Cobb und Mary begegnen sich beim Kajakfahren auf dem Allagash River in der rauen Wildnis von Maine. Während sie die reißenden Stromschnellen des Flusses gemeinsam bezwingen, verlieben sich die beiden ineinander. Sie spüren, dass sie zusammengehören, doch das Leben stellt ihre Liebe auf eine harte Probe. Denn Mary leidet an einer schweren Krankheit, mit der sie Cobb nicht belasten will. Doch Cobb schwört, sie auf ihrem Weg ins Ungewisse zu begleiten …
4.5// Der erste Teil hat mir unheimlich gut gefallen, danach war es etwas anders, als erwartet. Aber trotzdem sehr gut! Ich liebe die Naturbeschreibungen, durch diese und auch die Märchen wirkt alles sehr mystisch. Ich bin eigentlich auch kein Fan von super romantischen, schon an Kitsch grenzenden Büchern, aber das hier war wirklich sehr schön.
Liebesroman Große Gefühle Taschenbuch Klappenbroschur 400 Seiten Eternal on the Water Aus dem Amerikanischen übersetzt von Sibylle Schmidt. ISBN-13 9783548290782 Erschienen: 06.07.2018
Zur Rezension:
Zum Buch:
Cobb und Mary begegnen sich beim Kajakfahren auf dem Allagash River in der rauen Wildnis von Maine. Während sie die reißenden Stromschnellen des Flusses gemeinsam bezwingen, verlieben sich die beiden ineinander. Sie spüren, dass sie zusammengehören, doch das Leben stellt ihre Liebe auf eine harte Probe. Denn Mary leidet an einer schweren Krankheit, mit der sie Cobb nicht belasten will. Doch Cobb schwört, sie auf ihrem Weg ins Ungewisse zu begleiten …
Zum Autor:
Joseph Monninger ist Autor vieler Romane, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Er ist Professor für Anglistik an der Plymouth State University und lebt mit seiner Familie in Warren, New Hampshire. Am liebsten geht er mit seinem Sohn angeln. Unter dem Namen J. P. Monninger ist sein Bestseller 'Liebe findet uns' erschienen.
Meine Meinung:
Ich habe damals schon das erste Buch des Autoren gelesen und zwar war das Liebe findet uns. Beim Stöbern habe ich dann sein neuestes Werk entdeckt und der Klappentext hat mich angesprochen.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir auch gut gelungen und auch der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen.
Es geht hier um Cobb und Mary, die sich direkt am 1. Tag der geplanten Bootsfahrt von Cobb am Fluss treffen und kennen lernen, der als Lehrer eine Auszeit nehmen will. Daraus entwickelt sich eine Liebesgeschichte.
Sie klärt ihn aber direkt auf, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet und lässt ihn die Wahl, ob er sie trotzdem wiedersehen möchte. Und wenn er sich für sie entscheidet, ist dies mit einer Bedingung geknüpft.
Dieses Buch vereint eine Liebesgeschichte mit dem Thema unheilbare Krankheit, Sterbehilfe und auch Suizid.
Alles in allem muss ich leider sagen, dass mich das Buch emotional gar nicht packen konnte. Es hat mich einfach nicht erreicht. Ausserdem hatte das Buch auch einige Längen, die das Lesen natürlich noch erschwert haben.
Von daher gibt es von mir leider nur 3 Sterne, da ich mir mehr davon versprochen hatte.
nhalt: Mary und Cobb lernen sich auf dem Allagash River kennen und auch recht schnell lieben. Es ist die eine große Liebe, von dem man nur träumen kann. Eine große Liebe, die so viel zu geben hätte, wäre da nicht Marys schwere Krankheit...
