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Grall und Wyler #1

Der Alphabetmörder

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Jan Grall und Rabea Wyler, Profiler beim LKA, übernehmen einen ganz besonders grausamen Fall: In einem Wildpark wurde ein Mann mit zersplitterter Schädeldecke gefunden. Wenig später stoßen die Ermittler auf zwei weitere Leichen, beide aufs Brutalste verstümmelt. Allen Opfern wurden Buchstaben unter die Haut tätowiert: ein A, ein B, ein C. Und das ist erst der Anfang … Mit der Post erhalten Grall und Wyler eine perfide Botschaft: einen blutverkrusteten Hautfetzen mit einem weiteren Buchstaben. Ist das Opfer noch am Leben? Als Gralls Hotelzimmer mit einem Z markiert wird, beginnt endgültig der Wettlauf gegen die Zeit.

384 pages, Paperback

Published June 8, 2018

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About the author

Lars Schütz

12 books1 follower

Ratings & Reviews

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Community Reviews

5 stars
29 (17%)
4 stars
77 (46%)
3 stars
51 (30%)
2 stars
6 (3%)
1 star
3 (1%)
Displaying 1 - 30 of 30 reviews
Profile Image for Steffi.
3,281 reviews183 followers
June 16, 2018
3.5

Ich lese in letzter Zeit deutlich weniger Thriller, aber der Klappentext von "Der Alphabetmörder" hat mich sehr neugierig gemacht.

Das Buch ist gut und flüssig geschrieben, durch die Kürze der Kapitel kommt man ebenfalls sehr schnell voran. Die Handlung ist ebenfalls von Beginn an interessant und man möchte einfach wissen was hinter allem steckt. Die Spannung baut sich vor allem dadurch auf, in der Geschichte selbst hätte der Spannungsbogen noch ein weniger stärker ausgeprägt sein können.

Der Fallanalytiker Jan ist wieder ein von der speziellen Sorte mit besonderen Eigenarten und einer mysteriösen Vergangenheit. Ich muss sagen, dass er mir bis zum Ende nicht so richtig sympathisch war. Eine Person mit der ich nicht so richtig warm geworden bin.

Die Auflösung war für mich überraschend, obwohl ich im Verlauf des Buches die verschiedensten Vermutungen hatte.
Profile Image for Daniela.
493 reviews25 followers
June 28, 2018
Lars Schütz - Der Alphabetmörder
eBook - 384 Seiten

Endlich mal wieder ein Buch, wo Cover und Klappentext mein kleines Thriller-Herz höher schlagen lassen :-)
Auch wenn es das Debüt des Autors war, hatte ich doch gewisse Ansprüche an diese Geschichte.
Der Schreibstil war klasse, die Kapitel meist kurz und übersichtlich gehalten, flogen die Seiten nur so dahin.
Der Autor schafft es von den ersten Seiten an, eine tolle Spannung aufzubauen.
Die Charaktere wirken authentisch mit ihren Kanten und Macken, mit den dunklen Teilen ihrer Seele.
Die Umgebung wird detailliert beschrieben, so dass man einen regelrechten Film vor Augen hat.
Die einzelnen Fälle des Alphabetmörders werden in ihrer Grausamkeit beschrieben, aber nicht so detailliert, dass man hier die Grenze zu einem Horrorroman oder ähnlichem überschreiten würde.
Man hat ein ungefähres Bild vor Augen, dass dem Gehirn ausreichend Futter gibt, um sich zeitweise zu verselbständigen.
Bis kurz vor Ende war ich wirklich begeistert und überzeugt, dass das hier was ganz tolles ist.
Das ist es im Prinzip auch - aber das Ende… auch wenn man lange Zeit wirklich keinen Schimmer hatte, wer denn nun für die ganzen Gräueltaten verantwortlich zeichnet, war das Ende meiner Meinung nach doch ein wenig… naja, an den Haaren herbei gezogen? Unrealistisch? Haarsträubend?
Den Großteil der Geschichte konnte man ermittlungstechnisch nachvollziehen - aber den Sprung zur vollständigen Auflösung? Das war mir persönlich zu weit hergeholt.
Profile Image for Alexa.
26 reviews28 followers
February 24, 2025
Dieser Thriller war für mich unerwartet unterhaltsam und kurzweilig.
Ein Serienmörder treibt im Westerwald sein Unwesen. Die Psychologen Jan Grall und Rabea Wyler sollen die Polizei mit Hilfe eines Täterprofils bei der Suche nach dem Mörder unterstützen.
Dabei erfährt der Leser viel über die beiden Psychologen selbst und ihre Vergangenheit, die gewisse Parallelen aufweist. Ausnahmsweise haben die beiden Profiler nichts miteinander, wie es in anderen Büchern oft üblich ist.
Dank eingängiger, leichter Sprache liest sich das Buch sehr flüssig. Der Spannungsbogen ist okay und baut sich gut auf, sodass ich das Buch im letzten Drittel kaum noch aus der Hand legen konnte.
Das Ende konnte ich zum Teil erraten war aber dennoch überraschend.
Ich würde das Buch jedem empfehlen, der gerne in diesem Genre unterwegs ist.
Profile Image for janasbuecherwelt.
304 reviews21 followers
June 30, 2021
Leseempfehlung

Endlich habe ich dieses Buch von meinem SuB befreit. Und das gemeinsam mit @annithrill. Vielen Dank für den Austausch liebe Nina 🥰

Meine Meinung zu dem Buch:
Wow. Ich bin tatsächlich sprachlos und überwältigt. Von Seite 1 an war ich gefesselt an die Geschichte, ich wollte unbedingt mehr erfahren von den Protagonisten und der Vergangenheit des Ermittlers Jan Grall. Die Szenen sind definitiv nichts für schwache Nerven, demnach genau meins, wenn’s um Thriller geht. Von der Art und Weise des Thrillers und Schreibstils kann man es mit der Hunter & Garcia-Reihe von vergleichen, nur dass hier der Schauplatz in Deutschland ist.
Dieses Buch ist abwechslungsreich und spannend. Lässt einen viele Theorien durch den Kopf gehen, und diese auch wieder verwerfen. Die Auflösung hat mir besonders gefallen, im ganzen ist die Geschichte sehr schlüssig und perfekt umgesetzt.

Für mich eine klare Leseempfehlung für diesen sehr guten Reihenauftakt. Mittlerweile gibt es vier Teile um Jan Grall und Rabea Wyler. Und ich bin sehr auf die Folgebände gespannt.
Profile Image for Lyra.
370 reviews46 followers
August 2, 2018
* Spoilerfreie Rezension *

- 3,5 Sterne: Ganz nett, mit Schwächen -

Inhalt

In einem Gehege im Tierpark wird eine verstümmelte Leiche gefunden. In ihre Haut wurde ein A tätowiert. Schon bald taucht eine zweite Leiche auf, sie trägt den Buchstaben B auf der Haut. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um einen Serienmörder handelt, der auf kranke Weise das Alphabet vollenden will. Jan und seine Kollegin Rabea sind Profiler und werden als Berater angefordert. Für Jan, der seine schmerzhafte Vergangenheit im Westerwald vor Jahren hinter sich gelassen hat, ist die Rückkehr besonders schwierig. Die Ermittlungen geraten bald zum Wettlauf mit der Zeit. Und auf einmal werden die Morde persönlich, denn der Alphabetmörder hat schon sein letztes Opfer, das Z, ausgewählt: Jan…

Übersicht

Einzelband oder Reihe: Band #1 einer Reihe
Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
Seitenzahl: 384
Erzählweise: Figuraler Erzähler, Präteritum
Perspektive: aus verschiedenen männlichen und weiblichen Perspektiven
Kapitellänge: eher kurz
Tiere im Buch: - Ein hilfloses Tierbaby wird ermordet und vermutlich davor noch gequält, weil der Mörder daran das Töten „geübt“ hat. Es gibt eine Erwähnung, dass sich jemand EINE Katze hält, daher auch hier wieder mein Hinweis: Katzen sind alleine niemals glücklich (sind sind EinzelJÄGER, keine EinzelGÄNGER), sondern sehr einsam und unglücklich. Sie können verschiedene Verhaltensstörungen entwickeln und depressiv und/oder aggressiv werden. Wer seine Katze liebt, schenkt ihr deshalb mindestens einen Gefährten. Einen riesigen Pluspunkt gibt es zudem dafür, dass der Profiler vegan lebt!

