiche melancholische Momente, die mich als Leser sogar traurig machten, wenn Emily voller Wehmut an ihre kleine Schwester Sophie denkt, die sie nun zurück gelassen hat, oder auch an ihren geliebten Vater, der bereits ein paar Jahre vor ihr gestorben ist.
INHALT: Ein Schmöker mit atmosphärischem Setting und eine Geschichte, die Tim Burton verfilmen würde
Emily glaubt zu träumen, als sie sich eines Nachts in einem Grab wiederfindet. Aber es ist kein Traum. Entsetzt stellt sie fest, dass sie gestorben ist und nun als Geist auf dem Friedhof Père Lachaise herumspuken muss. Aber sie denkt gar nicht daran, sich damit abzufinden. Denn sie ist keines natürlichen Todes gestorben, und fortan hat Emily nur noch ein Ziel: Sie will ihren Mörder finden und sich das Leben zurückholen, das er ihr gestohlen hat. Doch das ist selbst für einen Geist viel gefährlicher, als Emily es je für möglich gehalten hätte …
COVER: Das Buchcover ist der helle Wahnsinn. Es hat mich sofort an Halloween, Geister, Tote und Verkleidungen erinnert. Und um einige dieser Punkte geht es in dem Buch ja auch. Insgesamt ist das Cover toll aufgemacht. Durch die kleinen gold-glitzernden Elemente wirkt es nämlich nicht nur düster, sondern auch ein Stück weit edel. Mir gefällt es!
MEINE MEINUNG: Emily ist großer Fan von Halloween und schaurigen Geschichten und als sie sich eines Nachts im Grab wiederfindet, glaubt sie erst an einen schlechten Scherz ihrer besten Freundin Lisa. Leider muss sie aber schnell feststellen, dass sie wirklich gestorben ist und nun als Geist ihr Unwesen treiben soll. Emily findet schnell heraus, dass sie nicht eines natürlichen Todes gestorben ist. Daher macht sie sich auf die Suche nach ihrem Mörder, um sich das Leben zurückzuholen, das er ihr geraubt hat. Die Suche gestaltet sich allerdings schwieriger als gedacht und Emily muss letztlich feststellen, dass ihre Jagd nach dem Mörder selbst für einen Geist nicht ganz ungefährlich ist.
Das Cover und die Thematik haben mich sofort angesprochen. Der Einstieg in das Buch ist mir daher auch erstaunlich leicht gefallen und ich war direkt gefesselt von den Geschehnissen um Emilys mysteriösen Tod. Die Geschichte schreitet rasch voran, der Schreibstil ist locker-leicht und fesselnd. Wie bereits bekannt, beschreibt die Autorin Landschaften und ähnliches auch hier wieder recht detailliert. Allerdings nicht zu detailliert, wie es in anderen Büchern von ihr der Fall war und wo ich dies als negativen Kritikpunkt anbringen musste. Stellenweise hätten die Erzählungen und Beschreibungen vielleicht ein wenig kürzer ausfallen können, aber da ich die Geschichte so gerne mochte, hat es mich letztlich nicht wirklich gestört. Diese Art des Schreibstils ermöglicht es einem auf jeden Fall, sich den Handlungsverlauf und die Szenerie bildlich vorzustellen.
Ehrlich gesagt mochte ich die Verknüpfungen der verschiedenen Welten aber am meisten. Emily tut sich nämlich echt schwer mit ihrem neuen Leben in der Welt der Untoten und mit ihrer Sehnsucht nach ihrem Menschenleben, wurde Emily immer mehr und mehr sympathisch. Ich habe nachher richtig mitgefiebert und mich natürlich gefragt, ob sie ihr Leben wirklich so einfach zurückbekommen kann. Neben der Spannung sticht aber vor allem die schaurig-schöne Atmosphäre heraus, die stellenweise dafür sorgt, dass sich einem beim Lesen die Nackenhaare aufstellen. Auf positive Art natürlich! Und auch das Setting, ein Friedhof in Paris, hat mich vollkommen umgehauen und fasziniert.
