Ein heimlicher Maler, eine vergessen geglaubte Liebe und eine wiedererwachte Sehnsucht.
Paul Tissu traut seinen Augen eine junge Frau betritt seinen Stoffladen in der Aachener Innenstadt. Sie sieht aus wie Aurelie, spricht wie Aurelie, aber ist sie es auch? Die Französin war die große aber unerreichbare Liebe seiner Jugendtage, zu schön und zu reich für den einfachen Kaufmannssohn. Ihm blieb nur, sie immer wieder zu malen – eine Leidenschaft, die er jahrzehntelang vor seinen Eltern und seiner Frau verheimlicht hat. Mit dem Auftauchen dieser Frau wird für Paul die Vergangenheit lebendig und er fasst einen folgenreichen Entschluss …
Es ist ein so melancholisches Buch. Das zieht sich von Anfang bis Ende. Man checkt erst gar nicht was passiert und am Ende denkt man sich: oh ich wills lieber nicht wissen.
An und für sich waren manche Wendungen richtig offensichtlich und vorhersehbar, aber mich hats jedesmal überrascht. Ich hab nicht nach der Geschichte gesucht und versucht zu verstehen, ich habs einfach nur gelesen und war dann jedesmal platt wenn wieder irgend n Hammer kam.
Paul Tissu traut seinen Augen nicht: eine junge Frau betritt seinen Stoffladen in der Aachener Innenstadt. Sie sieht aus wie Aurelie, spricht wie Aurelie, aber ist sie es auch? Die Französin war die große aber unerreichbare Liebe seiner Jugendtage, zu schön und zu reich für den einfachen Kaufmannssohn. Ihm blieb nur, sie immer wieder zu malen – eine Leidenschaft, die er jahrzehntelang vor seinen Eltern und seiner Frau verheimlicht hat. Mit dem Auftauchen dieser Frau wird für Paul die Vergangenheit lebendig und er fasst einen folgenreichen Entschluss …
Ein Buch genau nach meinem Geschmack, denn die Geschichte wird zwischen Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Finde diese Rückblicke immer wieder spannend muss ich sagen.
In dem Buch geht es um Aurelie und Paul, Aurelie ist eine Frau von Schönheit, wenn Sie den Raum betritt strahlt alles. Genau so nimmt auch Paul sie war, bis heute kann er diese Frau bzw. das Mädchen nicht vergessen. Jetzt nach der langen Zeit, kann diese Frau wirklich Aurelie sein? Einfach nur zauberhaft geschrieben, mit tollen Strukturen um das Geheimnis und den Figuren.
"Die Magie der Farben" von Stefanie Hohn habe ich mir im März 2020 gekauft und seitdem leider liegen gelassen. Dabei ist die Geschichte wirklich toll und gefühlvoll geschrieben. Es ist eine Geschichte über einen Maler, der rückblickend an ein Mädchen denkt, was er einst geliebt hat und vielleicht noch immer liebt. Mit ihr verbindet er eine weitere Liebe: Die Kunst und doch kann er nie seine Kunstwerke zeigen. Zu tief sitzt der Schmerz und auch das, was seine Eltern dazu gesagt haben. Schulisch war Paul in kaum einem Fach wirklich gut. Doch die Kunst tat ihm gut. Und er hatte ein Gespür dafür. War allerdings selten zufrieden mit seinen Werken. Als er Aurelie zum ersten Mal sieht, ist er hin und weg von ihr. Doch irgendwann war der Kontakt weg. Eines Tages betritt ein junges Mädchen sein Geschäft und er glaubt, seine große Liebe wieder gesehen zu haben - obwohl es vom Alter her natürlich unmöglich Aurelie sein kann. __ Es ist eine wirklich schöne Geschichte, die mich zunächst tatsächlich in eine andere Richtung gelenkt hatte, muss ich zugeben. Aber vielleicht war es auch von der Autorin so beabsichtigt gewesen. Wer weiß. __ Das Buch ist toll geschrieben und lässt sich angenehm lesen und schlecht aus der Hand legen. __ Wenn du einfach mal eine Geschichte über einen Künstler lesen willst, der es sogar vor seiner Frau verheimlicht, dann bist du hier richtig. (Wobei auch seine Frau vor ihm etwas verheimlicht hat). __ Alles Liebe Janine