Ausgerechnet Sylt ... denkt sich Hannah Lambert, schon bevor sie ihre neue Dienststelle in Nordfriesland antritt. Denn dort wartet bereits Arbeit auf die Auf dem Autoreisezug Richtung Westerland wurde ein Mann erschossen. Anfangs ermitteln Hannah und ihr neuer Kollege Sven-Ole in alle Richtungen. Schließlich könnte es sich bei Doktor Jakob Rubin - einem Notar im Ruhestand - auch ebenso gut um ein zufälliges Opfer handeln. Doch diese Möglichkeit scheidet nach einem weiteren Mord aus. Stück für Stück entwirren die Ermittler eine jahrzehntealte Fehde, bei der alle Beteiligten weit mehr als nur ihren üppigen Wohlstand zu verlieren haben … »Ausgerechnet Sylt« ist Auftakt der neuen Friesenkrimi-Reihe rund um Hauptkommissarin Hannah Lambert und ihre Kollegen. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen.
Gelesen Oktober 2020 und Januar 2024. Der erste Band einer inzwischen 9-teiligen Reihe. Im ersten Band geht es um einen Notar im Ruhestand, der auf dem Weg nach Sylt war und im Autoreisezug erschossen wurde. Hauptkommissarin Hannah Lambert ist auch gerade erst auf Sylt eingetroffen, um hier ihre neue Stelle anzutreten. Bei dem einen Toten bleibt es dann auch nicht; im Laufe der Ermittlungen gibt es eine zweite Leiche... Besteht ein Zusammenhang? Ich mag Krimis und ich mag Insel-Krimis besonders gerne. Für einen ersten Band war dieser Fall recht solide. Ich fand die Handlung zwar nicht durchgängig spannend, aber doch interessant genug, um die Serie fortführen zu wollen.
Wenn in einem Buch von 2018 die Rede ist von „einer dunkelhäutigen Schönheit mit wulstigen Lippen“ bei welcher sich „selbst aus einem ansonsten schokoladenbraunen Gesicht großer Teil der gesunden Farbe verabschiedete“ kann nur 1 Stern gegeben werden. Dazu kommt eine lauwarme Handlung und sich sehr oft wiederholende Aussagen.
„Ihr Kollege hielt sich ansonsten übrigens im Hintergrund und verzichtete auf den üblichen Flirt mit der dunkelhäutigen Schönheit. »Ihren Nachnamen kann ich nicht aussprechen, darf ich Samravit sagen? « Das Hausmädchen nickte eifrig. »Samy genügen ... alle Samy sagen.« „
Einen Stern für den fürchterlichen Rassismus des Autoren. Das man in einem Buch aus dem Jahre 2018 noch über schwarzen Hausmädchen (übrigens die einzige nicht weiße Figur im ganzen Buch) mit "schokoladenbraunen Gesicht“ und "wulstigen Lippen"(?!?) lesen muss, die natürlich so schlecht deutsch sprechen, dass es alle witzig finden.
Und nicht nur nicht-weiße Fremde werden hier ganz selbstverständlich als Menschen zweiter Klasse beschrieben. Anscheinend sind Italiener alle gefühllos und borderline-Mörder?!
Krasse Einführung Hannah Lambert ist nicht gerade eine gesellige Person und das macht sie für mich schon direkt sympathisch. Ihre Versetzung kommt plötzlich und der Ort ist für sie eine heftige Trauergeschichte, die ich nach und nach kennenlernen durfte. Hinterhältig, geldlastig und vor allem mörderisch geht es hier ab. Wenn Geld die Welt regiert, ist hier wieder einmal ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Gerechtigkeit trotzdem siegt. Wie viel die Menschen für Geld tun, ist hier allerdings ebenso erschreckend wie augenöffnend. Dabei lockert Lambert die Stimmung immer wieder auf und ihr brandneuer Kollege ist auch immer wieder erhellend. Hat mir richtig gut gefallen und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird mit Hannah und ihrem Umfeld
Solid murder mystery set on the North Sea island of Sylt which involves the intermingled histories of two families, large amounts of money, and the truth behind a deadly plane crash from a decade ago. Entertaining enough plot, not overly likable characters.
Hannah wird zu einem Fall der Mordkommission nach Sylt gerufen.An ihren früheren Wohnort, wo noch ihre Mutter zusammen mit Hannahs behinderten Sohn Felix wohnt!Wohl oder übel bleibt es bei ihren Ermittlungen zusammen mit Ole nicht aus, dass sie sich mit der Sylter Bevölkerung auseinandersetzen muss und dadurch endlich an der Bewältigung ihrer Vergangenheit arbeiten kann!Die Ermittler auf Sylt arbeiten reichlich tollpatschig, ich hoffe daher auf eine noch bessere Fortsetzung der neuen Krimireihe.Trotz allem hat mir dieser Krimi einige schöne, spannende Lesestunden beschert und auch mein Fernweh wieder geweckt!Meine Leseempfehlung!
