Als Marten versehentlich seinen besten und einzigen Freund umbringt, verliert sein Leben jeglichen Sinn. Was soll er mit zwei Händen anfangen, die nur zum Töten taugen? Eine Antwort auf diese Frage liefert ihm niemand anders als der Tod selbst: Dieser bietet Marten an, sein Lehrling zu werden und den Schmerz der Menschenwelt hinter sich zu lassen. Doch sollte man einem Angebot des Todes trauen? Marten sieht sich vor die schwerste Entscheidung seines Lebens gestellt – und dann ist da auch noch Julie …
Geliebter Gevatter Tod - Veronika Carver Verlag: Tagträumer Taschenbuch: 12,90 € Ebook: 4,99 € ISBN: 9783946843559 Erscheinungsdatum: 24. November 2018 Genre: Horror / Paranormales Seiten: 276 Inhalt: Als Marten versehentlich seinen besten und einzigen Freund umbringt, verliert sein Leben jeglichen Sinn. Was soll er mit zwei Händen anfangen, die nur zum Töten taugen? Eine Antwort auf diese Frage liefert ihm niemand anders als der Tod selbst: Dieser bietet Marten an, sein Lehrling zu werden und den Schmerz der Menschenwelt hinter sich zu lassen. Doch sollte man einem Angebot des Todes trauen? Marten sieht sich vor die schwerste Entscheidung seines Lebens gestellt - und dann ist da auch noch Julie … Mein Fazit: Zum Cover: Das Cover fand ich so interessant, dass ich das Buch lesen wollte. Ich finde es einfach nur schön. Es passt auch gut zur Geschichte, mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen. Zum Buch: Was würdest du machen, wenn plötzlich der Tod vor dir steht und dich fragt ob du sein Lehrling werden möchtest? Genau davor steht gerade Marten und da er gerade seinen besten Freund verloren hat, denkt er sich, warum nicht, zu verlieren hat er eh nichts mehr. Bis plötzlich Julie in seinem Leben auftaucht und alles durcheinander bringt. Der Schreibstil ist anders, aber gut. Dieses Buch lebt hier von der Atmosphäre, denn genau das ist es was sich hier durch die ganze Geschichte zieht. Die Geschichte ist skurril und anders, aber definitiv lesenswert. Anfangs dachte ich noch, nein das Buch ist vielleicht doch nichts für mich, aber je weiter ich las, desto besser wurde die Geschichte. Gerade auch die Gedanken, was würde ich machen, oder würde ich genauso handeln. Hier stellten sich einige Fragen beim lesen. Die Protagonisten sind ganz wunderbar herausgearbeitet und erzählt und gerade Marten hat sich hier herausragend entwickelt. Seine Handlungen sind alle total realistisch und nachvollziehbar, zumindest für mich. Der Tod und aber auch Marten begegnen sich hier mit Sarkasmus und Zynismus und das macht das Ganze zu einem schönen Leseerlebnis. Ich bin eingetaucht in der Welt von Marten und erlebte alles Hautnah, auch wenn ich manchmal dachte, dass kann jetzt nicht wahr sein, hat Marten es geschafft mich zu überzeugen. In diesem Fall Veronika Carver. Und ich habe festgestellt, der Tod ist nicht so kalt, wie er sich gibt. Ja es ist nur ein Buch,, aber darüber nachgedacht habe ich trotzdem. Mir hat es wirklich gut gefallen. Ich gebe hier 5 von 5 Sternen und bedanke mich beim Tagträumer Verlag, dass ich diese wundervolle Geschichte lesen durfte.
Liebes Tagebuch, heute habe ich wieder jemanden gekillt. Die alte Schachtel hätte es eh nicht mehr lange auf diesem beschissenen Planeten ausgehalten. Als Türstopper im Waschsalon hat sie sich jedenfalls prima gemacht.
Ich überlege mir gerade, ob ich nicht einfach Serienmörder werden sollte. Das wäre eine wasserdichte Angelegenheit. Könnte mir ja keine Sau nachweisen.
Hat schon Vorteile, der Lehrling vom Tod zu sein. Nachteil: Selbst wenn ich jemanden hätte, könnte ich keinen Sex haben, ohne mich als Leichenschänder doch noch strafbar zu machen ... Aus "Geliebter Gevatter Tod" von Veronika Carver
FAKTEN Das Buch "Geliebter Gevatter Tod" von Veronika Carver ist im Juni 2018 im HarperCollins Germany Verlag erschienen. Es handelt sich um einen Einzelband, welcher derzeit nur als eBook erhältlich ist.
KURZMEINUNG Hier treffen schwarzer Humor, ordentlich Sarkasmus, Zynismus und Ironie aufeinander. Gemeinsam mit dem Ernst des Lebens - oder Sterbens - haben wir hier wunderbar skurrile Fantasy!
