Manchmal ist es leichter, ein Land zu regieren, als das eigene Herz zu verstehen.
Einen Fremden heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater da von ihr verlangt! Sie ist erst 18, und ihr zukünftiger Ehemann der Kronprinz von Europa! Doch der König will unbedingt Cecilia als Frau seines Sohnes. Ein Nein würde er nicht dulden. Nur widerwillig reist Cecilia mit ihrer Familie in den Königspalast, um ihren Zukünftigen kennenzulernen. Zu ihrer großen Erleichterung ist der 21-jährige Prinz Noran aber nicht nur gutaussehend, sondern auch charmant und liebevoll. Doch auch sein temperamentvoller Bruder Elias reizt Cecilia mit seiner provokanten Art. Und als wären zwei attraktive Männer, eine eifersüchtige Schwester und ein ungeduldiger König nicht schon genug, scheint im Palast eine unglaubliche Intrige gesponnen zu werden …
"Vergiss niemals, wo du herkommst. Und entdecke, wer du bist." (S. 270)
Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt sofort mittendrin, als Cecilia mit ihrer Familie am Königshof ankommt und da geht es auch direkt los. Das finde ich echt super, denn wenn die Autorin viel zu viel drumherum geschrieben hätte, würde ich wirklich schwierig in die Geschichte reinkommen. Und so lernt der Leser sie, ihre Welt und auch ihre Einstellung kennen. Sie kommt sofort als ein sehr selbstbewusstes und eigenständiges Mädchen rüber, die sehr mit ihrer Familie verwachsen ist, vor allem ihrer Schwester. Und vor allem ihrer Familie zuliebe, reist sie an den Königshof, um den zukünftigen König zu heiraten. Doch Cecilia möchte es nicht wirklich, denn sie glaubt an die große Liebe und möchte ihren zukünftigen Mann erst kennen und lieben lernen, bevor sie ihn heiratet. Und da kommt ihr Prinz Noran eigentlich ganz gelegen. Denn genau ihn soll Cecilia heiraten und Noran erfüllt ihr ihren Wunsch. Er lässt ihnen beiden Zeit, um sich kennen zu lernen. Noch netter, attraktiver und verständnisvoller geht wirklich nicht und somit ist er eigentlich der perfekte Ehemann für Cecilia. Und Noran ist tatsächlich unglaublich sympathisch und ein wirklich toller junger Mann, den ich Cecilia eigentlich auch wünsche. Jedoch fehlt mir bei ihm die freche, verbotene Leidenschaft, anders bei Elias, Noran's Bruder. Und so sieht es wohl nicht nur ich, sondern auch Cecilia. Doch Marissa, Cecilia's Schwester hat ein Auge auf ihn geworfen und so bekommt Cecilia so viel Stess, wie noch nie in ihrem Leben. Denn eigentlich will sie doch nur glücklich sein.
Es gibt viele Leser, die die Dreiecksgeschichten gar nicht mögen. Ganz anders bei mir jedoch, ich lese unheimlich gerne solche Geschichten, weil sie für mich oft auch unvorhersehbar sind und wirklich spannend. Für wen entscheidet sie sich denn jetzt? Das ist immer das, was mich beim Lesen reizt. Und so ist es hier auch, dass ich mitgefiebert habe. Ich wusste genauso gut wie Cecilia, was das Richtige wäre/ist, doch das Herz will meistens etwas anderes. Ich konnte mich unheimlich gut in Cecilia hineinversetzen und ihre Gefühle und ihr Zwiespalt verstehen, obwohl ich selbst noch nie in der Situation war. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Hier finde ich jedoch auch, dass Cecilia keine so große Entwicklung macht, dies macht aber nichts, da Ceclia bereits schon von Anfang an eine starke Persönlichkeit ist und es im Laufe des Buches einfach noch mehr bewiesen wird.
Die Handlung hat mir zu Anfang wie gesagt, wirklich gut gefallen. Der Leser wird in die Geschichte und die Umwelt entführt und lernt diese kennen, bis es dann auch mit den Charakteren richtig los geht. Es passiert in den ganzen Seiten wirklich viel, aber auch irgendwie nichts großartiges. Das finde ich etwas schade, denn erst in den letzten 50 Seiten geht es darum, was Cecilia endlich weiß, was sie möchte und wie sie es schaffen möchte. Und gleichzeitig geschehen noch so viele andere Dinge nebenbei, dass es schöner wäre, wenn es schon mehrere Seiten vorher geschehen würde, da es sich dadurch etwas gezogen hatte, bis zum Ende, als dann die Bombe platzte und den Leser in einem Cliffhanger hängen ließ. Das Wort "Cliffhanger" macht in diesem Buch alle Ehre.
Den Schreibstil finde ich wirklich super. Es ist leicht verständlich und schnell lesbar, was mir sehr wichtig ist in diesem Buch, da die einzelnen Kapitel doch etwas länger sind und die Schrift ist sehr klein, weshalb man für eine Seite deutlich länger braucht als bei gewohnten Büchern. Es wird die ganze Zeit über aus Cecilia's Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben, wobei ich denke, dass es sich im zweiten Teil ändern könnte.
Fazit:
Ein schöner Auftakt einer Reihe mit einer Dreiecksgeschichte, die ich sehr mochte, bei der jedoch das Potenzial noch nicht ganz genutzt wurde. Es bleiben noch viele Fragen zum Ende offen, was nur Spannung auf den zweiten Teil hinterlässt!
Idee: Naja, die Idee ist jetzt nichts total Originelles, zum Beispiel in Selection oder Royal ist die Geschichte ähnlich, aber die Umsetzung hat mir trotzdem gut gefallen, weil sie auch wenn sie nicht unbedingt neu war, mich trotzdem gut unterhalten konnte, da es so manche Aspekte gab, die mich doch durchaus überraschten, weil sie neu waren. Außerdem denke ich mir, dass in Anbetracht des Endes von Band 1, noch so manches kommen wird, was uns definitiv überraschen wird.
Schreibstil: Ich kannte Anna Nigra noch nicht, finde ihren Schreibstil aber sehr leicht und angenehm. Ich konnte das Buch sehr gut lesen und es war sehr schön detailliert gestaltet, weshalb ich mich wirklich gut in die Geschichte einfinden konnte.
Spannung: Die Geschichte war sehr spannend, weil es viele überraschende Wendungen gab mit denen ich niemals gerechnet hätte. Außerdem strotzt diese Geschichte nur so von Intrigen und Geheimnissen und ich muss unbedingt erfahren, wie am Ende alles aufgelöst wird.
Logik: Die meisten Handlungen innerhalb der Geschichte erschienen mir durchaus schlüssig, wobei ich sagen muss, dass ich dieses Hin und Her Cecilias zwischen den beiden Brüdern etwas schräg fand zwischendurch.
Charaktertiefe: Ich konnte mit den Figuren wirklich gut mitfühlen und hab einen guten Eindruck von ihnen bekommen, aber bin ich eigentlich die Einzige, die sich mit Noran nicht anfreunden kann? Ich finde den Typ irgendwie zu rund. Ja, ich habe rund geschrieben.
Fazit: Eine schöne Geschichte voller Geheimnisse, auch wenn das Grundprinzip nicht unbedingt neu ist.
Cecilia ist süße 18 geworden und ahnt, dass sich sehr bald ihr Leben ändern wird. Vor einiger Zeit wurde ihre Hand dem Kronprinzen von Europa versprochen und so reist sie mit ihrer Familie an den königlichen Hof. Dort trifft sie neben ihrem atemberaubenden Verlobten auch auf seinen unwiderstehlichen Bruder. Doch Cecilias Konflikt im Herzen ist nicht der einzige, der sich anbahnt...
Die Geschichte klang zwar vertraut, doch war ich nicht darauf vorbereitet, wie gut sie mich unterhalten würde. Für alle, die Probleme mit Liebesdreiecken haben: Ja, es ist eines enthalten, aber kein nerviges, sondern ein nervenaufreibendes, von dem ich auch noch nicht sagen kann, wie es ausgehen wird. Auch wenn ich eine ganz klare Tendenz habe (Team Elias)!
Unsere Protagonistin Cecilia wird ihre Wahl aber auch schwer gemacht. Sie ist schon die typische Hauptfigur einer royalen Lovestory, doch das muss nichts schlechtes heißen. Ich mochte sie für ihre leicht kopflose Art und ihr liebenswertes Wesen. Auch wenn sie mich mit ihren unguten Entscheidungen in den Wahnsinn trieb. Das macht die Geschichte aber auch aus, die unvorhersehbaren Momente. Davon gibt es liebestechnisch und in Handlungsangelegenheiten so einige!
Wir stecken in einer Alternativen Realität, in der Europa und Amerika auf dem Kriegsfuß stehen. Aus Demokratien sind Monarchien geworden. In diesem ersten Teil einer Trilogie werden Ereignisse angedeutet, die noch nicht komplett zu erfassen sind. Mir gefiel, wie wenig durchschaubar die Handlung ist. Ich bin gespannt, ob sich meine zarten Theorien weiter entspinnen werden.
Im Debüt der Autorin steht vorallem Cecilias Gefühlswelt und die der Prinzen im Vordergrund. Ohne zu kitschig und unüberzeugend zu sein, schaffte sie es sehr gut, mir glaubhaft zu schildern, was in unserer Protagonistin vor sich geht. Dabei konnten mich besonders die ruhigen und gefühlvollen Szenen mitreißen und Herzklopfen bereiten. Es war so schön, dass dies mal wieder eine Geschichte in mir auslösen konnte.
Mich hat der Auftakt der Cecilia-Reihe von Anna Nigra wirklich überrascht und perfekt unterhalten. Ich kann die Geschichte allen RomantikerInnen mit einer Vorliebe für Herzschmerz und Spannung wärmstens empfehlen.
Cecilia soll Europas Thronerben Noran heiraten, dabei kennt sie ihn doch nur als frechen Jungen, der ihr Streiche spielt! Sie möchte ihren Ehemann selber wählen und schon gar nicht will sie die zukünftige Königin sein. Als sie jedoch am Hof ankommt, ist Noran ganz anders als erwartet: zuvorkommend, liebevoll und sehr um sie bemüht. Allerdings hat er auch einen Bruder und Elias übt ebenfalls einen gewissen Reiz auf Cecilia aus.
Man kann sich vorstellen, dass es hier zur klassischen Dreiecks-Geschichte kommt. Leider konnte mich das Buch in der Hinsicht nicht überraschen. Das ständige Hin und Her und nicht-entscheiden-können von Cecilia wurde auf Dauer doch etwas anstrengend.
Mir persönlich war Elias bedeutend sympathischer als sein Bruder. Er ist warmherzig, humorvoll und unter seiner vermeintlich harten Schalle steckt ein sensibler Kern. Noran hingegen wirkte zu glatt, zu perfekt und ich war mir einfach nicht sicher, ob das alles echt ist. Tatsache ist nämlich, dass das Königshaus und sogar der eigene Vater Cecilia etwas verheimlichen. Wieso ist es so wichtig, dass unbedingt sie Königin wird?
Cecilia war für mich ein eher schwieriger Charakter. Aufgewachsen in einer Kleinstadt in den Alpen, fühlt sie sich mit der Zwangsheirat (verständlicherweise) ungerecht behandelt und überfordert. Besonders am Anfang ist sie oft zickig, eigensinnig und wiedersetzt sich. Das führt zu einigen Problemen. Die meisten Konflikte sind aber eigentlich von ihr selber verschuldet, einfach darurch, dass sie doch sehr egoistisch und unüberlegt handelt.
Die Geschichte spielt in einer dystopischen Zukunft. Vier Großmächte beherrschen die Welt: Europa, Indasien, Afrika und Amerika. Von Amerika scheint eine Gefahr auszugehen, denn es kommt zu Angriffen. Jedes Land wird von einem Monarchen regiert. Es handelt sich aber nicht um ein mittelalterlich angehauchtes Szenario, obwohl teilweise recht überholte Gesetze oder Vorgehensweisen herrschen.
Das Geschehen plätscherte so dahin, der Leser wird langsam an die Welt, das Königshaus und die Charaktere herangeführt. Es gab wenige Spannungsspitzen, allerdings gipfelt die Handlung in einem actionreichen Finale, welches aber leider sehr schnell endet. Es gibt einen fiesen Cliffhanger, der keinerlei Fragen beantwortet. Wenn einem das Buch bis hierher gefallen hat, muss man einfach weiter lesen!
In “Cecila – Wenn die Sterne Schleier tragen” spielen Intrigen, Macht und Liebe eine große Rolle. Die Liebesgeschichte konnte mich leider nicht überzeugen und ist noch ausbaufähig. Die Idee an sich hat aber Potential, ich bin gespannt wie es weiter geht!
