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Seattle. Fünfundzwanzig Jahre sind vergangen, seit drei Jungen gekidnappt und in die Wälder nahe dem Hoh River verschleppt wurden. Einer von ihnen kam nie zurück.
Ein Vierteljahrhundert später steht ­Detective Alice Madison, seit kurzem erst bei der Mordkommission, vor einer viel zu großen ­Herausforderung: Der beliebte ­Anwalt James Sinclair, seine Frau und seine beiden Jungen wurden in ihren Schlafzimmern grausam ermordet. Eingeritzt in den Türrahmen findet die Polizei die makaber verschnörkelten Worte »Dreizehn Tage«. Dies ist die Zeit, die Madison bleibt, um zu beweisen, dass beide Verbrechen zusammenhängen - und schließlich zu erkennen, dass sie alles vergessen muss, was sie gelernt hat. Denn dort, wo einst das Leben eines Kindes endete und ein anderes bald enden soll, verschwimmen die Grenzen zwischen Freund und Feind …

572 pages, Paperback

First published January 1, 2013

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V.M. Giambanco

6 books2 followers

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Hanna.
653 reviews89 followers
September 21, 2018
Ich muss eine stark masochistische Ader in mir haben, dass ich dieses Buch zu Ende gelesen habe. 570 Seiten haarsträubendster Plot mit holzschnittartigen Charakteren, plumpen Metaphern und ganz viel Unnötigem. Dieser Thriller hätte dringend einen Lektor gebraucht, der mindestens die Hälfte des Texts zusammen kürzt.

Giambanco stellt am laufendenden Band neue Figuren namentlich vor, egal wie wichtig oder unwichtig sie dann innerhalb der Geschichte sind. Das ist verwirrend und mühsam. Gleich zu Beginn des Buches schnappen die Detectives, als sie nach einer Überwachungsschicht in einem Supermarkt Snacks kaufen, ein junges Mädchen, dass einen bewaffneten Raubüberfall begeht. Das Mädchen wird dann von der Hauptfigur mit aufs Revier genommen und die arme Leserin muss sich detailreich anhören wie sie das Mädchen verhört, auf die Sozialarbeiterin wartet (diese wird namentlich vorgestellt, aber, Überraschung, kommt nie wieder vor) und sich Gedanken darüber macht wie das Mädchen an die Waffe gekommen ist. Aber siehe da, diese Episode ist gänzlich unwichtig und hat rein gar nichts mit dem Rest des Buches zu tun.

Apropos detailreich, es hat schon seinen Grund warum es dieses Buch auf annähernd 600 Seiten bringt, schließlich finden sich auch solche Perlen: „Um 5:46 Uhr stand Madison auf, ging barfuß in die Küche und schaltete dabei die Lichter an. Sie goss Wasser in das Unterteil der italienischen Espressokanne, gab Kaffee in den Filter in der Mitte, schraubte die obere Hälfte auf und stellte sie auf den Herd.“ Andere würden schreiben: Sie stand auf und kochte Kaffee. Reicht auch.

Es hilft auch dem Lesefluss rein überhaupt nicht, dass die Autorin von Absatz zu Absatz zu neuen Protagonisten springt. Gerade war man noch im Haus von Alice Madison, der Polizeibeamtin, so ist man im nächsten Absatz plötzlich im Kopf des Mörders, im übernächstem bei den Gedanken des Anwalts.

Was die Metaphern betrifft, kleine Kostprobe gefällig? Seite 40: „… sein Magengeschwür glühte bereits rot.“ Also mir ist neu, dass Magengeschwüre nach außen hin leuchten wie Rudolphs Nase.

Oder aber so schöne Sätze wie: „… ein Tyrann, der seine Frau nie schlug, weil er es nicht mußte: körperlich arbeitete er sich auf der Straße ab,…“ Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: „weil er es nicht musste“. Heißt das Männer, die keine Chance haben sich irgendwo abzureagieren (auf der Straße, was auch immer das bedeuten mag) MÜSSEN ihre Frauen schlagen?

Auf die Geschichte mag ich gar nicht im Detail eingehen, sie ist so hanebüchen, das man sich an den Kopf greifen möchte. Und das würde ich ja sogar nicht akzeptieren, schließlich haben viele Thriller haben etwas extreme Plots, wenn das Buch einfach gut geschrieben und spannend wäre.
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