Warum dieses Buch?

Als Thrillerfan bin ich immer auf der Suche nach neuem Lesestoff und wenn ein junger, vielversprechender deutscher Autor ein umjubeltes Debüt veröffentlicht, macht mich das natürlich neugierig. Aber auch der Klappentext klang spannend. An dieser Stelle ein großes Lob an den Verlag fürs geheimnisvolle, zurückhaltende Cover – das zieht mit Sicherheit im Buchhandel alle Blicke auf sich!

Meine Meinung

Einstieg (♥)

Den Einstieg fand ich sehr gelungen. Durch das kurze Kapitel aus der Sicht des Opfers und durch den gruseligen, brutalen Fund im Wildpark wird die Neugier sofort geschürt. Ich habe sehr leicht in die Geschichte gefunden und wollte sofort wissen, wie es weitergeht.

„In jedem Menschen steckt eine Bestie, dachte Jan. Es kam nur darauf an, ob sie geweckt wurde.“ E-Book, Position 520

Schreibstil (+/-)

Dem Schreibstil stehe ich zwiegespalten gegenüber. Einerseits ist er einfach und unauffällig, enthält treffende Vergleiche und lässt sich schnell lesen (Pageturner!), anderseits fand ich ihn besonders im ersten Viertel des Buches stellenweise holprig. Teilweise haben mich stilistische Formulierungen (zum Beispiel werden manchmal englische Redewendungen verwendet, die es im Deutschen aber nicht gibt wie „Hat sie jemanden gesehen?“ (von engl. „to see someone“ = daten)) und inhaltliche Wiederholungen gestört. Man merkt (vor allem am Buchbeginn) auch an den manchmal konstruiert und unnatürlich wirkenden Dialogen, dass es sich um ein Debüt handelt (das hat sich aber später verbessert). Auch waren mir die Beschreibungen stellenweise nicht detailliert und anschaulich genug. Hier hätte ich mir mehr Details gewünscht, damit das Kopfkino leichter anspringt.

Inhalt, Themen, Botschaften & Ende (+/-)

Der Autor hat sich in seinem Buch einen interessanten Plot ausgedacht, der sowohl vorhersehbare als auch vollkommen unerwartete Wendungen beinhaltet und der definitiv gut unterhält. Um einige Stunden lang der drückenden Sommerhitze zu entgehen (so mancher Gänsehautmoment und das Setting mitten im Winter schaffen hier Abhilfe), eignet sich die kurzweilige Lektüre mit Sicherheit, aber wer einen genauen Einblick in den Alltag von Profilern haben möchte und einen Thriller mit Tiefe sucht, der wird mit diesem Buch nicht glücklich werden. Obwohl ich hier viele gute Ideen und viel Potenzial erkennen konnte, bleibt die Behandlung der durchaus ernsten Themen wie Verlust, Schuld, menschliche Abgründe und schwierige Vergangenheit leider häufig oberflächlich.

Die gelegentlichen Logikfehler im Verhalten mancher Figuren und im Plot kann ich großteils verzeihen (außer wenn sich mal wieder jemand vollkommen unvernünftig in große Gefahr begibt, denn das ist einfach nur dumm und ich bin es nach dem Lesen vieler Thriller langsam leid!). Das Ende, die Auflösung, hätte ich zwar niemals erraten, allerdings fand ich das Tatmotiv nicht gut genug ausgebaut und erklärt, es wirkte auf mich etwas konstruiert.

Protagonisten (+/-)

Man merkt, dass sich der Autor bei seinen Protagonisten Mühe gegeben hat. Sie haben Stärken und authentische Schwächen, machen Fehler. Auch die Vergangenheit wirkt immer noch auf sie ein. Besonders gefallen hat mir, dass Jan, der Chef-Profiler, nicht hart und cool sein muss, sondern dass er - im Gegenteil - ein sehr sensibler Mann mit gutem Herzen ist und sogar vegan lebt. Jene Menschen, die sich bewusst zu dieser Lebensweise entschieden haben und damit nicht nur unzähligen Tieren das Leben retten, sondern auch unserer Umwelt etwas Gutes tun, werden leider oft immer noch belächelt. Woher kommen dieser Hass und dieser Drang, Witze über Veganer zu machen? Ist es das eigene schlechte Gewissen, das an einem nagt? Darüber sollten einige Menschen vielleicht einmal nachdenken.

Obwohl es hier also viele gute Ansätze gibt und obwohl ich mit Rabea und Jan durchaus mitfühlen konnte, ist es mir dennoch über weite Strecken nicht gelungen, eine enge Verbindung zu den Hauptfiguren aufzubauen. Besonders Rabea erschien mir blass und austauschbar, in wenigen Wochen werde ich sie vermutlich vergessen haben. Das ist sehr schade.

„‘Das habe ich dir immer gesagt: Niemals in eine Idee verlieben. Du musst sie genauso schnell töten können, wie du sie erschaffen hast.‘“ E-Book, Position 1941

Nebenfiguren (+)

Die Nebenfiguren waren erstaunlich gut ausgearbeitet. Hier gibt es kaum Klischees, einige Figuren haben mich richtig begeistert und manches Mal konnte mich das Fallen einer Maske vollkommen überraschen. Körpersprache und Mimik werden zudem stets sehr gut beschrieben, das hat mir ebenfalls sehr gefallen.

Spannung & Atmosphäre (+)

Hier liegt meiner Meinung nach die größte Stärke des Buches. Durch die kurzen Kapitel, den einfachen Schreibstil und die atemlose, unheilvolle Spannung, die der Autor von Anfang an aufbaut (weil man für das Opfer hofft und bangt), fliegt man nur so durch die Seiten. Lars Schütz liefert gute Unterhaltung und einige gruselige Gänsehaut-Momente.

Geschlechterrollen (♥)

Hier erhält der Autor einen riesigen Pluspunkt: In dieser Geschichte gibt es keine Geschlechterstereotypen - im Gegenteil, eine breite Bandbreite von Frauen wird gezeigt und immer wieder wird mit Rollenklischees radikal gebrochen. Es gibt viele Frauen in Führungspositionen (Gerichtsmedizinerin, Leiterin der SOKO, Profilerin, Reporterin), die ihren Job sehr gut machen. Frauen dürfen zudem, auch was ihr Liebesleben betrifft, selbstbewusst und selbstbestimmt sein (ohne je von einem Mann dafür verurteilt zu werden – juhu, endlich!), sind gute Fußball- und Basketballspielerinnen und werden für ihren Fahrstil gelobt. Männer dürfen stark UND sensibel sein (und durchaus mal weinen), Frauen zeigen sich zeitweise hart und einschüchternd. Der Autor ist ohne Frage für das Thema Gleichberechtigung sensibilisiert und sich auch der Vorbildfunktion von Medien bewusst. Dafür ein großes Lob!

