**Die verlorenen Splitter des Herzens der Mondkönigin** Niemals trüben Wolken den Blick auf das Firmament des Landes Havendor. Der Mond leuchtet stets rund vom Himmelszelt und die Sterne flüstern sich Geschichten von Magie und Wundern zu. Legenden über den silbernen Thron der alten Könige… Als direkte Nachfahrin eben dieser Könige und rechtmäßige Regentin hat Luna die Erzählungen darüber schon immer geliebt. Doch nie hätte sie für möglich gehalten, dass sie wahr sein könnten. Bis eines Nachts die Sterne vom Himmel fallen und zu Männern werden – den Kriegern der Mondkönigin. Sie suchen nur Luna. Nun muss Luna sich ausgerechnet mit dem Mann verbünden, der ihre Familie gestürzt hat und jetzt selbst Anspruch auf die Regentschaft Hayes Hallender, dessen warme Augen eine trügerische Sicherheit versprechen. »Die Nacht der fallenden Sterne« ist eine Adaption des Volksmärchens »Sterntaler« und ein in sich abgeschlossener Einzelband.//Weitere märchenhafte Romane der Bestseller-Autorin Jennifer Alice -- Sinabell. Zeit der Magie -- Being Beastly. Der Fluch der Schönheit -- Secret Woods 1: Das Reh der Baronesse -- Secret Woods 2: Die Schleiereule des Prinzen -- Prinzessin Fantaghiro. Im Bann der Weißen Wälder -- Schneeweiße Rose. Der verwunschene Prinz (Rosenmärchen 1) -- Blutrote Dornen. Der verzauberte Kuss (Rosenmärchen 2)//
Jennifer Alice Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.
Normalerweise mag ich die Bücher der Autorin wahnsinnig gern. Normalerweise mag ich auch Märchenadaptionen richtig richtig gern. In diesem Fall aber, konnte mich weder das eine noch das andere begeistern. Leider. Ich versuche euch mal zu erklären wieso.
Der Schreibstil ist toll. Er passt zum märchenhaften, ist locker und leicht. Daran lag es also nicht. Es lag schlicht und ergreifend an der Handlung, die leider nicht meins war.
Die Story begann für mich sehr vielversprechend. Durch Intrigen schaffen es die Hallenders, den derzeitigen Herrscher Lightgrow zu stürzen. Dazu soll die Familie, zu der Luna gehört, sowie deren Anhänger sterben. Doch sie kann ganz knapp entkommen. Allerdings stellt sich heraus, dass die neuen Herrscher, nicht das einzige Problem der jungen Frau sind. Plötzlich erscheinen nämlich ebenfalls die Mondkrieger auf dem Plan, die an Lunas Seelenkristall wollen. Plötzlich hat sie also Feinde auf zwei Seiten, die ihr an den Kragen wollen. Und welche Rolle spielt Hayes in dem ganzen Stück? Kann Luna ihm trauen?
Es hätte schön sein können, für den/ die ein oder ander/e war es das bestimmt auch, aber ich kam mit der Story so gar nicht zurecht. Irgendwie wurde es mir zu viel Drama und Intrige, wobei die Hauptfigur eher in den Hintergrund rutschte und leider auch eher blass blieb. Emotional konnte mich die Autorin leider auch nicht einfangen.
Luna empfand ich zu Beginn als etwas naiv, aber mit dem Herzen an der richtigen Stelle. Sie entwickelt sich super, allerdings ging mir ihre Entwicklung einfach zu schnell, um wirklich authentisch zu sein. Das ist ja aber absolute Geschmackssache.
Hayes war halt da. Er beugt sich offen seinem Onkel, spielt im Hintergrund aber anders. Er blieb für mich bis zum Schluss leider nicht greifbar.
Fazit
Was vielversprechend begann, konnte mich leider nicht überzeugen. Aber auch wenn es nicht meins war, bin ich ziemlich sicher, dass das Buch seine begeisterten Leser finden wird. Ich gehöre nicht dazu, aber bestimmt wieder beim nächsten Buch der Autorin. Schweren Herzens gebe ich dem Buch 3 Sterne.
Die Geschichte war mir einfach zu wenig ausgearbeitet… Der Grundsatz „Show, don’t tell“ wurde praktisch dauerhaft ignoriert, was darin endete, dass alle Charaktere flach waren und sich nicht echt anfühlten. Die meisten Charaktere hatten nicht wirklich Ziele und wenn doch gab es keine Antwort darauf, warum sie diese aus persönlichen Gründen verfolgten. Besonders die Protagonisten Luna war dadurch einfach nur nervig, weil sie dauerhaft betonen musste, wie sie sich verändert hat und was andere genau denken. (Immer ein schlechtes Zeichen, wenn die Autorin auf die Veränderung eines Charakters hinweisen muss.) Und ganz ehrlich: Luna hat sich nicht verändert. Sie war dieselbe Person wie am Anfang der Geschichte. Sie hatte einfach kein wirklich persönliches Ziel. Sie will Königin sein, weil sie es sein will.
Was war die Prämisse der Geschichte? Keine Ahnung. Vielleicht, dass man sich nach zwei Gesprächen, in denen man sich gegenseitig bedroht, liebt? Es nervt mich total, dass sowas ständig als romantisch dargestellt wird. Lernt euch erstmal kennen, bevor ihr von Liebe sprecht!!!! Luna kennt Hayes zu 0%, liebt ihn aber?! Hat das eine zwölfjährige geschrieben?
Naja. 2 Sterne, weil der Schreibstil angenehm zu lesen war und weil mir das Worldbuilding und der Charakter Raasiel gefallen hat (er war der einzige mit Ziel und einem definierten, nachvollziehbaren Grund für dieses Ziel, weshalb er auch der einzige Charakter war, den ich mochte).
Das Buch war... nicht schlecht 🙈. Die Idee an sich fand ich absolut genial, allerdings hat mich die Protagonistin zeitweise etwas genervt und die Liebesgeschichte kam einfach gar nicht rüber 🤐.
Das Buch schwirrte schon eine ganze Weile um meinen SuB herum. Nun habe ich es befreit. Das Cover ist ein echter Blickfang und auch der Klappentext macht neugierig.
Das Buch ist in Kapitel mit Überschrift aufgebaut, diese lassen sich flüssig und angenehm hintereinander weg lesen.
Was mir auch super gefallen hat war der Weltenaufbau und die Tatsache das nichts so war wie es scheint. Die Autorin hat mich oft überrascht. Außerdem fand ich die Protagonisten gut gezeichnet, mit tiefe und teilweise nicht durchschaubar oder auch zum Haare raufen.
Zusammenfassend konnte mich das Buch fesseln und hat mir entspannte Lesestunden beschert. Die Nacht der fallenden Sterne bekommt 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Jennifer Alice Jager's Schreibstil ist mir ja schon aus ihren anderen Büchern die ich von ihr gelesen habe bekannt, weshalb ich hier keine Probleme hatte, mit diesem zurecht zu kommen. Er war wie gewohnt sehr flüssig, sehr spannend und locker-leicht gehalten, für mich sogar noch ein ticken intensiver als in den anderen Büchern und dort war der Schreibstil ja schon gewaltig. In "Die Nacht der fallenden Sterne" war er aber einfach gigantisch und so atemberaubend spannend, dass ich dieses Buch einfach verschlungen habe. Durch ihre flüssige Art zu schreiben schafft es die Autorin auch dieses mal, mich vollkommen zu verzaubern und ich wurde stets in die Geschichte gezogen.
Luna, die Protagonistin in diesem Buch, war eine super sympathische, liebevolle und starke Protagonistin, welche mich in jedem Moment in dem sie anwesend war voll überzeugt hat. Ihre Art war einfach so lieblich, dass man sie einfach ins Herz schließen muss. Auch ihre Wandlungen im Buch waren für mich super authentisch und märchenhaft, was mir durch und durch sehr gefallen hat. Sie entwickelt sich von einer "normalen" Protagonistin in eine starke und bezaubernde Frau, was bei mir sehr gut angekommen ist. Auch Hayes ist ein Charakter im Buch, welcher mich echt überrascht hat. Zuerst hatte ich bei ihm ein ungutes Gefühl, ein Gefühl der Boshaftigkeit und ich mochte ihn nicht direkt, denn er stürzte Lunas Familie. Je mehr er zum Vorschein trat, um so sympathischer wurde er. Auch seine Wandlung während der Geschichte war einfach fänomenal und erweichte mein Herz.
