Ein roter Fels im sturmgepeitschten Meer. Darauf Deutschlands abgeschiedenster Polizeiposten. Hier ist ihre neue Dienststelle. Hier war ihr Zuhause. Bis der Albtraum über Anna Krüger hereinbrach. Kaum jemand weiß von ihrer Rückkehr nach Helgoland. Doch schon an ihrem ersten Arbeitstag erwartet sie eine grausame Überraschung, die Anna klarmacht, dass es keine Flucht vor der Vergangenheit gibt. Nicht für sie. Nicht an diesem Ort.
Ich lese normalerweise wenig klassische Thriller und schon gar keine Regionalkrimis. Aber mich hat interessiert, wie man soetwas mit einem so begrenzten Schauplatz überhaupt aufziehen würde. Das Ergebnis ist okay, aber definitiv durchwachsen. Die meisten Charaktere abseits der Protagonistin bleiben flach und die Lösung des Falls kommt sehr abrupt und zufällig, sodass sich die vorherige Ermittlungsarbeit ziemlich sinnlos anfühlt. Ich muss zugeben, dass der Twist am Ende dennoch einigermaßen schlüssig ist und das ich ihn nicht habe kommen sehen.
Trotz aller Mängel werde ich dem zweiten Band dieser Reihe noch eine Chance geben.
Wenn Sie auf der Suche nach einem Ermittler-Krimi sind, der an der Nordsee spielt und keinen großen Wert auf Charakterentwicklung legen, dann kaufen Sie dieses Buch. Sie können damit wenig falsch machen. Vor der Kulisse von Helgoland wird ein recht solider Kriminalfall entrollt.
Alle, denen das - so wie mir - nicht reicht und die auf einen höllischen Thriller hoffen, wie das Cover verspricht, sind hier falsch. Denn höllisch sind bei "Hellgoland" allein die schlecht ausgearbeiteten Figuren und die schlichte Auflösung. Viel mehr "Go" als "Hell".
Irgendwer wird irgendwo von irgendwem gequält - das ist die Prämisse dieses Buches. Wir erfahren tatsächlich erst kurz vor Schluss für wen wir da Empathie hätten aufbringen und um wessen Rettung wir bangen sollten. Wenn sich dann wenigstens die gebeutelte Protagonistin, die nach jahrelanger Abwesentheit beladen mit einem vermeintlich düsteren Geheimnis auf die Insel zurückkehrt, als Sympathieträgern eignen würde, wäre der Karren aus dem Dreck. Leider ist Anna Krüger so unspannend wie Helgoland im Winter. Sie jammert, sie leidet still vor sich hin, warum sie sich keinem anvertraut, das erfährt man nicht. Sie und ihre beiden Kollegen von der Dorfpolizei Helgolands sind Stereotypen aus dem Handbuch der Langeweile. Diese "Menschen" werden durch *nichts* charakterisiert. Wir erfahren nicht, wie sie aussehen (außer dass Paul dichte Augenbrauen hat und Anna ihn deshalb attraktiv findet... Ich hatte schon befürchtet, das darauf eine Liebesgeschichte aufgebaut wird!), sie haben keine von einander zu unterscheidenden Stimmen, sie haben keine Vorlieben, keine Hobbys, Familie oder Freunde, keine kleinen Macken oder irgendetwas, dass sie authentisch oder gar liebenswert machen würde. Sie sind einfach nur da, um den Fall zu lösen. Marten hat einen Hund, Paul hat eine Tochter, die er kaum sieht, Anna hat Migräne. Das ist alles, was wir von diesen Figuren wissen. Und selbst Annas Migräneattacken spielen lediglich im Dienste des Falls eine Rolle. Darüber hinaus werden sie so plump geschildert, dass jedem echtem Migränepatienten klar wird, dass der Autor bestenfalls etwas darüber gelesen haben kann. Herr Erzberg weiß nicht wie sich das anfühlt oder ihm fehlen die sprachlichen Mittel, um es rüberzubringen. Migräneschmerz löst sich nicht einfach in Luft auf, nur weil man ob eines bösen Geschenkes einen Schreck bekommen hat, und nicht mehr darüber nachdenken kann. Migräne verschwindet nicht von heute auf Morgen, weil man zuzugeben bereit ist, dass man unter einem Trauma leidet, so wie Anna es tut. Und nein, jemand, der unter einem echtern Migräneanfall leidet, läuft ganz sicher nicht draußen herum und versucht, Kriminalfälle zu lösen.
