Das Smartphone hat das Leben von mittlerweile fünf Milliarden Menschen auf dieser Erde in den letzten Jahren massiv verändert. Viele sehen nur die positiven Seiten, wenige machen sich Gedanken um die negativen Auswirkungen für unser Denken, Fühlen und Handeln. Smartphones schaden der Gesundheit, der Bildung und der Gesellschaft insgesamt! Es wird höchste Zeit, dem Hype durch Fakten zu begegnen. Wann wachen wir endlich auf?In den letzten zehn Jahren hat das Smartphone die Welt mit enormer Geschwindigkeit erobert und den Alltag für seine vier Milliarden Nutzer verändert wie keine technische Neuerung zuvor. Von morgens bis abends, bei der Arbeit und im ohne Smartphone scheint einfach nichts mehr zu gehen. Über die gesundheitlichen Folgen machen sich mittlerweile sogar Investoren und Unternehmer Gedanken. Der Chef von Apple empfiehlt, Smartphones nicht in Schulen zu verwenden, der französische Präsident verbietet sie dort ganz und Süd-Korea hat seit Jahren Gesetze zum Schutz der Jugend vor den schlimmsten Folgen der Handynutzung. Smartphones schaden der Gesundheit, der Bildung und der Gesellschaft insgesamt! Wann wachen wir endlich auf? »Spitzer ist ein ›Psychiater zum Anfassen‹. Er verspürt einen Auftrag. Er versteht sich nicht nur als Wissenschaftler, sondern in erster Linie als Arzt, der helfen will.«Deutsches Ärzteblatt»Spitzer hat ein Anliegen. Er will die Menschheit vor der Verblödung bewahren, die ihr unweigerlich durch Computer, Handy, Fernsehen sowie das Navi im Auto droht und von digitalen Dealern überall auf der Welt befeuert wird.« Süddeutsche Zeitung »Der Ulmer Psychiater und Hirnforscher Manfred Spitzer will vor allem aufrütteln und klarmachen, wie schädlich und ungesund das digitalisierte Leben ist.« Psychologie heute »Spitzer ist ein Wissenschaftsentertainer, der aus eigener Quelle schöpft. Er schlägt nur deshalb die Pauke, weil er will, dass seine Erkenntnisse in den Kinder-, Lehrer- und Ministerzimmern gehört werden.« Stuttgarter Nachrichten
Manfred Spitzer (* 27. Mai 1958 in Lengfeld in der Nähe von Darmstadt) ist ein deutscher Psychiater, Psychologe und Hochschullehrer.
Seit 1998 ist er ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm, als der er auch die Gesamtleitung des 2004 dort eröffneten Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) innehat, das sich vor allem mit Neurodidaktik beschäftigt.
Dieses seiner Bücher lässt mich leider enttäuscht zurück. Ich hatte ein Werk in Form und Aufbau ähnlich wie "Digitale Demenz" erwartet. Zudem weckte die dicke Überschrift mein Interesse, da ich dieses heikle Thema betreffend stets auf der Suche nach Gleichgesinnten bin.
Herr Spitzers Einstellung gegenüber Smartphones und andere digitale Medien ist zu einhundert Prozent die meine; nur die Art und Weise seines Vortrages, seine Argumentationsführung konnte mich dieses Mal nicht befriedigen. Dass letztlich sogar eine Schlussbetrachtung, ein alles zusammenfassendes Fazit völlig fehlte, machte die Enttäuschung perfekt. Eingangs warnt er zwar den Leser, dass es sich um eine Zusammenstellung von diversen Artikeln handelt und so u.a. mit wiederholenden Argumenten und Infos zu rechnen sei. Doch setzte ich bei einer solchen wissenschaftlichen Kapazität wie ihn ein bestimmtes Format voraus. - So fehlte mir, neben dem bereits erwähnten vermissten Schlusswort, der rote Faden. Ich fragte mich mit jeder weiteren Seiten, wer die Zielpersonen seines Aufrufs sein sollen? Mancherorts fanden sich populärwissenschaftlich, oberflächlich formulierte Aussagen und an anderer Stelle detailverliebte Wiedergaben diverser Forschungsergebnisse, die wiederum gehäuft auf Abwegen gerieten und ich den Schwerpunkt auf das Smartphone vermisste.