Meine Meinung: Marys und Cobbs Liebe, die „Yeti Liebe“ wie beide sie liebevoll nennen, ist wunderschön erzählt und wir erleben als Leser einige Stationen, die die beiden in ihrer gemeinsamen Zeit zusammen meistern. Hier sei zum einen die Zeit bei ihrem Bruder auf einer paradisischen Insel zu nennen, die Treffen und den Austausch mit den Chungamunga-Girls , die mich mit ihren ganz eigenen Geschichten sehr berührt haben. Aber auch die Sagen und Mythen die Mary über ihr geliebte Raben einfließen lässt gefielen mir sehr gut und ich begleiten mich auch jetzt gedanklich noch.
Es sind sehr viele schöne Momente aber auch viele traurige Szenen in diesem Buch benannt, die das Ende einer langen schweren Krankheit so nah erscheinen lassen und mein Herz sehr schwer werden ließen. Mary ist nicht einfach nur ein wundervoller einfühlsamer Charakter, sondern besonders auch Marys Selbstbestimmtheit in Bezug auf ihren Lebensendweg hat mich tief berührt. Denn was tust du, wenn der Mensch, den so so bedingungslos liebst möchte, dass du ihn im entscheidenden Moment loslässt? Wie muss sich Cobb nur gefühlt haben, wenn mein Herz als Außenstehender schon so schwer war? Ich möchte auch eigentlich gar nicht zu viel weiter von dem Inhalt verraten, denn dies würde dem Buch diesen ganz besonderen Zauber rauben. Mary und Cobb waren von der ersten bis zur letzten Zeile ein bezauberndes Paar mit einer schweren Bürde, was ich sicherlich nicht so schnell wieder vergessen werde.
Mein Fazit: „Solange der Fluss uns trägt“ ist nicht nur eine wunderschöne emotionale Geschichte über die eine große Liebe, sondern setzt sich auch mit der schwierigen Thematik der Selbstbestimmtheit des eigenen Todes auseinander. Ich kann abschließend zum Buch nur noch sagen: Taschentuchalarm! und meine absolute Leseemepfehlung aussprechen.
Durch das Cover und den Klappentext bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, denn es klang wirklich sehr vielversprechend. Natürlich gibt es zu diesem Buch viele verschiedene Meinungen die ich im Vorfeld gehört habe, deswegen wollte ich mir meine eigene Meinung dazu bilden. Das andere "Liebe findet uns" habe ich damals gelesen und war da sehr enttäuscht, daher wollte ich dem Autor nochmal eine Chance geben, da sich diese Geschichte sehr vielversprechend anhörte. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und angenehm und gefiel mir an sich ganz gut, dennoch empfand ich das Buch zeitweise als ziemlich langatmig.
Zur Geschichte, der Lehrer Jonathan Cobb hat sich eine kleine Auszeit genommen, um mit dem Kajak den Allagash River zu befahren, und über seinen Lieblings Schriftsteller Thoreau zu forschen.Am ersten Tag trifft er dort auf die doch etwas seltsame Mary Fury. Diese ist Biologin und hat ein Faible für Krähen. Sie ist auch mit dem Kajak unterwegs und möchte unterwegs die Chungamunga-Girls treffen um ihnen die Geschichte der Krähen etwas näher zu bringen. Beide fühlen sich unwiderruflich zueinander hingezogen und beschließen sich, nach ihren Aufgaben, an einem bestimmten Treffpunkt wieder zu sehen.
" Eines Tages wird es diese Sterne hier nicht mehr geben für dich. Für mich auch nicht. Der Rabe hat mir versprochen, dass ich wieder zu Erde werde, und ich glaube ihm. Aber bis dahin bin ich noch ein Mensch. ich stehe auf meinen Beinen und schaue zu den Sternen auf und erlebe die Jahreszeiten. " (Im Buch S. 266)
Gerade am Anfang ist man nicht darauf vorbereitet das Ende einer Geschichte zu erfahren. Man ist demnach also am Ausgangspunkt und erfährt durch den Protagonisten Cobb wie man bis dahin gekommen ist. An sich war das wirklich eine Achterbahn der Gefühle, wären da nicht die ein oder anderen Dinge die mich störten, dazu komme ich aber gleich noch. In " Liebe findet uns" wirkten die Charaktere auf mich ziemlich blass und farblos, sodass ich keine richtige Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Es ist ziemlich ungewohnt das Ende einer Geschichte als erstes zu lesen, aber es macht auch einen ziemlich neugierig. Man erfährt im laufe der Geschichte das Mary unheilbar krank ist. Sie weiß aber was sie erwartet und das sie nach Ausbruch nicht mehr lange auf der Erde weilen wird. Auch sie gehörte zu den Chungamunga-Girls, die alle eine schwere Krankheit haben. Mary ist nicht jemand der ein großes Geheimnis um ihre Krankheit macht sondern geht damit sehr offen um und beweißt eine große Stärke. Was mich aber sehr störte waren die vielen Krähen Geschichten und die ganzen Klopf-Klopf Witze, die eher mühsam als tiefgründig waren.