Die Story rund um diese Märchenadaption ist der Autorin einfach richtig genial gelungen. Von der ersten Seite an schaffte es die Story mich zu fesseln, mich gefangen zu nehmen und zu begeistern. Auch ist die Story von der ersten Seite an einfach unheimlich mitreißend, was ein voran kommen beim lesen einfach enorm steigerte und das Buch in kurzer Zeit ausgelesen war. So eine mitreißende und mitfiebernde Story kommt mir nicht oft unter die Hände und hier war es definitiv der Fall. Die Storyline war für mich auch so ein besonderes Highlight. Diese war permanent nachvollziehbar und folgen konnte ich dieser auch stets. Von der ersten Seite an merkte ich, dass sich Jennifer sehr große Mühe gemacht hat, etwas Besonderes zu zaubern in der Story und Storyline und ich kann sagen, sie hat es geschafft!
Mit der Handlung hat sich Jennifer Alice Jager in meinen Augen selbst übertroffen. Diese war einfach märchenhaft magisch, anziehend und so unheimlich einnehmend, dass es kein entkommen gibt und man dieses Buch nicht aus der Hand legen kann, zumindest ist dies meine Erfahrung. Auch war die Handlung von der ersten Seite vollkommen nachvollziehbar und überraschte mit unvorhersehbaren Geschehnissen und überragenden Wendungen. Mich faszinierte die Handlung einfach und ich habe mich in dieses Buch verliebt. Auch der Handlungsstrang war vollkommen magisch und der rote Faden mit dem der Strang gesprickt war, war einfach magisch und so greifbar, dass ich einfach begeistert bin.
Mein Fazit:
Nach beenden dieses Buches ziehe ich als Fazit, dass dieses Buch mein Lieblingsbuch von Jennifer Alice Jager geworden ist. Die Autorin überzeugt mit einer fabelhaften magischen Geschichte auf ganzer Linie und dies in einfach allen Punkten. Vom Schreibstil bis zum Handlungsstrang war alles einfach in sich stimmig und perfekt, was mich sehr freut, denn auf dieses Buch fieberte ich so sehr hingegen. Für mich ist dieses Buch einfach ein Highlight im Juni, da einfach alles passte. Ich weiß auch nicht was ich schlussnedlich noch sagen soll, denn ich bin einfach sprachlos und regelrecht überwältigt von dieser magischen und anziehenden Märchenadaption! Deshalb bekommt dieses Buch den Highlight Status im Juni bei mir.
Die Schreibweise der Autorin ist wieder lockerleicht, lässt sich leicht verfolgen und sorgt dafür dass man sich die Welt und die Charaktere einfach und vor allem bildhaft vorstellen kann.
Schon Sternentaler als Märchen finde ich total klasse und ich war unheimlich gespannt, was sich die Autorin hier hat alles einfallen lassen. Die Charaktere waren greifbar, haben Stärke bewiesen und konnten bei mir dafür sorgen dass ich sie wahrnehmen und mit ihnen mitfiebern konnte.
Luna ist eine starke, liebenswürdige, gefühlvolle und offene Persönlichkeit die so schnell nicht aufgibt und ein anhaltendes Durchhaltevermögen beweist. Sie findet sich recht zügig in neue Situationen ein um sie für sich zu nutzen und ihren Weg darin zu gehen. Sie hat mich mit ihrem Wesen wirklich oftmals überrascht und begeistert.
Hayes ist geheimnisvoll, in gewisser Weise düster, provozierend und dadurch auch faszinierend und fesselnd. Sein Wesen hat stets neugierig gemacht und auch wenn man nicht immer sofort verstanden hat warum er manche Dinge getan hat, war man doch irgendwie stets auf seiner Seite. ;)
Die komplette Umsetzung war packend, manchmal tatsächlich auch ganz schön brutal und gleichzeitig immer wieder überraschend und lies sich von der ersten Seite einfach und sehr locker lesen. Ich bin eigentlich regelrecht durch die Geschichte geflogen und konnte mich zurecht finden und ein Gefühl für alles entwickeln. Auch hat die Autorin immer wieder unvorhersehbare Überraschungen eingebaut, welche mich schockiert, begeistert und fasziniert haben.
Auch einige Nebencharaktere haben ihr Wesen erhalten, sodass man sie sich recht gut vorstellen konnte. Man konnte auch sie teilweise greifen und sich ein gutes Bild von allem machen. Sie hatten nur zeitweise Auftritte und dennoch durften einige im Kopf verweilen.
In dieser Märchenadaption haben mich als Leser eine Menge Intrigen, eine spannende Umsetzung und eine berührende Liebesgeschichte gefangen nehmen können. Besonders angenehm empfand ich auch, dass die Liebesgeschichte ihren Raum erhalten aber nicht Überhand genommen hat.
Das Ende war passend, für mich persönlich unvorhersehbar und hat perfekt zur ganzen Geschichte gepasst!
Mein Gesamtfazit:
Mit "Die Nacht der fallenden Sterne“ hat Jennifer Alice Jager einen tollen Einzelband geschaffen, der mich begeistern konnte. Wenn ich so darüber nachdenke, dann würde ich behaupten wollen dass diese Adaption für mein Gefühl her die beste von ihr ist. Sie enthielt alles wichtige, was man sich als Leser auch nur wünschen kann. Spannung, Gefühle, unvorhersehbare Überraschungen, viele aussagekräftige und greifbare Charaktere und eine berührende Liebesgeschichte.
Titel: Die Nacht der Fallenden Sterne Autor: Jennifer Alice Jager Verlag: impress Sprache: Deutsch Seiten: Seiten ∞ eBook Preis: D ∞ € A ∞ € Genre: Liebe ∞ Märchen Adaption ∞ Fantasy ∞ Romantik Reihe: Nein
Erfahre die wahre Geschichte des Sterntaler-Mädchens **Die verlorenen Splitter des Herzens der Mondkönigin**
Niemals trüben Wolken den Blick auf das Firmament des Landes Havendor. Der Mond leuchtet stets rund vom Himmelszelt und die Sterne flüstern sich Geschichten von Magie und Wundern zu. Legenden über den silbernen Thron der alten Könige… Als direkte Nachfahrin eben dieser Könige und rechtmäßige Regentin hat Luna die Erzählungen darüber schon immer geliebt. Doch nie hätte sie für möglich gehalten, dass sie wahr sein könnten. Bis eines Nachts die Sterne vom Himmel fallen und zu Männern werden – den Kriegern der Mondkönigin. Sie suchen nur eines: Luna. Nun muss Luna sich ausgerechnet mit dem Mann verbünden, der ihre Familie gestürzt hat und jetzt selbst Anspruch auf die Regentschaft erhebt: Hayes Hallender, dessen warme Augen eine trügerische Sicherheit versprechen.
Meine Meinung: Ich muss ja gestehen das mir "Sterntaler" nicht wirklich was sagt, gehört davon: Ja. Aber gelesen oder so : Nein. Aber ich wusste es ist Jennifer A. Jager, also war es klar das ich dieses Buch lesen MUSS. Der Einstieg in das Buch fiel mir verdammt leicht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und fesselnd.
Die Story find ich wirklich süß, hab aber eben leider keine vergleiche zum "Richtigen Märchen". Aber auch so gefiel es mir sehr gut. Ich mochte die Geschichte um die Mondkönigin & Ihren Kriegern und hätte da doch ganz gerne noch mehr darüber gelesen! Auch Luna war mir sehr sympathisch und die ganzen Familien Geschichten konnten mich fesseln.
Sonne & Mond spielen hier eine große Rolle und wie die Autorin es schaffte uns immer mehr voran zu treiben und wir die Geheimnisse nach und nach lüften konnten, war einfach sehr gelungen. Ich hatte wahnsinnig spaß bei lesen und konnte das Buch auch gar nicht aus der Hand legen.
Ein wunderschönes Märchen, sehr gefühlvoll und packend. Man taucht in eine besondere Welt ab, und kann mit Luna nach und nach die Geheimnisse ihres Volkes/Landes lüften.
Sehr gern hätte ich noch mehr über das Land gelesen, und wie es dazu kam. <3
Für mich ein absolutes Lese MUSS!
Einfach ein geniales Cover das zum Träumen anregt!
Fazit: Wahnsinn, was für ein schönes und wundervolles Buch. So Spannend und ergreifend. Mich konnte das Buch ab der ersten Seite an vollkommen Fesseln!