Mein Fazit

„Der Alphabetmörder“ ist ein spannender Thriller, der durch seinen einfachen Schreibstil und die atemlose, unheilvolle Spannung schnell zum Pageturner wird. Der Autor überzeugt mit einem unterhaltsamen Plot, mit gut ausgearbeiteten Nebenfiguren, mit unerwarteten Wendungen und mit einem modernen Frauen- und Männerbild, das mit Klischees und Rollenstereotypen bricht. Leider weist der Thriller auch einige Schwächen auf: Der Schreibstil war für mich teilweise holprig zu lesen, die Dialoge wirken stellenweise etwas konstruiert, viele Aspekte werden nur oberflächlich behandelt und die Hauptfiguren bleiben, obwohl sich der Autor Mühe gegeben hat, austauschbar. Sie konnten mich leider nicht wirklich erreichen. Insgesamt hat Lars Schütz aber ein kurzweiliges Debüt geschrieben, das sich durch so manchen Gänsehaut-Moment und durch das winterliche Setting perfekt als kühlende Sommerlektüre eignet!

Ob ich den zweiten Band lesen werde, ist noch nicht klar und wird wahrscheinlich vom Klappentext abhängen.

Bewertung

Idee, Themen, Botschaft: 3,5 Sterne
Worldbuilding: 3 Sterne
Ausführung: 3,5 Sterne
Einstieg: 5 Sterne ♥
Schreibstil: 3 Sterne
Protagonisten: 3 Sterne
Nebenfiguren: 4 Sterne
Atmosphäre: 4 Sterne
Spannung: 4,5 Sterne
Ende: 3,5 Sterne
Emotionale Involviertheit: 3,5 Sterne
Geschlechterrollen: ♥ (Modernes Frauen- und Männerbild, frei von Stereotypen – toll!)

Insgesamt:

❀❀❀,5 Lilien

Dieses Buch bekommt von mir 3,5 Lilien!
Profile Image for Elena.
1,040 reviews418 followers
December 12, 2019
Die Fallanalytiker Jan Grall und Rabea Wyler werden zu einem Leichenfund im Westerwald gerufen. Abgelegt in einem Wildtiergehege ist die Leiche extrem zugerichtet - das eintätowierte "A" ist jedoch trotzdem gut erkennbar. Noch bevor sich die Ermittler einen Reim auf die Geschehnisse machen können, wird eine weitere Leiche gefunden, die auch ein Tattoo trägt... ein "B". Es folgt eine atemlose und spannende Jagd nach einem Killer, der Jan Grall näher zu sein scheint, als diesem lieb ist.

Wow, wow, wow - ich bin absolut begeistert! Dieser Thriller war einfach nur richtig gut. Spannend vom Anfang bis zum Ende konnte mich die Story richtig packen und das Setting hat mir auch total gut gefallen. Der Westerwald eignet sich super als Schauplatz und zwischendurch habe ich mir des Öfteren gedacht, dass ich es dort auch aushalten könnte. Die Landschaft wurde toll beschrieben und hatte trotzdem etwas Düsteres, wohl auch, weil der Thriller im Dezember spielt. Die Idee für den "Alphabetmörder" gefällt mir echt gut. Auch wenn ich irgendwann geahnt hatte, wer dahinter steckt, fand ich die Auflösung am Ende trotzdem klasse. Klar, ein paar klitzekleine Logikfehler gab es schon, darüber kann man bei einem so tollen Debüt aber in meinen Augen hinwegsehen.

Ich kann euch das Buch auf jeden Fall sehr empfehlen und freue mich schon darauf, die Folgebände zu lesen. Die Protagonisten haben super miteinander harmoniert und ich fand es spannend, einen Thriller aus der Sicht von zwei Fallanalytikern zu lesen. Das Buch bekommt von mir 5 / 5 Sternen.
Profile Image for nayezi.
592 reviews1 follower
October 2, 2024
Wirklich spannend geschrieben und aufgebaut. Ich fand die Fallidee sehr gut und wurde nicht enttäuscht: Es ist nie langweilig geworden, man hat stets mitgerätselt und wurde zunehmend überrascht. Ich hätte den kleinen Kritikpunkt, dass teilweise Aspekte nicht zu hundert Prozent ausgearbeitet waren, diese sind zwar nicht allzu stark ins Gewicht gefallen, wären aber wünschenswert gewesen (4,5 Sterne).
Profile Image for Kuhn Jessy.
114 reviews
September 16, 2022
WOW.

Ich habe dieses Buch geliebt, so blöd es sich anhört.

Endlich ein Thriller der mich sofort packt und ich am liebsten das Buch gar nicht mehr weg legen wollte. Ich flog förmlich über die Seiten.
Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und auch nicht zu kompliziert.

Bin gespannt wie Teil Zwei ist.
Profile Image for so·many stories.
1 review
June 11, 2018
Worum geht es?
In einem Wildtierpark im Westerwald wird der Leichnam eines Mannes gefunden. Das dilettantisch eintätowierte "A" auf dem Brustbein bewegt die SOKO Koblenz dazu, das Fallanalytiker-Team um Jan Grall und Rabea Wyler zur Unterstützung zu rufen. Noch während der Anreise der Profiler wird die nächste Leiche in dem Park gefunden. Das in dessen Haut eintätowierte "B" lässt auf einen Serientäter schließen. Jan Grall stammt gebürtig aus dem Westerwald und hat seine Heimat vor zwanzig Jahre fluchtartig verlassen. Nun holt ihn seine Vergangenheit wieder ein und behindert die laufenden Mordermittlungen.

Vergangenheit hat Einfluss auf die Gegenwart
In der "Alphabetmörder" erfährt man viel über Jan Gralls Vergangenheit und warum er sich dagegen sträubt, zurück in seine Heimat Westerwald zurück zu kommen. Oft werden in Büchern die schrecklichen Geheimnisse in der Vergangenheit des Protagonisten angepriesen, man wird heiß gemacht und fast jedes Mal wird man enttäuscht. Dieses Mal wurde nicht übertrieben und der Autor hat das gehalten, was er versprochen hat. Die Auflösung hat mich eiskalt erwischt: Chapeau.
Mit dem Leser wurde von Anfang an gespielt, wer der Mörder - und was sein Motiv - ist. Ab einem bestimmten Abschnitt verdichteten sich allerdings die Hinweise und es war für den Leser nicht schwer, den Täter auszumachen. Umso erfreulicher, als die Geschichte am Schluss noch einmal eine riesige Wendung vollführte und - ich spreche für mich - total überraschte.

Rot ist die Farbe des Westerwaldes
Könnte man zumindest meinen, wenn man den Thriller von Lars Schütz liest. Gefühlt jede zweite Frau hat in dem Roman rote Haare. Rote Haare werden - genau wie blonde Haare - rezessiv vererbt und weltweit haben noch nicht einmal 1% der Bevölkerung natürlich rote Haare. Daher gehe ich davon aus, dass der Autor gefärbte Haare meint und ein Faible für diese Haarfarbe hat.

Ich konnte mit expliziten Ortsbeschreibungen noch nie etwas anfangen
Ich lese sie und bin nicht in der Lage oder bereit sie in meinem Kopf abzuspeichern. Der Autor nennt viele Ortschaften im Westerwald und ich kann mir gut vorstellen, dass Ansässige und Ortskundige ihre reinste Freude daran haben, ihre Umgebung wiederzuerkennen. Vorausgesetzt natürlich, dass die Angaben korrekt sind. Dafür, könnte das Schlusswort des Autors sprechen.

