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james dean

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208 pages, Paperback

First published January 1, 2005

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Profile Image for rebellyell666.
123 reviews
March 21, 2011
Wenn ich mir James Dean auf meinem Poster mit dem berühmten Spruch

„Dream as if you'll live forever, live as if you'll die today”

anschaue, dann merke ich, dass ich ihn nicht richtig greifen kann. den berühmten Schauspieler als auch seinen Spruch, der immer mit dem Schrecken des Todes aufwartet. Als Frau sollte ich ihn umwerben, mich um ihn kümmern und ihn retten. Doch wovor?

Durch diese kurze, aber einprägsame Lektüre habe ich mir selbst immer wieder die Frage gestellt, ob ich wirklich gerne mit Dean ein Bündnis eingegangen wäre. Und ich möchte gerne sagen: Eher nicht. Ich hätte ihn gerne umsorgt, aber er hätte, so wird es auch beschrieben, alles aus mir heraus gesogen und mir meine Hülle gelassen, die ruhelos bis ans Ende der Zeit immer wieder von Erinnerungen heimgesucht werden würde.

Der Verfasser geht zunächst auf die Kindheit, den brennenden Wunsch des Berufs Schauspieler sowie das Heranwachsen des jungen Dean ein. Ob er wirklich so zerrissen wegen des frühen Todes seiner Mutter war, mag ich im Laufe der Geschichte bezweifeln. Zwar ist der Tod ein Grund, dass er als Heranwachsender etwas verloren wirkt, aber durch seine brennenden Wünsche, alles zu können und nichts unbeleuchtet zu lassen, hat er doch ein Ziel gefunden. Das Ziel, immer mehr zu wollen und gleichzeitig im Rampenlicht zu stehen, wird ihm immer mehr zum Verhängnis, so dass seine Zwiespältigkeit sich in allem Möglichen äußert. Seine Persönlichkeit folgt keinem A – Z Muster oder einer zu erwartenden Reaktion. Gerne provoziert er als Maske für seine Unsicherheit.

Was mir etwas zu schaffen machte, war der Stil des Autors, Deans Geschichte zu verpacken. So weiß ich zwar nun, dass Dean viele Liebschaften hatte und man ihm die Homosexualität nachsagte, dennoch wurde auf seine schauspielerische Leistung etwas wenig Zeit verwendet. Hier hätte ich mir – insbesondere im Kapitel „Giganten“ – etwas mehr Hintergrundwissen in geordneten Sätzen gewünscht. So wird zum Beispiel nicht erwähnt, ob Dean gedoublet werden musste für seinen letzten Film oder nicht. Im Internet bin ich dann auf diese Information gestoßen, die erklärt, dass er lediglich nachsynchronisiert werden musste.

Alles in allem ein gutes Standardwerk ohne zu viele Worte verschwendet zu haben. Dennoch hätte ich mir etwas mehr Ordnung innerhalb der Kapitel gewünscht. Es wird viel auf seine Psyche und die Verhaltensweisen eingegangen, aber ein erklärendes Bild – außer der Tod seiner Mutter – gibt dieses Buch nicht.
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