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Spanien ist der Ausgangspunkt einer Kette von Rätseln und Abenteuern, die in den folgenden vier Bänden bis nach Mexiko fü Die Handlung erzählt vor historischem Hintergrund die Geschichte von zwei Grafen, die - der eine in Spanien, der andere in Mexiko - ahnungslos von abgefeimten Schurken umgeben sind. Der deutsche Arzt Karl Sternau greift in das Geschehen ein. Fortsetzung in den Bänden 52 bis 55.

404 pages, Paperback

First published January 1, 1882

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About the author

Karl May

1,455 books441 followers
Karl Friedrich May (also Karol May) was one of the best selling German writers of all time, noted mainly for books set in the American Old West, (best known for the characters of Winnetou and Old Shatterhand) and similar books set in the Orient and Middle East. In addition, he wrote stories set in his native Germany, in China and in South America.

May also wrote poetry and several plays, as well as composing music; he was proficient with several musical instruments. May's musical version of "Ave Maria" became very well known.

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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Tristram Shandy.
880 reviews267 followers
October 20, 2021
Von Zeit zu Zeit les‘ ich den Alten gern

So manchen Sommernachmittag und –abend habe ich in meiner Jugend mit wahrscheinlich weitaufgerissenen Augen und klopfendem Herzen über den Reiseerzählungen von Karl May verbraucht, wobei mir die Geschichten aus dem Orient immer die liebsten gewesen sind. Nun ist mir beim Aufräumen des Kellers meine (fast) vollständige Ausgabe aus dem Karl-May-Verlag wieder in die Hände gefallen, und nach kurzem Zögern entschloß ich mich, die Bücher nicht an ein Antiquariat zu verkaufen, sondern zu behalten. Wenn schon die Jugend vorübergegangen ist, so will ich wenigstens diese alten Schinken behalten.

Und es dauerte auch gar nicht lange, da hatte ich mal wieder eines der Bücher aufgeschlagen und meine Nase hineingesteckt – nämlich in dieses, Schloß Rodriganda. Hierbei handelt es sich um den ersten Band eines Kolportageromans, den May unter dem wohlklingenden, aber auch die Lachmuskulatur nicht ganz kaltlassenden Pseudonym Capitain Ramon Diaz de la Escosura zwischen 1882 und 1884 für den Kolportageredakteur Heinrich Münchmeyer verfasste. Der Roman erschien seinerzeit unter dem Titel Waldröschen oder Die Rächerjagd rund um die Erde. Großer Enthüllungsroman über die Geheimnisse der menschlichen Gesellschaft, und genau so liest er sich auch.

May erzählt hier die um 1848 spielende Geschichte zweier spanischer Grafen, deren einer in Mexiko lebt, während sein Bruder das heimische Stammschloß Rodriganda in Spanien bewohnt, und die Opfer einer heimtückischen Intrige ihrer Verwalter, ebenfalls zweier Brüder namens Cortejo, werden. So hat der in Spanien gebliebene Gasparino Cortejo vor 18 Jahren den nach Mexiko verschifften vierjährigen Sohn des Grafen gegen seinen eigenen Sohn ausgetauscht. Zusammen mit seinem Onkel Pablo Cortejo sorgt der junge Mann dafür, daß der mexikanische Graf Rodriganda für tot gehalten wird, so daß er nun sein Erbe antreten kann. Als die Cortejos nun planen, auch den spanischen Grafen zu beseitigen, tritt der deutsche Arzt Sternau auf den Plan, der von der Tochter des Grafen, der Condesa Roseta, zur Hilfe gerufen wird. Es entspinnen sich allerlei Abenteuer, die sich teils um einen sagenumwobenen Indianerschatz, teils um Intrigen gegen Sternau, die Condesa und ihren Vater ranken, und in deren Verlauf neben den üblen Cortejos auch noch Komantschen, spanische Räuber, Zigeuner und ein gewissenloser Piratenkapitän auf den Plan treten.

May fabuliert hier nach Herzenslust, und das Ganze ist als Geschichte durchaus spannend, wenngleich die Figuren so eindimensional sind, daß der Leser sich eher in einer großangelegten Punch and Judy Show wähnt, bei der Protagonisten und Antagonisten mit ihren hölzernen Köpfen gegeneinanderkrachen. Der Vergleich mit der Punch and Judy Show ist somit so weithergeholt nicht, zumal es in der Geschichte sogar Krokodile gibt. Natürlich gelingt es dem Helden Sternau fast immer sofort, die Pläne seiner Widersacher zu vereiteln, wenn er manches Mal auch der Hilfe seiner Verbündeten bedarf – seine stärkste Waffe ist hier, wie so oft bei Karl May, überlegene Körperkraft und die Fähigkeit, einen Gegner durch einen einzigen Faustschlag zu betäuben. May selbst brauchte hierfür keinen Faustschlag, sondern circa zwei- bis dreihundert Seiten, könnte man böse bemerken, doch nichtsdestotrotz hält die Geschichte den Leser bei Laune.

