Die Welt wird von Geistern und Monstern überrannt. Es gibt nur eine Organisation, die sich ihnen das Ministerium der Welten. London, 1925: Die junge Detective Melody Hampton wird zu einem Tatort gerufen. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, wenn da nicht die äußerst merkwürdige Leiche wäre. Für Melody, die noch nie mit Geistern zu tun hatte, ist Der Fall gehört in die Hände des Ministeriums. Ihr werden River Fields und Norrick Lynch zur Seite gestellt, die beiden besten Jäger des Ministeriums. Gemeinsam versuchen sie, dem unmenschlichen Mörder auf die Spur zu kommen, bevor er außer Kontrolle gerät. Doch Melody muss bald erkennen, dass das Ministerium mit ganz eigenen Regeln spielt.
Es fühlt sich an, als würde das Buch einfach in der Mitte aufhören - ich verstehe ja, wenn man bei einer Serie die Spannung auch gegen Ende höher halten muss, damit die Folgebücher gekauft werden... Aber in der Form habe ich das auch noch nicht erlebt.
Das Buch und die Thematik an sich sind ansonsten ganz nett, mehr aber auch nicht. Es lässt sich gut lesen, hat aber keinen ausgeprägten roten Faden und springt zwischen verschiedenen Geschichten hin und her. Dass davon aber keine so wirklich abgeschlossen wird, fand ich persönlich sehr unbefriedigend.
So ein witziger, spannender und grandioser Auftakt zu dieser Reihe - nicht unbedingt was neues, aber mit sympathischen Charakteren, interessantem Worldbuilding und einer Handlung, von der ich nicht genug bekommen kann 🤩📖 Große Empfehlung!
Vielen Dank an die Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, das in keiner Weise meine Meinung beeinflusst.
Mein Eindruck: Zitat (Pos. 95): Anselms Worte hallten in mir wieder. Die Unterwelt. Geister. Sie kommen.“
Serienfans aufgepasst, denn hier kommt etwas Neues auf euch zu, dass aus Luzia Pfyls Feder stammt. Die Autorin ist mir schon durch die Serie „Frost & Payne“ bekannt und als ich mitbekommen habe, dass eine neue Serie erscheint, war ich natürlich sehr neugierig darauf.
Zuerst möchte ich hier etwas für all die Coverfans loswerden und die ein Buch nach dem Cover beurteilen… Ihr liegt falsch, aber sowas von! Denn wenn die Autorin eins kann, dann Schreiben. Und auch hier hat sie ihr bestes gegeben und was absolut Geniales „aus der Hand geschüttelt“.
Das Buch startet im Jahr 1356 in Basel, in dem wir die Aufzeichnungen von Bruder Benedikt zum Ministeriums der Welten lesen können. Weiter erfahren wir durch die Aufzeichnungen von Samuel Irving aus dem Jahr 1667, dass das Ministerium damals schon einige Abteilungen in ganz Europa hatte. Die größte befand sich in Rom. Was ist das Ministerium werdet ihr euch fragen? Also wenn ihr denkt, es hat was mit Politik oder einer Regierung zu tun, dann täuscht ihr euch leider. Denn im Ministerium arbeiten Geisterjäger. Diese jagen und fangen Geister ein, um sie zurück in die Zwischenwelt zu schicken, damit sie dort endlich ihren Frieden finden. Mehr möchte ich nun nicht mehr vom Inhalt verraten.
Auch bei diesem Serienauftakt hat die Autorin es wieder geschafft, mich ans Buch zu fesseln. Der Schreibstil ist gewohnt locker, leicht und flüssig zu lesen und durch den bildlichen Schreibstil hatte ich keine Mühe, mir die Geschehnisse sehr gut vorzustellen.
Aber auch die Spannung hat bei dem Auftakt der Serie nicht gefehlt. Ich wurde von der Stimmung regelrecht mitgerissen und hab mich irgendwie dazugehörig gefühlt. Auch der Humor, der sich in den vielen Dialogen wiederfand, war treffend und sehr gut gesetzt.
Die Darstellung der Charaktere hat mir gut gefallen. Man hat schon einen kleinen Einblick in die Persönlichkeiten erhalten und daher hatte ich keine Mühe, mich gut in die einzelnen Protagonisten hinein zu versetzen.
Melody war mir durch ihre Art auf Anhieb sympathisch. Sie will nicht nur als die Tochter des Polizeichefs gesehen werden, sondern als eine Polizistin, die ihre Arbeit gut macht. Aber auch River und Norrick kamen sympathisch und authentisch rüber. Beide sind nicht auf den Kopf gefallen, und ihr Humor liegt ganz auf meiner Wellenlänge, so dass ich immer wieder schmunzeln oder aber auch laut auflachen musste.