Auch in Beziehungsdingen wirkt der Autor wenig sprachlich versiert. Die Beziehungen der Figuren untereinander sind ebensowenig glaubwürdig konstruiert wie Annas angeblich unsterbliches Verlangen nach ihrer Jugendliebe, einem Teenager, mit dem sie *niemals* wirklich zusammen war. Ganz egal wer sich hier von wem angezogen fühlt, es erscheint nicht authentisch, sondern zum Teil nachgerade ekelhaft. Und das liegt vor allen Dingen daran, dass Tim Erzberg alles einfach nur platt dahinerzählt und uns nichts mit stilistischen Mitteln zeigt. Die wahren Gefühle der Protagonisten erfahren wir nicht, wir bekommen nur das Offensichtliche aufs Butterbrot geschmiert und wie beim Abendessen vor die Nase gesetzt.
Die Insel an sich ist bloße Kulisse. Abgesehen von den Straßennamen und Landschaftsbezeichnungen hätte man die gesammte Handlung auf eine andere Insel verlagern können, ohne der Geschichte zu schaden. Der Autor war mal dort, er hat einen Stadtplan, er kann Straßennamen aufsagen und Wege beschreiben. Aber echter Lokakolorit? Fehlanzeige. Es gibt keine eigentümlichen Charaktere, es gibt irgendwelche Wirte, es es gibt den typischen Pfarrer ("meine Tochter"...), es gibt Cafebedienungen. Aber das alles sind Klischees, diese Figuren sind vollkommen austausch-, aber ganz sicher nicht unverwechselbar.
Für "Hellgoland" hat Herr Erzberg in einen großem Topf Krimi- und Fernseherfahrung gegriffen und daraus Bilder und eine Geschichte zusammengebastelt. Dieser Krimi besteht aus unzähligen, viel zu oft dagewesenen Versatzstücken. Er ist ein einziges Deja-vu für jeden, der auch nur ein bisschen Erfahrung mit diesem Genre hat. Auf der Insel nix Neues also. Diese Geschichte ist solide und zuverlässig wie ein Ackergaul, aber eben nichts Besonderes.
(Vielen Dank an Harper Collins Germany und Netgalley für die Bereitstellung eines kostenlosen Leseexemplars im Austausch für eine faire Rezension.)
Geschichten, die auf Inseln spielen, haben mich schon immer angesprochen, von daher war ich schon sehr gespannt auf "Hell-Go-Land". Hier habe ich mir eine spannende und ereignisreiche Geschichte erhofft und zum Glück auch bekommen, denn der Autor konnte mich mit seinen vielen Ideen von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann ziehen.
Der Autor hat nicht nur die Fähigkeit, den Leser an das Buch zu fesseln, sondern besitzt auch einen angenehmen Schreibstil, der sehr detailverliebt ist und sich flott lesen lässt. Obwohl ich leider selbst noch nicht auf Helgoland war, hat der Autor die Insel und die Geschehnisse dort so lebhaft beschrieben, dass ich mir nahezu alles bildlich vorstellen konnte. Dazu sind die Dialoge sowie die Figuren mehr als gut ausgearbeitet, sodass ich die Figuren gut kennen lernen durfte und stellenweise auch sympathisch fand.