Als erstes muss ich erst einmal loswerden, dass ich den Schreibstil sehr angenehm fand. Die Geschichte war in einem angenehmen Tempo erzählt und die Charaktere sind vom Wesen her so unterschiedlich, dass man sie sich auf Anhieb gut vorstellen kann. Hinzukommen die zahlreichen Nebencharaktere, die ebenso genügend Farbe erhalten haben, um sie gut auseinander zu halten und einschätzen zu lernen. Cecilia ist im Grunde ihres Herzens ein sehr einfaches Mädchen, dass oft unsicher ist und dennoch versucht Selbstbewusstsein auszustrahlen. Sie hat ein paar Hobbys – allen voran Tennis – die sie ausübt und ihr einfach noch mehr Facetten verleihen. Und hin und wieder kommt auch ihr stürmisches Temperament zum Vorschein, dass hin und wieder für Konflikte sorgt. Auch die beiden Brüder Noran und Elias sind vom Wesen her sehr unterschiedlich, obwohl man die ganze Zeit diese unterschwellige Abneigung spürt, die die beiden füreinander hegen. Diese gegenseitige Rivalität ist bei jedem Aufeinandertreffen mit dabei, was durchgängig für angespannte Situationen sorgt. Was ich etwas eigenartig fand, war die hin und wieder aufkommende Strenge im Hause des Königs – gerade vom Königspaar ausgehend. Und dann gab es wieder Situationen, in denen ich das Gefühl hatte, es gebe keine wirklichen Strafen, obwohl eindeutig das Gesetz gebrochen worden war. Gerade gegen Ende war da eine Szene, die mich auch im Nachhinein noch nachdenklich macht. Ansonsten fand ich die Geschichte wirklich solide, denn das Buch hatte alles, was man von einem guten Jugendbuch in diesem Genre erwartet. Angenehme Handlungsstränge, Einblicke in das königliche Leben, eine Liebesgeschichte, die den Leser mitfiebern lässt und eine Protagonistin, die der ganzen Story die richtige Würze verleiht, um die Geschichte spannend zu gestalten. Auch ihre Schwester und ihren Vater mochte ich sehr – ach! Und ihren Onkel :D Den hab ich sofort ins Herz geschlossen. Der hatte einfach etwas. Ansonsten fand ich ein paar Personen ein wenig zu ähnlich vom Wesen her, Die Königin z.B., Norans Sandkastenfreundin und deren Mutter und teilweise auch Cecilias Mutter, wenn ich ehrlich bin. Dafür hatten dann aber wieder Dienerinnen ein echtes Gesicht. Gerade Cecilias Kammerzofe fand ich sehr liebreizend. Sie hat wirklich perfekt zu ihr gepasst.
Ja… was könnt ich sonst noch erzählen, ohne zu viel zu verraten? Es gibt hier und da ein paar kryptische Andeutungen zu Cecilia, die sich gegen Ende des Romans vermehren und dem Ende des Buches noch einmal ein „Wie?“-Effekt verleihen, was ich an diesem Punkt wirklich großartig fand. Ansonsten könnt ich über das Ende jedoch nur jammern… xD Die Autorin hört wirklich mit einem ganz gemeinem Cliffhanger auf. Ich mein, versteht mich nicht falsch, ich mag Cliffhanger und schreibe ja selbst auch immer welche :D, aber der war echt fies. Daher bleibt einfach nur noch zu sagen: Hoffen wir, dass Band 2 bald erscheint, damit wir erfahren, wie es weitergeht :)
Kurz um: Wer Selection mochte oder ähnliche Romane, sollte auf jeden Fall mal einen Blick ins Buch werfen.
Inkvotary Cecilia is destined to marry a future king. The future king of Europe, to be exact. Noran is a few years older, and not at all like his father, the current king. But Cecilia isn´t sure if she wants to marry him at all, despite his charming way and handsome look. And then there is his brother Elias. Wild, handsome as hell and with a secret that makes Cecilia understand the world a bit better. How will she decide when the time has come and she needs to make a decision?
Somewhat old-fashioned in style, here a world is unfolded before the reader, where women are only seeming to be jewelry for the powerful men and where society is on the brink of war. It is unfortunate, but although there are some fierce scenes in this novel, and the characters are in part anything but harmless and nice, I found the story all in all kind of bland.
I missed that certain something, the momentum that keeps the reader even over the slightly stretched scenes at the bar. And the plot had started so well.
Linguistically, the novel is simple and easy to read. A bit old-fashioned, as I said earlier in this review, but nonetheless readable. The world is reorganized, Europe is ruled by a king, and society has changed a lot. Not always for the better.
But even that could not distract from the sometimes very cramped and often illogical plot or could convince me to see this novel as anything but average. And unfortunately, the novel is also very predictable in some places, seems constructed.
As good as the individual figures are partly created, it has disturbed me massively that Cecilia is not allowed to decide for herself. She has to do what her father wants her to do. No questions asked from her side. And the fact, that her father acts strangely the second Cecilia and her family arrives at the palace, told me everything. The classic love triangle, a woman between two men, is not particularly convincing and is not new either.
As smart as Cecilia looks at the beginning of this novel, as much was I wondering why she was acting the way she acted. Yes, she´s a young woman, not even twenty, but she has a brain, doesn´t she? But she presents the reader a very naïve side of her – or is she supposed to be a naïve young woman who doesn´t know anything about the world?
For readers who have no great expectations and just want something nice to read, the novel is a good grip on the shelves. Unfortunately, the novel did not convince me. Too bad, but my expectations due to the promising back text and the beautiful cover were probably set too high – the novel could not keep the promise. I am sorry to say that but for me only an average novel.
Inhalt: Manchmal ist es leichter, ein Land zu regieren, als das eigene Herz zu verstehen.
Einen Fremden heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater da von ihr verlangt! Sie ist erst 18, und ihr zukünftiger Ehemann der Kronprinz von Europa! Doch der König will unbedingt Cecilia als Frau seines Sohnes. Ein Nein würde er nicht dulden. Nur widerwillig reist Cecilia mit ihrer Familie in den Königspalast, um ihren Zukünftigen kennenzulernen. Zu ihrer großen Erleichterung ist der 21-jährige Prinz Noran aber nicht nur gutaussehend, sondern auch charmant und liebevoll. Doch auch sein temperamentvoller Bruder Elias reizt Cecilia mit seiner provokanten Art. Und als wären zwei attraktive Männer, eine eifersüchtige Schwester und ein ungeduldiger König nicht schon genug, scheint im Palast eine unglaubliche Intrige gesponnen zu werden
Meine Meinung: Aufgrund der Bewertungen und der Meinungen anderer, bin ich auf das Buch gestoßen und es lag leider eine ganze Zeit lang auf den Sub. Bereue es sehr, dass es so lang auf den Sub war, denn die Geschichte ist fesselnd gewesen.
Diese Geschichte ist der Reihenauftakt einer neuen Autorin, wo ich denke, dass es vermutlich ihr Debütbuch ist. Der Hauptpunkt ist Cecilia und ihre Liebesgeschichte, die wiederum nicht komplett romantisch gestalten ist sondern auch so einige Fragen aufwirft.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Wir bekommen überwiegend die Geschichte aus der Sicht von Cecilia, sodass man doch etwas Einblick in ihre Gedanken und Gefühle hat. Der Anfang und das Ende, dass ist aus der Sicht eines anderen Charakters, wo ich schon eine wage Vermutung habe, wer es ist.
Spannend ist der Auftakt auf jeden Fall. Viele Fragezeichen und Fragen stehen am Ende der Geschichte oder auch während der Geschichte, wie kam diese Verbindung zustande und warum. Welche Beziehung haben die beiden Prinzen wirklich zueinander und wie passt der Onkel in die ganze Geschichte rein.
Fazit: Einige offene Fragen, die unerklärt bleiben, wo ich doch sehr auf die Antworten im Band 2 bekomme. Im Großen und Ganzen hat die Geschichte eine schöne Balance zwischen der Romantik, Dramatik und der leichten Action.
Wie steht ihr zu Büchern mit Cliffhangern? Ich finde es immer total grausam, wenn die Geschichte an der spannendsten Stelle endet und man erst im nächsten Band erfährt, wie es mit den Protagonisten weitergeht. Und wenn der nächste Band dann noch nicht erschienen ist: die Hölle! Deshalb habe ich manche Reihen auch erst angefangen, nachdem mindestens Band 3 auch schon draußen war. Wenn einem Band 1 nicht gefällt, liest man eben einfach nicht weiter und wenn es einem gefällt, kann man sich zumindest den nächsten Teil zügig zulegen. Manchmal ist ein Buch aber so gut, dass selbst wenige Tage einem wie eine Ewigkeit vorkommen. So ging es mir mit "Cecilia - Wenn die Sterne Schleier tragen". Die Geschichte spielt in einer fiktiven Zukunft (in der es nach einem großen Krieg nur noch drei Länder bzw. Großmächte gibt, die jeweils von einem Königshaus regiert werden). Zu Anfang reist die junge Cecilia mit ihrer Familie an den europäischen Königshof, denn so soll den ältesten Sohn und Thronfolger des Königs heiraten. Sie selbst hat das erst einige Wochen vor der Reise erfahren, während die königliche Familie das wohl schon von langer Hand geplant hat. Deshalb ist sie entsprechend wenig begeistert. Denn auch wenn es strenge Gesetze gibt z.B. das sie bis zu ihrer Hochzeit jungfräulich bleiben muss, hätte sie wenigstens gern selbst die Auswahl ihren Zukünftigen getroffen. ihr künftiger Verlobter stellt sich zum Glück als gutaussehend und freundlich heraus, aber auch sein jüngerer Bruder Elias geht ihr unter die Haut, auch wenn die beiden immer wieder aneinander geraten. Kann sie am Hof also ihr Glück finden oder machen ihr die künftige Schwiegermutter und die Ex-Freundin ihres Verlobten ihr das Leben am Hof unerträglich? Mehr wird nicht verraten, aber mit dem Ende hätte ich so jedenfalls nie gerechnet und muss deshalb unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Cecilia wurde dem Kronprinzen Europas versprochen, sodass sie mit ihrer Familie nach Vienna in den Palast zieht, wo sie sich mit ihren Gefühlen konfrontiert sieht. Der Jugendroman ist sehr einfach und leicht geschrieben, sodass er sich prima für eine Sommerlektüre eignet und auch der Plot lädt dazu ein, sich ein paar Stunden in der Welt von Cecilia zu verlieren. Nur leider wirken die Charaktere sehr schablonenhaft und oberflächlich. Nur kurze Bezüge auf die Vergangenheit einzelner Charaktere sollen eine dynamische Figur erschaffen. Jedoch ohne Wirkung. Vor allem die Protagonistin erscheint durch ihre trotzige Art und Weise unsympathisch. Hierbei erfüllt die Hauptcharakterin alle typischen Teenagereigenschaften. Ebenfalls fehlen den Beziehungen eine Dynamik, sodass ich leider nicht mit Cecilia mitfiebern konnte. Generell erfüllt das Buch viele Stereotypen und auch die weiterführenden Handlungen werden zum Teil stark angedeutet, sodass der Plot leider voraussagbar ist.
Letztendlich ist zu sagen, dass die Buchreihe viel Potenzial aufweist und hoffentlich entwickeln sich die Charaktere im Laufe der nächsten Bücher weiter.
Mit Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen feiert die deutsche Autorin Anna Nigra ihr Debüt und führt uns als Leser damit in ein fiktives, royales Europa. Bücher über Könige und Prinzessinnen, verbunden mit ein wenig Abenteuer und der großen Liebe liest doch eigentlich fast jede Frau gerne und zurzeit liegen diese Art von Geschichten ziemlich im Trend. Passend zum Inhalt ist das wirklich wunderschöne Cover – ich habe mich gleich darin verliebt – im royalen gelb gehalten und ist auf jeden Fall ein Eyecatcher.
