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Helena Faber #2

Die sieben Kreise der Hölle: Thriller (Helena Faber 2)

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Am Ende erwartet euch nur der Tod ... Staatsanwältin Helena Faber zwischen Gesetz und Selbstjustiz.

Als sie sie das letzte Mal sah, spielten sie vor dem Haus … Seitdem erlebt die Berliner Staatsanwältin Helena Faber den Albtraum jeder Mutter: Ihre Töchter wurden entführt. Und zwar von den Männern, gegen die sie im brisanten Dionysos-Fall ermittelte. Nur einer kann ihr helfen: Rashid Gibran, der trotz seiner Verbindung zum Psychopathen Dionysos auf freiem Fuß ist. Helena kennt die Beweggründe des dubiosen Professors nicht, doch sie wird alles tun, um ihre Töchter zu retten. Es ist der Beginn einer Jagd, die Helena in die Untiefen eines grausamen und mächtigen Menschenhändlerrings führt – und bei der sie so brutal wie ihre Gegner wird …

449 pages, Kindle Edition

Published May 21, 2018

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About the author

Uwe Wilhelm

12 books2 followers

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Community Reviews

5 stars
14 (31%)
4 stars
15 (34%)
3 stars
8 (18%)
2 stars
6 (13%)
1 star
1 (2%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Katja.
362 reviews2 followers
January 22, 2020
Das Cover schaut sehr spannend aus, die grosse 7 zieht die Blicke auf sich und es läuft schon im Hintergrund etwas der Film ab, wenn man Thriller liest. Ein sehr passende Cover für dieses packende Buch. Auch die Farbkombination aus Weiss, Schwarz und Rot passt sehr gut für dieses Cover.
Helenas Töchter wurden entführt und das direkt vor der Haustüre, dieser Umstand versetzt die sonst so taffe Frau in ein Spirale, die in Menschenhandel und dunklen Machenschaften endet, die selbst den Leser fertig machen. Helena ist selber Staatsanwältin, kennt also das Verbrechen sehr gut und gerät trotzdem in Mafiakreise, die sich sehr um Kinderhandel und Missbrauch von Kindern drehen, wobei man immer wieder überrascht wird, welche Menschen hinter solchen Geschäften stecken, teilweise vermutet man das nicht. Wie schnell man in die Kreise der Hölle rutschen kann, überrascht dann schon sehr.
Der Schreibstil von Uwe Wilhelm hat einfach etwas, er ist schon fast schonungslos manchmal, er nimmt den Leser mit in einen packenden Thriller, der sehr aufs Ganze geht. Er schafft es, dass man als Leser selber emotional an der Geschichte beteiligt ist und das schaffen wirklich wenige Autoren. Dabei ist er sehr detailreich und bringt die Emotionen sehr klar rüber. Man merkt auch, dass er sich im Vorfeld sehr genau mit dem Thema Menschenhandel und dessen Strukturen auseinander gesetzt hat und das sehr gut in seinem Thriller einbaut, dabei aber einen Spannungsbogen aufnimmt, der einen vom ersten Moment an fesselt.
Uwe Wilhelm spaltet seine Protagonisten aber ganz klar in 2 Lager, da haben wir die Mütter, zu denen Helena gehört, aber auch andere Charaktere, die immer wieder auftauchen und die starke Frauen vertreten, die den Thriller voran bringen.
Gleichzeitig gibt es da die männlichen Vertreter, die Uwe Wilhelm eher schwach erscheinen lässt, weil der Vater der Kinder beginnt einen kopflosen Rachefeldzug, auch die restlichen männlichen Charaktere sehen eher blass im Gegensatz zu den Frauen aus.
Da es sich um Teil 2 der Trilogie handelt, ist es sinnvoll, ab Band 1 zu lesen, weil viele Sachen erschliessen sich sonst einfach nicht. Uwe Wilhelm macht keine Rückgriffe, daher sollte man die Reihe in der Reihenfolge lesen.
Das Buch oder besser gesagt die Reihe, hinterlässt auch einen grübelnden Leser, was die Machtverhältnisse und die Strukturen des organisierten Verbrechens angeht. Gleichzeitig bleiben einige Fragen nach Band 2 offen, die sich in Band 3 vielleicht erschliessen.

