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Feuererbe: Lee und Caldwell 1
Jessie führt ein ganz normales Leben, bis er eines Tages erfährt, dass sein verschwundener Vater einer der mächtigsten Feuerelementare Englands ist und er dessen Gabe geerbt hat. Eine Gabe, hinter der nicht nur seine eigene entfremdete Familie, sondern auch ein skrupelloser Mörder her ist. Hilfe findet er in Allan Lee, Magier und Agent für Übernatürliches. Bald ist Allan für ihn mehr, als nur sein Beschützer. Doch ihre gemeinsame Zeit ist begrenzt, denn nicht nur Jessie schwebt in Gefahr. Der ganzen übernatürlichen Welt droht Unheil.
- GenresGay
341 pages, Kindle Edition
Published April 29, 2018
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Community Reviews
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
June 27, 2018
Story:
Jessie Wheelers Welt steht Kopf, als er eines abends in einer Bar erstmals mit dem übernatürlichen in Berührung kommt – in Form eines Feuerkreises am Himmel. Nur kurze Zeit später lernt er den Magier Allan Lee kennen, der ihm schon in der Bar aufgefallen ist, und mit ihm eine geheime Agency, die sich um die Belange übernatürlicher Wesen beschäftigt – Fae, Vampire, Werwesen, Dämonen und andere Kreaturen aus Mythen und Legenden. Nach und nach beginnt er hinter den Glamour zu blicken, der alles Übernatürliche verschleiert und erfährt, dass er selbst ein Feuerelementar ist – einer der mächtigsten seit Jahren. Unglücklicherweise ist seine Macht versiegelt, was einen wahnsinnigen Serienmörder, der bereits etliche Elementare getötet hat, nicht davon abhält, Jagd auf ihn zu machen. Unweigerlich wird Jessie mit in die Angelegenheit gezogen und kommt dabei Allan unwillkürlich näher …
Eigene Meinung:
„Mit „Feuererbe“ wagt Celia Jansson erstmals einen Schritt ins Fantasy-Genre und legt den Auftaktband ihrer Urban Fantasy Reihe „Lee und Caldwell“ vor. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, bietet jedoch Potenzial für weitere Bände, denn einige Punkte bleiben ungeklärt, ebenso bietet die Welt des Übernatürlichen eine Menge Möglichkeiten für weitere Romane.
Die Geschichte schreitet sehr schnell voran und wirkt stark gehetzt – gerade zum Ende hin hat man das Gefühl, die Autorin wollte einfach nur schnell fertig werden, was man am großen Finale merkt, das unheimlich abgehetzt und unspektakulär daherkommt und schon vorbei ist, kaum das es angefangen hat. Das lässt den Leser doch ein wenig unzufrieden zurück, insbesondere, da man auch im Vorfeld das Gefühl hatte, alles wird nur kurz angerissen. Die Geschichte wirkt dadurch irgendwie unausgegoren, so als würden erklärende und spannungssteigernde Teile zwischen einzelnen Szenen fehlen. Celia Jansson hätte definitiv ausführlicher werden sollen – in den Beschreibungen der Umgebung (dass die Geschichte in London spielt nimmt man kaum wahr) und der einzelnen Figuren (gerade die übernatürlichen Kreaturen hätte man ein wenig plastischer beschreiben können), der Charakterentwicklung und dem Spannungsaufbau. Die Hektik spürt man leider auch zwischen Allan und Jessie – die Beziehung der beiden bleibt dem Leser fremd, man kann sie in weiten Teilen nicht nachvollziehen. Das ist schade, da die beiden ein interessantes Paar sind, das viele Probleme zu bewältigen hat. Doch diese werden so gar nicht angerissen oder sind plötzlich geklärt, obwohl sie nicht einmal darüber gesprochen haben.
Ein großes Problem sind auch die Logiklücken und die kleinen Unstimmigkeiten im Handlungsverlauf, die irritieren. Gerade bei den Kämpfen verliert man schnell den Überblick, ebenso wenn die Figuren fliehen. Auch hier häufen sich die Fehler im letzten Drittel – man merkt einfach, dass die Geschichte in kürzester Zeit beendet wurde.
Positiv hervorzuheben ist die Welt, die die Autorin aufgebaut hat mit all den Wesen und den kleinen und großen Streitigkeiten untereinander. Auch die Hintergründe des Glamours sind toll – da kann man eine Menge rausholen, wenn man sich genügend Zeit lässt und der Geschichte mehr Raum zum Entfalten gibt.
Die Charaktere sind durchaus interessant und haben Potenzial, doch sie bleiben dem Leser leider fremd und seltsam distanziert. Dadurch berührt einen auch die Liebesgeschichte zwischen Jessie und Lee nicht wirklich, zumal die Probleme, die die beiden teilweise haben wirklich nicht notwendig sind, wenn sie auch mal richtig miteinander reden würden. Allerdings ist das kaum möglich, da die Figuren ziemlich durch die Ereignisse gehetzt werden und oftmals nur reagieren können, anstatt wirklich aktiv Einfluss aufs Geschehen zu nehmen. Gerade Jessie wirkt lange Zeit sehr passiv, da er nur wenig unternehmen kann und erst zum Ende hin sein Schicksal selbst in die Hand nimmt. Allan ist da schon aktiver und wesentlich greifbarer.