Aber auch die Charaktere waren einfach toll, denn die Figuren geben eine bunte Mischung aus ulkig-schrecklichen Untoten ab. Das Ganze ist aber nicht gruselig, sondern eher urkomisch, denn alleine die Tatsache, dass die Geister das tragen, was sie bei ihrem Tod anhatten, sorgt definitiv für den einen oder anderen Lacher. Natürlich gibt es aber auch ein paar böse Gegenspieler und die haben es in sich. Ihr dürft euch also auf interessante Ideen und überraschende Wendungen gefasst machen.
Auch wenn das Buch also ingesamt spannend, gänsehauterregend und mitreißend ist, ist es ebenso so lustig und unterhaltsam. Ich hatte mit Emily Bones – Die Stadt der Geister wirklich viel Spaß.
BEWERTUNG: Ein tolles, schaurig-schönes Buch mit wundervoller Atmosphäre und ulkigen Charakteren.
Da dies das erste Buch von Gesa Schwartz ist, aber ich schon viel von ihr gehört habe, hatte ich große Erwartungen. Ich wünschte mir eine fantastische Geschichte rund um die Friedhofbewohner und den Kampf des Mädchens, denn Mörder zu finden zu fühlen, ihre Geschichte genau mitzuerleben, ihre Gefühle hautnah zu erleben aber auch ihre Ängste und ein Gefährte auf ihrem Abenteuer zu werden.
Die Charaktere:
Emily ein 13-jähriger Teenager, der aber sehr stark ist, sie hat einen starken willen und stellt sich ihren Sorgen. Manchmal wirkt sie sehr naiv und dann merkt man, das sie noch ein Kind ist, aber das ist vollkommen okay, aber sie beweist auch wie stark sie ist und lernt viel dazu in dieser Zeit. Sie lernt viele Gestalten kennen und muss eins können Vertrauen, um an ihr ziel zu kommen, nämlich denn Mörder von ihr zu finden. Wir alle wissen das dies auch mit Ängsten verbunden ist, die man auch an Emily merkt. Sie wirkt authentisch und ich mochte sie sehr gerne.
Vampir Balthasar, wirkte erst sehr angsteinflößend, aber er hat sein Herz am rechten Fleck. Ich mochte ihn und seine Art seinen schwarzen Humor und manchmal musste ich echt lachen. Aber ein Vampir muss ja erstmal kratzburstig und unnahbar wirken, sonst würde er ja an Macht und Glaubern verlieren. Er ist ein Unikat, aber ich fand, wenn Emily und Baltashar in einem Raum waren, war seine Figur sehr dominant und alle Charaktere wirkten blas neben ihm.
Irrwicht Cosimo hatte auch einen besonderen Humor und es gab viele witzige Momente mit ihm.
Diese drei Charaktere sind mir sehr in diesem Buch aufgefallen und haben mich gefesselt, sie waren sehr gut ausgearbeitet und kamen lebendig und authentisch rüber und haben mich berührt zum Lachen gebracht.
Die Geschichte:
Ich hatte die ersten Seiten meine Probleme, es wirkte langatmig und ich musste mich erst auf die Charaktere einlassen , ich mochte sie, aber irgendwie hatte ich am Anfang Probleme sie in mein Herz zu schließen, daher habe ich das Buch am Anfang in Etappen gelesen, aber auf einmal , nahm die Geschichte Fahrt auf. Es ist auf einmal soviel passiert, das Abenteuer hat mich eingenommen, ich konnte mich dann auf alles einlassen und was ich sehr toll fand, dass die Charaktere so unterschiedlich waren , sie waren alle besonders und ich war froh sie kennenlernen zu dürfen. Dann ging es auf einmal sehr rasant weiter, viele neue Charaktere, viele Geschehnisse, die unerwartet waren und Spannung , die einem denn Atem anhalten lassen. Es war ein tolles Abenteuer der besonderen Art skurill, düster, lustig.und es kam soviel Gefühl rüber. Man konnte mit denn Charakteren und bis zum Ende wusste ich nicht wie es ausgeht, das Ende hat mich überrascht.
