Drei College-Studenten, eine WG und jede Menge romantische Verwicklungen
Als Ethan sein Studium an der SFSU, der San Francisco State University, beginnt steht Er zieht in eine WG mit seinen beiden besten Freunden. Das Zusammenleben mit Zane und Cole ist allerdings alles andere als leicht, denn die drei Männer könnten unterschiedlicher nicht sein. Ethan, der tiefgründige Musikliebhaber, Cole, der angehende Footballstar mit Stipendium, und Zane, der Erbe aus reichem Hause. Die drei Bad Boys genießen das Studentenleben, frei nach dem Motto Partys, Alkohol und Affären, aber bloß keine festen Beziehungen. Doch dann trifft Ethan auf Claire, die seine Entscheidung, nicht auf Dates zu gehen, gehörig ins Wanken bringt. Kann Claire Ethans selbsterbaute Mauern einreißen? Oder sind die Wunden aus seiner Vergangenheit zu tief?
Christiane Bößel, geboren 1975, hat ursprünglich als Krankenschwester gearbeitet, bevor sie Germanistik und Philosophie studierte. Sobald sie alle Buchstaben konnte, fing sie an zu schreiben. Ihr erstes „Buch“ hieß „Ausflug in den Zoo“, war ganze sechs Seiten lang und sogar selbst illustriert. Mit ihren Erzählungen hat sie mehrmals den Augsburger Poetry Slam und einen Schreibwettbewerb gewonnen und ist in verschiedenen Anthologien vertreten. Seit 2014 schreibt sie Young Adult, New Adult und Paranormal Romance. Als Ausgleich zum kreativen Arbeiten erstellt sie Fachbücher für Deutsch als Fremdsprache und für Schüler*innen mit Leseschwäche. Wenn sie nicht neue Geschichten erfindet, unterrichtet sie in der beruflichen Bildung Jugendliche und Erwachsene. Außerdem ist sie büchersüchtig, liebt Nudeln, die Berge, ihren Garten und skurrile Bildunterschriften im Privatfernsehen. Sie lebt mit Mann, Sohn, Kater und Zwerghühnern als Landei in Bayern.
3,5/5 Das anfängliche hin und her wurde mir nach einer Weile echt zu viel und seine ganzen Theorien können echt nervig sein. Trotzdem waren mir beide Charaktere von Anfang an sympatisch und beide waren sehr besonders. Vorallem Ethan war nicht der typische männliche Protagonist sondern etwas nerdig und sehr intelligent. Man muss die beiden einfach gern haben! Auch Claires und Ethans Mitbewohner waren toll ausgearbeitet und haben mir super gefallen. Etwas schade fand ich wie leicht sie immer wieder nachgegeben hat. Schließlich hat er sie oft sehr verletzt... Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und ich musste auch einige Male schmunzeln. Es hat mir sehr gut gefallen, dass das Buch aus beiden Sichten geschrieben war :) Alles in allem kann ich euch das Buch nur empfehlen, vorallem wenn ihr auf Nerds steht!
Am Anfang gab es ein ziemliches hin und her das mir ganz schön auf die Nerven gehen. In der Mitte gab es auch eine ziemliche Länge die ich mehr oder weniger überflogen habe. Ist halt eine typische college Story, leider muss ich sagen, dass ich schon bessere gelesen habe. Allerdings waren die beiden Protagonisten schon spezielle Typen, Das hat die ganzen Sachen schon relativ interessant gemacht, allerdings hat da mehr rausgeholt werden können.
Da ich den zweiten Band der Reihe schon gelesen hatte und Ethan und Claire dort eine recht große Rolle spielen, war ich sehr auf ihre Geschichte gespannt. Ich fand sie in "Cole & Autumn" sehr sympathisch und es war offensichtlich, dass sie gut zusammen passen, weshalb ich hohe Erwartungen an dieses Buch hatte. Diese wurden aber leider nicht hundertprozentig erfüllt, was hauptsächlich daran lag, dass ich Schwierigkeiten mit Ethans Verhalten hatte.