Stilistisch ist Celia Jansson Geschmackssache, da sie einen distanzierten, fast schon kühlen Stil hat, der dafür sorgt, dass man sich nur schwer auf die Geschichte einlassen kann. Das bedeutet nicht, dass sie nicht schreiben kann – sie weiß, wie man eine Geschichte aufbaut, Actionszenen beschreibt und verschiedene Figuren in Szene setzt, doch irgendwie springt der Funke nicht rüber, so dass man die meiste Zeit außen vor bleibt, anstatt mit den Charakteren mitzufiebern. Das ist schade, gerade weil die Geschichte wechselnd aus Jessies und Allans Sicht geschildert wird und man diese wirklich gut kennenlernen sollte. Leider mangelt es an Beschreibungen ihrer Gefühlswelten (über ihre Gefühle füreinander hinaus), so dass man nicht weiß, was sie in den jeweiligen Situationen empfinden.
Leider schleichen sich zum Ende hin vermehrt Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler ein, die den Lesefluss doch ein wenig behindern – vielleicht kann man da nochmal einen Korrekturdurchgang starten.
Fazit:
„Feuererbe“ bietet einen interessanten Urban Fantasy-Auftakt, dessen Potenzial leider nicht gänzlich ausgeschöpft wird. Dem Roman merkt man die Hektik an, mit der er entstanden ist, denn viele Szenen hätten mehr Beschreibung und mehr Zwischensequenzen vertragen können. Auch die Figuren bleiben dem Leser fremd, was schade ist, denn von den Hintergründen her sind sie durchaus interessant und bieten eine Menge Möglichkeiten, aus der breiten Masse hervorzustechen – vielleicht wird das ja in den Folgebänden ausgebaut. Wer Urban Fantasy mag, sollte vorab einen Blick in die Leseprobe werfen, ob ihm Celia Janssons Stil gefällt oder nicht.
Von meiner Seite leider nur 2,5 Sterne.
Jessie Wheelers Welt steht Kopf, als er eines abends in einer Bar erstmals mit dem übernatürlichen in Berührung kommt – in Form eines Feuerkreises am Himmel. Nur kurze Zeit später lernt er den Magier Allan Lee kennen, der ihm schon in der Bar aufgefallen ist, und mit ihm eine geheime Agency, die sich um die Belange übernatürlicher Wesen beschäftigt – Fae, Vampire, Werwesen, Dämonen und andere Kreaturen aus Mythen und Legenden. Nach und nach beginnt er hinter den Glamour zu blicken, der alles Übernatürliche verschleiert und erfährt, dass er selbst ein Feuerelementar ist – einer der mächtigsten seit Jahren. Unglücklicherweise ist seine Macht versiegelt, was einen wahnsinnigen Serienmörder, der bereits etliche Elementare getötet hat, nicht davon abhält, Jagd auf ihn zu machen. Unweigerlich wird Jessie mit in die Angelegenheit gezogen und kommt dabei Allan unwillkürlich näher …
Eigene Meinung:
„Mit „Feuererbe“ wagt Celia Jansson erstmals einen Schritt ins Fantasy-Genre und legt den Auftaktband ihrer Urban Fantasy Reihe „Lee und Caldwell“ vor. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, bietet jedoch Potenzial für weitere Bände, denn einige Punkte bleiben ungeklärt, ebenso bietet die Welt des Übernatürlichen eine Menge Möglichkeiten für weitere Romane.
Die Geschichte schreitet sehr schnell voran und wirkt stark gehetzt – gerade zum Ende hin hat man das Gefühl, die Autorin wollte einfach nur schnell fertig werden, was man am großen Finale merkt, das unheimlich abgehetzt und unspektakulär daherkommt und schon vorbei ist, kaum das es angefangen hat. Das lässt den Leser doch ein wenig unzufrieden zurück, insbesondere, da man auch im Vorfeld das Gefühl hatte, alles wird nur kurz angerissen. Die Geschichte wirkt dadurch irgendwie unausgegoren, so als würden erklärende und spannungssteigernde Teile zwischen einzelnen Szenen fehlen. Celia Jansson hätte definitiv ausführlicher werden sollen – in den Beschreibungen der Umgebung (dass die Geschichte in London spielt nimmt man kaum wahr) und der einzelnen Figuren (gerade die übernatürlichen Kreaturen hätte man ein wenig plastischer beschreiben können), der Charakterentwicklung und dem Spannungsaufbau. Die Hektik spürt man leider auch zwischen Allan und Jessie – die Beziehung der beiden bleibt dem Leser fremd, man kann sie in weiten Teilen nicht nachvollziehen. Das ist schade, da die beiden ein interessantes Paar sind, das viele Probleme zu bewältigen hat. Doch diese werden so gar nicht angerissen oder sind plötzlich geklärt, obwohl sie nicht einmal darüber gesprochen haben.
Ein großes Problem sind auch die Logiklücken und die kleinen Unstimmigkeiten im Handlungsverlauf, die irritieren. Gerade bei den Kämpfen verliert man schnell den Überblick, ebenso wenn die Figuren fliehen. Auch hier häufen sich die Fehler im letzten Drittel – man merkt einfach, dass die Geschichte in kürzester Zeit beendet wurde.
