In Een onbarmhartig pad pikken Tiddo en Isa een lifter op tijdens een reis door IJsland. De lifter raakt bevriend met het stel en reist langer mee dan gepland. Maar als Tiddo hem in een opwelling een geheim toevertrouwt dat als een bom onder zijn huwelijk met Isa ligt ziet Tiddo in dat hij de lifter moet afschudden. Dat leidt tot een wilde tocht over een van de gevaarlijkste wegen ter wereld. Een onbarmhartig pad is een razendspannende roadnovel over een man die tot het uiterste gaat om te behouden wat hij eigenlijk al kwijt is.
Gerwin van der Werf (De Meern, 13 juni 1969) is schrijver, columnist/publicist bij Dagblad Trouw en muziekdocent. Hij publiceerde vier romans bij uitgeverij Atlas Contact: Gewapende Man (2010), Wild (2011, longlist Libris Literatuurprijs), Luchtvissers (2013) en Een Onbarmhartig Pad (2018). Ook verschenen er van hem twee bundels met columns en verhalen over het onderwijs: Schooldagen (2014) en Stampen en Zingen (2018)
Van der Werf won de eerste editie van de Turing Nationale Gedichtenwedstrijd in 2010 voor het gedicht Misbruik.
في حقيقة الأمر الصفحة الأخيرة هى التي لم تكن تأتي أبداً....🤪 لم أكن أعلم بأن أرض " ايسلندا " قاسية هكذا ما بين حمم بركانية وكتل جليدية....وتخيل معي بأن أحدهم يرى بأن قضاء عطلة هناك يعد مغامرة رائعة يمكنها أن تُقلص المسافة البعيدة بينه وبين زوجته... كيف يظن بأنه سيجتمع شملهما في شاحنة للتخييم !! بل وبالموافقة على اصطحاب أحد المتجولين المجهولين ، ألم يفطن بأنه سيشكل تهديداً خطيراً وصريحاً.... مشاعر باردة وباهتة....رجل يكتفي بقول هذا رائع اليس كذلك... وكان من الممكن أن يبحث عن عيني امرأته لتتلاقيا في لحظة يصرح فيها بأنه مازال يحبها... ومن ثم ينصت إليها...ويقررا إذا ما كان من الممكن ان تستمر الحياة بينهما أو ينفصلا.... لا يبالي بأن يلقي ولو سؤالاً واحداً بشأن ما يرسمه ابنه في دفتر الرسم من رسومات غرائبية مخيفة... ترك والدته ميتة في فراشها وحيدة ليقوم بهذه الرحلة السخيفة... لِما كان عليّ أن أتحمل عناء هذه الرحلة التي كانت كالجروح المتوالية والتي لا تلتئم أبداً.....وليست ليل لا يأتي ابداً.....
تنطلق رحلة "تيدو" و زوجته "إيسا" و ابنه "جوناثان" إلي أيسلندا. رحلة يعول عليها "تيدو" لإنقاذ زواجه من "إيسا"، يستأجر شاحنة تخييم و يقود عبر طرق أيسلندا و طبيعتها الخلابة. تصادفهم متجولة علي الطريق فيتوقفوا لاصطحابها و لكن المتجولة برفقتها متجول يدعي "سفاين". تتركهم المتجولة و يبقي "سفاين" معهم في الرحلة دون رغبتهم.
"سفاين" هو كل ما افتقده "تيدو" و يمثل أكبر مخاوفه. شخص مبادر.. جدير بالاهتمام.. قيادي.. استطاع لفت نظر ابنه "جوناثان" و كسب إهتمام زوجته "إيسا". و أثار ريبة "تيدو" بقصصه الخرافية و وشومه و شخصيته الوهمية و ثقته العالية بالنفس. "إن المصادفات تقربني من حياة الناس. ليس مصادفة حقًا.. بل هي أقرب لقوي الطبيعة. أنا أؤمن بأن هذه اللقاءات تدبرها الطبيعة. أنا مبعوث من الطبيعة، لهذا أتجول."
"تيدو" شخصية اعتمادية مرتابة. نشأ كفتي أمه المدلل.. أمه التي ساعدته ماديًا لهذه الرحلة و رغم ذلك تهرب من مكالماتها كما اعتاد الهروب من أي عقبة تقابله. اعتمد "تيدو" علي زوجته في تدبير أمور حياتهم و تخطيط إجازاتهم. فلا مانع من أن يعتمد علي "أيسلندا" بل و أن يثق بمتجول غريب و يخبره عن مشكلاته الزوجية و يلجأ إليه لإنقاذ زواجه. ساءت علاقته بزوجته و رفض تصديق إنه السبب وراء ذلك و سعي لإثبات انها السبب.
"هل ما يحدد علاقتكما بعد كل تلك السنوات هي الأسرار اخفيتماها أم التي كشفتماها؟.. أريد معرفة أسرار "إيسا" الجديدة. سأغفر لها كل لحظة طيش مع الحمقي الذين عملت معهم في الجامعة. يدهشني أن أستطيع فعل هذا. أرغب بشدة في مسامحتها علي شئ."