Fazit:
Die sieben Kreis der Hölle ist ein absolut fesselnder Thriller über Menschenhandel und die Verwirklungen, die das Verbrechen im Hintergrund zusammenhält. Die Umsetzung von Uwe Wilhelm ist wirklich gelungen, man merkt, dass in de Thriller viel Recherche im Hintergrund steckt und gleichzeitig wird aber eine Szenario geschaffen, dass nicht drüber wirkt, sondern sehr real und echt erscheint.
Ein Hinweis noch für die Leser, die nicht so heftige Sachen lesen können: In dem Thriller geht es stellenweise sehr detailliert um Kinderhandel, aber auch um Kindesmissbrauch, daher sollte man sich vorher sicher sein, dass man sowas lesen möchte.
Profile Image for Brina.
664 reviews
June 15, 2018
Erster Eindruck zum Buch:
Die Zahl sieben ist sehr markant auf dem Cover, das ansonsten sehr schlicht für einen Thriller ist. Aus mehreren Sichtweisen erlebt man die Geschichte unterschiedlich und doch ergänzt sich alles, da die Situationen nicht wiederholt werden, sondern Details dazukommen. Das Thema ist sehr präsent und wichtig, meine Neugierde war nach wenigen Sätzen geweckt.

Protagonisten:
Helena kämpft mit den Ereignissen, Erlebnissen und sich selbst. Sie ist stark und zeigt zu was die Kraft einer Mutter fähig ist. Der elterliche Instinkt ist nichts was man erklären kann, doch dem Autor ist es gut gelungen.
Helena und ihr Mann machen beide eine starke Entwicklung durch, zum Teil in die gleiche Richtung, zum Teil in absolut gegensätzlicher Weise.
Rashid, Maxim und Fatima waren nur schwer greifbar. Sie alle eint das Interesse das sie beim Lesen wecken, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein können.

Meinung:
Wenn du nicht weißt was du tun sollst, würdest du zu allen Mittel greifen, um etwas zu ändern? Die Menschen retten die du am meisten liebst? Was, wenn du dafür alles vergessen müsstest, was du an Prinzipien hast? Genau diese Fragen habe ich mir gestellt, während diesem spannenden, fesselnden Thrillers. Ich war erschrocken und fassungslos – wollte nach nur wenigen Seiten nicht mehr aufhören zu lesen. Der Autor schafft es, das man sich selbst nicht mehr traut, wenn es um die Einschätzung der Charaktere geht. Das Ende habe ich nicht kommen sehen und war sehr überrascht, wie der Autor es ausgehen lassen hat. Vorhersehbar ist an diesem Thriller für mich nichts gewesen und ich hatte Spaß beim Lesen, auch wenn das Thema nichts ist, das Spass macht.
Profile Image for Melanie Berg CuJo.
172 reviews10 followers
May 31, 2018
Rezension von Melanie zu Die sieben Kreise der Hölle: Thriller (Helena Faber, Band 2) von Uwe Wilhelm

5 von 5 🌟 spannender Berliner Thriller mit einer sympathischen Staatsanwältin. Selbstjustiz ist eine Gratwanderung.

Klappentext
"Am Ende erwartet euch nur der Tod ... Staatsanwältin Helena Faber zwischen Gesetz und Selbstjustiz.

Als sie sie das letzte Mal sah, spielten sie vor dem Haus … Seitdem erlebt die Berliner Staatsanwältin Helena Faber den Albtraum jeder Mutter: Ihre Töchter wurden entführt. Und zwar von den Männern, gegen die sie im brisanten Dionysos-Fall ermittelte. Nur einer kann ihr helfen: Rashid Gibran, der trotz seiner Verbindung zum Psychopathen Dionysos auf freiem Fuß ist. Helena kennt die Beweggründe des dubiosen Professors nicht, doch sie wird alles tun, um ihre Töchter zu retten. Es ist der Beginn einer Jagd, die Helena in die Untiefen eines grausamen und mächtigen Menschenhändlerrings führt – und bei der sie so brutal wie ihre Gegner wird … "

Quelle: Amazon Verlag

Meinung
Berlin, Berlin, ich ziehe bald nach Berlin, und wo spielt dieses Buch? Genau, in Berlin. Das ist doch ein Wink des Schicksals 😁!

Das Cover ist für mich sehr ansprechend. Der Titel ist erhaben die Schrift ist in schwarz und blutrot. Mir gefällt es richtig gut und passt auch zur Geschichte.

