Stirbt sie, stirbst auch du»In meiner zitternden Handfläche liegt, matt in der Sonne schimmernd, eine nachtschwarze Biene.«Doch jenes unheimliche Wesen, das Mel eines Tages vor dem Bienenstock im Garten ihrer WG findet, ist keine der samtigen Bienen, die sie so liebt. Ganz im Es ist eine tödliche Miniatur-Drohne, die es offensichtlich auf ihre lebenden »Artgenossen« abgesehen hat. Nur, wer würde die ohnehin bedrohten Bienenvölker um San Francisco ausrotten wollen? Mel und ihre vier WG-Freunde sind entsetzt und beginnen nachzuforschen. Und ihre Ermittlungen führen sie unversehens mitten hinein in eine hochbrisante Verschwörung ...
Gut, ich sollte die Finger endgültig von YA lassen - egal was für ein Thema angesprochen werden soll. Die Ansätze der Autorin sind zu erkennen. Sie hat sich definitiv Mühe gegeben. Immerhin hat Random House ihre Geschichte verlegt. Inzwischen nehme ich an, dass das eher dem Umstand verschuldet ist, dass sie ein aktuelles Thema aufgegriffen hat und weniger dem schriftstellerischen Können der Autorin. Das Buch soll sich schließlich gewinnbringend vermarkten lassen. Und wenn man bestimmte Signalthemen bedient wie LGBTQ, Sick-Lit, Feminismus oder Klimawandel, liegt man da im Moment wahrscheinlich richtig. Und dann die Erzählperspektive... Leide, muss ich sagen, hat der Ich-Erzähler in den letzten Jahren sehr an Popularität gewonnen. Meiner Meinung nach muss man diese Erzählperspektive mit sehr viel Vorsicht angehen. Da man ständig im Kopf der Protagonisten ist, ist man darauf angewiesen, was er weiß. Weiß oder kann er nichts, tun wir das auch. Ungünstig. Ich persönlich möchte nicht über jeden Schnipsel, den die Figur denkt, informiert werden - vor allem, wenn es nervige Gedankengänge sind. Aber das ist man hier. "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold" funktioniert so leider nicht. Jeder unnütze Gedanke bis hin dazu, wie die Protagonistin z.B. den Grünkohl abwäscht, wird geteilt. Muss man sich mit dem verwöhnten Gestöhne einer Postpubertären beschäftigen - Papa bezahlt ein Jahr lang die Kosten für Miete etc. damit Prinzessin sich darüber klar werden kann, was sie will. Wenn Mel da noch in einem Gespräch mit einem Mitbewohner stöhnt, finde ich das extrem unangemessen. Und solche kleinen Nervszenen gibt es ständig. Das die Protagonistin noch einen anderen Tick hatte, davon will ich gar nicht erst reden. Irgendwie musste die Autorin es ja gebacken bekommen, dass Mel einen besonderen Draht zu Bienen hat. Nochmal - die Intention von Claudia Praxmayer finde ich ja in Ordnung. Sie scheint da auch persönlich mehr oder weniger aktiv zu sein. Doch das alleine macht sie nicht zu meiner Autorin. Sry Frau Praxmayer, NABU ja - Bücher nein.
Die Cover-Neuauflage von "Bienenkönigin" gefällt mir persönlich viel besser, als das alte Cover. Doch auch das vorherige Cover passt sehr gut zur Handlung.
Der Schreibstil von Claudia Praxmayer ist angenehm zu lesen und oft poetisch, was mir richtig gut gefallen hat. Zu Beginn hatte ich etwas Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden, aber schnell habe ich mit den Charakteren mitgefühlt. Bei einigen Szenen hatte ich sogar Tränen in meinen Augen, da mir diese Textstellen besonders nahe gegangen sind.