»Du wirst bald die beneidenswerteste Frau im ganzen Königreich sein. Dein Bräutigam ist jung, mächtig, reich! Wer würde nicht gerne an deiner Stelle stehen?« S. 13
Ich wurde von der Autorin persönlich angeschrieben und gefragt ob ich ihr Buch gerne lesen möchte und danach natürlich auch bewerte. Über solche Anfragen freue ich mich immer besonders und war schon sehr gespannt auf das Buch. Und darum geht es:
Cecilia ist 18 Jahre alt und soll einen Fremden heiraten. Doch ihr Zukünftiger ist nicht irgendjemand, sondern der Kronprinz von Europa! Sie hat keine Möglichkeit dies zu verweigern, denn der König persönlich besteht auf diese Verbindung. Und so reist Cecilia widerwillig mit ihren Eltern und ihrer Schwester zum Königspalast und dort weitere Angelegenheiten zu klären, den Kronprinzen kennenzulernen und die Hochzeit zu planen. Noran gefällt Cecilia praktisch auf Anhieb, denn er sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch äußerst charmant. Alles wäre perfekt, wenn da nicht auch Norans Bruder Elias wäre, der auch nicht ohne ist und nicht damit hinter dem Berg hält, dass er etwas für Cecilia übrig hat. Dazu kommt noch, dass im Palast irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht …
Zu allererst fällt einem auf, dass Anna Nigra die Welt, in der Cecilia wohnt, sehr interessant dargestellt. Zwar befinden wir uns noch auf der Erde und in keinem Fantasiereich, aber diese Welt ist anders, als wir sie kennen. Europa ist nun ein Königreich und wird auch von einem König regiert. Auch, wenn man sich damit einige Jahrhunderte zurück versetzt fühlt, spielt die Handlung dennoch in einem modernen Zeitalter, denn es finden sich viele neuzeitliche Elemente wieder – es gibt beispielsweise Handys, Kameras und Fahrstühle. Dagegen stehen die relativ veralteten Werte, mit denen die Menschen in diesem fiktiven Europa leben: Frauen haben dort nicht sehr viel zu sagen und stehen eher im Hintergrund und Mädchen dürfen ihre Jungfräulichkeit nur an ihren Ehemann vergeben. Cecilia ist sehr behütet aufgewachsen, wird aber gegen ihren Willen einfach verheiratet – ob sie es nun möchte oder nicht. Diese Entscheidung hat nicht sie selbst zu treffen, sondern ihr Vater trifft diese für sie. Auch dürfen die Damen der Geschichte nie an irgendwelchen wichtigen Besprechungen teilnehmen, denn dies tun nur die wichtigen Männer innerhalb der Palastmauern, und die Damen nehmen das so hin. Das finde ich persönlich immer nicht so schön, weil ich gerne von emanzipierten Frauencharakteren lese, die sich zu behaupten wissen.
Bei Cecilia habe ich davon leider nicht allzu oft etwas gemerkt. Sie fügt sich dem Willen ihres Vaters und willigt ein Prinz Noran zu heiraten. Anfänglich spürt man noch ihren Widerwillen, der schwindet aber bald und viel zu schnell hat sie sich mit der neuen Situation arrangiert und findet daran überhaupt nichts merkwürdiges mehr. Besonders bei unserer Protagonistin fällt in einigen Situationen auf, dass die Charaktere insgesamt nicht sehr ausgereift sind. Cecilia fügt sich jedermanns Willen, ist im Gegensatz dazu aber sehr vorlaut und legt Trotz an den Tag, der ihrem Stand nicht angemessen ist. Sie ihren Vater glücklich machen, legt sich aber des Öfteren mit dem Prinzen und der Königin an, als ob sie vergessen hat, wie wichtig diese Vermählung und das Verhältnis zum Königshaus ist. Ihre Sprunghaftigkeit zieht sich durch die gesamte Handlung.
„Vielleicht sollte ich mich doch Elias zuwenden – dann wurde ich ja sehen ob Noran Eifersucht empfand …“ S. 122
Ebenso sind die anderen Charaktere eher einseitig und flach gestaltet und es fehlt an Tiefgang und Facettenreichtum. Wenn jemand eine Rolle zugewiesen bekommen hat, hat sich diese Person auch nur in diesen Bahnen bewegt. Einzig der zweite Prinz Elias ist vielschichtiger aufgebaut, was positiv zu der Wichtigkeit seiner Rolle beiträgt.
Wer dieses Buch liest, sollte sich bewusst sein, dass es sich hierbei, wie auch schon im Klappentext angedeutet, um eine Liebesgeschichte mit einer Dreiecksbeziehung handelt. So etwas mag man oder eben nicht. Ich finde diese Dreiecksbeziehung wurde in Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen ganz wunderbar aufgenommen und aufgebaut.
Obwohl die Handlung durch die Augen von Cecilia in der Ich-Perspektive erzählt wird, konnte ich keine Beziehung zu ihr oder anderen Charakteren herstellen. Der Schreibstil der Autorin ist an vielen Stellen sehr illustrativ und detailliert und an einigen verbesserungswürdig – besonders die gefühlvollen Szenen sind nicht sehr ausschmückend beschrieben. Die Schauplätze und die Natur, sowie die schönen Kleider, die Cecilia jeden Tag tragen darf sind alle wunderschön genau beschrieben und nehmen einen als Leser mit an diesen zauberhaften Königspalast. Aber gerade, wenn es an die Gefühlslage, die Emotionen der Personen geht, hätte ich mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Somit sind die Szenen, in denen Cecilia etwas mit Noran oder Elias zu tun hat zwar schön beschrieben, aber meist etwas kurz und sie gingen mir nicht so unter die Haut, wie sie es eigentlich gesollt hätten.
„Sein Blick war ehrlich und seine Berührung sanft. Meine Augen wanderten von seiner Hand in sein Gesicht und unsere Blicke fanden sich.“ S. 47
Die Handlung plätschert nach der Einführung in den Palast meist vor sich hin. Ein Spannungsbogen ist wenig bis gar nicht vorhanden. Zwar merkt man, dass im Königshaus irgendetwas mysteriöses vor sich geht und ab und zu passiert auch etwas Gravierendes, aber ansonsten werden immer wieder nur einige Andeutungen gemacht werden, die den Leser neugierig machen sollen, die die Handlung aber nicht wirklich voran treiben. Die Andeutungen sind meist so wage, dass es mich nicht direkt angesprochen hat. Eher hat es mich gestört, dass nach mehreren Andeutungen immer noch nichts Richtiges passiert ist.
Zum Ende hin wird es aber noch einmal spannend und das Buch endet in einem wahnsinnigen Cliffhanger, nach dem man einfach den zweiten Band lesen muss!
Fazit:
Eine schöne Dreiecksgeschichte, angesiedelt in einem interessanten fiktiven Europa. Der illustrative Schreibstil von Anna Nigra hat mir über die flache Gestaltung der Charaktere und der teilweise nicht vorhandene Spannungsbogen geholfen. Da aber noch viel Luft nach oben ist, kann ich nur drei Schmetterlinge vergeben. Für ein Debüt ein schönes Buch!
WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Das Buch habe ich von einer Agentur angeboten bekommen und bin sehr dankbar, denn ich hätte es vermutlich nicht auf dem Schirm gehabt. Abgesehen davon, dass es wunderschön aussieht, klang es auch nach einer wundervollen Geschichte für zwischendurch.
HAT ES MEINE ERWARTUNGEN ERFÜLLT? Defintiv! Es konnte sie ab und an sogar übertreffen, denn "Cecilia" stellte sich an manchen Stellen als deutlich tiefgehender heraus, als ich vorab gedacht hatte.
WAS HAT MIR GUT GEFALLEN? Das Gesamtpaket: Eine tolle Protagonistin, die ordentlich gegen das, was von ihr verlangt wird protestiert hat, eine interessante politische Ausgangslage und darüber hinaus unglaublich viel Hin und Her und das sorgte für eine Menge Unterhaltung. Trotz tiefgehenderer Themen, war die Geschichte unglaublich unterhaltend und es hat von vorne bis hinten einfach nur Spaß gemacht.
WAS HAT MICH GESTÖRT? Wirklich nichts! Gerne würde ich hier Kritik anbringen oder das Buch für bestimmte Gruppen ausschließen. Ich kann es aber nicht! Wenn euch der Klappentext anspricht, dann lest es. Ich bin sicher, in dem Fall wird es euch auch gefallen.
FAZIT. "Cecilia: Wenn die Sterne Schleier tragen" ist nicht nur ein gelungener Auftakt sondern auch ein hidden gem, bei dem ich sehr froh war, ihn entdeckt zu haben. Wenn euch das Buch anspricht, dann legt es euch zu. Aus meiner Sicht lohnt es sich in jedem Fall. | ★★★★★
Meine Meinung: Ich bin ehrlich gesagt durch puren Zufall auf das Buch aufmerksam geworden, da ich gefragt wurde, ob ich es vorablesen will. Der Klappentext sprach mich an, das Cover verzaubertem ich sofort, also warum nicht? Die Entscheidung war definitiv die Richtige! Jawohl!
Die Handlung und die Charaktere Bei dem Buch heißt es zu Beginn: Zähne zusammenbeißen und durchhalten. Okay gut, die ersten paar Kapiteln sind aufregend, weil das Weltbild der unseren ähnelt, aber da es in der Zukunft spielt eben doch anders ist. Cecilias Anfangszeit im Palast zieht sich etwas, aber wenn man diese kleine „Hürde“ überwunden hat, kann man an Aufhören gar nicht mehr denken!
Cecilia ist wunderschön, kann sich bei Hofe benehmen und hält ihre Meinung dennoch nur selten hinter den Berg. Sie ist klug, wortgewandt, liebevoll, aber auch ein wenig naiv. Man könnte meinen, dass sie die „perfekte“ Protagonistin ist und dass ermüdend auf den Leser wirken könnte, aber so ist es nicht. Cecilia wirkt vielleicht oberflächlich betrachtet perfekt, aber sie hat viele Facetten und so wie sie sich in den knapp 400 Seiten bereits verändert hat, bin ich gespannt, wie ihre Veränderung in Band 2 aussehen wird. Definitiv anders.
Im Grunde sind alle Charakter, welche im Buch eine größere Rolle spielen gut und vor allem authentisch ausgearbeitet. Phillipa und die Königin sind beides Frauen, die unsympathischer gar nicht auftreten könnten. Cecilias Familie hingegen schließt man quasi sofort ins Herz, auch wenn ihr Vater schuld an Cecilias Zwangsehe ist. Und der König? Er ist ganz der Politiker, ihn zu durchschauen ist nicht einfach...
Noran und Elias sind beides die Prinzen von Europa, wobei erstere der Thronerbe und somit Cecilias zukünftiger Ehemann werden soll. Beide sind so verschieden, der eine wirkt steif und ist völlig in seiner Rolle als Thronerbe involviert, der andere ist rebellisch und scheint ab und an kein Benehmen zu haben. Doch beide sind zuvorkommend, liebevoll und aufmerksam, wenn es um Cecilia geht. Während des Lesens hat man ständig den Prolog im Kopf, der aus Sicht von einen der beiden Prinzen geschrieben ist, aber von welchem? Es wirkt wie eine Kleinigkeit, aber diese eine Frage baut beim Lesen so viel Spannung auf, dass die Seiten dahin rasen und ehe man sich versieht ist das Buch zu Ende.
Das Ende Und was für ein Ende das ist...da kann ich nur UFFF sagen. Ich verrate nichts, außer eines: Der Kliffhanger ist fies. MEGA fies! Ich fühle mich, als ob jemand vor mir die rettende Brücke gekappt hat. Ich kann mir zusammenreimen, wie es weitergeht, aber genau erkennen kann ich nichts. Seufz. Ich meine das Ende war absolut spannend und nervenaufreibend, ABER eben extrem offen und dementsprechend fies! Als ob Anna Freude daran hat, den Leser zu quälen? O.o
Die Schreibweise Man darf nicht vergessen, dass es ein Erstlingswerk ist und doch merkt man keine Unsicherheiten beim Schreibstil. Dieser ist flüssig, angenehm zu lesen und durch die persönliche Erzählweise aus Sicht von Cecilia baut man mit ihr schnell eine Verbindung auf. Die Dialoge sind nicht gestelzt und oft humorvoll! Ich fühlte mich schnell im Buch wohl. Einstiegsschwierigkeiten hatte ich jedenfalls keine!
Fazit: „Als die Sterne Schleier tragen“ ist nicht nur ein gelungener Reihenauftakt der Trilogie, sondern auch ein sehr gelungenes Erstlingswerk von Anna Nigra. Der Beginn hat sich etwas gezogen (daher einen halben Punkt Abzug), aber als Cecilias Leben bei Hofe gefestigter war, wurde es sehr spannend. Die Charaktere sind authentisch, wenn nicht alle gleich zum Durchschauen sind, die Schreibweise ist locker und flüssig und der Sarkasmus ist auch gegeben. Von mir bekommt Band 1 von „Cecilia“ 4,5 von 5 Federn und ich freue mich schon sehr, wenn Band 2 erscheint. Das Ende ist extrem fies und ich möchte mich mit meiner (endlich) Vermutung bestätigt wissen *.*
Cecilia muss sich ihrem Schicksal stellen und ist zutiefst schockiert, dass ihr Vater an einem Versprechen festhält, dass er vor Jahren vereinbart hat und ein Nein wird seitens des Verhandlungspartners nicht akzeptiert- Sie soll einen Fremden heiraten, eine versprochene Ehe ohne Ausweg und ihr zukünftiger Ehemann ist zudem auch noch zugleich der Kronprinz von Europa.
