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Die seltsamsten Orte der Antike: Gespensterhäuser, Hängende Gärten und die Enden der Welt

Vergessen Sie alles, was Sie über die Antike zu wissen glauben – und freuen Sie sich auf eine Reise zu Gärten der Liebe und uralten Bibliotheken des Orients, zu goldenen Pferdeställen im pharaonischen Ägypten und Geisterhäusern in Athen, zu Piratenstädten im Gebirge und zum Mittelpunkt der Welt! Jenseits des Forum Romanum un d der Akropolis gibt es Orte, von denen kein Lateinlehrer je erzählt hat. Zu ihnen gehört das einst mächtige Eridu, im Bewusstsein der Sumerer die Urstadt der Welt, ebenso wie Megalopolis, das so fremd anmutet wie die leerstehenden Megacitys im heutigen China. Aber auch das Grabmal der ägyptischen Herrscherin Kleopatra in Alexandria – Symbol einer der größten Liebesgeschichten der Menschheit – ist eine dieser seltsamen Stätten, die es kennenzulernen lohnt. Das Gleiche gilt für die Stadt der Elefanten im Nahen Osten, wo Zehntausende von Tieren gezüchtet wurden, weil die umliegenden Königreiche ihre Heere damit ausstatten wollten. Und dann warten auf uns rätselhafte Plätze einer fernen Vergangenheit, wo verstörende Rituale gepflegt wurden wie im Heiligtum der Gula in Isin oder in jener Stadt in Gallien, wo die Kelten Totenschädel erschlagener Feinde in ihre Haustüren einpassten, die noch heute zu sehen sind. Zu diesen und vielen weiteren Orten einer unbekannten Antike führt Martin Zimmermann, einer der besten Kenner des Altertums, in seinem ebenso klugen wie unterhaltsamen Buch.

377 pages, Kindle Edition

Published August 28, 2018

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About the author

Martin Zimmermann

48 books3 followers

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Community Reviews

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1 star
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Displaying 1 - 10 of 10 reviews
Profile Image for Outis.
180 reviews39 followers
January 5, 2020
In vielen Rezensionen wird bemängelt, dass die Orte nicht "seltsam" und dem entsprechend langweilig wären, und zum Teil trifft das auch zu. Zimmermanns Buch ist nichts für Sensationslustige, die schon ihren nächsten Ausflug zu einem der vielen lost places planen und Horrorgeschichten über die Antike hören.
Für Leser aber die generell geschichtlich interessiert sind und etwas über weniger bekannte Plätze und Phänomene dieser Zeit erfahren wollen, ist es ein unterhaltsames, angenehm geschriebenes Buch.
Profile Image for Ralph.
6 reviews
January 19, 2025
Ein wirklich gutes Buch. Eine klare Leseempfehlung für diejenigen unter euch, die gerne in die Vergangenheit reisen und Interesse an der unbekannten Antike haben!

Auf kurzweilige Art führt der Verfasser seine Leserschaft an Orte, die heute entweder garnicht mehr, nur teilweise als Ruinen oder nur noch in Schriftquellen existieren.

Diese „Rundreise“ an die zahlreichen Orte der Antike liest sich schnell und man kann das Buch gut in einem Tag durchlesen. Es eignet sich aber auch zum Etappen und/oder querlesen.

Auch wenn man das Buch einmal für längere Zeit aus der Hand legen sollte, kommt man schnell wieder ins Geschehen, da die jeweiligen Kapitel kurz gehalten sind und man kann ganz einfach das Kapitel noch einmal anfangen.

Profile Image for Eszter.
40 reviews2 followers
October 26, 2018
Dieses Buch hat mich bereits mit seinem Cover für sich gewonnen. Die farbfrohe Grafik erzählt fantastische Geschichten von unglaublichen Orten, und ich wollte diese Geschichten hören. Martin Zimmermann erzählt in seinem Buch dann tatsächlich ganz fantastische Geschichten, und bringt den Leser in eine Welt zurück, die uns heute teilweise sehr fremd wirkt, auch wenn sie unsere eigene Vergangenheit ist.