Der Stil allerdings ist grottenschlecht, wohl nicht zuletzt deshalb, weil dieser Roman eine reine Auftragsarbeit war, die Karl May in großer Eile und dem Bestreben, möglichst viele Zeilen zu schinden, herunterschrieb, ohne sich groß ums Korrekturlesen zu kümmern. So wird es beispielsweise nicht einfach Morgen, sondern die Sonne küßt den Tau von der Erde! Und ein sterbender alter Mann, der sich mit letzter Kraft durch ein Gebirgstal schleppt, deklamiert folgendermaßen: „Aber ob er noch lebt? Hätten sie ihn getötet, den schönen Knaben, der schlafend in meinem Schoß lag, wie das Heilandskind in den Armen der heiligen Madonna? Es wäre schrecklich! Nein, ich halte diese Ungewißheit nicht aus! Ich muß auf und fort, da links hinüber, wo die Gegend ist, in der die Räuber ihr Versteck hatten. […] Vorwärts, ihr müden Füße! Noch einen Weg nur sollt ihr tun, und dann werdet ihr ausruhen für immerdar!“ Es ist sehr nett von dem alten Mann, daß er solche Mühen und solch schwülstiges Pathos auf sich nimmt, denn so weiß der Leser doch gleich, wer er ist und was er will. In einer anderen Szene sind Gasparino Cortejo und seine Mitverschwörerin ähnlich rücksichtsvoll gegenüber dem Leser, indem sie nämlich unvermittelt über Dinge reden, die ihnen beiden bekannt sind – ihre langjährige, geheimgehaltene Ehe und ihr Entschluß, den Grafensohn gegen das eigene Kind zu vertauschen, um sich des Erbes zu bemächtigen – nur damit der Leser, falls er es nicht schon längst wußte, endlich merkt, worum es hier geht. Diese Umsichtigkeit sollte übrigens auch die Schurken in Mays späteren Reiseerzählungen auszeichnen, denn fingen diese doch jedesmal dann an, über ihre ihnen längst bekannten Pläne zu sprechen, sobald sich Old Shatterhand oder Winnetou nahe genug an ihr Lagerfeuer herangeschlichen hatten – und zwar keine Minute früher! Und dabei hätte es doch so vieles Andere gegeben, über das sich diese rauhen Gesellen beim Lagerfeuer hätten unterhalten können, aber dann wäre man wohl nie über Winnetou I hinausgekommen.

Doch genug gelästert! Fürs erste jedenfalls – denn bei allen literarischen und künstlerischen Abstrichen, die man sicherlich machen muß, ist Schloß Rodriganda doch zweifellos ein ziemlich spannender Roman, und moderne Bestsellerautoren wie Dan Brown schreiben definitiv auch nicht besser als Karl May.
Profile Image for dedeh  handayani.
130 reviews
August 30, 2017
petualangan yang luar biasa, sampe nahan napas saking tegangnya, dan ga mau berhenti baca hehe. tadinya mau bintang empat, tapi jadinya bintang lima lah.

kirain Unger yang mau jadi tokoh utama. ga taunya dr. Sternau. uf! judul versi bahasa indonesianya "puri rodriganda".

cukup mengobati kesusahan untuk dapetin buku buku karl may selama ini.. ebook bahasa indonesianya bisa diunduh di sini http://id.karlmay.wikia.com/wiki/E-Book
Profile Image for Nancy Thormann.
261 reviews4 followers
November 24, 2024
This is my fourth Karl May book. I've read two of the Winnetou books in English. Now I'm going through the German Karl May books that we have. I can read German reasonably well, but I wish these books were in English. I'd like my nephews and nieces to enjoy these books. They're the best adventure books I've read in a long time.
Profile Image for Qori Helly Amrina Edward.
14 reviews3 followers
November 1, 2007
i have read indonesia version of this book when i was in junior high school. firstly, i dont get the point why dr. sternau being dump by his royal family,but after he meet his blind dad, some miss thing had been discover. it touch,family sense, and truely nice to read..karl may is my fav to.
687 reviews7 followers
July 16, 2011
Wie immer gut. Waldrösschen ist einfach lustig, obwohl die Spanienereignisse zu den Mexikosachen gewinnen.
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