Mitte vierzig ist ein komisches Alter, findet Bea. Mal fühlt sie sich jung und knackig wie eh und je, dann wieder melden sich Hitzewellen und Stimmungsschwankungen. Dass sich der Versöhnungssex mit ihrem Freund als Abschiedssex herausstellt, hebt ihre Laune auch nicht gerade. Warum gerät sie immer an die Falschen? Der Frust ist komplett, als Mutter Rosi, 64, und Tochter Mona, 19, mit neuen Liebhabern auftauchen – beide in Beas Alter. Geht gar nicht! Bea beschließt, erst mal männerlos glücklich zu werden. Aber dann steht mit Theo ein Mann vor ihr, der zwar definitiv der Falsche ist, ihr jedoch einen Hitzetsunami nach dem anderen beschert.
Drei Frauen aus drei Generationen suchen die Liebe – und finden sie dort, wo sie sie am wenigsten vermuten.
Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu. Ihre bisherigen Romane „Du mich auch. Ein Rache-Roman“, „Das bisschen Kuchen. (K)ein Diät-Roman“, „Den lass ich gleich an. (K)ein Single-Roman“, „Ich koch dich tot. (K)ein Liebesroman“, „Gib’s mir Schatz. (K)ein Fessel-Roman“, „Zur Hölle mit Seniorentellern. (K)ein Rentner-Roman“ und „Ich will es doch auch.(K)ein Beziehungsroman“ liegen im Aufbau Taschenbuch vor und sind große Erfolge.
Mein erstes Buch von Ellen Berg, dass recht flott daher kommt. An einigen Stellen etwas zu flott, wenn in Stakkato-Stil ein Spruch auf den nächsten folgt. Viele davon sind durchaus witzig, aber es hätte, besonders am Anfang, etwas dosierter eingesetzt werden können. Reden eigentlich mittlerweile die Teenies und jungen Twens wirklich so merkwürdig wie Mona teilweise? Ich kann da wohl auch keine qualifizierte Auskunft mehr geben, aber es kam mir manchmal etwas zu gewollt jugendlich vor - oder wie sich etwas ältere Semester eben die Jugendsprache vorstellen. Aber das Wort "tinderjährig" fand ich einsame Klasse! Diese Kreation kommt bestimmt in ein paar Jahren in den Duden! (falls dann jmd diese App überhaupt noch kennt...)
Schön fand ich ja den Beruf von Bea, und die Beschreibungen ihrer Umgestaltungen. War für mich auf jeden Fall eine nette Abwechslung zu sonstigen Frauenromanen.
Dennoch war es ein unterhaltsamer Roman, den ich mit sehr guten 3 Sternen bewerte. Und ich würde auch einen andere Romane der Autorin lesen wollen. Ich könnte ja fast wetten dass es von Tante Ruth oder jemand anderes von den ital. Freunden bereits einen gibt.
PS: Ich finde die Illustrationen am Cover von Ellen Berg (und auch Tessa Hennig) ja sehr lieb. Allerdings hatte sich in meinem Kopf dadurch auch die längste Zeit genau so ein Bild von Bea in meinem Kopf festgesetzt, und nicht von einer flotten noch-nicht-mal Mittvierzigerin.
Kurz zum Inhalt: Bea Lindemann, 44, wird von ihrem Freund verlassen und beschließt daraufhin ein Männermoratorium, da sie anscheinend immer nur an die falschen Männer gerät. Und dann kommen auch noch Tochter Mona, 19, und Mutter Rosi, 64, mit neuen Freunden an - die beide in Beas Alter sind! Daraufhin ist ihr Frust komplett. Noch dazu beschert ihr Julian, der Freund ihrer Tochter, Schmetterlinge im Bauch. Und dann taucht auch noch Theo auf, der auf jeden Fall der Falsche ist; in Bea jedoch Hitzewellen entfacht.