تستمر محاولات "تيدو" خلال الرحلة لإصلاح علاقته بزوجته و التقرب منها بل و حاول التخلي عن شخصيته الاعتمادية و الاستمرار في رحلته باستماتة مهما كانت العوائق. و استعان "بسفاين" للتقريب بينه و بين أسرته و وثق فيه.
فإلي أي مدي قد يتمادي "سفاين" في مساعيه مع "إيسا" ؟ هل يشكل تهديد لزواج "تيدو"؟ كيف ستكون ردة فعل "تيدو" تجاه "سفاين"؟ هل ينجح "تيدو" في انقاذ زواجه؟ و ما سر "تيدو" الذي يمنعه من الاتصال بأمه؟
رواية "ليل لا يأتي أبدًا" من ترجمات العربي للنشر و التوزيع ترجمة المميزة هند عادل.
This thriller is about a Dutch couple and their teenage son who go on holiday to Iceland, hopefully to patch up their failing relationship. The novel is narrated by Tiddo, the husband and from the start I was wondering about his reliability. Before they leave he visits his mother but she’s not home and has left him an envelope full of money. Once they’re in Iceland he makes excuses not to ring her and then fakes a phone call after wife, Isa insists. Weird! They stop to pick up a hitchhiker, a young woman and out from nowhere appears a man, Svein who says he’s her boyfriend. This guy is the hitchhiker of the title and he hangs around for a bit increasing Tiddo’s insecurities and anxiety. It’s a strange story but very readable. It’s more about a man trying to cope with his own issues than a true thriller (I’m not sure Svein was as sinister as Tiddo makes him out to be). The Icelandic landscape is a brilliant backdrop and it works well as a quick, entertaining read.
Kurzmeinung: In Der Anhalter erzählt Gerwin van der Werf eine spannende Geschichte mit interessanten Charakteren und einer ganz besonderen Atmosphäre. Es geht um Beziehungen zueinander und die Frage, zu was jeder Mensch in der Lage ist, wenn er sich in einer Notlage sieht. Dazu kommt noch der wundervolle Schauplatz in Islands rauer Natur.
Meine Meinung: Zuerst einmal: das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Und zwar alles daran. Es ist für mich ein eher ungewöhnliches Buch. Es ist überraschend, folgt nicht dem ewig gleichen Schema X. Es hat interessante Figuren und eine ganz besondere Atmosphäre. Für mich waren von zentraler Bedeutung die Analyse von Beziehungen. Sei es zwischen Mann und Frau, zwischen Eltern und Kind, oder zu einem Fremden. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Tiddo. In seiner Ehe zu Isa kriselt es. Schon Jahre lang läuft es nicht mehr gut, es fehlt Intimität. Es gab Schicksalsschläge, die sie nicht gemeinsam verarbeitet haben und ein Alltagstrott, der sie hat Auseinanderdriften lassen. Auch Tiddos Selbstwert spielt eine große Rolle. Er hat das Vertrauen in seine Fähigkeiten als Mann und Vater verloren.
„(...) einen kurzen Augenblick fühle ich wieder, wer ich bin: ein Mann, der seinen Sohn nicht kennt und für seine Frau zu dumm ist.“ (Aus "Der Anhalter", S.151)
Auch zu seinem Sohn Jonathan hat Tiddo die Verbindung verloren. Er weiß nicht, wie er mit ihm umgehen soll, wie er das Vertrauen und die Nähe wieder herstellen kann. Er erhofft sich viel von dem Urlaub in Island. Genaue Vorstellungen, wie das funktionieren soll, hat er allerdings keine. Tiddo ist ein Mann geprägt von Selbstzweifeln, der durch eine Reise seinen Sohn kennenlernen und seine Ehe retten möchte. Diese Elemente der Geschichte haben mir schon mal sehr gut gefallen.
Dann kommt eine weitere Figur ins Spiel. Tiddo und seine Familie beschließen einen Anhalter mitzunehmen, der das ganze Beziehungsgefüge durcheinanderbringt. Er ist groß, gutaussehend und hat jede Menge von dem Selbstvertrauen, das Tiddo fehlt. Tiddos Beziehung zu ihm wechselt zwischen Freund und Vorbild auf der einen, und Rivale auf der anderen Seite. Der Anhalter erzählt von den legenden Islands, schlüpft in die Rolle des Islandkenners und Fremdenführer, des Kumpels für Jonathan, den Verführer für Isa. Ob das alles wirklich so geschieht, oder eine Interpretation des eifersüchtigen und unsicheren Tiddos ist, wird nicht klar. Schließlich passiert etwas dramatisches, was Tiddo sich am Anfang seiner Reise wahrscheinlich nie hätte ausmalen können. Das Erzähltempo wird rasanter und ich bin nur noch so durch die Seiten geflogen. Immer mehr wird die Erzählung geprägt von Tiddos Paranoia, seinem schlechten Gewissen und der Flucht vor dem Geschehenen.
