Jede Woche über 40 Stunden im Büro und montags schon dem Wochenende entgegenfiebern – ein erfülltes Leben sieht anders aus. Doch warum liefern wir uns einem System aus, das uns immer öfter krank macht, unsere Beziehungen belastet und darüber hinaus einen verheerenden Einfluss auf die Umwelt hat?Nach dem Motto »Sinnvoll tätig sein statt sinnlos schuften« zeigt Tobi Rosswog Wege aus dem Arbeitsblues. Ausgehend von Fragen wie »Was brauche ich wirklich?« und »Was ist mir wichtig?« stellt er Alternativen vor, vom Jobsharing bis zur Karriereverweigerung, vom Arbeiten im Kollektiv ohne Chef bis zum Grundeinkommen. Die Alternativen für eine Post-Work-Gesellschaft sind da, man muss sie nur wagen!
Hab von dem dünnen Büchlein nicht viel erwartet und es auch eigentlich eher zufällig in der Bücherei entdeckt. Aber ich bin ziemlich geflasht. Die Thesen treffen natürlich nicht auf taube Ohren bei mir/uns. Viele Punkte leben wir schon bzw. sind auf dem Weg dorthin, dennoch habe ich nochmal viele neue Impulse gefunden. Mal schauen, was die nächsten Tage und Wochen noch für Ideen aufkommen.
Gab für mich persönlich nicht so viel neues, aber gute Anregungen, was man selbst im eigenen Alltag überdenken sollte. Viele spannende Konzepte werden gerade in der zweiten Hälfte des Buches vorgestellt.
Durch Zufall stieß ich in einem Forum auf „After Work“ und war überrascht, wie sehr mich dieses Buch zum Nachdenken brachte. Es geht nicht nur um den Begriff von Arbeit im klassischen Sinne, sondern um ein radikales Hinterfragen unserer Vorstellungen von Job, Konsum, Leistung und Lebenszeit.
Rosswog überzeugt mit klaren Argumenten und fundierten Quellen. Er liefert zahlreiche Impulse, gestützt durch Zitate und Beispiele aus Philosophie, Politik und Wirtschaft. Von Aristoteles bis Marx spannt der Autor einen weiten Bogen und verknüpft Theorie mit konkreten Ansätzen und praxisnahen Tools für ein solidarisches, nachhaltigeres Leben.
Das Buch ist auch kostenlos als Hörbuch verfügbar.