Auftakt einer Buchreihe - Ein Team mit Potenzial
Das Zusammenspiel der Protagonisten hat mir wirklich gut gefallen. Mein erster Eindruck, dass das Verhältnis von Grall und Wyler unterkühlt ist, stellte sich als falsch heraus. Ersterer verfügt über einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt, das sich auch in dem Verhalten gegenüber Miriam, einer jungen Ausreißerin, sehr deutlich zeigt. Bei Miriam bin ich mir absolut sicher, dass man sie in weiteren Bänden wiedertreffen wird. Bei Stüter und Ichigawa vermute ich kein Wiedersehen, da die Fallanalytiker sicherlich deutschlandweit aktiv sein werden. Mich würde es sogar nicht wundern, wenn es demnächst - grenzüberschreitend - ab in die Schweiz gehen würde, schließlich wurde der Leser bereits auf Rabeas Geschichte um das Verschwinden ihrer Schwester Marie angefixt. Diese Geschichte muss erzählt werden.

Realismus und Recherchen
Mir haben die "Fallanalyseweisheiten" die im Buch gestreut wurden sehr gut gefallen. Schön fände ich, wenn Lars Schütz in diese Richtung recherchiert hat - oder zumindest recherchieren hat lassen - und dieses „Profiler 1x1“ echt ist. Nicht so gut hat mir der der Umgang mit dem am Tatort hinterlassenen "Literatur-Schnipseln" gefallen. Wie realistisch ist es, dass jedes Mal einer der Ermittler gleich wusste, aus welchen Klassiker der Weltliteratur das Zitat stammt? Die Buchklassiker, die ich bisher gelesen habe, kann ich an einer Hand abzählen und für meinen Bekanntenkreis kann ich das Selbe behaupten. Vielleicht habe ich auch keine Ahnung und für Polizeibeamte gehört "klassische Weltliteratur" zur Berufsausbildung.
Interessant war auch, dass Jan Grall "vegan" lebt. Ich habe bereits Kommentare von Lesern gelesen, die dies kritisieren, weil man diesem Modetrend nicht auch noch in Romanen thematisieren sollte. Diese Reaktion kann ich als "Vegetarierin" nicht nachvollziehen. Schließlich ist der Lebensstil von der fiktiven Person „Jan Grall“ nur ein Schnipsel von dem was ihn ausmacht und dem Leser ermöglicht, den Protagonisten kennenzulernen und ihn letztendlich lebendig werden lässt. Ganz klar ist mir auch nicht, wie der Autor zu dem Thema "Veganismus" steht. Sind die Klischees, dessen er sich bedient; Jan, Veganer wirkt ungesund blass, magersüchtig; das, was er wirklich denkt oder spielt er mit den Lesern und hält ihnen den Spiegel der Vorurteile vor die Nase? Ich würde ihm Ersteres noch nicht einmal übelnehmen da ich früher genauso gedacht habe und mich über solche Verallgemeinerungen nicht mehr aufrege sondern lieber schmunzele. Jan Grall sagt in dem Buch folgendes zu seiner Schwägerin, als sie über seine vegane Art zu leben reden.

"Über Jahre hinweg habe ich mich damit beschäftigt, was sich Menschen gegenseitig antun können. Glaub mir, irgendwann möchte man nichts mehr mit Blut, Tod oder Gefangenschaft zu tun haben."


Finde ich sehr passend.

Fehlerteufelchen
Am Anfang des Buches hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen, der mir auch erst beim zweiten Lesen aufgefallen ist. Als Rabea am Bahnhof auf Jan trifft, nimmt er ihr "ohne zu fragen" ihren Trolley ab, in der nächsten Kofferszene "zerrt" dann auf einmal Rabea den Trolley hinter sich her und in der dritten Szene "stützt" sich Jan plötzlich wieder auf die Henkel des Trolleys. Kann alles passieren und eventuell besteht noch die Möglichkeit, zumindest die ebook-Versionen des Romans zeitnah nachzubessern.
343 reviews5 followers
June 30, 2018
Nach dem Tod seines Bruders hat Jan Grall, Profiler beim LKA, eigentlich der Heimat den Rücken gekehrt. Doch dann führt ihn ein brisanter Fall zurück in den Westerwald: In einem Wildpark in einem Wisentgehege wurde eine blutverschmierte Leiche, ein Mann mit zersplitterter Schädeldecke gefunden, ein A ist mit dunkler Tinte auf seine Brust tätowiert. Kurz darauf stoßen Jan Grall und seine Assistentin Rabea Wyler auf zwei weitere Opfer, beide aufs Grausamste verstümmelt. Die einzige Verbindung zwischen den Toten: Der Mörder hat allen Opfern Buchstaben unter die Haut tätowiert – ein A, ein B, ein C. Und das ist erst der Anfang … Grall ahnt, dass der Mörder für ihn kein Unbekannter ist. Nur er kann ihn stoppen. Doch dafür muss er sich den Dämonen seiner Vergangenheit stellen, und er ahnt nicht, in was er da hineingeraten ist. Wenn deine Vergangenheit nicht mehr existiert, wird deine Gegenwart zum Alptraum. Er und Rabea hatten früh jemanden an die dunkle Seite der menschlichen Psyche verloren. Sie ihre Schwester vor fast zwanzig Jahren, und er seinen Bruder. Die beiden jungen Profiler waren anders als der Rest der Welt, und einander ähnlicher, als Außenstehende glauben mochten. Und der Druck auf die Ermittler wächst, als sie eine perfide Botschaft: einen blutverkrusteten Hautfetzen mit einem weiteren Buchstaben mit der Post erhalten. Ist das Opfer noch am Leben? Als Gralls Hotelzimmer dann auch noch mit einem Z markiert wird, beginnt endgültig ein Wettlauf gegen die Zeit … Alles, was der Täter hier getan hat, jede Handelsentscheidung, sagt etwas über ihn aus. Über seine Impulse. Er ist raffiniert, er ist brutal, er tötet Buchstabe für Buchstabe. Spannung und Verwirrung bis zur letzten Seite. Lars Schütz zeigt schon mit seinem Debüt, er ist ein Meister des Wahns, schreibt klar, beklemmend, mit Tiefgang. So könnte es sein in den Abgrund des Wahnsinns zu fallen. Ein wirklich packender Psychothriller, der zum einen aufzeigt, wozu Menschen doch aus Verzweiflung fähig sein können und zum anderen, wie weit die Gedächtnisforschung schon ist. Eine gewisse morbide Affinität sollte man hier schon mitbringen: Wenn die Verletzungen der grausam verstümmelten Opfern beschrieben werden, dürfte sich Zartbesaiteten der Magen umdrehen. Doch der Autor kann noch mehr. Eine klaustrophobische Kammerspiel Atmosphäre, das düstere Setting und die unheimlichen Leichenfunde sorgen für stetig steigende Spannung. Psychologisch dicht, nichts für schwache Nerven. Beinahe schon skandinavisch-düster, ein verstörendes Krimipuzzle. Zwischen Thriller und Sciene Fiction, zwischen Wahn und Wirklichkeit, zwischen albtraumhaften Ängsten und seelischen Abgründen. Eine unglaubliche Geschichte, die ihren Gipfel in genialer Schreibweise und unverkennbaren Ideen findet. Spannend und gruselig in mehr als nur einer Hinsicht. Wie schon erwähnt, düster kennt man im Schwedenkrimi, aber das hier ist schwärzer als Nordic noir. Thriller auf dem höchstem Niveau.