**Die verlorenen Splitter des Herzens der Mondkönigin** Das Cover von "Die Nacht der fallenden Sterne" ist wirklich schön und fängt die Stimmung des Buches gut ein. Leider habe ich mit der Autorin bisher keine so guten Erfahrungen gemacht, so dass ich lange gezögert habe, das Buch zu lesen. Ich lese gerne Märchenadaptionen und der Klappentext las sich spannend, so dass ich neugierig auf die Umsetzung war. Die Geschichte basiert auf dem Märchen "Sterntaler", aber diese Adaption hat einige Schwächen. Ich fand es sehr schade, dass die Handlung so wenig Parallelen zum Originalmärchen aufweist. Ich mag das Märchen und finde, dass man gerade in diesem Fantasy-Setting mehr daraus hätte machen können, denn etwas Märchenhaftes sucht man hier vergebens. Die Handlung selbst war actionreich und ab und zu wirklich brutal. Insgesamt hat sie mir ganz gut gefallen und mich gut unterhalten. An der ein oder anderen Stelle hätte ich allerdings etwas mehr erwartet. Das Setting hat mir gefallen und der Schreibstil war angenehm, eher umgangssprachlich als märchenhaft. Luna blieb ein wenig blass, aber sie war mir von Anfang an sympathisch. Hayes war für mich noch weniger greifbar als Luna und die Liebesgeschichte zwischen den beiden wirkte ein wenig weit hergeholt. Macaulay hingegen mochte ich als Bösewicht. Seine Motive waren von Anfang an klar und er handelte entsprechend. Ich war von seiner Skrupellosigkeit und Brutalität überrascht.
Die Geschichte fühlte sich leider an vielen Stellen viel zu unausgegoren und nur halb durchdacht an. Den Charakteren fehlte es leider, genauso wie der Story, viel zu sehr an Tiefe und Logik.
Da beide Charaktere (besonders Hayes) komplett flach und somit ungreifbar blieben, war die Liebesgeschichte so gar nicht nachvollziehbar. Mal abgesehen davon, dass die Gespräche, die beiden hatten, zu 95% bei Luna aus “Ich traue dir nicht” und “du willst mich doch nur ausnutzen” und bei Hayes aus “bring mich doch um, ich will ohnehin sterben” bestanden. Ach ja, und dass Luna ihn bis kurz vor Schluss selber sehr überzeugt davon war, dass sie Hayes tatsächlich für ihren Thron umbringen will. Wer kennt es nicht, spricht doch total für eine Liebe aus tiefstem Herzen.🥰
Aber jetzt mal ehrlich. Allgemein hat vieles hier keinen Sinn gemacht, z.B. auch, dass sich das Volk ohne Grund einfach so enthusiastisch auf Lunas Seite stellt, komplett überzeugt davon, dass sie eine gute Herrscherin abgeben würde. Und das, obwohl sie ihr Leben lang abgeschottet in ihrem Schloss nach der Pfeife Ihres Vaters getanzt hat.
Ich mochte Jennifer Alice Jagers Bücher echt gerne, aber von diesem bin ich sehr enttäuscht, und empfehle es nicht weiter.
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„**Die verlorenen Splitter des Herzens der Mondkönigin** Niemals trüben Wolken den Blick auf das Firmament des Landes Havendor. Der Mond leuchtet stets rund vom Himmelszelt und die Sterne flüstern sich Geschichten von Magie und Wundern zu. Legenden über den silbernen Thron der alten Könige… Als direkte Nachfahrin eben dieser Könige und rechtmäßige Regentin hat Luna die Erzählungen darüber schon immer geliebt. Doch nie hätte sie für möglich gehalten, dass sie wahr sein könnten. Bis eines Nachts die Sterne vom Himmel fallen und zu Männern werden – den Kriegern der Mondkönigin. Sie suchen nur eines: Luna. Nun muss Luna sich ausgerechnet mit dem Mann verbünden, der ihre Familie gestürzt hat und jetzt selbst Anspruch auf die Regentschaft erhebt: Hayes Hallender, dessen warme Augen eine trügerische Sicherheit versprechen. »Die Nacht der fallenden Sterne« ist eine Adaption des Volksmärchens »Sterntaler« und ein in sich abgeschlossener Einzelband.“
Meinung:
Mit „Die Nacht der fallenden Sterne“ hatte ich nun bereits die zweite märchenhafte Geschichte der Autorin in der Hand. So schön ich ihren Schreibstil in „Sinabell“ bereits fand, so habe ich mich in diesem Band geradezu in ihn verliebt. Jennifer Alice Jager fesselt den Leser praktisch magisch an die Seiten und verwendet Worte auf so eine poetische Art und Weise, so dass man einige Sätze gerne nochmal liest.
„Manchmal denke ich, du hast so oft schon in den Himmel geschaut, dass du ein Sternbild auf deiner Seele trägst.“ – Emma
Doch ist das märchenhafteste an der Geschichte, wirklich der Schreibstil. Die Handlung ist überraschend brutal gewesen und lässt einen um jeden liebgewonnenen Charakter bangen. Die ganze Geschichte liest man jedoch nur aus der Sichtweise eines Charakters. Luna, die rechtmäßige Thronerbin des silbernen Throns.
Am Anfang der Geschichte ist Luna eine naive, unbedarfte Prinzessin, die sich nach Liebe sehnt und im Leben sehr viel Unrecht erfährt. Doch lebt sie in allen Annehmlichkeiten einer Prinzessin, während ihr Vater mit aller Strenge über das verarmte Volk regiert. Bis zu einer verhängnisvollen Nacht.
Man merkt durchaus, dass Luna eine wohlbehütete Prinzessin war, die versucht hat es ihrem König immer recht zu machen. Dabei verliert sie das Volk und vor allem sich selbst völlig aus den Augen. Im Laufe der Geschichte muss sie jedoch einiges durchstehen, dass sie aber charakterlich neu formt, entwickelt und zu einer starken Persönlichkeit heranwachsen lässt. So oft ich sie gerne am Anfang durchgeschüttelt hätte, ihre Naivität und ihre Person voller Vorurteile hinterfragt habe, so positiv überrascht war ich von ihrer Charakterentwicklung. Sie scheitert so oft, muss viele Niederlagen einstecken, fällt, aber steht immer wieder auf, kämpft aufs Neue und beweist sich als wundervolle Protagonistin.
Den männlichen Protagonisten Hayes Hallender konnte ich lange nicht einschätzen. Am liebsten wären mir auch ein paar Kapitel aus seiner Sichtweise gewesen. So blieben mir, sowie der Protagonistin selbst, immer wieder Zweifel an seinen Taten. Es war schwer einzuschätzen, was er als Nächstes tun würde und als Charakter blieb er sehr geheimnisvoll. Je mehr über ihn aufgedeckt wurde, desto mehr schien ich ihn zu verstehen. Hayes ist ein gut durchdachter Mann, der Sohn ihres Feindes und gleichzeitig nur sich selbst treu. Zu den weiteren Nebencharakteren, fand ich es recht schwer einen näheren Draht zu knüpfen.
Doch lauert in der Geschichte an jeder Ecke die Gefahr, ein weiterer Feind oder Unzufriedenheit vom Volke. Das anfängliche Märchen verwandelt sich in einen Albtraum voller Gefahren, Intrigen und einem Knäuel an politischen, royalen Stricken. Einiges davon ist etwas vorhersehbar und gewisse Handlungsverläufe wurden mir zu oft wiederholt, des Weiteren muss man sich auf einige blutige Details einstellen. Auch der – aus meiner Sicht – „Hauptbösewicht“ war mir etwas zu blass. So wurde er in meinen Augen hauptsächlich als Charakter darauf heruntergebrochen die böse Rolle zu spielen, ohne seine Geschichte weiter zu ergründen.
Trotzdem bleibt zwischen den Seiten immer etwas Zeit für ein wenig Romantik, Freundschaft und Güte. Letztendlich verzaubert das Buch nochmal mit einem epischen und fantasievollen Ende, bei dem ich die Geschichte nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Fazit:
Ich bin offiziell verliebt in den Schreibstil der Autorin – trotz einiger brutaler Beschreibungen, ich bin da wohl doch empfindlicher als erwartet. Doch versteht sich Jennifer Alice Jager darin hinter jedem Wort eine zauberhafte Welt zu erschaffen, so auch in „Die Nacht der fallenden Sterne“. Mit Luna habe ich mitgelitten, mitgefiebert und mich gefreut, als sie mit der Zeit und jeder Szene weitergewachsen ist als Person. Hayes ist unfassbar undurchsichtig, aber eine gut durchdachte Buchfigur, die es näher zu ergründen gilt. Beide müssen sich einigen Feinden stellen, erhalten aber auch häufig unerwartet Unterstützung. Weitere Nebencharaktere blieben jedoch eher im Hintergrund und der Hauptbösewicht sehr blass.
