Liebe, Trauer und Vergeltung im Ruhrpott – eine deutsche Saga Ein Kiosk in Duisburg ist der Ausgangspunkt einer rasanten Geschichte, die ihren Held durch den Ruhrpott, nach Warschau und bis auf die Großglocknerstraße führt – und an die Grenzen seiner Liebes- und Leidensfähigkeit. Mit "Liebesbrand" und "Hinterland" hat Feridun Zaimoglu erfolgreich die Romantik in die deutsche Gegenwartsliteratur zurückgeholt, und nun wendet er sich einer Region zu, die deutscher kaum sein könnte: dem Ruhrpott, Industriebrache im Wandel zur Dienstleistungsregion. Die Gegend ist im Umbruch, und gebrochen ist auch der Held dieser Geschichte. Renz war Arzt, doch als seine Frau von einem Einbrecher ermordet wurde, zerbrach seine Welt und brach sein Wille. Seit mehreren Jahren hilft er bei seinem Schwiegervater aus, der einen Kiosk mitten in Duisburg führt, kümmert sich um die Alltagssorgen der Trinker und Hänger, trauert um seine Frau und sinnt auf Vergeltung. Sein Leben kommt wieder in Fahrt, als er den Auftrag erhält, einen verstörten jungen Mann aus Warschau zurückzuholen. Wieder in Duisburg verliebt er sich in die Kellnerin Marja, doch dann holt ihn die Vergangenheit ein: Er erfährt von der Haftentlassung des Täters und heftet sich an seine Fersen. Zaimoglu zeigt das Drama eines Menschen, den kaum noch etwas im Leben hält, vor dem Hintergrund einer Welt, die durch eine lange Tradition geprägt ist und sich gerade neu erfindet. Große deutsche Literatur!
Born in Turkey, Zaimoglu migrated with his parents to Germany in 1965. He is a poet and visual artist, and his central themes are the problems of the second and third generation of Turkish immigrants to Germany.
Also ärß mal ein Stern dafür, datter Roman in meiner Heimatstadt spielt, abber damit haddet sich dann auch. Renz isn komischer Typ, en Loser, deret abber aunich besser verdient hat, eben ne Trantüte. Die Geschichte selbs wär in paar Worten schnell erzählt – tut getz hier nixur Sache – aber auch dat Drumherum machtet nich besser. Nbissken Roadmovie, nbissken wat nebenbei, npaar schräge Typen, paar schwer verständliche Dialoge, abber dat isset dann auschon. Den Rest muss man sich selbs denken, wenn man Spass dran hat. Und wennde die Hauptperson nommalsoviel „Karl“ nennz, wird kein Kaffka draus.