Das ganze Buch hat mich sehr aufgewühlt aber auf positiver Art , meine Gefühle fuhren am Ende Achterbahn, und für mich ist es klar, das wird nicht das letzte Buch sein, das ich von dieser Autorin gelesen habe.
Die Autorin, hat einen besondere Art ihre Bücher zu schreiben sie hat einen anderen Humor und der Leser merkt wieviel die Charaktere ihr bedeuten, sie steckt ihr Herzblut darein, das merkt auch der Leser. Mein Fazit:
Es ist ein faszinierendes Jugendbuch und wenn man sich auf die Geschichte und das Buch einlässt wird man nicht entäuscht. Ich werde noch öfter drüber nachdenken und es auch noch öfter lesen.
Emily Bones hat mir richtig viel Spaß gemacht. Ich kann mir gut vorstellen, als 10, 12 Jährige wäre ich sicher mit einem wunderbaren Gruselschauer unter der Bettdecke gesessen und hätte heimlich mit der Taschenlampe weiter gelesen. Die Handlung hat trotz ihrer tragischen Ausgangsituation Humor und vor allem die Stadt der Geister bietet einiges an schön schaurigem Flair. Einzig dass das ganze in Frankreich auf dem Pair La Chaise spielt, das kam leider nicht so gut rüber. Für mich hätte es im Prinzip auf jedem Friedhof der Welt spielen können. Für mich persönlich kam Emily mit ihrer Situation auch ziemlich schnell klar und ich fand, das sie auch eher selten an ihre kleine Schwester denkt. Dafür hat sie aber auch ganz schön viel zu tun. Immerhin beschließt Emily ihren Mörder zu stellen und ihre Geisterfähigkeiten so zu trainieren um den Kampf zu gewinnen. Anfangs mochte ich die Entwicklung hier nicht ganz so gerne. Das lag aber daran, das ich eine andere Erwartungshaltung an die Geschichte hatte, nachdem ich mich damit abgefunden hatte, konnte ich mich dann auch wieder besser darauf einlassen.
Vor allem durch Figuren wie den Vampir Balthasar hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen. Emily selbst war eher nicht so mein Fall, das liegt daran das sie mir ehrlich gesagt ein klein wenig fremd blieb. Ich fand nicht das ihre Gefühle besonders gut beschrieben wurden, zumindest nicht so, als das sie mir nahe gingen. Schade fand ich das ihre beste Freundin, die am Anfang kurz erwähnt wird keine Rolle mehr spielt und auch ihre kleine Schwester eigentlich nur am Rande erwähnt wird. Balthasar und später auch Valentin (ebenfalls ein Geist wie Emily) sind einfach die interessanteren Figuren und bieten für meinen Geschmack auch mehr Tiefe an. Emily wirkte eher eindimensional.
Ich denke aber, das man als jüngerer Leser*in besser mit ihr klar kommt, vor allem durch ihre magischen Fähigkeiten und auch der Art und Weise, wie sie beschließt sich auf den Kampf um ihr Leben einzulassen. Das ist als Vorbild schon super! Sie lässt sich auch nicht durch irgendwelche Verbote seitens der Gerichtsbarkeit in der Totenstadt abhalten.Zudem ist sie trotz allem noch ein junges Mädchen und bietet so einiges an Identifikationsmöglichkeiten. Sie wird sehr stark beschrieben und kommt mit ihrem Schicksal gut zurecht.
Zu Mal Emily auch alle Hände voll zu tun hat. Langweilig wird es beim Lesen jedenfalls nicht!
Ich hatte vor allem an den Toten meinen Spaß und hätte gerne auch mehr von Emilys Beratunssitzungen gemeinsam mit anderen Verstorbenen gelesen. Gerade dadurch bekam man einen kleinen Einblick in die unteschiedlich Geister auf dem Friedhof.
