Beautiful Agony - Band 1 - Black Wedding Print 250 Seiten / Apocalypse BDSM Gay Romance
Arian ist von seinem eintönigen Leben mehr als frustriert. Er arbeitet als Nachtwächter im Zoo, geht an den Wochenenden auf einschlägige Gay-Partys und verdient sich vor der Webcam was nebenbei, doch eigentlich will er nur eines: endlich seinen Mr.Right finden! An Angeboten mangelt es ihm nicht, doch er selbst ist äußerst masochistisch veranlagt und sein zukünftiger Partner sollte das passende Pendant dazu bilden, was sich als schwierig erweist. Beim Besuch eines noblen BDSM-Clubs wird ihm ein Angebot offeriert, das er nicht ausschlagen kann. Er bekommt die Chance, als einer von fünf Sklaven an einer „Black Wedding“ teilzunehmen, um doch noch den Dom seines Lebens zu finden. Der Haken ist: Er darf dabei nichts sehen und hat auch keinen Einfluss darauf, welcher der fünf Master ihn auswählt. Die Veranstaltung erweist sich aber trotz seiner anfänglichen Bedenken als vielversprechend und Raik, der Mann, der Arian auswählt, scheint fast schon perfekt zu sein. Leider wird ihr Kennenlernen rüde von etwas unterbrochen, mit dem keiner gerechnet hat: dem Dritten Weltkrieg.
Ich habe den Klappentext gelesen und dachte mir, ähm hört sich doch ein bisschen abgedreht an, Black Wedding, BDSM und dazu noch der dritte Weltkrieg. Doch zwei Freundinnen von mir hat das Buch gefallen, also hab ich es gekauft und dann auch in einem Rutsch gelesen.
Mir hat die Geschichte echt gut gefallen. Ich fand das ganze BDSM-Thema wurde gut und glaubhaft mit eingebracht, Dinge wurden erklärt und ich hatte das Gefühl, der Autor weiß, wovon der schreibt. Als ich den Klappentext gelesen hatte, fand ich die Black Wedding Veranstaltung doch etwas befremdlich, doch dann beim Lesen überhaupt nicht mehr, das ganze wurde einfach toll an den Leser gebracht.
Der Schreibstil ist eigen, es gibt viele umgangssprachliche Formulierungen und manche Worte kannte ich hier im Süden von Deutschland gar nicht. Da gab es eine große Kreativität, was den Gebrauch von manchen Wörtern angeht. Mir hat es gefallen bzw. habe ich mich schnell daran gewöhnt.
Die Charaktere haben mir auch gefallen. Arian und Raik fand ich gut dargestellt, da die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Arian erzählt, lernt man seinen Charakter gut kennen. Bei Raik gibt es noch ein paar Dinge, die ich noch nicht so gut fassen kann. Aber auch er gefällt mir mit seiner Art. Besonders toll fand ich das gewählte Alter der beiden.
Nachdem Beenden der Geschichte musste ich mir gleich auch noch Band 2 und 3 kaufen.
Fazit: Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen, was ich so von Klappentext her nicht vermutet hätte. Die Themen wurden gut und glaubhaft mit eingebracht und es gab einige heiße Szenen zwischen den beiden. Die Mischung aus den Themen klang für mich zunächst etwas too much, aber wenn man es dann liest, passt es erstaunlich gut. Bin sehr gespannt auf die weiteren Bände.
Das ist jetzt das zweite Buch des Autors und wieder mal hat er mich nicht enttäuscht. Er erzählt uns Arians Geschichte, aus dessen Sicht das Ganze erzählt wird und vermischt auf harmonierende Art die doch recht expliziten Themen BDSM und Apokalypse. Wir erfahren im ersten Abschnitt genügend Einzelheiten über Arian um uns ein Bild von ihm und seinen Vorlieben zu machen. Er ist gefrustet, weil er einfach nicht den Richtigen findet, zumal er seines Erachtens nach immer älter und langweiliger wird und niemand mit seinen Vorlieben umgehen kann. Er ist so gefrustet, dass er sich für ein gewagtes Experiment entscheidet und an einer so genannten "Black Wedding" teilnimmt, in der sich fünf Doms jeweils einen von fünf Subs aussuchen darf. Auf dieser "Hochzeit" findet er ihn, den Dom schlechthin, die Erfüllung all seiner sehnlichsten Wünsche und muss feststellen, dass sich unter der Maske jemand befindet, womit er so gar nicht gerechnet hatte und im ersten Moment nicht um zu gehen weiß.
