Lotta ist in ihren Trafikanten verliebt und kauft ihm jede Woche ein Los ab. Doch als sie den Hauptgewinn macht, geht alles Ihre neue Villa entpuppt sich als renovierungsbedürftig, ihre neuen Freunde als Betrüger. Gülcan aus Istanbul wiederum hat den falschen Mann geheiratet. Nun lebt sie in einer trostlosen Wohnung in Salzburg, und statt in die versprochene Ausbildung steckt Cemil sie in SÜPER CHICKEN, seinen Hühnerimbiss. Eines Tages gelingt ihr die Flucht nach Wien, dort trifft sie Lotta, die von ihrer eigenen Housewarming-Party geflohen ist. Die beiden Frauen schließen Freundschaft und merken schnell, dass gemeinsam alles leichter geht und dass das Glück nicht immer dort liegt, wo man es vermutet.
Leider nimmt der Klappentext viel zu viel vorweg, im Prinzip die komplette erste Hälfte des Romans - zum Glück hab ich ihn vor Monaten gelesen und konnte mich nicht mehr so recht erinnern. Der Roman begann sehr vielversprechend, wir begleiten Lotta und Gülcan, der Einstieg bei Lotta mit ihrer Affinität zu Zahlen war wirklich sehr amüsant, nur leider wurde mir Lotta im Verlauf des Buches immer unsympathischer. Ist ist über die Maßen naiv, aber gleichzeitig extrem selbstgerecht, eine schlechte Kombination und deswegen hatte ich dann auch nur wenig Mitgefühl mit ihr. Gülcan mochte ich als Charakter mehr, sie hat auch ihre Schwächen, aber das macht sie nicht unsympathisch. Insgesamt - auch von der Handlung her - hat das Buch nach hinten hinaus nachgelassen, obwohl es auch schön war zu sehen, wie Gülcan und Lotta mtieinander agieren. Mehr als drei Sterne kann ich leider nicht geben.