Zitat:
„Niemand kann immer stark sein, jeden Weg alleine gehen und auf die Hilfe anderer verzichten. Selbst dann, wenn man alleine überleben kann, stirbt man innerlich.“
„Doch wenn ich ihm in die Augen sah, konnte ich mich nicht mehr bewegen. Dann war das, was ihm gegenüberstand, nur noch eine leere Hülle, weil ich längst in ihnen ertrunken war.“
Luna Lightgrow ist die Tochter des Königs von Havendor und wird eines Tages seinen Thron übernehmen. Doch als einzige Nachfahrin schwebt sie auch ständig in großer Gefahr, denn viele haben es auf die Regentschaft abgesehen. Eines Nachts kommen all ihre Albträume zum Leben, als die Familie der Hallenders ihren Thron rauben - und ihr Leben damit auf den Kopf stellen. Als auch noch Sterne vom Himmel fallen und sich als Krieger der Mondkönigin entpuppen, die hinter ihr her sind, muss sie sich auf den Menschen verlassen, dessen Familie ihr Leben zerstört hat: Hayes Hallender.
„Niemand nimmt dich ernst, wenn du immer nur bemüht bist, anderen zu gefallen. Lern erst einmal dich selbst zu lieben. Du kannst nicht von anderen verlangen, was du selbst nicht zustande bringst.."
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und einfach zu lesen. Die Protagonistin ist eine starke, junge Frau, die aber viele Selbstzweifel hat und nie lernen konnte, was Freiheit und wahre Freundschaft ist. Dennoch hat sie unglaublich viel Mitgefühl, aber auch Mut und Zuversicht. Sie ist durchweg sympathisch und man kann sich gut in sie einfühlen. Hayes als Gegenpart ist eher die gequälte Seele, die einem sehr Leid tut, und der man irgendwie nicht richtig böse sein kann, egal welch schreckliche Dinge sie getan hat. Die beiden ergänzen sich toll und es macht Spaß, zu verfolgen, wie die beiden sich weiterentwickeln.
„Aber das, was schwarz und düster wirkt, ist meist gar nicht so dunkel, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat. Licht findet sich überall. Man muss es nur suchen."
Die Story ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Liebe, Freundschaft, Verrat, Intrigen und Hoffnung. Sie ist spannend, aber auch lustig, traurig und auch wunderschön - einfach toll zu lesen. Die Handlungsstränge sind logisch miteinander verflochten und machen durchweg Sinn - soweit das im Fantasygenre möglich ist ;) Gegen Ende wurde es mir dann aber etwas zu abstrakt - die Sache mit Sonne und Mond hat für mein Empfinden nicht so richtig zum Rest der Geschichte gepasst. Als hätte man plötzlich eine weitere Geschichte in der Geschichte zugefügt, die aber irgendwie nicht ganz zusammenpassen. Auch wenn ich natürlich froh war, dass dadurch das Ende anders gestaltet wurde ;)
„Wir sind unseres eigenen Glückes Schmied. Wir müssen kämpfen, für das, was uns wichtig ist. Wir müssen dafür einstehen und nach Freiheit verlangen, wenn wir danach streben! Lasst euch nicht vom Licht der Magie blenden. Seid euer eigenes Licht. Seid wie die Sterne am Himmel und vertreibt die Dunkelheit, indem ihr heller strahlt als die Magie der Hallenders!."
Stellenweise hat mich das Buch sehr an Mondprinzessin und Mondlichtkrieger von Ava Reed, sowie Mondstaub und Sonnenstürme von Maja Köllinger erinnert, dennoch hat Jennifer Alice Jager etwas Eigenes erschaffen können, das sich genügend von diesen Büchern unterscheidet. Es ist toll geschrieben, spannend, lustig, traurig und wunderschön und entführt einen in ein Wechselbad der Gefühle. Einzig die etwas abstruse Szene gegen Ende hat mein Lesevergnügen etwas gestört.
„Es war nicht okay. Auch wenn er das behauptet hatte. Egal wie stark jemand sein kann, jeder zerbricht, wenn er zu viel zu tragen hat. Und die wenigsten merken, wie sich die Risse langsam durch die eigene Seele ziehen, bis man nur noch aus Scherben besteht."
Fazit
Ein tolles Fantasybuch über Liebe, Freundschaft, Intrigen und Verrat, das sowohl lustig, als auch spannend, traurig und auch wunderschön ist. Es fesselt von Anfang bis Ende und kann wirklich überzeugen. Einzig die sehr abstrakte Szene zwischen Mond und Sonne gegen Ende hat mich ziemlich gestört, da sie irgendwie nicht so ganz dazugepasst hat.
Meinung Bei diesem Buch habe ich mich tatsächlich schon in das Cover verliebt, bevor ich überhaupt den Klappentext gelesen habe. Gut, das ich den auch noch klasse fand. Daher ist dieses Buch auf meinem Reader gelandet. Die Autorin hat einen wirklich wunderschönen Schreibstil und versetzt ihre Leser jedes Mal damit in eine fantastische, mit Magie erfüllte Welt. So ist es auch hier der Fall. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Luna ist die Tochter des Königs und somit wohl auch die nächste die den Thron besteigt. Doch leider kommt es, wie es kommen musste und sie und ihre Familie werden vom Thron gestürzt. Dabei kommt Luna in Machenschaften die sie manchmal überfordern und ihr alles abverlangen. Doch neben diesem ganzen Chaos haben es auch noch Schattenkrieger auf sie abgesehen, denn sie besitzt etwas wertvolles was die Mondkönigen wieder haben möchte. Ich mochte es sehr, dass es gleich zwei Probleme zu bewältigen gibt. Einmal dieser Thron Kampf um sich, der sehr strategisch und korrupt zugeht. Und auf der anderen Seite der Teil mit der Mondkönigin und ihren Kriegern, dass dem Buch den magischen und fantasievollen Teil einhaucht. Auch wie das ganze am Ende zu einem wird, fand ich spitze. So kann man tatsächlich sagen, hier wird es nie langweilig. Immer ist etwas los und Luna muss sich neuen Hindernissen stellen. Auch hat die Autorin mich an der einen oder anderen Stelle überrascht, wenn es tatsächlich doch ein wenig „härter“ im Buch wurde. So werden Gefangene nicht nur in einem Kerker gefangen gehalten und am Ende ist Frieder-Freude-Eierkuchen, sondern rollen hier Köpfe und dergleichen. Es wird nicht übertrieben beschrieben oder verherrlicht, daher keine Angst, ein Übermaß an Gewalt ist hier auch nicht zu finden. Die Romanze im Buch ist schön, doch hätte es natürlich nach meinem Schnulzen Herz gerne noch ein wenig mehr sein dürfen. Ein wenig mehr Stille und einsame Momente zwischen Luna und ihrem erwählten hätten der ganzen Sache doch noch ein klein wenig mehr Herzklopfen gegeben. Fragen Rund um das Buch werden im Ganzen alle schön beantwortet, nur eine Kleinigkeit finde ich, dass sie doch noch recht offen ist. Und zwar Emmas Bruder. Er wird am Anfang des Buches erwähnt. Bei Lunas flucht spielt er eine kleine neben Rolle und wird aber nicht mehr im weiteren Verlauf erwähnt. Sicher sollte es zeigen, dass Luna ein etwas anderer Schlag von Mensch ist und gutmütig ist und sich um Kranke kümmert. Doch hätte er zum Ende hin doch noch einen kleinen Funken Aufmerksamkeit bekommen sollen. Die Charaktere sind schön geworden. Ich mag es das man hier ein wenig wie in den Märchen schon von Anfang an unterscheiden kann ob gut oder böse. Einige Charaktere natürlich ausgeschlossen, hier steckt einfach mehr dahinter. Luna ist ein sehr toller Charakter, den ich schon von der ersten Seite an mochte. Ich kann ihre Handlung sehr schön verstehen und schätze es, dass sie in brenzligen Situationen nicht rum heult. Tatsächlich weint sie nur einige Male, die man ihr aber auch zustehen muss. Dann haben wir ja noch Hayes, der tolle Typ den man schwer einschätzen kann. Ach ja, ein definitiver Book Boy Friend… wenn man doch ein wenig mehr über ihn erfahren hätte. Er spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte, doch hätte ich gerne noch ein wenig mehr rund um ihn erfahren und mir auch einen präsenteren auftritt im Buch gewünscht. Fazit Ein Buch, das traumhaft verpackt wurde und ich mir nichts sehnlicher wünsche, als es in mein Bücherregal als Print oder gebundene Ausgabe zu stellen. Das Tolle ist, das Buch sieht nicht nur von außen toll aus, sondern ist es auch von innen. Eine Fantastische, romantische und unglaubliche spannende Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Daher gibt es 5 Sterne mit vielen Herzchen und ich bin ehrlich schon traurig, dass es sich um einen Einzelband handelt.
