Mit einem Schlag endet Vivians sorgenfreies Leben: Ihre Mutter Sofia wurde ermordet! Die erfolgreiche Game-Entwicklerin stand kurz vor dem Release eines bahnbrechenden Computerspiels. „White Maze“ wird mit neuartigen Lucent-Kontaktlinsen gespielt - dank ihnen erleben die Spieler virtuelle Game-Welten mit allen Sinnen. Aber warum zerstörte Vivians Mutter kurz vor ihrem Tod die Prototypen der Linsen? Zusammen mit dem schulbekannten Hacker Tom will Viv den Mord an Sofia aufklären. Dazu muss Viv selbst Lucent-Linsen einsetzen und tief in die virtuelle Welt eintauchen. Doch dort ist es für den Mörder ein Leichtes, die falsche Realität nach seinen Spielregeln zu manipulieren. Kann Vivian ihren eigenen Gefühlen vertrauen, wenn alles, was sie sieht, hört, riecht und schmeckt, bloße Lüge ist?
Anmerkung: Ich habe das Buch als Leserundenexemplar von „Was liest Du?“ bekommen. Danke dafür.
Meinung: Die Geschichte beginnt mit mehreren Zufällen, die schnell nach einander folgen & den Anfang arg konstruiert wirken lassen. Dies wird im Laufe der Story besser. Aber auch das Setting passte für mich nicht recht zum eher typisch deutschen Schreibstil. (Ich hab da so meine Problemchen mit deutschen Autoren, die ihre Geschichten in Amerika spielen lassen.) Dieses amerikanische Teenieverhalten wirkte auf mich zu Beginn irgendwie nicht authentisch & etwas aufgesetzt. Zum Glück ist dieses Verhalten nur auf den Anfang begrenzt. Das Pacing ist nämlich ziemlich gut. Es passiert quasi immer irgendwas & auch der Aufbau ist logisch begründet. Alles folgt auf einander & macht Sinn. Auch die Spannungskurve ist gelungen. Daher war es für mich umso bedauerlicher, dass die Protagonistin so schwach war. Ihre Rolle bestand größtenteils aus der Jungfrau in Nöten, die gerettet werden muss. Das wäre auch nicht schlimm, wenn sie dann wenigstens was anderes könnte oder wüsste, aber das war auch nicht der Fall. Leider musste ich feststellen, dass sie weder was konnte, noch was wusste oder auch nur irgendwas tat, was sonderlich hilfreich war (bis auf das Ende, wo es dann aber auch nicht mehr anders ging). Manchmal stand sie so stark auf dem Schlauch, dass ich schon genervt von ihr war. Neben den ganzen Technikgenies wirkte sie auf diese Weise umso langweiliger. Die Nebencharaktere mochte ich daher auch lieber. Der Loveinterest war zwar etwas zu perfekt, aber ansonsten waren diese Charaktere viel ausgeglichener & interessanter. Auch die emotionalen & intensiven Moment, die diese Charaktere hatten, kamen super rüber. Sie waren gut geschrieben, aber auch der Charakter spielte da seine Rolle sehr gut. Die Liebesgeschichte hat mir daher auch nicht so recht gefallen. Die meiste Zeit fand ich sie eigentlich okay, weil sie kaum zu Tage trat. Aber als sie das tat, dann aber gleich mit Wucht. Da wurde nur so mit kitschigen Liebeserklärungen um sich geschmissen, obwohl die Charaktere sich gefühlt nur 4 Tage kannten. Das war für mich einfach zu viel.
Was mich vor dem Lesen an der Geschichte angesprochen hatte, war die Prämisse mit den Kontaktlinsen & der Augmented Reality. Ich wollte mehr erfahren & die Idee verstehen. Wie können Kontaktlinsen durch die Augen ans Gehirn Infos übermitteln, die andere Sinne beeinflussen? Nur leider wurde das nie erklärt. Und das ist auch nicht die einzige Frage die offen bleibt. Wenn man Spaß an der Geschichte haben möchte, muss man mit einer offenen Einstellung ran gehen & die Sachen einfach am besten annehmen, ohne groß zu hinterfragen. Denn sonst kann man sich in vielen Fragen verlieren, die nie geklärt werden.
Fazit: Alles in allem ist das Buch okay. Wenn man sich drauf einlässt & nicht alles hinterfragt, kann man Spaß damit haben. Für kurzweiligen lockeren Lesespaß zwischendurch ist es passend. Aber ich habe etwas mehr erwartet & muss leider sagen, dass die Lektüre sich für mich nicht unbedingt gelohnt hat. Das Buch hat mir leider nicht viel gegeben, aber es war auch nicht zum aufregen. Daher habe ich 3 Sterne vergeben.
I'm HYPED! Ganz ehrlich. ich hätte nicht gedacht das mich ein Jugendbuch noch einmal so begeistern könnte wie es damals Panem oder Red Rising schafften. ABER Es ist passiert. Warum? Es hat alles gestimmt. Plot top Charaktere Top, nachvollziehbar und ohne unlogische Handlungsweisen. Es war einfach alles stimmig. Nichts wirkte auf mich erzwungen, keine Entwicklung unnatürlich.
Außerdem auf den ersten Blick scheint es ein wirklich unterhaltsames Buch zu sein (wie die Farbe weiß auf den ersten Blick weiß ist) Aber auf den zweiten Blick, wenn man etwas tiefer schaut und liest, dann ist dieses Buch ungeheuer philosophisch (und weiß ist ja auch eigendlich Regenbogenfarbend).
Sicherlich mögen die philosophischen Gedanken in dem Buch für Menschen außerhalb der Jugendbuch Zielgruppe nichts neues sein, aber ich mag es dann doch wie sie eben gerade für diese Zeilgruppe verpackt wurden und eben auch "älteren" bzw "reiferen" lesern durchaus Spaß bringen können UND zum Nachdenken anregen.
Seit langem also mal wieder ein Jugendbuch das mich total in seinen Bann gezogen hat und von dem ich restlos begeistert bin.
Ich dachte erst, dass "White Maze" wohl sehr in die Richtung von "Warcross" gehen wird, aber es war ganz anders 🤗😄.
"White Maze" ist eine spannende Geschichte, rund um eine virtuelle Realität und wie gefährlich sowas werden kann 😏. Insgesamt war das Buch absolut genial! Nur die Charaktere sind ein wenig blass geblieben 🙈
Von "White Maze" habe ich mir einen spannenden, leicht dystopischen Jugendthriller erwartet und genau das habe ich auch bekommen.
Ich bin sehr gut in das Buch reingekommen und die Geschehnisse konnten mich sofort packen. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und was hinter allem steckt. Dabei wurde die technischen Dinge gut beschrieben und es wurde nicht zu kompliziert, so dass man alles auch als Laie gut verstehen konnte. Die Welt war ebenfalls interessant und ich befürchte, dass die hier beschriebenen technischen Erweiterungen leider nicht allzu weit von uns entfernt sind. Dies hat einen wirklich zum Nachdenken gebracht und haben mir auch ein wenig Angst gemacht.
