»Die Vielen und der Eine« aus dem Jahre 1930 ist der virtuose Debütroman einer Autorin, die sich bereits als Feuilletonistin einen Namen gemacht hatte und die im Mittelpunkt der Berliner Boheme des Romanischen Cafés stand.
Ruth Landshoff-Yorck spiegelt in ihrem Roman nicht nur ihre Zeit, sondern auch ihren eigenen ungebärdigen Lebensstil. Sie gehört zu jener Generation von Schriftstellerinnen der Weimarer Republik, die – wie Irmgard Keun, Vicki Baum oder Erika Mann – ihren unverwechselbaren Beitrag zur Literatur der »wilden« Zwanziger Jahre geleistet haben.