Hat dieses Buch nicht ein wunderschönes Cover? Mich beeindrucken die Gestaltungen von impress ja immer sehr. Leider habe ich erst viel zu spät gesehen, dass es dieses Buch auch als Taschenbuch gibt, weswegen es (erstmal nur) als eBook bei mir eingezogen ist. Ich war gespannt auf diese Geschichte, denn die Autorin Jennifer Alice Jager war für mich absolut neu. Bisher habe ich zwar immer ihre schönen Cover bewundern dürfen, aber ich habe selbst noch nie irgendwas von ihr gelesen. Ich denke, das wird sich nach "Die Nacht der fallenden Sterne" bei mir ändern.
Denn "Die Nacht der fallenden Sterne" ist für mich von vorne bis hinten ein absolut atemberaubendes, packendes Buch, das meiner Meinung nach mit unvorhersehbaren Wendungen, einer taffen Protagonistin und einem sehr dynamischen Erzählstil glänzt. Mich hat die Geschichte so gefesselt, dass ich sie am liebsten am Stück weggelesen hätte, was bei mir aber aufgrund der begrenzten Zeit leider nicht möglich war. Schon die ersten paar Seiten fangen den Leser ein und bringen dramatische Umstände mit sich. Zusätzlich schreckt die Autorin nicht vor der Darstellung von Gewalt und Tod zurück. Das mag jetzt vielleicht seltsam klingen, aber mir hat es gefallen, dass die Autorin Todesfälle so beschrieben hat, wie sie nun mal beschrieben werden: nicht übertrieben eklig, aber einfach realistisch, was zur Geschichte und auch zum Setting gepasst hat.
Die Handlung ist meiner Meinung nach ebenso logisch, wie spannend ausgearbeitet. Die Geschichte greift mehrere Facetten auf und wirkt daher auf keiner einzigen Seite langatmig oder gestreckt. Dabei werden eine kleine Liebesgeschichte, die Geschichte der Lichtkinder und Lunas Wahl (Kampf um ihr Erbe oder aufgeben und sich den Umständen unterordnen) aufgegriffen und erzählt. Ich hätte mir das gerne an manchen Stellen ein bisschen ausführlicher gewünscht. Schließlich sind 284 Seiten nicht viel, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr gelange ich zu dem Schluss, dass die Autorin wohl doch die richtige Länge gewählt hat. Es passiert zwar einiges auf diesen wenigen Seiten, aber immerhin wirkt die Geschichte dadurch temporeich und fesselnd.
Ebenso beeindruckend fand ich die Charaktere. Nicht nur Luna sticht da hervor und entwickelt sich im Laufe des Buches immer mehr zur Königin. Sie ist ausgesprochen sympathisch, so dass es mir sehr leicht viel, mit ihr mitzufühlen. Gerade die Szene am Schafott fand ich einfach nur eindrucksvoll. Aber auch ihre Mitstreiter Mara und Raasiel (im Buch öfter Raven genannt) fand ich interessant und faszinierend. Jeder Charakter hat dabei Eigenschaften, die mysteriös sind und die die jeweiligen Charaktere in ein geheimnisvolles Licht rücken. Hayes dagegen blieb mir von vorne bis hinten einfach nur ein Rätsel. Wenn ich dachte, Luna könnte ihm vertrauen, hat er sich eigenartig verhalten und wenn ich glaubte, sie müsse vorsichtig sein, half er ihr einen Ausweg zu finden. Gerne hätte ich mehr über ihn erfahren, aber ich denke, dass dieses Rätselhafte auch einfach seinen Charakter ausgemacht hat. Über keinen der Figuren kann ich ein schlechtes Wort verlieren, weil alle sehr authentisch ausgearbeitet waren. Auch Lunas Antagonist ging mir richtig auf Nerven – so wie es sich eben gehört.
Man wird es bei meiner Rezension gemerkt haben: Jennifer Alice Jager hat mich schwer beeindruckt. Zwar habe ich hier und da ein paar minimale, subjektive Schwächen feststellen können, das hat mich aber nicht besonders gestört. Die Autorin hat mich in jedem Fall ansprechen und erreichen können und ich freue mich darauf, bald mehr von ihr zu lesen.
Fazit "Die Nacht der fallenden Sterne" ist nicht nur rein äußerlich ein wunderschönes Werk, auch innen hat es einiges zu bieten. Mich hat so gut wie alles überzeugt, egal ob Figuren, Geschichte, Schreibstil und Dramatik. Jennifer Alice Jager konnte mich mitreißen und hat mich mühelos zu einem neuen Fan gemacht. Absolute Leseempfehlung.
Bei "Die Nacht der fallenden Sterne" von Jennifer Alice Jager fiel mir zuerst das Cover auf. Sein blauer Grundton ist einfach magisch. Genauso wie die Geschichte, die dahinter steckt, meiner Liebe zu Märchen eine neue Facette hinzugefügt hat...
Als zukünftige Regentin des Inselreiches Havendor, dessen Himmel stets wolkenfrei und mondbeschienen und das voller wundersamer und magischer Legenden ist, wächst Luna Lightgrow behütet auf und wird von ihrem Vater auf ihre kommende Aufgabe vorbereitet, den silbernen Thron als Vorsitzende des Parlaments der Zwölf Familien zu besteigen.
Doch eine Revolte der Familie Hallender ändert unerwartet Lunas Leben und ihre Zukunft. Und auch die Sterne, die vom Himmel fallen und zu Kriegern der Mondkönigin werden, kennen nur ein Ziel: Luna. In ihrer höchsten Not findet sie dort Freunde und Helfer, wo sie es nie vermutet hätte, und sie muss sich mit einem Mann verbünden, dessen Familie ihr Ende herbeiführen will. Kann sie Hayes Hallender wirklich vertrauen?
Jennifer Alice Jager adaptiert in „Die Nacht der fallenden Sterne“ das Grimmsche Märchen vom Sterntaler und reichert dieses mit fantastischen Elementen an. Sie kreiert eine neue Welt und stattet sie mit ausführlichen und anschaulichen Details aus, die verständlich und durchaus vergleichbar mit realen sind. Havendor ist eine Klassengesellschaft, in der die privilegierten Magnaten die Macht inne haben, über Wohlstand und Reichtum verfügen, während die Thrall, die arbeitende Bevölkerung, in Armut lebt.
Das Geschehen vermittelt uns Luna aus ihrer Sicht, wodurch die Ereignisse besonders von ihren Gefühlen geprägt sind. Der Erzählton ist angenehm und mühelos, enthält ebenso märchenhafte Poesie, allerdings verhätschelt die Autorin den Leser auch nicht, wenn sie die Geschichte von Macht und Intrigen, Hass und Neid, Selbstbestimmung und Manipulation, Liebe und Freundschaft, Hoffnung und Magie schildert. Der Verlauf weist einen ordentlichen Spannungsbogen auf, der kontinuierlich gesteigert wird. Allein das Ende wirkt etwas abrupt.
Gelungen ist der Autorin die vielfältige Ausformung und glaubwürdige Darstellung ihrer Hauptcharaktere, die mit ihren Ecken und Kanten im Verlauf der Handlung ihre sie prägenden Eigenschaften entfalten.
Luna zeigt sich als intelligente, sensible, aufgeschlossene und wissbegierige Person, die anfangs noch mit Naivität auffällt und den Einschränkungen, denen sie auf Grund ihres Standes unterworfen ist, zuwiderlaufen will, weil sie sich nach mehr sehnt. Sie möchte frei sein, die Welt außerhalb des Palastes erkunden und Abenteuer erleben. Als einzige Freundin bringt ihre Zofe Emma Freude in ihre Tage. Luna hat ein hohes Gerechtigkeitsempfinden und ist mutig, aber nicht angstfrei. Tatsächlich geht die Autorin nicht zimperlich mit ihrer Protagonistin um und konfrontiert diese mit emotional einschneidenden Ereignissen.
Hayes Hallender als Gegenpart erhält zunächst weder von Luna noch vom Leser Sympathiepunkte, erscheint er auf Grund seiner Taten in keinem positiven Licht. Der junge Mann lässt sich nicht in die Karten schauen. Denn seine Herkunft hat ihn gelehrt, vorsichtig zu sein bei dem, was er tut und denkt. Deshalb mutet er eher undurchsichtig und gefühlskalt an, verbirgt seine „gute“ Seite, die der Leser gemeinsam mit Luna ergründen muss...
Mit "Die Nacht der fallenden Sterne" unterhält Jennifer Alice Jager alle Freunde von märchenhafter Fantasy auf originelle und erquickliche Art und Weise.
Als ich gehört habe, dass die Autorin wieder eine Adaption eines Märchens veröffentlichen wird, war ich schon richtig gespannt, denn ich liebe ihre Bücher und mit Märchensachen hat man mich sowieso. Das Buch hier ist eine Adaption des Märchens “Sterntaler”, welches ich zwar mal gelesen habe, aber mir jetzt nicht so bekannt ist. So habe ich mich natürlich sehr gefreut und wollte mich überraschen lassen.