Das alles ist eingebettet in wunderschöne Naturbeschreibungen. Ich konnte mir die raue und magische Landschaft richtig gut vorstellen und die Lektüre hat mich sehr in meinem Wunsch bestärkt, selbst einmal nach Island reisen zu wollen.
„Man soll sich von der Wahrheit nicht bevormunden lassen (...).“ (Aus "Der Anhalter", S.192)
Fazit: Der Anhalter von Gerwin van der Werf ist ein facettenreicher und spannender Roman über einen Mann, der durch eine Islandreise die Beziehung zu seiner Frau und seinem Sohn retten möchte. Es gibt eine interessante Analyse vom Beziehungsgefüge einer Familie. Dazu kommen magische und Spannungselemente und die wunderbaren Naturbeschreibungen von Islands rauer Wildnis. Klare Empfehlung.
Tiddo vind ik een irritante naam, laat ik daar mee beginnen. Vlot verhaaltje, niks aan de hand, maar er gebeurt echt helemaal niets. Een kus met een andere vent, lekker belangrijk. Dat kind van hen voegt ook eigenlijk niets toe. Al met al een slordig romannetje dat niet veel met de verbeelding doet. Had het in 2 dagen uit dus het las kennelijk wel lekker. Groetjes.
Eine Reise und ein Fremder als Brandbeschleuniger...
Eine Mischung aus Reiseroman und Thriller soll dieses Buch sein. Das ist es... und noch viel mehr.
Es ist eine spannende Reise in die archaische Natur Islands, ein Roadtrip durch die mystische Welt zwischen Vulkanen und Kratern, eine Reise zu sich selbst, ein Selbstfindungs-Trip, ein psychologischer Beziehungsroman, das Psychogramm einer Familie, das Psychogramm eines verzweifelten Familienvaters, eine Familiengeschichte mit Familiengeheimnissen.
Das Ehepaar Tiddo und Isa erfüllt sich einen langgehegten und immer wieder aufgeschobenen Wunsch und reist mit ihrem 13-jährigen Sohn Jonathan zunächst mit dem Wohnmobil, später mit dem Jeep durch Island. Tiddo erhofft sich von der Reise auf und über die Vulkaninsel die Rettung seiner fast 15-jährigen Ehe und er ist sogar überzeugt davon, dass es gelingt. Er und seine Frau haben sich über die Jahre hinweg voneinander distanziert, ihre Gemeinsamkeiten sind verloren gegangen und die Leidenschaft füreinander ist erloschen. Tiddo möchte durch die Reise auch wieder einen Zugang zu seinem Sohn bekommen, deren Verhältnis sich ebenfalls abgekühlt hat.
Große Hoffnungen und hohe Erwartungen an einen Jahresurlaub. Kann allein Reisen Probleme lösen? Kann Tapetenwechsel beschädigte zwischenmenschliche Beziehungen kitten?
Schon nach wenigen Kilometern entscheiden sich die Camper auf Isas Vorschlag hin dafür, einen der zahlreichen Anhalter vom Straßenrand mitzunehmen. Der strömende Regen hat sein Übriges dafür getan, um der Familie die Entscheidung zu erleichtern, einen Fremden in ihr fahrendes Heim aufzunehmen.
Der redselige, selbstbewusste und gut aussehende Isländer Svein, der seit einigen Jahren in Amerika lebt und nun ausgiebig sein Heimatland erkunden möchte, verspricht, mit seinen Beziehungen bei Einheimischen für Vergünstigungen zu sorgen und ihnen geheime Insider-Tipps für die Reise zu verraten. Ihm fallen letztlich immer wieder neue Gründe ein, um weiter mit ihnen zu reisen. Er lässt sich einfach nicht mehr abschütteln. Sveins Beweggründe, die Reise mit der Familie immer weiter fortzuführen, bleiben unklar. Immer klarer wird nur eins: es ist schwer, ihn wieder loszuwerden.
Mit der Zeit dringen die vier immer tiefer in die mythische Welt, spektakuläre, karge Natur und überwältigende, raue Landschaft Islands mit seinen Vulkanen und Gletschern ein.
Parallel dazu kommt es auch im Wohnmobil schleichend zu Veränderungen. Die Stimmung kippt und lange verdrängte Probleme drängen durch die Anwesenheit des Fremden mit Vehemenz ans Tageslicht.
