Der gefährlichste Mann der Republik heißt Dr. Bernhard Sommerfeldt. Er ist aus Ostfriesland geflohen. Aber Ostfriesland hat auch sie: Ann Kathrin Klaasen, die beste Zielfahnderin in ganz Deutschland. Sie heftet sich an seine Fersen. Lesen Sie jetzt nach „Totenstille im Watt“ den zweiten Band der neuen Serie von Nummer 1-Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf. „Das ganze Leben ist ein Spiel. Man muss nicht in ein Casino gehen, um daran teilzunehmen. Ich spiele volles Risiko, mit höchstem Einsatz. Aber was kann ich gewinnen? Die Freiheit? Meine Beate? Bekomme ich dann mein altes Leben zurück?
Alles würde ich dafür tun! Ja, ich habe Heimweh nach Ostfriesland. Ich möchte mein Leben als Dr. Bernhard Sommerfeldt zurück, zusammen mit meiner Beate. Am liebsten würde ich meine Praxis wieder eröffnen. Menschen behandeln. Den neuen Lover von Beate entsorgen. Am Meer spazieren gehen, der Nordsee lauschen und mich dem Wind aussetzen.
Aber dort, wo ich mich am wohlsten fühle, dort, wo ich jetzt am liebsten wäre, ist auch die Gefahr am größten, verhaftet und von Ann Kathrin Klaasen einkassiert zu werden. Und doch: Ich bin ein Mann mit Prinzipien. Es stehen noch einige auf meiner Liste…“
Anfangs zieht sich die Erzählung des Serienkillers ziemlich lange hin....bleibt aber dennoch eine spannende Analyse von Dr. Sommerfeldts Psyche. Bis fast zum Ende des Buches bleibt der Ausgang des Katz und Maus Spieles offen. ..... ein Plus sich auch den dritten Band vorzunehmen.
Teil 2 der Sommerfeldt-Reihe, mit den bekannten Ostfriesland-Ermittlern. Dr. Sommerfeldt hat sich mit neuer Identität nach Gelsenkirchen abgesetzt, verfolgt die Berichterstattung und plant seine nächsten Schritte. Insgeheim hängt er noch an seiner Freundin Beate und beobachtet sie auch noch, aber er traut sich nicht. Er pendelt in Gedanken zwischen Ostfriesland und seiner alten Heimat Bamberg.
Trotz etwas langatmigen Mittelteil, wieder ein sehr gutes Buch, dass auf den bereits geplanten dritten Teil warten lässt. Gute Wendungen, Spannung und ein der Hauptcharakter wird etwas sympatischer und menschlicher. Definitiv lesenswert.
Gehört als Hörbuch, wie der erste Teil hat mich das Hören sehr entspannt, ich konnte es auch super nebenbei hören und mochte für Charaktere und ihre Entwicklungen sehr!
Nach wie vor fasziniert es mich, wie mich der Autor Klaus-Peter Wolf und seine Figur Dr. Bernhard Sommerfeldt fesseln können. Der Schreibstil gefällt mir ausnehmend gut, die vielen Wendungen sind völlig unvorhersehbar, der Spannungsbogen wird die gesamte Dauer des Bches über fest gezurrt. Das Tempo ist brisant. Die Geschichte selbst ist beispielhaft und souverän erzählt. Die Sprache des Autoren ist frisch und modern. Die Figuren begeistern mich mehr und mehr. Ganz nebenbei liefert mir Klaus-Peter Wolf immer neue Leseempfehlungen aus den verschiedensten Genren, denn Dr. Sommerfeldt liebt das Lesen. Auch kulinarische Tipps kommen nicht zu kurz und so manches Restaurant wird genannt.
Auch der zweite Band der Serie erhält von mir die Bewertung fünf von fünf möglichen Sternen und selbstverständlich spreche ich eine Leseempfehlung aus, die Serie bietet absoluten Suchtfaktor! Dieses Mal habe ich bewusst langsam gelesen, um das Ende hinauszuzögern und somit den Lesegenuss zu verlängern, klingt verrückt, war aber genau so! Mein einziger Trost ist, dass Band Nummer 3 "Todesspiel im Hafen" bereits auf mich wartet.
Lesesoog pur, zwischendrin immer mal wieder gedacht - kenne ich das nicht? - aber schon wieder eine andere Wendung - zwiegespalten - aber am Ende - .... ich will wissen, wie es weiter geht - auf das Ende war ich so gar nicht eingestellt.
