***Endlich Spaß am Trend: Vom Zufall zum entspannten Lebensglück!***Vegan leben? Was isst, auf was verzichtet man? Bettina Hennig wagt das Experiment und verbannt Fleisch, Fisch, Milch, Eier und Honig aus der Küche, trinkt ihre erste vegane Sojalatte und diskutiert mit ihrem Freund über den Veggieday. Sie geht zu einer Tierdemo, wühlt mit einer Freeganerin im Müll nach verwertbaren Lebensmitteln und lädt zu TV-Abenden mit Filmen wie "Nie wieder Fleisch" ein. Sie enttarnt Ernährungslügen und spricht Wahrheiten aus, die keiner hören will. Sie kontaktiert sogar Bill Clinton, der auch Veganer ist. Und: Sie verliert jeden Tag an Falten und Gewicht und gewinnt an Vitalität.›Ich bin dann mal vegan‹ ist das Protokoll eines Experiments, das auf vier Wochen angelegt war und nun ein Leben lang andauern wird. Denn: Bettina Hennig wurde jeden Tag glücklicher und fitter und rettet seither ganz nebenbei auch noch die Welt!"Eine fesselnde und authentische Geschichte über eine Frau, die eine Entscheidung traf, die ihr Leben komplett veränderte. Bettina Hennigs Buch ist lebensnah, unterhaltsam und zeigt ihre ganz persönliche vegane Abenteuerreise. Unbedingt lesen!"Attila Hildmann
Das wahre Leben eines Menschen, der versucht vegan zu leben. Die Umstellung ist das schlimmste. Der Rest ergibt sich dann von selbst. Schön zu sehen, dass es einem nicht alleine so geht.
Aufgrund eines Interviews beschließt die Autorin (und Journalistin), der veganen Ernährung eine Chance zu geben. In der Beschreibung der daraus folgenden Veränderungen in ihrem Leben geht sie weniger auf die alltäglichen Anfangsprobleme ein, sondern vor allem darauf, wie ihr Umfeld reagiert, wie sie schrittweise von der Ernährung weiter über den Tellerrand blickt und auf Demos geht, beim „Containern“ mitmacht und nachts in einen Mastbetrieb eindringt.
Das Buch ist locker geschrieben und angenehm zu lesen, es kommt zunächst scheinbar „unbelehrend“ daher, dies ändert sich aber leider zunehmend zum Ende hin.
Mit Ausnahme derjenigen, die sowieso schon in der Richtung unterwegs waren, scheint ihr Umfeld nur Spott, das massenhafte Zusenden von (ihrer Meinung nach) undurchdachten Studien über die Schattenseiten der veganen Ernährung oder latente Aggression für sie übrig zu haben. Oft hatte ich das Gefühl, dass sie angeblich stattgefundene Diskussionen, Gespräche und Begebenheiten deutlich „aufgepeppt“ hat, um ihr Buch spannender zu machen, Dramatik zu erzeugen und sich selbst als Opfer von unterschwelligen Veganer-Hassern (als die sich ausgerechnet ihre Freunde dann entpuppen) darzustellen.
Und so oft wie sie beschreibt, wie unglaublich jung (oft schätzt sie das Alter zunächst 10 Jahre jünger ein) Veganer doch aussehen, wächst der böse Gedanke in mir, dass das eigentlich ein Hauptgrund für ihren Entschluss, weiterhin vegan zu leben ist. So heißt es auch im Klappentext. „Sie verliert jeden Tag an Falten und Gewicht...“
Ich ernähre mich selbst seit etwas über einem Jahr vegan und habe nur positives und interessiertes Feedback aus meinem Umfeld bekommen. Die ältere Generation fragt maximal besorgt nach, ob ich denn noch genug Eisen zu mir nehme. ;-) Wenn sie also sooo schlechte Erfahrungen mit ihren Freunden und Bekannten macht, liegt es entweder an ihr selbst oder an der Auswahl ihrer Freunde. Oder... sie bauscht alles maßlos auf, um ihre Geschichte dramatischer zu gestalten...
Eigentlich ein nettes Buch, das mich aber nur allzu oft ziemlich genervt hat.
Hier beschreibt jemand seine Reise von der Neugier, was „vegan sein“ ist hin zur überzeugten Vaganerin. Dabei ist die Autorin nie missionierend, nie belehrend. Statt dessen setzt sie sich kritisch mit den Themen Fleisch essen, Tierhaltung aber eben auch mit Extremen unter Veganern auseinander. Ich empfehle dieses Buch Menschen, die offen dem Thema gegenüber sind. Es ist kein Kochbuch, keine Rezepte, keine Resturanttipps oder Ähnliches. Es ist ein Buch zur Meinungsbildung.
Ein super Buch für alle die offen sind über vegane Vorurteile, Massentierhaltung, und generell Klima usw. zu lesen . Ich will niemanden ein schlechtes Gewissen einreden und diesen Gedanken stellt das Buch sehr gut dar. Dazu im Kontrast aber auch die Wut, die auch bei mir so aufkommt wenn sich gewisse Familienmitglieder jeden Abend Steaks aus dem Supermarkt gönnen, die ganz sicher nicht Bio sind und dann auch noch sauer sind, wenn ich keine Eier esse. Deshalb konnte ich zu viel im Buch auch relaten. Auch den Vorurteilen denen man so begegnet und die gewisse Scham.
Das Einzige, was mir ein bisschen gefehlt hat ist, dass die Autorin immer wieder betont wie „easy“ es ist sich vegan zu ernähren und das sie anscheinend nie mal einen Kinderriegel anschaut und es vermisst diesen zu essen. Das stimmt einfach nicht, ich kenne es selber wie einschränkend vegan sein manchmal ist.
