Warum sind sportliche Kinder besser in der Schule? Weshalb haben sportliche Menschen das bessere Gedächtnis? Unser Gehirn ist unser wichtigstes Denken, Fühlen, Erinnern und Lernen werden hier zentral gesteuert. Trotzdem widmen wir unserem Gehirn deutlich weniger Aufmerksamkeit als unserem Körper. Dabei ist wissenschaftlich Wie wir die Leistung unseres Gehirns verbessern und erhalten können, ist entscheidend für ein gesundes und langes Leben.Welche positiven Auswirkungen regelmäßige Bewegung auf unser Gehirn hat – dabei muss es noch nicht einmal Hochleistungssport sein – erzählt die Neurowissenschafterin Dr. Manuela Macedonia leichtfüßig, verständlich und mit einer Prise Humor. Sie erklärt, wie wir Stresssymptomen, Übergewicht, Depression und Demenzerkrankungen vorbeugen können und schildert, welchen Einfluss unsere Ernährung auf unsere Denkleistung hat.
Hat leider garnicht meinen Erwartungen entsprochen und habe es darum auch nicht fertig gelesen. Zu stark vereinfacht, und beim Kapitel zum Thema Ernährung musste ich mich fragen, warum seitenlang darüber geschrieben wird, dass Zucker doch nicht ungesund sein könne, weil ganz Amerika dann doch schon tot sein müsste. Das ist nicht gerade wissenschaftlich argumentiert und nimmt dann irgendwie die Glaubhaftigkeit, obwohl der Rest des Buchs toll recherchiert (und sogar mit Quellen zu den einzelnen Studien versehen) ist. Die Message, dass Bewegung gut für das Gehirn ist, nehme ich trotzdem mit.
Neurolinguistische Zusammenhänge werden auch für Laien extrem anschaulich und verständlich erklärt. Sie bringt zu Papier, was vielen im Grunde klar ist und schärft das Bewusstsein darüber, wie viel man mit vergleichsweise “wenig” Bewegung pro Tag erreichen kann. Außerdem arbeitet sie mit farblichen Markierungen und zur Veranschaulichung werden Bilder und Darstellungen benutzt, die das komplexe Thema nochmal vereinfachen. Der Schreibstil gefällt mir persönlich sehr gut, es ist fernab von typischen, wissenschaftlichen Artikeln, transportiert jedoch genau ein solches Thema. Das Lesen hat Spaß gemacht und ich konnte sehr viel daraus mitnehmen.
Habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen, es war wirklich total aufschlussreich und interessant!:) Jetzt werde ich hoffentlich endlich die nötige Motivation finden, mehr Bewegung in meinen Alltag zu integrieren😊 Einziger Kritikpunkt: Das Thema Ernährung bzw Kaloriendefizit fand ich etwas oberflächlich angesprochen, da man bei der Reduzierung des Kalorienhaushaltes immer darauf achten sollte noch genügend Nährstoffe zu sich zu nehmen und (TW Essstörung) nicht zwanghaft damit umzugehen 🌞 Ansonsten top!
Die wissenschaftlichen Zusammenhänge werden sehr gut und anschaulich erklärt. Ein ausgezeichneter Einstieg, was Grundlagen der Neurologie/Neuroanatomie angeht.
„Beweg dich! Und dein Gehirn sagt Danke“ von Dr. Manuela Macedonia ist 2018 im Brandstätter-Verlag erschienen und umfasst 182 Seiten. Zahlreiche Abbildungen unterstützen den Inhalt.
Die Neurowissenschafterin Dr. Manuela Macedonia beginnt ihr Buch, indem sie ganz persönlich davon berichtet, welche Erfahrungen sie aufgrund mangelnder Bewegung mit einer damit einhergehenden Gedächtnis- und Konzentrationsproblematik gemacht hat. Im Anschluss gibt sie einen verständlich geschriebenen theoretisch und wissenschaftlich fundierten Überblick über die Arbeits- und Funktionsweise unseres Gehirns. Dieser theoretische Teil wird auch durch die vielen Abbildungen sehr anschaulich erklärt und so bekommt auch der Laie einen sehr guten Einblick in dieses zunächst kompliziert wirkende Gebiet und in den aktuellen Stand der Gehrinforschung. Der Hauptteil des Buches befasst sich dann mit dem, was wir selbst Gutes für unser Gehirn tun können: Bewegung. Diese wirkt beispielsweise auch Depressionen, Demenz und ADHS entgegen.
Fazit: Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen. Ich habe es gerne gelesen und bin jetzt sehr gut informiert. Besonders toll finde ich, dass Dr. Macedonia es schafft, mit ihrem witzigen und verständlichen Schreibstil und auch ganz persönlichen Anekdoten zu motivieren, sich mehr zu bewegen. Das Buch hat mir auch wieder bewusst gemacht, wie wichtig Bewegung für das Lernen ein Leben lang ist. Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus.
