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This Is Not A Love Song

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This is not a love song - bk322; Goldmann Verlag; Jean Philippe Blondel; pocket_book; 2017

219 pages, Paperback

First published January 1, 2007

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About the author

Jean-Philippe Blondel

45 books85 followers
Jean-Philippe Blondel was born in Troyes, France, in 1964. His mother was a schoolteacher and his father worked for the National Railways. Jean-Philippe still lives in Troyes today after attending university in Paris and travelling around the world, including South and Central America, Nepal, India, and most of Europe.

Writing has always been Jean-Philippe’s way of expressing himself. He started writing poems when he was seven, then moved on to short stories as a teen. He wrote his first novel when he was 19. One book that had a profound effect on him as a child was Alice in Wonderland: he tended to identify with the White Rabbit…

Jean-Philippe’s favorite subjects at school were languages: French, English, and Spanish. He remembers telling his parents, at the age of 12, that he wanted to be an English teacher, which he’s been for the last 20 years in a high school.

Since no one in his family was particularly interested in literature, Jean-Philippe often wonders how reading and writing took on so much importance in his life—and at such an early age. However, books became his life-support when, at the age of 17, he lost his mother and brother in a car crash, and his father in another crash four years later.

His novels—for adults, young adults, or teenagers—are always based on everyday life. He writes in the first person because he wants readers to identify closely with the narrator, whom he tries to portray as the person next door. His novella, A Place to Live (2010), takes place in a high school. It is a very special text for him and reading it aloud always evokes strong emotions. He dedicated it to a class which he taught for three years: he had so enjoyed watching his students grow up and evolve that he wanted to offer them something special when they graduated. He read it to them during their last period together, and even now, several years later, thinking about the moment moves him deeply.
Jean-Philippe writes with the earplugs of his MP3 player in. He carefully selects one song before writing, and it becomes the original soundtrack of the novel. He listens to it over and over, sometimes forgetting everything else, including where he is and what he’s doing there. It gives him the opportunity to live two lives at the same time—a fictitious one (because he so identifies with his narrators) and a real-life one. In the latter, he is married to a primary school teacher and has two daughters, aged 8 and 11. His favorite activities are teaching, writing, reading, and rock music. He is working on his eighth novel for adults, which also explores the boundaries between teenagers and “so-called” grown-ups.

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3 (3%)
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Lese lust.
602 reviews37 followers
March 17, 2016
Mon Dieu.
Eingebildeter, arroganter Schnösel besucht eine Woche lang seine Eltern und alte Freunde, echauffiert sich über deren Lebensweise und fällt danach aus allen Wolken, als ihm seine Schwägerin verrät, was alle bisher verschwiegen haben. Nun sieht er natürlich alles völlig anders. ...
SPOILER



Das alles erzählt von einem Ich- Erzähler. ..
in einer derart platten Sprache, dass ich mich stellenweise richtig geärgert habe.
Profile Image for mos.
1,146 reviews34 followers
March 27, 2019
„Ich werde mir ein Quäntchen schmalzige Wehmut gönnen und die Zärtlichkeit in den Augen tragen, die ich meinem Leben gegenüber empfinde.“ (Zitat Seite 49)

Inhalt:
Vincent ist Franzose, lebt aber mit seiner Frau Susan und den zwei kleinen Töchtern in London, wo er eine erfolgreiche Restaurantkette gegründet hat. Susan fährt mit den Kindern eine Woche zu ihren Eltern und Vincent wird in dieser Woche seine Eltern und seinen Bruder in Frankreich besuchen. Rasch entwickelt sich dieser Besuch zu einer Belastung für alle, besonders für ihn selbst, obwohl er dies vorausgesehen hatte. Er ist nicht sicher, ob er auch seinen besten Freund Etienne treffen soll, mit dem er bis zu seiner Übersiedlung nach London eine Wohnung geteilt hatte. Irgendwie hat er in den Jahren seither nie Zeit gefunden, sich bei Etienne zu melden.

Thema und Genre:
Es ist ein kurzer Roman über Familie, Freundschaft und die Veränderungen und Verantwortung des Erwachsenwerdens. Es geht auch um Flucht aus der konservativen Enge eines Familiengefüges und Ortes, sowie die zeitlos gültige Frage des „Was wäre gewesen, wenn“.

Charaktere:
Als Leser fühlt man mit Vincent, versteht seine Situation, andererseits machen Vincents Vorurteile und Überheblichkeit ihn nicht unbedingt sympathisch. Dennoch ist er ein interessanter Charakter und auch die anderen Protagonisten, besonders sein Bruder Jerome und dessen Frau Celine, überraschen im Lauf dieser wenigen Tage, in denen die Handlung spielt.

Handlung und Schreibstil:
Vincent erzählt in der „Ich-Form“ von dieser Urlaubswoche in seiner früheren Heimat Frankreich, die er längst nicht mehr als Heimat sieht. Durch Susan konnte er nach London übersiedeln, wo sein Leben eine nicht vorhersehbare Wende zum Positiven nahm. Nun wird er nicht nur mit der eigenen Entwicklung konfrontiert, sondern auch mit der seiner Freunde. Daraus ergeben sich einige nicht vorhersehbare Ereignisse für den Protagonisten und somit auch für den Leser. Rückblenden in Form von Erinnerungen vervollständigen das Gesamtbild.
Der Autor schreibt erzählend, leise, mit psychologischer Tiefe und eindringlichen Beschreibungen.