Vivian war zu Beginn der typische reiche und verwöhnte Teenager, doch durch den Tod ihrer Mutter ändert sie für sich anders. Sie tritt in Kontakt mit Tom und seiner Hackerclique, gemeinsam wollen sie den Mord an ihrer Mutter aufklären. Die Protagonisten sind insgesamt ein wenig blass geblieben, insbesondere Tom, von dem man eigentlich nicht allzu viel erfahren hat. Sehr interessant fand ich einen der Nebencharaktere, und zwar Boot. Er war nicht sonderlich sympathisch, aber seine Einbindung in die Geschichte fand ich sehr gelungen,
Mich konnte die Handlung trotz einiger Klischees und vielleicht auch ein paar kleinen Ungereimtheiten gut unterhalten. Die Geschichte war spannend und durch die technische Brisanz erschreckend aktuell. Der Schreibstil war ebenfalls sehr angenehm und flüssig zu lesen.
3,5 ⭐ Die Idee der Geschichte klang wirklich vielversprechend. Auch die Handlung kommt richtig schnell in Fahrt und die Spannung bleibt auch durchgehend bestehen. Selbst die technischen Details haben mir hier gut gefallen und hätten meiner Ansicht nach sogar noch etwas näher beschrieben werden können. Es gibt hier Szenen, die ich durchaus nicht habe kommen sehen und die ich richtig geschockt und traurig gestimmt haben. Da hat die Autorin mich echt eiskalt erwischt. Die Nebencharaktere haben mir auch richtig gut gefallen und ich habe einige davon richtig in mein Herz geschlossen. Ganz im Gegensatz zur Protagonistin Viv. Sie hat mich eigentlich die ganze Zeit über eher genervt. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass sie gar nichts kann und selbst für die Aufgaben, die sie erledigen soll unfähig ist. Mit ihr bin ich auch bis zum Ende einfach nicht warm geworden, dafür aber waren die anderen Charaktere umso toller. Die Liebesbeziehung in dieser Geschichte hat sich am Anfang noch eher langsam entwickelt, was ich vollkommen nachvollziehbar fand. Aber dann kam auf einmal der Punkt an dem sich einfach alles überschlagen hat und es mir viel zu schnell ging. Da konnte ich dann auch einfach nur mit den Augen rollen. Das Buch hat mir gut gefallen. Es war jetzt kein Highlight oder etwas Besonderes, aber die Idee dahinter fand ich sehr spannend.
Die Grundidee der Geschichte ist echt gut, nur fand ich die Umsetzung an einigen Stellen nicht ganz so gelungen. Tatsächlich hat mir der Anfang wirklich gut gefallen, sprachlich hätte man zwar noch ne ordentliche Schippe drauflegen können, aber ich habe mich trotzdem gut unterhalten gefühlt. Zum Ende hin war es für mich dann aber nicht mehr so spannend. Aus irgendeinem Grund hat es mich einfach mehr gepackt anfangs zu verfolgen, was da überhaupt so los ist. Den Showdown am Ende habe ich als etwas wirr und abrupt empfunden. Die Charaktere sind zwar alle recht stereotyp, aber trotzdem sympathisch. Die Protagonistin ist jetzt nicht die hellste Kerze auf der Torte. 😅 Einen kleinen Bonus gibt es für das tolle Cover. 😉
Tolle Idee und Grundstory, Umsetzung teilweise ein wenig holprig. Wirklich nervig fand ich jedoch von Anfang bis ca Mitte des Buchs die Protagonistin und ein paar andere Charaktere. Die Protagonistin wuchs mit der Zeit und entwickelte sich zu einer angenehmeren Person im Laufe der Geschichte. Trotz allem gab es immer mal wieder „Hände über den Kopf zusammenschlag“ Momente. Ich bin trotz allem froh, es komplett beendet zu haben denn das Ende fand ich super.
In„White Maze: Du bist längst mittendrin“ geht es um Vivian, deren Mutter eine erfolgreiche Gamer Entwicklerin ermordet wurde. Sie stand kurz davor White Maze ein Computerspiel, das mit neuen Kontaktlinsen gespielt werden sollte zu veröffentlichen. Vivian ahnt nicht, auf welches Spiel sie sich einlässt, als sie mit Tom einem Hacker den Mord aufklären will....
Vivian hat eigentlich ein Leben ohne Sorgen und wird auf jeder Party eingeladen, weil ihre Mutter eine bekannte Gamer-Entwicklerin ist. Sie ahnt nicht, dass alles anders wird, als ihre Mutter stirbt...
Tom ist Hacker und eine große Hilfe für Vivian, weil diese sich nicht so ganz in dieser Welt auskennt und zusammen wollen sie hinter den Tod von ihrer Mutter kommen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird aus verschiedenen Perspektiven wie der von Vivian und auch von Tom und anderen Charakteren, die man während des Lesens kennen lernt. Die Kulisse spielt erst ganz normal in einer Stadt und wechselt später zu diesem besonderen Spiel.
Die Spannung und Handlung hat mich mit jeder Seite ein wenig mehr in die Geschichte von Vivian gezogen. Ihre Mutter steht kurz davor ein neues Game „White Maze“ zu veröffentlichen als Game Entwicklerin, das mit besonderen Kontaktlinsen gespielt werden soll. Doch bevor der Zeitpunkt gekommen ist, stirbt sie und ihre Tochter glaubt; nicht das dieser Tod natürlich war und will herausfinden, was wirklich geschehen ist. Sie ahnen dabei nicht, welches Spiel der Mörder spielt, denn dieser hat die Linsen schon in seiner Hand gehabt. Vivian muss diese selbst aufsetzen um in das Spiel zu gelangen. Der Mörder ihrer Mutter scheint eindeutig ein Spiel mit ihr zu treiben und sie muss bei dem ganzen schauen, wem kann sie noch trauen? Ich war erstaunt von diesem ganzen Setting, was die Autorin geschaffen hat und konnte mich kaum davon lösen. Die Autorin schafft es, die Spannung bis zum Höhepunkt zu treiben, obwohl es ein paar Stellen gab, die etwas langsam vorangingen. Das Ende war mehr als nur aufregend und ich konnte mich kaum davon lösen. Die besonderen Elemente haben mich an andere Bücher erinnert.
Das Cover sieht mit dem Schutzumschlag einfach toll aus und macht den Leser direkt neugierig.
Fazit
Mit „White Maze: Du bist längst mittendrin“ schafft die Autorin ein fesselndes Jugendbuch mit einer aufregenden Kulisse. Ich bin gespannt, was es noch geben wird von ihr.