Profile Image for Aglaya.
208 reviews
June 28, 2018
Nachdem im Westerwald gleich zwei Tote mit eintätowierten Buchstaben gefunden werden, holt die örtliche Polizei die LKA-Fallanalytiker Jan Grall und Rabea Wyler hinzu. Für Jan, der aus der Gegend stammt, entwickelt sich nicht nur ein Wettrennen gegen den Täter, sondern auch einen Kampf gegen seine inneren Dämonen…

Die Geschichte wird aus der Beobachterperspektive in der Vergangenheit erzählt. Der Erzähler hat dabei pro Szene ja eine Figur im Fokus, auf die er sich konzentriert. Dabei kommen nicht nur die Ermittler, sondern auch eines der Opfer zur Sprache. Besonders tiefgründig sind die Figuren nicht gestaltet. Der Leser erfährt zwar im Laufe der Geschichte einiges über ihre Hintergründe, wirklich berühren konnte mich allerdings keine davon. Vor allem Jan erschien mir "over the top", hypersensibel, mit einer tragischen Vergangenheit und einem schwierigen Verhältnis zu Frauen. Auch Rabea hat als Kind Tragisches erlebt, ohne solche Erlebnisse scheint man heute in keinem Krimi mehr ermitteln zu können. Immerhin konnte ich mich allerdings gut genug in die Figuren hineinfühlen, um mit ihnen mitfiebern zu können.

Dem Autoren Lars Schütz gelingt es, die Handlung zunächst auf verschiedene Nebenstränge aufzuteilen, die er danach spannend wieder zusammenwebt. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich immer die Suche nach dem Täter, bevor dieser noch mehr Menschen umbringt. Wer es schlussendlich tatsächlich war, kam für mich recht überraschend, Hinweise darauf waren nicht üppig gesät. Das Buch gipfelt in einem thrillerartigen Showdown, der allerdings schnell abgespult wird.

Der Schreibstil des Autors Lars Schütz lässt sich flüssig lesen. Die Schweizer Figur Rabea Wyler hat er so stimmig geschaffen, dass ich den Autoren zuerst für einen Schweizer hielt, aber soweit ich herausfinden konnte, hat er keine näheren Verbindungen zur Schweiz. "Der Alphabetmörder" hat mich sehr gut unterhalten und ich werde die Reihe sicher weiterverfolgen. Da einiges an Blut fliesst, möchte ich sensiblen Lesern von der Lektüre abraten.

Mein Fazit
Spannender Krimi mit überraschender Auflösung
Profile Image for Rike.
86 reviews7 followers
July 11, 2018
Jan Grall und seine Kollegin Rabea sind Fallanalytiker und werden in den Westerwald zu einem bizarren Fall gerufen: Leichen mit auf den Rücken tätowierten Buchstaben werden aufgefunden, der Täter geht dabei nach der Reihenfolge des Alphabets vor. Wer A sagt, muss auch B sagen. Als der Täter dem Ermittler Jan Grall dann mitteilt, dass er das Z ist, dann macht es 2 Dinge klar: Der Täter ist ziemlich ambitioniert, denn das Alphabet bietet einige Buchstaben für potentielle Opfer. Und es scheint irgendwie etwas persönliches zu sein..

Stil, Machart, Meinung

Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. Trotz eines recht hohen Body Counts ist ein sinniger Plot vorhanden, der den Leser ein wenig miträtseln lässt. Mehrere Perspektiven und kurze Kapitel halten die Spannung jederzeit aufrecht und das Buch lässt schnell und ohne Längen lesen. Der Schreibstil ist zu meiner Freude nicht zu ausschmückend und doch auch teilweise mit einem guten Humor garniert.
Mit Jan Grall und Rabea Wyler hat Autor Lars Schütz ein sehr interessantes Team kreiert, welches definitiv Potential bietet und Lust auf weitere Bücher dieser Reihe macht. Ich möchte nicht zu viel verraten, finde die unterschiedliche Mischung der beiden Charaktere und ihrer Stärken und Schwächen auf jeden Fall wirklich gelungen.
Auch die Nebenfiguren und ihre Beweggründe sind gut dargestellt – und das, ohne seitenlang dramatisch zu schwafeln. In der Kürze liegt die Würze.

Fazit
Ich vergebe 4,5 Sterne. Ermittler, Plot, Schreibstil und Spannung sind genau nach meinem Geschmack und ich werde den zweiten Teil der Reihe sehr gern lesen. Für 5 Sterne fehlte das letzte Fünkchen, ich glaube das Ende hätte meiner Ansicht bis zum spannenden Showdown noch etwas länger sein können. Jedenfalls kann ich Thriller- und Krimilesern dieses Buch wärmstens empfehlen. Wie gesagt, es ist nichts für schwache Nerven. Noch dazu dürften Kenner oder Bewohner des Westerwaldes auf ihre Kosten kommen, der Thriller ist sozusagen ein Regionalthriller –aber ohne zu langweilen oder zu sehr Reiseführer zu sein.

Profile Image for Archer.
630 reviews13 followers
July 20, 2018
Zurück in den Westerwald. Jan Grall hat bestimmt keinen Wert darauf gelegt, in seine alte Heimat zu reisen, doch was bleibt ihm übrig, wenn seine Dienste als Fallanalytiker aka Profiler benötigt werden? Zusammen mit seiner Partnerin Rabea Wyler soll er herausfinden, was einen Täter dazu bewegt, Leute nicht nur umzubringen, sondern ihnen auch Zitate von Buchanfängen dazuzulegen und ein Stück Rinde in den Mund zu stopfen. Doch der Fall ist kein Kinderspiel. Der verantwortliche Hauptkommissar hält nichts vom Profiler-Hokuspokus, die verantwortliche Chefin der Sonderkommission war einst mit Jan liiert und die Gegend an und für sich hält auch nicht unbedingt schöne Erinnerungen für den hypersensiblen Grall bereit. Gut, dass seine Schweizer Partnerin gut auf ihn eingestimmt ist und auch mal übernehmen kann, wenn bei ihm gar nichts mehr geht ... und doch scheint der Mörder ihnen immer einen Schritt voraus zu sein.

Es gibt viele Gründe, dieses Buch gut zu finden. Dass die meisten Charaktere gut ausgearbeitet sind und authentisch rüberkommen, die Beschreibungen der Tatorte, Handlungen und der Gegend, die Spannung, die zwischen den Analytikern und einem Teil der Ermittler besteht. Der schnelle, spannende Schreibstil. Die Idee, das Grundgerüst.
Doch dann wiederum tappt der Autor in die Klischeefalle. Alleingang einer Hauptperson, die dramatisch endet - einfach nur um der Dramatik Willen, einen logischen Grund gibt es dafür nicht. Ein paar andere logische Schnitzer, die allein für sich nicht stören, aber doch vermeidbar gewesen wären.
Alles in allem ist es ein guter Einstieg in eine Reihe, aber da besteht noch ein bisschen Handlungsbedarf, der Mut, wirklich auf eigenen Füßen zu stehen und das Ding durchzuziehen. Ich bin gespannt, ob der Autor mich mit dem nächsten Band so richtig mitreißen kann - die Voraussetzungen dafür hätte er jedenfalls. 3,5/5 Punkten.
Profile Image for Petra Sch..
391 reviews3 followers
July 11, 2018
Mord von A bis Z



Kurz zum Inhalt:
Die beiden operativen Fallanalytiker Jan Grall und Rabea Wyler werden in Jans alte Heimat, dem Westerwald, zur Hilfe gerufen, da im dortigen Wildtiergehege eine Leiche gefunden wird, der ein "A" eintätowiert wurde. Kurz darauf wird eine weitere Leiche mit einem "B" gefunden.
Nun heißt es schnell herausfinden, wie die beiden Morde zusammenhängen, um weitere Morde zu verhindern. Werden Jan und Rabea es rechtzeitig schaffen, ohne ins Visier des Täters zu kommen? Oder hängt das alles mit Jans Vergangenheit zusammen?