Er ist ein sehr spezieller Charakter, was ich interessant fand, doch zugleich hatte ich Probleme damit, mich in ihn hineinzuversetzen. Seine Gedankengänge sind recht komplex und es war irgendwie faszinierend, wie er die Welt betrachtet, auch wenn seine Sichtweise für mich nicht immer nachvollziehbar war; er ist sehr auf Logik und Regeln bedacht und der Meinung, dass Gefühle hinderlich sind. Für ihn verkomplizieren sie das Leben nur, aber er fühlt sich trotzdem sehr zu Claire hingezogen und sie löst etwas in ihm aus, das er nicht kennt und nicht versteht, weshalb er nicht weiß, wie er mit ihr umgehen soll.
Die Chemie zwischen den beiden war definitiv vorhanden und die Autorin hat gezeigt, dass sie sich in vielerlei Hinsicht ergänzen und auch gut verstehen, obwohl sie auf den ersten Blick sehr verschieden sind und nicht immer sicher sind, was sie voneinander halten sollen. Ich mochte die beiden zusammen und fand den Kontrast zwischen ihnen faszinierend, doch ihre Dynamik hat mich nicht immer überzeugt; da Ethan Claire lange nicht an sich heranlassen konnte, haben sie teilweise kaum miteinander interagiert. Zudem hat es mich ein wenig gestört, dass das Hin und Her zwischen ihnen so lange angedauert hat und jede kleine Annäherung fast sofort zu Rückschritten führte. Weil er fest davon überzeugt ist, keine Beziehung und keine Dates zu wollen, weigert er sich anzuerkennen, dass zwischen ihm und Claire mehr sein könnte, was zu ein paar Situationen führt, in denen er sie unbeabsichtigt sehr verletzt. Dadurch fand ich es schwer, mit ihm zu sympathisieren. Obwohl es offensichtlich war, dass er überfordert war, seine Vergangenheit ihn sehr geprägt und er es nicht böse gemeint hat, hat dies sein Handeln für mich nicht gerechtfertigt, vor allem, da die Ursache erst in den letzten Kapiteln erklärt wird. Natürlich macht auch Claire Fehler und sie ist nicht perfekt, aber ich fand es leichter, mit ihr zu fühlen.
Von dieser Kritik abgesehen hat die Liebesgeschichte mir gut gefallen und ich würde sie mit 3 Sternen bewerten. Das Buch hat mir angenehme Lesestunden beschert, die Protagonisten waren mir weitgehend sympathisch und obwohl ich manchmal Probleme mit Ethan hatte, war er doch ein interessanter Charakter. Wie bereits erwähnt passen er und Claire gut zusammen und die Entwicklung ihrer Beziehung kam mir unter den gegebenen Umständen realistisch vor. Es gibt emotionale Momente, die ich schön fand, und ich mochte das Ende sehr. Allerdings fand ich es etwas abrupt und hätte hier gerne noch mehr gelesen, vor allem, da man nun die Hintergründe für Ethans Verhalten kannte und es aus diesem Grund endlich vollkommen nachvollziehbar war.
„A San Francisco College Romance – Ethan&Claire“ lag bei mir schon länger auf dem SuB, also habe ich es jetzt endlich mal gelesen.
Ich muss aber gleich mal sagen, dass es mir leider absolut nicht gefallen hat.
Zu aller erst mochte ich Claire als Protagonistin überhaupt nicht. Ich wurde einfach nicht warm mit ihr und das wurde im Laufe der Geschichte auch einfach nur schlimmer. Man merkt wirklich, wie die Autorin auf Zwang versucht, einem die Protagonistin sympathisch zu machen, das bewirkt jedoch das komplette Gegenteil. Sie war tatsächlich für mich eine der schrecklichsten Protagonistinnen in meiner gesamten Lesekarriere.
