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Kapitalismus aufheben

Der Weg zu einer herrschaftsfreien Gesellschaft scheint verstellt. Vorstellungen von Reform und Revolution und die hoffnungsvollen Utopien, Sozialismus und Kommunismus, sind für viele verloren. Ist der Raum der Hoffnung also verschlossen? Mithilfe zweier neuer Theorieansätze möchten die Autoren den Raum wieder öffnen. Die kategoriale Utopietheorie versucht Utopie als Raum von Möglichkeiten zu begreifen. Sie ist weder Wunschkonzert noch Niemandsland. Die Aufhebungstheorie rückt den Aufbau neuer gesellschaftlicher Formen in das Zentrum der Transformation. Eine freie Gesellschaft entsteht weder spontan noch ist sie Ergebnis eines Entwurfs am Reißbrett. Sie kann nur von den Menschen selbst geschaffen werden. Mit beiden Theorien kann über Utopie und Transformation neu nachgedacht werden; dazu laden die Autoren ein.

254 pages, Paperback

Published January 1, 2018

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7 reviews
September 4, 2026
Vorneweg: Das Buch wurde als Teil eines Lesekreises gelesen, und es gibt immer die Chance, dass wir einfach nicht alles verstanden haben.
+ meinem Gefühl nach brauchen wir gerade schon eine Vorstellung, wie Utopie und Transformation aussehen
+ sehr verständlich und sprachlich nachvollziehbar geschrieben
+ die Autoren möchten das ganze als Stichwortgeber und Diskussionsgrundlage verstanden wissen, und das hat es auf jeden Fall hergegeben, ich konnte eine Menge einzelner Gedanken mitnehmen!
- kein Teil des Buches ist "fertig". Und hey, ich weiß, "Keine Theorie ist je fertig, und du hast gerade selbst geschrieben, dass das nur eine Diskussionsgrundlage sein soll." - stimmt, aber das macht die Leseerfahrung für mich nicht weniger frustrierend, gerade wenn sich die Gedanken, die sich nebenbei bemerkt auch wiederholen, auf 250 Seiten strecken. Das Buch könnte meiner Meinung nach deutlich kürzer sein.
- es gibt theoretische Unterbestimmtheiten, die nie aufgelöst werden, aber grundlegende Voraussetzung für die später ausformulierte Utopietheorie werden (bspw. transpersonale Beziehungen in Inklusionslogik - es wird vorausgesetzt, dass das geht, obwohl sich alle weiteren Ausführungen, wie das gehen soll, auf interpersonale Beziehungen beziehen).
ALSO alles in allem: Ziel erreicht, Grundgedanke ist super und meiner Meinung nach ist so ein Buch auf jeden Fall notwendig, aber ich bin trotzdem frustriert mit der Umsetzung.
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