Spannung kommt vor allem immer dann auf, wenn Emily langsam merkt, auf was sie sich da eigentlich eingelassen hat. Denn der Kampf mit ihrem Mörder wird alles nur nicht einfach.
Insgesamt denke ich das vor allem 10-12 Jährige (ab diesem Alter würde ich das Buch auch empfehlen) großen Spaß mit Emily haben werden. Vor allem der grusel Aspekt macht einfach richtig viel Spaß. Das ein oder andere kleine Geheimnis gibt es auch noch zu lüften und die Handlung ist Abwechslungsreich und trotzdem nicht überladen.
Ich könnte mir gut vorstellen das es noch weitere Bücher mit Emily geben wird!
3,5 sterne Vielen Dank an Planet! und netgalley für das Leseexemplar!
Durch das Cover bin ich erst auf das Buch aufmerksam geworden, es macht neugierig auf die Geschichte. Bis jetzt habe ich nichts von der Autorin gelesen und war deswegen sehr gespannt wie mir ihr Schreibstil gefallen wird. Und ehrlich gesagt bin ich hin und her gerissen bei diesem Buch. Der Schreibstil der Autorin ist sehr ausschweifend weswegen ich doch einige Probleme mit der Geschichte hatte. Es ist nicht so das es durchgängig so gewesen wäre, es gab auch Passagen die mir ganz gut gefallen haben. Besonders die etwas düstere, melancholische Atmosphäre auf dem Friedhof bringt die Autorin sehr gut rüber, schon ein wenig gruselig. Aber es passt jetzt perfekt in diese Jahreszeit wie ich finde.
Zur Geschichte, als Emily eines Nachts erwacht, ist sie zuerst ein wenig desorientiert und stellt schnell fest das sie sich in einem Grab befindet. Hat ihre beste Freundin ihr etwa einen gruseligen Streich gespielt? Weit gefehlt. Es ist nämlich ihr Grab aus dem sie hervor steigt. Sie ist gestorben kann sich aber nicht mehr dran erinnern wie, nur das sie auf dem Weg zu einer Halloween Party war. Nun scheint es das sie als Geist verdammt ist, auf ewig auf dem Friedhof Père Lachaise herumzuspuken. Doch Emily will sich damit nicht abfinden und erst recht nicht als sie erfährt das sie keines natürlichen Todes gestorben ist. Sie hat sich in den Kopf gesetzt ihren Mörder ausfindig zu machen und sich ihr Leben zurück zu holen. Leichter gesagt als getan, denn es stellt sich heraus das dies viel gefährlich ist als angenommen selbst für einen Geist.
Leider muss ich gestehen das ich mit der Protagonistin Emily so gar nicht warm wurde. Die Geschichte wird komplett aus ihrer Sicht erzählt und ich hatte stellenweise das Problem das ich mich gar nicht in sie hineinversetzen konnte. Das habe ich wirklich sehr sehr selten. Zwar kam sie mir sympatisch rüber aber irgendwie wirkte sie auf mich nicht wie eine 13-jährige. Ganz ehrlich welches junge Mädchen würde in so einer Situation so gelassen und schlagfertig sein? Nicht mal ich würde das können. Dies wirkte so ziemlich unrealistisch auf mich, aber das kann ja wieder jeder anders sehen. Was ich aber gut fand das sie eine Kämpfernatur ist und es nicht so einfach hinnimmt wie es ist sondern alles versucht ihr Leben zurückzuholen.
Genau dieses Ziel vor Augen machte eigentlich ziemlich viel Spaß mitzuverfolgen. Doch auch hier hätte ich mir ein wenig mehr spannende Momente erhofft, gerade da sich es in der Mitte des Buches so etwas gezogen hatte. Aber keine Sorge es gibt auch die ein oder andere überraschende Wendung.