Arians Charakter zeigt noch mehr auf, als die anscheinende oberflächliche Partnerwahl, denn seine Vorliebe erschwert es ihn so akzeptiert zu werden, wie er ist und von lieben wollte erst recht keiner reden. So ist es klar, dass sich Arian irgendwann den Schuh anzieht, dass er zu nichts zu gebrauchen ist und eh nichts kann. Seine Gedanken sind teilweise sehr bedrückend und als er Raik endlich begegnet, ändert sich auch sein Verhalten allmählich, ich denke da wird es in den Folgebänden noch mehr zu lesen geben.
Der Schreibstil des Autors ist sehr fesselnd und gerade im Bereich BDSM hat der Autor ein gewisses Händchen dafür, es ist unverkennbar, aus welcher feder das Buch stammt, er schreibt sehr direkt und ohne groß um den heißen Breo zu reden, dennoch mit einer großen Portion Frechheit und Direktheit, die einem zum schmunzeln bringt. Er zeigt, wie viel eigentlich dahinter steckt und dass es mehrere Seiten gibt in dieser Art von Vergnügen. Das Knistern zwischen Raik und Arian ist in jeder Zeile spürbar in der sie zusammen sind und die Momente auf der "Hochzeit" sind besonders intensiv verfasst, sodass man in gewissen Momenten selber lächelt und sich mit Arian freut und ein gewisses Herzklopfen verspürt. Auch der Aspekt der Apokalypse ist logisch nachvollziehbar und wirkt nicht wie aus den Haaren herbei gezogen. Was teilweise auch recht erschreckend sein kann, da man das Gefühl bekommt, dies könnte jeden Moment tatsächlich passieren. Ich fand diesen Teil wirklich sehr interessant und gut umgesetzt. Auch die unterschiedlichen Reaktionen von Raik und Arian haben das Ganze realistischer gemacht. Die Geschichte regt auch trotz der angeblichen oberflächlichen Handlung zum Nachdenken an, denn im Grunde sind wir selbst dabei uns in eine Zukunft zu manovieren in der genau so etwas geschehen kann.Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Arian ist einsam. Nachts arbeitet er als Nachtwächter im Zoo, tagsüber vertreibt er sich die Zeit vor seiner Webcam auf einschlägigen Websites – letztendlich träumt er, wie wohl die meisten Menschen, von einer stabilen Beziehung. Allerdings hat er, entgegen der meisten Menschen, etwas andere Bedürf-nisse. Arian ist nämlich Masochist und sucht seinen Master. Aber wie sagt man so schön? Für jeden Topf gibt es auch einen Deckel. Manchmal dauert es nur, diesen zu finden. Als Ari schließlich einen noblen BDSM-Club besucht, wird ihm ein Angebot unterbreitet, das er nicht ausschlagen kann: Die Teilnahme an einer „Black Wedding“ – bei der sich jeweils 5 Subs und 5 Doms finden sollen. Das Ziel: Eine längerfristige Bindung. Ari findet dort auch dem Dom seiner Träume, doch sein Kennenlernen mit Raik wird leider durch den Beginn vom Ende unterbrochen. Plötzlich herrscht Endzeitstimmung – die Apokalypse hat genau über Deutschland zugeschlagen! Die komplette Elektronik hat versagt, absolutes Chaos breitet sich aus und Ari und Raik bleibt nichts weiter übrig, als nach Polen zu fliehen.