Drama, Action, und vieles mehr erwarten den Leser.
Zum Buch: Vivian ist die Tochter einer sehr erfolgreichen Game-Entwicklerin und hat ein sorgenfreies Leben. Partys, Klamotten, Jungs, immer die neuesten technischen Spielereien, so sah Vivians Leben bisher aus. Kurz vor dem Release des neues Spieles, White Maze, kommt Vivians Mom auf merkeürdige Weise und Leben und Vivian steht vor dem Trümmern. Irgendetwas stimmt mit dem Spiel White Maze überhaupt nicht und zusammen mit dem Hacker Tom muss Viv herausfinden was real ist und was virtuell.
Meine Meinung: Das Buch hat kaum VorlaufZeit, man ist mehr oder weniger sofort mitten im Geschehen. Langsam baut sich die ganze virtuelle Welt auf, das hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte ist gut geschrieben, der Spannungsbogen wird sehr gut aufgebaut. Mir gefällt auch, dass die Kapitel recht kurz sind und die Sichtweise immer wieder wechselt. So wird die Geschichte zwar hauptsächlich aus Vivians Sicht erzählt, aber auch die anderen Charaktere kommen immer wieder zu Wort. Sie sind auch gut gewählt, der Bösewicht ist böse, die Hacker und Vivian haben ihre Eigenheiten, sind aber sehr realistisch dargestellt. Einzig die Liebesgeschichte zwischen Tom und Vivian hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen, das fand ich unrealistisch und unnötig. Ansonsten, Hut ab für die Charakterisierung der einzelnen Personen, sehr gut überlegt und aich gut ausgebaut.
Eine Kleinigkeit hat mich zu Beginn der Geschichte noch gestört. Und zwar, dass Vivian so ganz alleine zur Polizei ging uns auch wieder nach Hause geschickt würde, sie ist halt doch erst sechzehn. Aber sonst war es eine topp erzählte, spannende Idee.
Endlich wieder ein Jugendbuch, was sehr gut auch von Älteren gelesen werden kann. Ich habe mich jedenfalls sehr gut unterhalten.
Wer „White Maze“ noch nicht gelesen hat, sollte hier nicht weiterlesen, da hier einige Spoiler auftreten könnten.
Ich bin auf „White Maze“ aufgrund des Klappentextes aufmerksam geworden, der Spannung und Fantasy-Elemente miteinander in einer faszinierenden und gleichzeitig beunruhigenden Zukunftsversion verwarb. Ich war sofort neugierig und wollte wissen, wie sich dieses Spiel „White Maze“ anfühlt, wie es sein könnte sich darin zu bewegen und welche Auswirkungen es haben könnte.
Die Geschichte um Sofia Tallert und ihre Tochter Vivian hat mich von den ersten Seiten an regelrecht gepackt. Man erfährt anfangs erst einmal von Vivians Lebensstil und nur sporadisch von White Maze und dem eigentlichen Geschehen. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr steigt die Spannung, Verfolgungen, Todesfälle, Verwüstungen, Faszinationen, Freundschaften etc. Ein Ereignis jagt das andere. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es fast in einem Rutsch gelesen.
Von Sofia Tallert erfährt man recht wenig, da sie nur zu Beginn auftaucht und später nur in den Erinnerungen von Vivian weiterlebt. Deshalb erscheint sie ein wenig blass. Gern hätte ich mehr über diesen kreativen Kopf erfahren, ihre Träume und Hoffnungen. Vivian ist eine vielschichtige Person. Wir lernen sie aus zwei Perspektiven kennen. Einmal das Glamourgirl, das alles hat und Partys liebt und für einen Jungen an ihrer Schule schwärmt und dann dieses verlorene Mädchen, das für ihre Mom und die Menschheit gegen einen Wahnsinnigen kämpfen muss und dabei achtgeben muss, sich nicht selbst zu verlieren. Ihre Darstellung ist wirklich gut gelungen, auch, wenn ich sie manchmal nicht ganz verstehen konnte und sie gern mal wach gerüttelt hätte. Tom … ein Romantiker. Irgendwie hätte ich nicht gedacht, dass ein Hacker romantisch sein könnte und Bücher liest und rezitiert. Das hat etwas Ich mochte Tom gleich, war mir gleichzeitig aber auch nicht ganz sicher, ob man ihm trauen kann. Die Freunde Boot, Amelie und Surgery kommen leider etwas kurz, ich hätte sie gern näher kennenlernen wollen. Amelie ist eine gute Freundin, sie mochte ich gern. Boot … ein Angsthase und Feigling. Seine Vergangenheit hätte gern mehr beleuchtet werden können. Ebenso die von Surgery und von Tom, bei dem es meist nur leichte Andeutungen gibt. Ich frage mich selbst nach dem Ende des Buches, wer Tom eigentlich wirklich ist und wer seine Eltern sind.
Schade finde ich, dass man als Leser überhaupt nicht erfährt, wer Prepender in Wahrheit ist. Nicht einmal die Angestellten der Games-Firma kennt seinen Namen, was ich sehr merkwürdig finde. Denn die Geschichte hätte eine andere Wendung nehmen können, wenn die Identität des Prependers irgendwann aufgedeckt worden wäre und er von 2 Seiten angegriffen hätte werden können, d. h. einmal im Spiel White Maze und einmal in der Realität. So aber ist er noch immer auf freiem Fuß und kann noch immer versuchen, sein Ziel irgendwie irgendwann zu erreichen.
Ich selbst würde keine Lucent-Linsen tragen wollen, eher die Lucent-Brillen, die finde ich laut Beschreibung zwar ein wenig globig und unhandlich, aber sie wären mir lieber als komplett den Blick für die Realität zu verlieren. Sofia Tallert hatte Recht mit ihrem Notfall-Schalter. Ein eingebauter Timer ins Spiel White Maze wäre meiner Meinung nach auch hilfreich, um sich nicht für immer in dem Spiel zu verlieren. Dennoch würde ich gern mal einen Blick in White Maze riskieren, um mal abzuschalten, zu entspannen. Vielleicht dürfen wir diese virtuelle schöne Welt (ohne diese Bedrohung durch Prepender) eines Tages ja doch selbst live erleben, wer weiß …
Ich mochte die virtuelle Zukunftsversion sehr gern und tauchte gern mit Vivian in diese bezaubernde Welt mit Einhörnern, faszinierenden Welten und Stränden ab. Die Spannung war permanent greifbar, eine kleine Romanze bahnte sich auch an, war aber nicht vordergründig, was ich gut fand. Denn es geht hauptsächlich um die Rettung der Menschheit und die Abschaltung des Spieles. Ebenso wichtig sind angesprochene Themen wie Verlust, Trauer, Trauerbewältigung, Freundschaft, Überwindung von Ängsten, Internetabhängigkeit, Realitätsverlust, Selbstfindung und Selbsterkenntnis. Gern hätte ich gewusst, wie es mit Vivian und Tom etc. weitergeht und ob Vivian problemlos zurück in ihr altes Haus kehren kann oder für immer irgendwo untertauchen muss.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und der Plot gut gelungen. Die Geschichte ist aus mehreren Perspektiven geschrieben: Sofia Tallert, Vivian, Tom, Boot, Amelie, Prepender etc., so dass man immer aus der jeweiligen Sicht die Geschichte weiter erlebt und die Story vorangetrieben wird, vor allem durch Prepender und seine hinterlistigen Spielchen. Leider ist das Ende sehr offen und lässt den Leser mit vielen Fragen und unzufrieden zurück.