Fazit: Ein wundervoller Auftakt, der mich vollkommen überzeugt, mitgerissen und mich auf die Fortsetzung neugierig gemacht hat. Empfehlenswert für alle Luzia Pfyl, Geistergeschichten- und Fantasyfans.
So etwas hatte sie noch nie in ihrem Leben gesehen - und sie war mitten in London aufgewachsen, wo jeden Tag Unvorstellbares passierte. S. 37/Tolino
Inhalt Nachdem die Welt mit Geistern, Dämonen und Monstern geflutet wurde, wurde das Ministerium der Welten gegründet um die Menschheit zu schützen. Im Jahr 1925 in London muss die junge Detective Melody Hampton ihren Fall an die Geisterjäger River und Norrick abgeben, doch die junge Frau denkt gar nicht daran, einfach so aufzugeben, denn der Einblick ins Ministerium und die Tatsache, dass ein Monster London heimsucht, das es eigentlich in dieser Stadt gar nicht geben dürfte, hat ihre Neugierde geweckt.
Meine Meinung "Supernatural" meets "Ghost Busters" in den roaring Twenties in London - mit einer toughen aber etwas eingebildeten jungen Detective, den besten Jägern des Ministeriums und einer Menge Geistern, Dämonen und anderen Monstern. Die Idee hat mir wahnsinnig gut gefallen und die Geschichte hat mich sofort gepackt. Alles ist wunderbar bildlich beschrieben und ich hatte Kopfkino - das Buch könnte ich mir wirklich gut als TV-Adaption vorstellen.
Etwas Mühe hatte ich mit der Erzählperspektive, hier blieben viele Emotionen und Beweggründe irgendwie auf der Strecke. Erzählt wird in der 3. Person und begleitet werden Melody, River, River's Verlobte und deren Freundin. Diese Wechsel empfand ich als spannend und angenehm, aber dadurch blieben m.E. die Gefühle weg und alles war recht oberflächlich. Ausserdem gab es doch recht viele Grammatikfehler (Rechtschreibung, Fallfehler und Zeitformfehler), die es meiner Meinung nicht durch ein Lektorat hätten schaffen dürfen.
Fazit Sehr gelungene Geschichte mit absolut genialem Setting aber mit Luft nach oben in der Umsetzung. Ich bin auf Band 2 gespannt.
Der Einstieg ist mir erst schwergefallen, weil die Welt Stück für Stück eingeführt wird und man erstmal den Zusammenhang nicht durchschaut. Die Fragezeichen wandelten sich aber mit jeder umgeblätterten Seite in Begeisterung für diese außergewöhnliche Welt. Alles läuft eigentlich wie in unserer Welt - Alltag, Jobs, Morde... - nur dass da diese Risse sind, die Geister und andere unheilvolle Wesen in unsere Welt lassen. Dafür gibt es das Ministerium. Es ist für das Übernatürliche und die Koordination der Geisterjäger verantwortlich.
Die Geschichte dreht sich um Detective Melody Hampton und die beiden Mitarbeiter des Ministeriums River und Norrick. Sie bearbeiten unabhängig voneinander dieselben Mordfälle, der scheinbar nicht von einem Menschen begangen wurde.
Die Geschichte ist in unterhaltsamer und humorvoller Art und Weise geschrieben, es liest sich sehr angenehm. Die Figuren sind sympathisch und in ihren Handlungen nachvollziehbar.
Die Geschichte plätschert so vor sich hin mit einigen spannenden Momenten. Es passiert ganz schön viel für so wenig Seiten.
Es ist ein unterhaltsames kurzes Buch für zwischendurch.
Starts interesting but is only the start of an episodic series. Characters and several story lines are introduced but there is no main focus in this episode and no closure at all.
Sehr interessante, geheimnisvolle und spannende Geschichte. Eigentlich nicht so mein Genre, aber das Buch hat mich in seinen Bann gezogen und nun suche ich die Fortsetzungen.
Cover: Das Cover ist schlicht, aber durch die Farbwahl auffällig gestaltet und verrät, wenn man genau hinschaut, bereits auf kleine Elemente der Geschichte. Ich finde es passend gestaltet, sodass man neugierig wird, was sich dahinter verbirgt.