Ethan fand ich als Protagonist die meiste Zeit sogar ganz in Ordnung. Er hat einen interessanten Hintergrund und seine Art und Denkweise fand ich definitiv sehr interessant. Er war einfach mal etwas Anderes. Zwar kein Protagonist für den man schwärmt und bei dem man Herzklopfen bekommt, aber einfach interessant als Person an sich.
Die Handlung fand ich ganz furchtbar. Angefangen mit der Seminaraufgabe die Claire und ihre beste Freundin bekommen. Das Fach an sich fand ich auch mal schön, weil es mal was Anderes war und nicht der 0815 Kram. Dennoch, diese Aufgabe ist das ganze Buch über präsent und ist einfach nur dämlich. So etwas ist so unrealistisch..unrealistischer geht’s nicht mehr. Kein Dozent der Welt würde so dumme Aufgaben von seinen Studenten verlangen…ernsthaft…
Und als dann diese Sache mit dem Hund kam (ich weiß ihr könnt euch jetzt keinen Reim drauf machen, aber die, die es gelesen haben wissen was ich meine) war das Buch komplett für mich untendurch. Davor hätte ich dem Buch 2 Sterne gegeben aber diese Sache war einfach nur komplett dumm und unverantwortlich.
Zum Schluss noch etwas Positives – der Schreibstil an sich war eigentlich ganz gut, er war flüssig, aber dadurch, dass mir der Inhalt und die Protagonisten nicht gefallen haben, kam ich leider nur sehr schleppend voran.
Zum Buch: Ethan studiert Philosophie an der San Francisco State Universität, Claire macht ein Gender Studium (was das auch immer ist...). Als die beiden sich zum ersten mal begegnen knistert, es sofort, aber Ethan geht auf keine Dates und will keine Beziehung. Claire braucht Dates für ihre Hausarbeit. Schafft es Ethan über seinen Schatten zu springen und sich Claire zu nähern?
Meine Meinung: Zugegeben, Klappentext und Cover sind typisch für dieses Nee Adult Genre, der Beginn liest sich aich wie ein typisches Liebesgedöns mit mehr Buch, aber ab der Mitte ist es dann doch ein wenig anders und das letzte Drittel hat mich dann völlig überzeugt. Natürlich geht es um die große Liebe, natürlich sind die zwei ein Traumpaar, natürlich gibt es auch erotische Szenen, aber dennoch hat mich etwas an dem Buch, etwas an Ethans Verhalten sehr berührt und ich mochte die Geschichte sehr. Ich werde auf jeden Fall lesen, wie es bei den drei Freunden Ethan, Cole und Zane weiter geht. Teil zwei habe ich zumindest schon auf dem Reader (;
Cover: Das Cover ist schlicht gestaltet, die Personen und Farbe ist sehr schön in Szene gesetzt und passt gut zusammen.
Meine Meinung: In Ethan & Claire dreht es sich nicht um die Protagonistin, sondern primär um Ethan. Was ich sehr erfrischend fand. Da man sonst immer von der weiblichen Protagonistin durchs Buch geführt wird und ihre Probleme im Vordergrund stehen.
Ethan geht zusammen mit seinen 2 Freunden auf das Collage, mit denen er auch dort zusammen in einer WG lebt. Ganz plötzlich bekommt er eine neue Kollegin, Claire. Die sein ganzes Leben durcheinander bringt. Was er so sorgfältig vor allen verbarrikadiert hat.
Ihren Schreibstil fand ich sehr leicht, er ist einfach und man kam schnell durch die Seiten. Es wird abwechselnd aus Ethan und Claires Sicht erzählt. So bekommt man nochmal einen näheren Einblick in die Gefühle der beiden und kann so die einzelnen Handlungen nachvollziehen.
Die Handlung war zwar schon typisch für einen Roman in dem Genre und auch ein klein wenig vorhersehbar. Dennoch fand ich die Spannung zwischen den beiden und wie es am Ende ausgeht sehr schön. Was mich aber ein wenig störte, war das hin und her zwischen den beiden und seine Art wie er das ganze bewältigt. Da ist weniger mehr.