Das Cover ist farbenfroh und macht den Eindruck als habe der Betrachter bereits die Lucent-Linsen in Benutzung. Die Bedeutung des herzförmigen Chips im Zentrum des Covers kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Den halb durchsichtigen Schutzumschlag mit der Goldprägung in Form eines Chips finde ich schön, irgendwie halb real.
Fazit: Die Geschichte um das virtuelle Spiel White Maze, das alle menschlichen Sinne bedient, hat mir sehr gut gefallen. Es wurden mehrere Themen angesprochen, die ich als wichtig erachte – nicht nur hinsichtlich Computerspiele – und die mehr Beachtung in unserer Gesellschaft finden sollten.
„White Maze“ von June Perry bekommt von mir gute 4 von 5 Punkten, denn mir fehlte ein wenig die Tiefe einiger Charaktere sowie die Auflösung wer hinter dem Pseudonym Prepender steckt und wie es mit Vivian weitergeht, da das Ende leider sehr offen gelassen wurde.
Es gibt Bücher die liegen auf Sub. Man weiss sie sind da aber es springt einen nicht an.dann liest man es in einer Runde und fragt sich nur,warum nicht früher gelesen..... So ein Schatz ist WHITE MAZE FÜR mich. Ein buch das mich von der 1ten bis zur letzten Seite voll im Griff hatte. Mich hat alles begeistert.schreibstil,Story usw. Alles Top.es ist kein außergewöhnlicher Schreibstil aber fesselnd.für mich ein HIGHLIGHT 😍😍😍
Eine Welt in der die Technik sehr weit ihre Krallen gefangen hat. Eine, die unserer tatsächlich sehr gut ähnelt. Doch was passiert, wenn eine virtuelle Realität zur echten mutiert und man sich dieser nicht mehr entwinden kann? Wenn das eigene Leben in Gefahr ist? Und genau die falschen Menschen diese Technik kontrollieren? Das musste alles Vivian erfahren, als sie erfahren hatte, dass ihre Mutter umgebracht wurde und die neuen Kontaktlinsen, die sie auf entwickelt hatte und vor ihrem Tod vernichten wollte, gar nicht so harmlos sind, wie sie vermarkt werden. Und was passiert, wenn man doch in dieser Welt gefangen ist und man nicht mal mehr sich selber trauen kann?
Ich bin hellauf begeistert von diesem Buch. Generell mag ich Bücher, die sich mit Sci-Fi Themen beschäftigen, wie eine virtuelle Realität. Und dies hat die Autorin sehr gut umgesetzt. Denn unsere Welt ist so verknüpft mit Technik und dieses Buch schien für mich fast wie etwas, dass auch eintreten könnte. Zumindest was den Technikstand angeht und das es definitiv Menschen geben wird, die ihren Nutzen daraus ziehen werden, auch wenn sie damit andere verletzen. Und diese Art von Korruption hat dieses Buch widergespiegelt. Es war realistisch!
Die Hauptprotagonistin Viv schien mir zunächst etwas naiv zu sein. Auf dem ersten Blick hatte ich das Gefühl, dass sie sich ausnutzen lässt, dadurch, dass ihre Mutter die Kontaktlinsen programmiert und auch die neuesten kostenlos zur Probe geschickt bekommt. Und dies hat sich auch schnell bewahrheitet. Denn sobald es ernst wurde, waren diese sogenannten Freude nicht mehr existent. Und diesen Schlag ins Gesicht hatte Viv meiner Meinung auch nötig. Denn ab dann ging ihre Entwicklung steil bergauf.
Die Handlung der Geschichte konnte mich total fesseln. Zwar muss ich auch behaupten, dass einige Stellen, insbesondere die das Hacking betrafen, mir etwas zu blauäugig waren und ich es mir komplexer gewünscht hätte. Dennoch: Der Verlauf der Handlung hatte sich mit Bedacht aufgebaut, trotzdem war es nicht zu lange, gar langweilig, sondern hatte die perfekte Länge. Und sobald es los ging, schien alles ineinander einzubrechen, was das Chaos herrlich gemacht hat. Mir hat das Setting sehr gut gefallen und die Themen die angesprochen wurden! Auch die Liebesbeziehung war zwar etwas instalovy, aber es hat trotzdem gut herein gepasst.
Das Buch war super zu lesen. Ich konnte Vivs Empfindungen so gut nachvollziehen und habe mit ihr gelitten. Auch die anderen Charaktere und die Geschehnisse haben sich wie ein Film vor meinen Augen abgespielt.
Jedoch muss ich zugeben, dass das Ende mir einige Fragen noch nicht beantworten konnte. Dennoch war es aufregend und unterhaltsam, aber auch verwirrend in mancher Hinsicht. Aber da ich ohne eine Ahnung in dieses Buch eingetaucht bin, finde ich es gar nicht so schlimm. Ich konnte mir selber eine Meinung dazu bilden und über die unbeantworteten Fragen kann ich hinweg sehen, besonders, weil das Buch mich gut unterhalten konnte.
Fazit: White Maze ist ein interessantes Jugenbuch, dass sich in einer Zukunft abspielt, die sehr nahe an unsere kommen könnte, was dem ganzen eine Furch einflößende Note verpassen kann. Die Technik in diesem Buch, sowie die Handlung konnte mich fesseln und eine Wahnsinns Neugierde in mir entfachen. Die Charaktere in diesem Buch bilden einen sympathischen Haufen, wo definitiv jemand dabei ist, mit dem man sich identifizieren kann. Zwar bleiben ein paar Fragen unbeantwortet am Ende, aber somit ist dem Leser es selber überlassen, was er meint zu glauben, was es bedeutet! Es war auf jeden Fall ein sehr unterhaltsames Buch, dass ich bloß empfehlen kann!
Ich war wirklich positiv überrascht. I h habe nichts an dem Buch auszusetzen. Tolle Story mit ernstem Hintergrund. Die Protagonisten haben eine Spur zu viel jugendlichem Leichtsinn, aber ok. Man merkt das das Buch für Jugendliche oder Junge Erwachsene geschrieben wurde. Nichts desto trotz hat es eine gute Portion Spannung. Es lässt sich super schnell und einfach lesen.