Trotz Gegenwehr befindet sich Cecilia geradewegs auf der Reise in den Königspalast, ihre Familie als Stütze mit an Bord um Prinz Noran kennenzulernen.
Zum Glück ist der Kronprinz kein verschrobener und dickbäuchiger Kerl, sondern gutaussehend, liebevoll und total charmant. Aber am Hofe gibt es noch jemand der Cecilias Aufmerksamkeit erhascht - Elias, der Bruder des Kronprinzen, der mit seiner temperamentvollen und provokanten Art Cecilas Herz zum rasen bringt.
Wäre so schon nicht die Katastrophe vorprogrammiert, entfacht hinter den Mauern des Palastes ungeachtet eine Intrige, die alles andere in den Schatten stellen wird!
Meine Meinung:
Was soll ich sagen, außer das mich dieses Buch total überrascht und vollkommen umgehauen hat!
Allein schon das Cover ist mit seinem Auftritt ein Augenschmaus und wenn man in der Handlung fortschreitet, wird auch schnell bewusst, warum das Cover diese Farbe für sich gewonnen und was es mit dem Titel so auf sich hat!
Ich muss gestehen, da ich ja eher ein Fantasy-Junkie bin und es solche Bücher eher schwer haben mich zu überzeugen. Es muss einfach harmonieren, die Handlung mich von Beginn an gefangen nehmen und der Verlauf nicht in ein kitschiges und klischeehaftes Unterfangen abrutschen um mich am Ende zufrieden zustellen. Klar weiß man sowas nicht schon am Anfang, aber der Klapptext hatte etwas derart überzeugendes an sich, dass ich mich doch direkt mit Cecilia auf die Reise an den Palast nach Europa gewagt habe um ihre Geschichte kennen zulernen.
Definitiv habe ich diese Reise nicht bereut!
Cecilia weiß was sie will und dies ist gewiss keine erzwungene Hochzeit. Sie ist schüchtern und doch sehr taff, hat klare Vorstellungen von ihrem Leben und doch muss sie einen anderen Weg einschlagen. Sympathisch machte sie für mich, dass sie eine leicht bockige und sehr wissbegierige Art hat, die mich neugierig auf sie als Protagonistin machte.
Noran & Elias, die beiden Prinzen, sind sowas von unterschiedlich und doch auf ihre eigene Weise sehr charismatisch. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, weshalb Cecilia zwischen den Beiden so hin und her schwang. Mir wäre persönlich die Entscheidung auch nicht leicht gefallen.
Der Verlauf des Kennenlernen, die aufkeimende Verbundenheit und das Gefühl sich vielleicht doch verlieben zu können und eine gemeinsame Zukunft aufzubauen, ist absolut angenehm, sehr sinnlich und gefühlvoll, aber absolut nicht übertrieben oder klischeehaft gestaltet. Nervenkitzel ist nebenbei auch noch vorprogrammiert, denn an Hofe scheinen sich einige Dinge aufzutun, die nicht mit auf dem Plan stehen.
Es knistert ordentlich und auch wenn ich so manches Mal meine Zweifel an der Ehrlichkeit und den Gefühlen von Noran hegte, so findet man am Ende noch des Rätsels Antwort auf sein Verhalten.
Das Ende, oh man, ich war schockiert, denn wenn alles eigentlich sehr strukturiert und geradlinig verläuft, so war gerade das Ende so unerwartet, damit hatte ich absolut nicht gerechnet und nicht nur, dass es eine vielversprechende Fortsetzung prophezeit, so lässt es mich auch etwas nachdenklich zurück. Nachdenklich jedoch im positiven Sinne, denn ich kann mir wahrlich nicht ausmalen, wie es weitergehen könnte!
Zum Schreibstil der Autorin kann ich nur sagen - leichtfüßig, malerisch und absolut fesselnd! Ich hatte keinen Moment in dem ich gedanklich abgeschweift bin, war vollkommen auf die Geschehnisse fixiert, habe mich höchstens dazu verleiten lassen mit meinen Gedanken durch den Hof, den Palast und den Garten zu spazieren, und war bis zum Ende hin wie im Bann gefangen in den Seiten.
Fazit:
Für mich ist dieses Buch nicht nur eine Überraschung die mich total geflasht hat, sondern entpuppte sich ganz still und heimlich zu meinem ersten Highlight im Juli.
Lasst Euch an der Seite von Cecilia in ihre Geschichte entführen, lernt die beiden Prinzen kennen, schlendert über den Hof und fallt ja nicht auf die Intrigen hinter der Fassade ein! Ich kann das Buch weiterempfehlen und hoffe sehr, dass es euch genauso begeistern wird, wie es mich begeistert hat!
Cecilia ist außer sich: Sie muss ihr geliebtes Heimatstädtchen in den Bergen verlassen und an den Königshof von Europa gehen - um den Kronprinzen Noran zu heiraten, mit dem sie vor allem ungute Erinnerungen an Juckpulver in ihrem Pyjama verbindet! Doch schon bald nach ihrer Ankunft stellt sie voller Erleichterung fest, dass aus dem nervigen kleinen Jungen ein attraktiver und einfühlsamer junger Mann geworden ist. Doch nicht nur aus ihm: Da gibt es auch noch seinen jüngeren Bruder Elias, auf den ihre Schwester Marissa sofort ein Auge wirft. Allerdings scheint er sich nur für eine zu interessieren: Cecilia. Lia wird vor zwei schwere Herausforderungen gestellt: ihr Gefühlschaos nicht die Oberhand gewinnen zu lassen und herauszufinden, was es wirklich damit auf sich hat, dass sie um jeden Preis Königin werden soll ...
Was mich neugierig gemacht hat:
Bei dem Buch war es eine Entscheidung innerhalb weniger Sekunden: Muss ich lesen! Die schöne Gestaltung mit dem Spielkartenmotiv und dem hübschen Heißluftballon auf der Rückseite, das royale Setting, die angekündigte Intrige und Cecilias Dilemma haben mich sehr gereizt, und ich habe mich riesig gefreut, als das Buch im Briefkasten war.
Wie es mir gefallen hat:
Ich werde dieses Buch immer mit wunderbaren Sommerstunden im Garten meiner Eltern verbinden, wo ich dann auch das große Finale dieses Reihenauftakts gelesen habe. Als Lektüre zum Abschalten und Träumen eignet sich „Cecilia" wirklich perfekt! Im Voraus war ich mir nicht ganz sicher, was mich erwarten würde: eine Dystopie voller politischer Verstrickungen? Oder würde eher eine humorvolle, aber auch dramatische Selbstfindungs- und Liebesgeschichte im Vordergrund stehen? Für den ersten Band gilt insgesamt Letzteres. Cecilia findet (noch) nicht viele Antworten und es gibt vorerst nur wenige Hinweise auf die Vergangenheit und die Hintergründe der Welt, in der sich die Handlung abspielt. Diese sind aber sehr interessant und fügen sich gut in das Geschehen ein.
„Manchmal ist es leichter, ein Land zu regieren, als das eigene Herz zu verstehen" ist die Feststellung, die den Klappentext einleitet. Genau das ist programmatisch für das Buch zu verstehen: Cecilia hat sehr mit ihren widerstreitenden Gefühlen zu kämpfen, wodurch die großen Zusammenhänge für sie zunächst nicht an ihre persönliche Zwickmühle heranreichen. Ab und zu hätte ich mir gewünscht, dass sie etwas reflektierter und einsichtiger gewesen wäre - mit ihrem Verhalten war sie ihrer Schwester und sowohl Noran als auch Elias gegenüber nicht wirklich fair. Natürlich ist sie jung und mit einer beängstigenden Situation konfrontiert, doch an manchen Punkten erschien sie mir ein wenig zu naiv.
Im Rückblick treten besonders die Szenen zwischen Cecilia und Elias hervor, die von viel Atmosphäre und Energie geprägt sind. Da ich bisher Team Noran bin, hätte ich mir dasselbe noch etwas mehr auch für ihn gewünscht. Er erscheint insgesamt noch etwas verschlossen. Auch bei Marissa hoffe ich, dass sie und die Beziehung zu ihrer Schwester in den Folgebänden noch etwas mehr Raum bekommen, weil die Konflikte zwischen den beiden sich bestimmt irgendwann entladen werden. Von den Nebencharakteren sind außerdem noch unbedingt die fiese Philippa (über die ich an dieser Stelle noch nichts verraten möchte) und deren Vater zu erwähnen, ein Minister, der mich ziemlich zum Schmunzeln gebracht hat. Interessant ist außerdem Lias Onkel Dan, mit dem es mit Sicherheit ein Wiedersehen in Band 2 geben wird.
Kurzum: Ich vergebe sehr gute 4,5 Sterne und bin gespannt auf den zweiten Band!
(Für wen) Lohnt es sich?
Das Buch bietet vor allem jungen Erwachsenen (und natürlich allen Junggebliebenen) tolle Unterhaltung mit vielen Schmetterlingen im Bauch, Herzschmerz und einer geheimnisvollen Verschwörung im Hintergrund. Die Handlung des ersten Bandes verläuft eher ruhig und konzentriert sich auf Cecilias Gefühlswelt. Wer sich einen Fokus auf die dystopischen Elemente wünscht, könnte hier ein wenig enttäuscht sein. Darüber hinaus sollte man einer komplizierten Dreiecksgeschichte gegenüber natürlich nicht abgeneigt sein.
In einem Satz:
„Cecilia - Wenn die Sterne Schleier tragen" ist eine lockerleichte, royal-romantische Geschichte mit viel Gefühlschaos, die mit einem fulminanten Cliffhanger eine spannungsgeladene Fortsetzung verspricht.
Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag!
Ich habe wieder eine Rezension für euch. Das Buch ist ein REZENSIONSEXEMPLAR von vorablesen!
Eckdaten: Cecilia-Wenn die Sterne Schleier tragen ist der erste Teil einer Reihe von Anna Nigra und im atav-Verlag veröffentlicht worden. Die Broschur hat 399 Seiten und ist am 5.07.2018 erschienen.
Inhalt: Cecilia soll Noran heiraten. Erstmal klingt das nicht so schlimm. Gäbe es da nicht zwei Probleme. 1. Es ist eine Zwangshochzeit die die beiden Väter organisiert haben. 2. Noran ist der Kronprinz Europas und damit wird Cecilia einmal Königin werden. Gleich bei ihrer Ankunft trifft sie jedoch auf den kleinen Bruder Elias, der ihr gleich jeden Nerv raubt. Doch langsam schleichen sich Gefühle an mit denen sie nie zu rechnen gewagt. Zusätzlich scheinen Intrigen im Königshauses zu kursieren. Wie wird Cecilia damit umgehen?
Cover: Ich finde das Cover sehr schon. Es ist in gelb und weiß gehalten und strahlt etwas royales aus. Auch das Kleid trifft meinen Geschmack und ich finde vom Gesamtbild ist es ein sehr gelungenes Cover.
Meine Meinung: Ich habe mich für dieses Buch beworben, weil mich der Klappentext sehr angesprochen hat und ich endlich wieder etwas royales lesen wollte. Wie mir das Buch gefallen hat, erfahrt ihr jetzt.
Gleich zu Anfang ist mir aufgefallen, dass die Autorin einen etwas zurückhaltenden Schreibstil hat. Oft ist musste ich stoppen, weil ich nicht mehr wusste ob ich etwas überlesen hatte oder es einfach nicht beschrieben wurde. Auch die Gefühle von Cecilia waren oft sehr zurückhaltend beschrieben, außer bei den Kussszenen. Da habe ich dann das Potential der Autorin durchschimmern sehen, was mir wirklich leid tut, denn hätte sie das ganze Buch über so geschrieben, hätte ich mich viel besser in die Protagonistin hineinversetzten können.
Auch aufgefallen ist mir, dass die Charaktere sehr einseitig waren. Entweder sie haben Cecilia von sich in der ersten Minute überzeugt oder sie wurden als nervtötend und fast sogar "böse" abgestempelt. Beispielweise ihre zukünftige Schwiegermutter: Sie hat unsere Prota bei der Ankunft kühl angesehen und auch im weiteren Handlungsverlauf war sie immer die Böse. Was ich sehr schade fand, denn ihre Beweggründe waren nicht geschildert, zum einen weil Cecilia so eine schlechte Meinung von ihr hatte und dadurch nie ein Gespräch mit ihr geführt hat und zum anderen denke ich, dass die Autorin gar nicht daran gedacht hat das Ganze auf zu klären.
Der einzige der zwei Seiten, eine gute und eine schlechte (im übertriebenen Sinn), hatte, war der liebe Elias. Ihm hat sie immer wieder eine Chance gegeben und sich versucht mit ihm zu versöhnen. Natürlich war so auch klar, dass er ihr Herz erobern wird. (kein Spoiler, steht auf dem Klappentext).