Der junge blonde Reisebegleiter macht mit seinem Prahlen großen Eindruck auf den pubertierenden Jonathan, er verwickelt Isa ihn leise Gespräche und flirtet mit ihr und er übt mit seiner charismatischen Art sogar auf Tiddo, der ursprünglich völlig gegen einen unbekannten Mitreisenden war, eine gewisse Faszination aus. Svein hat Tiddo zum Reden gebracht und ihm Privates entlockt, das er unter normalen Umständen niemals einem Fremden erzählt hätte und...er macht Tiddo glauben, er könne dessen Ehe retten. Tiddo entwickelt eine ambivalente Beziehung zu Svein und gerät in eine Art emotionale Abhängigkeit von ihm. Er setzt Hoffnung in Svein, macht ihn in gewisser Weise zu seinem Vorbild und er möchte ihn gleichzeitig loswerden, weil er ihn als Bedrohung empfindet. Svein der Retter und Svein der Rivale.
Der mysteriöse Fremde bringt so Einiges ins Rollen und bedroht mit seiner Wirkung auf die Familie subtil und zunehmend deren fragiles Gleichgewicht.
Tiddo, der den Eindruck hat, dass Svein ihm seinen Platz als Ehemann und Vater streitig machen will und der sich darüber hinaus als Mann in Frage gestellt fühlt, sieht schließlich nur noch einen einzigen Ausweg: eine waghalsige Fahrt zum Kratersee Öskjuvatn. Die Familie gerät in Gefahr. Die Konsequenzen sind verheerend. Tiddo, der Familienvater, wird zu einer tragischen Figur.
Welche Risiken geht jemand ein, was nimmt jemand auf sich und was ist jemand zu tun bereit, wenn er all’ seine Felle davonschwimmen sieht?
Der Schreibstil von Gerwin van der Werf hat mir äußerst gut gefallen und die Ideen für und hinter dem Roman finde ich originell und interessant.
Der Autor erzählt eine tragikomische Geschichte über Liebe, Männlichkeit und das Älterwerden auf literarisch eindrucksvolle Weise aus der Perspektive seines Ich-Erzählers Tiddo, der seine Ehe zunehmend gegen die Wand fährt, obwohl er sie eigentlich retten möchte.
Gerwin van der Werf beschreibt die beeindruckende Landschaft dermaßen atmosphärisch, bildhaft und eindrücklich, dass man das Gefühl hat, selbst ein Teil der kleinen Reisegruppe zu sein.
Die Protagonisten werden einem zunehmend vertraut. Sie werden in all ihrer Vielschichtigkeit und Unterschiedlichkeit facettenreich geschildert und erscheinen so als Menschen mit Ecken und Kanten.
„Der Anhalter“ ist ein fesselnder und psychologisch stimmiger Roman, der sowohl dynamisch, beschwingt und leichtfüßig als auch gehaltvoll und tiefgründig daherkommt. Er ist gleichzeitig dramatisch und tragisch sowie humorvoll und amüsant und er hat etwas Finsteres und Verstörendes. Über die gesamte Dauer der Lektüre hinweg spürt man in seinem tiefsten Inneren mit Unbehagen die unheilschwangere Atmosphäre, die über der Geschichte schwebt.
Ich habe vor der Lektüre noch nichts von dem 1969 geborenen niederländischen Autor Gerwin van der Werf gehört, geschweige denn gelesen. Zwei seiner vier Romane schafften es auf die Longlist des wichtigsten niederländischen Literaturpreises. „Der Anhalter“ ist der erste Roman von ihm, der in deutscher Übersetzung erschienen ist.
Der Autor hat mich mit seinem magischen und spannenden Werk überzeugt und ich freue mich darauf, weitere Romane von ihm zu lesen.
Ik weet niet wat het toch is met mij en Nederlandse boeken. Ook hier had ik het weer. Een Onbarmhartig Pad is reuzegoed geschreven en behoorlijk spannend. Ik zie de hele weg die de hoofdpersonen afleggen door IJsland helemaal voor me (soms zoek ik een plaats op in Google images om te checken of mijn beeld klopt), ik voel de kou en de nattigheid en ruik de zwavelige bronnen. Ook de personages zie ik voor me: anti-held Tiddo, IJslandse lifter Svein, echtgenote Isa, zoontje Jonathan. Ik beleef veel plezier aan het lezen tijdens het lezen, bewonder de schrijfstijl die zo onderkoeld uit de weg gaat, en hoop dat ik hier weer eens een jubelende recensie over kan schrijven. Dan heb ik het uit. En mijn gevoel staat met lege handen. Alsof ik meegeleefd en –beleefd heb met hologrammen. Er blijft niets over. Ze zijn de zoveelste Nederlandse personages die me onberoerd achterlaten. Het zal vast aan mij liggen, mijn innerlijke Sissi die zo graag een traantje wil laten om een boek, in plaats van superieur te glimlachen om de cynische anti-held die zijn trekken thuis krijgt. Maar als ik het vergelijk met Melmoth en met Kingdom of the Blind, en het lichamelijk gevoelde meeleven dat die boeken bij me opriepen, dan weet ik wel wat ik persoonlijk liever lees.
