Anna, 35, hat gerade ihr Jurastudium abgeschlossen. Till, ihr sechs Jahre älter Mann, ist beruflich äußerst erfolgreich, und die beiden stehen sich finanziell sehr gut. Doch nach zehn Jahren Ehe muß Anna feststellen, daß ihr Mann gleich mehrere Affären auf einmal pflegt. Für die schnelle Erholung hat er die alleinerziehende Mutter aus dem Nachbarhaus, den üblichen Berufsstreß lindert er bei einer Blumenverkäuferin, und für den Duft der großen weiten Welt hat er die coole Businessfrau. Anna leidet, tobt vor Wut - und schreitet schließlich zu Tat. Sie inszeniert einen Hexensabbat, der für Till Himmelfahrt und Höllensturz in einem ist.
Annegrit Arens, in Köln geboren, ist eine deutsche Schriftstellerin und zugleich Drehbuchautorin.
Nach dem zweiten Staatsexamen arbeitete sie mehrere Jahre als Lehrerin. In dieser Zeit heiratete sie und bekam ihr erstes Kind. Nach der Geburt des zweiten Sohns erkrankte sie an einem Tropenvirus und musste aus dem Schuldienst ausscheiden. Es folgten die Trennung von ihrem Mann und ein neuer Partner. Als mittlerweile vierfache Mutter erprobte sie sich in verschiedenen neuen Berufsbereichen. Ihr Examen in Psychologie qualifizierte sie für die Arbeit in der Paartherapie. Danach sammelte sie bei der Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für die Deutz AG neue Erfahrungen.
Ihre ersten Veröffentlichungen waren Unterrichtsreihen für die gymnasiale Oberstufe.1993 erschien ihr autobiografisch inspirierter erster Roman „Mom schafft das mit links“. Ihr Spektrum reicht vom Familien- und Frauenroman bis hin zu Melodram, Thriller und Erotik.
Vier Romane wurden für die ARD verfilmt. „Männer aus zweiter Hand“, TV-Spielfilm (ARD) mit Simone Thomalla, Dorkas Kiefer, Ralf Richter u.a. (1999); „Herz oder Knete“, TV-Spielfilm (ARD) mit Gudrun Landgrebe, Günther Maria Halmer, Marie Zielcke u.a. (2001); „Aus lauter Liebe zu Dir“, TV-Spielfilm (ARD) mit Claudia Wilde, Michael Roll u.a. (2002); „Die Schokoladenkönigin“, TV-Spielfilm (ARD) mit Hardy Krüger, Christine Neubauer u.a. (2005).
Im Auftrag des ZDF entwickelte Annegrit Arens mit Bele Nord als Co-Autorin das Drehbuch zu ihrem Roman „Ich liebe alle meine Männer“.
Annegrit Arens lebt mit ihrer Familie heute immer noch, heimatverbunden, in ihrer Geburtsstadt Köln, in unmittelbarer Nähe des Rheins.
Der Titel verspricht viel mehr Spaß als der Inhalt halten kann. Mit keiner der Hauptpersonen würde ich gerne befreundet sein. Eigentlich Schade, da das Thema viel mehr hergeben würde.
Auf dem Titelbild meiner Taschenbuchausgabe steht groß "FRAUEN". Ich bin ein Mann und hab es trotzdem gelesen (naja, teilweise). Und nun? Und nun hat es mir halt nicht gefallen... Zur Handlung: Hauptperson Anna wird von ihrem Mann nicht misshandelt, sondern "nur" ständig runtergemacht und klein gehalten. Und er betrügt sie. Er ist halt ein Arschloch.
Irgendwann kommt wohl noch der titelgebende "Hexensabbat" ins Spiel. So weit bin ich aber nicht gekommen. Solche Klatsch- und Tratschgeschichten interessieren mich nur (leidlich) wenn sie unter Bekannten vorkommen. Mit fiktiven Personen interessiert mich das nun leider gar nicht. Ich lese (unter anderem), um dem Alltag zu entkommen. Alltägliches lesen will ich da nicht. Abgebrochen auf S. 32 von 301.