Meine Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig und schnell zu lesen, auch aufgrund der kurzen Kapiteln.
Man ist sofort mitten in der Geschichte drin und lernt Tugba kennen, die gefangengehalten und tätowiert wird. Man leidet und fiebert furchtbar mit ihr mit...
Die beiden Profiler Jan und Rabea sind zwar sympathisch, aber natürlich 'muss' Jan Grall eine Hypersensibilität haben, die er nur durch den Konsum von Cannabis ruhig stellen kann. Ein typisches Klischee. Auch war irgendwie klar, dass Jan und Rabea ins Visier des Täters kommen "müssen"...
Es ist zwar spannend geschrieben, aber öfter mal konnte ich Beweggründe und Verhaltensmuster nicht ganz nachvollziehen.
Anfangs rätselt man aufgeregt mit, wer der Mörder ist und warum. Doch ab einer bestimmten Stelle war für mich klar, wer für die Morde verantwortlich ist. Nur das Warum hat sich erst nach und nach aufgeklärt...

Das Cover ist einfach dunkel gehalten, und einige Buchstaben des Titels scheinen wie zerknittert und sind mit Nadeln angepinnt. Das passt sehr gut zu Titel und Inhalt.


Fazit:
Gutes Thriller-Debüt, leider aber einer gewissen Stelle schon vorhersehbar. Dennoch spannend und gut geschrieben, daher von mir 4 Sterne.
390 reviews
June 13, 2018
A, B, C, D, E, F, G…. ein grausames Alphabet beginnt

Jan und Rabea sind Fallanalytiker des LKA Rheinland-Pfalz und werden für einen sehr brisanten Fall in den Westerwald beordert. Gerade für Jan, der aus der Region stammt und vor Jahren regelrecht geflohen ist, ist die Situation schwierig. Die Mordserie fordert alle Ermittler, falsche Fährten wurden vom Täter gelegt und die Schlinge zieht sich immer weiter zu.
Das Buch lädt zum Miträtseln kann und ich wurde an mancher Stelle überrascht, anderes hatte ich erahnt, aber so ganz sicher konnte ich mir nicht sein und auch was das Motiv betraft, tappte ich im Dunklen. Blieb nur das Weiterlesen. Auch wenn ich manches ganz richtig erraten habe, tat das der Geschichte keinen Abbruch. Die Geschichte ist spannend, die Hintergründe haben mich überzeugt und das Ermittlerteam war unterhaltsam. Jans und Rabeas Überlegungen sind auch für Laien nachvollziehbar dargestellt und logisch.
Die Geschichte ist für Zartbesaitete stellenweise sicher etwas zu blutig – Opfer A wird beispielsweise in einem Tiergehege gefunden… - aber zu brutal ist es an sich nicht. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, leicht zu lesen und man möchte das Buch nicht mehr aus den Händen legen.
Vor diesem Buch hatte ich eine hartnäckige Leseflaute – mit diesem Buch fand sie ein Ende und ich hatte das Buch daher binnen eines Tages durch. Nicht nur deshalb empfehle ich das Buch sehr gerne weiter.
Ein Thriller, der überhaupt nicht wie ein Debüt wirkt; von einem Autor, von dem ich hoffe bald noch mehr lesen zu können.
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August 27, 2020
Im Westerwald wird eine Leiche mit einem eintätowierten A gefunden. Als noch eine zweite mit einem B gefunden wird, ist klar, dass es dem Täter um das Alphabet geht. Jan Grall und Rabea Wyler werden als operative Fallanalytiker hinzugezogen und sollen helfen den Täter zu finden. Doch die Mordserie reißt nicht ab und zusätzlich muss Jan sich noch mit seiner schweren Vergangenheit im Westerwald auseinandersetzen. 

Ich durfte vor einiger Zeit den "zweiten Teil" der Wyler und Gral-Reihe in einer Leserunde lesen. Ich fand ihn unheimlich gut und musste deshalb natürlich auch den Vorgänger lesen. Er reicht für mich nicht ganz an den zweiten Teil ran, aber ist trotzdem sehr gut. Unglaublich, dass es ein Debüt ist. Rabea und Jan sind sehr spannende Charaktere, die mir sich und ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben, aber in ihrer Arbeit, so schwer sie auch ist eine Zuflucht finden. Ich finde auch sehr interessant, dass dieser Thriller nicht aus der Sicht der Polizei -zumindest nicht direkt- geschrieben ist, sondern aus der Sicht zweier Fallanalytiker, die natürlich nochmal eine ganz andere Sicht auf die Situation haben. Den Fall fand ich auch sehr spannend und die Idee mit dem Alphabet ist mal was anderes und war teilweise echt verstörend. Außerdem kamen immer wieder Ereignisse, die ich nicht vorhersehen konnte. 4,5 Sterne
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April 20, 2019
In einem Wildpark im Westerland wird eine verstümmelte Leiche gefunden. Das Besondere daran ist, dass sie mit einem A tätowiert wurde. Jan Grall und Rabea Wyler, beides Fallanalytiker beim LKA, werden um Hilfe gebeten als auch noch weitere Buchstaben und Leichen auftauchen. Was hat der Alphabetmörder vor? Will er bloss sein ABC beenden oder gehen seine Motive tiefer? Besonders letzteres wird bald zu Realität, denn Jan erhält eine persönliche Drohung: den Buchstaben Z.

Der Autor Lars Schütz beginnt mit diesem Debut seine Reihe rund um die Fallanalytiker Grall und Wyler. Begeistert hat mich sein flüssiger, einnehmbarer Schreibstil und er versteht es sehr actionsreiche Wendungen immer wieder in die Story einzuflechten, wodurch die Spannung sehr greifbar ist. Für Thrillerfans wird von Anfang an auf die Pauke gehauen.
Als einzigen Kritikpunkt sehe ich einige kleine Unstimmigkeiten in der Geschichte, worüber man hinweglesen kann, aber doch etwas stören. Ausserdem fand ich die Auslösung ein Spürchen zu gewollt. Aber Geschmäcker sind ja unterschiedlich.

Auf jeden Fall kann ich dieses Buch jedem weiterempfehlen, der einen spannungsgeladenen Pageturner eines deutschen Thrillerautors sucht.
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192 reviews2 followers
January 25, 2021
Als Debüt: okay! Ich hab ab und zu die Augen gerollt, zugegeben. Die Assistentin, die wie ein Chef behandelt wird, obwohl sie kaum über Ausbildung verfügt, wird extra aus der Schweiz geholt. Warum?! Die Charaktere sind, wie sich erraten lässt, meiner Meinung nach ein bisschen schwach. Ein Fallanalytiker, der sich primär über das Wort "Profiler" ärgert und kifft, damit er denken kann und eine Assistentin, die kaum Ahnung hat werden "nur zu Beratungszwecken" geholt, aber es wird immer erwähnt, wie wichtig sie in dem Fall sind. Und unbewaffnet rennen sie in Situationen, um einen auf FBI Agent zu machen. Dass auch die ersten Sätze der Weltliteratur sofort, aber auch wirklich sofort, von jedem erkannt werden, lässt ein schroffes "ja. Genau." zurück. Ich hätte zumindest Literaturspezialisten erfunden, um das aufzuklären - aber gut. An sich ist die Lokalität sehr insidermäßig beschrieben, ich bin auf jeden Fall nicht so der Westerwaldspezialist, daher eher uninteressant. Aber gut - es ist ein Debüt und ich hab ein bisschen Nachsicht. Ob ich aber noch mehr über die Assistentin wissen will, weiß ich noch nicht so recht. Teil 2 wird ja kommen.
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June 26, 2018
Meinung : 
Wow, wow, wow! 
Dies ist mein bisheriges Thrillerhighlight in diesem Jahr, , und das mit Abstand ! 
Eigentlich erfindet der deutsche Autor Lars-Erik Schütz , das Rad gar nicht neu und dennoch führt er so gekonnt durch diesen Thriller, dass der Leser komplett begeistert zurück bleibt. 