"Hell-Go-Land" handelt von Anna, einer Polizistin, die auf Helgoland eine neue Stelle annimmt und fortan dort leben und arbeiten wird. Anna selbst stammt zwar aus Helgoland, hat der Insel jedoch vor langer Zeit den Rücken gekehrt und möchte ihre Rückkehr so geheim wie möglich halten. Nach und nach erfährt man dabei als Leser, wie ihr Leben früher auf der Insel war und was sie durchmachen musste und dabei wird auch so manches Geheimnis aufgedeckt.
Besonders interessant ist hierbei, dass man Anna und ihre Vergangenheit zwar gut kennen lernt, vieles jedoch so aufgedeckt wird, dass die Spannung tatsächlich fast durchweg aufrecht erhalten bleibt und man viele unvorhersehbare Momente erlebt. Ich habe mir zwar im Vorfeld von schon einige Dinge denken können, allerdings wurde ich vom Autor auch so manches Mal überrascht.
Das Cover ist zwar an sich kein wirklicher Eyecatcher, konnte mich allerdings dennoch überzeugen. Gleiches gilt auch für die Kurzbeschreibung, die vieles nur andeutet und dadurch mein Interesse geweckt hat, sodass ich der Geschichte sehr gerne ein Chance gegeben habe.
Kurz gesagt: "Hell-Go-Land" konnte mich mit einem angenehmen Schreibstil, einem tollen Setting, jeder Menge Spannung und interessanten Figuren in den Bann ziehen, sodass ich die Geschichte rund um Anna sehr gerne verfolgt habe. Ich bin somit begeistert und kann die Geschichte nur empfehlen.
Kurzweilig, stimmungsvoll (Das Setting "Vom Festland abgeschnittene Insel im Sturm" funktioniert gut), spannend. Spielt lange geschickt mit Verdachtsmomenten.
Ich liebe die Insel Helgoland, aber auch wenn ich zweimal schon nah dran war, konnte man aufgrund des Wetters nicht übersetzen. Deswegen hat mich dieser Thriller aber erst recht gereizt. Inselfans kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Denn abgesehen von von der Handlung an sich wird die Insel ganz toll beschrieben, sodass man sich alles gut vorstellen kann - und noch mehr Fernweh bekommt. Allerdings werden auch die Schattenseiten aufgezeigt, nämlich dass die Insel bei Sturm weitgehend abgeschnitten ist und man weder hin noch weg kommt. Und genau das macht diesen Thriller so spannend. Denn seit Polizistin Anna Krüger auf der Insel ist, bekommt sie blutige Päckchen und Nachrichten zugeschickt. Und die kleine Polizeistation der Insel ist völlig überfordert, da ihnen die technischen Mittel fehlen, die Spuren auszuwerten. Alles scheint mit Annas Vergangenheit zusammenzuhängen. Deswegen gibt es immer wieder Sprünge in die Vergangenheit, man erfährt nach und nach, was damals passiert ist. Auch hier wird die Spannung hochgehalten, denn man kann sich wirklich erst am Ende sicher sein, was genau passiert ist. Außerdem springt man öfter in die Perspektive einer Putzfrau, die wegen des Sturms auf der Insel hängengeblieben ist. Auch das fand ich gut, allerdings hätte man meiner Meinung nach diese Sprünge in der Erzählung etwas besser voneinander absetzen können. Manchmal wusste ich nämlich wirklich nicht, wessen Gedanken ich jetzt folge: Den von Katharina, der Putzfrau, oder von Anna. Das Ende an sich ist spannend. Lange hat man wirklich gar keine Ahnung, wer dahinter stecken könnte. Erst am Ende kann man dann wage Vermutungen anstellen, allerdings werden diese erst am Ende bestätigt. Durch den tollen, flüssigen Schreibstil und die gut durchdachte Story wurde ich sehr gut unterhalten!
Hell-Go-Land von Tim Erzberg, erschienen im HarperCollins Verlag am 22. August 2016.
