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Mag: The endless love

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Magnus, ein außergewöhnliches Talent im Balletttanz, trifft in New York auf den um einige Jahre älteren Kian, der dort als Edel-Escort-Boy arbeitet. Kians Interesse an dem jungen, sportlichen und auf ihn devot wirkenden Mann ist sofort geweckt — es erlischt jedoch ziemlich rasch, als er erfährt, dass Mag, wie Magnus fast ausschließlich genannt wird, stumm ist. Dieser Umstand überfordert ihn erst einmal, die Anziehungskraft jedoch verschwindet nicht. Mag gewinnt einen Wettbewerb und bekommt ein Engagement am russischen Staatsballett und zieht nach Russland. Er wird dort in ein Ereignis verwickelt, das sein Leben von Grund auf verändert. Kian hingegen, der sich aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen und eine längere Reise nach Europa unternommen hat, trifft zwei Jahre später nach einem Unfall in München, in der Rehabilitationseinrichtung ausgerechnet auf Mag, der ihm allerdings völlig verändert erscheint. Gefühle, die nie erloschen waren, erwachen zu neuem Leben. Haben die beiden eine Chance, ihre Liebe zu leben?

454 pages, Kindle Edition

Published May 2, 2018

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Miamo Zesi

119 books16 followers

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May 2, 2018
Ich kann das Buch leider nicht in Sternen bewerten, weil ich es abgebrochen habe. Meine mündliche Einschätzung zum Beginn wäre folgender:

Jedem seine künstlerische Freiheit und die will ich niemandem abspenstig machen, aber mich stört es gewaltig, dass bereits der Klappentext anzeigt, dass die Recherchearbeit zum Buch eher mau war.

Damit ich keine voreiligen Schlüsse ziehe, habe ich tatsächlich reingelesen und ich weiß gar nicht, was ich so richtig sagen soll, weil mich das gerade vorrangig wütend macht. Es ist auch nicht das erste Mal, dass ich das in einem Buch dieser Buchreihe feststelle.

Und das ist alles nichts, was irgendwie geheim wäre. Inzwischen gibt es auch einige Tänzer, die auf Youtube vertreten sind und von dem System hinter dem Theater berichten. Und die Tänzerin, die tatsächlich als erste amerikanische Tänzerin überhaupt am Bolshoi Theater angenommen worden ist (Joy Womack), hat auf Youtube sogar fast täglich gevloggt, nachdem sie dann in ein anderes, moskauer Theater gewechselt ist. Sie erzählt von sämtlichen Schwierigkeiten und Problemen und WAS überhaupt notwendig ist, um dahin zu kommen. Denn das ist alles andere als natürlich oder gar eine Leichtigkeit.

Tut mir Leid, aber die Welt, die da gezeichnet wird, die gibt es nicht. Und ab dem Punkt hat man als Autor eigentlich nur eine Möglichkeit - das ganze als Fantasywelt aufzuziehen. Aber das ist nicht passiert. Es ist runtergeschrieben worden, so, wie man sich das eben gedacht hat und dann war gut.

Abgesehen von der mangelhaften Themenaufarbeitung fand ich es auch sprachlich subpar. Diese Vorstellungsrunden von Protagonisten sind definitiv Fanfiktion-Style und abgesehen von Infodump geben sie der Geschichte und dem Verständnis nichts. Hätte echt nur noch gefehlt, dass ich eine genaue Karte der Leberflecke auf dem Körper bekomme. Das wird gepaart mit ausufernden Erklärungen, nichts wird in den Verlauf oder in die Perspektive der Protagonisten gewebt. Es ist damit ein gutes Gegenbeispiel zu "Show don't tell". Und einen unemotionaleren Todesfall habe ich echt noch nicht gelesen. Da hätte auch stehen können: "Oh, die Blumen sind verwelkt."

Ich hab's abgebrochen, aber ein Feedback wollte ich trotzdem schreiben. Sowas ärgert mich nämlich echt und ich sehe da absolut die Autoren in der Pflicht, an dieser Stelle für Qualität zu sorgen. Das ist einfach nur fair dem Leser gegenüber. Und ich meine ... 6€ sind sportlich - und in meinen Augen nicht gerechtfertigt, weil wichtige Arbeitsschritte übergangen worden sind.

Selfpublishing in allen Ehren, ich habe mich in meinem Buchverlagsseminar sogar für die Vorstellung eines Selfpublishers gemeldet, aber Selfbublishing sollte nicht bedeuten, einfach irgendwas in die Welt zu setzen, weil es schlicht möglich ist. Zumindest nicht, wenn man dafür auch Geld verlangt.
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