Dieses Buch pr�sentiert 4 Meisterwerke der Erotik von Donatien Alphonse Fran�ois de Sade, besser bekannt als Marquis de Sade (1740 - 1814). 1) "Die 120 Tage von Sodom oder die Schule der Libertinage" (1785): De Sade schildert ausf�hrlich die sp�ter nach dem Autor benannten sadistischen Sexualpraktiken von vier w�hrend der Regentschaft Ludwigs XIV. durch Steuer-Erpresserei zu Reichtum gelangten Franzosen im Laufe eines von obsz�nen Erz�hlungen begleiteten, mehr als viermonatigen Aufenthalts in einem zugemauerten Schloss an einem geheimen abgelegenen Ort S�dwestdeutschlands oder der Westschweiz. 2) "Justine oder vom Missgeschick der Tugend" (1787): nach dem Tod der nahezu mittellosen Mutter beschlie�t Juliette, als Prostituierte ins Bordell zu gehen, ver�bt eine Reihe von Verbrechen, erwirbt Reichtum und wird gl�cklich. Justine hingegen w�hlt den Weg der Tugend, erlebt hierbei eine Reihe von Abenteuern und Missgeschicken und wird fortw�hrend Verfolgungen und Erniedrigungen ausgesetzt, bis sie - wegen Mordes und Brandstiftung unter Anklage stehend - wieder ihre Schwester trifft, der sie ihr Lebensschicksal erz�hlt. 3) "Juliette oder die Vorteile des Lasters" (1796): der Folgeroman des Werks mit dem Titel Justine oder das Missgeschick der Tugend. 1797 erschienen anonym beide Romane als zehnb�ndige Ausgabe mit 4000 Seiten. Nach dem Tod der Eltern verlassen die mittellosen Schwestern Justine und Juliette die Klosterschule. 4) "Die Philosophie im Boudoir oder Die lasterhaften Lehrmeister" (1795): die als "Erziehungslekt�re" verfasste Publikation besteht aus einer Vorrede "an die Libertins," sieben Dialogen und einem Exkurs im Anschluss an den f�nften Dialog mit dem Titel "Franzosen, noch eine Anstrengung, wenn ihr Republikaner sein wollt."
A preoccupation with sexual violence characterizes novels, plays, and short stories that Donatien Alphonse François, comte de Sade but known as marquis de Sade, of France wrote. After this writer derives the word sadism, the deriving of sexual gratification from fantasies or acts that involve causing other persons to suffer physical or mental pain.
This aristocrat, revolutionary politician, and philosopher exhibited famous libertine lifestyle.
His works include dialogues and political tracts; in his lifetime, he published some works under his own name and denied authorship of apparently anonymous other works. His best erotic works combined philosophical discourse with pornography and depicted fantasies with an emphasis on criminality and blasphemy against the Catholic Church. Morality, religion or law restrained not his "extreme freedom." Various prisons and an insane asylum incarcerated the aristocrat for 32 years of his life: ten years in the Bastile, another year elsewhere in Paris, a month in Conciergerie, two years in a fortress, a year in Madelonnettes, three years in Bicêtre, a year in Sainte-Pélagie, and 13 years in the Charenton asylum. During the French revolution, people elected this criminal as delegate to the National Convention. He wrote many of his works in prison.
Je vier Sterne (inklusive Klassikerbonus) für die 120 Tage und die davon beeinflusste Spätfassung der Justine. Einen Stern für die blutigen Fetzen aus der Juliette, bei denen die meisten Beteiligten nur als Namen ohne weitere Vorgeschichte vorkommen. Die Philosophie im Boudoir habe ich nur überflogen, einen Stern für die erotische Handlung, zwei Sterne für die neue Moral.
Die 120 Tage von Sodom haben mir ungemein gut gefallen, und ich wünschte de Sade hätte die restlichen 90 Tage ebenfalls beendet. Justine war auch gut aber bei weitem nicht so stark wie die 120 Tage, und Juliette fand ich viel zu konfus um der Geschichte ansatzweise gut folgen zu können. Die Philosophie im Boudoir war ebenfalls sehr gut, da hätte ich mir allerdings mehr von den Dialogen gewünscht.
Ich denke, ersteres und letzteres werde ich mir nochmals in physischer Buchform zu gemüte führen, in der Hoffnung, dass ich noch etwas mehr erfahren kann.