The following book reviews have been shared by Text Publishing – publisher of The Hitchhiker
‘A page turner…certainly got me questioning who to trust.’ RNZ Nine to Noon
‘A taut, psychologically lush, and utterly fulfilling novel, with narrative echoes of an old Icelandic saga…This is that rare beast: a work of literary fiction that will also satisfy the lovers of thrillers and crime fiction.’ Tracey Korsten, GLAM Adelaide
‘The popular Dutch author captures the majesty and menace of the glacial landscape in a compelling psychological drama.’ Shelley Orchard, Herald Sun
‘A memorable and disturbing psychological thriller, set against the backdrop of the unique and often dangerous landscape of Iceland…A remarkable achievement.’ Canberra Times
Een roadtrip. Een laatste kans om een huwelijk te redden. Een vreemde lifter . Maar vooral: een man die steeds verder in zijn eigen gedachtenspinsels verstrikt raakt. Niet mijn type boek. Maar het leest wel als een trein. Als een roadtrip dus.
Een huwelijk is hard werken en eerlijkheid duurt het langst. Een mooi en bijzonder verhaal. Isa mag van mij wel iets meer haar best doen voor Tiddo. Maar we horen of lezen haar kant van het verhaal niet. Verder ben ik erg benieuwd hoe IJsland er in het echt uitziet.
Achtung Spoiler. (Yup, spoilert das komplette Buch.)
Ich kann aus Der Anhalter nicht schlau werden. Auf der einen Seite versucht es sich in einer Max-Frisch-Homo-Faberesquen Story, auf der anderen Seite nimmt es populäre Krimi Tropen der letzten Jahre auf (unreliable narrator, yawn). Ich habe es als 'Krimi und Island-Reiseführer' angepriesen gesehen und von beidem ist es meilenweit entfernt.
Die Story (spoiler!) ist simpel: Ein Ehepaar mit Sohn will seine Ehe auf einer Islandreise retten. Verkompliziert wird das durch den Anhalter, den sie spontan mitnehmen, und den Tod der Mutter des Erzählers, von dem der Erzähler weiß, ihn allerdings ignoriert und verheimlicht. Das ganze kulminiert darin, dass der Erzähler in einem Anfall von Verzweiflung den Anhalter in einem Leuchtturm einsperrt weil er sich von ihm bedroht fühlt, und sich auf eine halsbrecherische Fahrt zu einem Vulkankrater macht.
Das einzige, was das Buch schafft, ist eine bedrückende Atmosphere aufzubauen. Nicht nur das Innenleben der Figuren ist bedrückend, auch die Landschaft Islands - was bedauerlich ist, denn sie ist auf eine Weise beschrieben, die an tagelangen Nieselregen erinnert: irgendwie auf die Stimmung schlagend und gleichzeitig banal wie ein Graben im holländischen Hinterland.
Offensichtlich soll die Landschaft (hier meine Homo Faber Assoziation) ein Kontrapunkt zum leblosen, von allem entfernten Innenleben der Protagonisten dienen. (Der Erzähler, der keinerlei Verbindung zu seinen Gefühlen hat, seine Frau, die Wissenschaftlerin, die anstelle des Geysirs Kieselsteine anschaut, der Sohn, dessen Skizzen immer Tod und Monster beherbergen.) Das allerdings schafft sie nicht - die majestische Landschaft Islands bleibt so blass wie der Protagonist.
Und Svein, der Joker, der das auseinanderbrechen der Familie beschleunigt? Ein armer Schlucker, dessen einziges Talent ist, isländische Sagen zu verfremden und zu erzählen.
Es ist ein rares Talent, Island, das an jeder Ecke überwältigt, in seelischen Nieselregen zu verwandeln. Das Buch funktioniert weder aud einer literarischen noch einer unterhaltenden Ebene für mich.
A pacy break-down thriller full of paranoia, written with great insight into the fragility of the male ego. Tiddo is confronted with Svein, the hitchhiker, who seems to embody all his own missing traits. When he spies Svein kissing his wife he slides by rather than confront them. Tiddo is the almost cuckold, the mummy's boy, and Iceland is the rugged answer that will help him establish his manhood in the eyes of his wife and son, yet he is already on a steep descent into madness. Maybe there was room for a bit more of an ending, to tidy up loose ends. Svien is at times a character in Tiddo's head but he exists as does Isa and Jonathon. Writing in the first person would make that a challenge but I felt I wanted to know more about Isa. She has, according to Tiddo had a a previous affair, their marriage is sexless, she is mourning her miscarriages. But as the book blurb suggests Tiddo has already lost, Iceland is the denouement.
Eigenlijk ben ik niet zo van de Nederlandse thrillers. Er kleeft toch altijd iets polderigs aan voor mij. Maar omdat ik even mijn draai niet kon vinden qua lezen, koos ik voor dit boek. En net als ik al dacht, leest het boek lekker weg. Het boek leest als een roadmovie. Niet perse bloedstollende spanning, maar zeker wel pakkend. Het speelt af in IJsland, soms mooie beschrijvingen van de plaatsen onderweg. Ik vond het zeker een fijn boek voor nu, niets ingewikkelds. Maar ook geen boek dat blijft hangen of grote indruk op me heeft gemaakt.