KLAPPENTEXT Als Marten versehentlich seinen besten und einzigen Freund umbringt, verliert sein Leben jeglichen Sinn. Was soll er mit zwei Händen anfangen, die nur zum Töten taugen? Eine Antwort auf diese Frage liefert ihm niemand anders als der Tod selbst: Dieser bietet Marten an, sein Lehrling zu werden und den Schmerz der Menschenwelt hinter sich zu lassen. Doch sollte man einem Angebot des Todes trauen? Marten sieht sich vor die schwerste Entscheidung seines Lebens gestellt – und dann ist da auch noch Julie …
SCHREIBSTIL & CHARAKTERE Schallendes Gelächter, amüsiertes Schmunzeln, lautes Lach-Grunzen - aber auch kleine Tränen, nachdenkliches Mienenspiel, leichtes Kopfschütteln. Das alles durfte sich mein Mann wohl ansehen, während ich dieses Buch gelesen habe. Ach ja, ein wenig Trauer muss sich auch auf meinem Gesicht gezeigt haben. Schon allein, weil diese geniale Geschichte zwischen der Herbe des Lebens und dem Irrwitz des Todes nun vorbei ist ...
Gekonnt hat Veronika Carver etwas gekoppelt, dass sich, rein gedanklich, schwer zusammenbringen lässt: Humor - nun ja, vielmehr Ironie, Sarkasmus und Zynismus - und Ernst. Sie hat beidem sogar ein Gesicht gegeben. Ganz nebenbei zeigt sie auf, dass ein Mensch alles leisten kann, wenn er richtig liebt. Dass ein schief gelaufenes Leben nicht automatisch bedeutet, dass der Mensch dahinter ebenso schlecht ist, wie seine Erfahrungen.
Ich liebe alle Protagonisten. In ihrer absoluten Individualität sind sie dermaßen authentisch, dass es beinahe wehtut. Denn wenn man diese Geschichte an sich ran lässt, geht sie bis ins Herz, in die Gedanken, und dort begleitet sie eine Weile. Der Tod wirkt in seiner Art für mich wie eine kleine Hommage an Gevatter Tod von Terry Pratchett. Er ist aber keineswegs abgekupfert - oh nein! Dieser Tod hier hat seine ganz eigene Note bekommen. Nicht melancholisch, eher ... Ach lest einfach selbst! ;) Eva ist für mich nie ganz greifbar gewesen - dass sollte sie aber auch nicht sein, so denke ich zumindest. Sie ist dennoch perfekt, so wie sie ist. So, wie es die Geschichte um Marten gebraucht hat. Auch das ist eine kleine Kunst - nicht jeder Autor bekommt genau die richtige Tiefe für die einzelnen Charaktere zustande ;) Marten, ja ... unser Marten ist etwas ganz Besonderes. Keiner hat mich nachdenklicher gestimmt, als dieser Kerl. Ich will da nicht zu sehr vertiefen, weshalb. Ein furchtbarer Spoiler-Alarm wäre wohl die Folge ^^
MEIN FAZIT Ich möchte dieses Buch so gern noch einmal zum ersten Mal lesen! Veronika Carver hat mir definitiv ein Lese-Erlebnis der Extraklasse beschert. Ein Unikat auf den Buchmarkt gebracht. Denn diese Art des Schreibens findet sich nicht oft - diese sichtbare Individualität der Geschichte. Es ist so schön, wenn man nicht wieder ein tausendstes Buch zum gleichen Thema liest!
Ich liebe das Cover einfach, und das sage ich nicht nur weil es meine erste Rezension zu dem Verlag oder so ist. Es ist so „simpel“ gestaltet und das ist eine echt schöne Abwechslung zu den sonst so unglaublich detailreichen Covern. Durch diese EInfachheit kam für mich auch das Thema „Tod“ besser rüber und es passt einfach mega gut zum Buch… ❤
Vorher hatte ich von Veronika das Buch „Trance – Als die Menschen vergaßen zu leben“ gelesen und kam nicht so ganz mit dem Schreibstil zurecht, wobei sie es auch mit einer anderen Autorin zusammen geschrieben hat. Deswegen war ich mir unsicher wie es bei diesem Buch sein würde, musste es aber trotzdem lesen. Ich möchte ehrlich sein, der Schreibstil hat mich auch dieses Mal nicht wirklich überzeugen können. Ich kam irgendwie nicht hunderprozentig in die Story rein und konnte somit nicht ganz abtauchen. Es hat mich aber auch nicht ganz so doll gestört, da das Buch an sich echt cool ist, aber dazu später genaueres….