Die Charaktere waren sehr authentisch und haben Makel, wodurch sie natürlicher wirkten. Die Protagonistin Mel handelt nachvollziehbar. Manchmal war sie allerdings etwas gewöhnungsbedürftig, da sie sich für etwas besseres hielt und selten wusste, was sie überhaupt im Leben erreichen möchte. Die WG-Leute habe ich sehr gemocht! Verschiedene Persönlichkeiten trafen aufeinander und hin und wieder führte dies zu Streitigkeiten, die meist gut gelöst wurden. Vor allem Ozzy war wie Mel etwas eigen und leicht seltsam. Durch ihn wurde die Geschichte aber um einiges spannender, da er sich für Mel interessierte. Jedoch stand in "Bienenkönigin" nicht die junge Liebe im Vordergrund, sondern hauptsächlich die Bienen.
Die Handlung war nicht vorhersehbar. Die Autorin hat einige fesselnde Wendungen eingebaut. Sie beinhaltet viele wichtige Informationen und Aufforderungen, bewusster zu leben. Es handelt sich um eine spannende und gelungene Geschichte. Ich habe viel lernen können und hoffe, dass das Buch noch mehr Aufmerksamkeit bekommt!
Die Bienenkönigin ist ein Roman (meiner Meinung nach definitiv kein Thriller) mit einer tollen, spannenden Idee, einer wichtigen Botschaft und wenn man dem Buch eine Chance gibt, die über die ersten 30 Seiten hinaus geht, kommt man gut in einen Lesefluss. Leider gibt es ein zwei Schwächen im Aufbau der Geschichte, wo Wendungen in der Geschichte wirken, als müssten sie sein, um etwas, das noch passieren soll, funktionieren zu lassen, an sich aber sehr unlogisch erscheinen. Die Beziehung, die sich im Verlauf des Buches zwischen der Protagonistin Mel und XXX entspinnt, war für mich eine große Enttäuschung und sehr mit Vorsicht zu genießen. Die Beziehungen in der Geschichte bauen größtenteils auf sehr konservativen Grundannahmen auf (wer Sex hat, sollte auch in einer Beziehung sein) und die grüblerisch und ängstlich veranlagte Mel, braucht ihren neuen Freund immer wieder, um sich zu entspannen und mit sich selbst ins Reine zu kommen. Finde ich sehr schade, weil die Figur dadurch etwas flach bleibt und sich eigentlich nie wirklich mit sich selbst auseinandersetzt. Trotzdem ein empfehlenswertes Buch, das noch wesentlich mehr Potential hat, als es meiner Meinung nach ausgeschöpft hat!
Kurzer feministischer Kommentar: An alle zukünftigen Leser und Leserinnen - wenn Mels Freund sich über einen Freund und eine Freundin beschwert, die miteinander schlafen, aber immer nur, wenn SIE das will und SIE IHN ansonsten am ausgestreckten Arm verhungern lässt, dann bitte !!!Sex gibt's auch nur, wenn SIE das will (er natürlich auch, aber das war hier nicht die Frage)!!! Über die Zeiten, wo eine Frau mitmachen sollte, obwohl sie keine Lust hat, nur um dem Mann zu gefallen, sollten wir eigentlich hinweg sein. Und wenn der Typ in die Frau verliebt ist und deswegen immer mal wieder mit ihr schläft, obwohl er lieber eine Beziehung mit ihr wollen würde, tut mir das sehr leid, sowas kann sehr schmerzhaft sein. Aber es ist trotzdem seine Verantwortung, was er tut und es ist sein Problem, wenn er was macht, was er eigentlich nicht will. Sie kann tun und lassen, was sie mag! 2018!
"In meiner zitternden Handfläche liegt, matt in der Sonne schimmernd, eine nachtschwarze Biene." (Mel, Bienenkönigin)
Die schwarze Biene, die Mel eines Morgens vor ihrem Bienenstock findet, ist definitiv anders als ihre geliebten Bienen. Ihr Fund ist schwarz und tödlich, eine Drohne in Bienenform. Diese hat es offensichtlich auf ihre lebendigen 'Artgenossen' abgesehen. Aber wer entwickelt so etwas in der Zeit des Bienensterbens? Mel und ihre vier Mitbewohner gehen gemeinsam dieser Frage auf den Grund. Dabei geraten sie in den Strudel einer gemeinen Verschwörung.