Cecilia selbst fand ich als Protagonistin ganz in Ordnung. Wie gesagt es kann auch sein, dass die Autorin absichtlich so jemanden als Prota wollte. Doch wer mag provokant ausgedrückt eine engstirnige Prota? Ich nicht.
Was für mich die Geschichte etwas gerettet hat, war die Spannung. Denn auch wenn die Autorin noch keinen ausgereiften Schreibstil hat, kann sie zumindest ploten. Sie hat immer wieder Sachen in den Raum geworfen, wo man zumindest dachte: Was hat es damit nun auf sich? Und dadurch habe ich auch immer weiter gelesen. Vor allem als sich die Situation immer mehr zugespitzt wurde, war ich gefesselt von der Geschichte und habe das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen können. Das Buch endet mit einem sehr starken Kliffhänger und ich hoffe, dass im zweiten Teil die offenen Fragen aus Band 1 geklärt werden.
Ich möchte auch um fair zu bleiben, sagen, dass dieser Roman der Debütroman der Autorin war und sich dadurch ihr Schreibstil noch verbessern kann. Ich würde mich freuen, wenn im zweiten Band der Reihe auch in Alltagssituationen etwas darauf geachtet wird, was sie fühlt.
Fazit: Mein Fazit ist, dass eindeutig sehr viele Verbesserungsvorschläge da sind, die man auch eindeutig umsetzten kann. Vielseitigere Charaktere, einen ausgeschmückteren Schreibstil und Cecilia sollte vielleicht etwas reifer werden. Ansonsten war die Spannung eindeutig da und ich werde mir überlegen die Folgebände ebenfalls zu lesen. Weshalb ich auch gut gemeinte 3 Sterne gebe, weil 2 mir etwas Zuwenig erscheinen.
„Cecilia- Wenn die Sterne Schleier tragen“ von Anna Nigra ist der Debutroman der Autorin, sowie der erste Band der Cecilia- Reihe. Anfang Juli 2018 ist das Buch als Klappbroschur im A Tree & A Velley – Verlag erschienen. Nach einmaligem Lesen sieht das Buch noch aus wie neu, was für eine hochwertige Verarbeitung spricht. In einer dystopischen Parallelwelt soll die junge Cecilia Königin von Europa werden, und den äußerst attraktiven Kronprinzen Noran heiraten. Am Hof fühlt sie sich nicht besonders willkommen, gerade die Königin ist ihr gegenüber sehr ablehnend. Die Gründe für die Heirat liegen im Dunkeln und auch Cecilia selbst ist wenig begeistert von dieser Idee. Außer Noran lebt auch der jüngere Prinz Elias am Hof von Vienna, das Wien zwar nachempfunden (zumindest auf der Coverrückseite) ist, die Stadt aber mit dem Wien, das ich kenne, nichts gemeinsam hat.
Meine Meinung: Der Schreibstil passt gut für ein Jugendbuch. Die Sätze sind kurz und eher einfach gehalten. So schreibt die Protagonistin Cecilia (Lia) über sich selbst: „Meine Talente lagen eher im kreativen Bereich. Ich malte gerne und konnte gut Klavier spielen. Die einzige Sportart, die ich wirklich beherrschte, war Tennis. Ich spiele quasi seit ich laufen konnte“ (S. 35). Ebenso finden sich in diesem Buch auch viele direkte Reden, die einen guten Einblick in die jeweiligen Charaktere geben, wie zum Beispiel an der Stelle, als Cecilias Zofe eintrifft: „„Oh, verzeiht bitte, Miss, ich bin zu spät. Ich wurde aufgehalten. Es tut mir so leid! Bitte vergeben Sie mir! Es wird nie wieder vorkommen“, platze es aus ihr (Anm. der Zofe) heraus und sie verbeugte sich. Sieben oder acht Mal! „Ähm, schon gut“, sagte ich. „Wer bist du überhaupt?““ (S. 25).
Durch die einfachen Satzkonstruktionen fliegen die Seiten nur so dahin und man merkt gar nicht, dass man schon wieder umblättern muss und im Nullkommanichts das Kapitel auch schon fertig gelesen hat. Besonders für ungeübte Leser*innen ist es ein großer Vorteil, wenn die Sätze einfach zu verstehen sind und auch an das Vokabular von jungen Leser*innen angepasst ist. Durch die vielen direkten Reden ist es möglich, auch ohne langatmige Beschreibungen, in das Seelenleben der (Neben)Figuren einzutauchen und über deren Art und Charakter mehr zu erfahren. Da das Buch aus Cecilias Sicht geschrieben ist, wäre es sonst schwierig ein vollständiges Bild zu bekommen, da der Blick der Protagonistin einerseits eine starke persönliche Färbung hat und andererseits der Erfahrungsschatz von Cecilia eingeschränkt ist, so dass ihr vieles am Charakter von anderen nicht auffallen würde, das aber durch die direkten Reden ans Tageslicht gebracht wird.
Der Aufbau der Handlung verläuft ohne Logikfehler, die einzelnen Handlungen passen (für mich) fast immer zu den Personen, die ich mir beim Lesen vorstelle, nur selten musste ich mein Bild korrigieren. Da das aber erst später im Verlauf der Handlung passiert, möchte ich nicht näher darauf eingehen.
Ich habe mit Cecilia mitgefiebert und mitgelitten, welchem der beiden Prinzen sie ihr Herz schenken wird. Dabei wurde ich an das Lied „Two princes“ von den Spindoctors erinnert, wobei der Sänger definitiv Elias wäre. Hierbei wurde ich zwischen den beiden regelrecht hin- und hergeschmissen – beim Lesen habe ich so richtig gemerkt, wie schwierig die Situation für Cecilia ist.
Flach und oberflächlich bleiben in der Geschichte die Erwachsenen, die natürlich für die zukünftige und gerade der Pubertät entwachsenen Cecilia nicht besonders interessant sind und daher auch nicht thematisiert werden.
Meine Identifikation in diesem Buch ist die Zofe Vigrinia (Gini), und ich hoffe auf jeden Fall, dass sie auch im zweiten Band eine Rolle spielen wird. Ebenso ist mir Onkel Dan von Beginn weg sympathisch gewesen und ich habe es genossen, ihn in einigen Kapiteln näher kennenzulernen.
Sehr fies finde ich den Cliffhanger am Ende des Buches, und dass der Erscheinungstermin von Teil 2 (an dem aber schon geschrieben wird) noch nicht feststeht – ich warte auf dieses Buch.
Fazit: ein genialer Serienauftakt, der sich so gar nicht nach einem Erstlingsroman liest. Ich möchte am liebsten sofort den zweiten Band lesen.
„Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen“ hat mich aufgrund einer Leseprobe angesprochen und ich durfte es dank Vorablesen lesen und für euch nun rezensieren. Hierbei handelt es sich um den ersten Teil der Cecilia-Reihe von Anna Nigra aus dem A TREE & A VALLEY Verlag.
Einen Fremden heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater da von ihr verlangt! Sie ist erst 18, und ihr zukünftiger Ehemann der Kronprinz von Europa! Doch der König will unbedingt Cecilia als Frau seines Sohnes. Ein Nein würde er nicht dulden. Nur widerwillig reist Cecilia mit ihrer Familie in den Königspalast, um ihren Zukünftigen kennenzulernen. Zu ihrer großen Erleichterung ist der 21-jährige Prinz Noran aber nicht nur gutaussehend, sondern auch charmant und liebevoll. Doch auch sein temperamentvoller Bruder Elias reizt Cecilia mit seiner provokanten Art. Und als wären zwei attraktive Männer, eine eifersüchtige Schwester und ein ungeduldiger König nicht schon genug, scheint im Palast eine unglaubliche Intrige gesponnen zu werden…
Das, was mich als erstes an diesem Roman angesprochen hat, war das Cover. Meiner Meinung nach ist es sehr elegant gehalten, erinnert mit der Frau im Kleid an die Selectioncover und strahlt in wunderschönen Gelbtönen. Auch die Leseprobe, aber vor allem der Klappentext haben mich dann neugierig auf die Geschichte gemacht. Versprochen wird schließlich etwas Dramatisches, voller Lügen und Intrigen am königlichen Hof. Dies bekommt der Leser auch, allerdings längst nicht mit dem Fokus, den ich mir erhofft hätte. Der im Klappentext angesprochene Inhalt gestaltet sich im Verlauf des Buchs doch ein bisschen anders. Die ersten Seiten handeln noch ausschließlich von Cecilias Unwille über die Hochzeit und den neuen Eindrücken des Königshof. Schnell wird jedoch klar, dass sich in dieser Geschichte eine klassische Dreiecksgeschichte zwischen den „zwei attraktiven Männern“ (siehe Klappentext) anbahnt, die sehr viel Raum der Handlung einnimmt. Mir persönlich hat diese Schwerpunktsetzung nicht allzu sehr gefallen, denn ich war viel mehr interessiert an den königlichen Geheimnissen und Intrigen, welche schließlich angekündigt wurden. Eine Dreiecksgeschichte ist inzwischen vielfach von Autoren verwendet worden und diese hier besitzt leider nicht viel eigenes Potenzial. Abgesehen von der aus meiner Sicht etwas vorhersehbaren Entwicklung der Dreiecksgeschichte hat mich der Debütroman der Autorin positiv überrascht. Der Schreibstil von Anna Nigra kann sich dank malerischer Beschreibungen und toller Vergleiche lesen lassen und verleiht Cecilia, der Protagonistin, eine passend jugendliche, manchmal aufbrausende und neugierige Stimme. Bleiben wir gleich bei den Charakteren. Cecilia ist mir bereits auf Seite eins sympathisch gewesen, allein dadurch, dass sie sich gegen diese Hochzeit sträubt und doch versucht, es ihrer Familie recht zu machen. Ich persönlich konnte viel von mir in ihr entdecken und mich so mit ihr identifizieren. Ihre aufbrausende, manchmal emotionale Art hat für manch spannende Szenen gesorgt. Viele Nebencharaktere ließen sich in diesem ersten Teil der neuen Reihe noch nicht ganz greifen, z.B. ihr Onkel Dan oder ihr Vater, um nur ein Beispiel zu nennen. Hier ist es jedoch vermutlich normal, dass diese Personen hoffentlich in den weiteren Büchern besser ausgearbeitet werden bzw. der Leser hinter die Fassaden am königlichen Hof blicken wird. Alles in allem ist doch der royale Touch voller Lügen und Intrigen das, was dieses Buch für mich so gut gemacht hat. In diesem ersten Teil wurden zwar bereits einige Anspielungen gemacht, welche trotz allem aber noch sehr schwammig bleiben, da Cecilia dem nicht weiter nachgeht. Einen Pluspunkt gibt es von mir noch für das Ende. Dieses steht aufgrund des harten Cliffhangers dafür, wie sehr Anna Nigra es versteht, die Leser auf Trab zu halten und die Spannung über mehrere Kapitel hinweg aufrecht zu erhalten. Zusammengefasst bin ich, wenn man die Dreiecksgeschichte ausnimmt, von „Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen“ mehr als überzeugt worden. Wer Selection mochte, wird sicherlich auch diese königliche Geschichte lieben! Vielen Dank an den A TREE & A VALLEY-Verlag bzw. an das Team von Vorablesen.de für dieses wunderbare Rezensionsexemplar! ♥ Somit zählt diese Buchbesprechung offiziell als Werbung. Ich betone aber, dass niemand meine Meinung erkauft.
Cover: Das Cover ist auf jeden Fall einprägsam gestaltet. Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich es als schlicht oder pompös bezeichnen soll, denn für mich ist es irgendwie beides. Von der immensen Gelb-Präsenz bin ich persönlich kein Fan, aber die Machart gefällt mir dennoch ganz gut. Es verrät auf jeden Fall in groben Zügen, worauf man sich als Leser einlässt.
Inhalt: Anna Nigra entführt den Leser mit "Wenn Sterne Schleier tragen" in einen fulminanten Reihenauftakt, der geprägt ist von Gefühlschaos wie politischen Intrigen. Der Geschichte liegen meiner Meinung nach spannende geschichtliche Hintergründe zu Gründe, denn sie spielt in der Zukunft. Wie ist aus Europa wieder eine Monarchie geworden? Was planen wohl die Rebellen und vor allem wieso? Die Autorin verpackte die Dreiecksgeschichte um Cecilia und die Königsbrüder in ein interessantes politisches Setting, von dem im ersten Auftakt noch nicht sehr viel thematisiert wird, aber schon viele Andeutungen gemacht werden. Manchmal hätte ich mir doch etwas mehr Infos dieesbezüglich gewünscht, weil es von der Autorin im Hintergrund mit Sicherheit sehr gut gedacht ist! Aber vor allem das macht für mich den Reiz von Band 2 aus, muss ich sagen. is zum Ende nahm mich die Geschichte sowohl mit diesem Handlungsaspekt als auch mit der Dreiecksgeschichte gefangen. Es wird dem Leser auf jeden Fall Gefühlschaos pur geboten, was die beiden Königsbrüder angeht. Manchmal gab es zwischendrin ein paar kleine Längen, wo es für mich abgenommen hat, aber bis zum Ende hat sich das nochmal richtig gesteigert und vor allem das Ende an sich! Ich kann es nicht erwarten, Band 2 zu lesen!