Die wirklich stichhaltigsten Argumentationen und Forschungsergebnisse mit den daraus resultierenden Konsequenzen und Gefahren für Kinder, Jugendliche und zukünftige Generationen, hätte auch auf ein paar dutzend Seiten Platz gefunden. Logisch und klar strukturiert vorgetragen, würden diese vielleicht auch ein weiteres Feld an Personen erreichen und von wenigstens einem größeren Teil der Gesellschaft ernst genommen werden. Schade!
Und wenn die gesamte Crew das Boot so gut steuert, dann kann sich der Kapitän auch gelegentlich für ein paar Wochen zurückziehen und über den Sinn und Zweck der Seefahrt oder über die Wahrheit und Falschheit an sich nachdenken. Oder wieder mal eben die Welt retten.
Das Zitat stammt aus dem Vorwort des Buches und spielt auf die Ulmer psychiatrische Universitätsklinik an ("das Boot"), deren Leiter ("der Kapitän") Herr Spitzer ist. Ich finde es toll, dass Herr Spitzer sich bei seinen Mitarbeitern bedankt, aber diese Pluspunkte verspielt er bei mir danach gleich wieder mit seiner Weltretter-Aussage.
Jetzt zum Buch selbst: die einzelnen Kapitel stehen relativ lose voneinander und könnten dadurch weitestgehend in beliebiger Reihenfolge gelesen werden. Spitzer weist darauf hin, dass die Kapitel zumindest in Teilen aus Beiträgen für eine Fachzeitschrift ("Zeitschrift für Nervenheilkunde") stammen, deren Herausgeber er ist. Das dürfte auch erklären, wieso im Text hin und wieder statistische Ausdrücke (z.B. p-Werte) genannt werden, ohne erklärt zu werden. Kein Problem für jeden Leser, der einen Statistik-Grundkurs besucht hat und sich noch gut an den Inhalt erinnert - alle anderen würden von einer kurzen Erklärung/Auffrischung sehr profitieren. (Für Leser mit Statistik-Kenntnissen: ich habe mich bei vielen p-Werten nach den Effektstärken gefragt - diese wurden in den allermeisten Fällen nicht berichtet). Ich hätte außerdem eine Art abschließende Zusammenfassung nach den 15 Kapiteln gut gefunden, statt ein (für mein Empfinden) abruptes Ende nach dem letzten inhaltlichen Kapitel.
In etwa die erste Hälfte des Buches beschäftigt sich mit Smartphones, die zweite Hälfte ziehlt eher auf die Digitalisierung im Allgemeinen ab. Insofern ist der Titel etwas irreführend. Es wird deutlich, dass Herr Spitzer kein Freund von Smartphones und Digitalisierung ist, weshalb ich mir beim Lesen immer wieder Gedanken gemacht habe, ob die Auswahl an zitierter Studien und deren Wiedergabe tatsächlich ausgewogen ist und nicht nur einseitig seine Sichtweise unterstützt. Behält man das im Hinterkopf, finden sich durchaus ein paar interessante Punkte im Buch, z.B. Gedanken über den Zusammenhang zwischen Smartphone-Nutzung bei Kindern und Jugendlichen und Kurzsichtigkeit.
Insgesamt ein Buch, das mich aus verschiedenen Gründen nicht überzeugen konnte.
Ova knjiga je izvrsna za obrazovne stručnjake, kao i, teoretičare koji se bave istraživanjem odgoja i obrazovanja. U knjizi se nalazi izuzetno puno podataka potkrijepljenih relevantnim znanstvenim istraživanjima o štetnosti korištenje pametnih telefona kod djece i mladih. Unatoč tomu, može se primijetiti kako autor u ovoj knjizi ima previše radikalne stavove kada su u pitanju promjene u sustavu odgoja i obrazovanja. Naravno, postoje određeni nedostatci i štetnosti uporabe i korištenja pametnih telefona kod djece i mladih. Međutim, tu smo mi kao obrazovni stručnjaci da im ukažemo kroz različite oblike savjetodavnih razgovora ili pak pedagoških radionica na načine njihove primjerenosti i pravilnog korištenja. Svijet se mijenja i ne možemo se vraćati korak u natrag već prihvatiti primjene koje se događaju u društvu i pokušati utjecati na mlade naraštaje u pogledu njihovog pravilnog korištenja. Mislim da ova knjiga daje dobre temelje za preispitivanje naše pozicije u tom pogledu. Stoga mi je izuzetno drago da sam ju pročitao.