4,5🌟 Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.😍 Die Idee, dass die erweiterte Realität sich so echt anfühlt und alle Sinne täuscht, war einfach mega spannend. Das Buch hätte gerne länger sein können, um gerade das Ende noch etwas ausführlicher zu gestalten. Daher nur 4,5 Sterne.
The writing was very bad. I liked the plot idea but found the execution too be laking. None of the characters were compelling or remotely interesting. There were way too many stereotypes. Honestly, i did not like it.
Klappentext: *** Eure schöne neue Welt ist tödlich! ***
Mit einem Schlag endet Vivians sorgenfreies Leben: Ihre Mutter Sofia wurde ermordet! Die erfolgreiche Game-Entwicklerin stand kurz vor dem Release eines bahnbrechenden Computerspiels. „White Maze“ wird mit neuartigen Lucent-Kontaktlinsen gespielt – dank ihnen erleben die Spieler virtuelle Game-Welten mit allen Sinnen. Aber warum zerstörte Vivians Mutter kurz vor ihrem Tod die Prototypen der Linsen? Zusammen mit dem schulbekannten Hacker Tom will Viv den Mord an Sofia aufklären. Dazu muss Viv selbst Lucent-Linsen einsetzen und tief in die virtuelle Welt eintauchen. Doch dort ist es für den Mörder ein Leichtes, die falsche Realität nach seinen Spielregeln zu manipulieren. Kann Vivian ihren eigenen Gefühlen vertrauen, wenn alles, was sie sieht, hört, riecht und schmeckt, bloße Lüge ist?
Was ich zum Buch zu sagen habe: Wow, was für ein Klappentext. Der hat mich sofort neugierig auf das Buch gemacht und obwohl ich mich normalerweise nicht in diesem Genre tummle, wollte ich die Geschichte unbedingt lesen. Besonders habe ich mich darüber gefreut, dass es sich bei der Autorin June Perry um Marion Meister handelt, von der ich schon diverse Bücher gelesen habe und bisher noch nie enttäuscht wurde. Bislang kannte ich nur ihre Kinderbücher und ich war extrem gespannt, ob es ihr gelingt, mich auch in diesem Genre zu begeistern.
Als ich dann das Buch in den Händen gehalten hatte, war ich sofort schockverliebt. Was für eine zauberhafte Außengestaltung. Der transparente Schutzumschlag mit der zweifachen Folienprägung ist einfach unglaublich schön. Auch nach dem Entfernen des Schutzumschlages verliert das Cover nichts von seinem Zauber. Die ausgewählten Farben, die Schriftart und auch das lila Einschlagpapier finde ich wunderschön. Hier haben die Verantwortlichen des Arena Verlags wirklich ein sehr gutes Händchen bewiesen.
Das Buch beginnt mit einem extrem spannenden Prolog und bereits nach den ersten Seiten hat mich die Lesesucht gepackt. Die Autorin hat eine wechselnde Erzählperspektive gewählt. So habe ich auf den ersten 50 Seiten verschiedene Protagonisten kennengelernt, die mir sofort alle sehr gut gefallen haben.
Protagonistin Vivien führt ein Leben, von dem viele Jugendliche nur träumen. Sie ist ein gerngesehener Gast auf Partys, ist beliebt und muss sich ums Geld keine Sorgen machen. Kein Wunder, wenn die Ma eine sehr erfolgreiche Game-Entwicklerin ist. Vivian ist ein typischer Teenager und aufgrund der tollen Beschreibungen der Autorin habe ich sofort ein perfektes Bild von ihr vor Augen gehabt.
Der Schreibstil der Autorin ist so mitreißend, dass ich die ersten 100 Seiten mal eben vor dem Schlafen gehen inhaliert habe. Ich habe daraufhin die ganze Nacht von “White Maze” geträumt und auch am nächsten Morgen hat mich das Lesefieber nicht losgelassen.
Als Augenoptikerin hat mich das Thema mit den Kontaktlinsen besonders interessiert und ich würde auch gern solche speziellen Linsen mal testen. Ich glaube, mit der Thematik spricht die Autorin die Interessen der empfohlenen Zielgruppe an und wird sicher eine sehr große Leserschaft begeistern.
Neben dem flüssigen, lockeren und bildhaftem Schreibstil gefallen mir auch die kurzen Kapitellängen extrem gut. Diese tragen zum großen Lesevergnügen bei und machen ein nicht stetiges Weiterlesen unmöglich.
Wie oben schon erwähnt, wechselt die Autorin die Erzählperspektive. Ich mag es sehr, wenn man den verschiedenen Protagonisten während ihres Denkens und Handels über die Schulter schauen kann. In diesem Buch konnte ich sowohl der guten als auch der bösen Seite über die Schulter schauen und das hat für jede Menge Gänsehaut gesorgt. Ich war “White Maze” stellenweise völlig verfallen und habe alles im realen Leben ausgeblendet.
Besonders lobenswert zu erwähnen ist auch die Wandlung und Weiterentwicklung der Protagonisten, besonders Vivien wächst phasenweise über sich hinaus und es war extrem toll ihr dabei zuzusehen. Für mich ist es sehr wichtig, dass die Charaktere im Laufe der Geschichte wachsen und mich damit begeistern und überraschen.
Der am Anfang aufgebaute Spannungsbogen kann bis zum Schluss aufrecht gehalten werden. Es werden zwar nicht alle Fragen komplett aufgelöst, aber das ist meiner Meinung nach auch nicht wirklich nötig. Ich bin mit dem Ausgang voll und ganz zufrieden.
Fazit: Ich bin immer noch komplett begeistert und fasziniert von der Thematik und der großartigen Umsetzung. Dieser Jugendroman ist ein wirkliches Highlight in meinem bisherigen Lesejahr 2018 . Die Geschichte wird mich sicher auch nicht so schnell wieder loslassen und hat mich zum Nachdenken angeregt. Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung und fünf von fünf Sterne. Vorsicht, Suchtfaktor!
Meine Review enthält Spoiler, also wer das Buch noch nicht gelesen hat, sollte sich diese Rezension nicht durchlesen!