Nach Beendigung kann ich nun sagen, dass ich absolut begeistert bin, denn die Geschichte war spannend und hat mich einfach von Beginn an, gefesselt, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte. Ich finde ja schon alleine die Idee, wie sich Luna mit Hayes verbündet, sehr interessant.
Mehr will ich jetzt nicht wirklich von der Handlung verraten, denn ich finde einfach, dass man das Buch selber lesen muss. Ich würde einfach sagen, dass die Geschichte bezaubernd und liebreizend ist. Die Autorin hat es auch wieder sehr gut geschaffen, eine tolle Buchwelt zu erschaffen, die mich einfach nur verzück hat. Ich konnte so sehr gut in die Handlung eintauchen. Die ganzen kleinen Details der Locations oder auch die Sache mit den Mondkriegern fand ich sehr passend und schön beschrieben.
Die beiden Hauptcharaktere Luna und Hayes waren sehr toll beschrieben. Ich konnte mir beide sehr gut bildlich vorstellen und ich empfand auch beide als sehr authentisch. Bei Hayes muss ich erwähnen, dass ich mir zu Beginn etwas schwer getan habe mit ihm, denn man erfährt, welche Schandtaten er so gemacht hat und diese machen ihn halt nicht wirklich sympathisch, allerdings wird das im Laufe der Geschichte besser und so konnte auch er einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen.
Luna war aus meiner Sicht was besonderes. Sie war ja zu Beginn eher normal und muss dann all diese Dinge erleben und entwickelt sich so zu einer starken Persönlichkeit. Ich fand es auch toll, wie mit diesen ganzen Ereignissen umgegangen ist. Wirklich eine tolle sympathische Person.
Der Schreibstil war sehr flüssig und leicht. Das Buch war sehr angenehm zu lesen und ich fand es toll, wie spannend die Geschichte wieder war. Der Spannungsbogen wurde aus meiner Sicht durchwegs gehalten. Natürlich kommt auch der magische Aspekt im Buch nicht zur kurz und so ist das Buch ein tolles Gesamtpaket. Die Handlung war auch sehr gut verständlich und man konnte dieser sehr gut folgen.
Das Cover ist ja ein wirklicher Hingucker. Ich finde es sowas von schön. Bin ganz verzückt. Natürlich wird das Buch auch als Print einziehen, denn ich könnte mir vorstellen, dass es glitzern wird.
Zur Autorin: Jennifer Alice Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.
Quelle: Verlag
Fazit: 5 von 5 Sterne. Tolle Märchenadaption, die mich absolut begeistert hat. Kann ich euch nur weiterempfehlen.
Melancholisch, traumhaft und berührend. Eine zauberhafte und zugleich düstere Liebesgeschichte frei nach dem Märchen ‚Sternentaler.‘
MEINE MEINUNG
Eine atmosphärisch dichte und stimmige Erzählung, die besonders durch den märchenhaften Schreibstil und die vielen unvorhersehbaren Wendungen besticht.
Es geht um die junge Herrscherin Luna Lightgrow, die in einer einzigen grausamen Nacht alles verliert, was ihr lieb und teuer ist. Ihre Familie, ihr Zuhause, ihre Macht und ihre unschuldige Sicht auf die Welt. Die einzige Chance den nächsten Morgen zu erleben besteht darin, dem Mann zu vertrauen, der ihren Vater gestürzt hat und für ein Massaker mitverantwortlich scheint.
Luna ist eine ganz erstaunliche Protagonistin, die ihr Herz am rechten Fleck trägt, über viel Mitgefühl und Willensstärke verfügt und anders als ihr Vater, der mit Gewalt und Schrecken über das Land herrscht, für eine Zukunft kämpft, in der ihr Volk weder Leid noch Hunger fürchten muss. Selbst in schwersten Zeiten, von denen Luna mehr als genug durchlebt, steht sie für ihre Überzeugungen ein und versucht die Menschen die ihr nahe stehen zu schützen. Mir hat besonders gefallen, dass sie keine übermenschliche Stärke besitzt und plötzlich zum unbesiegbaren Wesen mutiert. So groß ihre innere Stärke auch sein mag, so sehr ist sie ihren Feinden körperlich unterlegen. Sie ist keine typische Kriegerprinzessin, die auf ihrem Weg an die Spitze eine Blutspur hinterlässt. Auch die anderen Charaktere wirkten facettenreich und lebendig. Aufgrund der detaillierten Beschreibungen fiel es mir leicht, die einzelnen Charaktere und ihre Welt vorzustellen.
Ich verbinde diese Märchenadaption auch noch Tage nach dem Lesen mit vielen Emotionen und kann mich noch sehr bildhaft an viele Schlüsselszenen erinnern. Dem Antagonisten, der zu den abscheulichsten Gegenspielern zählt, denen ich jemals in der literarischen Welt über den Weg laufen musste, habe ich mehr als einmal einen plötzlichen Tod gewünscht. Die Liebesgeschichte, die sich ganz zaghaft entwickelte, hat mich mehr als einmal zum Schwärmen und Träumen gebracht und die faszinierenden legendären Sternenkrieger haben dem Ganzen einen mystischen Hauch verliehen, der sich besonders zum Schluss hin verdichtet und für mich einen großen Teil des Spannungsfaktors ausmachten.
FAZIT
Eine atemberaubende Märchenadaption, die den Spannungsbogen konstant aufrecht erhält. Die Protagonistin stolpert von einer Katastrophe in die nächste und scheint nur von Feinden umgeben zu sein, die ständig versuchen sie zu verletzen, zu töten oder zu entführen und doch gibt es immer wieder kleine Hoffnungsschimmer, die fast noch mehr an den Nerven des Lesers zerren, als das wachsende Unglück, welches Luna auf Schritt und Tritt zu verfolgen scheint. Wer melancholische Geschichten liebt, die tiefgründig und zugleich märchenhaft sind, dem kann ich ‚Die Nacht der fallenden Sterne‘ nur wärmstens ans Herz legen. Auch für Fans von Sailor Moon, die besonders die Vorgeschichte um Prinzessin Serenity gemocht und geschätzt haben.
Wir befinden uns im Land Havendor, dass auf einer Insel existiert und auf dem die Prinzessin Luna Lightgrow mit ihrem Vater lebt. Der regiert sein Land mit strenger Härte und versucht alles, sich seinen Thron nicht streitig machen zu lassen, um ihn Luna als Regentin bald zu vererben. Allerdings bei einem Aufstand von einer der 12 Familien bricht das Chaos aus, und alles was Luna bis dato gekannt hat, fällt zusammen wie ein Kartenaus. Dabei wird eine alte Sage Wirklichkeit und ein Mann, der ihr Feind ist, stellt sich als unerwarteter Verbündeter heraus. Eine Zeit des Kampfes liegt vor Luna. Sei es um ihr Herz oder die Menschen ihre Volkes.
Cover Ich liebe das Cover, dass einfach nur Traumhaft schön daherkommt und passend zum Titel leuchtet wie die Sterne. Traumhaft dieses Kleid und der Hintergrund der absolut passend zum Inhalt ist.
Schreibstil
Die Autorin Jennifer Alice Jager hat einen wundervollen Schreibstil hier mit einer Märchen-Adaption vermischt, die mich in ihren Bann gezogen hat. Zum einen, lernen wir hier starke Protagonisten kennen, die sich mit ihren Aufgaben entwickeln, seien sie noch so hart. Zum anderen ein Setting, das einen in den Bann schlägt, mit der Abgrenzung von Reich und Arm. Dabei der Unmut und die Gefühle von Hass, Schuldgefühle bis hin zu Neid und Liebe ist alles vertreten und sind hier stimmig mit reingebracht.
Meinung
Ein Moment der alles verändert …
Genau diesen Moment hat Luna, nachdem der Palast einem Putschversuch zum Opfer fällt und alles um sie herum zusammenbricht. Auf der Flucht, und mit einem Dienstmädchen als Hilfe, schlägt sie sich durch und versucht anderen zu helfen. Aber die Gefahr ist ihr dicht auf den Fersen, in Form des jungen Hayes Hallender, dessen Onkel an die Macht will und davor vor nichts zurückschreckt.
