Die "Forschungsmethoden" sind eines Professors größtenteils unwürdig. Ohne zu quantifizieren wie viele Interviews er geführt hat und welche Antworten gegeben wurden, bedient sich der Autor ausschließlich einzelnen handverlesenen Zitaten, der PR-Arbeit der Uni und Zeitungsartikeln.
Die Themen, die sicher eine Diskussion wert sind (z.B. dass manche Gymnasien über Jahre hinweg überdurchschnittlich viele Abgänger in Richtung Handels haben), berührt er nur oberflächlich und unreflektiert.
Andere Themen zieht er an den Haaren herbei (z.B. die Existenzberechtigung einer Fakultät für Volkswirtschaftslehre).
Bei fast allen Standpunkten fallen einem auf Anhieb weitere Argumente dafür und dagegen ein, die nicht bedacht wurden.
In einer Zeitungsreplik des Unipräsidenten nach Veröffentlichung des Buches wird der Autor außerdem in einigen Punkten der Lüge bezichtigt, was dieser in einer Antwort darauf nicht entkräften kann.