Täterin trifft auf Opfer: Lucia hat als 15-jährige die fast 10 Jahre ältere Romy mit einem Messer so schwer verletzt, dass diese nur dank einer Organspende überleben konnte. Nach Jahren treffen die beiden wieder zusammen. Romy ist inzwischen Kunsthändlerin in Salzburg, Lucia bedient in einem gehobenen Restaurant. Sich aus dem Weg zu gehen, ist keine Lösung, denn die beiden verbindet ein gemeinsames Interesse: ein angeblich gefälschtes Gemälde trieb Lucias Mutter einst in den Selbstmord und die Galerie von Romys Vater in den Ruin. Nun wollen die beiden herausfinden, was es mit dem Gemälde wirklich auf sich hat. Wie konnte sich Lucias Mutter, die dem Bild als Begutachterin Echtheit bescheinigte, so irren? Was verbirgt der italienische Adelige, der damals als Käufer des Werkes aufgetreten ist? Und was hat die Gastwirtsfamilie Wurm mit allem zu tun?
Ja, es geht um Liebe, aber auch um einen Kunstkrimi. Man erfährt viel über den Transport von Kunstwerken, über die Kunstszene, über die Arbeit eines Gutachters, aber auch über das Jugendstrafrecht und den Alltag in einem Jugendgefängnis. Lucia und Romy sind daraus sympathische Charaktere, in die ich mich gut hinein versetzen konnte.