Eine männliche Leiche, wird im Wildpark mit zertrümmerter Schädeldecke aufgefunden kurz darauf übernimmt Jan Grall, der vor kurzem in seine heimat zuruckkehrte und Rabea Wyler, beide Profiler des LKAs dir Ermittlungen. Schon bald müssen sie feststellen, dass sie es mit einem Serienkiller zu tun haben. 

keine neue Idee, aber diese ist trotz allem wahnsinnig, spannend, atmosphärisch und individuell umgesetzt. Auch die die Charaktere, die beiden Ermittler in diesem Fall, sind interessant und sehr vielschichtig ausgearbeitet und haben sicherlich Potential, für hoffentlich weitere Bände ...?! 

Fazit: 
Ein mehr als solider Thriller, mit klasse Stil, viel Spannung und atmosphärisch dichter Handlung. 
322 reviews
June 25, 2021
Guter Reihenauftakt mit Luft nach oben.
Die Handlung ist spannend und schnell erzählt, der Leser kriegt Einblicke in die Fallanalyse, wobei im Verlauf der Geschichte die Ermittlungsarbeit zu kurz kommt und das Ermittlerteam und der Leser den Ereignissen hinterherhasten.
Die Mitglieder des Ermittlerteams sind interessant angelegt, z.B. Grall, der an Hypersensibilität leidet, und jede/r hat sein/ihr Päckchen aus dem eigenen Leben zu tragen, die Figuren werden aber recht oberflächlich und nüchtern dargestellt, so dass Gefühle nicht greifbar sind.
Das Ende wirkte auf mich ein wenig konstruiert, zumal das Motiv auch ein wenig schwer nachvollziehbar war.
Profile Image for Tinstamp.
1,100 reviews
August 31, 2018
Im Westerwald wird in einem Wildgehege eine grauenhaft zugerichtete Leiche gefunden. Ein eher stümperhaftes eintätowiertes "A" lässt die Polizei zuerst noch an einen Einzelfall glauben, doch bald darauf wird eine weitere verstümmelte Leiche gefunden, die ein "B" tätowiert hat. Daraufhin wird Fallanalytiker Jan Grall in seine alte Heimat beordert. Seit seiner Jugenzeit war er, nach einem für ihn schlimmen Ereignis, nicht mehr im Westerwald. Ihm zur Seite steht die Schweizerin Rabea Wyler. Als ein weiteres Opfer mit einem tätowierten "C" gefunden wird, ist die Jagd nach dem "Alphabetmörder" eröffnet und die Zeit drängt. Denn Jan erfährt im Laufe seiner Ermittlungen, dass er als "Z" vorgesehen ist....

Das Debüt von Lars Schütz kann sich lesen lassen. Man findet sehr leicht in die Geschichte. Die Spannung ist von Beginn an greifbar, wobei jedes Kapitel zusätzlich mit einem Cliffhanger endet. Ein wahrer Pageturner!

Während Jan und Rabea versuchen dem Täter auf die Schliche zu kommen, blickt man als Leser diesen in wenigen Kapiteln über die Schulter bzw. befindet sich mit einem der Opfer im Raum. So erlebt man hautnah die Ängste und Schmerzen der gefolterten Figur mit. Und der Mörder arbeitet schnell. Der Druck, der auf Jan und Rabea liegt ist hoch. Nicht nur die Mordfälle lassen vorallem Jan nicht los, sondern auch seine Vergangenheit. Der Kommissar vor Ort, der von Fallanalytikerin nicht wirklich viel hält, ist nur ein weiteres Problem...

Und nicht nur Jan hatte mit ihm ein Problem, sondern auch ich. Ich fand die Polizei vor Ort blass bzw. war für mich besonders eine Figur nicht wirklich glaubwürdig. Aber auch mit Jan und Rabea wurde ich nicht wirklich warm. Rabea blieb für mich ein unbeschriebens Blatt. Zu ihrer Figur kann ich kaum etwas sagen. Hinzu kommt, dass mich manche Eigenschaften von Jan Grall stark an Andreas Gruber's Maarten S. Sneijder erinnerten. Dieser raucht Marihuana gegen seine Cluster-Kopfschmerzen. Grall raucht Cannabis wegen seiner Hypersensibilität und seiner dadurch speziellen Wahrnehmung, die ihm ebenfalls Kopfschmerzen verursachen. Ebenso ist das Team bei Gruber ein Fallanalytiker und seine Assistentin. Im Gegensatz zu Sneijder und Nemez kamen mir die Figuren von Grall und Wyler jedoch nicht wirklich nahe. Sie blieben mir teilweise irgendwie fremd und ich hoffe, dass sich das in den Nachfolgebänden noch ändern wird. Die restlichen Nebenfiguren wurden allerdings sehr gut ausgearbeitet.

Die Spannung ist auf allen 384 Seiten gegeben und so kann man den Thriller kaum aus der Hand legen. Lars Schütz legt einige falsche Fährten und der Spannugsbogen bleibt immer hoch. Man rätselt gerne mit und fiebert dem Finale entgegen. Die Geschichte ist komplex aufgebaut und das Ende zwar schlüssig, jedoch empfand ich die Motivation zu den Taten in diesem Ausmaß nicht wirklich logisch.

Schreibstil:
Lars Schütz schreibt fesselnd und temporeich. Man ist sofort in der Geschichte und rätselt mit den Ermittlern mit. Die Beschreibung der Handlungsorte ist gelungen und bildhaft. Einzig die Charaktere sind für mich noch ausbaufähig. Die Kapitel sind kurz gehalten und enden meist mit einem Cliffhanger. So kann man das Buch kaum aus der Hand legen.

Fazit:
Ein gelungens Debüt von Lars Schütz, das vorallem mit Spannung, überraschenden Wendungen und einer komplexen Story punktet. Die Fallanalytiker blieben mir jedoch noch etwas fremd. Da dieser Thriller der Auftakt einer Reihe werden soll, ist hier noch Potential vorhanden. Ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Bände und kann den Thriller auf jeden Fall für spannende Stunden empfehlen.
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295 reviews7 followers
August 8, 2018
Gutes Debut mit leichten Schwächen

Mit „Der Alphabetmörder“ liefert Autor Lars Schütz seinen ersten Thriller ab. Darin präsentiert er einen Serienmörder, der in der deutschen Provinz sein Unwesen treibt. Allen seinen Opfern tätowiert er einen Buchstaben ein, dabei geht er alphabetisch vor.

Gleichzeitig ist dieser Thriller auch der Auftakt zu einer Serie um den Profiler Jan Grall. Allerding betont Grall immer wieder, dass Profiling nicht die richtige Bezeichnung für seine Tätigkeit beim LKA ist. Er ist ein sensibler, eigenbrötlerischer Mann, der einen ganzen Rucksack voller Probleme mit sich herum trägt. Leider wurde ich mit ihm nicht besonders warm, obwohl er definitiv kein unsympathischer Mann ist. Weil Grall u.a. aufgrund seiner besonderen Ernährung als hagerer Typ beschrieben wird, hatte ich immer Thomas Tuchel vor Augen, was nicht unbedingt ein Pluspunkt war.
Besser gefiel mir dagegen die Figur der Rabea, Gralls Assistentin. Hier würde ich mich freuen, wenn ich zukünftig noch mehr über sie lesen dürfte. Das Geheimnis um ihre Schwester wird sicherlich in einem der folgenden Bücher eine wichtige Rolle spielen.