Fangen wir mit den Dingen an, die ich mochte: Zunächst einmal die Thematik, die ich unheimlich spannend finde, bei der man aber nicht so viel hinterfragen sollte mMn, da manche Dinge sonst unlogisch wirken. Ich mag generell solche Themen wie KI und Games, deswegen war ich auch sofort interessiert, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte. Das Cover ist außerdem echt schön aufgemacht, das hat mir auch gefallen. Außerdem ist das Buch sehr spannend. Es lässt sich sehr schnell lesen. Mir gefällt auch, dass das Buch sehr philosophisch angehaucht ist und die Leser zum Nachdenken angeregt werden, z.B über sein Medienverhalten (muss man ständig online sein?) Eine Sache, und zwar Amelies Tod, kam überraschend und hätte ich auch nicht erwartet, was ich gut finde, da einiges schon sehr vorhersehbar ist (z.B. die zwei Toms im Showdown)
Kommen wir zu den negativen Dingen: Erstens sind die Charaktere alle ziemlich oberflächlich geschrieben worden. Man erfährt nicht allzu viel von ihrem Hintergrund, was die Handlungen und Beweggründe manchmal unverständlich wirken lässt. Vivians Charakter mochte ich anfangs nicht so, im Laufe des Buches gings aber. Trotzdem ist sie teilweise sehr naiv und nicht die hellste. Außerdem gibt es so einige Stereotypen im Buch vor allem Vivians Charakter ist sehr mit Stereotypen behaftet. Des Weiteren finde ich die Beziehung zwischen Tom und Vivian zwar süß, aber sie kommt mir doch etwas von der Autorin gezwungen vor, da die beiden sich insgesamt um die vier Tage kennen. Aber der Fokus des Buches liegt sowieso nicht auf deren Beziehung, weswegen dieser Aspekt kein Dorn in meinem Auge ist. Was allerdings ein Dorn in meinem Auge ist - und auch der Teil ist, der mich am meisten aufregt (ja war da schon sehr..aufgewühlt) - ist das Ende.
Was.Ist.Das.Bitte.Für.Ein.Ende???
Ich kann es nicht mal richtig als offenes Ende bezeichnen, für mich hört das Buch einfach abrupt auf. Keine Auflösung, nichts. Hätte man wenigstens ein einziges Kapitel noch hinzugefügt, z.B. einen Epilog, hätte man so vieles retten können, aber da kam einfach gar nichts! Die Geschichte lässt die Leser mit so vielen Fragen zurück: Was passiert jetzt mit den eingesetzten Linsen bzw. mit der Nanoschicht? Bleibt die auf der Netzhaut? Wurde Mr Pawn wirklich umgebracht? Was hat Prepender am Spiel beim zweiten Mal verändert? Wieso hat der eine Polizist den Tod der Mutter durch einen Herzstillstand infrage gestellt? Was wusste er? Was passiert mit dem camp? Mit Surgery? Mit Boot und seinen Taten (Konsequenzen)? Mit Tom und Vivian? Wer ist überhaupt Tom (Hintergrund)? Was ist mit Kelly und der anderen Freundin? Was passiert jetzt mit Vivian, da sie jetzt alleine lebt und buchstäblich die Welt gerettet hat? Und vor allem: WER IST PREPENDER UND WAS WIRD MIT IHM PASSIEREN?? Man erfährt einfach nicht, wer Prepender ist und das hat mich nach dem Lesen am meisten gestört. Das ist wie, als würde man bei einem Krimi nicht erfahren, wer der Täter ist. Dadurch, dass auch Prepender sehr oberflächlich geschrieben wurde, erfährt man auch nicht viel über seinen Hintergrund, weswegen seine Motive viel zu schwammig sind. Das Ende lässt einen total unzufrieden und verwirrt zurück. Auf der letzten Seite gibt es dann so eine Art Cliffhanger, was für mich aber eher wie eine Methode wirkt, um einen potentiellen zweiten Band schreiben zu können, falls sich White Maze genug verkauft. Wenn es wirklich noch einen zweiten Band geben sollte, was ich begrüßen würde, dann würden meine Beschwerden über das Ende natürlich wegfallen, da es ja weitergehen würde und Fragen beantwortet werden. Aber ich gehe im Moment mal von einem Einzelband aus, weswegen mich das Ende auch so nervt.
Fazit: Die Thematik des Buches gefällt mir sehr und das Buch ist super für Zwischendurch. Dadurch, dass es so spannend ist, lässt es sich sehr schnell lesen. Allerdings hat mich das Ende echt genervt zurückgelassen, weshalb ich dem Buch insgesamt drei Sterne vergebe.
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Autorin: June Perry Verlag: Arena Preis: 18€, Gebundenes Buch mit Schutzumschlag Seiten: 376 Seiten ISBN: 978-3401603728 Alter: ab 14 Jahren Erscheinungsdatum: 13. Juli 2018
5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
💻🎭🎮💻🎭🎮💻🎭🎮💻🎭🎮💻🎭🎮💻🎭🎮💻🎭 Inhaltsangabe: Entnommen von: *** Eure schöne neue Welt ist tödlich! *** Mit einem Schlag endet Vivians sorgenfreies Leben: Ihre Mutter Sofia wurde ermordet! Die erfolgreiche Game-Entwicklerin stand kurz vor dem Release eines bahnbrechenden Computerspiels. „White Maze“ wird mit neuartigen Lucent-Kontaktlinsen gespielt - dank ihnen erleben die Spieler virtuelle Game-Welten mit allen Sinnen. Aber warum zerstörte Vivians Mutter kurz vor ihrem Tod die Prototypen der Linsen? Zusammen mit dem schulbekannten Hacker Tom will Viv den Mord an Sofia aufklären. Dazu muss Viv selbst Lucent-Linsen einsetzen und tief in die virtuelle Welt eintauchen. Doch dort ist es für den Mörder ein Leichtes, die falsche Realität nach seinen Spielregeln zu manipulieren. Kann Vivian ihren eigenen Gefühlen vertrauen, wenn alles, was sie sieht, hört, riecht und schmeckt, bloße Lüge ist? 💻🎭🎮💻🎭🎮💻🎭🎮💻🎭🎮💻🎭🎮💻🎭🎮💻🎭 Weitere Informationen: Leserunde: https://www.lovelybooks.de/autor/June... 💻 https://www.lovelybooks.de/autor/June... 💻 https://www.lovelybooks.de/autor/June... 💻 https://marionmeister.info/ 💻 https://m.facebook.com/marionmeister.... 💻 https://www.facebook.com/arenaverlagf... 💻 https://www.facebook.com/marionmeiste... 💻 https://www.instagram.com/marionmeist... 