Irgendwie ist es immer dasselbe, wenn ein Mann einen weiblichen (Polizistinnen) Charakter schreibt. Natürlich ist sie alleine (geschieden / getrennt / beziehungsunfähig), klar ist sie schwierig und hat Probleme mit Kollegen / Vorgesetzten, und natürlich muss auch noch eine gestörte Beziehung zur Mutter und ein schwieriges Kind sein, um das Bild komplett zu machen. Ach ja, und sie sind natürlich nie wirklich schön oder auffallend oder… *Augenrollen* In Kombination mit dem nicht sehr spannenden oder komplexen Fall, den es zu lösen gilt, eher was für zwischendurch. Für mich der erste und letzte Fall auf Sylt.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Mit „Ausgerechnet Sylt“ liefert Thomas Herzberg den Auftakt seiner Friesenkrimi-Reihe rund um Hauptkommissarin Hannah Lambert und trifft damit genau den richtigen Ton zwischen Spannung, Atmosphäre und Charaktertiefe.
Der Einstieg gelingt direkt und ohne Umschweife: Ein Mord auf dem Autoreisezug nach Westerland sorgt dafür, dass Hannah Lambert kaum auf Sylt angekommen, schon mitten in den Ermittlungen steckt. Gemeinsam mit ihrem neuen Kollegen Sven-Ole folgt sie verschiedenen Spuren, die sich nach und nach als Teil einer weit zurückreichenden Fehde entpuppen. Dass es nicht bei einem Opfer bleibt, verleiht dem Fall zusätzliche Dynamik.
Besonders gelungen ist die Zeichnung der Hauptfigur. Hannah Lambert ist keine klassische Sympathieträgerin, sondern eine Kommissarin mit Ecken, Kanten und einer belasteten Vergangenheit. Gerade diese Unangepasstheit macht sie glaubwürdig und interessant. Ihr privater Hintergrund schwingt immer wieder mit, ohne den Krimiplot zu überlagern, und weckt Neugier auf die weitere Entwicklung der Figur in den Folgebänden.
Der Schreibstil von Thomas Herzberg ist flüssig, pointiert und angenehm zu lesen. Wortwitz und kleine humorvolle Einschübe lockern die Handlung auf, ohne die Ernsthaftigkeit des Falls zu untergraben. Der Krimi verzichtet bewusst auf übertriebene Brutalität und setzt stattdessen auf klug aufgebaute Ermittlungsarbeit und nachvollziehbare Motive. Zwar lassen sich bestimmte Zusammenhänge früh erahnen, doch die Verflechtungen und Nebenstränge halten die Spannung bis zum Schluss aufrecht.
Ein weiteres Highlight ist das Setting: Sylt wird atmosphärisch und detailreich beschrieben und dient nicht nur als Kulisse, sondern als aktiver Bestandteil der Geschichte. Wer Küstenflair und norddeutsche Schauplätze liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.
Insgesamt ist „Ausgerechnet Sylt“ ein gelungener, kurzweiliger Auftakt mit Köpfchen, starken Figuren und einem stimmigen Spannungsbogen. Ein Friesenkrimi, der Lust auf mehr macht.
Fazit: Ein atmosphärischer Küstenkrimi mit authentischer Ermittlerin, flüssigem Stil und solider Spannung. Empfehlenswert für alle Fans klassischer, clever erzählter Kriminalromane.
"Ausgerechnet Sylt : Friesenkrimi ( Hannah Lambert ermittelt 1 )" von Thomas Herzberg
Meine Meinung:
Ich kannte den Autor bisher noch nicht, aber bin mir sicher das diese Reihe von mir gelesen wird. Hannah gefällt mir als Charakter gut, natürlich hat auch sie eine " Baustelle " aber ich denke, das wird mittlerweile einfach auch so erwartet. Das Buch lässt sich locker lesen, hat einiges an Humor bei all dem Ernst zu bieten und konnte mich gut unterhalten.
Ich bin gespannt wie die Reihe weiter gehen wird.
Zum Inhalt: Ausgerechnet Sylt ... denkt sich Hannah Lambert, schon bevor sie ihre neue Dienststelle in Nordfriesland antritt. Denn dort wartet bereits Arbeit auf die Hauptkommissarin: Auf dem Autoreisezug Richtung Westerland wurde ein Mann erschossen.
Anfangs ermitteln Hannah und ihr neuer Kollege Sven-Ole in alle Richtungen. Schließlich könnte es sich bei Doktor Jakob Rubin – einem Notar im Ruhestand – auch ebenso gut um ein zufälliges Opfer handeln.
Doch diese Möglichkeit scheidet nach einem weiteren Mord aus. Stück für Stück entwirren die Ermittler eine jahrzehntealte Fehde, bei der alle Beteiligten weit mehr als nur ihren üppigen Wohlstand zu verlieren haben..
Zur Info: »Ausgerechnet Sylt« ist Auftakt der Friesenkrimi-Reihe rund um Hauptkommissarin Hannah Lambert und ihre Kollegen. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen.