Meine Meinung: Der Schreibstil von Ellen Berg ist wie gewohnt flüssig, schnell und witzig zu lesen. Man leidet total mit Bea mit, da sie nicht mehr an die Liebe glauben kann und will; und sich auch dagegen sträubt. Noch dazu verknallt sie sich in den neuen Freund von ihrer Tochter. Und Theo, ihr neuer Auftraggeber, gefällt ihr auch - der ist ihrer Meinung nach jedoch schwul, also keine Gefahr. Diese Dreiecksgeschichte ist gut und emotional dargestellt. Sehr gut gefallen mir in diesem Buch die Charaktere von Tante Ruth, die immer mit einem guten Ratschlag und einer Schulter zum Anlehnen da ist, und deren italienischer Freund Ernesto, der Bea gleich herzlich in der Familie willkommen heißt. Und die wundervollen Beschreibungen der Amalfi-Küste lassen gleich von einem schönen Urlaub träumen! Nur mit der Jugendsprache von Mona kam ich bis zum Schluss nicht so ganz klar, das war für mich etwas zu überzogen-aber gerade das war absichtlich so gewollt, wie alle Charaktere überspitzt dargestellt werden. Das macht die Komik dieses Buches aus.
Es gibt auch wieder jede Menge toller Zitate, die direkt aus dem Leben gegriffen sind: "Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich weiß, was ich will - nur bin ich leider aus dem Alter raus, in dem ich es auch bekomme." "Probleme, die man hartnäckig ignoriert, verschwinden zwar, aber nur, um Verstärkung zu holen." "Alles, was man vor einem Aber sagt, ist das, was man wirklich denkt und will, sich jedoch nicht zu tun traut."
Das Cover hat Wiedererkennungswert und man merkt sofort, dass es ein Ellen Berg-Buch ist, da es optisch perfekt zu den anderen Covern passt.
Fazit: Humorvoller Roman über die Liebe, wie man sie findet und behält, und dass man zuerst mit sich selbst im Reinen sein muss. Tolle Charaktere, witzige Schreibweise und wahre Lebensweisheiten.
Mal wieder, ein Ellen Berg und was soll ich sagen, es war wieder klasse, humorvoll, mit tollen Charakteren und einer schönen Geschichte ein typischer Ellen Berg Roman eben.
In diesem Roman ging es um drei Frauen verschiedenen Alters, Bea Mitte 4o, ihre Mutter Rosi 64 und ihre Tochter Mona 19, alle haben irgendwie ein Problem mit Männern, sind auf der Suche oder lassen sich was tolles Einfallen, aber am Ende läuft doch alles ganz anders, als gedacht.
Mona erzählt ihrer Mutter von ihrem neuen Freund, der älter ist als sie, da kommt sofort Beas Mutterinstinkt hervor. Was sie nicht weiß Mona will sie in diesen Mann verkuppeln, finde dies einen lustigen Plan, auch die Umsetzung war nicht schlecht.
Mona fand ich zeitweise zu übergreifend, in das Leben ihrer Mama, sie ist alt genug,dachte ich, auch Rosi mischte sich oft ein, aber irgendwie war es auch nett, wie sie alle zusammenhielten und füreinander da waren.
Bea ist eine Frau, die von ihrem Freund wegen einer jüngeren verlassen wurde und nun Probleme hat mit ihrem älter werden, außerdem fand ich sehr nett und sie hat eine lustige Art, ich konnte mich mit ihr identifizieren und es war eher, als ob wir FreundInnen wären und nicht, Leser und Buchcharakter. Sie tat mir zeitweise richtig leid, mit ihren Liebeschaos und manchmal wollte ich sie schütteln mach die Augen auf, schau genau. Aber genau das ließ mich weiterlesen diese chaotische Art von der ganzen Familie ihre Vorstellungen und die Wirrungen die in der ganzen Geschichte wieder zu finden war, hat mich zum weiterlesen animiert, auch der besondere Humor und die besonders ausgearbeiteten Charaktere,ließen mich nicht mehr aufhören zu lesen.