Beautiful descriptive piece delving deep into the nature of Iceland and the natural dangers vs those of the unknown hitchhiker who comes in and turns things upside down. A family pulled apart or pieced together by an all knowing Viking-type hunk of a man who challenges each character and their belief of who they are. Psychological thriller with a twisty second half I didn’t see coming. 4*
Mooi boek, maar ik vond zelf het hoofdpersonage erg irritant. Dat heeft de schrijver op zich heel goed gedaan. De setting weerspiegelt mooi de relaties van de hoofdpersoon.
Der nordische Inselstaat, dessen spektakuläre Landschaft durch Vulkane, Geysire, Thermalquellen, Lavafelder und riesige Gletscher geprägt ist, gehört schon lange zu den Orten dieser Welt, die ich gerne irgendwann persönlich kennen lernen möchte. So ergeht es auch Tiddo, Isa und ihrem Sohn Jonathan, die sich endlich den lang gehegten Traum erfüllen und mit dem Wohnmobil einen Roadtrip durch Island unternehmen. Doch während ich anfangs dank ansprechender Naturbeschreibungen noch dachte, dass ich die drei gerne bei ihrer Reise begleitet hätte, war ich mit Fortschreiten der Geschichte froh und dankbar, dass es nicht so war und ich mich stattdessen bequem im Lesesessel zurücklehnen und die Protagonisten aus der Ferne beobachten konnte.
Denn es ist keine glückliche Familie, die man hier auf ihrer Reise begleitet. Der jugendliche Jonathan leidet unter seinem Status als Sonderling in der Schule, Isa ist auf dem besten Weg in eine schwere Depression und Tiddo fehlt es an Selbstbewusstsein. Außerdem klammert er sich verzweifelt an die Hoffnung mit dieser Traumreise seine Ehe retten zu können. Es ist eine bedrückende Stagnation in der Familiensituation. Jeder ist in seiner Welt gefangen, ohne dass trotz der einzigartigen Umgebung Urlaubsstimmung aufkommen könnte. Weil sich daraus besondere Begegnungen und interessante Gespräche ergeben können, beschließen sie unterwegs einen Anhalter mitzunehmen. Die Familie lässt den Isländer immer näher an sich heran – und wird ihn irgendwann nicht mehr los.
Die Traumreise wird immer mehr zum Albtraum. Auch für mich als Leserin, denn ich erfahre diese Reise aus der Sicht des Ich-Erzählers Tiddo, der mir relativ schnell auf die Nerven geht und höchst unsympathisch daher kommt. Dass seine Frau einen angeseheneren Job hat und mehr Geld verdient als er, bereitet ihm Probleme und sorgt dafür, dass er sich minderwertig fühlt. Gleichzeitig versucht er sich aufzuwerten, indem er das Schlechte in allem in sucht und innerlich niedermacht. Er reagiert auf jede Anerkennung, sofern sie nicht ihm gilt neidisch und eifersüchtig. Es sind kleinliche Gedanken, denen es keinen Spaß macht zu folgen, die aber dafür sorgen, dass man als Leser ein Gespür für die Stimmung bekommt, die auf dieser Reise herrscht.
Doch Tiddo kann auch ganz anders sein, die wundervolle Landschaft um sich herum aufsaugen und seine Umgebung kritisch und durchaus unverklärt wahrnehmen.
„Wir gingen schweigend und konzentriert, und ich muss sagen – es war überwältigend. Wo auf der Welt kann man auf einem Gletscher wandern und gleichzeitig unter sich das Meer sehen? Vom Atlantischen Ozean trennte uns nur eine Ebene aus grauem Sand und Schlammlöchern.“ (S. 53)
Außerdem erkennt man, dass er seinen Sohn und seine Frau abgöttisch liebt. Spürt die Verzweiflung und Angst seine Familie zu verlieren und kann ihm fast verzeihen, dass er im Rahmen seiner Möglichkeiten alles versucht, um diese zu behalten. Doch diese sympathische liebenswerte Seite schafft er nicht nach außen zu transportieren und zu zeigen, zu welch tiefen Gefühlen er wirklich im Stande ist.
„Diese Liebe ist das Ende des Strebens nach Anerkennung und Macht, nicht dessen Anfang. Diese Liebe ist das Ende von Grausamkeit und Schmerz, nicht deren Beginn. Es war etwas, das es noch nie zuvor gegeben hatte, diese Liebe, wir hatten sie erfunden.“ (S. 141)
Und während man sich beim Lesen mit diesem Charakter gerade aussöhnt, eifert er auch schon Verhaltensweisen nach, von denen er denkt, dass sie von ihm erwartet werden und ihn besser dastehen lassen, klammert sich an jeden Strohhalm, der sich ihm bietet und hofft sogar, dass ihm die Naturkräfte dieses außergewöhnlichen Landes beistehen.