Worum geht es in diesem Buch? Der Autor, der Professor für Alte Geschichte an der LMU in München ist, erzählt von mythischen/mystischen Plätzen der Antike. Diese können Städte oder Gebäude sein, es ist aber auch möglich, dass es sie nie gegeben hat, und nur in unserer Fantasie existieren. Der Klappentext verspricht eine spannende wie unterhaltsame Expedition. Geführt werden wir dabei durch zehn Kapitel. Wir fangen – sehr passend – bei den Anfängen und Mittelpunkten der Welt an, besuchen danach Geisterstädte, Orte des Alltagslebens, des Liebens und des Todes, und am Ende sind wir – wiederum sehr passend – an den Enden der Welt.

Die einzelnen Kapitel beinhalten neben einer Einführung mehrere kurze Geschichten. Insofern der jeweilige Ort heute noch bekannt ist (und insofern es ihn tatsächlich gegeben hat), stehen am Anfang der Geschichten die genauen Koordinaten, sodass einem Besuch an dieser Orten nichts im Wege steht.

Zimmermanns Geschichten sind von Fakten gestützt, er bezieht sich dabei immer auf den aktuellen Stand der Forschung, wirkt dabei jedoch trotzdem selten trocken oder lehrerhaft. Er findet immer den Weg zu einer lebendigen Erzählung, als würden wir bei einem Glas Wein sitzen, und er einfach nur alte (sehr alte) Anekdoten zum Besten geben würde. Einige dieser Geschichten sind bekannt, die meisten haben sicherlich von den Hängenden Gärten Babylons gehört, und auch die Liebesgeschichte von Kleopatra und Mark Anton hat man etliche Male gelesen oder auf der Leinwand gesehen. Und bei der geschichte übder die Horatier sieht man das Gemälde Davids vor den geistigen Augen. Zimmermann erzählt aber diese Geschichten nicht nur, er ist unerbittlich dabei, den Wahrheitskern aufzudecken, wenn es denn einen gibt.

Mir haben am besten die Kapitel gefallen, in denen ich mehr über das Alltagsleben in der Antike erfahren habe. Es war eine mit heutigen Augen sehr grausame Welt, in der ich wahrscheinlich nicht mal fünf Minuten überlebt hätte. Aber zu Hause auf dem Sofa eingekuschelt über sie zu lesen? Jederzeit sehr gerne. Wie haben Menschen in der Antike geliebt? Wie kamen die Wildtiere in den römischen Zirkus? Hatten Latrinen damals tatsächlich keine Seitenwände?

Auf dieser Entdeckungsreise lässt es sich aber oft nicht vermeiden, über unsere aktuelle Welt zu sprechen. Etliche dieser spannenden Orte der Antike liegen heute in Gebieten, die durch Kriege zerstört oder unzugänglich sind. Dass dies nicht nur aus Sicht der Archäologie traurig ist, braucht wohl keine Erklärung. Trotzdem erinnert das daran, dass all die Grausamkeit längst vergangener Zeiten noch immer unter uns weilt. Wir erzahlen uns ständig Geschichten, manche erzählen wir Menschen uns seit Jahrtausenden. Schade nur, dass wir anscheinend nichts daraus lernen.

Aber streng genommen gehören diese Gedanken nicht zu diesem Buch. Es will nicht belehren, nicht nachdenklich stimmen, nur einen Einblick in eine Welt gewähren, die immer mehr verschwindet. An solchen Büchern sollte man festhalten, oder sie Freunden und Familie schenken.
Profile Image for Rene Bote.
Author 119 books1 follower
April 1, 2026
Klappentext:
Dieses Buch lädt ein zu einer ebenso spannenden wie unterhaltsamen Expedition. Es führt seine Leserinnen und Leser über drei Kontinente vom Hindukusch im Osten zu den Säulen des Herakles im Westen, vom nebelgrauen Thule im Norden zum sonnendurchfluteten Alexandria im Süden und macht mit 40 wahrhaft seltsamen Orten einer fernen Vergangenheit vertraut: mythischen Metropolen wie der Urstadt der Menschheit (Eridu), Schauplätzen großer Liebesgeschichten wie den hängenden Gärten von Babylon, rätselhaften Stätten wie der Stadt der Elefanten (Apameia), betrügerischen Orakeln (Abonuteichos), dem Grabmal der Kleopatra (Alexandria), Gespensterhäusern (Athen), Schädelsammlungen (Entremont) und jenem heiligen Vorgebirge am Atlantik, wo man ein leises Zischen hört, wenn die Sonne im Meer versinkt.