Anna Krüger ist auf Helgoland aufgewachsen. Nachdem ihr boeses wiederfahren ist, hat sie der Insel den Rücken gekehrt und ist Polizistin geworden. Jetzt kommt sie zurück um als Stellvertreterin der Wache wieder auf dem roten Felsen zu leben. Es ist Winter und kurz nachdem sie angekommen ist fängt ein Orkan an zu wüten. Jemand hat darauf gewartet, dass sie ihre Stelle antritt und ihr ein hübsches Päckchen geschickt. Mit einem Daumen darin. Vermutlich von einer lebenden Person. Anna und ihre Kollegen beginnen verzweifelt zu ermitteln. Wessen Daumen ist es? Lebt die Person noch? Warum Anna?
Tim Erzberg versteht es wunderbar Spannung aufzubauen und die düstere Stimmung, die das Wetter erzeugt überträgt sich auch auf seine Charaktere. Ihm ist ein schaurig schöner Krimi gelungen der aber gut unterhält. Allein die Hauptprotagonistin ging mir zeitweilig auf die Nerven mit ihrer Migräne die eigentlich immer passend zur passenden oder unpassenden Zeit auftaucht. Gleichzeitig erfährt man einiges über die Insel und bekommt Lust auf mehr und Meer. Ein gelungenes Erstlingswerk. Ich hoffe, dass der Autor uns weiter mit Geschichten um die Insel versorgt.
Das Buch wird ja schon wieder zu einem Hipe gepusht. Meine Beziehung zu dem Buch ist da eher zwiegespalten, denn bis ca. 75 % des Buches wäre meine Bewertung noch bedeutend schlechter ausgefallen. Erst am Ende konnte es mich überzeugen und nachhaltig beeindrucken. Ich gebe daher 08/10 Punkte.
Hell-go-land ist ein solider Thriller, der auf der gleichnamigen Insel spielt und somit mal ein etwas anderer Schauplatz ist.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Der Autor hat geschickt verschiedene Fährten gelegt, so dass das Raten, wer denn der Mörder sein könnte, spannend blieb. Bis auf den Schauplatz ist die Handlung jedoch nichts Neues oder Außergewöhnliches in der Krimiwelt. Die Kapitel waren sehr lang und nur unterteilt in ein paar wenige Absätze. Bei diesen Absätzen hat sich auch jeweils der Schauplatz geändert und wenn ich im Lesefluss war, hat mich das jedes Mal wieder aufs Neue verwirrt. Kürzere Kapitel oder Zwischenüberschriften zum neuen Schauplatz wären mir persönlich lieber gewesen. Ansonsten aber ein unterhaltsamer Krimi-Thriller für ein Herbstwochenende aus dem Sofa.
War okay als Urlaubslektüre zwischen deutlich spannenderen Wanderungen über das Oberland und die Düne. Überrascht hat mich wenig. War die Geschichte rund um Dr. Strecker dazu gedacht, den Leser auf eine falsche Fährte zu locken? Hat das funktioniert? Bei mir jedenfalls nicht, ich war eher angenervt, wenn Katarina "ermittelte". Und auch Opfer und Täter waren recht früh für mich klar - alle potentiell wichtigen Aussagen kamen von der gleichen Person (Fähre, Katakomben). Und Anna? Ich lebe selber mit Migräne. So, wie Anna ihre Anfälle beschreibt, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie machen konnte, was sie gemacht hat. Und Stalin ist einfach nur albern.
Anna Krüger tritt ihre neue Stelle als Polizistin auf Helgoland an. Nach langer Zeit kehrt sie auf die Insel zurück, auf der sie schon als Kind gelebt hat. Unvorstellbare Ereignisse hatten dazu geführt, dass Anna der Insel den Rücken kehrt. Doch nun möchte sie mit der Vergangenheit abschließen und es scheint ihr sinnvoll, dies dort zu tun, wo alles angefangen hat. Doch kaum will sie ihren ersten Arbeitstag beginnen, bekommt sie ein Päckchen zugeschickt. Darin befindet sich ein abgetrennter Daumen. Und geheimnisvolle Nachrichten auf dem Handy lassen ihren größten Albtraum wahr werden. Wer spielt hier ein perfides Spiel mit ihr? Hat es mit ihrer Vergangenheit zu tun? Anna wird Tag für Tag weiter in den Abgrund gezogen.