Mel ist eine sehr interessante und talentierte junge Frau mit einem tollen Charakter. Aber auch die vier anderen Mitglieder ihrer Wohngemeinschaft sind auf ihre Weise spannend. Ich habe viele Dinge dazugelernt, z.B. was ein 'Samowar' ist. Ich habe das Gefühl, dass für das Buch sehr gut recherchiert wurde. Auch war ich noch nie in San Francisco oder Umgebung, hatte aber das Gefühl, als wäre ich beim Lesen dort. Über das Kochen habe ich auch mehr erfahren. Ich mag solche Details an Büchern sehr gerne. Am meisten haben mich aber die Informationen über die Bienen und ihr Einbezug in die Handlung gefallen. Ich habe selbst schon Erfahrung mit der Arbeit mit Bienen und helfe meinem Opa, der Imker ist. Mein Herz schlägt für diese kleinen Tiere und genau diese Liebe kann man auch beim Lesen des Buches spüren. Ich bin sehr begeistert. Ein solches Buch mit Aufklärungsfaktor war lange nötig. Dabei bleibt die Handlung trotzdem spannend. Die Liebesgeschichten hätte ich allerdings nicht gebraucht.
Des weiteren finde ich es cool, dass die Buchproduktion klimaneutral und zum Wohl der Bienen statt fand. Man findet auch weiterführende Internetseiten über Bienen am Ende des Buches. Ich gebe der Geschichte 4/5 🌟
Das Buch handelt von einer Wohngemeinschaft von Studenten, die beim Bienenstock in ihrem Garten eine gruselige Entdeckung machen. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was es mit dem schwarzen Objekt auf sich hat. Die Erzählerin der Geschichte hat eine besondere Beziehung zu Bienen, die im Verlauf der Geschehnisse immer wichtiger wird. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Die verschiedenen Charakterzüge der Hauptpersonen wurden lebhaft und glaubwürdig dargestellt. Auch wenn ich das Ende schon während des Lesens erraten konnte, würde ich dieses Buch allen empfehlen, die sich für die Natur, Bienen und die Zukunft der Landwirtschaft interessieren. Das behandelte Thema des Bienensterbens ist enorm wichtig und in einer netten Geschichte verpackt. Sehr gut hat mir gefallen, dass am Ende des Buches eine ganze Seite mit Internetadressen für weiterführende Informationen zum Thema Bienen und Bienensterben gelistet wurden. So kann sich jede/r Leser/in weiter mit dem Thema Bienen beschäftigen.
Ich habe das Buch mehrere Male zu lesen begonnen und genauso oft wieder aus der Hand gelegt. Letzten Endes habe ich mich dazu aufgerafft, um das Buch dann doch endlich einmal zu beenden... Das Buch hat gute Ansätze, doch leider wurden diese nicht zu Ende gedacht bzw. das Potential, welches das Thema "Bienen" darbringt, wurde keinesfalls ausgeschöpft. Auch als Thriller würde ich es nicht bezeichnen! Mehr als einmal ging mir der Hauptcharakter mit ihrem Gezicke so sehr auf die Nerven, dass ich das Buch am liebsten in die Ecke geworfen hätte. Die Spannung, die ein Thriller mitbringen sollte, hat gefehlt. Dafür gab es allerdings viel zu viel Gezicke und Gezeter. Das Buch war halbwegs informativ, aber weiterempfehlen würde ich es nicht, geschweige denn ein zweites Mal lesen.
