James Joyce hat mit seinen Werken, vor allem mit dem legendären «Finnegans Wake», Deutungslawinen ausgelöst. Kaum ein Autor unserer Tage, der sich nicht auf Joyce beruft; selbst Popkultur und Dublin-Tourismus haben ihn entdeckt. Seine Hauptwerke - «Dubliner», «Ein Porträt des Künstlers als junger Mann», «Ulysses» und «Finnegans Wake» - reflektieren die fragile Welt des Autors, in der Instabilität und Bewegung Gesetz zu sein scheinen.
Das Leben von James Joyce lässt sich am besten in einem Wort zusammenfassen: Unbeständig.
Früh auf ein Internat gekommen, den finanziellen und sozialen Abstieg seiner Familie miterleben, Reisen durch halb Europa mit verschiedenen Jobs und einer Familie im Schlepptau um seine Schriftstellerkarriere voranzubringen. Dabei lebt er größtenteils von dem Geld anderer und hat auch mit Gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.
Das Buch ist sehr gut geschrieben und der Charakrer von Joyce wird gut wiedergegeben. Die Kapitel die sich mit seinen Werken beschäftigen fand ich hingegen anstrengend, da es auch einfach anstrengend ist Joyce zu lesen da seine Werke auf mehreren Ebenen verstanden werden müssen. Daher 1 Stern abzug.