Es geht um Marten, der ein „relativ normaler“ junger Mann ist. Er arbeitet auf dem Bau und ist sehr einsam. Und irgendwie mag ich ihn, keine Ahnung wieso. Er hat irgendwie seine Eigenheiten und ist auch einecht lieber Mensch, wenn man ihn kennenlernt. Nach außen hin…. Und natürlich gibt es dann noch den Gevatter Tod, und bis jetzt konnte ich für mich noch nicht wirklich fest machen wie ich zu ihm stehe. Wobei es noch andere coole Personen gibt, die ich einfach nur mag, über die ich aber nicht spoilern möchte, weshalb ich das jetzt dabei belasse….
Jetzt aber endlich mal zum Eigentlichen… Die Geschichte
Wenn man den Titel liest und die Inhaltsangabe, denkt man eher an ein düsteres Buch, was ich erwartet habe und auch liebe, aber es kam etwas anders. Auf eine gewisse Weise ist es düster, aber es ist auch sehr amüsant, was mich überrascht hat und ich irgendwie dann auch positiv aufgefasst habe. Ich möchte es, dass die Autorin etwas düsteres mit etwas Humor verbunden hat. Auch die Idee hinter dem Buch und die Moral finde ich echt schön und man kann auch einiges aus dem Buch mitnehmen, aber was genau müsst ihr selber erfahren…
Fazit ❤ ❤ ❤ ❤ (4/5)
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist eine humorvolle und düstere Geschichte rund um den Gevatter Tod und seinen Lehrling. Leider hat mir die Spannung an manchen Stellen gefehlt und mit dem Schreibstil komme ich auch nicht ganz klar, aber diese Fakten sind eher im Hintergrund aufgefallen, da mich der Rest so doll begeistert hat, dass ich nicht weniger als 4 Sterne geben konnte….
Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, dass dieses Buch mein erstes von Veronika Carver ist. Aber dafür kann ich auch sagen: Sicherlich nicht mein letztes, denn mit dieser Märchenadaption zum vielleicht nicht ganz so bekannten Gevatter Tod von den Gebrüdern Grimm ist ihr wirklich Großes gelungen. Zumindest meiner Meinung nach. Es ist definitiv kein Buch nach jedermanns Geschmack. Für mich ist auch besonders und zwar von seiner ganzen Art her. Es hat Emotionen, Tiefgründigkeit, man liest es nicht einfach so nebenbei und es regt zum Nachdenken an. Im Großen und Ganzen geht es um Marten, dessen Leben gelinde gesagt, ziemlich bescheiden ist. Er arbeitet auf dem Bau, was ihm keinen Spaß macht. Sein bester und einziger Freund ist tot und Marten … nun ja, noch mehr am Ende als vorher schon. Das Leben lohnt sich für ihn also nicht wirklich, wer bietet sich da besser an um ihm einen neuen Sinn zu geben, als der Tod höchstpersönlich. Marten willigt ein, doch verläuft das Ganze etwas anders als von ihm erwartet. Denn auch der Gehilfe/ Praktikant des Todes zu sein, ist kein Zuckerschlecken. Eine Sache die Marten ziemlich schnell lernen muss. Vor allem, wenn dann noch ein Mensch in dein Leben tritt, der plötzloch Licht ins Dunkel zu bringen scheint. Der Leser erfährt nach und nach, was ihm die Autorin mit diesem Buch mitteilen möchte. Es tun sich Abgründe auf. Sowohl auf Seiten des Todes als auch auf Seiten der Menschen, die einen nicht so schnell loslassen. Nicht immer konnte ich ganz nachvollziehen, was der Tod da gerade abzog und worin genau die Zeckmäßigkeit der Situation bestand, aber es passte ins Gesamtbild. Man verfolgt gespannt, wohin der Tod Marten führen will und vor allem welche Lektion er für ihn hat. Die Charaktere sind wahnsinnig authentisch. Es ist an sich wie eine Geschichte direkt aus dem Leben gegriffen. Da ist Marten, der einen mehr als einmal grübelnd zurücklässt, aber absolut überzeugen kann. Julie, deren Name klingt wie der Monat und die man auch einfach nur mag. Der Tod und seine doch etwas seltsamen Methoden und Ansichten und Eva, die ich erfrischend ehrlich fand. Mein Lesezwilling hat folgenden Satz in ihrer Rezi geschrieben, den ich so nur unterschreiben kann: „. Ich hatte das noch nie, dass ich in eine Geschichte vertieft bin und ich absolut keine Meinung dazu hatte.(…) „ Mit freundlicher Genehmigung von Booknerds by Kerstin (Hier geht es zur Ihrer Rezension zum Buch) Kennt ihr das, wenn ihr lest und nicht so wirklich wisst, wohin euch der Weg, denn ihr beim Lesen beschreitet führen wird? So ging es mir mit Geliebter Gevatter Tod. Ich war voll drin, aber irgendwie auch nicht, weil ich nicht so recht wusste, wohin die Reise geht. Versteht mich nicht falsch, es war gut, sehr gut sogar und zur Seite legen wollte ich es auch nicht, aber so ganz wusste ich nicht woran ich war. Allerdings hat man diese Meinung spätestens am Ende und bei mir endet sie mit einem doch ziemlich zufriedenen und überraschenden Gesichtsausdruck, als das Ende einsetzt. Man erkennt eine Botschaft, die eigentlich klar sein sollte, aber die manche vielleicht mehr verinnerlichen sollten. Welche Erkenntnis das ist, gilt es herauszufinden und wenn ihr das gemacht habt, teilt sie mir gern mit. Ich bin gespannt darauf zu erfahren, was ihr aus der Story mitnehmt.