Irgendwie hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, ein sehr leises Buch zu lesen. Das einzige, dass mächtig laut war, waren die Naturgewalten, die auf die kleine Insel Helgoland einschlugen und ständig präsent waren. Ansonsten war gerade Anna, der Hauptcharakter, eher zurückhaltend. Sie ist froh, wenn ihr jemand vorgibt, was sie tun soll und hält sich so an ihre beiden Kollegen Marten und Paul. Paul übernimmt dabei die Führung und versucht mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln herauszufinden, wer Anna so übel mitspielen will. Das dies auf Helgoland nicht so einfach ist, wie in großen Städten auf dem Festland, spielt allen übel mit.
Was mir besonders aufgefallen ist, ist die Beschreibung der Insel Helgoland. Ihre raue, wilde Schönheit wird sehr oft in den Vordergrund gerückt und hat in mir den großen Wunsch geweckt, dies doch mal in Natura zu erleben. Gerade bei der doch sehr krassen Situation, dass ein Orkan mehr als eine Woche lang über die Insel fegt und dort das gesamte Leben lahmlegen will. Doch das gelingt ihm nicht. Die Inselbewohner trotzen dem und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie leben ihr Leben weiter, zwar im Sparprogramm, da man sich besser nicht außerhalb der vier Wände bewegen soll, aber trotzdem mit allem, was möglich ist. Diese Beschreibung hat mir sehr gut gefallen. Fast noch besser, als die Geschichte selbst.
Denn diese ist von Anfang an richtig spannend. Anna hat mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen und schlagartig bekommt sie durch den Erhalt des Päckchens nochmals einen Rückblick auf diese. Auch wenn sie am Anfang erst die Angelegenheit nicht mit sich in Verbindung bringen will, muss sie irgendwann ihre Augen öffnen und einsehen, dass sie der Mittelpunkt des Ganzen zu sein scheint. Aber sie ist ratlos.
Zwischen den einzelnen Kapiteln über Anna gibt es immer wieder kursive Abschnitte, die erzählen, was der Täter gerade macht. Natürlich ohne zu verraten, wer es ist. Aber auch eine weitere Person, Katharina Loos, die als Putzfrau auf Helgoland arbeitet, kommt oft zu Wort und erzählt in einem Nebenstrang einen wichtigen Teil der Geschichte.
Erst am Ende laufen alle Fäden zusammen und es ergibt sich ein Gesamtbild. Leider konnte ich mir schon etwa nach einem Drittel des Buches denken, wer denn hinter dem ganzen steckt. Trotzdem war es sehr spannend zu lesen, wie auch Anna auf die Idee kommt und vor allem, warum.
Der Autor hat einen sehr anziehenden Schreibstil, gerade wenn es um die Beschreibung Helgolands geht. Aber auch die spannenden Momente werden klar und strukturiert wiedergegeben und so hatte ich Mühe, das Buch aus der Hand zu legen. Auch wenn ich schon wusste, wer der Täter ist.
Die weiteren Charaktere wie die beiden Polizisten Marten und Paul, die Inselhure Dora, die Ärzte und Kneipenbesitzer waren sehr gut gezeichnet und haben immer wieder zur Geschichte beitragen können. Nichts war langweilig oder als Lückenbüßer gedacht.
Der Inselpastor war auch eine treue Seele. Er war Anna eine große Hilfe und hatte gute Ratschläge. Seine Anwesenheit hat Anna sehr gut getan.
Fazit: Ein faszinierender Roman über eine faszinierende Insel.