Charaktere: Cecilia konnte mich als Protagonistin auf ein gefühlsturbulentes Abenteuer mitnehmen. Ich konnte mich schnell mit ihrer doch sehr bodenständigen und doch irgendwie kratzbrüstigen Art identifizieren. Ihr Gefühlschaos war für mich nachvollziehbar, sodass ich sehr mit ihr mitgefühlt habe. Ich mochte sie, kann ich nur sagen. Sie konnte mich utnerhalten, wirkte authentisch und das ist für mich alles, was eine gute Protagonistin braucht. Daneben erschienen mir viele Nebencharaktere ebenso gut ausgearbeitet wie zum Beispiel die Königsfamilie, die durchaus vielseitig gestaltet ist. Die Königsbrüder sind in so mancher Hinsicht natürlich wie Tag und Nacht, was der Geschichte einen gewissen Reiz verleiht. Besonders Noran, der Prinz den Cecilia heiraten soll, wirkte auf mich leider oft zu "rund". Zu perfekt, zu vorhersehbar, zu ... rund. Dadurch konnte er mich nicht wirklich fesseln, doch das bei Elias gleich wieder anders, auch wenn ich sagen muss, dass manches da schon sehr typisch war, was ich etwas schade fand. Dennoch konnten mich dir Figuren, ihre liebevollen, wie hitzigen Dialoge für die Geschichte begeistern.
Schreibstil: Stilisitisch konnte mich die junge Autorin mit ihrem Debüt überzeugen! Ihr Stil hat mir sehr gefallen, da ich förmlich durch die Geschichte geflogen bin. Es ließ sich so fließend und leicht lesen, dass ich gar nicht merkte, wie schnell ich fast am Ende war. Erzählt wird aus der Sicht von Cecilia, was mir persönlich gefallen hat. So konnte man die merkwürdigen Geschehnisse im königshaus und im Königreich mit ihr gemeinsam erleben. Manchmal wäre ich schon neugierig gewesen, was die beiden Königssöhne denken, doch so war es natürlich spannender, da man sie die meiste Zeit nicht einschätzen konnte.
Fazit: Insgesamt konnte mich die Geschichte auf jeden Fall sehr fesseln. Sowohl von den inhaltlichen Hintergründen, als auch von dem spannenden Plot her. Manchmal empfand ich die Figuren als zu rund, als zu "typisch", wenn man so will, aber dennoch konnte ich es nur schwer aus der Hand legen! Für einen mitreißenden Auftakt zwischendurch ist dieses Buch genau richtig, auch wenn der Cliffhanger am Ende schon sehr gemein ist, muss ich sagen. Darauf solltet ihr euch vorbereiten! Ansonsten fliegt man nur so durch dieses angenehm geschriebene Debüt, auch wenn man sich an der einen oder anderen Stelle vielleicht etwas mehr Substanz gewünscht hätte! Dennoch sehr empfehlenswert, denn es hinterlässt große Neugierg auf Band 2!
Anna Nigra hat einen Schreibstil, den ich von Anfang an faszinierend fand. Flüssig, nachvollziehbar und so detailgetreu, als wäre ich manchmal selbst dabei gewesen.
Die Geschichte um Cecilia, die hauptsächlich Lia genannt wird, hat mir sehr gefallen. Sie als Hauptcharakter war eine selbstbewusste junge Frau, die dennoch mit Ängsten und Gefühlen zu kämpfen hat.
An manchen Stellen hat sie das vielleicht etwas naiv wirken lassen, aber dennoch mochte ich ihre Art und Weise.
Für Noran ist die Hochzeit mit ihr eine Pflichtaufgabe. Er tut es, um seinen Vater zufrieden zu stellen und ihm einen Gefallen zu tun. Als zukünftiger König von Europa kann er schließlich nicht irgendjemanden heiraten.
Im Laufe des Buches wird dennoch klar, dass er dabei ist, sich in seine zukünftige Frau zu verlieben. Sein Auftreten hatte Anfang etwas perfektes an sich, als würde er kaum Fehler machen. Und sie sich schon lange nicht eingestehen.
Erst später habe ich als Leserin gemerkt, dass auch er mit Ängsten und Gefühlen zu kämpfen hat, die er nur schwer an die Oberfläche dringen lassen will.
Bei Cecila schafft er es, sich ein Stück weit zu öffnen. Das hat mir widerrum sehr gefallen, denn es hat ihn weniger perfekt gemacht, dafür umso sympatischer.
Sein Bruder Elias scheint das genau Gegenteil zu sein. Er provoziert Lia, wo er nur kann. Er ist rebellisch und vorlaut.
Und dennoch fühlt sich Lia von ihm angezogen. Sie verbringt mehr Zeit mit ihm, als sie sollte, was die Geschichte schnell zu einer Art Dreiecksbeziehung macht.
Ich möchte nicht sagen, dass mich dieser Teil gestört hat, aber dieses ewige Hin und Her, was Lia und ihre Gefühlswelten angeht, fand ich an ein paar kleinen Stellen etwas nervenaufreibend.
Dennoch wollte ich unbedingt wissen, für welchen Prinzen sich die junge Prinzessin entscheidet. Ich persönlich muss gestehen, dass ich vermutlich - allein von der Art her - Elias gewählt hätte. Hinter seiner Fassade steckt weitaus mehr, als er nach aussen hin preis gibt und das hat mir hier besonders gut gefallen.
Auch, wenn die Liebesgeschichte zwischen Lia und ihren beiden Prinzen ein wenig im Vordergrund steht, habe ich auch den Hintergrund förmlich verschlungen. Die Geschichte, die die Autorin um das Königreich Europa gesponnen hat, hat mir sehr gefallen.
Ich habe als Leserin deutlich gemerkt, dass sie sich Gedanken über das macht, was sie schreibt.
Dadurch, dass eine der vier Großmächte, die komplette Macht an sich zu reissen versucht, kommt es vermehrt zu Angriffen, vor denen schließlich auch das Königshaus nicht verschont bleibt.
Anna Nigra hat es hier geschafft, den Spannungbogen aufrecht zu erhalten. Ich hätte mir zwar schon ein wenig mehr Hintergrundwissen desbezüglich gewünscht, aber das hat meinen Lesefluss nicht gestört. Und immerhin ist dieses Buch auch erst der Auftakt einer Reihe, die ich unbedingt weiterlesen möchte.
Das Buch weist alles auf, was sich mein kleines Leserherz wünscht.
Liebe, Romantik, einen Badboy, hinter dem viel mehr steckt, als er zeigt. Spannung, die in einem fiesen Cliffhänger endet.
Okay, das wünscht sich mein Leserherz zwar nicht unbedingt, aber dennoch macht er mich nur noch neugieriger auf den zweiten Mann.
Ich kann euch eine echte Leseempfehlung aussprechen, denn nicht nur das Cover, sondern auch der Inhalt konnten mich - bis auf manchmal dieses kleine Hin und Her bei der Dreiecksgeschichte - wirklich begeistern.
" 'Ich hoffe, du wirst dich bei uns wohlfühlen.' Sie lächelte, aber irgendetwas in ihrem Blick ließ mich eine Gänsehaut bekommen."
Als 18-Jährige sollte man sich eigentlich noch keine Gedanken über eine bevorstehende Hochzeit machen müssen, anders jedoch Cecilia. Sie soll den Kronprinzen von Europa heiraten, Noran, den sie zu allem Überfluss nicht mal kennt. Mit einem Fremden den Bund der Ehe einzugehen - ein absolutes No-Go. Doch je besser sich die beiden kennenlernen, desto mehr bröckelt Cecilias Widerstand. Wäre da nur nicht Elias, der jüngere Bruder von Noran, der Cecilia zugleich auf die Palme bringt, aber auch irgendwie anzieht. Und geht im Palast wirklich alles mit rechten Dingen zu? Was erwartet man wirklich von der zukünftigen Königin und wer steht auf ihrer Seite?
Das Buch beginnt mit einem Prolog, geschrieben aus der Sicht eines der beiden Jungen. Wessen Sicht, wird nicht klar, aber derjenige scheint sehr angetan von Cecilia. Im weiteren Verlauf erzählt Cecilia die Geschichte, die Sprache ist sehr einfach, wodurch diese Erzählweise sie teilweise jünger wirken lässt als 18. Aber das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, man kann es an einem Nachmittag beenden.
Cecilia ist in gut behüteten Verhältnissen aufgewachsen. Sie wirkt zwar nicht sonderlich verwöhnt, allerdings noch etwas unbeholfen und unreif für ihr Alter. Das Hauptaugenmerk liegt oft auf der Vielzahl an Kleidern, die ihr im Palast zur Verfügung stehen und gelegentlich lässt ein ausgewachsener Trotzanfall sie eher wie 15 wirken als 18, sodass sie und ihre jüngere Schwester sich eigentlich ziemlich ähneln. Noran und Elias sind unterschiedlich wie Tag und Nacht. Noran ist der Ältere, höflichere von beiden, sehr charmant, zurückhaltend und zuvorkommend. Elias hingegen ist frech und spitzbübisch, hat immer einen Spruch auf den Lippen und zudem den Ruf, den Mädchen reihenweise das Herz zu brechen. Mich stört an dieser Kombination, dass Elias, der quasi die verbotene Versuchung für Cecilia darstellt, der jüngere Bruder ist. Irgendwie fühlte es sich beim Lesen komisch an, dass der Herzensbrecher, der die Frau seines Bruders begehrt, ausgerechnet jünger sein soll, für mich hätte es besser gepasst, wäre der Verwegene auch gleichzeitig der Ältere gewesen, und Cecilia hätte sich dann zwischen all den Provokationen seinerseits zum vernünftigen Jüngeren geflüchtet. Aber mit der Zeit habe ich mich an die Kombination gewöhnt.
Neben der Dreiecksbeziehung und dem Gefühlschaos a la Möchte-ich-nun-diesen-oder-doch-eher-jenen? sind im Palast auch noch einige krumme Dinge am laufen. Wirklich spannend wird es leider erst kurz vor Ende des Buches, davor plätschert die Geschichte manchmal zu sehr an der Oberfläche vor sich hin, Kleider hier und Regeln dort. Aber im Großen und Ganzen hat mich das nicht gestört, da ich die Idee wirklich gut fand. Auch die Bedienung von Klischees wie das Stehen zwischen zwei Jungs/Männern empfand ich nicht als schlimm, ich bin immer für sowas zu haben.
Mein Fazit: Eine (wenn auch nicht ganz neue) schöne Idee, gut umgesetzt mit leichten Schwachstellen hier und da. Aber für mich dennoch ein empfehlenswerter, königlicher Roman, der sicher bei vielen Mädels auf Begeisterung trifft!
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Nochmals vielen Dank dafür an den Verlag, die Autorin und die Agentur Literaturtest – für die Vermittlung.
Wir befinden uns in der Zukunft, die Weltkarte, wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Unsere Protagonistin Cecilia ist gerade einmal 18 Jahre alt und soll verheiratet werden. An den zukünftigen König von Europa. Cecilia ist nicht begeistert, weiß aber, dass für sie und ihre Familie etwas auf dem Spiel steht und willigt daher ein. Am Königshof lernt sie dann den Prinzen kennen. Noran ist 21, gutaussehend und wahnsinnig zuvorkommend. Eigentlich ein Traumprinz. Cecilia beschließt, sich ihrem Schicksal zu stellen und dabei hätte es sie auch weit schlimmer treffen können. Aber da ist auch noch Norans Bruder Elias, den Cecilia einfach nicht aus dem Kopf bekommt und als wäre das nicht schon schlimm genug, steckt sie auf einmal mitten in Geheimnissen und Intrigen und versucht herauszufinden, was da mit den anderen Ländern läuft und was vor ihr verheimlicht wird.
Ich muss sagen, dass ich ziemlich hohe Erwartungen an dieses Buch hatte. Es ist bisher ziemlich gelobt worden und auch das Cover sieht traumhaft aus und in Kombination mit dem spannenden Klappentext verspricht es ein tolles Buch zu werden.