Die Story war sehr emotional, ich war voll und ganz in der Geschichte drin und bei der Hitze habe ich meine Wohnungstür offen und als ich lauthals wie ein Rochspatz schimpfte und fluchte stand meine Nachbarin in der Tür mit großen Augen. Zum Glück heule ich leise. Ich schwankte ständig zwischen ohnmächtiger Wut und purer Verzweiflung. Dies passiert mir nicht täglich, aber solch ein Schreibstil hat mit total vergessen lassen wo ich bin!

Hier stellt sich wieder die Frage wie weit geht man für seine Familie. Das brisante dabei an dieser Story ist, das Helena eine unserer Hauptprotagonistin ist nun hin und hergerissen , da sie als Staatsanwältin Recht und Ordnung vertreten hat. Und jetzt selbst gegen das Gesetz verstoßen hat.

Der Autor versteht es ausgezeichnet die verschiedenen Emotionen der Figuren plastisch und detailverliebt darzustellen. Es war alles sehr authentisch und nachvollziehbar.

Ein Roman bei dem man sich bei keinem sicher sein kann ob Freund oder Feind, sehr beklemmend und einfach genial spannend. Ich habe zwar keine Kinder aber es gibt Menschen für die würde ich so gut wie alles tun. Aus diesem Grund kann ich Robert und Helena voll und ganz verstehen.

Das makabere ist dabei, je mehr man darüber nachdenkt was da alles im Hintergrund und im Dunkeln abgeht, wovon wir Ottonormalbürger gar nichts mitbekommen, dann kann man ein bisschen verstehen warum hier das passiert.

Hier ist es wichtig, das man den ersten Teil gelesen hat, denn da wo der "Die Sieben Farben des Blutes" endet setzt dieser hier an. Perfekt gelungen!

Beide Teile sind absolut eine klare Leseempfehlung!

Fakten
486 Seiten
TB 9,99 €
Ebook 9,99 €

Erschienen im Blanvalet Verlag

Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und bei jeder Plattform, welche Bücher und Ebooks anbietet.

Ich möchte mich bei RandomHouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken.

Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung!

Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1
Profile Image for Schurkenblog.
42 reviews4 followers
July 6, 2018
Höllisch, rasant, packend und abgrundtief böse!
Der Fall "Dionysos" liegt kaum hinter ihnen, werden die Töchter der Staatsanwältin Helena Faber und ihrem Mann Robert entführt. Die Spur führt zu einer Geheimorganisation, einem Mädchenhändlerring. Besonders erschreckend dabei ist, dass die Hintermänner in unantastbaren Positionen sitzen und Helena und Robert bald nicht mehr wissen, wem sie überhaupt noch trauen können.

Uwe Wilhelm hat hier nicht nur äußerst - wie in der Hölle so üblich - heiße Eisen angefasst, sondern lässt auch den Leser ins Schwitzen kommen. Actionreiche Szenen wechseln sich ab wie ein Schusswechsel, der nie endet. Es eskaliert an allen Stellen, nicht nur der Plot wird immer böser, immer drängender, nein auch die Themenhintergründe werden immer böser, verzwickter und aussichtsloser, die Figuren verzweifelter, aber auch skrupelloser.

Moralische Seitenblicke werden geschickt in die Handlung verwoben, dass man sie kaum wahrnimmt bei all dem Schrecken, der hier auf den Leser losgelassen wird. Ob das nun Vietnam als Pädophilenparadies ist, die Türkei als Frauenhassobjekt, ob das die Aussichtslosigkeit beim Kampf gegen Diplomatenimmunität oder Lecks im Polizeiapparat ist, ob das Selbstjustiz oder pure ohnmachtsanfällige Verzweiflung ist ... moralisch ist all das harter Tobak. Nur geballt und komprimiert. Nur erschreckend.

Für Leser, die einiges aushalten, eine absolute Leseempfehlung! Packend, düster, traurig, erschreckend, rasant und höllisch. Alles in einem Paket.

Hinweis: Ich würde empfehlen, unbedingt mit Band 1 (Die sieben Farben des Blutes) zu beginnen, denn die Fälle werden nur teils aufgeklärt und ziehen sich weiter, ebenso wie die Figuren.
Profile Image for Marc Frey.
22 reviews1 follower
July 15, 2018
Man muss keine durchgeknallten Psychopathen erfinden, um einen extrem spannenden Psycho-Thriller zu erzählen. Die Realität hält genug widerwärtige Exemplare bereit. Sie sind umso bedrohlicher und schlimmer, wenn sie in der Maske seriöser Geschäftsleute oder feinsinniger Kunstliebhaber daherkommen.

