Louise Otto-Peters, also known as Louise Otto, was a German writer, feminist, poet, journalist, and women's rights movement activist. In 1848 she founded the feminist newspaper Frauen-Zeitung (Women's News), which ran until it was suppressed in 1852. The masthead bore the tagline Dem Reich der Freiheit werb ich Bürgerinnen!, which translates as "I am recruiting female citizens for the realm of freedom!"
Elisabeth und Pauline, die eine Erbadelige, die andere Tochter eines neureichen Fabrikanten, schließen zum Unmut ihrer verfeindeten Eltern Freundschaft. Beide engagieren sich - angeregt durch ihren Lehrer Thalheim - auf unterschiedliche Weise für die verarmte, ausgebeutete und menschlich verwahrloste Arbeiterschicht. Beide verlieben sich, Elisabeth standesgemäß, Pauline schichtübergreifend. Im Hintergrund der Geschichte arbeitet eine umfangreiche Intrigenwerkstatt, die den Text in einem Arbeiteraufstand und - zumindest für Pauline - tragischen Ende münden lässt. Louise Otto-Peters' Roman erschien 1846 nur in stark zensierter Form. Wer ihn heute lesen möchte, sollte unbedingt darauf achten, die einzige vollständige und von Johanna Ludwig rekonstruierte Fassung des Textes zu wählen. Durch seinen einfachen und inhaltsfokussierten Erzählstil eignet sich der Roman sowohl zur Unterhaltungslektüre als auch für Leser, die sich für die soziale Frage im Kontext der Vormärz-Zeit interessieren. Inhaltlich eine spannende Lektüre, literarästhetisch ist der Roman aber leider nicht herausragend.
Eher 2,5 Halleluja, endliiiichhhhh!! Vielleicht ist meine Bewertung aber auch biased, weil ich eine Hausarbeit in einem Neuzeit-Geschichtsseminar über den Roman schreibe und ziemlich am Verzweifeln bin. Naja. Vielleicht ändert sich die Meinung ja dann doch wieder, falls ich die Hausarbeit bestehe. Es war im Großen und Ganzen okaayyy-ish. Es war an Stellen schon unterhaltsam und das Drama war definitiv da, aber es war so verdammt anstrengend zu lesen. Habe für 20 Seiten 50 Minuten gebraucht :,)
Finde die Figuren wurden teilweise sehr idealistisch dargestellt, was aber wahrscheinlich dem Hintergrund von Louise Otto-Peters geschuldet ist. Kann mir gut vorstellen, dass sie sich selbst in Pauline (und vielleicht auch in Elisabeth) gesehen hat. Aber wie realistisch sowas am Ende des Tages ist, bleibt fraglich. Trotzdem interessant zu sehen, wie die geschichtlichen Ereignisse in der zeitgenössischen (Tendenz-) Literatur rezipiert wurden.