Als Thriller würde ich das Buch nicht beschreiben, aber es hat mich gefesselt. Die Beschreibungen sind lebhaft und originell. Die Idee Bienen-Drohnen einzusetzen, um Pflanzen zu bestäuben ist sicherlich nicht neu, aber das Ausmaß und detailverliebt der Beschreibungen ist faszinierend. Neben diesem Hauptthema lernt man ebenso die Mitbewohner des Beehives kennen und lieben.
"In unserem Zeithalter steht 'bit' für die kleine elektronische Speichereinheit eines PCs, im alten Ägypten hat die Hieroglyphen 'bit' für Bedeutung Biene. Zufall? " - ich liebe den Schlusssatz! Und ganz nebenbei wird man animiert sich für Bienen und Insekten einzusetzen!
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Ich liebe die Idee des Romans! Dem Bienensterben, oder eher gesagt ihrem Erhalt, sollte viel mehr Aufmerksamkeit zu Gute kommen. Auch wurde das Buch klima neutral produziert. Leider hatte dieses Buch aber einige Schwächen. Die Idee des Beehives fand ich famos und auch einige Charaktere mochte ich gerne. Gerade die Beziehung zwischen ... und der Hauptprotagonistin war mir irgendwie zu stumpf.. Mehr will ich hier aber nicht verraten🙈
Alles in allem ein nettes Buch, wleches ein sehr wichtiges Thema anspricht!
Die Geschichte und das Thema an sich sind echt gut und auch aktuell, allerdings fand ich den Spannungsbogen etwas zu schwach dafür, dass es ein Thriller sein soll und der Schreibstil, sowie die Wortwahl sind teilweise nicht so meins. Pluspunkte gibt es aber für das hübsche Cover und die interessanten technischen Aspekte!
Ein sehr interessantes Buch, das auf das Bienensterben und seine Folgen aufmerksam macht. Auch wenn das Ende vorhersehbar war, konnten mich die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere und ihre ungewöhnliche Art überzeugen.
Dieses Buch hat mich leider ziemlich enttäuscht. Ich fand den Klappentext super ansprechend, die Umsetzung hat mir aber nicht gefallen. Es fiel mir schwer in die Geschichte reinzukommen und mich in die Charaktere reinzufühlen. Auch der Spannungsbogen war sehr flach.
Mitreißende Story über Bienen – Jugendbuch, kein Thriller
Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden? Ich fand das Cover sehr auffällig und mag Bienen sehr gerne.
Cover: Ich finde das Cover sehr schön. Mir gefällt die Schlichtheit und die Farben. Die Bienen darauf passen super zum Thema und das Gold wirkt edel. Schade, dass es nicht schillert.
Inhalt: Mel entdeckt in ihrem Bienenstock eine seltsame Biene, die keine Biene ist. Es handelt sich um eine Mini-Drohne, die ein hochkonzentriertes Pestizid enthält. Hat es jemand auf ihre Bienen abgesehen?
Handlung und Thematik: Ich bin ursprünglich davon ausgegangen, dass es sich lediglich um ein Jugendbuch handelt und nicht um einen Thriller (habe nämlich das Buch noch als Geschenk bestellt, da steht Thriller drauf). Für einen Roman war er sehr spannend, als Thriller würde ich es aber definitiv nicht bezeichnen. Das Konzept von Communities finde ich spannend, es wäre aber nichts für mich (aus Gründen die auch im Hörbuch vorkamen). Als Technikinteressierte und Bienenfan war ich mit der Story voll in meinem Element. Die nebenbei erwähnten interessanten Informationen über Bienen fand ich gut dosiert. So hat das ganze auch gleich einen Lernfaktor.
Charaktere: Mel ist eine sehr tierliebe Person, die sich zwar an die Ratschläge ihrer Eltern hält, jedoch noch mit sich ringt, ihr Leben selbst zu gestalten. Ihre freundliche Art hat dafür gesorgt, dass sie mir gleich sympathisch war. Sie hat im Laufe der Story so sehr an Stärke gewonnen, dass sie schon fast einen Heldenstatus einnimmt. Ihre vier Community-Mitbewohner waren mir leider nicht ganz so sympathisch, da ich sie schlecht einschätzen konnte.
