Der ungelöste Mordfall an einem angesehenen Arzt versetzt die Bewohner der noch jungen Stadt New York in Angst und Schrecken. Wer hat das Leben des respektablen Mannes mit einem Messerschnitt auf mitternächtlicher Straße ausgelöscht? Der Herausgeber von New Yorks erster und einziger Zeitung tauft das Monster "Den Maskenschnitzer" und gießt damit nur noch mehr Öl auf die Flammen des ungelösten Rätsels. Als der Maskenschnitzer ein neues Opfer fordert, wird der junge Gerichtsdiener Matthew Corbett in einen Irrgarten aus forensischen Anhaltspunkten und gefährlichen Nachforschungen gelockt, die sowohl sein Talent für Ermittlungen als auch seinen Gerechtigkeitssinn wecken. Am seltsamsten ist aber, dass die Informationen zur Enttarnung des Maskenschnitzers womöglich in einem Tollhaus zu finden sind, in dem die "Königin der Verdammten" regiert – und nur jemand mit Matthews Verstand und Einfühlsamkeit hat eine Chance, ihre Geheimnisse aufzudecken. Matthews Ehrgeiz führt ihn vom Hafen bis zur Wall Street, von vornehmen Herrenhäusern bis zu den mit Blut beschmierten Rinnsteinen … und zu Antworten, vor denen niemand entkommen kann.
Robert McCammon was a full-time horror writer for many years. Among his many popular novels were the classics Boy's Life and Swan Song. After taking a hiatus for his family, he returned to writing with an interest in historical fiction.
His newest book, Leviathan, is the tenth and final book in the Matthew Corbett series. It was published in trade hardcover (Lividian Publications), ebook (Open Road), and audiobook (Audible) formats on December 3, 2024.
Ich liebe einfach die Atmosphäre in den Büchern & Matthew Corbett ist eh toll 🙌🏻😍 Einziges Manko: Es wird nur die Hälfte der Geschichte erzählt & es hört mittendrin auf. Ich war vorgewarnt, durch die Hexe von Fount Royal (wo es genauso war & was mich für den Preis echt aufgeregt hat!) aber dank Kindle Unlimited bin ich deutlich entspannter 🙏🏻😅 Teil 2 wartet schon auf mich, denn ich bin sehr gespannt was jetzt alles ans Tageslicht kommt & passiert!
4.5 Sterne für einen gelungenen Auftakt des zweiten Abenteuers um Matthew Corbett - dieses Mal in New York zwei Jahre später und es wird verdammt spannend :)
Ein respektierter Arzt wird im nächtlichen New York niedergestreckt. Mit aufgeschlitzter Kehle bleibt die Leiche liegen und versetzt die Bevölkerung in Angst. Bald ist der Mörder von der hiesigen Zeitung auf den Namen ‚Maskenschnitzer‘ getauft, und für Matthew Corbett ergibt sich damit unerwartet ein neuer Fall.
„Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band I“ ist der zweite Fall des jungen Gerichtsdieners Matthew Corbett, der in den Kolonien von Amerika für Recht und Ordnung einsteht. Fesselndes Ambiente, das historischer Setting und ein interessanter Fall machen diese Reihe zu einem einzigartigen Lesevergnügen.
Matthew Corbett hat sich nach seinem ersten Fall in Fount Royal in New York niedergelassen. Hier arbeitet er erneut als Gerichtsdiener, steht Richter Powers zur Seite und der Fall um den Maskenschnitzer hat seine Neugierde geweckt.
Zuerst steigt man in das aktuelle Leben des Protagonisten ein. Matthew Corbett befindet sich bereits eine Weile in New York, wo er seinem alten Feind - dem Leiter des Waisenhauses - nach wie vor die Pest an den Hals wünscht. Matthew ist von Rache getrieben, es fällt ihm schwer, die Geschehnisse seiner Kindheit loszulassen, und auf diese Weise bringt er sich selbst in Gefahr.
Allerdings ist es nicht die Vergangenheit, die ihn einholt, sondern die Ereignisse der Gegenwart drängen um seine Aufmerksamkeit. ‚Der Maskenschnitzer‘ ist nachts in den Straßen von New York unterwegs, und natürlich wird der neugierige Matthew von dem Rätsel der Morde angelockt.
Die Handlung beginnt langsam, dafür führt Robert McCammon seine Leser souverän in die dichte Atmosphäre Anfang des 18. Jahrhunderts ein. New York ist jung, es boomt, die Menschen sind fleißig bei der Arbeit am Tag, und feiern ausschweifend in der Nacht. Die Wäscherinnen waschen, die Richter richten, die Gerichtsdiener schreiben - und Matthew Corbett ist seinem Drang nach Gerechtigkeit und Neugierde ausgesetzt.
Dazu streift er nachts durch Gassen und Schänken, geht tagsüber seinem regulären Broterwerb als Gerichtsdiener nach und hilft schon einmal mit, wenn es um die neueste Ausgabe der Zeitung geht. Dabei begegnet er interessanten Figuren, deren Authentizität absolut überzeugend ist.