Ich muss zugeben, dass ich anfangs ein paar Probleme hatte. Cecilias Zerrissenheit und ihre Gefühle für die beiden Prinzen war für mich nicht so authentisch. Beide kannte sie kaum und schien trotzdem sofort total verknallt zu sein. Mit der Zeit bin ich damit aber immer besser klar gekommen, was natürlich aber auch daran lag, dass sie sich immer mehr kennengelernt haben. Manche Entscheidungen und Handlungen von Cecilia konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, da hat sie sich in meinen Augen absolut kindisch und gemein verhalten. Aber auch dies wurde mit der Zeit besser, ich finde die Protagonistin hat sich während der Geschichte sehr verändert und mir hinterher auch echt viel besser gefallen.
Ich kann mich gar nicht entscheiden, welchen von den beiden Prinzen ich besser finde. Beide haben tatsächlich ihre Eigenheiten, aber nichtsdestotrotz kann ich auch verstehen, was Cecilia an ihnen gefunden hat – NACHDEM sie sich dann mal etwas besser kennengelernt haben. Letzten Endes habe ich dann aber doch einen kleinen Favoriten, wer das ist, verrate ich euch aber an dieser Stelle nicht, hihi.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Ca. ab der Hälfte des Buches wurde es immer interessanter und das Ende war absolut fies. Ich würde am liebsten sofort weiter lesen und kann es gar nicht erwarten, bis der zweite Teil erscheint. Obwohl das Buch ein paar Schwächen hat, hat es auch eine gewisse Sogwirkung gehabt und mich absolut süchtig gemacht, ich konnte es kaum aus der Hand legen, die Autorin schreibt sehr flüssig und man möchte definitiv wissen, wie es weiter geht.
Ich muss zugeben, dass ich auf den ersten 80-100 Seiten noch nicht so ganz überzeugt war, aber die Autorin macht auf jeden Fall Fortschritte und das Buch wird immer besser! Es ist mit der Zeit immer interessanter und besser geworden und am Ende sogar noch richtig spannend und endet mit einem ganz gemeinen Cliffhanger, der viele neue Fragen aufwirft. Also obwohl das Buch ein paar Schwachstellen hat, hat es mir alles in allem gut gefallen
Der Schreibstil von Anna Nigra ist unheimlich flüssig, locker-leicht und spannend gehalten. Dadurch das der Stil so flüssig ist, war es so, dass sich die Seiten sehr schnell lesen liesen und nur so vor mich hingeflogen sind. Was mich am Stil auch positiv aufgefallen ist, ist, dass die Autorin die Spannung genau an den richtigen Stellen eingesetzt hat, so bekam das Buch ein ganz besonderes Flair. Ich mochte den Stil von Anna Nigra sehr gerne, da er auch so unbeschwert gewirkt hat und mich voll und ganz eingenommen hat.
Anna Nigra erschuf Charaktere in diesem Auftaktband, welche nicht nur durch sympathisches Auftreten glänzten, sondern auch authentisch und sicher rübergekommen sind. Gerade die Protagonistin Cecilia war anfangs etwas unsicher und entwickelte sich im Lauf des Buches zu einer starken, authentischen und charimatischen Protagonistin, welche einfach sehr gut gezeichnet war. So erging es mir aber auch bei sämtlichen Nebenfiguren und ich bin sehr froh darüber, dass diese Figuren, jede einzelne für sich, einfach so toll geworden sind, denn dies machte das ganze Buch noch ein Stück weit besser.
Der Story rund um diesen Auftakt ist der Autorin einfach gelungen! Die Story war einfach vollkommen nachvollziehbar, sie war sicher und einfach spitze aufgebaut, was ich sehr schön fand. Durch die Story erlebte ich das Buch einfach in einem ganz anderes Blick und dies war einfach magisch. Auch die Storyline war hier sehr gut gezeichnet, so, dass ich mich stets in dieses Buch sinken lassen konnte und in diese Geschichte eintauchen konnte. Im Gesamtbild ergaben beide Punkte einfach eine Geschichte, die magisch, gefühlvoll und spannend war!
Die Handlung in diesem Buch war von der ersten Seite stark präsent und auch vollkommen nachvollziehbar. Sie war auch leicht zu verstehen und sehr gut ausgearbeitet, was ja immer die halbe Miete ist. Auch kam die Spannung in der Handlung durch Intrigen nicht zu kurz und ich kam voll und ganz auf meine Kosten. Der Handlungsstrang war von der ersten Seite an da und war klar und deutlich strukturiert, was das Lesen einfach zu einem Erlebnis gemacht hat. Zusammen ergaben Handlung und Handlungsstrang ein Gesamtbild, welches von der ersten Seite an vollkommen stimmig war und meine Erwartungen vollkommen getroffen hat.
Das Setting war auch einfach großartig. Anna Nigra hat die Orte einfach mit Leben gefüllt und ihnen ganz neue Kraft verliehen, was ich sehr gut fand. Auch beschrieb sie das Setting stets so, dass ich mich gleich so fühlte, als wäre ich gerade dort und dies war einfach wow.
Mein Fazit:
Abschließend ziehe ich das Fazit, dass dies ein sehr gelungener Auftaktband ist, welcher mich voll und Ganz überzeugen konnte. Anna Nigra's Schreibstil, ihre Charaktere, die Handlung und die Story waren einfach von der ersten Seite an einnehmend, spannend und gefühlvoll, was mir sehr gut gefallen hat. Nie hätte ich gedacht das mich eine solche Geschichte so einnimmt aber es ist heir tatsächlich passiert und ich bin einfach überwältigt. Ich freue mich auch schon sehr auf den nächten Band, denn ich werde diese Reihe definitiv weiterhin verfolgen!
"Cecilia: Wenn die Sterne Schleier tragen" lässt sich gut lesen, aber könnte so viel mehr sein. Cecilia ist sehr natürlich und das mag ich an ihr. Sie bildet sich nichts darauf ein, bald Königin zu werden, sie ist nicht zickig und legt auch nicht so viel Wert auf materielle Dinge. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich in ihr ein Gefühlschaos, dem sie Herr werden muss und das ist der Autorin auch gut gelungen, aber stellenweise fehlten mit dann doch die Gedanken und Gefühle von ihr. Sie lässt viel zu leicht Sachen auf sich beruhen, hinterfragt nichts. Es gibt Momente, da verhalten sich die Menschen in ihrer Umgebung nicht normal und geheimnistuerisch aber sie hat keine Ambitionen dem auf dem Grund zu gehen, obwohl es um ihr Leben geht. Dadurch wirkt sie sehr naiv und oberflächlich.
Auch die beiden Prinzen Noran und Elias hätten mehr Tiefe vertragen können. Jeder ist auf seine Art süß und weiß das Herz der Protagonistin zu erobern aber es fehlt das Interessante an ihnen. Noran ist liebenswert, charmant und immer zuvorkommen ... was auf Dauer langweilig ist. Böse Blicke, mehr gibt es von ihm nicht. Und Elias ist temperamentvoll und spitzbübisch aber auf eine charmante Weise. Er hat mehr Charakter als sein Bruder, aber auch ihm fehlte etwas.
Die Gefühle zwischen den drei Protagonisten kommen aber gut bei dem Leser an. Noran wirkt manchmal steif aber er weiß mit Worten umzugehen. Seine Gesten und Handlungen sind schon ziemlich süß, also kein Wunder, dass Cecilia sich mit dem Gedanken einer Hochzeit anfreunden kann. Bei Elias und ihr ist es etwas anders. Er nimmt sich mehr Freiheiten heraus. Ist frech und übertritt auch mal eine Grenze. Die beiden streiten und vertragen sich. Die Gefühle und der Zwiespalt in Cecilias inneren wird auch gut rübergebracht.
Durch den einfachen Schreibstil kommt man sehr gut durch die Geschichte. Das Setting allerdings war mir nicht ganz ausgereift. Ein märchenhaftes Schloss, Prinzen, König und Königin ... es hat etwas Prinzessinnenhaftes, was aber durch die moderne Technik, die nur teilweise vertreten ist, ein bisschen seinen Glanz verliert. Die Vermischung ist in meinen Augen nicht ganz so gut gelungen.
Das alles mag recht negativ klingen aber so ist es nicht. Das Buch hat mir schöne Lesestunden beschert und ich war neugierig, wie es mit dem Dreiecksgespann weitergeht. Ich sehe nur leider viel verschenktes Potenzial in der Geschichte. Und damit komm ich zu dem Punkt, der mir gar nicht gefallen hat. Die angedeutete Intrige. Im Klappentext werden wir schon darauf hingewiesen und ab der Hälfte des Buches tauchen dann Andeutungen auf. Andeutungen, die von der Protagonistin aber nicht aufgegriffen werden. Selbst am Ende weiß man noch nicht, was wirklich los ist und nach dem Ende hing ich etwas hilflos in der Luft. Ein bisschen mehr Informationen täten der Geschichte gut, damit man dem zweiten Band entgegenfiebert.
Fazit In meinen Augen hat das Buch potenzial eine spannende und intensive Geschichte zu werden. Trotz allem lässt es sich aber gut lesen und bereitet einem schöne Stunden.
„Wenn die Sterne Schleier tragen“ ist der 1. Teil der Cecilia-Reihe von Anna Nigra.
Klappentext: Manchmal ist es leichter, ein Land zu regieren, als das eigene Herz zu verstehen.
Einen Fremden heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater da von ihr verlangt! Sie ist erst 18, und ihr zukünftiger Ehemann der Kronprinz von Europa! Doch der König will unbedingt Cecilia als Frau seines Sohnes. Ein Nein würde er nicht dulden. Nur widerwillig reist Cecilia mit ihrer Familie in den Königspalast, um ihren Zukünftigen kennenzulernen. Zu ihrer großen Erleichterung ist der 21-jährige Prinz Noran aber nicht nur gutaussehend, sondern auch charmant und liebevoll. Doch auch sein temperamentvoller Bruder Elias reizt Cecilia mit seiner provokanten Art. Und als wären zwei attraktive Männer, eine eifersüchtige Schwester und ein ungeduldiger König nicht schon genug, scheint im Palast eine unglaubliche Intrige gesponnen zu werden …
Meine Meinung: Das sehr schön gestaltete Cover hat mich auf das Buch aufmerksam werden lassen und ich musste den Klappentext einfach lesen. Als ich diesen gelesen hatte, freute ich mich auf eine abwechslungsreiche Geschichte des Königshauses von Europa. Ich liebe solche Geschichten und wurde diesbezüglich auch nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die Zeilen fliegen nur so dahin, wenn man mal drinnen ist und die Spannung steigt mit jedem Kapitel. Ebenfalls kann man sich gut in die einzelnen Personen und Situationen hineinversetzen. Die Hauptprotagonistin Cecilia, auch Lia genannt, ist sympathisch aber auch etwas ihrem Alter entsprechend kompliziert. In Hinsicht auf Ihre Gefühle ist sie sehr hin- und hergerissen und bringt sich selbst in so manch unangenehme Situationen, vor allem bei den ihr nahestehenden. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und fieberte immer mit ihr mit. Die beiden Prinzen Noran und Elias sind ebenfalls sehr gut getroffen. Noran ist mehr der verschlossene, seinem Vater treu ergebene wohingegen sich Elias sehr oft nicht dem Hofleben entsprechend benimmt und auszubrechen versucht. Da die Prinzen sehr gegensätzlich sind, wie es meist auch in Wirklichkeit bei Geschwistern ist, wird die Geschichte noch besser und man findet schon bald seinen Liebling. Sämtliche Nebencharaktere sind ebenfalls gut in der Geschichte beschrieben. Egal ob Schwester, Nebenbuhlerin oder Dienstmädchen... man wird immer wieder überrascht und rechnet meist nicht mit der Wendung der Geschichte.
Fazit: Ich habe mitgefiebert, gelacht und musste mir in manchen Teilen die eine oder andere Träne verkneifen. Es ist eine überaus gelungene Geschichte und ich bin gespannt wie es weitergeht.
‚Cecilia‘ mag im ersten Moment nach dem typischen -Mädchen trifft Prinz- Motiv klingen, aber hinter diesem wunderschönen Cover verbirgt sich eine ganz besondere Geschichte. Besonders dadurch, dass sie nach wenigen Seiten einen unglaublichen Sog entwickelt. Die Geschichte des jungen Mädchens, dass gezwungen wird den europäischen Thronerben zu heiraten und sich dadurch in die politischen Machenschaften des Königshaues und zu allem Überfluss in ein riesiges Gefühlschaos verstrickt, besitzt einen ganz eigenen Zauber. Das Buch liest sich sehr flüssig und steigert sich nach einem relativ ruhigen und längeren Einstieg immer weiter bis hin zu einem fulminanten Ende. Es fiel mir gleichzeitig schwer das Buch zu Seite zu legen und trotzdem hätte ich es oft gerne einfach zugeschlagen, weil es an vielen Stellen einfach so spannend wurde, dass ich eine kurze Atempause gut hätte gebrauchen können.