"Emily Bones: Die Stadt der Geister" ist ein schauriger und gruseliger Lesespaß. Leider konnte mich diese Geschichte nicht komplett überzeugen. Zum einen lag es an dem Schreibstil der mir zu ausschweifend und poetisch war. Zum anderen wurde ich mit der Protagonistin Emily nicht warm. Aber es gibt auch gute Sachen die mir gefielen, wie das Setting und die düstere Atmosphäre die wunderbar rüber gebracht wurden. Lasst euch nicht von meiner Kritik abschrecken, auch wenn sie mir nicht ganz zu gesagt hat könnte die Geschichte ja was für euch sein, wer weiß. Ansonsten eine nette Geschichte für zwischendurch.
„Willkommen in der Welt der Geister und Untoten, der Schattenspieler und Nekromanten, der Wiedergänger und Gespenster. Willkommen im Refugium der Nacht!“
Das eBook ‚Emily Bones-Die Stadt der Geister‘ spukte schon etwas länger auf meinem Reader herum, bevor ich es in Angriff genommen habe. Im Nachhinein wünschte ich, ich hätte dieses schaurig-schöne Abenteuer schon viel früher in Angriff genommen. Vermutlich hat mich das Cover immer ein wenig abgeschreckt, das ich im Prinzip ganz süß finde, welches dem Inhalt meiner Meinung nach aber nicht wirklich gerecht wird, genauso wenig wie der Klappentext. Insgesamt machte es einen sehr kindlichen und verspielten Eindruck, was auf den einzigartigen Schreibstil von Gesa Schwartz hier auf jeden Fall zutrifft, aber nicht zu der geschickt vernetzten Handlung und den teilweise ernsten Themen die hier angesprochen werden. Vermutlich macht auch gerade dieser Mix aus Emilys lockerleichter Erzählperspektive und der unheimlichen, teils ernsten und düsteren Stimmung, gepaart mit einem unverwechselbaren Humor, den Reiz dieser Geschichte aus.
Für mich ein klarer Fall von ‚Beurteile ein Buch nie nach seinem Cover.“
Man kann nicht umhin, sich Emily nah zu fühlen, wenn sie in ihrem Gothic-Halloweenkostüm in einem Sarg erwacht und zunächst an einen außer Kontrolle geratenen Scherz ihrer besten Freundin glaubt. Wenn sie sich mühsam aus dem Grab hinauskämpft und merkt, dass sie nicht nur wirklich gestorben ist, sondern ermordet wurde und wenn sie sich entschließt, ihren Mörder zu jagen, entgegen aller Vorschriften der Geisterwelt.
Nach wenigen Seiten springt einem der Ideenreichtum dieser Geschichte schon förmlich ins Auge und es gibt so viele Details die mich an meine Lieblingsfilme von Tim Burton erinnert haben und an die grandios düstere Atmosphäre, die sonst nur in Neil Gaimans Geschichten zu finden ist, die aber auch ihren ganz eigenen Charme besitzen. Die Protagonistin besitzt trotz ihres relativ jungen Alters von 13 Jahren schon erstaunlich viel Mut und Durchsetzungsvermögen, sodass man sie trotz ihrer wirren Frisur und dem schwarzen Tüllkleid (das sie zu ihrem Leidwesen nun wohl für immer tragen wird) einfach nur bewundern kann. Die Handlung bietet so viel mehr als nur eine typische Rachegeschichte und ist trotz des verspielten Tons auch etwas für ältere Leser.
FAZIT
Für mich zählt ‚Emily Bones‘ zu jenen besonderen Geschichten, an die ich mich auch noch in 10 Jahren erinnern werde, weil sie mich unglaublich positiv überrascht hat und einen unvergesslichen Mix aus bereits Bekanntem und eigenen, originellen Ideen schafft, besonders was die Geisterwelt angeht und die zahlreichen Wesen, die sie bevölkern. Spooky, spannend, süchtigmachend! Ein Mix aus Neil Gaimans und Tim Burtons gruseligen Welten mit ganz eigenem Nachklang. Einfach perfekt. Die perfekte Lektüre für den kommenden Herbst und die Zeit rund um Halloween.