Cobb weiß gleich von Anfang an, womit er es zu tun hat. Wie gesagt macht Mary kein Geheimnis aus ihrer Krankheit und weiht ihn schnell ein. Sie überlässt ihm sogar die Entscheidung ob er so mit ihr zusammen leben will. Trotz allem entscheidet er sich für sie, dennoch hat Mary eine ganz wichtige Bedingung an ihn. Das dies kein leichter Weg wird den die beiden beschreiten werden ist klar, dennoch ist ihre Liebe so groß das sie ihn gemeinsam gehen wollen. Der Autor setzt sich hier sehr behutsam mit dem ernsten Thema Sterbehilfe und Suizid auseinander. Dabei erlebt man wie die Krankheit Mary nach und nach immer mehr zusetzt. Natürlich ist es eine sehr traurige und berührende Geschichte, doch leider konnte sie mich nicht fesseln.
"Solange der Fluss uns trägt" ist eine sehr emotionale und berührende Geschichte die mich leider nicht komplett überzeugen konnte. Für mich war es zeitweise sehr langatmig, wo durch sich die Geschichte auch ein wenig zog. Auch die vielen Krähen Geschichten oder Klopf-Klopf Witze fand ich eher mühsam als tiefgründig. Ansonsten war das Thema Sterbehilfe und Suizid gut ausgearbeitet, nur leider war die Geschichte nicht so meins.
Ich habe den ersten Roman von Joe Monninger "Liebe findet uns" geliebt. Es war unfassbar emotional und hat mich während des Lesens auf eine wundervolle Reise mitgenommen. Mit dieser Erwartung bin ich auch an dieses Buch herangetreten und wurde in keinster Weise enttäuscht.
Von Beginn an standen die Taschentücher neben mir, denn ich habe jeden Moment damit gerechnet loszuheulen. Und es kam dann irgendwann auch der Punkt, an dem es sich nicht mehr verhindern bzw. aufhalten ließ. Das wollte ich auch gar nicht. denn Cobb und Mary sollte alles Glück der Welt gehören. So wie es auch für einen viel zu kurzen Augenblick war. Ihre Liebe ist episch und ihre gemeinsame Zeit sagenhaft. Sie erleben so viel und alle Begegnungen schweißen sie noch mehr zusammen.
Marys Bedingung an Cobb ist wahrscheinlich das schwerste, was man von einem liebenden Menschen verlangen kann und ich finde es tragisch und wundervoll zugleich wie die beiden ihre kurze gemeinsame Zeit verbringen.
Ich gebe meine absolute Leseempfehlung für dieses Buch. Solche berührenden und lange im Kopf bleibenden Bücher sind sehr selten.