Dies ist der Auftakt zur Sylt Reihe Hannah Lambert ermittelt und da ich Friesenkrimis liebe und Sylt ein so tolles Setting ist, bin ich ziemlich neugierig in das Buch gestartet : Das Buch startet schnell mit dem Einstieg in die Geschichte und ich muss sagen, mir ist der Schreibstil von Thomas Herzberg direkt ins Auge gesprungen : sprachlich wirklich super und total flüssig geschrieben, war ich schneller in dem Fall, als ich dachte. Die Hauptfigur Hannah Lambert ist keine Figur, die auf den ersten Blick sympathisch wirkt, trotzdem hat der Autor sie sehr authentisch dargestellt : eine Hauptkommissarin mit Ecken und Kanten; das gefällt mir sehr und macht ihren Charakter auch aus. Dazu kommt der private Hintergrund ihrer Figur und den finde ich auch sehr spannend. Der Spannungsbogen um den Fall selbst, fand ich super – es geht relativ schnell los und dann hält sich der Spannungsbogen auch komplett über das Buch aufrecht. Kleine witzige Anekdoten hat der Autor auch einfließen lassen und das lockert das Buch auch sehr auf. Die Örtlichkeiten sind toll beschrieben : wer nach Sylt-Flair sucht, der ist hier definitiv richtig. Für mich war dies ein gelungener Auftakt zur Küstenkrimi Reihe rund um Hannah Lambert und der nächste Band steht direkt schon auf meiner Wunschliste – eine ganz klare Leseempfehlung dafür !
Einigen vorangegangenen Bewertungen kann ich mich hier nur anschließen. Ein so offenkundig unaufgeklärt rassistisches Buch in 2018 zu veröffentlichen, hinterlässt mich sprachlos. Die einzige nicht weiße Person ist eine schwarze Protagonistin, die als Reinigungskraft in einer reichen, weißen Familie arbeitet und sich natürlich für dumm verkaufen lässt, als der Sohn des Hauses ihr eine Ehe und ewige Liebe verspricht. Sie hat „schokoladenbraune Haut und wulstige Lippen“ (Zitat Autor) und ist natürlich auch sonst hübsch anzusehen. Ich bin fassungslos! Die Handlung ist platt, viele Adjektive passen in der Beschreibung gar nicht. Sehr komische Schreibweise, mit der ich mich nicht anfreunden kann. Eine der Hauptfiguren, Hannah Lambert, ist als Ermittlerin wohl eher fehl am Platz und fährt ständig aus ihrer Haut. Mein erster und letzter Roman dieses Autors.
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Dieser Krimi war ein Gratis-Download - gekauft hätte ich ihn sicher nicht, da Krimis nicht mein bevorzugtes Genre sind und der „Klappentext“ jetzt auch nicht super interessant klang. Die Kommissarin Hannah und ihren Kollegen Ole fand ich als Figuren okay - alle anderen, die mit dem Fall eines auf dem Autozug nach Sylt erschossenen Notars zu tun haben, waren fast durchweg unsympathisch. Den Fall selber fand ich jetzt auch nicht so wahnsinnig interessant, und leider auch nicht besonders sapnnend erzählt. Der Schreibstil des Autors und teilweise auch seine Grammatik haben mich auch nicht vom Hocker gerissen. Ich musste mich zwar nicht zwingen, das Buch fertig zu lesen und fand es okay für zwischendurch, aber ich werde sicher keine weiteren Fälle der Reihe lesen.
Leider ist die Geschichte sehr flach, nach der Hälfte weiß man, wer der Mörder ist. Charakter der Polizistin leider ohne Grund überfrachtet (getrennt, Kind lebt bei der Mutter, Vater unauffindbar); deren teilweise ausführlich beschriebene Probleme spielen für den Fall keine Rolle. Zum Glück habe ich für den Krimi nichts gezahlt, würde wohl keinen zweiten aus der Reihe lesen.
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Das Buch war okay dafür dass ich es kostenlos auf meinem Handy lesen konnte, ich persönlich würde mir allerdings nicht die Buchreihe kaufen. Die Protagonistin war mir an vielen Stellen zu einfältig und manchmal sogar etwas unsympathisch.
Interessante Geschichte die einem zeigt wie stark Geld den Charakter verderben kann. Grundsätzlich aber keine großen Überraschungen oder Wendungen. Leicht runter zu lesen aber nicht fesselnd.
In vieler Hinsicht unrealistischer Krimi mit unsympathischer Ermittlerin, deren „Hintergrundgeschichte“ (Vernachlässigung des eig. Kindes) ich furchtbar fand, alles überhaupt nicht mein Geschmack.
Nicht besonders spannend oder gut geschrieben, und offensichtlich hat sich der Autor noch nie mit jemandem unterhalten, dessen Muttersprache nicht deutsch ist.
Schnelle Strandlektüre aber nicht allzu viel mehr. Hannah und Sven sind nicht gerade attraktive Protagonisten, und die Entwicklungen haben mich nicht gerade vom Hocker gerissen.
Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben, was auch durch die Erzählweise erreicht wird. Es ist durchgehend spannend und deswegen absolut empfehlenswert!
Die Geschichte ist an sich gut, aber die Sprache manchmal ein wenig komisch- aus meiner Sicht werden Wörter und Formulierungen verwendet, die manchmal nicht passen