Gute Einführung in die Neurowissenschaft mit jenem speziellen Fokus auf die Hirn-spezifischen Folgen von aerobem Training. Lobend hervorheben möchte ich das fantastische Layout und die Illustrationen sowie das ausführliche Quellenverzeichnis. Zwei große Mankos gab es für mich jedoch:
1. Einige Dinge, die ich vermisste oder über die ich stolperte, z.B. das komplette Auslassen der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Folgen anaeroben Trainingsmethoden (die Sportmedizin hat hier viel Interessantes hervorgebracht, das ich im Rahmen eines Buches mit diesem Titel zu ignorieren für nachlässig halte, siehe z.B. hier: doi.org/10.1080/13607863.2020.1857691 und hier: doi.org/10.1186/s11556-019-0217-2) oder Differenzierung verschiedener Intensitäten (spazieren vs laufen). Zudem störte mich die Passage, in der die Autorin den Verzicht auf Zucker zum übertriebenen Ernährungstrend verharmlost.
2. Die Autorin führt ein spannendes Leben, mich interessierte aber eher das fachliche Thema, auf das sie im Titel aufmerksam machte, und weniger die zahlreichen Einblicke in ihr Leben. Das mag anderen mehr liegen als mir.
Mit Abstrichen zu empfehlen als kurzes (171 Seiten) Geschenk für Freunde und Familie, das Aufmerksamkeit für das Thema Bewegung schafft.
Das Cover hat mich sofort angesprochen und ich war neugierig auf das Buch. Die Gestaltung des Covers finde ich interessant, die Kombination aus Titel und Zeichnung finde ich passend. Das Hardcover Buch hat eine sehr ansprechende Haptik.
Wie funktioniert unser Gehirn? Und was passiert, wenn wir an Bewegungsmangel leiden? Eine spannende Frage, die die Autorin Dr. Manuela Macedonia beantwortet. Anhand von Fallbeispielen und Thesen erläutert sie detailliert und gut verständlich die verschiedenen Prozesse und Auswirkungen. Die farblichen Markierungen im Text haben mir geholfen, genauso wie die Illustrationen. Ein spannendes Thema, was toll erklärt wurde. Ich bin wirklich motiviert mehr Bewegung in meinen Alltag zu integrieren. Das Buch ist eine wirklich Bereicherung für mich, ich empfehle es auf jeden Fall weiter.
Dr. Manuela Macedonia gibt dem Leser einen Crashkurs in Neurobiologie, während sie über die Faktoren spricht, welche das Gehirn beeinflussen können, sowohl positiv als auch negativ. Sie berichtet von Studien über den positiven Einfluss von „alltäglichem“ Sport auf die Leistungsfähigkeit und die nachhaltige Gesundheit unseres Denkorgans. Mit ihrer oftmals aufgegriffenen Aussage „Ich laufe nicht für meine Figur“ will sie sich klar von der allzuverbreiteten Ansicht abgrenzen, dass der Hauptgrund für sportliche Betätigung die Ästhetik sein sollte.
Es war ein durchaus interessantes Buch, nicht zu dicht geschrieben und für den Laien meist klar verständlich. Besonders die farblichen Markierungen und die den Inhalt unterstützenden Skizzen in einheitlichem Stil waren sehr ansprechend.
Die Ärztin Manuela Macedonia beschreibt auch für Laien nachvollziehbar, was man ihrer Meinung nach (und gemäß vieler Studien) tun sollte, um sein Gehirn möglichst lange aktiv und gross zu lassen - mit viel Bewegung. Dies wiederholt sie - wohl um uns als Leser wachzurütteln und „umzuerziehen“ - etwas gar oft. Da helfen auch nicht die Dutzenden von zitierten Studien (die kaum jemand nach der Lektüre auch noch konsultiert) weiter. Mit der Zeit hat man die Schlussfolgerung begriffen und muss sie „nur noch“ umsetzen: möglichst viel Bewegung (am besten eine Stunde täglich). Trotz der gut lesbaren Kapiteln mit den informativen Zeichnungen langweilt man sich mit der Zeit immer mehr.
Dieses Buch habe ich nun schon zum zweiten Mal gelesen und es motiviert mich jedes mal nachhaltig "in Bewegung" zu bleiben. Es werden, die wissenschaftlichen Grundlagen und Forschungsergebnisse präsentiert, die belegen, warum es so wichtig ist täglich eine kleine Bewegungseinheit einzulegen. Gespickt ist das Ganze mit biographischen Erzählungen. Lasst euch durch die fachspezifischen Erklärungen nicht abschrecken- dieses Buch ist es wert gelesen zu werden.
Ich hab mir tatsächlich erhofft mich nur noch bewegen zu wollen. Aber aufstehen und sich zu bewegen muss man dann doch selbst. Das Buch liest sich schnell und gut. Man stolpert über sehr viele Fachausdrücke die ich mir in keinster Weise merken konnte. Bewusst versuche ich mir aber in Zukunft die Grundaussage des Buches im Kopf zu behalten.
Ein sehr schönes Sachbuch, welches einem Laien gut erklärt, wozu Bewegung wichtig ist. Das Buch erklärt die Sachverhalte präzise anhand von einfachen beispielen und niedlichen Abbildungen. Dazu ist die Sprache sehr einfach gehalten, sodass das Buch wirklich gut lesbar ist. Eine absolute Empfehlung!
Ich sage danke.💓🙏🏽 Sollte jeder einmal gelesen haben. Informativ ohne langweilig zu sein. Betrifft jeden von uns deshalb ein MUSS wenn man auf sein Hirn achten will. Beweg dich und dein Gehirn sagt Danke👏🏽👏🏽