This epic poem of military prowess and courtly love tells the story of the love of Willehalm for Giburc, a Saracen woman converted to Christianity, and its consequences. Seeking revenge for the insult to their faith, her relatives initiate a religious war but are finally routed.
Wolfram von Eschenbach was a German knight and poet, regarded as one of the greatest epic poets of his time. As a Minnesinger, he also wrote lyric poetry.
Little is known of Wolfram's life. There are no historical documents which mention him, and his works are the sole source of evidence. In Parzival he talks of wir Beier ("we Bavarians") and the dialect of his works is East Franconian. This and a number of geographical references have resulted in the present-day Wolframs-Eschenbach, previously Obereschenbach, near Ansbach in Bavaria, being officially designated as his birthplace. However, the evidence is circumstantial and not without problems - there are at least four other places named Eschenbach in present-day Bavaria, and Wolframs-Eschenbach was not part of Bavaria in Wolfram's time.
The arms shown in the Manesse manuscript come from the imagination of a 14th-century artist, drawing on the figure of the Red Knight in Parzival, and have no heraldic connection with Wolfram.
Wolfram's work indicates a number of possible patrons (most reliably Hermann I of Thuringia), which suggests that he served at a number of courts during his life. In his Parzival he claims he is illiterate and recorded the work by dictation, though the claim is treated with scepticism by scholars.
Wolfram is best known today for his Parzival, sometimes regarded as the greatest of all German epics from that time. Based on Chrétien de Troyes' Perceval, le Conte du Graal, it is the first extant work in German to have as its subject the Holy Grail. In the poem, Wolfram's narrator expresses disdain for Chrétien's (unfinished) version of the tale, and states that his source was a poet from Provence called Kyot. Some scholars believe Wolfram might have meant Guiot de Provins (though none of the latter's surviving works relate to the themes of Parzival), however others believe Kyot was simply a literary device invented by Wolfram to explain his deviations from Chrétien's version.
Wolfram is the author of two other narrative works: the unfinished Willehalm and the fragmentary Titurel. These were both composed after Parzival, and Titurel mentions the death of Hermann I, which dates it firmly after 1217. Wolfram's nine surviving songs, five of which are dawn-songs, are regarded as masterpieces of Minnesang.
Ich weiß, dass das Buch in der Mediävistik eine hohe Relevanz hat. Aber gerade die Schlachtszenen, mit den hunderten Namen, die genannt werden, waren so langatmig. Im Endeffekt fand ich es, verglichen mit anderen mittelhochdeutschen Werken, doch arg langweilig.
Für dieses Buch (789 Seiten) empfehle ich aufkeinenfall ein Close-Reading zu machen. Seitenlange Schilderungen von Heeren von zigtausend Königen haben mich oft dazu veranlasst, grob drüber zu lesen, bis die Schlachten wieder vorbei waren. Im Kontext der damaligen Zeit, waren diese Passagen wohl spannend, da die Zuhörer*innen die ganzen Könige und Familien kannten, aber heutzutage ist es doch etwas mühselig zu lesen. Auch der Hauptprotagonist Willehalm gibt als mitteralterlicher „Held“ nicht viel her, außer der Fähigkeit gute Krieger für einen Rachefeldzug gegen die Saraziner (Muslime) zu veranlassen.
Hierbei liegt die Stärke des Romans, da Wolfram von Eschenbach die Sinnlosigkeit und massiven Verluste auf beiden Seiten bei den Kreuzzügen thematisiert. Auch der Orientalismus wird positiv und fast überhöht dargestellt, in dem die Sarazenen mit unglaubliche Kampfesstärke, Edelsteinen und generellem Reichtum beschrieben werden. Besonders spannend hierbei ist die Figur des Rennewarts, der ein Sklave der Christen ist und der exorbitanteste Held der Geschichte ist. Hierbei werden orientalische Klischees wiederverwertet und neu geframed.
Im Kontext eines Seminars zu Exorbitanz ist es ein interessantes Buch, aber sonst würde ich es in meiner Freizeit nicht unbedingt lesen.
Wolfram is one of the greatest, most under-read writers of the medieval era of literature. His works are satirical, real, and vitally important to the understanding of the medieval world. Unlike most writers of the time who were monks shut in monasteries telling tales of dragons, Wolfram was a Knight who had known war and battle and loss and sacrifice. He rightly points out the hypocrisy of the dark ages from the perspective of the masses.
Ich weiß nicht wie ich dieses Buch bewerten soll. Genießen kann man Mittelalterliteratur ja nicht, man muss allerdings auch bedenken, dass diese Erzählung eines der ersten literarischen Werke ist und ist demnach schon wertvoll. Ein weiteres Mal würde ich es allerdings nicht noch mal lesen :D
It is an unfinished Middle High German poem. Willehalm kidnaps a Saracen princess, converts her to Christianity and marries her. The Saracen king raises an army to rescue his daughter.
Definitiv ein interessantes Buch. Durch die Empathie und Parallelen der Sarazenen und Heiden mit den Christen entsteht ein epischer Kampf, in dem es nur Verlierer gibt, die es zu beweinen gilt. Das wird auch mittels charismatischer Figuren etabliert, von denen erstaunlicherweise der Protagonist die banalste ist.
Was auch auffällt, ist das typische endlose Aufzählen und Beschreiben von Kämpfern, Familien, Ausstattungen und Heeren, was sehr bald ermüdend wird. Vermutlich stammt das noch aus einer mündlichen Erzähltradition und fällt in einer Verschriftlichung des Romans unangenehm auf. Wer allerdings darüber hinwegsehen oder -lesen kann, hat hier einen mittelalterlichen Roman, der es auf jeden Fall wert ist, gelesen zu werden. Dazu sind auch die Anhänge in der Reclamausgabe sehr empfehlenswert, die das Lesen sehr erleichtern.
Um es kurz zu machen, da über die außerordentliche Toleranz und die spannende Verwebung von persönlicher und politischer Geschichte ja schon so viel gesagt wird: der Text ist nicht nur wissenschaftlich, literarisch und inhaltlich interessant sondern auch total witzig und daher auf jeden Fall das Lesen wert.
Tolle Edition, einer der besten mittelalterlichen Texte, die ich kenne. Auch wenn die Schlachtszenen sich manchmal etwas ziehen, nimmt einem die Handlung auf eine Art und Weise mit, wie es für einen Text aus dem frühen 13. Jh. erstaunlich ist. Gerade verglichen mit dem Rolandslied ein Text mit aussergewöhnlich viel Toleranz und Offenheit.