„Ich will ein Mann werden, der nie lange hin und her überlegen muss, der instinktiv im eigenen Interesse handelt und seine Meinung ändert, sobald es ihm nutzt, der oft einfach daherredet, aber durch seinen Tonfall trotzdem immer recht hat.“ (S. 165)
So bleibt Tiddo ein unliebsamer Protagonist, den man gerne los sein möchte und dankbar dafür ist, dass dies mit dem Zuklappen des Buches erledigt sein kann. Übrig bleibt ein wenig Mitleid für die zahlreichen Beziehungen, die zu Bruch gehen, weil Menschen nicht miteinander reden und die Gewissheit, dass der Autor es verstanden hat, die Stagnation einer sterbenden Ehe in Worte zu fassen. Keine leichte Kost.
Als een auteur wil laten zien hoe onderhuidse spanningen in een gezin geleidelijk kunnen oplopen, plaatst hij zijn personages in een kampeerwagen die zich naar de poolcirkel beweegt. We hadden al Lange dagen van Pia de Jong (gezin trekt rond in Lapland) en Heroes of the Frontier van Dave Eggers (gezin trekt rond in Alaska). Nu is er Een onbarmhartig pad van Gerwin van der Werf (gezin trekt rond in IJsland).
Het gezin dat getoond wordt, bestaat uit moeder Isa, vader Tiddo en zoon Jonathan. Isa is moleculair bioloog en de voornaamste kostwinner, Tiddo zorgt voor het kind en heeft daarnaast een deeltijd-kantoorbaantje dat hem niet interesseert en zijn eigenwaarde erodeert. Tiddo heeft sterk aangedrongen op de reis naar IJsland, met de onuitgesproken bedoeling daardoor het al vastgelopen huwelijk te redden. Zijn bedoelingen spreekt hij trouwens nooit uit: het overheersende kenmerk van zijn karakter is de neiging voortdurend kleine leugentjes te vertellen en zijn werkelijke gedachten te verheimelijken. Deze eigenschap zal hem fataal worden.
De katalysator die de gebeurtenissen in gang zet is een lifter die ze onderweg oppikken, een IJslandse Amerikaan met de naam Svein – spreek uit ‘swine’. Deze Svein heeft de roeping mensen tot inzicht te brengen (‘Ik ben geen lifter. Ik ben een wegwijzer.’) Hij biedt Tiddo aan te helpen diens huwelijk te reanimeren, een aanbod dat Tiddo in een moment van wanhoop aanneemt, hoewel hij daarvan meteen weer spijt heeft. Tiddo realiseert zich met toenemende ongerustheid dat hij tegenover Svein van alles heeft onthuld dat hij eigenlijk geheim had willen houden, en zint op mogelijkheden zich van de lifter te ontdoen. Als de toegezegde hulp eruit blijkt te bestaan dat Svein met Isa gaat zoenen, wat noodzakelijk schijnt te zijn volgens de IJslandse opvatting over wat vrouwen eigenlijk willen, heeft Tiddo het ideale excuus om hem buiten gevecht te stellen en achter te laten. Angst dat Svein hen achterna zal komen leidt ertoe dat de tocht zich in steeds onbegaanbaarder paden verliest.
Het boek is geschreven in de eerste persoon en de tegenwoordige tijd, alsof de hoofdpersoon voortdurend ademloos verslag doet van zijn eigen leven. Die stijl is tegenwoordig veel populairder dan het klassieke alwetend navertellen, omdat de lezer het gevoel krijgt zelf getuige te zijn van de beschreven scènes. Maar voor dit specifieke verhaal treedt er een probleem op. De vertelling bestaat uit een stroom van Tiddo’s gedachten, waardoor de lezer uit de eerste hand kennis draagt van alles wat hij voor Isa verbergt, bijvoorbeeld wat er precies met Svein is gebeurd. Er is echter één groot geheim, dat pas tegen het eind van het boek onthuld wordt en verantwoordelijk is voor de afloop. Omdat de auteur niet wil dat de lezers dit voordien te weten komen, is Tiddo gedwongen ook in zijn gedachten zorgvuldig om de waarheid heen te manoeuvreren. Dat is niet helemaal geloofwaardig: romanfiguren worden niet geacht al te bewust rekening te houden met de literaire effecten van hun gedachteleven.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Van der Werf bringt nur wenige, unspektakuläre Dialoge, liefert aber feine Beobachtungen aus dem Alltag einer kleinen mitteleuropäischen Mittelschichtfamilie, die Island mit dem Wohnmobil durchfährt. Zu zaunpfahl deutet van der Werf indes gleich zu Beginn bedrohliche Entwicklungen an: - Der Ich-Erzähler will seine "Ehe retten" (S. 11 der S.Fischer-Hardcover-Ausgabe), ohne die Problemlage zu erklären; - seine betagte Mutter verschwindet unerwartet, ohne dass er ihr energisch per Telefon oder Herumfragen nachsteigt. Unbehagen ohne Ende: Diese dunklen Wolken stehen sofort im Raum, dann gibt's noch unverarbeitete Fehlgeburten, und schließlich steigt ein aufdringlicher Tramper zu der Familie ins Wohnmobil. Der Typ schwafelt Esoterisches und zeigt Tattoos vor. Seine aufdringlich kumpelhafte, übergriffige Art skizziert van der Werf sehr treffend; der Realismus weckt Fluchtinstinkte beim Leser und beim Ich-Erzähler. Ist der den Anhalter zwischenzeitlich los, frisst die Angst vor einer Wiederbegegnung den Erzähler auf. Diese Bedrohungen schweben so aufdringlich über der Geschichte wie die schwarzen Fliegen, die den Erzähler am See Mývatn einnebeln. Es fällt dabei schwer, den Roman wegzulegen.