Fazit Wie schon gesagt, hat die Autorin hier etwas Tolles, Großes und einzigartiges geschaffen. Zumindest für mich. Tiefgründig, etwas skurril und mit einer Botschaft. Von mir gibt es eine absolut Leseempfehlung für dieses Buch, das absolut kein Mainstream ist.
Rezension zum Buch Gevatter Tod von Veronika Carver
Inhaltsangabe:
Als Marten versehentlich seinen besten und einzigen Freund umbringt, verliert sein Leben jeglichen Sinn. Was soll er mit zwei Händen anfangen, die nur zum Töten taugen?
Eine Antwort auf diese Frage liefert ihm niemand anders als der Tod selbst: Dieser bietet Marten an, sein Lehrling zu werden und den Schmerz der Menschenwelt hinter sich zu lassen.
Doch sollte man einem Angebot des Todes trauen?
Marten sieht sich vor die schwerste Entscheidung seines Lebens gestellt - und dann ist da auch noch Julie …
Meine Meinung
Cover und Protagonisten:
Wie könnte ein Cover besser zum Inhalt passen als in düstere Farben gehalten, mit einer ausdrucksstarken Schrift und dem abgebildeten Kreuz. Mir hat das Cover gleich auf Anhieb wahnsinnig gut gefallen.
Als ich Marten zum ersten Mal kennen lernte war ich von seiner negativen, sarkastischen und humorvollen Art begeistert. Unzählige Dialoge brachten mich zum Lachen. Jedoch sah ich auch die Trauer und den Schmerz der ihm innewohnte.
So bekam Marten für mich gleich ein anderes Gesicht. Eine verletzliche Seite dem Dinge widerfahren sind die nie leicht zu bewältigen sind. Das bei dieser Art von Ereignissen nicht gleich immer der richtige Weg gefunden werden kann, und Marten ein Paradebeispiel für scheitern und schlechte Entscheidungen ist, macht ihn nur umso sympathischer.
Die Gestaltung der anderen Protagonisten, dem Tod zum Beispiel, ist einfach phantastisch. Wenn ich je eine Vorstellung vom Tod in Person hatte dann war gewiss nicht diese Umsetzung dabei. Obwohl manches wiederum schon.
Inhalt des Buches und Schreibstil:
Veronika hat auch hier wieder durch ihren locker leichten Schreibstil bewiesen wie schnell sie mich doch in ihren Bann ziehen kann. Eine gehörige Portion Humor, Gefühl, Sarkasmus, aber auch Traurigkeit machen die Seiten zu einem spannenden und mitreißenden Erlebnis das man nicht so schnell vergisst.
Unzählige Szenen regen zum nachdenken an. Sei es über die Thematik Gott und Tod, oder das Leben. Aber auch Freundschaft und Liebe.
Mit undurchsichtigen Geschehnissen brachte Veronika mich stets dazu zu rätseln um des wahren Geheimnisses hinter dieser Geschichte. Und doch konnte ich bis zum Schluss nicht so recht dahinter kommen. Auch wenn man es direkt vor Augen hat so blendet einen die Wahrheit.
Das Buch geht in einem perfekten Finale zu Ende und hinterlässt viele Gedanken die ich erst einmal verarbeiten muss.
Mein Fazit zum Buch:
Gevatter Tod von Veronika Carver ist eine denkwürdige Geschichte die sich tief in den Verstand einnistet und bewirkt das man über vieles nachdenkt. Eine spannende Story mit witzigen Dialogen und skurrilen Ereignissen. Doch dieses Buch besitzt auch Schmerz und Tiefgründigkeit die jeder Persönlichkeit auf gewisse Art und Weise nahe gehen wird. Eine allgegenwärtige Thematik führt uns Dinge auf die wir nicht einfach außer acht lassen sollten.
Ich kann diese Geschichte jedem empfehlen, mich hat sie sehr berührt und mir grandiose lese Stunden bereitet.
Meine Bewertung für „Gevatter Tod“: 5 Bärchen 🧸🧸🧸🧸🧸