In „Die 7 Kreise der Hölle“, der zweite Band der Trilogie, sind wir an der Seite von Staatsanwältin Helena Faber bei der Suche nach ihren beiden Töchtern, die vor ihren Augen entführt wurden. Sofort tauchen Befürchtungen auf, diese Entführung könnte mit ihren letzten Fall zusammenhängen, mit dem sie einen Pädophilenring in der eigenen Behörde zerschlagen und einen brutalen Frauernmörder zur Strecke gebracht hatte. All das wird im ersten Band „Die 7 Farben des Blutes“ erzählt.

Helena Fabers Suche nach ihren Töchtern führt die Staatsanwältin in die Welt einer skrupellosen Mafia, die Unsummen mit dem Raub, dem Verkauf und der sexuellen Ausbeutung von Mädchen verdient. Uwe Wilhelm beschreibt sehr eindringlich ein menschenverachtendes und zynisches Geschäft, dessen Protagonisten normale Bürger sind, die in der Nachbarschaft wohnen könnten, und vielleicht auch wohnen. Es ist vor allem die kalte Geschäftstüchtigkeit, die einen erschreckt und verunsichert. Als würde es keine moralischen und rechtlichen Grenzen geben, werden Kinder quer durch Europa transportiert, um sie an den meistbietenden zu verkaufen. Der Autor hat gut recherchiert, hat die Mechanismen und Orte der Schreckenstour ausführlich beschrieben. Saigon, Istanbul, Ostende, Berlin. Und lange scheint es, als wäre die Suche nach den Kindern vergeblich, als würde ihnen das drohen, was Tausenden Mädchen jeden Tag droht.

Wilhelm zeigt uns eine Frau und Mutter am Rande des Nervenzusammenbruchs, die doch nie die Hoffnung aufgibt und selbst in den aussichtslosesten Momenten Kraft entwickelt, weiter zu machen. Wie Mütter eben sind. Und wir begegnen einem Vater, der irgendwann nicht mehr warten kann und einen rasenden Rachefeldzug beginnt. (Auch das kennen wir aus der Wirklichkeit.) Eine Gruppe von Frauen, die zu einem internationalen Netzwerk Namens „Nemesis“ gehören und im Verborgenen gegen die Mafia der Menschenhändler vorgehen. Und natürlich denken wir dabei auch an die Madres de Plaza de Mayo, die Mütter die der argentinischen Militärdiktatur der 70er und 80er die Stirn boten und um ihre verschollenen Kinder kämpften. Oder die starken Frauen des arabischen Frühlings. Und zuletzt zeigt uns Wilhelm diejenigen, die das menschenverachtende Geschäft des Kinderhandels betreiben, nicht als Monster, sondern als Geschäftsmänner, die statt mit Autos oder Computern eben mit jungen Mädchen handeln. Ware austauschbar.

Das männliche Ensemble kommt dabei nicht immer gut weg. Es sind eben die Frauen, allen voran die Mutter, aber auch eine Gruppe von Frauen, Aktivistinnen, die am Ende eine ebenso überraschende wie grausame Rache üben in einem grandiosem Showdown, der an „Das Schweigen der Lämmer“ oder die besten Hollywood-Thriller erinnert. Hier zeigt Uwe Wilhelm, dass er vom Film kommt und tolle Szenen schreiben kann. Gekonnt mit Tempiwechsel spielt, etwas, das mir auch in „Die 7 Farben des Blutes“ schon äusserst positiv aufgefallen war.

"Die 7 Kreise der Hölle“ ist ein ebenso unterhaltender, packender wie verstörender und aufrüttelnder Thriller, eine Kombination, die man nicht häufig findet in diesem Genre. Und ist man einmal in diese „Kreise“ hineingeraten, ist es kaum noch möglich, sich dem Lesen zu entziehen. Also genau das, was man von einem solchen Buch erwartet. Lesen!
Profile Image for Vanessa Pätzold.
Author 1 book4 followers
August 8, 2018
Spannender als "Die 7 Farben des Blutes"!! Und das Ende schreit wieder regelrecht nach einer Fortsetzung!!
Displaying 1 - 7 of 7 reviews

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