Eine Liebe durch Raum und Zeit. Die Geschichte um Alison und Gregor geht weiter.Nach den tragischen Ereignissen der letzten Monate will Alison nur zurück zu Gregor. Doch als sie sich im Venedig der 18. Jahrhunderts auf die Suche nach ihm macht, erlebt sie eine böse Überraschung. Denn ihre große Liebe tritt unter dem Namen des berühmtesten Schürzenjägers der Geschichte auf – Giacomo Casanova. Während Alison noch herauszufinden versucht, was das für ihre Beziehung bedeutet, bekommen Gregor und sie es mit einem durchtriebenen Gegner zu tun; ein Zeitreisender will in Venedig die Macht an sich reißen. Wird es ihnen erneut gelingen, die apokalyptische Prophezeiung zu verhindern? Und was hat es mit den Andeutungen auf sich, die der Zeitreisende gegenüber Alison macht? Ist es möglich, dass er sich an sein Leben im 21. Jahrhundert erinnert?Der fünfte Teil der erfolgreichen Zeitenwanderer-Chroniken. Tauche ein in ein neues romantisches Zeitreise-Abenteuer.
Endlich ist der fünfte Band der Zeitenwanderer-Chroniken von Karolyn Ciseau erschienen! Und wie bei den vorherigen Bänden auch durfte ich das Buch als Vorab-Exemplar lesen und rezensieren. Wer mich kennt, weiß, dass ich seit Band 1 ein großer Fan der Autorin bin und alles, was aus ihrer Hand entspringt, lesen und lieben muss.
Auch der fünfte Teil ihrer Zeitenwanderer-Chroniken konnte mich erneut packen und nahm mich mit auf eine aufregende Reise durch das Italien des 18. Jahrhunderts. Das neue Abenteuer von Alison und Gregor spielt sich in keiner geringeren Stadt als Venedig ab - der Stadt der Masken und der Liebe. Und in keinem der bisher erschienenen Bände dieser Reihe hat die Liebe eine derart große Rolle gespielt. Herzschmerz und Maskerade gehen hier Hand in Hand einher und lassen das romantische Setting Venezias sein übriges tun. Und das liegt insbesondere an der Zeit, die die Autorin für das fünfte Abenteuer von Alison gewählt hat. Wir finden uns mit der Protagonistin im Jahre 1754 wieder - der Zeit Giacomo Casanovas. Doch um was geht es in diesem Band der Reihe, welche Gefahren und Intrigen warten dieses Mal auf Alison und wie wird sie es schaffen Gregor zu finden?
Zwei Monate sind vergangen seit Alisons letzter Zeitreise. Zwei Monate seit sich ihr Leben auf tragische Weise erneut verändert hat und auch seit sie Gregor zum letzten Mal begegnet ist. Nach den Ereignissen der letzten Wochen kann sie es jedoch kaum erwarten zurück in die Vergangenheit zu reisen, doch wird Gregor immer noch auf sie warten? Immerhin hat sie während ihrer Rückreise ins Jahr 2062 den Zettel der Koordinaten zu ihrem vereinbarten Treffpunkt verloren. Als sie sich im Venedig des 18. Jahrhunderts auf die Suche nach ihm macht, traut sie ihren Augen kaum. Ihr Gregor tritt plötzlich als Giacomo Casanova auf, verdreht der weiblichen Bevölkerung Venedigs den Kopf und bricht Herzen als wäre es das leichteste Spiel der Welt. Während Alison sich nicht sicher ist, ob sich hinter Casanovas Maske noch ihr wahrer Gregor befindet, lauert in Venedigs Gassen ein weiterer Zeitreisender, der alles daran setzt die Macht Venedigs an sich zu reißen – auch wenn dies zur Folge hat, dass die Welt wie Alison sie kennt bald nicht mehr existieren wird. Zwischen Herzschmerz, Intrigen und Maskenbällen weiß Alison bald nicht mehr wem sie noch trauen kann. Während die Masken fallen, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Ich habe das fünfte Abenteuer von Alison und Gregor wieder regelrecht verschlungen. Einmal begonnen, lässt mich die Geschichte meist nicht los ehe ich das Buch beendet habe. Und auch dieses Mal fiel mir der Einstieg ins Buch sehr leicht, was daran liegen mag, dass wir uns direkt in der Geschichte wiederfinden und nicht erst langsam ins Geschehen hineingeführt werden. Der fünfte Band beginnt jedoch nicht ganz so dynamisch wie seine Vorgänger. Dies liegt insbesondere daran, dass wir Alison im Gegensatz zu den vorherigen Bänden in einer schwierigen Situation vorfinden – ein harter Schicksalsschlag hat ihre Welt ins Wanken gebracht und von den Koordinaten zu Gregor fehlt jede Spur!