Beautiful Agony – Black Wedding ist der spannende Auftakt zu einer der bisher genialsten Serien von Autorenduo Akira Arenth. Der Leser wird direkt ins Geschehen geworfen, lernt Ari kennen, der mensch-licher nicht sein könnte: Seine Wünsche, sein Sehnen, seine Einsamkeit. Aber auch seinen Mut, als er sich einem Wildfremden bei der „Black Wedding“ hingibt und ihm sein vollstes Vertrauen schenkt.
Raik dagegen ist ein richtiges Überraschungsei. Außen Schokolade und innen… ach halt, ganz so genau sollte man das nicht nehmen! Er ist vielschichtig, hat harte und zarte Seiten. Beide müssen sich erst ken-nen und vertrauen lernen. Die Apokalypse bzw. der ausgebrochene dritte Weltkrieg macht das nicht leichter. Was macht diese Extremsituation mit ihrer frisch aufgekeimten Beziehung? Wie können sie sich auf Augenhöhe begegnen? Ist es überhaupt möglich, in solch einer Situation weiterzu„spielen“? Oder ist DAS gerade wichtig, wenn die Zeiten ohnehin schon düster sind?
Akira Arenth jedenfalls bewahrt sich seinen Humor auch in den dunkelsten Zeiten – wie ein kleines Strah-len am Firmament, das einem zeigt, dass eines Tages die Sonne schon wieder scheinen wird.
Eine Neuveröffentlichung von Akrira Arenth ist für mich ein Lese-Muss denn sein Schreibstil ist einzigartig. Immer direkt und unverblümt, meistens rotzig frech aber nie oberflächlich und jeder, der seine Geschichten kennt, wird mir beipflichten. Nur wenige Autoren habe solch einen hohen Wiedererkennungswert in ihrer Art zu scheiben und auch bei „Beautiful Agony – Black Wedding“ ist nach nur wenigen Seiten klar, aus welcher Feder dieses Werk stammt – selbst, wenn es nicht vorne auf dem Cover stehen würde. Das, wie alle anderen auch, von Kira Yakuza stammt und mit dem sie sich, meiner Meinung nach, selbst übertroffen hat. Zum einen ist es wunderschön und zum anderen passt die Symbolik perfekt zu Arians und Raiks Geschichte. Diese wird nur aus der Sicht von Arian erzählt und man erhält dadurch schnell Zugang zu ihm und seinem Seelenleben. Er ist nicht gerade mit Selbstbewusstsein gesegnet und seine Einschätzungen bezüglich sich selbst haben mich oft betroffen gemacht, denn es ist gut nachvollziehbar, dass jemand, der sein ganzes Leben nur geduldet und nie wirklich geliebt wurde, sich den Schuh des „du kannst nichts, du bist nichts“ ohne Gegenwehr anzieht. Neben der gefühlten „Unsichtbarkeit“ erschweren seine sexuellen Vorlieben und optischen Ansprüche die verzweifelte Suche nach einem Partner zusätzlich. Eine kleine Chance sieht Arian, als er völlig unverhofft, als Sub zu einer Black Wedding eingeladen wird. Wie mutig das von ihm ist, entgeht ihm dabei vollkommen, denn sich blind und wehrlos in die Hände eines völlig Fremden zu begeben würde bei manch anderem die Alarmglocken schrillen lassen. Die Hoffnung, das große Los zu ziehen und jemanden zu treffen, der ihn leiden lässt und trotzdem fähig ist ihn aufzufangen, treibt ihn kontinuierlich an und mit Raik hat ihm Akira Arenth einen Gegenpart geschenkt, der mir wahnsinnig gut gefällt. Denn Raik ist nicht eins zu eins das, was Arian sich immer erträumt hat, doch er lässt in ihm eine Seite anklingen, die ihm zu denken gibt und genau das macht die Situation zwischen den Beiden sehr spannend. Vor allem nachdem über Nacht ein Szenario eintritt, das, weltpolitisch betrachtet, gar nicht so abwegig ist und wirklich glaubhaft bei mir ankommt. In die technische Steinzeit zurückversetzt machen sich die zwei auf den Weg die Apokalypse hinter sich zu lassen und finden dabei etwas unendlich Wertvolles – die Liebe.