Die Unterbringung des Nordener Teams ist genial - ob ich das viele Namedropping mag, ich bin mir nicht sicher - mal ja mal nein
ich glaube, ich verstehe die Idee hinter dieser Serie nicht... der Protagonist ist widerlich, die Geschichte völlig absurd... ich komme aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.... aber eines weiss ich: aus dieser Serie bin ich raus...
Meine Meinung: Dr. Sommerfeldt ist auf der Flucht, nennt sich jetzt anders und versucht irgendwie mit der Sehnsucht nach Ostfriesland klarzukommen. Aber nicht nur Ostfriesland fehlt ihm, sondern auch seine Beate.
Es zieht ihn aber auch immer wieder nach Franken, zu seiner Familie. Dort hat er ein Treffen mit seinem Ex-Schwiegervater, der dabei etwas Blut verliert. Auch Nasenbluten kann einschüchtern. Sommerfeldt fordert ihn zur Ehrlichkeit auf. Als er dies nicht macht, lässt sich Sommerfeldt zu einer Entführung hinreißen. Er tut mir mit der Zeit, wirklich leid, aber seine Naivität hat ihm das ganze wohl eingebrockt. Plötzlich taucht eine Bekannte von ihm auf, die schon lange in ihn verschossen ist. Sie tut etwas, um ihm seine Liebe zu beweisen. Doch das ganze geht nicht so glatt, wie die zwei sich das wünschen. Ein Nachbar muss in die Schranken gewiesen werden. Diese Szene finde ich wirklich gut. Das Problem ist nur, dass jemand anders wieder das Gefühl hat, dass er entkommen ist. Arme Ann Kathrin. Der Showdown ist die logische Schlussfolgerung.
Seine Therapeutin Bärbel finde ich großartig. Seine Mutter hasse ich genauso, wie er. Sie ist ein richtiges Miststück. Kalt, ja schon eisig. Habe das Gefühl, sie hat kein Tröpfchen Liebe in sich. Ist nur auf Vorteil bedacht.
Es gibt aber noch jemanden den ich extrem aggressiv finde. Sie hat auch Tendenzen, die ich nicht einmal beschreiben kann. Ja, ich überlege gerade. Also ich denke "unberechenbar" trifft es ganz gut. Cordula seine frühere Arzthelferin auf jeden Fall ist ziemlich heftig für mich.
Bärbel hingegen, steht für mich als die Stütze die Dr. Sommerfeldt dringend braucht.
Holger Bloem ist eine sehr starke Person und Charakter. Gut, dass es ihn wirklich gibt. Er gibt dem Ganzen etwas Besonderes. Ich mag die Szenen zwischen ihm und Sommerfeldt.
Mein Fazit: Sommerfeldt ist nicht zu beneiden, was seine Familie angeht. Allerdings hat er manchmal Gedanken, die nicht nachvollziehbar sind. Weil er in einem Dilemma steckt. Die Geschichte ist seine Verarbeitung seines bisherigen Lebens. Ungeliebt von der Mutter, geliebt vom Vater und durch Missgunst seines Erbe beraubt. Mal sehen, wie es in Band drei weitergeht.
Teil 2 der Sommerfeldt-Reihe von Klaus-Peter Wolf, für mich das erste und auch das letzte Buch dieses Autors. Eigentlich mag ich Regionalkrimis, im allgemeinen liefern sie flüssig lesbare Spannung und sind damit die perfekte, leichte Urlaubslektüre. Dr. Sommerfeldt hat mich allerdings nur genervt. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite die weinerliche Nabelschau eines paranoiden Serienmörders. Keine Spannung, keine sinnvolle Handlung, nur sinnloses Hin- und Hergekurve quer durch Deutschland von Ostfriesland über das Ruhrgebiet bis Bamberg. Es wirkt doch alles reichlich konstruiert. Hatte das Buch aus einem öffentlichen Bücherschrank mitgenommen, da die Ostfriesenkrimis von K.P. Wolf durchaus einen guten Ruf und eine große Leserschaft haben. Jetzt freue ich mich vor allem, dass ich mir das Buch nicht gekauft habe und überlege, ob es direkt ins Altpapier geht oder zurück in den Bücherschrank. Naja, wird wohl Bücherschrank, K.P. Wolf hat ja eine Fangemeinde, irgendwem wird es schon gefallen. Außerdem kann ich keine Bücher in den Müll werfen, egal wie schlecht ich sie finde…