Meiner Meinung nach hat Robert McCammon ein unvergleichliches Talent diesen längst vergangenen Zeiten Leben einzuhauchen. Er beschreibt das New York um 1700 derart lebhaft und überzeugend, dass man meint, er ist selbst dabei gewesen. Und dieses historische Setting macht unglaublich großen Spaß. Man denkt fast, persönlich den Anfängen dieser Stadt beizuwohnen. Man streift durch die Wall Street oder über den Broadway, betritt herrschaftliche Anwesen, nimmt an politischen Versammlungen teil und wundert sich, dass vieles so fremd ist und gleichzeitig dem heutigen Usus entspricht.
Der Fall um den Maskenschnitzer beziehungsweise um die titelgebende Königin der Verdammten kommt nur allmählich in die Gänge, weil es erst im zweiten Band weitergeht. Im englischen Original handelt es sich um ein Buch, aus dem in der deutschsprachigen Version zwei geworden sind. Daher ist der Roman am Ende abrupt abgeschnitten - wobei ich die Stelle des Cuts gut gewählt finde - und verweist auf den weiteren Verlauf in der Fortsetzung.
Robert McCammon hat mich mit vielschichtigen Figuren, dichter Atmosphäre und dem authentisch-wirkendem historischen Rahmen jedenfalls überzeugt. Ich kann es kaum erwarten, wenn es für mich mit Matthew Corbett und dem zweiten Band um die Königin der Verdammten weitergeht.
Die Reihe: 1) Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Band I 2) Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Band II 3) Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band I 4) Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band II 5) Matthew Corbett und die Jagd nach Mister Slaughter 6) Matthew Corbett in den Fängen des Kraken
Ich finde Matthew Corbett nach wie vor gut, und als Ermittler sympathisch und ungewöhnlich, weil er kein klassischer Detektiv oder Polizist ist, sondern Gerichtsschreiber. Robert McCammon investiert sehr viel Zeit in den Handlungsaufbau und ein glaubwürdiges Setting, was mich auch diesmal sehr überzeugen konnte, dennoch hat mir dieser Teil (bis jetzt) nicht so gut gefallen wie der Vorgängerband. Die Handlung spielt diesmal in New York und Matthew Corbett hat es u.a. mit einem Serienmörder, dem Maskenschnitzer, zu tun.
Auch bei "Die Hexe von Fount Royal" dauert es eine Weile, bis es richtig losgeht, aber hier habe ich mich öfters gefragt, wann die Handlung eigentlich losgeht. Lange Zeit dümpelt alles ziemlich unspektakulär vor sich hin; es ist zwar die Rede von einem Mord, aber nur am Rande, und Matthew ist zunächst mit einigen anderen Dingen beschäftigt. Nach einer Weile geht es dann auch (hauptsächlich) um den Maskenschnitzer, aber Tempo nimmt die Handlung auch da nicht wirklich auf. Ich hoffe auf den zweiten Band.
Besser gefallen hat mir außerdem das Setting von Fount Royal. Durch das "altertümliche" Carolina mit drohenden Indianerangriffen und fanatischen Predigern kam für mich ein bisschen "Würze" ins Geschehen. Hier spielt die Handlung in einer Großstadt (New York), die jede x-beliebige Großstadt zur damaligen Zeit, z.B. London, sein könnte. Außer der Nennung einiger markanter Orte gibt es eigentlich nichts, was diesen Ort heraushebt und ihn fast ein wenig langweilig macht.
Wie gesagt hoffe ich auf den zweiten Teil. Für alle Fans ist auch diese Geschichte ein Muss, man sollte aber ein bisschen Geduld mitbringen.
2-3 Jahre nach Fount Royal ist Matthew Corbett zurück in New York und stellt dem Leiter des Kinderheims nach, der ihn und seine Freunde so sehr gequält und mißhandelt hatte. Aber Unterstützer für seine Rache findet er nicht, denn alle haben Angst und wollen lieber vergessen.
Da geschehen mehrere grausame Morde an prominenten Männern im nächtlichen New York, dem auch der alte Heimleiter zum Opfer fällt.
Der aufgeweckte Matthew gerät in die Mordermittlungen und ist mit der Trägheit und Fantasielosigkeit der örtlichen Justiz konfrontiert. Allein macht er sich auf Spurensuche....
Dieses 2. Matthew Corbett- Buch ist im Deutschen in 2 Bücher geteilt. Wie auch in Fount Royal tauchen wir in ein faszinierendes historisches Setting zur Zeit der englischen Kolonien in Amerika, also noch vor der Unabhängigkeit, ein. Die Geschichte baut sich langsam auf, gewinnt aber relativ schnell an Spannung und entwickelt sich zum Pageturner.
Abgesehen davon, dass ich McCammon für einen wirklich guten Krimiautoren halte, sind für mich auch die vielen Details zur Lebensweise der Kolonisten mega interessant.
Ich bin nach dem Ende dieses ersten Buchteils gespannt, woher der Titel dieses Buches kommt (Königin der Verdammten oder engl. Queen of Bedlam). Bislang ist von dieser Königin noch nichts zu erkennen.