Inhalt: Luzia Pfyl entführt uns in eine Welt, die so ist wie unsere, aber doch irgendwie nicht, denn da stehen Monster und Geister wahrlich mitten im Leben, mitten unter uns. Mit "Der Riss" ist nicht nur "typische" Fantasy, sondern entführt mit mit dem alternativ-historischen Touch in ein ganz besonderes Abenteuer. Ich kam bereits auf den ersten Seiten schnell in die Geschichte rein, weil man sofort mit historischen Tagebucheinträgen angelockt wird und kurz darauf bereits die Geisterjäger des Ministeriums der Welten kennenlernt, was natürlich mit Spannung verbunden sein muss. Sobald ich die Geschichte begonnen habe, ließ sie mich nicht mehr los. Nicht nur ein mysteriöser Monsterfall macht unseren Hauptprotagonisten zu schaffen, sondern auch die persönlichen Geschichten rund um die Figuren haben mich immer mehr in ihren Bann gezogen. Ich fand es toll herauszufinden, wie die einzelnen Momente und Personen letzten Endes in Verbindung stehen, was die Geschichte zu einem tiefgründigen und komplexen Abenteuer macht, das hohe Erwartungen an die Fortsetzungen aufkommen lässt. Der Handlungsstrang war durchweg spannend und hat mich das Buch nicht weglegen lassen. Lediglich das Ende hat mir nicht gefallen, aber das ist bei einem Cliffhanger auch kein Wunder. Dieser wurde so ... beeindruckend von der Autorin gestaltet, weil er auf geradezu allen Ebenen stattfindet, dass die Fortsetzung nicht schnell genug erscheinen kann.
Charaktere: Für einen Serienauftakt erlebt man in "Der Riss" charakterlich schon sehr viel! Im Fokus steht eine Gruppe von Hauptfiguren, deren Zusammenhänge sich dem Leser zum Teil erst nach und nach erschließen. Da sind z.b. die Geisterjäger vom Ministerium, die man auf ihren Einsätzen wie auch ein wenig im privaten Leben begleitet. Eine junge Detective mit Biss, die akribisch einen geisterhaften Fall zu erforschen versucht. Eine junge Frau, die sich gegen die Geister und das Ministerium zu erheben versucht ... Die Autorin stattete ihre Geschichte mit überzeugenden und vielseitigen Charakteren aus! Ich erlebte viele Momenten aus diesen ganzen verschiedenen Leben, was mir das Gefühl gegeben hat, auf 150 Seiten schon wahnsinnig viel gesehen zu haben. Man hat das Gefühl, die Charaktere schon recht gut zu kennen durch die liebevolle Darstellung, aber ich vermute, dass da noch einige Überraschungen in den Folgebänden auf uns zukommen werden. Charakterlich empfand ich es für einen Serienauftakt als sehr stark und bin schon so gespannt, was noch alles kommen wird!
Schreibstil: Der Schreibstil von Luzia Pfyl konnte mich in ihrem neuen Serienauftakt sehr begeistern. Was war mein erstes Buch von ihr, aber mit Sicherheit nicht das letzte. Auf gerade einmal 150 Seiten ist es ihr gelungen, schon so viel zu erzählen und mich dabei so in die Geschichte zu entführen, dass das Ende für mich total abrupt kam. Mit Charme und Leichtigkeit erzählte sie für mich die Geschichte einer anderen Welten voller Geister und Monster, in der sich unsere Charaktere bewähren müssen. Diese lernt man durch den Schreibstil der Autorin schon im ersten Serienband sehr gut kennen, denn die auktoriale Erzählperspektive wechselt immer mal, sodass man eine Vielzahl von Charakteren kennenlernt. Dabei habe ich mich jedoch zu keinem Zeitpunkt überfordert gefühlt, sondern litt bereits schnell mit den Charakteren mit und hatte sehr viel Spaß daran, sie näher kennenzulernen. Für mich konnte die Autorin stilistisch auf jeden Fall überzeugen, weil ich das Buch viel zu schnell beendet habe und mich schon darauf freue, im nächsten Band abzutauchen.
Fazit: Ihr habt Lust auf ein geisterreiches, aufregendes Abenteuer? Dann ist "Das Ministerium der Welten" auf jeden Fall das Richtige. Der erste Band der Serie überzeugt für einen Serienauftakt schon mit einigem spannende Geschehen, sodass man sich sofort Band 2 herbeiwünscht. Die Grundidee des Buches sowie die Charaktere wurden von der Autorin sehr gut durchdacht, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen, auch wenn ich auf die wirklich bösen Cliffhanger am Ende hinweisen möchte!