Sprecher: Leonie Landas ist eine großartige Sprecherin. Das ist das erste Hörbuch, bei welchem ich sie gehört habe und ich bin begeistert. Der Einsatz ihrer Stimme war perfekt. Sie brachte die ganze Story mitreißend rüber und hatte eine gute Intonation. Sie war gut zu verstehen und das Tempo war nicht zu schnell und nicht zu langsam. Ich will mehr von ihr hören!
Persönliche Gesamtbewertung: Bienensterben und modernste Technik interessant verpackt. Der auf der Buch-Version stehende Vermerk „Thriller“ trifft zwar nicht zu, das Hörbuch war aber trotzdem spannend und mitreißend. Die Sprecherin Leonie Landas war super und ich würde mich freuen bald wieder von ihr zu hören. Klare Empfehlung für Bienenfans und diejenigen die es werden wollen.
Inhalt: Mel lebt in einer WG die „Beehive“ genannt wird. All ihre Mitbewohner fühlen sich ebenfalls, wie sie mit der Natur und Umweltschutz sehr verbunden. Eine ihrer Besonderheiten ist, dass ein kleiner Fleck ihres Nackens behaart ist, welches ihre Großmutter immer als „Fellchen“ bezeichnete. Mel hat eine Gabe. Wenn sie singt, dann schwärmen die Bienen um sie und tun ihr nichts zu leide. Nachdem sie jedoch eine mini Drohne in ihrem Bienenstock, der in ihrem Garten in einem Baum lebt findet ändert sich ihr Leben und das ihrer schlagartig.
Fazit: Ich fand es spannend und zugleich wichtig, über ein so spannendes Thema wie Bienen zu lesen. Nicht nur, weil wir ohne Bienen nicht leben könnten, sondern auch weil sie eine enorme Bedeutung für die Natur haben. Ich fand es sehr gut, dass das Thema Bienensterben in diesem Roman besonders häufig erwähnt wurde, da es katastrophal ist! Das Cover passt meiner Meinung nach sehr gut zu der Geschichte. Ich würde das Buch ab einem Alter von zehn Jahren empfehlen.
Ich muss sagen, das ich positiv überrascht bin von dem Buch. Nachdem es relativ schlechte Bewertungen bekommen hat, kann ich nur sagen, das ich es toll fande. Es konnte mich von der ersten Minute mitreißen. Ich liebe die Natur und auch ihre kleinen Freunde (Bienen), auch mir geht es nahe, wieviele von den kleinen Kerlchen nicht mehr existieren, genauso wie Mel. Ich finde wir sollte besser mit unseren Welt und ihren Mitbewohnern umgehen, daher spricht mir das Buch aus der Seele. Als Thriller würde ich ihn persönlich nicht titulieren, da passiert leider zu wenig, das könnte dann einiger im Irrglauben versetzen beim Kauf. Toll finde ich auch die Geschichte rund um Mel und ihrer Gabe, die sich mehr und mehr entwickelt im Laufe des Buches. Natürlich darf auch die ein oder andere Liebesgeschichte nicht fehlen, die aber nur am Rande mitspielen und die Hauptstory (und Message) des Buches nicht umwandern.
Fazit: Hier fühlen sich Bienenfreunde, Weltverbesserer und Technikfreaks wohl.