Positiv hervorzuheben ist die Welt, die die Autorin aufgebaut hat mit all den Wesen und den kleinen und großen Streitigkeiten untereinander. Auch die Hintergründe des Glamours sind toll – da kann man eine Menge rausholen, wenn man sich genügend Zeit lässt und der Geschichte mehr Raum zum Entfalten gibt.
Die Charaktere sind durchaus interessant und haben Potenzial, doch sie bleiben dem Leser leider fremd und seltsam distanziert. Dadurch berührt einen auch die Liebesgeschichte zwischen Jessie und Lee nicht wirklich, zumal die Probleme, die die beiden teilweise haben wirklich nicht notwendig sind, wenn sie auch mal richtig miteinander reden würden. Allerdings ist das kaum möglich, da die Figuren ziemlich durch die Ereignisse gehetzt werden und oftmals nur reagieren können, anstatt wirklich aktiv Einfluss aufs Geschehen zu nehmen. Gerade Jessie wirkt lange Zeit sehr passiv, da er nur wenig unternehmen kann und erst zum Ende hin sein Schicksal selbst in die Hand nimmt. Allan ist da schon aktiver und wesentlich greifbarer.
Stilistisch ist Celia Jansson Geschmackssache, da sie einen distanzierten, fast schon kühlen Stil hat, der dafür sorgt, dass man sich nur schwer auf die Geschichte einlassen kann. Das bedeutet nicht, dass sie nicht schreiben kann – sie weiß, wie man eine Geschichte aufbaut, Actionszenen beschreibt und verschiedene Figuren in Szene setzt, doch irgendwie springt der Funke nicht rüber, so dass man die meiste Zeit außen vor bleibt, anstatt mit den Charakteren mitzufiebern. Das ist schade, gerade weil die Geschichte wechselnd aus Jessies und Allans Sicht geschildert wird und man diese wirklich gut kennenlernen sollte. Leider mangelt es an Beschreibungen ihrer Gefühlswelten (über ihre Gefühle füreinander hinaus), so dass man nicht weiß, was sie in den jeweiligen Situationen empfinden.
Leider schleichen sich zum Ende hin vermehrt Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler ein, die den Lesefluss doch ein wenig behindern – vielleicht kann man da nochmal einen Korrekturdurchgang starten.
Fazit:
„Feuererbe“ bietet einen interessanten Urban Fantasy-Auftakt, dessen Potenzial leider nicht gänzlich ausgeschöpft wird. Dem Roman merkt man die Hektik an, mit der er entstanden ist, denn viele Szenen hätten mehr Beschreibung und mehr Zwischensequenzen vertragen können. Auch die Figuren bleiben dem Leser fremd, was schade ist, denn von den Hintergründen her sind sie durchaus interessant und bieten eine Menge Möglichkeiten, aus der breiten Masse hervorzustechen – vielleicht wird das ja in den Folgebänden ausgebaut. Wer Urban Fantasy mag, sollte vorab einen Blick in die Leseprobe werfen, ob ihm Celia Janssons Stil gefällt oder nicht.
Von meiner Seite leider nur 2,5 Sterne.
September 21, 2018
Fantasy und gerade Urban-Fantasy hat für mich einen besonderen Reiz. Ich werde von Geschichten über die Frage – „Was wäre, wenn es Magie und die Übernatürlichen Wesen, wie Dämonen, Vampire, Werwölfe bzw. Wandler und Feenwesen, in unserer Welt wirklich geben würde?“ - angezogen wie die Motte vom Licht. Feuererbe von Celia Jansson macht darin keine Ausnahme und im Grunde hat mir diese Geschichte gut gefallen. Sie erinnert mich, vom Konzept her, an eine Buchreihe, die ich zu meinen persönlichen Highlights zähle. Man taucht durch den flüssig zu lesenden Schreibstil schnell in die Story ein und trifft neben den bereits genannten Gruppen von Übernatürlichen auch auf die Elementare, diese besitzen die Fähigkeit die Elemente zu beeinflussen und stehen im Machtgefüge unangefochten an der Spitze. Was nahrhafter Boden für Intrigen unter den Elementarfamilien ist und auch schon zu großen Kriegen unter allen Übernatürlichen Gruppen geführt hat. Alles unter den Augen der Menschen und doch unerkannt, da ein Weg gefunden wurde um die normal Sterblichen nur das sehen zu lassen, was sie sehen sollen. Doch das verborgene zweite Gesicht der Welt läuft Gefahr, durch plötzlich gehäuft auftretende Morde an Elemantaren, aufgedeckt zu werden. Die Suche nach dem Mörder und Strippenzieher hinter dem Versuch die übernatürliche Welt zu enthüllen, Jessie und Allan mit seinem Team auf dieser Jagd zu begleiten, fand ich sehr fesselnd.
Die Charaktere, die Celia Jansson erschaffen hat, haben mir gut gefallen, da jeder seine persönlichen Dämonen mit sich trägt und damit klarkommen muss. Zum einen Jessie, der sein ganzes Leben schon gezwungen ist unter dem Radar zu bleiben, immer auf der Flucht vor etwas, das er nicht kennt. Der immer das Gefühl hat etwas Entscheidendes zu übersehend bis er Allan trifft und dieser ihm offenbart was er wirklich ist. Bei Allan hatte ich immer das Gefühl er meint, die verpassten Gelegenheiten und Fehler, die er in seiner Jugend verbrochen hat, um ein Vielfaches wieder gut machen zu müssen. Die Anziehung und Gefühle für den jeweils anderen sind unbestreitbar vorhanden und werden auch thematisiert, die Beziehung empfand ich aber nicht als Dreh und Angelpunkt dieser Geschichte, was ich durchaus positiv werte. Bei den Nebencharakteren hat sich Zoe mit ihrer trotzigen, pubertären Art sehr schnell als mein Favorit herauskristallisiert.