Meine Rezession: Ich liebe dieses Buch. Ich muss sagen am Anfang hin ich schwer rein gekommen . Ich brauchte die ersten 100 Seiten um wirklich einzusteigen . Aber als ich dann in der Geschichte war, konnte ich mich nicht mehr Bremsen. Als ich das Buch beendet habe, musste ich noch Tage lang an die Geschichte denken und war nicht bereit ein neues Buch zu lesen. Ich hing noch so an der Geschichte das ich nichts neues in meinen Kopf lassen konnte und auch garnicht wollte. Die Gefühle waren so nachvollziehbar , als ob ich sie selbst gefühlt habe . Es war zwischendurch auch sehr traurig und habe sehr viel Mitgefühl gehabt. Ich finde das Zusammenspiel zwischen der Natur und der Liebesgeschichte sehr schön und es ist nicht zu viel von beiden Sehr zu empfehlen. Ich liebe es💙
Manche Bücher packen einen sofort, andere brauchen etwas Zeit – und dann gibt es die, bei denen man irgendwann einfach aufgibt. Solang der Fluss uns trägt hat für mich als erstes DNF-Buch genau in diese Kategorie gepasst. Der erste Teil war noch in Ordnung, aber ab dem zweiten zog sich die Geschichte nur noch. Die Handlung kam nicht wirklich voran, und stattdessen fühlte es sich an, als würde sich alles im Kreis drehen. Weshalb ich es dann ziemlich schnell zur Seite gelegt habe und schließlich monatelang liegen lies. Ich habe dann einen letzten Versuch gestartet, aber es hat mich einfach nicht abgeholt. Manchmal muss man sich eingestehen: Das wird nichts mehr. Vielleicht funktioniert es für andere Leser besser…
Nicht mein Schreibstil - irgendwie konnte ich mich lange nicht in die Charaktere hinein versetzen....deren Verhalten und Unterhaltungen waren wir irgendwie zu fremd. Obwohl es manchmal schwer für mich persönlich war weiter zu lesen, wollte ich doch wissen wie die Geschwindigkeit chte verläuft. Nach und nach kam ich dann auch mehr in der Welt an. Ich bin dankbar für die Denkanstöße und für die eingebauten Mythen. Das Ende - obwohl man von Anfang an in etwa weiß wie es endet - ist durchaus sehr emotional. Und bis dahin konnte ich mich in die Personen ziemlich gut reinversetzen
Ich fand die Story fesselnd und witzig, musste auch gegen Ende super viel weinen. Was mich an dem Buch einfach gestört hat, waren die teilweise unendlichen Passagen über Krähen und die Natur, die mich einfach nicht wirklich interessierten. Am schönsten fand ich die Insider zwischen den beiden (Klopf-Klopf-Witze, John Steinbeck Zitat) und der hemmungslose Umgang von Anfang an zwischen den beiden.
Eine wunderschöne (Liebes-)Geschichte zum Lachen und auch zum Weinen. Das Ende war sehr berührend und ich musste mir die eine oder andere Träne zurückhalten. Auch seine Natur- und Landschaftsbeschreibungen haben mir sehr gut gefallen.
Ich las bereits 'Liebe findet uns' von diesem Autor und habe deswegen diesen Roman gelesen. Tatsächlich fand ich, dass die Grundidee ziemlich gleich war, aber 'Solange der Fluss uns trägt' war schlimmer. Ich werde nie wieder ein Buch von diesem Autor lesen, weil ich es kaum ertragen konnte. Die Geschichte ließ mein Herz unerträglich schwer werden und ich sage nur eins: Taschentücheralarm hoch 10. Wenn ihr auch so extrem mit den Charakteren mitleidet wie ich, dann wird dieser Roman nicht einfach für euch. Ich habe jedenfalls beschlossen, dass ich nie wieder ein Buch lesen werde, in dem einer der Protagonisten todkrank ist. Nie wieder. Mein Herz hält das einfach nicht aus. Es ist zu viel und ich möchte mir das nicht mehr antun. Nachdem ich die erste Seite des Prologs gelesen hatte, wusste ich, dass ich am Ende wie ein Schlosshund heulen wurde und so kam es dann auch. Ich hätte es vielleicht nicht lesen sollen, doch jetzt ist es sowieso zu spät dafür. Viel emotionaler kann man einen Roman allerdings kaum gestalten und eins fand ich doch beeindruckend: Die Gestaltung der Charaktere. Sie sind wirklich toll und ich kann gar nicht mehr dazu schreiben, weil mir schon wieder die Tränen kommen. Ich hasse dieses Buch.