Ich wusste, bis zu denn letzten Seiten nicht wie das Buch endet, da es so viele Wirrungen gab, das Ende fand ich aber sehr gut, es konnte nicht besser sein.
Ein Buch was ich auf alle Fälle wieder lesen werde, ein sehr amüsanter Roman, wo man merkt, dass die Autorin ihn mit Herzblut geschrieben hat.
Bestellerautorin Ellen Berg ist nicht ohne Grund ein Fixstern am Unterhaltungshimmel. Schon seit Jahren begeistern ihre (K)ein Romane die Leserschaft. Jedes der Bücher der Reihe besticht mit ihrer besonderen Mischung aus Humor, Spritzigkeit, Kalendersprüchen und unterschwelliger Ernsthaftigkeit. ‚Wie heiß ist das denn‘ ist hierbei keine Ausnahme. Die Mischung aus altbekannten Gesichtern und neuen Charakteren begeistern sowohl Ellen Berg Neulinge als auch Fans der Reihe. Die Charaktere sind wieder einmal liebevoll überzogen dargestellt, was den besonderen Charme ausmacht und trotzdem so nah dran an der Realität, dass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Ellen Berg hält sich nicht mit langen und unnötigen Beschreibungen der Umwelt oder der Umgebung auf, sondern konzentriert sich auf das Wesentliche. Das sind ihre Charaktere und deren Gedanken- und Gefühlswelt. Gewürzt wird das ganze immer wieder mit (altklugen) Sprüchen, manche davon sind vielleicht schon ein wenig abgedroschen oder platt, aber der Unterhaltungswert ist garantiert. Die Geschichte wirkt an manchen Stellen ein wenig zu vorhersehbar, meiner Meinung nach ist dies aber von der Autorin absichtlich herbeigeführt worden. Das macht den Überraschungseffekt an manchen Stellen nämlich nur größer. Wer bereits einmal ein Buch von Ellen Berg gelesen und es gemocht hat, wird meiner Meinung nach, immer wieder zu einem ihrer Romane greifen. Die Bücher ähneln sich in ihrem Aufbau sehr, trotzdem macht es immer wieder Spaß und am Ende des Buches bleibt das Gefühl zurück, dass man sich gut unterhalten fühlt und trotzdem eine (wichtige) Lektion gelernt hat.
Das Cover ist wieder hervorragend gewählt und gefiel mir auf Anhieb. Ich war gespannt, welche Story sich die Autorin diesmal wieder ausgedacht hat, allerdings war ich von der ersten Hälfte des Buches nicht so sehr begeistert. Nicht nur, dass ich mich in keine Figur wirklich hineindenken konnte, die Protagonistin erschien mir fast schon ein wenig labil, völlig von der Rolle, und ihr Verhalten konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Ohne spoilern zu wollen, bin ich über die wahren Umstände ihres Verhaltens schneller auf die Schliche gekommen als sie selbst, und ab da benahm sie sich dann auch plötzlich nicht mehr so durchgeknallt, obwohl sich an der Situation selbst nichts geändert hatte. Da wäre in meinen Augen weniger mehr gewesen.
Während sich Bea also anfangs schrecklich benahm, konnte ich Theo eigentlich gut verstehen.
Die Autorin spricht in jedem ihrer Bücher immer wieder das Thema Umwelt, fleischlose Ernährung, Achtsamkeit und Ressourcen an, serviert Bio-Getränke und Smoothies und meidet Nikotin, Alkohol allerdings fließt mitunter reichlich.
Zum Schluss arrangiert Ellen Berg ein Finale, das man so nicht erwartet hat. Ein wenig kitschig vielleicht, deshalb gebe ich 76/100, also 08/10 Punkte.
Bea wird von ihrem Freund verlassen und ist die Männer jetzt endgültig leid. Jetzt setzen auch noch die ersten Anzeichen der Menopause ein. Kann frau noch mehr bestraft werden? Nur gut, dass Bea eine tolle Freundin, und eine großartige Familie hat, die ihr hilft, wieder auf den richtige Weg zu kommen. Und den durften wir mit Bea gemeinsam gehen.