Leider habe ich an diesem Buch aber auch etwas zu kritisieren, angefangen beim Setting. Die Geschichte spielt in London, was eigentlich gerade dazu einlädt die Umgebung genauer zu beschreiben. Bis auf ein paar Erwähnungen von Straßen und der Themse geht das aber völlig unter und die Story könnte in jeder x-beliebigen Stadt spielen. Auch die Handlung an sich wird relativ schnell vorangetrieben, für meinen Geschmack etwas zu schnell. Vor allem während des letzten Drittels und des finalen Showdowns hätte ich mir eine ausführlichere Ausarbeitung und somit ein tieferes Eintauchen in die Geschichte gewünscht, so kam es bei mir sehr gehetzt und überstürzt an. Ein paar Logikfehler haben sich zusätzlich eingeschlichen und nach dem Ende blieben doch einige Fragen, die ich mir während des Lesens gestellt habe, unbeantwortet. Schade eigentlich, denn das Potential für eine richtig geniale Story wäre durchaus vorhanden.
Nichtsdestotrotz ist Feuererbe für mich im Großen und Ganzen eine Geschichte, mit tollen Ansätzen und Ideen - zwar nicht perfekt umgesetzt, die sich aber dennoch gut lesen lässt. Da aus dem Titel hervorgeht, dass es sich um eine Reihe handelt, werde ich ein Auge darauf haben, denn ich bin neugierig wie die Geschichte weitergeht.
Die Charaktere, die Celia Jansson erschaffen hat, haben mir gut gefallen, da jeder seine persönlichen Dämonen mit sich trägt und damit klarkommen muss. Zum einen Jessie, der sein ganzes Leben schon gezwungen ist unter dem Radar zu bleiben, immer auf der Flucht vor etwas, das er nicht kennt. Der immer das Gefühl hat etwas Entscheidendes zu übersehend bis er Allan trifft und dieser ihm offenbart was er wirklich ist. Bei Allan hatte ich immer das Gefühl er meint, die verpassten Gelegenheiten und Fehler, die er in seiner Jugend verbrochen hat, um ein Vielfaches wieder gut machen zu müssen. Die Anziehung und Gefühle für den jeweils anderen sind unbestreitbar vorhanden und werden auch thematisiert, die Beziehung empfand ich aber nicht als Dreh und Angelpunkt dieser Geschichte, was ich durchaus positiv werte. Bei den Nebencharakteren hat sich Zoe mit ihrer trotzigen, pubertären Art sehr schnell als mein Favorit herauskristallisiert.
Leider habe ich an diesem Buch aber auch etwas zu kritisieren, angefangen beim Setting. Die Geschichte spielt in London, was eigentlich gerade dazu einlädt die Umgebung genauer zu beschreiben. Bis auf ein paar Erwähnungen von Straßen und der Themse geht das aber völlig unter und die Story könnte in jeder x-beliebigen Stadt spielen. Auch die Handlung an sich wird relativ schnell vorangetrieben, für meinen Geschmack etwas zu schnell. Vor allem während des letzten Drittels und des finalen Showdowns hätte ich mir eine ausführlichere Ausarbeitung und somit ein tieferes Eintauchen in die Geschichte gewünscht, so kam es bei mir sehr gehetzt und überstürzt an. Ein paar Logikfehler haben sich zusätzlich eingeschlichen und nach dem Ende blieben doch einige Fragen, die ich mir während des Lesens gestellt habe, unbeantwortet. Schade eigentlich, denn das Potential für eine richtig geniale Story wäre durchaus vorhanden.
Nichtsdestotrotz ist Feuererbe für mich im Großen und Ganzen eine Geschichte, mit tollen Ansätzen und Ideen - zwar nicht perfekt umgesetzt, die sich aber dennoch gut lesen lässt. Da aus dem Titel hervorgeht, dass es sich um eine Reihe handelt, werde ich ein Auge darauf haben, denn ich bin neugierig wie die Geschichte weitergeht.
May 12, 2018
Als Jessie an einem Abend in einer Bar etwas zu viel trinkt, glaubt er noch, dass der Feuerring, den er über dem Gebäude erblickt, allein seiner Fantasie entspringt, doch dem ist nicht so, denn schon wenige Stunden später steht Allan Lee, ein Mitarbeiter der Agency vor seiner Tür. In dem Augenblick ändert sich alles für Jessie, denn er muss erkennen, dass er der Sohn eines Feuerelementares ist, der in ganz England gesucht wird. Damit ist auch Jessie in Gefahr, denn nicht nur die Guten, auch die Bösen sind hinter ihm her. Glücklicherweise ist Allan bereit, für Jessie zu kämpfen und dabei kommen sich die beiden Männer unweigerlich näher.
Celia Jansson hat mit dem Werk „Feuerrebe – Lee & Caldwell“ den Auftakt zu einer neuen fantasievollen Reihe kreiert, die sich mit Magie, fremden Gestalten und einer zarten Romanze beschäftigt.
