Nonostante sinti e rom costituiscano la minoranza più numerosa in Europa, dove sono presenti da più di seicento anni, poco si conosce di loro. Secolari stereotipi razzisti ne deformano l'immagine complessiva, e gravano sulle politiche che li riguardano. Il volume propone una sintetia ma accurata descrizione di tale minoranza, che sotto un'etichetta comune include gruppi regionali, nazionali, linguistici molto differenziati; ne illustra le caratteristiche sociali e culturali, la storia, in particolare quella della persecuzione e dello sterminio perpetriati dal nazismo, e le prospettive nell'attuale situazione europea.
Sehr gute kleine Einführung, mit umfassender Bibliografie (primär und sekundär) zum Weiterlesen in ein viel zu selten beachtetes Thema. Sorgfältig recherchiert und ohne wissenschaftliche Arroganz geschrieben. C.H.Beck Wissen von Karola Fings für die, die mehr wissen wollen.
In dem Werk zeichnet die Autorin ein übersichtliches Bild über die Ursprünge der Sinti und Roma und wie diese seit ihrer Einwanderung nach Europa vor ca. 1000 Jahren und ständiger Assimilierung und Integration – und somit seit langem fester Teil der europäischen Kultur und Gemeinschaft – meistens doch bloß auf Vorurteile und Klischees basiert fälschlicherweise als herumziehende Kriminelle gebrandmarkt werden. Weiterhin schildert die Autorin die systematische Verfolgung, Zwangssterilisation und Ermordung vieler Angehörigen der Ethnien, welche erschreckenderweise auch nach Ende des Zweiten Weltkriegs mit Ausnahme der systematischen Ermordungen langsam bis gar nicht aufhörte und sich in Deutschland wie auch in anderen Teilen Europas in Form von struktureller Diskriminierung bis heute zieht.