Uri Avnerys Stimme ist eine Stimme des Friedens und der Vernunft. In seinen wöchentlichen Artikeln stellt er geografische und vor allem historische Zusammenhänge heraus. Seine bei aller Kritik an Entscheidungen seiner Regierung von der Liebe zu seinem Land geprägte Darstellung weckt Verständnis für die aktuellen Ereignisse in der Region, die Mentalität der Israelis und die politische Stimmung im Land. Uri Avnerys Artikel erweisensich auch als hilfreich für das Verständnis der (eigentlich immer) unübersichtlichen weltpolitischen Ereignisse und Situationen: Sein unbestechlicher Blick in die jeweilige GESCHICHTE – oft aus den unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten – scheint dafür unerlässlich zu sein. Tiefe der Analyse, Treffsicherheit des Ausdrucks und Humor erheben die Artikel über die Tagesaktualität ihrer Themen in Allgemeingültigkeit und Zeitlosigkeit. Der Autor zeigt sich als engagierter, zugleich immer auch besonnener, genauer Beobachter seiner Umwelt, als einer, der den Mut nicht verliert, als – so nennt er sich selbst – „Optimist“. Uri Avnery ist Weltbürger und schreibt daher immer ebenso für seine Landsleute wie für die Menschen in der übrigen Welt.
Uri Avnery (Hebrew: אורי אבנרי, also transliterated Uri Avneri, born 10 September 1923) is an Israeli writer and founder of the Gush Shalom peace movement. Often refered to as the (grand-)father of the Israeli Left.
A member of the Irgun as a teenager, Avnery sat in the Knesset from 1965–74 and 1979–81. He was also the owner of HaOlam HaZeh, an Israeli news magazine, from 1950 until it closed in 1993.
He is famous for crossing the lines during the Siege of Beirut to meet Yassir Arafat on 3 July 1982, the first time the Palestinian leader ever met with an Israeli. Avnery is the author of several books about the Israeli-Palestinian conflict, including 1948: A Soldier’s Tale, the Bloody Road to Jerusalem (2008); Israel’s Vicious Circle (2008); and My Friend, the Enemy (1986).