Die Idee, dass Luna anders ist mit ihrer Güte und ihrer Hilfsbereitschaft, zeigt sich schon ganz am Anfang, Im Gegensatz zu ihrem Vater, der das Volk in dem Fall die Thrall hungern und als niedere Dienstboten Arbeiten verrichten lässt. Dabei ist Emma, das Dienstmädchen von Luna ihre beste Freundin und hilft ihr bei dem Überfall. Luna ist taff, aber das so viele Menschen nur durch Habgier und Machtgelüste hingerichtet werden, ist selbst für Luna zuviel und so kommt es, dass sich die Legende mit den Kriegern der Mondkönigin als Wahrheit herausstellt. Sie suchen Luna und Luna wird auch von Hayes Hallender gesucht, der ihr seine Hilfe anbietet um seinen Onkel zu stürzen. Die Umsetzung dieser Geschichte gefällt mir wieder sehr gut und ist vollkommen stimmig und gelungen umgesetzt.
Fazit
Absolut gelungene Märchen- Adaption die mich begeistern konnte! Ein Land in Aufruhr, eine Mondkönigin kämpft für ihr Volk und für ihr Herz.
Ich habe bereits schon mehrere Märchen-Adaptionen von Jennifer Alice Jäger gelesen und war jedes Mal davon begeistert, wie schön die Autorin die Märchen wiederaufleben lassen kann. Als ich nun diesen Einzelband, leicht angelehnt an das Märchen "Sternentaler", gesehen habe, bin ich direkt neugierig geworden, da ich eine solche Adaption bisher noch nie gesehen habe.
Im Mittelpunkt dieses Buches steht Luna Lightgrown, eine Adelige der zwölf Familien und rechtmäßige Erbin des silbernen Throns. Generell ist die Gesellschaft in zwei Teile gespalten, in Magnate - hauptsächlich Adelige mit besonderen Fähigkeiten und Abstammung und in Thralls - ärmere Menschen, die meistens Diener, Näher usw. ist. Somit ist die Atmosphäre ähnlich wie die von anderen höfischen Settings und Machtkämpfe und Intrigen sind vorprogrammiert. Trotz ihrer Position ist Luna sehr bodenständig, vernünftig und eine der wenigen Magnate, die ihre Diener respektvoll und freundlich behandeln. Es grenzt sie von den anderen ab und ich habe sie schnell sympathisch gefunden.
Als ihrer Familie etwas Schreckliches zustößt, ist sie ganz auf sich alleine gestellt und muss ihre starke Seite zum Vorschein bringen. Man versucht sie von ihrem Platz zu verdrängen und Feinde werden zu Verbündeten. Die Ereignisse häufen sich und in einer ganz besonderen Nacht fallen Sternenkrieger vom Himmel, die etwas von Luna haben möchten.
Doch trotz der vielen Ereignisse geschah alles in einem angenehmen Tempo, sodass man bei der Handlung nicht zurückblieb. An diesem Punkt mischt sich das höfische Ambiente mit magischen, märchenhaften Elementen - und das zu einem ausgewogenem Maß. Ich mag diese Mischung sehr, denn sie ist weder zu viel vom einem, noch vom anderen.
All dies wird in einem angenehmen, liebevollen und doch nicht überladenen Schreibstil herübergebracht. Ich selber habe es auf meinem Handy gelesen, denn so konnte ich immer, wenn ich ein paar freie Minuten hatte, weiterlesen. Es ist also auch perfekt für Zwischendurch geeignet, denn man findet immer sehr schnell in das Geschehen ein.
Egal wie sehr ich mich bemüht habe, dieses Buch von allen Seiten zu beleuchten und Schwachstellen zu finden, ich habe nichts gefunden, woran ich herummeckern könnte. Jennifer Alice Jäger hat einen schönen Schreibstil, ist sehr talentiert darin, Handlungen zu konzipieren und diese zu übermitteln. Für alle Märchenfans ist dieses Buch demnach stark empfehlenswert!
Inhalt: **Die verlorenen Splitter des Herzens der Mondkönigin**
Niemals trüben Wolken den Blick auf das Firmament des Landes Havendor. Der Mond leuchtet stets rund vom Himmelszelt und die Sterne flüstern sich Geschichten von Magie und Wundern zu. Legenden über den silbernen Thron der alten Könige… Als direkte Nachfahrin eben dieser Könige und rechtmäßige Regentin hat Luna die Erzählungen darüber schon immer geliebt. Doch nie hätte sie für möglich gehalten, dass sie wahr sein könnten. Bis eines Nachts die Sterne vom Himmel fallen und zu Männern werden – den Kriegern der Mondkönigin. Sie suchen nur eines: Luna. Nun muss Luna sich ausgerechnet mit dem Mann verbünden, der ihre Familie gestürzt hat und jetzt selbst Anspruch auf die Regentschaft erhebt: Hayes Hallender, dessen warme Augen eine trügerische Sicherheit versprechen.
Meine Meinung: Ein traumhaftes Cover, schön in kühlen Farben gehalten. Jennifer Alice Jager hat wie immer ein angenehmen Schreibstil, das es schön zu lesen wäre , locker und spannend zugleich. Jennifer Alice Jagers Beschreibung hat bezüglich der Schauplätze und der Details sind gelungen. Eine schöne ausgedachte Welt, die es nur einmalig ist und doch faszinierend. Magisch, düster, fantasievoll und doch mit einen Hauch Romantik, dazu die Grundidee mit den Gegensätzen der Mond- und Sonnenkönigin sowie die Legenden um deren Nachkommen und den Sternkriegern.
Luna ist eine sehr gelungene Protagonistin, die schon von anfang an, wusste was sie will. Jedoch ließ sie sich von ihren Gefühlen in die Irre leiten. Aber ihre offene und freundliche Art macht sie wiederum sehr sympathisch. Und Hayes wirkt auf mich sehr mysteriöses und geheimnisvoll zugleich. Man wusste nicht so recht was er wollte, erst fast zum Ende hin, ahnte man seine Geschichte bzw sein Ziel seiner Züge.
Fazit: Insgesamt finde ich, dass die Geschichte und deren Grundidee mal was anders ist, was man normalerweise erwartet hätte. Grad mal man von Cover eher gedacht hätte, dass es eine Märchenadaption wäre aber ihr trügt einen sehr Schein sehr. Ein gutes Abenteuer und Abtauchen in eine neue und magische Welt entführt uns Jennifer Alice Jager.
Niemals trüben Wolken den Blick auf das Firmament des Landes Havendor. Der Mond leuchtet stets rund vom Himmelszelt und die Sterne flüstern sich Geschichten von Magie und Wundern zu. Legenden über den silbernen Thron der alten Könige… Als direkte Nachfahrin eben dieser Könige und rechtmäßige Regentin hat Luna die Erzählungen darüber schon immer geliebt. Doch nie hätte sie für möglich gehalten, dass sie wahr sein könnten. Bis eines Nachts die Sterne vom Himmel fallen und zu Männern werden – den Kriegern der Mondkönigin. Sie suchen nur eines: Luna. Nun muss Luna sich ausgerechnet mit dem Mann verbünden, der ihre Familie gestürzt hat und jetzt selbst Anspruch auf die Regentschaft erhebt: Hayes Hallender, dessen warme Augen eine trügerische Sicherheit versprechen.
Luna ist ein Mädchen, dass alles hat was man sich wünschen kann und Sie hat ein tolles Leben. Bis halt eines Tages dieser Putsch gegen den König geschieht und Luna flüchten muss, aber warum kann Sie fliehen und was hat Hallender vor? Warum fallen plötzlich die Sterne vom Himmel, alles Fragen die Luna hat aber keiner beantworten kann.
Diese wunderschöne Geschichte hat leider auch einen bitteren Nachgeschmack, denn Luna ist zwar ein gut behütetes Mädel, aber ihr Vater ist kälter als der Winter zu ihr. Das hat mir schon das Herz gebrochen, Luna ist auf der Suche nach Anerkennung und muss dann plötzlich fliehen. Sie kam eigentlich nie wirklich zur Ruhe.
Ich war verliebt in die Geschichte, Sie wirkt sehr authentisch und ich finde es ist auch gar nicht so weit weg. Königreiche haben wir immer noch und gerade in den meisten Ländern davon ist so, dass die Väter ihre Töchter nicht anerkennen. Deswegen toll geschrieben, großartige Geschichte, klare Empfehlung.
Ich liebe Märchenadaptionen! Und ich habe Jennifer Alice Jager lieben gelernt. Oder zumindest ihre Art Geschichten zu erzählen!
Die Autorin schafft es, dass ich mich von Anfang an absolut wohl fühle und den Einstieg in die Geschichte wunderbar klappt. Dieses Buch zeigt wahnsinnig liebevoll gestaltete Charaktere und Umgebungen, eine spannende Story, die mich thematisch auch schon gefesselt hat ( denn es geht um Sonne und Mond!) und es zeigt auch, wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu helfen.