Ganz im Mittelpunkt dieser Erzählung stehen Jessie und Allan Lee, die sich ganz langsam annähern und gemeinsam nach Jessies Vergangenheit forschen. Denn dieser weiß bisher nicht, dass er ein schweres Erbe antreten wird. Er gehört zu den Feuerelementen und gehört damit eigentlich zu den Bösen. Doch beide wollen das nicht zulassen und bahnen sich einen Weg durch die großen Abenteuer, die noch vor ihnen stehen.
Die Erzählung ist chronologisch und nachvollziehbar aufgebaut worden. Zwar gibt es hier viele fantasievolle Aspekte, doch der Leser lernt praktisch mit Jessie zusammen, diese zu meistern und zu verstehen. Das ist der Autorin hervorragend gelungen, denn durch diese Beschreibungen ist alles glaubwürdig und logisch. Der Leser kann sich entspannt zurücklehnen und sich ganz auf die Handlung einlassen.
Äußerst spannend und vielseitig ist die Erzählung aufgezogen worden. Celia Jansson lässt ihren Protagonisten nur wenig Zeit, sich zu erholen, denn von einer dramatischen Aktion geht es schnell zu nächsten. Doch zwischendurch schafft sie die Balance und bringt die Romantik kurz aufs Papier. Die Romanze zwischen Allan und Jessie wirkt liebens- und lesenswert. Außerdem fällt es leicht, sich die beiden zusammen vorzustellen, denn sie beschreibt sie sehr detailliert und ausdrucksstark.
Da die Geschichte einen recht spannenden Verlauf nimmt, wirkt alles rasant und dramatisch. Auch der Ablauf und der Szenenwechsel zwischen den verschiedenen Handlungsorten ist überraschend gut gelungen und es ist einfach, sich auf die unterschiedlichen Darstellungen einzulassen.
Ein gelungener Auftakt,
der den Wunsch nach mehr weckt!
Mein persönliches Fazit:
Diese Geschichte hat mich überrascht und wunderbar unterhalten. Autorin Celia Jansson hat ein paar reizvolle Ideen, die sie ideal umgesetzt und in Szenen gebracht hat. Mich hat die Erzählung von Anfang an begeistert und ich habe mich schnell in der Handlung zu Hause gefühlt. Es ist mir leichtgefallen, mir alles vorzustellen und mich in die Charaktere hineinzuversetzen.
Einziges kleines Manko ist meiner Meinung nach die Länge der Erzählung. Aber damit ist die Schriftstellerin nicht die Einzige, denn gerade im Fantasy-Bereich, sind die Geschichte extrem lang und manchmal auch etwas langatmig. So leider auch hier, denn ich hätte mich über ein paar Seiten weniger sehr gefreut. Doch auch so ist das Werk sehr lesens- und unterhaltenswert. Wer also sowohl auf Gay-Romance als auch auf High-Fantasy steht, wird sich hier durchaus gut aufgehoben fühlen.
Celia Jansson hat mit dem Werk „Feuerrebe – Lee & Caldwell“ den Auftakt zu einer neuen fantasievollen Reihe kreiert, die sich mit Magie, fremden Gestalten und einer zarten Romanze beschäftigt.
Ganz im Mittelpunkt dieser Erzählung stehen Jessie und Allan Lee, die sich ganz langsam annähern und gemeinsam nach Jessies Vergangenheit forschen. Denn dieser weiß bisher nicht, dass er ein schweres Erbe antreten wird. Er gehört zu den Feuerelementen und gehört damit eigentlich zu den Bösen. Doch beide wollen das nicht zulassen und bahnen sich einen Weg durch die großen Abenteuer, die noch vor ihnen stehen.
Die Erzählung ist chronologisch und nachvollziehbar aufgebaut worden. Zwar gibt es hier viele fantasievolle Aspekte, doch der Leser lernt praktisch mit Jessie zusammen, diese zu meistern und zu verstehen. Das ist der Autorin hervorragend gelungen, denn durch diese Beschreibungen ist alles glaubwürdig und logisch. Der Leser kann sich entspannt zurücklehnen und sich ganz auf die Handlung einlassen.
Äußerst spannend und vielseitig ist die Erzählung aufgezogen worden. Celia Jansson lässt ihren Protagonisten nur wenig Zeit, sich zu erholen, denn von einer dramatischen Aktion geht es schnell zu nächsten. Doch zwischendurch schafft sie die Balance und bringt die Romantik kurz aufs Papier. Die Romanze zwischen Allan und Jessie wirkt liebens- und lesenswert. Außerdem fällt es leicht, sich die beiden zusammen vorzustellen, denn sie beschreibt sie sehr detailliert und ausdrucksstark.
Da die Geschichte einen recht spannenden Verlauf nimmt, wirkt alles rasant und dramatisch. Auch der Ablauf und der Szenenwechsel zwischen den verschiedenen Handlungsorten ist überraschend gut gelungen und es ist einfach, sich auf die unterschiedlichen Darstellungen einzulassen.
Ein gelungener Auftakt,
der den Wunsch nach mehr weckt!