Die Welt ist von Rissen durchzogen. Seit Jahrhunderten schon tauchen sie an den verschiedensten Orten auf und öffnen damit die Welt der Menschen für Geister und Kreaturen aller Art. Manche sind harmlos und halten sich versteckt. Andere Wesen dagegen sind nicht so pflegeleicht. Als immer wieder Leichen und ungeklärte Schleimhaufen auftauchen, ist das Ministerium der Welten alarmiert und setzt die Jäger Norrick und River auf den Fall an. Doch auch Scotland Yard entgeht der Mord nicht und schickt ebenfalls seine beste Ermittlerin zum Tatort. Melody ist fasziniert von den Geistern, stellt aber sehr bald fest, dass diese nach ihren eigenen Gesetzen handeln. Glücklicherweise kann sie sich auf River und Norrick verlassen und gemeinsam begeben sie sich auf die Jagd nach Spuren und nur der Leser erfährt, dass der Fall größer ist, als die Detektive zu Anfang ahnen.
Der Einstieg in das Buch fiel mir leider etwas schwer. Die Umgebung und die Charaktere werden nicht sehr ausführlich vorgestellt und beschrieben, sodass ich den Eindruck hatte, einen Vorläufer der Geschichte verpasst zu haben oder mich mehr mit der Welt der Geister und Monster im Allgemeinen hätte beschäftigen zu müssen. Allerdings sollte das auch keine unbedingte Voraussetzung sein, um einen Fantasy-Roman inhaltlich verstehen zu können. Aber auch die Epoche, in der die Handlung spielt, wird auch so gut wie gar nicht inhaltlich ausgearbeitet, was mich immer wieder stutzig werden ließ. Sie fühlt sich eher zeitlos an und könnte ebenso fast in jeder anderen Zeit spielen. Die ersten Kapitel wirken dadurch relativ chaotisch und man fragt sich, wie die einzelnen Begebenheiten zusammenhängen sollen und worauf die Geschichte eigentlich hinaus möchte. Im weiteren Verlauf klärt sich dieses Bild glücklicherweise etwas. Ein roter Faden lässt sich erkennen und man kommt in die Geschichte rein. Das hat mich etwas mit dem Anfang versöhnt. Der nun parallele Verlauf der einzelnen Handlungsstränge, die zwar immer noch nicht wirklich zusammenhängen, macht das Buch trotz allem recht spannend und es wird möglicherweise bei dem einen oder anderen Leser der Ehrgeiz geweckt, herauszufinden, welche Ausmaße die Geschichte noch nimmt. Dabei helfen auch der schöne und flüssig zu lesende Sprachstil, sowie die gut gesetzten Dialoge der Figuren. So kann man doch noch eine Art der Verbindung zu ihnen aufbauen. Das vorläufige Ende oder der Höhepunkt des ersten Buches ist dann, in meinen Augen, etwas zu aufgebauscht und damit aufregender, als der eigentliche Inhalt nötig hat, aber es lässt zumindest auf eine originelle Auflösung in den Folgebänden hoffen.
Möglicherweise ist der erste Band für sich gesehen, die große Einleitung einer umfangreicheren Fantasy-Geschichte. Was ich mir wünschen würde. Denn so ist der Roman zwar an sich sehr schön geschrieben, mit spannenden Momenten und sehr vielseitig, aber auch etwas farblos und mit langatmigen Passagen. Mein Interesse auf eine Fortsetzung ist durchaus vorhanden, ich überlege aber noch, ob ich mir das nächste Buch so bald kaufen werde.
"Der Riss" ist der erste Teil der "Das Ministerium der Welten"-Serie von Luzia Pfyl.
Die Autorin war mir bereits durch ihre "Frost & Payne"- Serie ein Begriff, weshalb ich mir auch diese neue Reihe unbedingt näher anschauen musste. Eine Mischung aus "Supernatural", "Ghostbusters" und "Miss Fisher's Murder Mysteries" und dann noch in einem alternativen London? Gar keine Frage, dass diese Serie auch unabdingbar in mein Beuteschema fällt. Begeistert fing ich also direkt an zu lesen und habe schnell gemerkt, dass genau "Meins" ist. Genau wie bei "Lockwood & Co" von Jonathan Stroud wurde ich hier direkt in eine spannende und geisterhafte Welt hineingezogen, bei der es allerhand zu entdecken gilt. Die Autorin hat diese dabei überaus elegant und ausgefeilt ausgearbeitet, sodass alles wunderbar ineinander greift und miteinander harmoniert. Verschiedene Handlungsschichten sorgen für eine aufregende Dichte, die selbst diese kurzen Episoden zu einem mitreißenden Abenteuer werden lassen.