Fazit:
Ein nachdenkliches Buch und die Geschichte, die uns der Autor erzählt, ist komplex und vielschichtig. Einerseits ist es die Bilanz einer Flucht nach vorne, unbequeme Erinnerungen eingeschlossen, andererseits geht es um Entscheidungen, die rückblickend richtig waren, aber ihren Preis hatten.
Profile Image for Thomas.
181 reviews1 follower
December 19, 2017
Ganz interessante Geschichte, die wahrscheinlich nur Franzosen hin bekommen. Großteils sehr schöne Beobachtungen, manchmal Platte Beschreibungen. Zog mich in seinen Bann.
Profile Image for Barbara.
725 reviews27 followers
March 20, 2016
Eine lange Woche verbringt Vincent bei seinen Eltern in Frankreich. Für Vincent es jedoch längst kein zuhause mehr. Vor vielen Jahren ist er mit der Engländerin Susan nach London gezogen; er bezeichnet es als "retten lassen" aus einem Leben in einer Sackgasse, bevor er vollständig abgerutscht wäre.

Schnell merkt Vincent, dass seine romantisierte Vorstellung von einem Kurzurlaub in der Vergangenheit mit der Realität nicht übereinstimmt. Er sieht sich mit Eltern konfrontiert, die bei weitem nicht verinnerlicht haben, dass ihr Sohn sich verändert hat, nicht mehr das schwarze Schaf in der Familie ist. Besonders viel Gelegenheit, ihn mit neuem Blick zu betrachten, hat er ihnen aber auch nicht geboten. In den letzten zehn Jahren hatte er nur minimalen Kontakt nach Frankreich gepflegt. Wenig überraschend, dass auch das Treffen mit Freunden von früher und seinem Bruder eher unerfreulich ausfällt. Ausgerechnet seine Schwägerin Cécile, mit der er bisher kaum drei Sätze gesprochen hatte, erzählt ihm schließlich, was Vincent schon längst hätte erfahren sollen.

Treffend fand ich die Schilderungen der Eltern-Kind-Situation, wie sich Vincent sofort in einer Rolle wiederfindet, die ihm längst nicht mehr passt,
Sie weiß nicht, dass ich hier wieder in meine Rolle als Heranwachsender schlüpfe - wieder in das Angeberische zurückfalle, den unmoralischen großen Draufgänger spiele, der ich nie war ... (S. 66)

das schlecht versteckte Lauern der Mutter, das gezwungene Verhalten innerhalb der Familie. Vor allem die absichtliche Blindheit für alles, was nicht ins eigene Bild passt: ihr Sohn ist längst ein anderer Mann. Vincent kann nicht anders, als die Eltern und Freunde von früher mit einem zweiten Blick zu betrachten. Das, was er sieht, behandelt er jedoch ähnlich wie die Eltern: Er schiebt es weg und hofft, bald wieder weit davon entfernt zu sein. Doch alles einfach zurücklassen, das hatte er schon einmal gemacht. Aber trägt er damit nicht auch Verantwortung dafür, wie er geht, zu welchem Zeitpunkt und was er zurücklässt? Selbstverantwortung und Fürsorge für andere sind Fragen, die den Roman durchziehen.

Sprachlich fällt dieses Buch leider etwas ab von anderen, in denen mich Blondel subtil verzaubert hat. Etwas bemüht fand ich auch das dritte Auftauchen des Motivs Gewitter mit Hagel. Insgesamt empfehlenswert, jedoch nicht Blondels stärkster Roman.
Profile Image for C.
172 reviews14 followers
February 26, 2016
"This is not a love song" ist mein erstes Buch des französischen Autors Jean-Philippe Blondel und wie der Titel schon andeutet, kein love song.

Die Geschichte lässt sich eigentlich ganz kurz zusammenfassen. Vor Jahren ist Vincent mit seiner großen Liebe Susan nach London gezogen, weg aus dem kleinen französischen Ort, in dem er aufgewachsen ist. Und damit auch weg von seiner Familie und seinen Freunden, allen voran sein bester Freund Étienne, den er seit dem nie wieder gesehen hat. Nun fährt er für eine Woche zurück an den Ort seiner Kindheit und muss feststellen, dass das Leben dort auch ohne ihn weitergegangen ist. Zumindest für die meisten.

Blondels Roman liest sich sehr schnell und flüssig, die kurzen Sätze haben eine Tendenz episodisch zu wirken, doch der Geschichte kann man durchgehend gut folgen.
Manchmal hätte ich mir jedoch einen Schreibstil gewünscht, der ein wenig poetischer und artifizieller ist. Ich denke, dadurch hätte die Geschichte noch besser an den Leser herangetragen werden können und auch das Gesamtbild des Romans hätte mich ein wenig positiver gestimmt.

Trotzdem hat mich die Geschichte von Vincent, dem anfangs anonymen Ich-Erzähler gut unterhalten, auch wenn gegen Ende hin einige Wendungen eintraten, die meines Erachtens weniger gut gepasst haben.
Aber das Leben ist nun mal nicht perfekt und Vincent verkörpert nur zu gut eine Figur mit Ecken und Kanten, die merkt, dass im Leben nicht alles glatt sein kann und man einmal getroffene Entscheidung nicht rückggängig und schwer wiedergutmachen kann.

Neben Vincent bleiben die Eltern blässlich, seine Frau Susan und die Kinder kommen nur indirekt zu Wort und auch die ehemaligen Freunde Fanny und Olivier hätten sicherlich weitere Facetten zeigen können, hätte Blondel ihre Auftrittszeit erhöht.
Vincents Bruder Jérôme und dessen Frau Céline werden dafür von verschiedenen Seiten beleuchtet, auch wenn ich beiden doch eher neutral gegenüberstehe, genauso wie Vincent selbst. Im Falle von Céline hat sich sogar eine Entwicklung gezeigt, mit der ich nicht gerechnet hätte, die dann aber einen Großteil des Romans einnahm und interessant und sogar spannend zu lesen war.

Ich gebe für Blondels Werk 3 Sterne. This is really not a love song.
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