Knjiga prepuna zanimljivih istraživanja vezanih uz utjecaj digitalizacije. Na trenutke previše istican radikalni stav protiv digitalizacije i doba u kojem se nalazimo.
Dieses Buch greift eine Problematik auf, die zunehmend Interesse weckt: Die möglichen Gefahren, die vom Gebrauch von Smartphones ausgehen. Da mittlerweile eine Abdeckung von etwa 95% der Jugendlichen erreicht ist, handelt es sich um ein wesentliches Thema, dem man bei der Diskussion um den Medienkonsum nicht ausweichen kann. Der Autor nimmt eine klar skeptische Haltung zum allgemeinen Hype um eine flächendeckende und allumfassende Digitalisierung ein und verweist auf die zahlreichen negativen Auswirkungen, die mit digitalen Bildschirmmedien allgemein und Smartphones im Besonderen im Zusammenhang stehen: Haltungsschäden, Kurzsichtigkeit, Verminderung der Konzentrationsfähigkeit und der Gedächtnisleistung, Entfremdung von Eltern und Kindern und die damit in Zusammenhang stehenden Konflikte, Verbreitung von postmodernen/postfaktischen Narrativen. Alle Problemfelder sind äußerst zahlreich und eindrucksvoll durch wissenschaftliche Studien unterfüttert - die auch in einer ausführlichen Bibliographie nachvollzogen werden können. Der erste Teil, in dem es tatsächlich um die ausführliche Diskussion der Risiken des Smartphone-Gebrauchs geht, verdient sicher 5 Sterne und ist definitiv lesenswert.
Nun zum Negativen: Das Buch hätte auf jeden Fall von einem professionellen Lektorat profitiert. Auf dutzenden Seiten finden sich grammatikalische Fehler (falsche Deklination, falsche Endungen an den Adjektiven, doppelt im Satz auftauchende Verben usw.), die bei der Lektüre doch stutzig machen und keinen vertrauenserweckenden Eindruck vermitteln. Bei dem vom Autor persönlich aus dem Englischen übersetzten Zitaten (beispielsweise von zitierten Studien) sind zwar durchaus gelungene Passagen dabei; an einigen Stellen klingt die deutsche Version jedoch sehr holprig und eben "übersetzt". Auch hier wäre ein Lektorat förderlich gewesen. Insgesamt ließe sich in diesem Zusammenhang viel verbessern; solche haarsträubenden Fehler sollten jedenfalls in einem seriösen Werk nicht vorkommen.
Weitaus schwerer aber wiegt der Umstand, dass der Autor vor allem in der zweiten Hälfte - womöglich konnte er es sich einfach nicht verkneifen - ohne Not zu politisch wird und nicht etwa Handlungsempfehlungen im Hinblick auf eine Verbesserung der Situation im Umgang mit dem Smartphone vorschlägt, sondern - bezeichnenderweise ohne Quellenangabe oder mit dubiosen Quellen - seine eigenen Ansichten dem Leser aufzwängen will. Offensichtlich ist er dem ominösen trump derangement syndrome anheimgefallen und kann einfach nicht die Finger davon lassen, den amerikanischen Präsidenten immer und immer wieder mithilfe kleiner Seitenhiebe zu verunglimpfen. Dabei stellt er dies nicht als eigene Position dar, sondern führt ihn ins Feld, wenn es um die Ausschmückung negativer Effekte des unreflektierten Medienkonsums geht. Nun ist dies auch noch kein Grund, die Glaubwürdigkeit des Autors in Zweifel zu ziehen, wäre da nicht die - durchaus notwendige! - vorausgegangene Medienschelte einige Seiten zuvor, die dem Leser vermitteln soll, nicht unhinterfragt alles für bare Münze zu nehmen, was in den Massenmedien so alles verbreitet wird. Nur, um dann in diesem Fall alle Vorsicht über den Haufen zu werfen und als Quellen der fake news überführten oder Washington Post das Wort zu reden. Wenn das keine Ironie ist ... Völlig unnötig in einem Werk, in dem es um die Sache gehen sollte ebenso die an Beleidigung grenzende Bezeichnung des amtierenden tschechischen Staatspräsidenten Miloš Zeman als " vermutlich alkoholkranken Populisten " (S. 287) und die bisher von niemandem nachgewiesene angebliche Einflussnahme von russian bots auf die amerikanischen Präsidentschaftswahlen.