Emily kann es nicht fassen! Sie ist tot. Endgültig. Finito. Tot. Doch damit nicht genug - jetzt muss sie als Gespenst über den Friedhof geistern und wird sogar einer Arbeitsgruppe zugeteilt! Fortan muss sie mit dem griesgrämigen Skelett Grabpflege betreiben. Dabei hat sie doch so viel andere Sachen im Kopf: zum Beispiel, warum gerade sie getötet wurde. Und ob ihr Mörder da draußen noch frei herum läuft. Oder ob und wie sie sich an ihm rächen und ihr Leben zurückholen kann... Zusammen mit ihren Freunden, dem Irrwicht Cosimo, dem Vampir Balthasar und dem Friedhofssanitäter Raphael begibt sie sich auf eine gefährliche Reise, bei der sie immer wieder ihren Mut beweisen muss.
„Denn es gibt doch nichts Unehrenhafteres als einen Geist, der in Ohnmacht fällt!"
Der Schreibstil der Autorin ist wunderschön und einfach zu lesen. Außerdem ist ihre Sprache so bildhaft, dass man das Gefühl hat, selbst auf diesem Friedhof herumzugeistern und mit Emily ihre Abenteuer zu erleben. Die Handlungsorte sind schaurig-schön, atmosphärisch und mysteriös, dass man sich am liebsten selbst nachts auf den Friedhof begeben würde, um die Geisterstadt zu suchen. Die Story ist vollständig aus der Sicht von Emily erzählt.
„Außerdem ist es überaus anstrengend, deine Gedanken zu lesen. Man stürzt von einem Chaos ins nächste. Ich habe keine Ahnung, wie du es die ganze Zeit in deinem eigenen Kopf aushältst."
Die Charaktere sind so verschieden und gerade deswegen so interessant: die vorlaute, freche, dickköpfige Emily, der gesetzliebende, aber quirlige Irrwicht Cosimo, der mürrische Vampir Balthasar, der liebenswerte und freundliche Raphael - und so viele mehr. Sie alle sind gut ausgearbeitet und können mit ihrer einzigartigen Art überzeugen. Die Dialoge sind schlagfertig und witzig, die Story durchweg spannend und interessant. Das Ende hat mir ganz besonders gut gefallen!
„Dafür, dass du normalerweise so erpicht darauf bist, die Regeln einzuhalten, hast du eine ganz schön kriminelle Energie."
Die Charakterentwicklung von Emily wirkt sehr authentisch und ist gut gelungen. Außerdem ist es sehr gelungen, dass auch alle anderen Charaktere genug Raum bekommen und mit ihrem individuellen Charme überzeugen können. Ein Jugendbuch, das definitiv nicht nur für junge Leute geeignet ist, sich wunderbar lesen lässt und einen bis zum Schluss fesselt!
„Wir haben alle Geheimnisse, die wir niemandem erzählen. Manchmal nicht einmal uns selbst. Es ist leichter, nicht wütend zu werden, wenn man sich das auch bei anderen bewusst macht."
Fazit
Was für ein wunderschönes Buch! Allein die Aufmachung ist der absolute Wahnsinn. Doch auch der Inhalt kann überzeugen mit tollen, lustigen und charmanten Charakteren, einem gelungenen Spannungsbogen und ganz viel Humor, Herz und Charme!
💜Die Story💜 Emilys neues Zuhause ist ein Friedhof, denn sie wurde ermordet.... Glücklicherweise kann sie als Geist schnell neue Freunde finden, auch wenn sie eigentlich zurück in ihr menschliches Leben möchte. Natürlich versucht Emily alles mögliche, dieses Ziel zu erreichen, doch dies gestaltet sich nicht so leicht, denn es gibt Regeln...
1. Satz: "Es war die Dunkelheit, die Emily weckte."
💜Der Einstieg💜 Ich war schnell in der Geschichte drin, da Emily als Geist neu erwacht und ich so zusammen mit ihr die Einführung in das neue Dasein bekommen habe.