Der Schreibstil der Autorin ist wie in den vorherigen Bänden flüssig, locker und sehr angenehm. Als großer Italien-Fan war ich als hoffnungslose Romantikerin über das Setting in Venedig mehr als begeistert und die Beschreibungen der Orte und Plätze haben mir sehr gut gefallen – auch wenn mir die Beschreibungen des Settings des letzten Bandes (Holland) sogar ein klein wenig besser gefallen haben. Positiv überrascht war ich über die verschiedenen Zeitebenen, die aufgegriffen werden – so bezieht sich die Autorin auf ihre Kurzgeschichte „Maskenball“, welche in Alisons Vergangenheit spielt und zu welcher Zeit sie Gregor noch nicht kannte. Auch die Anspielung auf ein Ereignis in der Zukunft, welches derzeit aus Alisons Perspektive noch nicht geschehen ist, fand ich sehr spannend. Ich bin schon sehr neugierig, wann wir mehr dazu herausfinden werden. Die Geschichte wird langsam komplexer und die Prophezeiung wird mit jedem Buch ein wenig greifbarer. Die Reihe der Zeitenwanderer-Chroniken kommt mir hierdurch immer mehr wie ein großes Puzzle vor. In jedem Band gibt Karolyn dem Leser ein weiteres Puzzleteil preis, welches ohne das große Ganze vielleicht noch nicht vollends Sinn ergibt. Doch genau aus diesem Grund bleibt die Reihe spannend. Zu dem wird in jedem Buch die Liebesgeschichte von Alison und Gregor auf gewisse Art und Weise neu erzählt. Der fünfte Band mag sich ein wenig routiniert lesen, da wir wieder einmal mit Alison einen abweisenden Gregor vorfinden, der seine liebenswerte Seite erneut verdrängt ehe Alison ihn mit ihrer Liebe erreichen kann. Trotzdem habe ich mit großer Spannung der erneuten Zusammenführung der beiden Liebenden entgegen gefiebert, da es wie immer spannend ist mitzuerleben, welchem Gregor wir in diesem Band begegnen werden. Während für Alison nur Wochen und Monate zwischen ihren Treffen mit Gregor vergehen, vergehen für diesen ganze Jahrhunderte. Dies hinterlässt nun mal seine Spuren. Und da ich wirklich sehr auf Drama stehe, hat mir die Wendung in der Geschichte rund um Alison und Gregor gut gefallen. Gregor als Casanova vorzufinden war schon eine kleine Überraschung, auch wenn mir wie Alison ein klein wenig das Herz brach. Die Zusammenführung der beiden hat mir in diesem Teil aber gut gefallen. Die Autorin geht mit dem sensiblen Thema wirklich hervorragend um, lässt den Charakteren Zeit sich zu regenerieren, wieder und auch „neu“ zu finden und in gewisser Weise auch zu verzeihen.
Die Prophezeiung bleibt weiterhin ein großes Rätsel, dessen endgültige Auflösung wohl noch ein wenig warten muss. Klar ist, dass sich dahinter womöglich etwas viel größeres verbirgt, von dem Gregor und Alison noch nichts ahnen. Ein weiteres Puzzleteil wurde allerdings aufgedeckt und ich bin gespannt, wie viel die Autorin in Band 6 hierzu verrät oder ob wir Leser auf Band 7 warten müssen, ehe die komplette Auflösung folgt.
Band 5 der „Zeitenwanderer-Chroniken“ konnte mich demnach wie seine Vorgänger begeistern. Das Venedig des 18. Jahrhunderts wurde authentisch dargestellt und hervorragend mit der fiktiven Geschichte der Autorin kombiniert. Insbesondere die emotionale Ebene, die neben Herzschmerz auch Trauer und Vergebung aufgreift, konnte mich begeistern. Auch wenn wir der Prophezeiung nur ein kleines bisschen näher gekommen sind, war die Geschichte rund um Alison und Gregor spannend und aufregend mitzuverfolgen. Wie bereits erwähnt, hat mir insbesondere das italienische Setting Venedigs mit seinen Masken, verhüllten Identitäten und Intrigen sehr gut gefallen. Auf jeden Fall mehr davon, Karolyn!
Ich kann den nächsten Band wieder einmal nicht erwarten und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Meinung: Ein aufregendes Abenteuer geht weiter, diesmal entführt uns Karolyn Ciseu ins wunderschöne Venedig des 18. Jh. Die Autorin schafft es, mich wieder mit dem Setting zu begeistern, immer wieder glänzt sie mit Liebe zum Detail. Obwohl die Bände relativ kurz sind, schafft es die Autorin immer genug Tiefe einzubauen, um eine gewisse Authentizität zu erreichen.
Nachdem gemeinen Cliffhanger von Band 4 geht es hier mit dem Thema gleich weiter, sodass der Beginn schon sehr emotional ist. Hier ist es wieder schön, Alison durch solch eine schwere Zeit zu begleiten, denn auch hier kommen ihre Gedanken und Gefühle wieder superecht rüber.
In Venedig dürfen wir wieder interessante und zum Teil durchaus unsympathische Charaktere kennenlernen, die wieder eine tolle Würze in die Geschichte bringen. Selbstverständlich hat die Autorin hier auch einige historische Informationen für uns und es gibt da jemanden den wir Kennenlernen dürfen von dem wir alle wahrscheinlich schon gehört haben, nur das dieser hier die ein oder andere Überraschung für uns parat hat. 😉
Fazit: Auch "Die Zeitenwanderer Chroniken (5): Verraten" konnte mich wieder begeistern. Venedig im 18. Jh. kennen zulernen war spannend und megainteressant, vor allem da Karolyn Ciseu immer wieder ein paar historische Fakten einbaut. Es war megaaaa nervenaufreibend die Entwicklung zwischen Alison und Gregor zu verfolgen, denn ich habe die ganze Zeit mit Alison mitgefühlt. Trotz der kurzen Bände schafft es die Autorin, eine gewisse Tiefe und Authentizität zu präsentieren. Klasse. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil und bis megagespannt, was mich da erwarten wird. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für die Die Zeitenwanderer Chroniken. 💖