Ich hab mich in dem Buch direkt wohl gefühlt und konnte vor allem die Gedankengänge sehr gut nachvollziehen. Es ist witzig und humorvoll geschrieben, so dass es ein reines Vergnügen ist, der Geschichte zu folgen. Ich habe viel gelacht und zwischendurch gerätselt und mich gewundert und war am Schluss einfach nur glücklich. Ein perfektes Sommerbuch, vor allem für Frauen, die nicht mehr so genau wissen, ob 44 schon zu alt oder noch zu jung ist.
Da ich einige Passagen unterwegs als Hörbuch gehört habe, möchte ich auch dazu kurz sagen, dass die Sprecherin gute Arbeit geleistet hat und es Spaß gemacht hat ihr zu lauschen.
Nebenbei sei noch erwähnt, dass ich auch das Cover wieder entzückend finde.
Hier ist Ellen Berg wieder ein toller Roman gelungen, den ich mit Genuss gelesen habe.
Oh my God I hated this! Ich weiß nicht ob es am Audiobuch lag, weil ich mir das hier für lange Autofahrten heruntergeladen hatte, aber ich mochte einfach nichts daran. Rückgratlose push-over Frauen-Charaktäre -sowohl beruflich als auch privat- die keine nennenswerte Wandlung durchmachen...ugh. Liegt sicher auch daran, dass nicht die Zielgruppe dieses Buches war. Frauen reiferen Alters können sich vielleicht besser in die Damen hier drinnen reinversetzen. Ich bin Mitte/Ende 20ig, weder Mutter noch bittere gescheiterte Existenz und Männer die mich schlecht behandeln, denen laufe ich nicht hinterher. Gab also kaum Überschneidungspunkte die mich emotional gebunden hätten. Ganz im Gegenteil.
Mein erstes, aber bestimmt nicht letztes Buch von Ellen Berg. Wunderbarer Humor, musste immer wieder laut lachen, mit viel Liebe zum Detail und liebgewonnen Protagonisten. Die arme Bea hat es bestimmt nicht immer leicht, aber was hab ich mitgefiebert, dass sie nicht nur ihren Mr. Right trifft sondern auch ihr Leben nochmal in die Hand nimmt und fahrt aufnimmt. 5/5 Sternen!
Diese Geschichte darf man nicht so ernst nehmen. Dann kann man sich prächtig darüber amüsieren, was für Tomaten Bea auf den Augen, ach was, welch einen Gemüsegarten sie auf sämtlichen Sinnesorganen hat. Sie torkelt orientierungslos durch die Geschichte, weil sie vor lauter Schubladen in ihrem Denken total eingeschränkt ist, was allerdings irgendwie nicht zu ihrer angeblich besonders kreativen Ader passt. Aber wie gesagt, wenn man das ignoriert, kann man viel Spaß beim Lesen haben.
Die Autorin "Ellen Berg" hat wieder ein schönes rundum heiteres Personenstück der Generationen geschrieben, aus dem besonders die Ich-Erzählerin und Hauptprotagonistin Bea Lindemann hervorsticht. Der Schreibstiel von Ellen Berg ist flüssig interessant und humorvoll. In einzelnen Abschnitten wird eine verwirrende Komödie zum leichten Krimi und dies ist was Ellen Berg ausmacht und durch den Wiedererkennungswert freut man sich dieses schöne leichte Verwirrspiel mitzuerleben. Dieses Buch behandelt ein Thema das in jeder Familie vorkommen kann. Die Protagonistin Bea wird wegen einer jüngeren sitzengelassen und schwört auf eine männerlose glückliche Zeit. Drei Frauen aus drei Generationen suchen die Liebe – und finden sie dort, wo sie sie am wenigsten vermuten. Ellen Berg versteht es mit witzigen und schlagfertigen Sprüchen die Lachmuskulatur zu beanspruchen uns sorgt für entspannte, vergnügliche Lesestunden. Dieses Buch ist absolut lesenswert.