Denn auch auf etwas mehr als 100 Seiten vermag es die Autorin eine komplexe Welt zu generieren, in welche man als Leser ganz hervorragend abtauchen kann. Ich kann bereits jetzt schon sagen: "Ich liebe es". Aufregende Spannung, die ungemein fesselt, ein packendes Tempo und viele, viele tolle Ideen vereinen sich zu einem Abenteuer, das ich nicht aus der Hand legen konnte und dementsprechend in einem Ruck durchlesen musste. Von der ersten bis zur letzten Seite ist man Teil einer fesselnden Geschichte, die jede Menge Spaß macht und Lesen zu einem aufregenden und übersinnlichen Erlebnis werden lässt.
Atmosphärisch kommt man ebenfalls uneingeschränkt auf seine Kosten. Alles wirkt herrlich geisterhaft und ab und an auch schon mal wunderbar schaurig, während zu jeder Zeit Lebendigkeit versprüht wird. Tiefe und Vielschichtigkeit sind trotz der Kürze gegeben, weshalb hier auf jeden Fall das Sprichwort "In der Kürze liegt die Würze" ganz oben an der Tagesordnung steht. Ich war zu jeder Zeit mittendrin und habe mitfiebern können, als wäre ich ebenfalls ein Teil des Teams und würde mich auf Geisterjagd begeben.
Wie es bei einer Serie so üblich ist, so ist auch hier der Schluss sehr offen gehalten und endet mit einem kleinen Cliffhanger sowie einer Vielzahl an Fragen. Ich kann es kaum erwarten, mich in den zweiten Teil zu stürzen und freue mich, dass ich jeden Monat stets in den Genuss der Fortsetzungen kommen kann und nicht allzu lange darauf warten muss.
Fazit: Der erste Band der "Das Ministerium der Welten"-Serie hat alles, was ein gutes Buch braucht. Geister, aufregende Charaktere, Vielschichtigkeit und vieles, vieles mehr sorgen für den besten Lesespaß überhaupt.
***vorab zur Verfügung gestelltes Rezensionsexemplar***
[Rezensionsexemplar]Gleich zum Einstieg: ich finde die Idee einfach super. Von Luzia Pfyl habe ich bisher ein paar Bände der Reihe „Frost & Payne“ gelesen und ich mag ihren Schreibstil, ihre Art Dinge zu beschreiben und ihren Charakteren Leben einzuhauchen, deshalb war ich sehr begeistert, als mir die Chance von ihr gegeben wurde, dass ich ihre neue Reihe schon vorablesen darf und ich wurde nicht enttäuscht. Der Band flog dahin und man kam von Seite zu Seite immer mehr in die Geschichte rein. Ich habe mich sehr schnell in die Thematik eingefunden und fand die wichtigsten Charaktere gut ausgeformt. Aber nun erstmal zum Inhalt. Es geht um Geister und einen Riss und zwar gibt es mehrere Risse auf der Erde, durch diese Risse kommen Geister und andere Wesen aus der Unterwelt, so wird jedenfalls überall gemunkelt. Um diesen Geistern Einhalt zu gewähren, gibt es „das Ministerium der Welten“. Dies ist eine Organisation die sich damit beschäftigt Geister aufzuspüren, sie zu fange und wieder in die Risse zurück zu schicken. In diesem ersten Teil lernen wir ein wenig die Geschichte des Ministeriums kennen, die Strukturen und die beiden netten Jäger River und Norrick. Sie zählen zu den Besten im Londoner Ministerium. Wir schreiben das Jahr 1925 und eine junge Detective wird an den Ort des Verbrechens gerufen. Für sie nichts neues, doch der Fall scheint nicht ganz „normal“ zu sein, denn mit ihrer Leiche stimmt etwas nicht und so kommt sie das erste Mal selbst mit dem Ministerium in Kontakt. Ihr Problem: sie übernehmen ihren Fall, doch das will sie definitiv nicht auf sich sitzen lassen, denn es ist doch IHR Fall und so lässt sie sich nicht einfach von den beiden Kerlen abdrängen und untersucht selbst, doch hat sie mit Geistern noch nicht so viel Erfahrung, ob das so eine gute Idee ist? Dieser erste Teil ist wirklich ein gelungener Einstieg, neben den Fakten, die wir als Leser brauchen um uns mit der Idee vertraut zu machen, gibt es schon eine spannende Handlung, denn nichts ist wirklich ruhig in London. So freue ich mich schon auf den zweiten Teil und bin gespannt, wie es mit den Ermittlungen weitergeht.