Schwul in einem kleinen Dorf? Für Alex ein Ding der Unmöglichkeit! Hier geht alles seinen geregelten Gang, man arbeitet im Familienunternehmen, sucht sich eine Freundin und baut mit ihr ein Haus, um eine Familie zu gründen. Doch dann tut sein bester Freund Simon das Undenkbare: Er outet sich vor Alex. An sich noch nicht der Weltuntergang, wäre da nicht das kleine Problem, dass Simons Outing in Alex längst vergessene Gefühle weckt, die er eigentlich erfolgreich verdrängt hatte. Und diese Sache auf dem Heuboden vor zehn Jahren... das war schließlich nichts Besonderes! Oder?
Alex und Simon haben nie über den Kuss, den sie vor vielen Jahren auf dem Heuboden getauscht haben, geredet. Alex hat das ganz weit weggeschoben, denn in ihrem kleinen Ort wäre es eine Katastrophe, sich als schwul zu outen. Stattdessen arbeitet er brav im Familienbetrieb mit, hat eine hübsche Freundin und beobachtet, wie ein Kumpel nach dem anderen heiratet, ein Häuschen baut und Kinder in die Welt setzt. Seine auf den ersten Blick heile Welt droht allerdings einzustürzen, als sich Simon ihm gegenüber als schwul outet.
Was soll ich schon sagen? Es ist ein so schönes und emotionales Buch. Am schönsten finde ich die Entwicklung von Alex, weil er viel mehr zu sich selbst findet und auch mal an sich denkt. Ihm auch egal ist was die anderen von ihm denken. Und es einfach für sich selbst macht
Ein wenig zu lang.. ein wenig langweilig. Ich ha(e)tte diese ganze Geschichte mit wenigen Kapiteln erzaehlt. Und ich wartete auf eine BDSM Entwiklung mit Mateo und Jonas...