Bei einem ihrer Spaziergänge durch Kairo wird sich Nora Amin unvermittelt bewusst, was es bedeutet, sich als Frau im öffentlichen Raum zu bewegen. Sie versteht plötzlich, was sie mit ihrem Körper repräsentiert, sie begreift die ewige Faszination durch den weiblichen Körper, und wie er von je durch Gewalt und Dominanz sozial zugerichtet wird, wie er mit Vorurteilen, Verachtung und Angst belegt ist. Ihre Gedanken bündelt sie in diesem leidenschaftlichen politischen Essay, in dem sie über die Rolle der Frau in arabischen Gesellschaften hinaus über Privatheit, Intimität und Körperlichkeit reflektiert. Überraschende, teilweise erschreckende Erinnerungen an traumatische Ereignisse auf dem Tahrir-Platz durchziehen diesen originellen und intensiven Text ebenso wie Erinnerungen an die Kindheit bis hin zu ihren Erfahrungen als Frau in westlichen Gesellschaften.
"Das Bild der allein reisenden Frau war bis vor Kurzem ungewohnt. In vielen Kulturen werfen allein reisende Frauen noch heute viele Fragen auf. Die Wurzeln dieser Diskriminierung liegen im patriarchalen System, in dem es einmal ein ausschließlich männliches Privileg war, sich von einem Ort zum anderen zu bewegen. Die allein reisende Frau überschreitet allerlei Grenzen und stellt viele Selbstverständlichkeiten infrage."
Dieses sehr kurze Buch ist jedoch schwer zu lesen und umso mehr, als ich mich als fremde Frau manchmal in unangenehmen Situationen befunden habe, aber die von Nora Amin gemeldeten sind keine unangenehmen Situationen, sie sind extrem gefährliche Situationen aufgrund der Tatsache, dass sie ist vor allem eine Frau, eine kultivierte Frau und vor allem eine Künstlerin. Aber es ist nicht nur sein Leben, das sie erzählt, es gibt Teile des Lebens in Ägypten und auf dem Tahrir-Platz im Jahr 2012, wo Vergewaltigung der Weg der "Männer" war, um den Aufstand der Frauen zu bestrafen, und es gibt Teile des Lebens in Dänemark und in Deutschland, wo Rassismus Hand in Hand geht mit einer patriarchalischen und einer machistischen Gesellschaft. Man fragt sich, ob und wann all das ein Ende haben wird ....
Questo libro molto breve é peró difficile da leggere ed ancora di piú perché come donna straniera anche a me é capitato qualche volta di trovarmi in situazioni spiacevoli, ma quelle raccontate da Nora Amin non sono situazioni spiacevoli, sono situazioni estremamente pericolose dovute al fatto che lei é una donna soprattutto, una donna colta ed un'artista soprattutto. Ma non é solo la sua vita quella che racconta, ci sono spezzoni di vita in Egitto e a piazza Tahrir nel 2012, dove lo stupro era il modo degli "uomini" di punire la rivolta delle donne e ci sono spezzoni di vita in Danimarca ed in Germania dove il razzismo va di pari passo con una societá patriarcale e machista. C'è da chiedersi se e quando tutto questo avrá una fine....