Unterteilt ist die Handlung in zahlreiche kurze Kapitel. Viele davon enden mit einem Cliffhanger, sodass das Buch kaum zur Seite gelegt werden kann. Da auch der Schreibstil nicht zu kompliziert und umständlich ist, lässt sich der Thriller innerhalb kürzester Zeit lesen.
Auch wenn es immer mal wieder einzelne Kapitel gibt, in denen der Leser die Aktivitäten des Mörders quasi hautnah verfolgen kann, bleiben seine Identität und sein Motiv lange im Dunkeln. Dem Autor ist es hier gut gelungen, den Leser lange rätseln zu lassen um dann eine überraschende Auflösung zu präsentieren. Auch wenn ich mit einer Vermutung richtig lag, die gesamte Komplexität hatte ich so nicht erwartet.

Lars Schütz hatte leider das Pech, dass ich direkt vor dem Alphabetmörder einen Thriller einer Autorin, die ausgebildete Ermittlerin war, gelesen habe. Dadurch fiel natürlich mehr ins Auge, dass Schütz selbst nicht aus diesem Bereich kommt - was nicht heißen soll, dass mir Fehler aufgefallen sind, aber es fehlte mitunter etwas die Tiefe der Beschreibung der Ermittlertätigkeiten.

Fazit: Ein gutes Thrillerdebut mit leichten Schwächen, dennoch fesselnd bis zum überraschenden Ende.
422 reviews4 followers
August 13, 2018
Der Alphabetmörder, den Lars Schütz erfunden hat, beschert uns ein neues Duo, zwei unkonventionelle Fallanalytiker, Jan Grall und Rabea Wyler. Beide haben ihre Vergangenheit, die sich immer mal wieder in den Vordergrund drängt. Das macht die beiden sehr menschlich und nahbar. Keine Analytiker a la CSI, eher Tatort-Style. Auch wenn es abgedroschen ist, den ermittelnden Personen schwierige bis teamunfähige Charaktere anzudichten, beleben tut es diesen Fall ungemein. Ich würde es nicht missen wollen. Denn nicht nur die zwei haben ihre Last zu tragen, auch andere in der SOKO sind „anders“.
Der Fall selbst ist spannend, überzeugend durchdacht und ich konnte den Serienmörder während der Lektüre nicht erraten. Die Geschichte ist glaubhaft und logisch. Für mich zwei Aspekte die bei Krimis und Thriller für mich immanent wichtig sind.
Thriller steht auf dem Cover und das stimmt auch, es ist durchweg spannend. Was sehr angenehm ist, dieser Thriller lebt nicht von ständigem Blutfluss, die grausigen Szenen sind kurz gehalten und in Maßen. Von mir sehr geschätzt.
Super finde ich, dass der Autor Lars Schütz mal eine Region gewählt hat, die (aus meiner Sicht zumindest) nicht so oft als Plotgrundlage dient: Der Westerwald. Ich persönlich war noch nie da, kann also mit Orten und Dörfern weniger anfangen, aber das ist nebensächlich.
Wenn die Jahreszeit noch interessiert: dieser Thriller spielt im tiefsten Winter und es fröstelt einen beim Lesen.

Fazit: Guter Auftakt-Thriller in eine neue Serie. Super unterhaltsam und leicht lesbar!
113 reviews1 follower
September 6, 2018
Der Fallanalytiker Jan Grall kommt nach Jahren in seinen Heimatort zurück, den er nach dem Unfalltod seines Bruders fluchtartig verlassen hatte.
Zusammen mit seiner Kollegin Rabea soll er mit seinem Fachwissen die örtliche Polizei bei der Ergreifung eines Serienmörders unterstützen.
Niemand ahnt, dass der Täter nur auf Jans Erscheinen gewartet hat …

„Der Alphabetmörder“ ist das Erstlingswerk des deutschen Schriftstellers Lars Schütz und ich muss zugeben, dass mich der Beginn des Krimis nicht sonderlich begeistert hat.
Die beiden Fallanalytiker wurden (für mich) nicht gerade symphatisch beschrieben und ich hatte den Eindruck, der Autor verzettelt sich bei der Darstellung eines bestimmten Ereignisses. Ausserdem konnte ich nicht so recht verstehen, warum Lars Schütz wie mit dem Holzhammer darauf eingeht, dass etwas furchtbares in Jans Vergangenheit geschehen sein muss. Die Suche nach dem Täter wirkte daher lange Zeit beinahe ziellos und erst als Jan begreift, dass die Taten mit ihm in Zusammenhang stehen, wurde für mich klar, weshalb. Hier hätte ich es besser gefunden, wenn dieser Zusammenhang wesentlich früher zu Tage getreten wäre. Zwar hätte das die Dynamik des Geschehens verändert, aber mein Verständnis für die Reisen in die Vergangenheit geweckt.
Richtig spannend wird es daher auch erst, als Jan klar wird, dass es nicht nur einen Täter gegeben hat und es zum Aufeinandertreffen mit seinem Gegner kommt.
Den Schreibstil des Autors fand ich - vom Beginn abgesehen - durchaus gut und spannend, mit einem Chris Carter würde ich ihn jedoch nicht vergleichen wollen.
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Profile Image for Eileen.
768 reviews31 followers
August 2, 2018
Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht und deswegen habe ich schon ohne viele Erwartungen nach dem Buch gegriffen. Mich hat ein bombastischer und sehr spannender Page Turner erwartet, den ich wirklich bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Besonders gut gefallen haben mir die Charaktere Jan und Rabea. Die Beiden sind anders und haben ihr Päckchen zu tragen. Dennoch verstehen sie ihr Handwerk bzw. ihren Beruf und können wirklich etwas zur Aufklärung beitragen. Jan ist mir sehr ans Herz gewachsen, weil er sehr unkonventionell ist, das hat mir sehr gut gefallen.
Auch die "Nebencharaktere" haben mir sehr gut gefallen. Sie hatten eine gewisse Tiefe und ihre eigene Geschichte, die sie auch verkörpert haben.
Die Handlung war einfach der Wahnsinn! Sehr spannend, ereignisreich, abwechslungsreich und unvorhersehbar! Ich wusste bis zum Ende hin nicht, wer der Mörder ist und wie alles zusammenhängt.
Das Setting und die Atmosphäre waren sehr gut ausgearbeitet und mehr Beschreibungen hätte ich gar nicht gebraucht, sonst wäre die Spannung nicht konstant geblieben und dies wäre nicht so ein genialer Page Turner geworden!
Ich kann diesen Thriller wirklich nur empfehlen und ich hoffe, wir werden noch sehr viel von Jan und Rabea lesen!!!
Profile Image for Angelika Altenhoevel.
260 reviews
August 18, 2018
Zum Inhalt:
Jan und Rabea werden als Profiler zu einem grausamen Mord gerufen und es wird nicht der einzige bleiben. Allen Opfern wurden Buchstaben unter die Haut tätowiert: ein A, ein B, ein C. Und das ist erst der Anfang.
Meine Meinung:
Das Buch war schon nicht schlecht, nicht ganz obere Liga, aber doch schon ziemlich gut. Die Story ist gut und interessant, hatte für mich aber die ein oder andere Länge. Die Protagonisten haben mir gefallen, besonders Jan mit seinem Geheimnis und der besonderen Problematik. Der Schreibstil ist recht gut und lässt sich flüssig lesen. Gut gefallen hat mir auch, dass die Story in Deutschland spielt und nicht wie bei vielen Autoren ins Ausland verlegt wurde. Da ich schon mal in der Gegend war, kam mir natürlich einiges auch vertraut vor.
Fazit:
Solider Thriller.
5 reviews
July 30, 2018
Naja...
Schnelles rasantes Lesen. Aber das wars schon. Wusste nicht, ob ich einem Action Film oder in einem Kriminalfall bin und das ist nicht als Kompliment gemeint. Habe eben nicht das bekommen was ich erwartet hatte.
Als Debüt ist es jedenfalls nicht schlecht und die Handlung ist in Ordnung.
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