Charaktere: Ethan ist nicht der typische Collagestudent. Er ist ein Nerd, total besserwisserisch und irgendwie recht eigenartig. Kam zumindest mir so vor. Einerseits mochte ich ihn sehr, aber irgendwie ging mir seine Art teilweise echt auf die Nerven. Er lebte in seiner eigenen kleinen Welt und verkroch sich darin immer mal wieder.
Claire ist dagegen genau das Gegenteil. Pünktlichkeit? Kennt sie nicht. Sie war irgendwie das Chaos in Person und zog Sachen gerne mal in die Länge. Zuerst fand ich sie auch noch recht toll, wie sie alles meistert und sich nicht unterkriegen lässt. Aber von Zeit zu Zeit war sie nicht mehr der eigenständige Mensch und Hang regelrecht wie eine Klette an Ethan.
Fazit: Mit Ethan & Claire hat sie eine sehr schöne romantische Geschichte geschrieben, die mich biss, auf ein paar Kleinigkeiten überzeugen konnte. Bin gespannt, wie es mit den beiden anderen Jungs weiter geht. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!
Am Anfang bin ich sehr schnell in die Geschichte rein gekommen. Nach dem ersten Drittel fand ich die Geschichte recht vorhersehbar. Ich wusste was passieren und wie die Geschichte ausgehen wird. Daher habe ich mich recht schnell beim lesen gelangweilt. Dazu kamen auch noch die philosophischen Theorien von Ethan, die noch mal zur Langeweile beigetragen haben. Es wäre recht viel Potenzial für die Geschichte da gewesen, welche leider nicht ausgeschöpft wurde.
1.5 🌟 // Beendet • Anfangs habe ich die Story wirklich noch super gern verfolgt, aber mit zunehmender Kapitelzahl wirkte alles einfach sehr gezwungen und in die Länge gezogen. Daher kann ich eigentlich nur die erste Hälfte des Buchs empfehlen. Was ich gut fand: Die wechselnden Point of Views und das sogar in regelmäßigen Abständen, ohne dass Verwirrung gestiftet wurde. Außerdem mochte ich die erste Hälfte und somit das Setting auch sehr gerne: Ethan ist kein Frauenheld, denn er hat ein Stipendium, das er halten muss und Claire nicht die typische BWL- / Lehrer- / Jura-Studentin, sondern sie studiert Gender Studies. Danke, dass hier auch einmal ein Studiengang thematisiert wurde, der nicht so typisch ist und dass auch mal neben Parties & Liebe auch noch Hausarbeiten oder Stipendien wichtig sein könnten. Leider war es das dann aber auch schon, denn... Was ich nicht gut fand: durch die eben angeführte Hausarbeit hätte man die Kennenlerngeschichte von Ethan & Claire sehr interessant und einzigartig gestalteten können, aber stattdessen lief es eher auf ein Klischee hinaus. Denen bedient die Autorin sich übrigens durch die ganze Geschichte hinweg. Sogar soweit, dass in der zweiten Hälfte die Handlung aufgesetzt und einfach nur erzwungen wirkte. Als wolle man das Ende einfach noch künstlich hinauszögern. Dazu kommt, dass eine gewisse Entwicklung der Charaktere einfach fehlt. Genauso wie ihr Ethan am Anfang kennenlernt, werdet ihr ihn am Ende erleben und da er mir am Anfang auch eher zunehmend unsympathisch wurde, war das für mich echt frustrierend. Ich möchte prinzipiell nicht davon abraten sich das Buch einmal anzuschauen, aber ich konnte nun mal einfach nicht warm damit werden. Auch wenn ich auch ab und an gerne die klischee besetzen Romane lese, kann ich es nicht haben, wenn das Potenzial einer Geschichte nicht ausgeschöpft wurde und sich einfach nicht gut lesen lässt. Durchgezogen hab ich das Buch jetzt, aber das werde ich kein zweites Mal machen!