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Die Wanderhure #7

Die Wanderhure und die Nonne

Der neue und siebte Band der beliebten Erfolgsserie um die Wanderhure Marie von der Bestseller-Autorin Iny Lorentz.
Da der neue Fürstbischof von Würzburg Kibitzstein unter seine Herrschaft zwingen will, geht die ehemalige Wanderhure Marie ein Bündnis mit dem thüringischen Grafen Ernst von Herrenroda ein. Als sie dessen Einladung folgt, wird die Burg, auf der sie sich treffen, überfallen und alle Bewohner bis auf Marie, ihre Tochter Trudi und eine mit dem Grafen verwandte, schwer verletzte Nonne umgebracht. Den drei Frauen gelingt die Flucht in unwegsame Wälder.

640 pages, Hardcover

First published January 1, 2018

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About the author

Iny Lorentz

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Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Autorenehepaar.

Elmar, Iny Lorentz' Ehemann und Co-Autor, stammt aus Bayern und wuchs in einem kleinen Bauerndorf mit fünf Höfen auf. Sein Interesse für Literatur wurde von seiner Religionslehrerin schon früh erkannt und nach Kräften gefördert. Ebenso wie seine spätere Ehefrau begann er bereits als Schüler zu schreiben.
Nach einer durch die Umstände bedingten beruflichen Umorientierung, die ihn im Lauf der Jahre in verschiedene Firmen führte, kam er 1981 nach München und erhielt dort eine Stelle im selben Versicherungskonzern wie Iny, die er bereits seit mehreren Jahren kannte und ein Jahr später heiratete.
Schon früh entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit seiner Ehefrau, die sich später auf alle weiteren Projekte auswirkte.

Iny Lorentz wurde 1949 in Köln geboren und besuchte dort die Volksschule. Nach dem Schulabgang arbeitete sie in verschiedenen Berufen, bevor sie das Abitur auf dem Abendgymnasium nachholte. Das darauf folgende Medizinstudium musste sie mangels finanzieller Reserven nach drei Semestern an den Nagel hängen und sich beruflich neu orientieren. Zunächst arbeitete sie als EDV-Operator und besuchte nebenbei eine zweijährige Samstagsschule, die sie als Organisationsprogrammiererin abschloss. 1980 zog Iny Lorentz nach München und arbeitet seitdem in einer großen Versicherung als EDV-Spezialistin.
Schon früh begann sie zu schreiben, zunächst nur für sich, doch dann bot sich ihr die Gelegenheit Kurzgeschichten in Zeitschriften und Anthologien zu veröffentlichen. Ein gemeinsam mit ihrem Ehemann Elmar verfasstes Kinderbuch sowie mehrere Bücher zu Fernsehserien markierten den weiteren Weg als Autorin, bis schließlich 2003 mit "Die Kastratin" der erste historische Roman erschien.

Es folgten im Jahr 2004 "Die Goldhändlerin" und „Die Wanderhure“, die sie schlagartig berühmt machten, sowie 2005 "Die Kastellanin" - der Fortsetzungsband der "Wanderhure" - und "Die Tatarin" und im Jahr 2006 „Das Vermächtnis der Wanderhure“ (Teil 3 der Wanderhuren-Saga). Bevor 2008 mit „Die Tochter der Wanderhure“ der vierte Band über die Wanderhure Marie folgte, erschienen „Die Löwin“, „Die Pilgerin“ und „Die Feuerbraut“. 2009 folgten „Die Rose von Asturien“, ein Roman aus der Zeit Karls des Großen, die „Ketzerbraut“ und ihre Lore-Trilogie - „Dezembersturm“, „Aprilgewitter“ und Juliregen" -, die im 19. Jahrhundert spielt. Mit "Töchter der Sünde" ist 2011 der fünfte Band der Wanderhuren-Saga erschienen, deren ersten drei Teile mittlerweile äußerst erfolgreich fürs Fernsehen verfilmt wurden.

Nachdem Iny und Elmar ihre Romane viele Jahre neben ihren normalen Brotjobs geschrieben haben, leben sie seit 2007 als freie Schriftsteller in einem Ort in der Nähe von München und haben Ideen für noch viele weitere Romane.