3 Jahre sind seit den Ereignissen von Fount Royal vergangenen. Matthew Corbett lebt jetzt wieder in New York und hat eine Arbeit als Gerichtsschreiber. Ein grausamer Mord erregt seine Aufmerksamkeit, als ein weiterer Mord geschieht und es klar ist das es sich um den gleichen Mörder handelt beginnt Matthew privat zu ermitteln. ---- Wieder eine sehr spannende Geschichte mit Matthew Corbett, die auch nach diesem Buch nicht zu Ende ist!
Eine hochspannende Schnitzeljagd durch das frühe New York
Wir schreiben das Jahr 1702: Nach seinen Erlebnissen in Fount Royal verschlägt es Matthew in das noch junge New York, dort arbeitet er als Schreiber für einen Richter und die heute mächtige Metropole zählt gerade einmal an die 5000 Einwohner. Das Justizsystem befindet sich noch im Aufbau, die Wirtschaft wächst und mit ihr auch die Kriminalität, die aber noch lange nicht an die Verbrechen des alten Londons heranreicht. Als eines Nachts ein angesehener Arzt in den Gassen ermordet wird und ihm brutale Schnittverletzungen im Gesicht zugefügt werden, die an eine Maske erinnern, ist Matthews Neugier geweckt. Doch der sogenannte »Maskenschnitzer«, wie der Mörder schnell betitelt wird, ist nur ein einzelner loser Faden in einem dicht gewobenen Netz von Intrigen, das zu entwirren sich Matthew schon bald zur Aufgabe macht.
Leseeindruck »Matthew Corbett und die Königin der Verdammten« (OT: The Queen of Bedlam) ist die zweite Geschichte der Matthew Corbett-Reihe und wurde in Deutschland auf zwei Bände aufgeteilt. Ich werde mich demnach hier auf beide Bände beziehen, denn es handelt sich nun einmal um EINE Geschichte. Meiner Meinung nach sollte man Matthews erstes Abenteuer »Die Hexe von Fount Royal« (ebenfalls in zwei Bücher aufgesplittet) gelesen haben, bevor man in diese Geschichte eintaucht. Nicht weil man sonst womöglich nicht hineinfindet, sondern vielmehr weil man nur so in den vollen Genuß dieses zweiten Abenteuers kommt. Matthews Entwicklung ist so besser nachvollziehbar, seine Charakterzüge verständlicher. Von daher lautet meine Empfehlung ganz klar die Reihe von Anfang an zu lesen.
Diese Story unterscheidet sich ein wenig von der ersten, die viel düsterer daherkommt. »Die Königin der Verdammten« erinnert mehr an einen historischen Krimi im Stil der Sherlock Holmes Erzählungen. McCammons Ezählweise ist grandios. Er versteht es meisterhaft Bilder im Kopf des Lesers zum Leben zu erwecken. Die dreckigen Gassen, das Blut der Opfer, der Pferdemist auf den Straßen, das Essen und die Getränke in den Schänken – das alles kann man sehen, fühlen, riechen, schmecken. Es ist spannend, der Entstehung einer Weltmetropole beizuwohnen, die Entwicklungen und Denkweise der Menschen mitzuerleben. Historie zum Anfassen im Geiste. Chapeau!
Besonders raffiniert legt der Autor zu Beginn etliche lose Fäden aus, führt zahlreiche neue Figuren ein, lässt Matthew in vermeintlich viele verschiedene Richtungen stolpern, um dann im Verlauf alle losen Enden gekonnt miteinander zu verknüpfen. Es braucht Konzentration um nicht die Übersicht zu verlieren, denn McCammon wirft viele Namen und Charaktere in den Ermittlerring, es macht aber auch ungeheuer viel Spaß mitzurätseln, den Geheimnissen und Verbindungen nachzuspüren. Wie hängt alles miteinander zusammen, gibt es überhaupt immer einen Zusammenhang? Das sind die Schlüsselfragen, die man sich als Leser unmittelbar und immer wieder stellt – und das über knapp 900 Seiten hinweg.
Und für alle die, die sich über lange Strecken des ersten Bandes hinweg fragen, was die titelgebende »Königin der Verdammten« denn nun mit dem mordenden »Maskenschnitzer« zu tun hat, denen sei nur so viel verraten: Geduld, es wird sich alles aufklären oder habt ihr etwa Zweifel an Matthews Ermittlerfähigkeiten?
Fazit Matthew Corbett hat sich mittlerweile zu einer meiner literarischen Lieblingsfiguren gemausert, was nicht zuletzt seinen eingängigen Chraktermerkmalen geschuldet sein dürfte. Aber auch die vielfältigen, raffinierten Abenteuer, in die er sich stets verstrickt, und natürlich die Settings tun ihr Übriges. Humor, Spannung, Authentizität und ein großartiger Schreib-/Erzählstil bilden die Grundlage für unterhaltsame und einprägsame Lesestunden. Absolute Leseempfehlung!
Die Mathew Corbett Reihe von McCammon ist einfach super genial. Tolle Atmosphäre super Geschichte und packend. So geschrieben als wäre man dabei! Klare Empfehlung!