Ein gutes Buch mit netter Geschichte und einem sehr wichtigem Thema. Die Geschichte enthält einige spannende Momente, wird gegen Ende eher verwirrend und wirkt ein wenig hingebastelt. Der Schreibstil ist leider mäßig, sodass viele Emotionen und Spannungen der Ich-Erzählerin gekünstelt wirken. So ist es als Leser schwierig, sich mit der Person zu identifizieren, um komplett in das Buch abtauchen zu können. Das Thema Bienensterben halte ich aber dennoch für sehr wichtig und benötigt definitiv mehr Aufmerksamkei. Somit ist Bienenkönigin ein (Jugend-)Roman, kein Thriller, den man gut lesen kann, aber nicht muss ;) 10/15 Punkten Empfehlungen: 14-18 Jahre, Bienen- oder Kochbegeisterte, NormalVielLeser (relativ große Schrift)
Das Thema "Bienensterben" fand ich super interessant und die Hauptfigur, ihr Bienensingen und das Leben in einer Kommune ebenfalls. Die ganze Drohnengeschichte hat mich dann nicht so ganz gepackt, aber da sie mit dem eigentlichen Thema fest verbunden war, war das ebenfalls okay. Und spannend allemal. Das Buch ist interessant, einfach zu lesen und beschäftigt sich mit einem extrem wichtigen Thema. Kann man definitiv gut lesen.
I really liked the approach of the book, Mel lives in a Appartment called Beehive with 4 others trying to live in a new way. In their garden they have a beehive, which Mel is connected to in a special way. One day a black bee drohne appears and their live gets turned upside down. I wish i could have related or gotten to know the characters. It was very focused on the facts and i coulndt really relate to the charakters!
Ich mochte die Prämisse, aber weder die Geschichte noch die Sprache haben mich am Ende überzeugt. Die „Bienenkönigin“ hat eine schöne Stimmung und fing gut an, doch die Handlung war vorhersehbar, die Charaktere blieben farblos und die Ich-Perspektive sowie die vielen unnötigen Metaphern haben die Handlung überladen - die ohnehin dünn war. Pluspunkte für ein wichtiges Thema und die Atmosphäre im Buch. Gute Idee, nicht gut umgesetzt.
Bienenkönigin von Claudia Praxmayer hat mir sehr gut gefallen. Warum? 1. Es geht um Bienen (ich liebe Bienen <3) 2. Das Ambiente der WG habe ich als sehr realistisch und schön empfunden 3. Die Vermischung von Realität und Fiktion war sehr interessant
Natürlich gab es auch ein paar Punkte, die ich nicht so stimmig oder gelungen fand, aber dazu gleich mehr.
Mel lebt mit vier anderen in einer Villa in San Francisco. Dort kocht sie und organisiert den Haushalt, bis sie sich entschieden hat was sie mit ihrem Leben anfangen möchte. Sie hat eine starke Affinität zu Bienen und ist überglücklich, als sich eine Kolonie von Bienen in dem Baum im Garten ansiedelt. Mel hat schon von Geburt an ein Fellchen im Nacken das an den Pelz einer Biene erinnert. Außerdem singt Mel gerne für ihre Bienen, sie fühlt sich ihnen dadurch noch mehr verbunden. Umso entsetzter ist sie, als sie eines Tages eine schwarze Bienendrohne vor dem Bienenstock findet, ein Wesen das entwickelt wurde um zu zerstören. Was wird passieren? Wird Mel das Rätsel lösen und die Bienen retten können?
Das Buch ist sehr spannend geschrieben und liest sich schnell und flüssig. Auch die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, auch wenn mir die Beziehungen zwischen den Charakteren nicht so gut gefallen haben. Das Zusammenleben und das Leben in der Villa wurden haben sich für mich zum Greifen nah angefühlt, dadurch dass es so gut veranschaulicht wurde. Man bleibt insgesamt bis zum Ende neugierig und will unbedingt wissen wie es weiter geht.
Was mir nicht so gefallen hat war die unrealistische Beziehung, die Mel zu den Bienen hat. Das Singen und die Gefühle die sie mit ihrem Fellchen empfangen und empfinden konnte fand ich etwas übertrieben und eigentlich nicht notwendig für den Thriller. Hier hätte ich mir etwas weniger bis keine Fantasyaspekte gewünscht, denn das Buch wäre als purer Jugendthriller super gewesen! Deshalb gibt es vier Sterne von mir für dieses Buch.