Mein persönliches Fazit:
Diese Geschichte hat mich überrascht und wunderbar unterhalten. Autorin Celia Jansson hat ein paar reizvolle Ideen, die sie ideal umgesetzt und in Szenen gebracht hat. Mich hat die Erzählung von Anfang an begeistert und ich habe mich schnell in der Handlung zu Hause gefühlt. Es ist mir leichtgefallen, mir alles vorzustellen und mich in die Charaktere hineinzuversetzen.
Einziges kleines Manko ist meiner Meinung nach die Länge der Erzählung. Aber damit ist die Schriftstellerin nicht die Einzige, denn gerade im Fantasy-Bereich, sind die Geschichte extrem lang und manchmal auch etwas langatmig. So leider auch hier, denn ich hätte mich über ein paar Seiten weniger sehr gefreut. Doch auch so ist das Werk sehr lesens- und unterhaltenswert. Wer also sowohl auf Gay-Romance als auch auf High-Fantasy steht, wird sich hier durchaus gut aufgehoben fühlen.
May 12, 2018
Jessie ist ein junger Mann, der zusammen mit seiner Schwester in England lebt. In einem Club trifft er auf den gut aussehenden Allan, doch irgendwas stimmt nicht, als er etwas entdeckt, was außer ihm und Allan niemand sehen kann, so denkt er. Jessie wird ab dem Tag in eine Welt gezogen, von der er nie geahnt hätte, das sie existiert. Seine bisherige Welt ist bevölkert von Wesen außergewöhnlicher Natur. Werwölfe, Vampire, Magier etc, sie alle existieren und scheinbar gehört er dazu. Sein ganzes Leben wird von heute auf morgen komplett auf den Kopf gestellt, nur weil sein Vater einer der mächtigsten Feuerelementare ist und in ihm eine verborgene Macht schlummert.
Das Cover finde ich sehr ansprechend und wirklich passend zum Buch. Es wirkt geheimnisvoll und ein bisschen düster aber nicht zu sehr. Der Klappentext verrät nicht zu viel und macht einen sehr neugierig.
Allan und Jessie sind wirklich gut durch dachte und ausgearbeitete Charaktere, die einem sehr schnell auch ans Herz wachsen. Aber auch die Nebencharaktere sind sympathisch und gut durchdacht und auch sie wachsen einem schnell ans Herz, zumindest einige, einige sind einfach unsympathisch und bei einigen rätselt man bis zum Schluss auf welcher Seite sie sind und was sie wirklich beabsichtigen.
Jessie ist ein rockiger, Gitarre spielender junger Mann, der sich sein Leben lang verstecken musste, bis er Allan Lee trifft einen Magier und Agenten einer geheimen Organisation. Die Geschichte wird aus der Sicht der beiden Charaktere erzählt, die im Laufe der Geschichte immer wieder wechselt, sodass man viel mehr erfährt. Man kann so wunderbar in die Geschichte abtauchen. Auch der Schreibstil ist leicht und verständlich, sodass man nicht viel rätseln muss, sondern man findet sehr gut in die Geschichte rein
.
Es ist die ganze Geschichte über spannend, dennoch hat man hin und wieder etwas Ruhe, sodass man vor Ereignissen nicht überrannt wird und sich erschlagen fühlt.
Wer Fantasy, Spannung und Gay mag, ist hier genau richtig. Die heutige Welt ist bevölkert von Werwölfen, Vampiren, Feen, Dämonen und Magiern. Zwei junge Männer, die sich im Laufe der Geschichte immer mehr kennen lernen, finden allmählich zueinander und müssen gegen einen gemeinsamen Feind kämpfen, der die ganze Welt wie sie ist aus den Fugen reißen will.
Es ist alles verständlich geschrieben, man kann sich die Welt und die Figuren gut vorstellen. Es geht nicht zu schnell voran, was einen die Geschichte noch intensiver erleben lässt, da man viele Hintergrundinformationen erfährt. Auch die Beziehung zwischen Allan und Jessie geht nicht so schnell voran, dennoch ist es angenehm sie zu lesen, was sich zwischen den beiden abspielt.
Das Buch hat eine gut durchdachte Story, es ist nicht zu plump dargestellt, sondern mit viel Liebe für Detail.
Ich kannte bisher noch kein Buch der Autorin aber ich bin von „Feuererbe“ sehr begeistert und ich bin jetzt schon sehr auf die Fortsetzung gespannt, kann es kaum erwarten, wie es weiter geht.
Jedem der auf spannende Neuzeit Fanatsy steht, kann ich dieses Buch eindeutig empfehlen. Ich finde es wirklich spannend geschrieben und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.
Eine ganz klare Leseempfehlung!
Das Cover finde ich sehr ansprechend und wirklich passend zum Buch. Es wirkt geheimnisvoll und ein bisschen düster aber nicht zu sehr. Der Klappentext verrät nicht zu viel und macht einen sehr neugierig.
Allan und Jessie sind wirklich gut durch dachte und ausgearbeitete Charaktere, die einem sehr schnell auch ans Herz wachsen. Aber auch die Nebencharaktere sind sympathisch und gut durchdacht und auch sie wachsen einem schnell ans Herz, zumindest einige, einige sind einfach unsympathisch und bei einigen rätselt man bis zum Schluss auf welcher Seite sie sind und was sie wirklich beabsichtigen.