💻 https://www.instagram.com/arena_verlag/ 💻🎭🎮💻🎭🎮💻🎭🎮💻🎭🎮💻🎭🎮💻🎭🎮💻🎭 Hey ihr Süßen💕 Ich habe gerade dieses wundervolle Buch beendet, es ist eine ganz große Empfehlung von mir! Es ist einfach nur wahnsinnig gut. June Perry (Marion Meister), schreibt einfach richtig gut. Ich hatte von der ersten Seite an, das Gefühl, dabei zu sein. Mitten drin zu sein in dieser Geschichte. June Perry schaft es einfach die Leser da abzuholen, wo es sie am meisten trifft. Dies ist ein Buch, was deine kompletten Fragen nach dem Sinn des Lebens, der Virtuellen Realität und vieles mehr, einfach so über den Haufen werfen. Hier wird deine Welt vollkommen auf den Kopf gestellt, deine Weltsicht ist nach diesem Buch eine andere. Es ist das eine ein Smartphone zu besitzen und ständig erreichbar zu sein. Aber die Welt die June hier geschaffen hat ist nochmal eine Nummer größer, heftiger und Atemberaubender. Es ist ein wahrer (Alb-) Traum, nur kann man aus diesem Traum nicht einfach erwachen, denn egal ob du deine Augen schließt oder öffnest, diese Realität lässt dich Niemals mehr los. Es ist erschreckend zu sehen und zu lesen, wie weit die Technologie gehen kann und was diese anrichten kann. Nicht alles, ist gefährlich, aber in diesem Buch kannst du dir einfach niemals sicher sein. *White Maze* ist ein VR (virtuelles Reality game), was eigentlich Spaß machen sollte, doch wurde durch die AR (Augmented Reality), das Spiel so verzerrt und Real, das alles möglich ist. Stell dir vor du befindest dich in einem Computerspiel, was plötzlich Real wird, du kannst alle Sinne benutzen und du kannst sogar sterben! Im Grunde für jeden Nerd ein Traum, doch dieser Traum, entwickelt sich zu einem riskanten tödlichen Albtraum und ob du ihm entkommen kannst, das steht nicht fest, denn das musst du selbst lesen! Begib dich auf ein rasantes Abenteuer mit Thriller Elementen und du wirst sehen, dieses Buch reißt dir den Boden unter deinen Füßen weg. Und was machst du dann? Aufgeben oder Kämpfen? Ein wahnsinnig gutes Buch, ich kann es definitiv nur weiter Empfehlen! Lieben Gruß Sonja/Shaaniel
Mir scheint fast ich hätte ein völlig anderes Buch gelesen... Mir hat White Maze tatsächlich nicht gefallen. Schade, denn die Idee und vor allem die Frage, was ist Realität wirklich? Ist etwas weniger Real nur weil es Virtuell ist? Woran knüpfen wir Wirklichkeit und Realität? Geist über Materie? (Der alte Kampf ;) ) Alles interessante Fragestellungen, grade auch in einem Jugendbuch eine Fragestellung die ich als neu empfunden habe. Aber damit hört es auch schon auf.
Leider stützt sich die Autorin ansonsten auf Stereotype und das nicht zu knapp. Allen voran Vive, die dermaßen dumm und oberflächlich dargestellt wird. Das war einfach unerträglich. Selbst als ihr theoretisch die Gefahr endlich bewusst wird, in der sie schwebt, versteht sie absolut nichts. Immer wieder muss man ihr Dinge 10 Mal erklären und sie kapiert es immer noch nicht. Ich habe noch nie in meinem Leben eine soo bescheuerte Figur erlebt. Dazu kommt noch das hier das Klischee der Modepuppe die sich eh nur für sich interessiert überstrapaziert wird. Das bisschen Tiefe das die Autorin sich irgendwann aus dem Ärmel schüttelt kann das auch nicht mehr gut machen. Versteht mich nicht falsch, ich finde nicht schlimm das Vivian sich eben mehr für Mode und Parties interessiert und nicht für die Arbeit ihrer Mutter -außer wenn diese ihr die Lucent-Linsen kostenlos präsentiert und sie auch für ihre Freundinnen als Geschenk parat hält. Aber hier hätte die Autorin die Chance gehabt mal mit einigen Klischees aufzuräumen und eine vielschichtige Figur zu beschreiben. Hat sie aber nicht. Und das finde ich ehrlich gesagt auch ganz schön problematisch. Wenn ich mir überlege das Teenager hier nicht nur ein ziemlich festgefahrenes Rollenmuster vorgelegt bekommen. Nein hier ist auch ganz klar gekennzeichnet, wer besonders Dümmlich ist und keine Ahnung hat und wer natürlich alles überblickt und sowieso alles besser weiß: Die Nerds rund um Tom. Dort ist zwar ein Mädchen Teil der Truppe, aber wenn man sich das genau anschaut, wird sie als Köchin präsentiert und hat natürlich ein geheimes Klamottenlager. Und dann natürlich noch die unvermeidliche Liebesgeschichte... Ernsthaft so ein Quark. Die beiden kennen sich zwei Minuten und das ist natürlich mal wieder die große Liebe. Tom fungiert vor allem als Erklärbär. Gut Vive ist leider ja so dämlich dargstellt, das sie ohne Tom wirklich keinen Schritt tun könnte...
Das Ende überzeugt mich ebenfalls nicht. Anscheinend sollte es ja bewusst etwas offen gehalten werden. Aber das ist an der Stelle total durchschaubar und auch so möchtegern offengelassen. Als ob der Autorin an der Stelle eingefallen ist: Ups jetzt fehlt ein Plottwist, wo packen wir den nur hin...
Als Mädchen würde ich mich glaube einfach nur aufregen, das ein Mädchen so bescheuert dargestellt wird. Aber gut, ich achte heute auch auf andere Dinge und weiß nicht, ob es mir als Teenager auch so krass aufgefallen wäre, wie hier Mädchen und Jungen dargestellt werden.
Ich ganz persönlich würde das Buch jedenfalls auf keinen Fall weiter empfehlen.
Mit einem Schlag endet Vivians sorgenfreies Leben: Ihre Mutter Sofia wurde ermordet! Die erfolgreiche Game-Entwicklerin stand kurz vor dem Release eines bahnbrechenden Computerspiels. „White Maze“ wird mit neuartigen Lucent-Kontaktlinsen gespielt - dank ihnen erleben die Spieler virtuelle Game-Welten mit allen Sinnen. Aber warum zerstörte Vivians Mutter kurz vor ihrem Tod die Prototypen der Linsen? Zusammen mit dem schulbekannten Hacker Tom will Viv den Mord an Sofia aufklären. Dazu muss Viv selbst Lucent-Linsen einsetzen und tief in die virtuelle Welt eintauchen. Doch dort ist es für den Mörder ein Leichtes, die falsche Realität nach seinen Spielregeln zu manipulieren. Kann Vivian ihren eigenen Gefühlen vertrauen, wenn alles, was sie sieht, hört, riecht und schmeckt, bloße Lüge ist?
Charaktere Vivian ist ein ziemliches Püppchen, die aber auch sehr taff und offen ist. Vivian wird ein ziemlich direktes und ehrliches Mädchen. Sie ist sehr stur und hartnäckig, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann verfolgt sie dieses Ziel extrem ausdauernd. Vivian ist auch sehr mutig und zugleich verzweifelt. Außerdem ist das Mädchen sehr einsam. Sie ist richtig fürsorglich und wahnsinnig beschützend. Sie will nicht, dass andere leiden müssen.