Die Autorin hat in diesem mit der Thematik von Gut und Böse gespielt. Welche Menschen helfen in Nöten, welche nutzen einen nur aus? Aber sie hat auch aufgezeigt, dass man einen Perspektivenwechsel machen muss, um die Hintergründe zu verstehen und dann nochmal neu zu urteilen, ob es denn gut oder böse ist, oder ob es noch etwas dazwischen oder daneben gibt? Die Charaktere waren allesamt geheimnisvoll und wunderschön ausgearbeitet. Der Schreibstil scheint sehr passend für diese Art von Geschichte und die Spannung konnte die Autorin bei jedem Kapitel aufrecht halten. Viele Fragen kamen auf, die Antworten kamen meist erst mit der Zeit und warfen neue Fragen auf. Insgesamt ist das Buch in sich beendet und alle Fragen sind aufgelöst, und dennoch habe ich mich irgendwie nicht von den Charakteren trennen wollen und auch die eine oder andere Träne verdrückt, denn der Schluss war nicht nur schön.
Und trotzdem mochte ich an diesem Buch wirklich alles, die Idee, den Schreibstil, die Spannung, welche wirklich gut aufgebaut war, das Cover; und sogar das Ende! Ich bin ein Fan! Von mir gibt es 5 Sterne und den Titel: absolutes HIGHLIGHT! <3
Als Kind habe ich Märchen geliebt, hatte auch unzählige Bücher davon in meinem Besitz und dazu gehörte eben auch "Sterntaler". Anfangs war mir nicht so ganz klar, was diese Adaption mit dem berühmten Märchen zu tun haben könnte, doch am Ende muss ich sagen: Es ist rundum gelungen und eine wirklich grandiose Abwandlung.
Schon nach wenigen Seiten war ich völlig gefangen in der Geschichte und konnte sie nur schwer aus der Hand legen. Dieses Buch hat so viele traumhafte Beschreibungen, die Lunas Welt noch lebendiger werden lassen und einen Einblick in ihr Leben geben, dem sie doch zu gerne entrinnen möchte. Auch Hayes, der im Buch eine ebenso tragende Rolle spielt, konnte mich überzeugen.
Meine größte Begeistertung gilt jedoch dem Sternenkrieger "Raven", dessen Beweggründe anfangs noch ziemlich undurchschaubar sind, bis einem klar wird, wonach er sich wirklich sehnt und verzehrt. Von mir aus könnte er auch eine eigene zusätzliche Geschichte erhalten und ich würde sie liebend gerne verschlingen.
Es ist eine Geschichte über zwei Königinnen, Sonne und Mond, die jeweils ihre Kinder ausgewählt und mit besonderen Gaben versehen haben.
*Fazit:
Absolut empfehlenswert für alle die Märchen und Fantasy lieben und diese aus einem anderen Blickwinkel betrachten wollen. Von mir gibt es volle 5 ***** Sterne für diese tolle Geschichte.
Natürlich war es ein Coverkauf, aber es hat sich tatsächlich ausgezahlt! Ich muss gestehen, dass die erste Hälfte des Buches mich nicht so ganz überzeugen konnte. Ich fand es toll, dass es sehr schnell schon heiß her ging und fand das alles auch interessant und spannend, nur es hat einfach noch etwas gefehlt. Zumal das ganze Geschehen etwas schwer nachzuvollziehen war. Es gab so viele offene Fragen und als Leser wurde man ständig getäuscht. Ab der zweiten Hälfte konnte mich das Buch packen. Man wurde in die Irre geführt, hat mit der Protagonistin mitgelitten wie sonst was und ist halb verzweifelt! Zumal sich dann eine neue Handlungsperspektive aufzeigte, mit der ich auch nicht gerechnet hatte. Langsam ergab alles einen Sinn. Die Fragen wurden einem beantwortet und es wurde wahnsinnig traurig. Man wurde bis zum Ende ziemlich zappeln gelassen und letztlich erlöst! Es gab wirklich viele schöne Sätze in diesem Buch und eine sehr interessante Geschichte zu entdecken, hinter der sich mehr verbirgt als man zunächst denkt.
Der Schreibstil von Jennifer Alice Jager liest sich wieder einmal leicht und flüssig. Sie zählt sowieso zu meinen Lieblingsautorin, deshalb ich mich auch immer wieder über ein neues Buch von ihr freue. Das Buch umfasst 26 Kapitel plus den Prolog. Geschrieben ist es aus der Ich-Perspektive.
Die Charaktere sind unglaublich intensiv. Luna ist eine kluge Frau, mit der ich sehr mitgefühlt habe. Sie ist sehr sympatisch und hat die richtigen Denkansätze. Es ist schwer für sie sich durchzusetzen, aber zum Glück hat sie Menschen, die hinter ihr stehen.
Die Story konnte mich durch die Dramatik schnell fesseln. Es war sehr spanned zu lesen und ich habe richtig mitgefiebert. Die Schwelle zwischen Vertrauen und Verrat ist immer sehr schmal. Tolles packendes Buch.
Zuerst hat mich das Buch nicht wirklich gepackt, es war ein wenig verwirrend und chaotisch wie die Situation, aber nach und nach habe ich mich reingelesen und am Ende mitgezittert, geheult und andächtig geseufzt und mich sehr gefreut, wie es ausgegangen ist.
Für gewöhnlich entführen mich die Geschichten von Jennifer Alice Jager in eine andere, fantastische Welt. Dieses Mal allerdings ist mir sowohl der Einstieg in das Buch sowie das Schreiben dieser Rezension unglaublich schwer gefallen. Anzumerken ist außerdem, dass es sich bei "Die Nacht der fallenden Sterne" tatsächlich nur um eine entfernte Adaption von "Sterntaler" handelt - was die Geschichte aber nicht automatisch schlechter macht.
Luna Lightgrow ist eine Prinzessin und Thronfolgerin unter der Hand ihres üblen Vaters, gefangen in einem goldenen Käfig. Schnell nimmt die Handlung an Fahrt auf, überschlägt sich und flacht genauso schnell wieder ab. Letzteres ist besonders schade, da es mir so wirklich schwer gefallen ist der Geschichte zu folgen und somit gewisse Zusammenhänge nachzuvollziehen. Besonders das Ende hat mir durch seine abstrakte Bedeutung Schwierigkeiten bereitet. Trotzdem birgt die Geschichte eine Botschaft in sich, aus der jeder Leser vielleicht etwas anderes für sich ziehen kann. Ich habe besonders Lunas Entwicklung im Laufe der Handlung sehr gerne verfolgt. Ihre Entwicklung geht vom Spielball aller hin zu einer starken und authentischen Protagonistin. Hayes Hallender hingegen konnte ich bis zum Ende nicht wirklich einschätzen. Auch die Liebesgeschichte der Beiden war mir persönlich zu schnell und hätte tatsächlich gar nicht sein müssen.
Der Schreibstil von Jennifer Alice Jager ist wie immer sehr flüssig und bildhaft, sodass man keine Probleme hat seine Fantasie spielen zu lassen. Wie bereits gesagt hat mich dieses Mal eher die Handlung im Lesefluss gestört.
"Die Nacht der fallenden Sterne" ist eine Geschichte die magisch und düster daherkommt, mich aber nicht komplett überzeugen konnte. Mir ist es unglaublich schwergefallen, meine Meinung in Worte zu fassen. Vielleicht spricht euch aber der Klappentext so sehr an, dass ihr dem Buch doch eine Chance gebt.
Zuerst möchte ich mich bei Carlsen / Impress bedanken, der mir das EBook als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.
Ich durfte ja schon vorab das erste Kapitel einlesen und war begeistert. Der lockere Schreibstil der Autorin fasziniert mich immer wieder. Sie schafft es einfach, dass ich in die Welt eintauchen kann und alles hautnah miterlebe. Es kommt mir manchmal so vor, als würde ich während des Lesens träumen.
Die Protagonistin hat es nicht leicht und muss Entscheidungen treffen, die sie an den Rand der Verzweiflung bringen. Teilweise auch mich, denn ich war nicht immer damit einverstanden.
Das Buch habe ich, wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, regelrecht verschlungen. Die Geschichte war spannend bis zum Ende und überraschte mich teilweise immer wieder aufs Neue.
Wer das Märchen *Sterntaler* kennt, der weiß, wie viel Macht die Sterne haben können und genau das hat die Autorin hier auf eine wirklich perfekte Art und Weise erzählt. Natürlich muss es auch einen Bösen geben, wie in jedem Märchen. Ob ihm das selbe Schicksal widerfährt wie in anderen Märchen solltet ihr selbst herausfinden.
Von mir erhält die Geschichte die volle Punktzahl und somit das goldene Einhorn. Total verdient, wie ich finde. Lasst euch von den Sternen faszinieren und fiebert mit Luna mit.