💜Die wichtigsten Charaktere💜 sind Emily, Cosimo und Balthasar. Und ich muss sagen: Was für coole und unterschiedliche Charaktere! Emily ist eine starke junge Frau, auch eine Nervensäge mit Ängsten, Balthasar ein kalter und strenger Lehrer, und Cosimo der liebenswerte 'Klassenclown' :). Dann gibt es natürlich einen grossen bösen Feind, der bekämpft werden will und eine Welt die es zu retten gilt. Leider verstehe ich die Rolle (oder den Wechsel der Gefühle) bei Valentin nicht wirklich, leider, denn er hat doch auch eine wichtige Funktion im Buch.
Text: 'Du kannst also beruhigt sein. Wir befinden uns in der Stadt der Geister. Hier bist du in Sicherheit.'
💜Der Schreibstil💜 Das Buch ist aus der Sicht von Emily geschrieben. In der Vergangenheits - und Erzähler Form. Das finde ich toll, da man doch immer mal wieder Einblick in Gefühlslagen von Anderen bekommt, genauso wie man Veränderungen in Raum und Zeit auch von aussen beschrieben bekommt. Trotzdem steht Emily ganz klar als Protagonistin im Fokus! Allgemein schreibt die Autorin in einer leichten, einfachen Sprache, die gut zu verstehen und lesen ist und immer mal wieder zum Schmunzeln anregt. Es gibt viele verschiedene Gefühle, die in diesem Buch bedient werden.
💜Mein Fazit💜 'Die Stadt der Geister lächelte ihr zu.' Ich finde es spannend, Paris mal aus dieser Perspektive kennenzulernen. Allgemein klang die Geschichte für mich eigentlich nach nichts Neuem und dennoch hat mich das ganze Setting sehr gepackt und jedes einzelne Kapitel konnte mich mit Spannung, Freude und Abenteuerlust erfüllen. Alles in allAem finde ich die Geschichte spannend und sehr gut geschrieben, vorallem aber die Charaktere grossartig und ihre Entwicklungen und Eigenheiten gefallen mir sehr. ICH WERDE EMILY, BALTHASAR UND COSIMO DEFINITIV VERMISSEN und kann das Buch gerne empfehlen!♥️
Ich finde, das dieses Cover mehr verspielt aussieht als einem Angst einjagt. Aber es wurde sehr gut zum Inhalt gewählt. Es zog nicht nur meine Aufmerksamkeit auf sich, sondern auch die meiner großen Tochter.
Meine Meinung zum Buch:
Das Leben von Emily änderte sich schlagartig, als sie in einem Grab erwachte. Schockierend musste sie feststellen, dass es ihr eigenes Grab ist. Sie ist gestorben und muss nun als Geist weiter leben. Als würde das nicht reichen stellt, sie fest, dass sie ermordet wurde. Aber wer war der Mörder und warum wurde sie ermordet? Es beginnt, eine überwältige Reise mit Emily zusammen.
Als Erstes muss ich sagen, dass dieses Buch mich Emotional sehr überrascht hat. In dieser Geschichte konnte ich mich sehr gut hinein versetzen. Es steckt so viel Wahrheit darin, die mich zum Nachdenken brachte. Unter anderem das Thema Trauer. Es wurde sehr gut erklärt, wie man Trauer verarbeiten kann. Ich finde das in diesem Buch sehr viel Weisheit inbegriffen ist. Ich beendet das Buch mit einem lachendem und einem weinenden Auge. Die Geschichte zog mich in den Bann und ich wurde Gefühlsmäßig sehr herausgefordert. Es gab Stellen, wo ich doch lachen musste, aber es gab mehrere stellen, wo mir doch die Tränen kamen.
Der Schreibstil von Gesa Schwartz ist flüssig und locker. Sie hielt in der Geschichte die Spannung von Anfang an oben und ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Ihre Charaktere beschrieb sie sehr bildlich und ich konnte mich dadurch gut mit allen Personen identifizieren. Ich finde, dass dieses Buch nicht nur für junge Leser ist, sondern auch für ältere Leser.