Hätte sich der Autor mit seinen zwanghaften, trump-derangement-syndrome-induzierten Schmähungen zurückgenommen und hätte sich auf das eigentliche Thema der Kritik am omnipräsenten Medienhype und exzessiven Smartphone-Gebrauch konzentriert - er hätte sich die 5 Sterne locker verdient. Gerade in Zeiten eines naiven Fortschrittglaubens sind solche Sachbücher, die aktuelle Entwicklungen auch kritisch hinterfragen, mehr als notwendig. Zum Thema Medienkritik, insbesondere im Zusammenhang mit den Ereignissen rund um die Präsidentschaftswahlen 2016 in den USA kann ich The true story of fake news von Mark Dice empfehlen. Und meine Empfehlung an den Autor eine alte Weisheit: Schuster, bleib bei deinen Leisten!
Auch wenn Manfred Spitzer selbst sagt, dass ihm in Amerika das umständliche Schreiben ausgetrieben wurde, sind seine Sachbüchern natürlich zu Beginn immer ein Wenig ungewohnt und “umständlicher” als Belletristik.
Nach ein paar Seiten gibt sich das meist wieder - und wenn man nicht mit anderen Büchern abwechselt, lesen sich die wissenschaftlich untermauerten Berichte und Ermahnungen recht flott.
Wer sich darüber hinaus bilden will, kann zwar bei einer der hunderten angegebenen Quellen im Literaturverzeichnis (44 Seiten!) weiterlesen, man ist aber auch so bestens informiert und der Überblick den Spitzer in verschiedenen Bereichen gibt, ist eindringlich.
Einen Erwachsenen, der ohne Touchscreens, (übermäßigen) Computerkonsum und Smartphones aufgewachsen ist und diese Dinge erst später nützt, werden die Appelle relativ kalt lassen - und das auch teilweise zurecht. Abgesehen von Haltungsschäden und der Gefahr, als “Smombie” kopflos wo dagegenzulaufen, kann zumindest kognitiv nicht mehr so viel passieren.
Kindern aber, die alle Fähigkeiten die uns Menschen ausmachen, erst erlernen müssen, fährt die moderne Technologie in die Parade. Denn genau die Mechanismen wie Empathie, Sozialisierung oder einfach das Naturerleben werden von Smartphones und anderem kräftig unterbunden. Das lernt man nicht über den Bildschirm.
Ganz abgesehen davon, dass die Menschen kaum mehr beisammensitzen und miteinander reden weil sie stattdessen auf dem Touchscreen wischen müssen. Ist bei Erwachsenen traurig genug. Aber was hätte das wohl mit mir angestellt, wäre meine Mutter schon so gewesen?
Bitte liebe Eltern: Setzt euch über den Gruppendruck hinweg und gebt eurem Kind so spät wie möglich, Pläne schmieden und versteckt auch mal die TV-Fernbedienung.
Mit all den dadurch geförderten und zumindest nicht eingeschränkten Fähigkeiten wird es sich dann auch erst gebührend bei euch bedanken können und sein Leben beruflich und privat erfolgreich meistern. Ihr glaubt nicht, dass der Unterschied so groß sein kann? Bitte “Die Smartphone-Epidemie” lesen.
The first half of the book is fascinating and should give us pause for thought, thoughtless smart phone usage is damaging to both individuals and societies decreasing educational attainment, hurting families, and increasing rates of depression and obesity for example.
However the author seems to forget about this topic and spends the last third of the book complaining about the scare monger tactics of governments and companies which are driving the digitalization of schools and societies while telling people that those who don’t join in, are going to be like species that died out because they didn’t keep pace with evolution. The last chapter was the strangest of all, arguing that falling IQ rates should give us pause for thought and that we need to pay more attention to education because if we don’t, it will hurt our societies and the expected life income of individuals, surely an interesting topic, but not really relevant in a book about smartphones surely!
All in all, a very timely book, well written and researched. However only the first two third’s is relevant to this topic. The rest can be skipped.
Ich hatte mich eigentlich auf das Buch gefreut, weil ich vor kurzem erst bei einem Vortrag war, der sehr gut war - leider war das Buch eher enttäuschend. Das mag auch an der Art liegen, dass es nämlich eine Aneinanderreihung wissenschaftlicher Artikel ist - so liest es sich teilweise auch: sehr trocken faktisch und ab und an daher nicht flüssig. Gleichzeitig hab ich das Gefühl dass der Autor hier sehr frustriert schreibt und teilweise sehr selbstgefällig (Ich habs ja gesagt aber mir hört keiner zu :((( ) und das zieht das ganze wiederum in eine schwierig zu lesende Richtung. Es sind aber auf jeden Fall einige wichtige, gute Punkte aufgeführt, die das Buch aber zumindest irgendwie lesenswert machen.