Über den Autor (Quellen: Portrait im Buch und Wikipedia):
Martin Zimmermann, geboren 1959 in Güldenstein, studierte Geschichte und Germanistik zunächst in Kiel, später in Tübingen, wo er promovierte und sich habilitierte. Seit 2002 ist er Ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Universität München. Sein Forschungsschwerpunkt ist die historische Landeskunde Kleinasiens.

Persönlicher Eindruck:
Martin Zimmermann schildert in seinem Buch eine Reihe von Städten der Antike vor allem im Hinblick auf ihre Bedeutung im kulturellen Kontext. Anhand teils nachgewiesener, teils rein mythologischer Orte erklärt er, wie die Menschen der Antike versucht haben, sich die Welt zu erklären, aber auch, wie Mythen zu politischen und finanziellen Zwecken ins Leben gerufen oder umgedeutet wurden. Die Ausführungen sind unterteilt in Kapitel, die sich jeweils einer Kategorie von Orten annehmen, zum Beispiel Orte, die den Ursprung der Welt greifbar machen sollten, oder Ort des Wissens. Innerhalb jedes Kapitels werden mehrere Städte in jeweils einem Unterkapitel beschrieben, sodass das Buch auch als Nachschlagewerk verwendet werden kann. Weil Geschichte sich nun einmal zu wiederholen pflegt und die antiken Völker voneinander lernten, bleibt es nicht aus, dass sich verschiedene Elemente in den Mythen wiederholen, trotzdem ist jede Beschreibung für sich spannend. Wenn man zu viel auf einmal liest, kann es passieren, dass einem irgendwann der Kopf schwirrt von Namen von Personen und Städten, und dass man das Gefühl hat, sich in einem Netz aus Querverbindungen zu verheddern. Mich persönlich hat das nicht gestört, insgesamt war es für mich ein spannender Einblick in die Gedankenwelt der Antike.

Fazit:
Spannender Einblick in die Gedankenwelt einer längst vergangenen Zeit.
Profile Image for Vito Paradiso.
43 reviews1 follower
January 26, 2020
3.5. Racconta sia aneddoti storici che curiosità, pecca di esser un po' troppo lungo forse, saltando alcuni capitoli sarebbe stato più scorrevole e avrebbe mantenuto un interesse maggiore
32 reviews
March 16, 2020
Un libro che a mio avviso non aggiunge nulla a ciò che già si conosce di alcuni luoghi legati al mondo antico. Un ripasso superficiale e a volte troppo sbrigativo
Profile Image for Paolo Bizzarri.
122 reviews88 followers
December 8, 2020
Un interessante racconto dei luoghi strani come raccontati dagli autori antichi. Ricco di spunti per approfondire.
Profile Image for DinosaursAtWork.
338 reviews3 followers
August 9, 2019
Großteils hat mir das Buch gefallen. Die meisten Kapitel fand ich interessant, wobei der Autor für meinen Geschmack zu viel schwafelt und manchmal erst nach seitenlanger Umwege zum eigentlichem Thema kommt. Etwas auffällig fand ich auch, dass der Autor oft betont, es handle sich bei dem beschrieben Ort um einen "seltsamen Ort". Wenn man das dem Leser so oft sagen muss, ist der Ort wohl nicht sooo seltsam. Ich denke das Buch haette ueberzeugender gewirkt, wenn man die Orte einfach beschrieben haette. Interessant genug waren sie ja, da muss man dem Leser nicht immer erzaehlen, wie seltsam sie sind (oder was der Autor in einem nahegelegenen Restaurant gegessen hat). Etwas, was mich gestört hat: beizeiten schien der Ort nicht wirklich zum oberkapitel zu passen oder es schien nicht wirklich um den Ort zu gehen sondern assoziierte Geschichten ...
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