Jessie ist ein rockiger, Gitarre spielender junger Mann, der sich sein Leben lang verstecken musste, bis er Allan Lee trifft einen Magier und Agenten einer geheimen Organisation. Die Geschichte wird aus der Sicht der beiden Charaktere erzählt, die im Laufe der Geschichte immer wieder wechselt, sodass man viel mehr erfährt. Man kann so wunderbar in die Geschichte abtauchen. Auch der Schreibstil ist leicht und verständlich, sodass man nicht viel rätseln muss, sondern man findet sehr gut in die Geschichte rein
.
Es ist die ganze Geschichte über spannend, dennoch hat man hin und wieder etwas Ruhe, sodass man vor Ereignissen nicht überrannt wird und sich erschlagen fühlt.
Wer Fantasy, Spannung und Gay mag, ist hier genau richtig. Die heutige Welt ist bevölkert von Werwölfen, Vampiren, Feen, Dämonen und Magiern. Zwei junge Männer, die sich im Laufe der Geschichte immer mehr kennen lernen, finden allmählich zueinander und müssen gegen einen gemeinsamen Feind kämpfen, der die ganze Welt wie sie ist aus den Fugen reißen will.
Es ist alles verständlich geschrieben, man kann sich die Welt und die Figuren gut vorstellen. Es geht nicht zu schnell voran, was einen die Geschichte noch intensiver erleben lässt, da man viele Hintergrundinformationen erfährt. Auch die Beziehung zwischen Allan und Jessie geht nicht so schnell voran, dennoch ist es angenehm sie zu lesen, was sich zwischen den beiden abspielt.
Das Buch hat eine gut durchdachte Story, es ist nicht zu plump dargestellt, sondern mit viel Liebe für Detail.
Ich kannte bisher noch kein Buch der Autorin aber ich bin von „Feuererbe“ sehr begeistert und ich bin jetzt schon sehr auf die Fortsetzung gespannt, kann es kaum erwarten, wie es weiter geht.
Jedem der auf spannende Neuzeit Fanatsy steht, kann ich dieses Buch eindeutig empfehlen. Ich finde es wirklich spannend geschrieben und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.
Eine ganz klare Leseempfehlung!
May 9, 2018
Dieser Roman folgt in vielen Dingen der klassischen Urban Fantasy:
Es gibt weltweit Magie und verschiedene Wesen-Clans, die teilweise miteinander verfeindet sind: Tierwandler, Vampire, Fae (Feenwesen), Magier, Dämonen und Elementare. Der menschlichen Bevölkerung ist seit Anbeginn der Zeit unbekannt, dass es diese Wesen und Magie gibt und warum das so ist, dafür hat die Autorin einen originellen Ansatz gefunden, der zugleich die spannende Handlung vorantreibt.
Die verschiedenen Clans bleiben größtenteils unter sich, treffen sich gern in eigenen Clubs und es gibt so manche komplizierten Familien- bzw. Clangeheimnisse, die im Laufe der Handlung zu Tage treten. Dem gegenüber steht die Supernatural Agency, der Wesen verschiedener Herkunft angehören und die neutral sind. Diese Agency, in der Allan Lee als Ermittler arbeitet, sorgt für die Verbrechensaufklärung bei den Übernatürlichen.Mehr möchte ich zum Worldbuilding an dieser Stelle nicht verraten.
Die Handlung ist wie gesagt, sehr spannend, ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen, zumal sich der Stil auch sehr gut lesen lässt aus meiner Sicht. Es gibt ingesamt einige schöne Ideen in diesem magischen London, auch was die wichtigen Nebenfiguren betrifft, die in der Agency tätig sind.
Angenehm fand ich, dass es zwischen den beiden Protagonisten ordentlich knistert, dies aber anders als in vielen Gay Romanen nicht gleich dazu führt, dass sie im Bett landen - was mit dem Temperament von einem der beiden zu tun hat.
Kritikpunkte:
London spielt als Stadt leider kaum eine Rolle, zwar werden hier und da Straßennamen oder U-Bahnstationen genannt, und in einer Szene spielt die Themse eine wichtige Rolle, doch insgesamt fehlte es mir an etwas ausführlicheren Beschreibungen zur Stadtszenerie, die man an einigen Stellen problemlos hätte einbauen können. Ich bin übrigens kein Freund von ellenlangen Beschreibungen, aber ein paar mehr Details hätte ich mir doch gewünscht. Von dem Aussehen der Fae werden z.B. nur die Haare und das Kleid ihrer Königin beschrieben und an anderer Stelle angedeutet, dass sie spitze Ohren haben, aber ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob sie sonst ganz menschlich wirken, oder etwas mystischer.
Es gibt einige sehr glückliche Zufälle, die ein bisschen gewollt wirken, z.B. dass Personen just in dem Moment aus heiterem Himmel auftauchen, als sie gebraucht werden.
Protagonist Jessie muss über weite Strecken der Handlung beschützt werden, was ihn teilweise ungewollt (?) passiv wirken lässt, aber er bricht aus diesem Handlungsmuster später doch noch aus.
Fazit: Ein spannender Urban-Fantasy-Roman mit interessanten Charakteren und einigen originellen Einfällen, dem aus meiner Sicht hier und da etwas mehr Beschreibungen von (Stadt-)Szenerien und den Fantasy-Wesen gut getan hätte.