Obwohl für mich ehrlich gesagt nicht viel neues dabei war hatte ich an einigen Stellen des Buches Gänsehaut. Einmal mehr ist mir bewusst geworden warum ich seit acht Jahren Vegetarier bin. Vegan klappt nur zu 80%. Ich habe mich in dem Buch oft wiedererkannt. Die Fragen, die Vorwürfe, das Gefühl sich rechtfertigen zu müssen. Und trotzdem möchte ich es schaffen. Ich bin dann mal vegan.
“Ich kenne keine Frau, die nicht pausenlos auf Diät ist, ich gehöre auch dazu. Seit ich aus der Schule raus bin, kämpfe ich mit meinem Gewicht, obwohl mir viele versichern, dass das nicht unbedingt nötig sei. Aber was heißt das schon? Auf Diät zu sein gehört wohl zum Leben einer modernen Frau.“ S. 13
Und genau an diesem Punkt hatte mich das Buch endgültig verloren. Dass mensch heutzutage bei solchen Büchern, leider, nicht mehr an Hildmann (der natürlich gleich im vierten Satz vorkommt) vorbeikommt, muss ich mich wohl mit abfinden, aber dieses Diätgefasel machte mich schon traurig, bevor es mit den Tieren anfing. Dazu kommt, dass Frau Hennig zu sehr in Schubladendenken abrutscht (bei fast jedem Treffen mit Veganern heißt es erstmal “Oh, Veganer habe ich mir ja ganz anders vorgestellt“) und ständig die Erwähnung, dass Veganer ja so viel jünger aussehen, fand ich auch nervig. Sorry, das ist mir alles zu oberflächlich und hat mir die Autorin unsympathisch gemacht. Ansonsten fand ich den Abschnitt über's Containern und Freeganern interessant und das Bullshit-Bingo sehr amüsant.
Das Buch ist schlecht gealtert, auch wenn das vegane Leben unglaublich jung hält, was die Autorin bei jeder sich bietenden Gelegenheit betont. Ich lebe derzeit pescetarisch, in großen Teilen vegan, und wollte mir mehr Wissen über Tierwohl, Ernährung und Gesundheit aneignen. Das hat das Buch auch in vielerlei Hinsicht geschafft. Leider wurde es immer extremer und eine starke „Wir gegen Die“-Haltung dominierte Kapitel für Kapitel. Das was die Autorin eingangs noch kritisierte und vehement betont, dass sie niemandem etwas vorschreibe oder Ähnliches, wird von Seite zu Seite weniger und dieses Verhalten tritt auch an den Tag. Nichtsdestotrotz hat das Buch seine Wirkung nicht verfehlt: ich setze mich nun mehr mit Tierwohl und veganer Ernährung auseinander.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen - mir kam die Autorin sehr authentisch vor und ich habe sie sehr gerne auf ihrer Reise begleitet. Mir ist vielleicht ein bisschen wenig zu kurz gekommen, wie sie es nun praktisch umsetzt, vegan zu leben, wo es da vielleicht noch Schwierigkeiten gibt (Einkaufen, etc.), aber sie schneidet sehr viele andere Aspekte an, das geht von Aktionismus bis hin zum Containern. Auch wenn ich nicht in allen Punkten mit der Autorin übereinstimme und mir manche Dinge ein bisschen dick aufgetragen vorkommen, habe ich mich doch gut unterhalten und gut informiert gefühlt und dafür vergebe ich vier Sterne :)
So, ich las bis ca. Seite 50, was ausreichend war, um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen. Die restlichen Kapitel habe ich kurz überflogen. Und sage: nein danke. Frau Hennig ist zwar Journalistin, Autorin, Dozentin und promovierte Kommunikationswissenschaftlerin. Dennoch hat sie sich entschieden, ein Buch auf stilistisch unterstem Niveau zu veröffentlichen. Die persönliche Herangehensweise der Autorin an das Thema steht im Vordergrund. Es soll wohl witzig sein, aber mich interessiert wenig, was Frau Hennig für voll tolle Freundinnen hat, mit denen sie gerne in total hippe Restaurants in Hamburg geht, wo sie sich über irgendwelche echt interessanten Bücher unterhält ("Du, hast du schon gehört...?"), statt einen seriösen Überblick über das Thema oder dessen Fachliteratur zu bieten. Ihre weiteren Abenteuer in der Veganer-Szene verlaufen ähnlich. Allein der Titel sollte Warnung genug sein. Dies ist mehr Trivialliteratur als Sachbuch; es ist locker-flockig und anspruchslos geschrieben, ein Modebuch für Berufsjugendliche, das sich bestenfalls als Strandlektüre eignet.
Nachtrag Juli 2020: Frau Hennigs Freundschaft mit bzw. Bewunderung für Attila Hildmann (Fernsehkoch und Corona-Verschwörungstheoretiker im Reichsbürgerspektrum) ist ein weiterer Grund, von diesem Buch Abstand zu nehmen.
It made me think. And laugh. That's all that counts, isn't it? My favorite part was the "vegan bullshit bingo" because vegetarians receive a lot of similar questions. Favorite question–answer pair: - "Don't you think vegan is a bit extreme?" - "Well, don't you think putting 5000 pigs in a pigpen [or insert any other absurd element of industrial livestock farming] is a bit extreme?"
Why the book gets only 4 out of 5 stars: It lacks a debate about organic livestock farming which at least tries to alleviate the burdens of livestock WHILE they live. It doesn't eliminate their death or exploitation as such but at least it tries to provide an agreeable life. This should be given some consideration when talking about animal rights.
Kurzweilige Lektüre für Einsteiger in die vegane Welt. Ich bin in vielen Punkten anderer Meinung als Frau Hennig aber das hat mich nicht vom Lesen abgehalten.