Im Mittelpunkt steht Cecilias Liebesgeschichte. Nebenbei erfährt der Leser zwar auch einiges über die Hintergründe der futuristisch angehauchten Welt, in der sie lebt und brodelnde Konflikte zwischen den drei regierenden Großmächten, im Fokus befinden sich aber definitiv Lias Gefühlwelt und ihre Beziehungen, romantische wie familiäre. Für mich als großen Romance-Fan also ein Volltreffer. In meinen Augen ein Wahnsinns-Debut, dass mich zum Lachen und zum Weinen gebracht hat, dass mir das Herz gebrochen und es wieder geflickt hat, um es dann letztendlich in tausend Stücke zu sprengen.
Cecilias Geschichte mag nicht perfekt sein, aber Perfektion macht für mich auch kein großartiges Werk aus. Eine Geschichte kann sprachlich noch so geschliffen sein, die Charaktere noch so tiefgründig angelegt und der Plot bis ins kleinste Detail ausgeklügelt, das alles gibt noch keine Garantie dafür, dass sie es schafft, das Herz zu berühren und starke Emotionen auszulösen, doch ‚Wenn die Sterne Schleier tragen‘ hat genau das geschafft. Während Cecilia sich am Hof verliebt und in ein Geflecht aus Lügen und Intrigen gerät, habe ich die gesamte Gefühlspalette durchlebt.
Ein Gefühlssturm in Buchform. Ich liebe es <3
FAZIT
Eine futuristisch angehauchte Liebesgeschichte, die ihren ganz eigenen Zauber besitzt und den Leser in ihren Bann zu ziehen versteht, wenn er bereit ist, sich auf Cecilias sehr gefühlsbetonte, elegante und zugleich düstere Welt einzulassen.
Cecilia ist gerade 18 als ihr ihr Vater eröffnet, das sie mit dem Kronprinzen von Europa verheiratet werden soll. Sie ist alles andere als begeistert, doch als sie den Prinzen zum ersten Mal trifft, da zerstreuen sich all ihre Zweifel und Befürchtungen recht schnell, denn Prinz Noran ist nicht nur gutaussehend, sondern auch sehr charmant. Doch nicht nur von ihm ist Cecilia schnell angetan, auch Norans jüngerer Bruder Elias bringt ihr Herz zum Glühen.
Doch nicht nur mit Herzensdingen muss sich die junge Frau befassen, sondern auch mit einem ungeduldigen König und einer eifersüchtigen Schwester....
Meinung: Als mir das Buch angeboten und empfohlen wurde, da war ich einerseits schnell angetan, andererseits aber auch direkt abgeschreckt, aufgrund der Tatsache, das man die Protagonistin hier in eine Zwangsehe drängt und wer mich, meinen Blog und meine Meinung kennt, der weiß, das mir bei solchen Szenarien gerne schnell mal die Hutschnur platzt. Aber die Autorin hat das hier einigermaßen zufriedenstellend gelöst, in dem sich Cecilia unter anderem recht schnell in Noran verguckt, weshalb ich in der Beziehung keine Kritik anbringen mag.
Das ich mich auf eine Dreiecksgeschichte einlasse, war mir ebenfalls bewusst. Sollte man sich im Vorfeld auch auf jeden Fall vergegenwärtigen, weil es nicht jedermanns Fall ist. Ich mag sowas ganz gerne mal, muss aber auch zugeben, das ich hin und wieder schon etwas genervt war, weil Cecilia nicht so recht entscheiden konnte.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen, einen durchgängigen Spannungsbogen sucht man allerdings vergebens. Ich mochte den Erzählstil, war aber ein wenig genervt davon, das sich die Autorin mit vielen Nichtigkeiten und belanglosen Beschreibungen, wie beispielsweise die der Kleider, des Make Ups und der Tennisstunden, aufhält. Ich hätte mir gewünscht, das sie ihren Fokus vielleicht ein wenig mehr auf die Ausarbeitung der Charaktere legt, denn die bedienen reichlich Klischees, sind ansonsten aber recht blass gestrickt, was sehr schade war.
Gut gefallen hat mir dagegen das Setting, das irgendwo zwischen Vergangenem und Moderne angesiedelt ist.
Fazit: Alles in allem war "Wenn die Sterne Schleier tragen" ein solider Auftakt, der mich gut unterhalten konnte, der aber noch viel Luft nach oben hat. Fans von Selection und Co. dürften trotz kleiner Schwächen aber voll auf ihre Kosten kommen !
"Wenn die Sterne Schleier tragen" ist der erste Band der "Cecilia"-Reihe von Anna Nigra.
Auf dieses Buch wurde ich vor allem durch das Cover aufmerksam, während der darauffolgende Klappentext mir eine Geschichte versprach, die Romantik und Spannung miteinander vereint. Und ich wurde nicht enttäuscht,.. Ganz im Gegenteil. Ab der ersten Seite war ich mittendrin im Geschehen, welches aufgrund des dystopisch angehauchten Settings ein Stück weit wie eine Mischung aus heutiger und vergangener Zeiten erscheint. Begeistert las ich immer weiter und entdeckte schnell viele weitere Facetten, die mich in ihren Bann schlugen. Nichts ist auf den ersten Blick wie es scheint, sodass man schnell in die Fänge von Intrigen und Geheimnissen gerät, die bis zum Schluss nicht immer ganz aufgedröselt werden.
Spannung? Gar keine Frage. Auch wenn es in diesem ersten Band großteils um die Beziehungen der Protagonisten geht, so sind bereits erste unterschwellige Bedrohungen spürbar und dehnen sich gegen Ende immer weiter aus. Nicht nur davon konnte ich mich wunderbar mitreißen lassen, auch die Liebesgeschichte(n) haben es mir definitiv angetan, obwohl ich eigentlich kein großer Fan von Dreiecksgeschichten bin. Zudem sorgt das Tempo für einen unbändigen Lesefluss und Ereignisse, die so einiges bereithalten. Absolut mitreißend und fesselnd. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Das lag auch an der Atmosphäre, welche eine gewisse unterschwellige Bedrohung verbreitet. Aber auch die Romantik zwischen den Seiten liest sich überaus ansprechend. Eine geniale Mischung, bei der man zu keiner Zeit und an keiner Facette merkt, dass dies das Debüt der Autorin ist.
Nach spannenden und romantischen Lesestunden kommt dann das Ende. Dieses Ende hat es in sich. Gewaltig in sich. Ein fulminanter Höhepunkt zum Schluss dieses ersten Bandes. Hier passiert so einiges mit dem man gewiss nicht gerechnet hätte. Zudem sorgt der fiese Cliffhanger dafür, dass ich unbedingt die Fortsetzung in die Finger bekommen muss, um zu erfahren, was es mit den Begebenheiten auf sich hat und was noch passieren wird. Ich hoffe, dass der zweite Teil nicht allzu lange auf sich warten lässt.
Fazit: Romantischer und packender Auftakt zu einer aufregenden Reihe, bei der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares
Das Cover ist einfach nur schön <3 Die Farben sind im Einklang und die Schriftart verschönert das Gesamtbild nur noch, ABER irgendwie finde ich die Arme und Hände komisch. Auf den ersten Blick fällt es gar nicht so extrem auf, aber wenn man es in der Hand hält, ist es irgendwie merkwürdig. Zum Inhalt passt das Cover gut, ABER die Arme und Hände? Die Protagonistin ist hellhäutig und die freien Körperstellen sehen auf dem Cover sehr dunkel aus.
Das Buch erinnert schon von der Inhaltsangabe an, an die Selection Reihe von Kiera Cass, finde ich. Trotzdem musste ich das Buch einfach lesen und ich hab es von der ersten Seite an durch gesuchtet. Der Schreibstil ist nichts außergewöhnliches, aber die Geschichte ist so gut geschrieben, dass man das Buch nicht beiseite legen kann.
Im Buch geht es um Cecilia deren Vater mit dem König von Europa befreundet ist. Der König hat nun entschieden, dass sie den Prinzen heiraten soll und deswegen begibt sie sich mit ihrer Familie auf die Reise zum Palast. Sie selber liebt es in entspannten Klamotten herumzulaufen und natürlich kommt sie mit dem Palastleben gar nicht klar. In Selection ist es fast so ähnlich abgesehen von der Wahl geht es dort America genauso. Weswegen mir diese Ähnlichkeiten -das war nicht die einzige- im Nachhinein die Geschichte zerstört hat.
Trotz der Ähnlichkeiten habe ich aber das Gefühl, dass sich die Reihen doch nicht so ähnlich sind. Also ein kleines hin und her. Dazu kommen dann noch ein paar Dramen, aber was wären ein Buch ohne Dramen?!
Auch wenn mich Cecilia-Wenn die Sterne Schleier tragen ab und zu an die Selection-Reihe erinnert, ist es dennoch eine schöne Geschichte, die gut geschrieben ist und den Leser fesselt. Für jeden, der im Sommer noch eine schöne, aufregende Liebesromanze lesen möchte, ist das ein gutes Buch. Aber seit vor dem Ende gewarnt.
„Wenn die Sterne Schleier tragen“ hat mich wirklich bezaubern können, wenn auch nicht durchwegs.
Das Cover hat mich sofort angesprochen; Mädchen in Kleidern sind einfach ein sehr schönes Motiv! Gelb zählt zwar nicht unbedingt zu meinen Lieblingsfarben, dennoch verstehe ich den Grund hinter der Farbe, spielt es im Buch doch eine größere Rolle.
Auch wenn mir der Verlag bis dato unbekannt war, wusste ich, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, dass ich es unbedingt haben musste. Der Verlag war für mich aber auch mit ein Entscheidungsgrund das Buch zu Lesen, weil ich wissen wollte, wie die Machart des Buches ist, da Cecilia eines ihrer ersten Bücher ist, soweit ich weiß.
Der Erzählstil entspricht meinen Vorlieben und der Inhalt trifft ganz genau meinem Geschmack. Das Setting ist auch großartig. Ich meine Vienna als Hauptstadt von Europa? Auch wenn es natürlich kaum dem „echten“ Wien entspricht, mochte ich die Darstellung sehr. Die Thematik ist nicht die Neueste, zählt aber dennoch zu meinen liebsten. Die Ausführung des Buches hat mir teils sehr gut, teils weniger gut gefallen. Meine persönlichen Kritikpunkte liegen bei der Dreiecksgeschichte; welche ich generell nur bedingt mag und die etwas unreife und naive Art der Protagonistin Lia haben mich mehr als einmal aufgeregt. Auch mag ich das Konzept der Nebenbuhlerin absolut gar nicht.
Die beiden Prinzen finde ich sehr unterhaltsam, vor allem ihre gegensätzliche Art. Nach dem Lesen der Lektüre muss ich meine Meinung revidieren und tendiere doch eher zu Noran, da er mir doch um einiges erwachsener vorkommt, als sein hitziger Bruder Elias. Ich kann aber das Gehader der Protagonistin bezüglich der beiden Prinzen verstehen.
Fazit: Alles in allem hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich bin mehr als gespannt wie die Geschichte in Band 2 nach diesem überaus gemeinen und großen Cliffhanger fortgeführt wird.
Ich habe das Buch von einer Freundin empfohlen bekommen und muss sagen, dass ich positiv überrascht bin. Normalerweise lese ich Geschichten über Königshäuser nicht gerne, aber dieses Buch hat es mir angetan.
Cecilias Vater verlangt von ihr einen Fremden zu heiraten. Mit ihren 18 Jahren soll sie unbedingt einen Kronprinzen heiraten. Um ihren zukünftigen Mann kennenzulernen, fährt Cecilia mit ihrer Familie in den Königspalast in Vienna. Sie stellt fest, dass Prinz Noran gar nicht so übel ist, wie sie erst dachte. Er ist der Inbegriff von perfekt: charmant, gutaussehend und liebevoll. Doch auch sein Bruder, hat es ihr mit seiner frechen und provokativen Art angetan.
Der flüssige und leichte Schreibstil der Autorin ist nach meinem Geschmack und hat mir den Einstieg in die Geschichte einfach gemacht. Cecilia war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie ist selbstbewusst und sagt gerne ihre Meinung. Auch dir beiden Brüder haben mir gefallen. Sie sehen zwar beide sehr gut aus, sind vom Charakter her aber sehr unterschiedlich
Bei einigen Szenen musste ich lachen, andere haben mich aufgeregt. Der Cliffhänger am Ende ist zB fies, aber macht Lust auf den zweiten Teil.
Ich kann dieses Buch empfehlen, auch für die Leute, die solche Geschichten eigentlich nicht lesen. Ich wurde auch vom Gegenteil überzeugt. Also einfach mal in das Buch reinschnuppern.