Es gibt weltweit Magie und verschiedene Wesen-Clans, die teilweise miteinander verfeindet sind: Tierwandler, Vampire, Fae (Feenwesen), Magier, Dämonen und Elementare. Der menschlichen Bevölkerung ist seit Anbeginn der Zeit unbekannt, dass es diese Wesen und Magie gibt und warum das so ist, dafür hat die Autorin einen originellen Ansatz gefunden, der zugleich die spannende Handlung vorantreibt.
Die verschiedenen Clans bleiben größtenteils unter sich, treffen sich gern in eigenen Clubs und es gibt so manche komplizierten Familien- bzw. Clangeheimnisse, die im Laufe der Handlung zu Tage treten. Dem gegenüber steht die Supernatural Agency, der Wesen verschiedener Herkunft angehören und die neutral sind. Diese Agency, in der Allan Lee als Ermittler arbeitet, sorgt für die Verbrechensaufklärung bei den Übernatürlichen.Mehr möchte ich zum Worldbuilding an dieser Stelle nicht verraten.
Die Handlung ist wie gesagt, sehr spannend, ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen, zumal sich der Stil auch sehr gut lesen lässt aus meiner Sicht. Es gibt ingesamt einige schöne Ideen in diesem magischen London, auch was die wichtigen Nebenfiguren betrifft, die in der Agency tätig sind.
Angenehm fand ich, dass es zwischen den beiden Protagonisten ordentlich knistert, dies aber anders als in vielen Gay Romanen nicht gleich dazu führt, dass sie im Bett landen - was mit dem Temperament von einem der beiden zu tun hat.
Kritikpunkte:
London spielt als Stadt leider kaum eine Rolle, zwar werden hier und da Straßennamen oder U-Bahnstationen genannt, und in einer Szene spielt die Themse eine wichtige Rolle, doch insgesamt fehlte es mir an etwas ausführlicheren Beschreibungen zur Stadtszenerie, die man an einigen Stellen problemlos hätte einbauen können. Ich bin übrigens kein Freund von ellenlangen Beschreibungen, aber ein paar mehr Details hätte ich mir doch gewünscht. Von dem Aussehen der Fae werden z.B. nur die Haare und das Kleid ihrer Königin beschrieben und an anderer Stelle angedeutet, dass sie spitze Ohren haben, aber ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob sie sonst ganz menschlich wirken, oder etwas mystischer.
Es gibt einige sehr glückliche Zufälle, die ein bisschen gewollt wirken, z.B. dass Personen just in dem Moment aus heiterem Himmel auftauchen, als sie gebraucht werden.
Protagonist Jessie muss über weite Strecken der Handlung beschützt werden, was ihn teilweise ungewollt (?) passiv wirken lässt, aber er bricht aus diesem Handlungsmuster später doch noch aus.
Fazit: Ein spannender Urban-Fantasy-Roman mit interessanten Charakteren und einigen originellen Einfällen, dem aus meiner Sicht hier und da etwas mehr Beschreibungen von (Stadt-)Szenerien und den Fantasy-Wesen gut getan hätte.
May 14, 2018
Jessie führt ein ganz normales Leben und gerade hat sich sein Freund von ihm getrennt. Um auf andere Gedanken zu kommen geht er in Bar. Dort sieht er einen Feuerring und plötzlich erfährt er Dinge über die Welt und sich selbst. Hilfe dabei bekommt er von dem Magier und Agent für Übernatürliches Allan.
Bin durch Zufall über dieses Buch gefallen und musste es einfach lesen. Feuerelementare, Magier und viele neue Wesen und auch alt Bekannte tauchen in dieser Geschichte auf. Man begleitet Jessie auf seinen Weg in diese unbekannte Welt. Aber es gibt natürlich auch einen der Ahnung davon hat Allan und so bekommt man das ganze aus zwei Sichten erzählt, Jessie und Allan. Schon beim ersten Blickkontakt spürt man das prickeln zwischen ihnen. Das es beim Lesen auf keinen Fall langweilig wird spielen noch ein paar Intrigen mit, Wendungen die einem den Atem nehmen und Intermezzo zwischen Jessie und Allan die einem schmunzeln lassen. Aber nicht nur die beiden Sorgen für Unterhaltung, sondern auch vielen der anderen Charaktern. Jeder einzige Einzigartig und bringen den Humor und einen frischen Wind in die Geschichte. Ich habe das Buch genossen und hoffe und freue mich auf mehr von den beiden.
Bin durch Zufall über dieses Buch gefallen und musste es einfach lesen. Feuerelementare, Magier und viele neue Wesen und auch alt Bekannte tauchen in dieser Geschichte auf. Man begleitet Jessie auf seinen Weg in diese unbekannte Welt. Aber es gibt natürlich auch einen der Ahnung davon hat Allan und so bekommt man das ganze aus zwei Sichten erzählt, Jessie und Allan. Schon beim ersten Blickkontakt spürt man das prickeln zwischen ihnen. Das es beim Lesen auf keinen Fall langweilig wird spielen noch ein paar Intrigen mit, Wendungen die einem den Atem nehmen und Intermezzo zwischen Jessie und Allan die einem schmunzeln lassen. Aber nicht nur die beiden Sorgen für Unterhaltung, sondern auch vielen der anderen Charaktern. Jeder einzige Einzigartig und bringen den Humor und einen frischen Wind in die Geschichte. Ich habe das Buch genossen und hoffe und freue mich auf mehr von den beiden.
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