Tom ist ein sehr sturer, aber auch kreativer Junge. Er wagt einiges um anderen zu helfen. Des Weiteren ist er sehr mutig und beschützend. Tom ist auch sehr besorgt und hartnäckig. Er kümmert sich um vieles.
Meine Meinung Die Charakterentwicklung vor allem von Vivian gefällt mir wahnsinnig gut. Außerdem ist alles sehr technisch und ein Paradies für Gamer. Die Geschichte hat gebraucht, bis sie in Fahrt kam, aber dann war es wahnsinnig spannend. Das Ende war mir zu plötzlich und was ich interessant fand, dass die Nebenprotagonisten am Ende nicht mehr dabei waren. Des Weiteren war mir das Ende zu schnell und einfach geklärt. Der Spannungsbogen ist gelungen. Und das Buch regt zum Nachdenken an - was werden wir uns alles gefallen lassen bzw. was lassen wir uns schon gefallen und was werden wir nicht merken und wonach werden wir süchtig werden.
Zur Autorin June Perry alias Marion Meister liebt es, in andere Charaktere und ungesehene Welten zu schlüpfen. Besonders gerne erfindet sie zukünftige Szenarien, die von unserer Gegenwart nicht weit entfernt sind. Die ersten Augmented-Reality-Spiele hat sie sich auf den Reisen durch alte Ruinen selbst erdacht, später entdeckte sie Pen & Paper sowie Video-Adventure-Games für sich. Inzwischen fiebert sie den unbegrenzten Spiel-Möglichkeiten der virtuellen und erweiterten Realität entgegen – diese haben sie zu „White Maze – Du bist längst mittendrin“ inspiriert.
Empfehlung Ich kann das Buch allen empfehlen, die Wert auf eine tolle Charakterentwicklung legen und Gaming mögen.
Das Buch entführt den Leser in eine Zukunft, die gar nicht mal so weit weg erscheint. Alles ist digitalisiert, statt auf das Handy angewiesen zu sein, setzt man sich einfach spezielle Kontaktlinsen ein und schon kann man Nachrichten abrufen, im Netz surfen oder eben Computerspiele spielen, bei denen über die reale Welt ein digitaler Filter gelegt wird. Das klingt zwar irgendwie abgefahren, aber scheint gar nicht mal mehr soooo weit weg von heute zu sein.
Gleich zu Beginn lernt man die Protagonistin Vivian kennen, die dank ihrer Mutter, einer Koryphäe auf dem Gebiet der Spieleentwicklung, immer die neusten Linsen zur Verfügung hat und deren Nutzen liebt. Ihr Leben ändert sich allerdings mit dem Tod ihrer Mutter schlagartig.
Und ab hier nimmt das Buch dann auch schon richtig Fahrt auf. Nach und nach erfährt der Leser immer mehr, dass das Zusammenführen der realen und digitalen Welt auch Nachteile haben kann, denn nicht nur gibt man alles über sich preis - man kann sich auch verlieren.
Die Geschichte hat mich richtig gefesselt, auch wenn es manchmal etwas technisch zu ging. Trotzdem wurde alles so heruntergebrochen, dass es auch jugendliche Leser sehr gut verstehen - vielleicht sogar besser als Erwachsene. Der Aufbau einer digitalen Welt und was darin alles möglich ist, ist richtig spannend. Ich bin beim Lesen richtig abgetaucht.
Auch Vivian konnte mich als Protagonistin überzeugen. Zwar fand ich sie anfangs etwas merkwürdig und konnte den ein oder anderen Schritt, den sie geht, nicht nachvollziehen, aber je länger ich sie auf der Suche nach der Wahrheit begleitet habe, desto mehr ist sie mir ans Herz gewachsen.
Die Sprache ist sehr jugendlich, gerade am Anfang war es deswegen für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Allerdings habe ich mich auch daran schnell gewöhnt und für die Zielgruppe ist es äußert passend.
Insgesamt wurde ich von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten. Von mir gibt es 5 Sterne!
Ich muss zugeben das Ich alleine von der Sprache und wie Vivian in den ersten 20+ Seiten beschrieben wird Ich das Buch zur Seite gelegt hätte, wenn es mir nicht so empfohlen wurden wäre.
Die Charaktere sind größtenteils Stereotypen von denen mir als einziger Amelie richtig gut gefallen hat und einigermaßen Tiefgang besaß - der Rest ist erträglich, aber für mich eher oberflächliche Charaktere die den Plot voran bringen sollen.
Und jetzt zum großen Plus dieses Buches und wieso es trotzdem 4 Sterne gibt: Der Plot reißt einen mit. Durch die ersten paar Seiten in denen Vivian noch nichts ahnt muss man sich kämpfen, sobald aber die Geschichte richtig anfängt und man die Welt von "White Maze" kennen lernt kann man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Man muss einfach wissen wie es weiter geht!
Für mich lohnt es sich vollkommen über den sprachlichen Mankel hinweg zu sehen und White Maze trotzdem zu lesen, denn die Geschichte und das Ende reißen alles andere wieder raus!
Es war okay...? Zuerst einmal treffen hier leider öfter sehr viele Zufälle aufeinander, unsere Protagonistin steht eigentlich immer auf dem Schlauch und ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte ohne sie fast besser gewesen wäre. Sie strotzt vor "Amerikanischem reichen Tennie"-Stereotypen und war mir von Beginn an relativ unsympathisch. Sie trägt kaum etwas bei und braucht die Nebencharaktere, damit die Geschichte voran kommt. Ab der Hälfte wurde mir die Handlung auch ein wenig zu abgedreht und unser kleines Team wirkte zu stark und die "Bösewichte" ziemlich inkompetent. Auch konnte ich ein paar Handlungsstränge und Entscheidungen im Setting nicht nachvollziehen. Leider war dieses Buch nach dem Ansprechenden Cover und Beschreibung doch eher eine Enttäuschung und ich fürchte, dass ich kaum etwas im Gedächtnis behalten werde.
Ziemlich faszinierende Idee, Umsetzung: okay, bisschen arg oberflächlich vielleicht. Wird jetzt nicht unbedingt einen bleibenden Eindruck hinterlassen, aber hat mich doch gut genug unterhalten, dass ich drangeblieben bin.
Ich hatte immer das verlangen das Buch weiter zu lesen und zu erfahren wie es weiter geht. Außerdem war es sehr Abwechslungsreich obwohl ed hauptsächlich um ein Thema ging.
Ich würde es nur an jeden weiter Empfehlen. Von mir aus auch an Jungs!
When you read the first couple of pages you think: Hey I am really too grown up for this, but than the plot changes. It's exciting, fast, romantic and serious. It really turned my first impression completely around and I liked it a lot.