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Profile Image for Keksisbaby.
961 reviews25 followers
May 8, 2019
Um sich gegen den neuen Fürstbischof von Würzburg zur Wehr zu setzen, möchte Marie das Angebot des thüringischen Grafen Herrenroda annehmen, der seinen Sohn mit Maries Tochter Trudi verheiraten möchte. Sie folgt gegen den Willen von Michel einer Einladung auf die Waldburg. Dort entgeht sie mit ihrer Tochter nur mit knapper Not einem Meuchelmord an der ganzen Sippe und muss gemeinsam mit einer verletzten Nonne sich durch Thüringens Wälder schlagen. Das bringt alle Beteiligten mehr als einmal an die Belastungsgrenze, denn die Nonne wird gesucht. Sie ist die einzige Hinterbliebene der niedergemetzelten Familie und damit Heiratspotential für viele, die ihren Machtbereich erweitern wollen. In der Zwischenzeit nutzt der Vertreter des Fürstbischofs die Abwesenheit von Michel und Marie aus und besetzt Kibitzstein. Es braucht Maries ganze Kraft und Schläue ihre Familie vor Unbill zu bewahren.

Der siebte Band der „Wanderhuren“-Reihe folgt nicht der Chronologie. Vielmehr spielt er in einer Zeit, als Michel noch lebt und Trudi erst 14 Jahre alt. Das hat mich nicht weiter gestört, vielmehr war es schön alle liebgewonnen Charaktere wiederzutreffen. Nach dem ich „Töchter der Sünde“ gelesen hatte, hatte ich mir eigentlich fest vorgenommen nie wieder ein Buch von Iny Lorentz zur Hand zu nehmen, so enttäuscht war ich von dem flachen Plot. Aber mein Drang zur Vervollständigung zwang mich doch dazu das Buch aus meiner Bibliothek mitzunehmen. Es war um Längen besser als der letzte Roman. Ich bekam wieder eine Ahnung warum die Wanderhure früher zu meinen Lieblingsbüchern gezählt hat. Die Bösen beschrieben nicht mehr Händereibend ihre Pläne, auch wenn ein paar fiese Finsterlinge dabei waren, hatte ich doch nicht das Gefühl sie hätten nur die Motivation die Weltherrschaft an sich zu reißen. Die Männer wollten auch nicht sofort bei jeder Gelegenheit den Weibsbildern unter den Rock, auch wenn hin und wieder die Absicht geäußert wurde. Die Protagonisten, zeigten eine Charaktertiefe, wie man sie nur selten in den Büchern des Autorenpaares antrifft. Dieser Teil war überraschend gut, wenn auch nicht so gut, wie die ersten Teile, die ich nur schwer aus der Hand legen konnte. Bei den ganzen Adelstiteln, bin ich dann irgendwann ausgestiegen. Es waren mir zu viele regionale Fehden und solange ich die Handlungsbestimmenden Verstrickungen im Blick hatte, habe ich den Rest ausgeblendet. Marie hat in diesem Teil nichts von ihrem Charme und Witz eingebüßt auch wenn sie nun schon ein bisschen in die Jahre gekommen ist. Die Beschreibung von Michels Feldzug in Österreich hätte ich bei weitem nicht gebraucht, denn zur Spannungssteigerung hat er so gar nicht beigetragen. Vielmehr füllt das Autorenehepaar damit zusätzliche Seiten, vielleicht um zu zeigen, wie gut sie recherchieren können. Ich hätte viel lieber länger bei Marie und Trudi verweilt. Gern hätte ich auch noch ein wenig mehr über den Waldgrafen erfahren, denn er schien ein vielversprechender, vielschichtiger Charakter zu sein. Leider kam er zu kurz. Dafür stand sein dümmlicher, verkrüppelter Adlatus im Vordergrund und obwohl er ohnehin nicht dazu angedacht war, Sympathien zu wecken, hätte man ihn meinethalben auch komplett weglassen können.

Nach der Lektüre dieses Bandes muss ich mich korrigieren. Sollte noch ein weiterer Band der Wanderhure erscheinen, werde ich ihn höchstwahrscheinlich auch lesen.
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