„Arian, man kann Liebe weder versprechen noch befehlen oder einfordern.“ … „Aber verschenken … Ich habe dir schon längst mein Herz geschenkt, Raik. Es liegt nur noch an dir, ob du es behalten oder wegwerfen willst.“
Diese zitierten Worte finde ich wundervoll, da sie die Entwicklung der Beiden ein Stück weit wiedergeben und ich freue mich darauf, zu erfahren, wie die Geschichte um Arian und Raik im zweiten Band weiter geht.
Schon seit Jahren versuche ich, eine gute BDSM Romance Geschichte zu finden, und war schon fast zu dem Schluss gekommen, dass es keine gibt, sondern alle irgendwie creepy sind. Bis ich dieses Buch gelesen habe. Ich habe sogar öfters mal zurück geblättert um manche Szenen nochmal zu lesen, einfach weil es mir so gut gefallen hat, und das obwohl ich sonst nie etwas mehrfach lese.
Die Geschichte war wirklich spanned, und trotz der Thematik stellenweise auch ziemlich lustig. Das apokalyptische Szenario war wirklich gut umgesetzt, und fühlte sich erschreckend realistisch an. Ich liebe es einfach, wenn Romance/Erotika Romane zeigen, dass das Genre absolut nicht so oberflächlich sein muss wie sein Ruf.
Arian ist sofort zu einem meiner Lieblingscharaktere geworden, und ich schätze mal Raik ist für einen Dom auch ganz ok (ich habe einen Ruf zu verlieren, demnach ich keine Doms leiden kann, also werde ich ihn garantiert nicht als mehr als nur ok bezeichnen). Und als Arian zum ersten Mal Raiks Gesicht gesehen hat, war ich wahrscheinlich genauso geschockt wie er über dass, was er da festgestellt hat, und es hat die Beziehung zwischen den beiden nochmal ein Stück interessanter zu lesen gemacht. Ich bin definitiv überzeugt, dass die beiden zusammengehören, was nicht viele Romance Bücher schaffen, schon gar nicht in so wenigen Seiten.
Die BDSM Elemente fand ich ebenfalls richtig gut, und das Verhältnis zwischen sadomasochistischen und romantischen Momenten hat auch einfach gestimmt. Auch war bei allem, was zwischen den beiden passierte, klar, dass es einvernehmlich war, was leider in den meisten anderen BDSM Büchern, die ich versucht habe, manchmal recht fraglich war. Die Erotikszenen waren auch wirklich heiß, und dabei hatte ich schon gedacht, dass ich Sexszenen im Allgemeinen satt habe, nachdem ich selbst die in den letzten paar schwulen Romances, die ich gelesen hatte, nicht mochte.
Ich bin jedenfalls echt gespannt auf die Fortsetzungen, und auch auf die andere Reihe von Akira Arenth, die ich mir möglicherweise trotz book buying ban und der Tatsache, dass ich nie Fortetzungen kaufe wenn ich den ersten Band noch nicht gelesen habe, noch bevor ich dieses Buch überhaupt zu Ende gelesen hatte komplett bestellt habe.
Dieses Buch ist der erste Teil der Reihe um Arian und Raik. DIe Geschichte ist spannend und erotisch. Durch Akiras lebendige, gefühl- und gleichzeitig humorvolle Erzählweise konnte ich mich gut in Arian hinein versetzen und habe mit ihm gehofft, gelitten und genossen. Besonders der Tag nach der Black Wedding hat mich trotz der sich überschlagenden Ereignisse oft schmunzeln lassen, da ich erkennen musste, das ich im Fall der Fälle der Situation genau so hilflos gegenüber gestanden hätte wie Arian. Erfreulichweise kann ich sofort im Band 2 weiterlesen!
Es ist eine tolles und fluessig geschriebenes Buch, Spannung pur, geile Erotik, alles vorhanden. Habe es in einem Rutsch lesen muessen und warte nun erwartungsvoll auf die Fortsetzung