Mein Fazit:
Die Autorin schaffte eine tolle Geschichte, die mich fesselte und nicht mehr losließ. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Von der ersten Seite an wurde ich schon in die Welt von Emily Bones gezogen. Ich beendet das Buch mit einem lachendem und einem weinendem Auge so sehr wurde ich von der Geschichte berührt.
Ich kann dieses Buch von Herzen empfehlen für jung und alt.
Das Cover ist so wunderschön. Die Goldelemente glitzern und stechen schön hervor. Ich finde es sehr passend, denn die Stimmung in dem Buch ist dunkel und düster.
Der Einstieg fiel mir recht leicht. Emily wurde ermordet und wacht als Geist auf dem Friedhof wieder auf. Hier trifft sie erstmal auf ziemlich komische Gestalten und erfährt, dass sie gestorben ist. Für meinen Geschmack nimmt sie das viel zu leicht auf. Aber auch im Verlauf der Geschichte ist sie mir als 13 jährige doch ein Stück weit zu tough und abgebrüht. Hier hätte ich mir ein wenig mehr kindliches Verhalten gewünscht. Gerade im Hinblick darauf, dass das Buch für Kinder ab 10 Jahren ist. In meinen Augen ist die Geschichte aber eh eher für Jugendliche als für Kinder gedacht. Denn die Stimmung ist teilweise schon etwas morbide und ich habe mich an der ein oder anderen Stelle schon gefragt, ob es wirklich passend für 10 jährige ist.
Emily macht sich auf den Weg ihren Mörder zu finden und bei ihrem Abenteuer gibt es so einige lustige Szenen, die mich wirklich zum lachen gebracht haben. Der Humor von Gesa Schwartz ist wirklich köstlich und die Mischung aus Spannung und Witz ist ihr hier wunderbar gelungen.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und man konnte sich alles sehr gut vorstellen. Aber auch hier war es mir an machen Stellen zu ausufernd so das es sich manchmal etwas zog. Aber das tut der Geschichte keinen großen Abbruch, denn sie ist und bleibt spannend und witzig geschrieben. Gerade so mancher Nebencharakter hat es mir wirklich angetan. Besonders Cosimo hat sich ziemlich schnell in mein Herz geschlichen. Aber auch Balthasar ist ein Charakter, den man einfach cool finden muss.
Auch wenn ich ein paar kleine Kritikpunkte hatte so hat mir "Emily Bones" wirklich gut gefallen. Gesa Schwartz hat hier eine düstere Geschichte mit Spannung und Witz geschrieben und hat mir schöne Lesestunden bereitet.
Das Buch fängt wirklich interessant und spannend an. Die eingeführten Charaktere wurden gut beschrieben, sodass ich persönlich mir sie sehr gut vorstellen konnte. Besonders Valentin und Balthasar sind mir ans Herz gewachsen und hatten das gewisse Etwas an ihrer Persönlichkeit, was ich sehr mochte. Jedoch wurde das Buch irgendwann etwas zäh und die Spannung verflog ziemlich. Ich wollte es schnell zuende gelesen haben, da ich nicht viel Motivation mehr übrig hatte. Das Buch hatte im Gesamten gute Stellen und einen guten Anfang, jedoch ließ die Geschichte mit jeder Seite etwas nach und das Ende habe ich nicht richtig verstanden bzw. wie es so gekommen ist wie es nun ist, aber das kann natürlich auch an mir liegen.
Dieses Buch fängt gut an und die 13-jährige Hauptfigur, Emily Bones, zieht den Leser und die Geschichte mit sich. Emily ist vielleicht nicht wie jedes Teenager-Mädchen in ihrem Alter, aber man mag sie schnell und ihre mutige, draufgängerische Art wirkt nicht aufgesetzt, sondern natürlich. Dazu kommen schräge Nebencharakte, die die Geschichte abrunden.
Allerdings muss ich gestehen, dass es sich ab der Hälfte des Buches für uns - mich und meine Kinder - sehr zog. Wir alle hatten keine rechte Lust mehr auf das Buch und haben schon nach neuem Lesematerial geschielt.