"Die Smartphone-Epidemie" handelt nicht nur von Smartphones, sondern auch von der Digitalisierung im Allgemeinen. Mir war das (wegen dem irreführenden Titel) nicht bewusst und ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil ich unter anderem auch Anregungen zu einer Einschränkung der Smartphonenutzung erhalten wollte. Das konnte man hier leider nicht finden, es wurden keinerlei Anwendungsmöglichkeiten für den einzelnen Verbraucher vorgetragen. Was man allerdings hier finden konnte war ganz viel Kritik - an Smartphones, an der Digitalisierung, der Wirtschaft, die die Digitalisierung fördert (und an dem deutschen Bildungssystem). Diese Kritik ist ohne Frage größtenteils berechtigt, aber mir fehlte an einigen Stellen das Einbeziehen der Gegenposition (ohne sie dabei vollkommen fertig zu machen). Dadurch fand ich einige Stellen nicht differenziert genug dargestellt. Die Kapitel über die Digitalisierung fand ich aber sehr bereichernd. Ich habe die Digitalisierung nie als ganzes hinterfragt und einfach als positive Entwicklung hingenommen. Die - mehr oder wenig - unfreiwillige Beschäftigung mit ihren negativen Seiten, hat für mich eine ganz neue Perspektive eröffnet und dahingehend finde ich dieses Buch auch wirklich empfehlenswert.
Odlična knjiga koja nam pomaže da shvatimo potencijalnu opasnost digitalizacije. Smatram da u svemu treba imati mjeru, pa tako i u korištenju digitalnih alata. Problem je slabije izražen kod odraslih, a više kod djece. Ali zbog djece je autor i zabrinut, a mislim da bismo i svi ostali trebali biti barem kritični prema svim novinama.
Der Autor diskutiert die negativen Auswirkungen von digitaler Informationstechnik auf die Gesundheit und Bildung von vor Allem Kindern und jungen Heranwachsenden. Das Buch hat mir einen kritischen Blick auf die Nebenwirkungen von Smartphones und mannigfaltigen anderen Bildschirmen ermöglicht, die wir sonst als große Bereicherung für das Leben unkritisch akzeptieren. Lesenswert!
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Liczyłam na więcej, a dostałam powtarzalne wielokrotnie na przestrzeni kart książki informacje. Właściwie niczego nowego się nie dowiedziałam, ale mimo to uważam że ta pozycja jest potrzebna. Zwłaszcza w naszych czasach.
It's really embarrassing for a scientist to claim that graphs in the book are any kind of clear evidence. Either picking a clear deviation as relevant info or just general lack of control group on these, I wouldn't use them to claim anything by themselves. I don't know if this was in the original or just in edition of the book I was reading, but there was no references in the text. There is a literature section, but since it goes up to 60 items per chapter, I don't intend to check which one the text is refering to. Chapter 11 left smartphones and other electronic devices and went after internet, while chapter 12 introduces "disruption" like it's common knowledge, and reading this 6 years after publishing of the book, I don't know where it's coming from. Last chapter(IQ) was okay, until conclusion was dropped out of nowhere, the only part without a study and tables.
Bardzo dobrze przedstawione naukowe fakty potwierdzające, że smartfony (ekrany, komputery, Internet, serwisy społecznościowe) powodują szereg chorób psychicznych a w konsekwencji fizycznych - nadużywanie tych mediów. Poza tym długa debata jaki wpływ smartfony mają na młodzież szkolną i ich używanie podczas zajęć i nauki - powiem na pewno nie pozytywny. Po krótce nadmierne korzystanie ze smartfonu to już uzależnienie i są nawet objawy odstawienia oraz te urządzenia wpływają na inteligencję - jak? Hmm byście się zdziwili! Według mnie ta sytuacja z elektroniką to tak jak kiedyś z papierosami albo jak autor pokazuje z rentgenem - o co chodzi z rentgenem? Nie wiesz? Zapraszam do lektury albo przestudiowania historii. Polecam zapoznać się wcześniej niż później!