Medium: Audiobook Runtime: 6h 18 Narrator: Erik Sigmundsson
****SPOILERS**** ******************
Firstly, I liked this book. It had the premise of a really good story. But the ending let it down. It was confusing.
I wasn’t sure in the end whether the protagonist had gone mental or had a breakdown. I also wasn’t sure that he hadn’t killed his Mother and finally the wife was an unlikeable character. I dunno so many questions and so it seemed like the whole thing had been over-edited.
I’ll let you into a secret I let my audiobooks run at 1.5 speed … it lessens the time and increases the tension of the story (& this was no different). With this story I doubt I’d have finished it if it was at normal speed. Not great when the technical aspects of your playback medium adds the tension that is missing! 😳
Given this is a translation, maybe the tension and ‘thriller’ aspect has been lost in that translation. I dunno it just falls a bit short. It was okay, but not.
I'm not normally so keen on books with an 'anti hero' as the protagonist, but in this case, despite him being a complete disaster of a man, I quite enjoyed it. For a start, the author succeeded in getting me to feel sorry for him. Normally you identify with the main character, which is unpleasant if the are evil, but he is more pathetic and incompetent than anything. All the things that a normal person doesn't actually do to mess up to but could imagine themselves doing is what he does. The wife was a character I could definitely relate to. A biologist who, as soon she gets out of the car, wanders around photographing the flowers and picking up stones. Yes, that's me. Pity she wasn't more developed as a character, but presumably the whole point is to see her through the inadequate eyes of Tiddo. I visited Iceland a few years ago, fortunately in November with no tourists around, so I appreciated the descriptions of the landscape. All in all, beter than expected But that may be because the person who leant it to me said it was no good!
Hoewel ik de perikelen rondom de lifter tamelijk onwaarschijnlijk vond ( of speelde dit slechts in Tiddo's hoofd ? ), heb ik het boek graag gelezen. Het is vlot geschreven, in soms korte zinnen verteld door de ik-persoon ( Tiddo ) en ik vind de gebruikte beeldspraak veelal erg leuk. Tiddo gaat met zijn vrouw en zoon op vakantie naar IJsland, wat behalve een mooie vakantie ook de redding van een huwelijk zou moeten worden. Gaandeweg lopen de dingen natuurlijk niet zoals gepland / gehoopt, en dat geldt niet alleen voor de reis. Hij fileert genadeloos de ondergang van zijn huwelijk, beschrijft niet alleen wat wordt gezegd, maar ook wat wordt verzwegen - geen van beide dingen die de verstandhouding ten goede komt.
Een paar zinnen die ik mooi vond :
"Telkens als ik naar hem opkeek was ik onder de indruk, ongeacht de reikwijdte van de onzin die hij uitsloeg."
"Om te beginnen was je natuurlijk al een onverbeterlijke introvert as je naar IJsland op vakantie ging, zodat de campings niet snel van die vrolijke pretparken werden zoals elders in Europa."
Eine niederländische Familie (Tiddo, Isa und Jonathan) auf Urlaubsreise mit einem Wohnmobil durch Island. In der Ehe zwischen Tido und Isa steht es nicht zum Besten. Die Fahrt soll auch die Ehe kitten.
Schließlich nehmen sie einen Anhalter mit, was psychologische Momente auslöst. Der Anhalter Svein ist ein geheimnisvoller Typ mit viel Ausstrahlung auf alle der Familie.
Der Icherzähler Tiddo ist eifersüchtig und schließt Svein in einem unbedachten Moment in einen Turm ein und flüchtet mit seiner Familie. Das führt aber auch zu paranoiden Empfindungen. Er glaubt sich von Svein verfolgt. Hinzu kommt noch ein Geheimnis, dass Tiddo mit sich herumschleppt. Immer mehr gerät er in einen psychischen Ausnahmezustand.
Für Island-Fans gibt es hier viel zu holen, vielleicht gerade weil es ein Blick von außen ist. Hinzu kommt die Spannung wie bei einem Psychothriller.