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162 pages, Paperback
First published August 31, 2018
Inhalt: Gin Shirakawas "Eine Geschichte von sieben Leben" erzählt von Kater Nanao, der zusammen mit seinem Freund Machi auf der Strasse Tokyos lebt und um sein Überleben kämpfen muss. Glücklicherweise gibt es die Tafeln, die den Streunern Nahrung liefern. Die Neuste befindet sich ausgerechnet in Yoshinos Badehaus, wovon die gleichnamige Inhaberin zunächst wenig begeistert ist. Bis Nanao auftaucht und ein Fragment ihrer Vergangenheit trägt...
Bewertung: Der Manga trifft genau ins Herz. Er erzählt die Geschichte von zwei Seelen, die unterschiedlich sind, aber trotzdem verbunden sind. Besonders gut gelungen sind die Katzen-Szenen. Shirakawa etabliert eine Ratsversammlung von Streunern, bei der sie über das Verschwinden der Tafeln diskutieren. Alle Katzen bekommen Charaktereigenschaften, vom kalkulierten Machi über den süßen Nanao bis zum aufmüpfigen Bunkichi. Der Leser erfährt von ihrem Überlebenskampf und den neuen Herausforderungen jedes Tages. Dabei sticht besonders hervor, wie die Katzen die Handlungen der Menschen interpretieren. Auf der anderen Seite stehen ebendiese Menschen. Yoshino hat das öffentliche Badehaus erst übernommen und ihr Bruder Kippei ist zu ihr gezogen. Letzterer fungiert als Mittler zwischen seiner Schwester und den Katzen. Er liebt sie, während die Ladeninhaberin verängstigt zu sein scheint. Diese Figurenstränge führen zu einem Wendepunkt, der für mich unerwartet kam und viele Emotionen weckte. Tolle Idee des Autors! Die Zeichnungen sind ebenfalls großartig und transferieren ebendiese Gefühle in die Tinte.